Ex Freundin zur Hochzeit einladen?

Benutzer34710 

Verbringt hier viel Zeit
Hi ihr lieben,
Ich glaube ich brauche einen objektiven Dritten und dachte da an euch.
Mein Freund und ich sind seit einigen Jahren zusammen und nun kam der Antrag. Wir werden heiraten *freu*.

Wir saßen jetzt mal zusammen und haben über die Gästeliste geschnackt. Da kamen wir zu dem Thema seiner Exfreundin. Die beiden waren lange zusammen, länger als wir jetzt. Und er hat sich getrennt. Er ist noch sehr stark im Freundeskreis, der vorher ihrer war, integriert. Wir machen oft was mit ihnen und ich komme mit allen gut aus. Wir waren dort auch schon zu Hochzeiten eingeladen.
Die ganze Bande möchten wir auch zu unserer Hochzeit dabei haben, außer seine Exfreundin. Zumindest ich möchte das nicht. Ich komme so mit ihr klar, kriege aber auch immer noch spitzen. Sie hätte ihn anfangs gerne zurück gehabt und ich war angeblich der Grund das es nicht geklappt hat. Deshalb sind wir beide nicht immer so happy damit.

Mein Verlobter sagt, dass es ihm egal ist. Wenn ich nichts dagegen habe kann sie dazu, wenn ich nicht möchte nicht. Ich möchte das wirklich nicht, weil wir uns in ihrer Gegenwart oftmals etwas zurück halten. Das möchte ich auf unserer Hochzeit nicht. Zudem ist soe seine Ex und ich möchte glaube ich niemanden dabei haben der mit meinem Mann geschlafen hat.
Das doofe daran ist nur, dass wir ja alle anderen einladen. Das ist der einzige Grubd weshalb ich etwas Bauchschmerzen haben. Ich hatte mir überlegt mit ihr zu reden und ihr zu sagen das mir einfach nicht wohl dabei ist. Dann erfährt sie es wenigstens nicht von den anderen eingeladenen. Es werden da oft Gruppengeschenke gemacht. Da würde sie sicher gefragt werden.

Bin ich unhöflich, wenn ich sie nicht einlade, aber alle anderen Freunde, oder fühlt sich das für euch irgendwie ok an?
Ich bin so unentschlossen.
Dankeschön
 

Benutzer68009  (32)

Planet-Liebe-Team
Moderator
Es ist deine Hochzeit.
Wenn du da jemanden nicht zu 100% dahaben möchtest gibt es keinen Grund ihn einzuladen. Und ich denke nicht dass dir da jemand ernsthaft nen Strick draus drehen wird, die meisten Exen würden sowieso nicht gerne zur Hochzeit des Ex kommen.
 

Benutzer138371  (40)

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Es ist eure Entscheidung.

Deinem Freund ist es egal, und wenn du sie nicht dabei haben willst, dann ist das auch ok.

Es ist EUER Tag, bei dem man nur Leute um sich haben sollte, die man mag, und die man gern hat, und nicht nur der Nettigkeit jemanden einlädt.

Ich würde es so machen, wie du es sagst....
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Bin ich unhöflich, wenn ich sie nicht einlade, aber alle anderen Freunde, oder fühlt sich das für euch irgendwie ok an?

Es ist ganz allein eure Hochzeit und ihr allein entscheidet, wen ihr dabeihaben wollt.
Wennbdas Verhältnis zwischen dir und seiner Ex entspannt wäre, stünde dem auch nichts im Weg, sie einzuladen - ist es anscheinend ja nicht.
Fairer ist es natürlich, ihr das in einem Vier-Augen-Gespräch zu erklären... gut möglich ist auch, dass sie gar nicht zur Hochzeit kommen würde und eh abgesagt hätte. Denn wenn sie noch Gefühle für deinen Freund hat, ist das eh eine blöde Situation.
 

Benutzer137391  (46)

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der erste gedanke war bei mir auch.. NEIN.. die nicht..! :ninja:

aber der zweite gedanke war: HEY! DU hast dir den mann gekrallt, nicht sie...
soll sie sehen, wie ihr heiratet, wie glücklich ihr seid, du wirst wunderschön aussehen und DU bist die frau die er heiratet :grin:!
ich an ihrer stelle hätte wohl eh keine lust euch dabei "zuzuschauen" :zwinker:
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Regel 1: deine Hovhzeit deine Gäste...wenn du dich unwohl fühlst ist es völlig ok sie nicht einzuladen.
Iirc war auf meiner Hochzeit auch ein Ex meiner Frau aber soweit hab ich da gar nicht gedacht oder mich unwohl gefühlt
 

Benutzer34710 

Verbringt hier viel Zeit
Es beruhigt mich so sehr, dass ihr das ähnlich seht.
Natürlich ist der Einwand das ich ihn Heirate korrekt. Aber ich weiß auch nicht was Sie machen würde. So wie ich sie winschätze würde sie sich ne Begleitung angeln und dann glatt kommen. Ihr wöre es unangenehm genauso wie mir. Da bin ich dann glaube ich lieber die böse. Dann kann sie sich garnicht erst entscheiden zu kommen.
 
G

Benutzer

Gast
Also erstmal Eure Hochzeit, eure Gästeliste.

ABER, wenn sie trotzdem im Freundeskreis involviert ist und ihr auch den Rest einladet, dann kann ich verstehen, dass dir das, auch wenn es die Ex ist, bisschen unangenehm ist bzw. du es allen Rest machen willst.

Wenn es um das Feiern geht, gibt es doch den Polterabend. Ich kenne das so, dass man nicht alle Leute zur Hochzeit einladen kann/will, aber sie zum Beispiel beim poltern dabei haben will.
Wäre das ein Kompromis? Das erklären dann einige mit: Du, wir haben ein Budget und müssen halt entscheiden, wen wir dabei haben wollen. Für alle die, die wir nicht einladenkönnen, gilt: ihr seit herzlich auf unseren Polterabend eingeladen.
 

Benutzer34710 

Verbringt hier viel Zeit
An sich eine gute Idee die wir auch schon hatten, aber da ich npch Studentin bin und meine finanziellen Mittel eher gering sind werden wissen wir eh noch nicht wie eine hochzeit bezahlt werden soll. Von daher ist an einen Polterabend finanziell noch nicht zu denken.
Sowohl datum der Hochzeit als auch ein plan wird erst gemacht, wenn ich ne Anstellung habe und was beiseite legen kann.
Wir haben nur schon ne Gästeliste gemacht um zu wissen über wieviele geld man so redet.
 
G

Benutzer

Gast
Wir haben nur schon ne Gästeliste gemacht um zu wissen über wieviele geld man so redet.

Hochzeiten können sooo romantisch sein. #ironie

Man kann auch erstmal ganz klein standesamtlich heiraten und dann auf die große Party sparen, wenn man sie denn haben möchte. Oder man wartet halt noch. Aber idR sagt man ja, ein Jahr ab Verlobung.
 

Benutzer29008 

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Hm, alle sagen 'eure Hochzeit, eure Regeln.' Ja stimmt. Aber das eure Regeln im Nachgang auch Konsequenzen haben können, die man nun mal doch im Vorfeld abwägen muss, erwähnt keiner. Und genau das machst Du ja auch richtiger Weise.

Ich finde es in eurer Konstellation schwer. Aus einem ganzen Freundeskreis nur eine Person nicht einzuladen, ist schon hart. Dafür geht es um eine Exfreundin, so jemanden zur Hochzeit einzuladen, ist wohl schon eher ungewöhnlich.

Tja, meiner Meinung nach gibt es da kein richtig oder falsch.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nach allem, was du schilderst: Ich würde sie an deiner Stelle nicht einladen und ihr im 4-Augen-Gespräch erklären, warum nicht. Nämlich, weil du dich nicht damit wohlfühlst - sie ist und bleibt seine Ex, sie waren lange zusammen, du bist dann nicht völlig entspannt. -DAS würde ich sagen. Nicht sagen würde ich, dass es immer wieder Spitzen gibt (da könnte sie widersprechen wollen) oder so zu tun, als machst du es ihr zuliebe (dann könntest du sie ja auch einladen und die Entscheidung ihr überlassen - da kommt sie sich wahrscheinlich verarscht vor).

Du hast doch legitime Gründe. Das wird jeder verstehen.
 

Benutzer54465 

Meistens hier zu finden
Ich würde sie einladen. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie es ist immer "die böse Ex" zu sein und ich finde es lächerlich. Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung und auf meine Erfahrung und Situation bezogen: Was sabe74 sabe74 sagt, sehe ich genau so. Soll sie sich doch ansehen, wie glücklich ich bin. Sie hatte ihre Chance und die hat sie nicht genutzt. Aus diesem Grund ist mir auch egal, was irgendwelche Ex-Freundinnen über mich denken. Und weil ich so "nett" bin und mich das überhaupt nicht interessiert, würde ich sie auch einladen. Sie würde mich in der gleichen Situation nämlich nicht einladen, aber ich bin eben besser als sie.
Ich hoffe du verstehst wie ich es meine... Wenn du dich aber unwohl fühlst, dann lass es lieber, übers Knie brechen muss man das dann auch nicht:smile:
 

Benutzer151786 

Sehr bekannt hier
Also ich muss sagen, ich fände es schon etwas unglücklich, den ganzen Freundeskreis einzuladen, nur sie eben nicht. Gäbe es die Clique nicht und wäre sie ein potentieller normaler Einzelgast, würde ich sie auch ganz eindeutig nicht einladen. Aber so finde ich es schwieriger... Ich kann deine Bedenken sehr gut verstehen und würde wohl ähnlich empfinden, aber dann eben doch auch mit etwas Zähneknirschen sagen: "Gut, dann laden wir eben die ganze Truppe als 'unseren Freundeskreis' ein" und dann versuchen, mich nicht zu sehr in den Gedanken reinzusteigern, dass sie da sein wird. Ich weiß nicht, aus wie vielen Leuten die Clique besteht, aber wenn sie da jetzt mit sieben anderen Leuten am Tisch sitzt unter euren gemeinsamen Freunden - wäre das für dich dann wirklich so schlimm?

Du schreibst ja selbst, dass es eigentlich ihr Freundeskreis war, der dann zu seinem und nun auch zu deinem wurde. Deshalb bin ich mir relativ sicher, dass es, solltet ihr sie nicht einladen, nach der Hochzeit nicht einfach so weitergehen würde wie davor. Vielleicht schlagen sich sogar ein paar Leute aus der Clique auf ihre Seite und nehmen die Einladung dann aus Solidarität nicht an. Je nachdem, wer da enger mit ihr ist als mit dir/euch, kann das ja schon sein.

Mir persönlich wäre das Risiko, dass der Freundeskreis daran zerbricht oder die Harmonie in Schieflage gerät, zu groß und es die Sache nicht wert. Du wirst vermutlich an eurem Hochzeitstag sowieso nicht mehr als ein paar Minuten mit ihr konfrontiert sein, wenn überhaupt - und sowieso dann eher in der Gruppe als mit ihr allein.

Vielleicht würde sich durch die Einladung euer Verhältnis sogar verbessern? Ich weiß natürlich nicht, wie bösartig ihre Spitzen gegen dich sind, aber sie wird eben verletzt sein, dass sie ihren Ex an dich verloren hat - und wenn man bedenkt, dass sie mit dem Ex und seiner "Neuen" sogar ihren Freundeskreis teilt, finde ich, dass sie da schon sehr entgegenkommend ist. Natürlich sind die Spitzen unfair, aber wenn man gekränkt ist, verhält man sich eben nicht immer ideal. Insofern würde sie es vielleicht als besonders nette Geste empfinden, wenn ihr sie ohne große Überlegungen auch einfach einladet.

Aber: Wenn du sie trotz allem de facto nicht dabei haben möchtest und dir das wirklich die Feier verderben würde, ist es dein gutes Recht, sie nicht einzuladen. Das von dir angedachte Vier-Augen-Gespräch ist zwar lieb gemeint und wäre sicherlich schöner, als wenn sie es dadurch erfahren würde, dass alle außer ihr die Einladungen erhalten - andererseits wüsste ich an ihrer Stelle ehrlich gesagt nicht, wie ich auf das Gespräch reagieren sollte. Auf ein "Du, wir laden dich übrigens nicht ein, weil mir einfach nicht wohl dabei ist" aus dem Mund der Braut könnte ich vermutlich verzichten. Wäre für euer künftiges Verhältnis wohl auch nicht gerade förderlich... Vielleicht sollte ihr die Nachricht doch besser dein Verlobter überbringen und es dann auch als gemeinsame Entscheidung deklarieren.

Aber du kennst sie besser - denkst du, dass sie fest davon ausgeht, dabei zu sein? Dass sie sowieso nicht gekommen wäre? Dass sie sich darauf gefreut hätte? Davon würde ich wohl abhängig machen, auf welchem Wege ich es ihr beibringe.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Du kannst sonst überlegen, wie man den Abend für alle schön gestalten könnte, zb kann man mit einer geschickten Sitzordnung zum Beispiel verhindern, dass du sie den ganzen Abend über sehen müsstest, o.ä.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich verstehe eigentlich die Frage nicht - ich lade doch niemanden auf meine HOCHZEIT ein, der mir nicht in irgendeinerweise wichtig ist. Wie käme ich dazu?!! An diesem wichtigen Fest jemanden zu sehen, der mir nicht passt und mir zu überlegen, denjenigen so zu setzen, dass ich ihn nicht sehe?! :what: Gehts noch?

Bei einem unsymphatischen Familienmitglied würde ich schon keine Ausnahme machen, und schon gar nicht für eine "Bekannte" aus meinem Freundeskreis.

Ich habe schon einige Feste in meinem Leben hinter mir, bei denen der ein oder die andere am besten nicht gekommen wäre ... durch Erfahrung lernt man, dass Rücksicht manchmal eben einfach nur bescheuert ist. Mein Fest, meine Regeln ... und wenn ein Einlader-Paar sich eh einig ist ... dann sollte die Sache doch eigentlich klar sein?
 

Benutzer163260 

Öfters im Forum
Es ist deine Hochzeit und an diesem Tag solltest du dich nicht unwohl fühlen, weil du einen der Gäste insgeheim nicht dabeihaben möchtest. Ginge es jetzt um jemanden, der im Leben deines Freundes eine wichtige Rolle spielt (also beispielsweise seine Mutter oder ein Geschwister), würde ich dir raten, dich mit der Situation zu arrangieren und die betreffende Person einzuladen.

Hier geht es aber nur um eine Verflossene, zu der ihr über einige Ecken Kontakt habt. Eigentlich sollte es gut nachvollziehbar sein, dass sie nicht eingeladen wird, zumal sie sich dir gegenüber anscheinend nicht immer korrekt verhält und ihr kein besonders gutes Verhältnis habt. Angesichs dieser Tatsache fände ich es befremdlich, wenn sie ernsthaft auf eine Einladung spekuliert oder dann im Zweifelsfall sogar kommen wollen würde.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
ich drehs mal andersherum, denn du scheinst dir auch solche gedanken zu machen: würdest du dich langfristig wirklich wesentlich besser fühlen, als "die eifersüchtige neue" dazustehen die die ex auslädt (denn natürlich wird es auf dich zurückfallen), dir weiterhin gedanken zu machen wie du ihr (und dem freundeskreis!) das erklärst...? wenn einer aus dem freundeskreis dann zur hochzeit dasteht und fragt "wo ist denn x? wurde sie nicht eingeladen?" - oder andersherum: das thema peinlich gemieden wird und man die gedanken aller ziemlich deutlich hört?

ich würde es anders angehen: ich würde sie auch unter vier augen ansprechen. nämlich mit: "wir werden heiraten - und ich frage mich jetzt, ob du dabei sein möchtest, ob das eine friedliche feier gäbe."
 

Benutzer163260 

Öfters im Forum
Ich würde sie einladen. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie es ist immer "die böse Ex" zu sein und ich finde es lächerlich.

Findest du wirklich, dass man zur "bösen Ex" stilisiert wird, weil man nicht zur Hochzeit des ehemaligen Partners eingeladen wird? Ich empfinde eine Nicht-Einladung auch bei einem neutralen Verhältnis eher als vorhersehbar und normal.
 
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