Es ist aus.. Und ich bin allein

Benutzer129737  (23)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey,

war hier nun sehr lange Zeit nicht aktiv.
Aber die letzten Tage ging es mir so schlecht, dass ich (glaube ich) einfach mal irgendwem erzählen muss, warum. Naja, eigentlich ist es ganz einfach: Meine Freundin hat sich vor 6 Tagen von mir getrennt. Es kam quasi aus heiterem Himmel, auch wenn unsere Beziehung sehr schwierig gewesen ist. Für mich war sie die bisher größte Liebe meines zum Glück noch jungen Lebens und es fällt mir sehr schwer mit all dem umzugehen.

Aber von Anfang an: Wir lernten uns über eine Freundin kennen. Ich fand sie toll, sie mich und wie es eben so ist, waren wir bald darauf zusammen. Sie ist allerdings ein sehr zurückgezogener, trauriger Mensch. Sie hat viele psychische Probleme, es ging ihr oft schlecht und sie hat sich sehr oft krass von mir distanziert, auch mal über mehrere Tage (bis zu 10) den Kontakt völlig abgebrochen.
Die Zeiten, in denen wir uns gesehen haben, waren für mich aber immer wunderschön. Sie hat mich zum Lächeln gebracht, sie hat meine Stimmung gehoben. Mein Alltag ist nicht schlecht, aber richtig glücklich war ich in den 8 Monaten unserer Beziehung (fast) nur an den Tagen, an denen wir uns sehen konnten. Oft sind auch Treffen kurzfristig geplatzt, manche hat sie garnicht abgesagt. Das hing aber alles mit ihren Problemen zusammen, und irgendwie konnte ich mich immer damit arrangieren.
Auch was Sex angeht.. Sie hatte ihr erstes Mal noch nicht, hatte Angst davor, wollte Zeit. Ich gab ihr die Zeit, aber es wurde immer mehr Zeit die sie brauchte. Am Anfang gingen wir von 3 Monaten oder so aus, am Ende waren wir 8 Monate zusammen und es ist wenig in der Richtung geschehen. Auch damit hab ich mich arrangieren können.

Doch aus heiterem Himmel bricht sie zunächst wieder den Kontakt für einige Tage ab (was ja nicht so ungewöhnlich war..), ruft mich an und sagt, dass die Beziehung keinen Sinn mehr macht, weil sie "nicht das Mädchen ist, dass ich mal heiraten kann" und sie "mich freigeben muss, für die richtige für mich" und "wir einfach nicht zueinander passen".
Ich bin aus allen Wolken gefallen, konnte es nicht glauben, doch sie ließ sich durch nichts umstimmen.
Tja, und jetzt ist all diese wunderbare zeit mit ihr vorbei. Und ich habe eigentlich den Sommer meines Lebens vor mir - Schule abgeschlossen, Studiumsbeginn erst im Herbst - aber habe keine Lust mehr auf irgendetwas.
Alle meine Freunde erleben coole Dinge, machen Reisen, sind fröhlich.. Ich weiß morgens gar nicht wie ich aus dem Bett kommen soll, bin innerlich absolut traurig aber zeige es nach außen nicht. Es gibt auch keine Ablenkung, da die Schule wie gesagt vorbei ist. Ich mache Musik, lese Bücher, schaue Serien.. Aber immer wieder ploppen Erinnerungen an sie in meinem Kopf auf und ziehen mich runter.
Jeden Abend versuche ich früh einzuschlafen, schaffe es aber nicht und schlafe dann bis zum Mittag, wenn der Tag schon halb rum ist.

Diese Beziehung mit diesem Mädchen war das, was mich angetrieben hat, was mich hochgezogen hat wenns mir mies ging. Auch wenn sie kaum für mich da sein konnte aufgrund der Umstände, hat es mir immer geholfen.
Und jetzt stehe ich allein da, und weiß nicht wie ich wieder in meine Spur zurückkomme. Ich hab schon ein paar Trennungen hinter mir, aber keine hat mich so krass aus der Bahn geworfen - vielleicht auch, weil ich zur Zeit keine feste "Bahn" mehr habe, da ein neuer Lebensabschnitt für mich beginnt.

Was kann man gegen Liebeskummer tun? Wie finde ich wieder Freude an meinem doch eigentlich gutem Leben? Macht es überhaupt einen Sinn, sich zu verlieben, wenn es so endet? Und warum fällt es mir so schwer, diese ganze Sache zu verarbeiten?
Ach, ich hasse dieses Selbstmitleid. Und gleichzeitig ertrinke ich grade darin.

~Troublemaker
 

Benutzer152906 

Meistens hier zu finden
Vor allem solltest Du sehen, das es wohl besser ist, das diese Beziehung "endlich" vorbei ist. Scheint, als hättest Du Dich etwas zu sehr in "Ihre Welt" rein ziehen lassen, als gut gewesen ist. Jetzt hast Du vielleicht die Möglichkeit, Dich daraus wieder zu befreien. Nutze Sie !
 

Benutzer151496 

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Wie S Souvereign glaube ich auch, daß es besser ist, daß eure Beziehung vorbei ist. Ich denke, daß auch Du früher oder später an dem Punkt angekommen wärst, an dem Du die Beziehung hättest beenden wollen, nur jetzt warst Du noch nicht soweit, das macht es schwer für Dich.

Was gut ist: Du möchtest Dein Leben (wieder) genießen können. Dir fehlt gerade "nur" der Antrieb. Stell Dir morgens den Wecker und steh wirklich auf, mach Dinge, die Dir Spaß machen. Bewegung ist gut (machst Du irgendeinen Sport)? Überleg mal, was Du immer gern schon machen wolltest, aber aus Zeitgründen verschoben hast. Hast Du Freunde, denen Du Dich wieder enger anschließen kannst?

Und zu Deiner Frage, ob es Sinn macht, sich zu verlieben: Ja, absolut. Man erlebt schöne Momente gemeinsam, die bleiben auch (wenn man sie nicht durch Verbitterung zerstört). Aber auch Schmerz und Trauer, die häufig zu einer Trennung dazugehören, bereichern auf eine Art das Leben, auch wenn man das in dem Moment so gar nicht positiv empfindet. Letztendlich wächst man daran und kann die nächste schöne Zeit wieder besonders genießen.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Ich schlage mal in die gleiche Kerbe und will dir meine Gedanken dazu auch nicht vorenthalten.

Ich weiß, dass sich jetzt alles "bescheiden" anfühlt. Ich weiß, dass es weh tut und man sich das alles anders vorgestellt hat und ich weiß ganz genau wie sich das anfühlt.

Du fragst ob es überhaupt sinn macht sich zu verlieben, wenn es so endet. Das ist etwas zu kurz gedacht. Es endet nämlich nicht zwangsläufig so. Zum einen kann man lernen einen Menschen ein Stück weit einzuschätzen, zum anderen hilft einem Erfahrung und Wissen dabei, dass bestimmte Verhaltensweisen wie ein Eimer kaltes Wasser wirken und man jegliches romantisches Interesse an einer Person verliert.
Darüber hinaus kann man lernen, was einem gut tut und was nicht.

Das hilft dir natürlich alles im Augenblick nicht wirklich, denn es sind Erkenntnisse, die du mit Sicherheit selbst haben wirst oder schon hast.
Gegen Liebeskummer direkt kann man nicht wirklich etwas machen...aber indirekt.
Am Ende gibt es genau ein Ziel: Die Sache Verarbeiten. "Verarbeiten" heißt dabei, dass die Gefühle, der emotionale Anteil, langsam in den Hintergrund rücken und man auf der Sachebene alles sortiert. Das Sortieren geht natürlich nicht, so lange die Gefühle eine Runde über den Rummelplatz inklusive aller Fahrgeschäfte drehen. Somit ist es immer eine Kombination aus ablenken und verarbeiten, um das Ganze Stück für Stück anzugehen.
Alkohol hilft NICHT. Maximal eine Einheit (z.B. 1 Bier) kann helfen, wenn man sich gedanklich nur noch im Kreis dreht. Alles was darüber hinaus geht macht es SCHLIMMER als vorher!!
Ich habe immer UNMENGEN an Tee getrunken. Klingt vielleicht bescheuert..mir hats geholfen..und schaden tut es auch nicht sich n paar Liter davon reinzufahren.
Anderen hilft viel Sport.
Da musst du leider deinen eigenen Weg finden. Wobei ich glaube, dass es nicht unbedingt auf die Tätigkeit an sich ankommt, sondern auf den Willen etwas zu tun und dann seinen Hintern hochzukriegen. Einfach mal irgendwas zu machen...du könntest zum Beispiel (Werbung mach) aufs PL Camp gehen. :zwinker:

Ich drück dir die Daumen, dass diese Zeit hier möglichst schnell rum geht..und das wird sie.
 

Benutzer129737  (23)

Sorgt für Gesprächsstoff
Vor allem solltest Du sehen, das es wohl besser ist, das diese Beziehung "endlich" vorbei ist. Scheint, als hättest Du Dich etwas zu sehr in "Ihre Welt" rein ziehen lassen, als gut gewesen ist. Jetzt hast Du vielleicht die Möglichkeit, Dich daraus wieder zu befreien. Nutze Sie !
Der Gedanke ist mir zwar auch schon gekommen, aber.. Ich mochte "ihre Welt" :/ da hab ich mich halt wohlgefühlt, auch wenn sie manchmal sehr anstrengend und traurig war. Nunja.. Auf jeden Fall danke für deine aufmunternden Worte.

Wie S Souvereign glaube ich auch, daß es besser ist, daß eure Beziehung vorbei ist. Ich denke, daß auch Du früher oder später an dem Punkt angekommen wärst, an dem Du die Beziehung hättest beenden wollen, nur jetzt warst Du noch nicht soweit, das macht es schwer für Dich.

Was gut ist: Du möchtest Dein Leben (wieder) genießen können. Dir fehlt gerade "nur" der Antrieb. Stell Dir morgens den Wecker und steh wirklich auf, mach Dinge, die Dir Spaß machen. Bewegung ist gut (machst Du irgendeinen Sport)? Überleg mal, was Du immer gern schon machen wolltest, aber aus Zeitgründen verschoben hast. Hast Du Freunde, denen Du Dich wieder enger anschließen kannst?

Und zu Deiner Frage, ob es Sinn macht, sich zu verlieben: Ja, absolut. Man erlebt schöne Momente gemeinsam, die bleiben auch (wenn man sie nicht durch Verbitterung zerstört). Aber auch Schmerz und Trauer, die häufig zu einer Trennung dazugehören, bereichern auf eine Art das Leben, auch wenn man das in dem Moment so gar nicht positiv empfindet. Letztendlich wächst man daran und kann die nächste schöne Zeit wieder besonders genießen.
Ich weiß nicht, ob ich irgendwann hätte Schluss machen wollen. Kann natürlich immer passieren, aber das war halt irgendwie das, was sie von meinen bisherigen Freundinnen so unterschieden hat: Der Gedanke, Schluss zu machen ist meinerseits quasi nie aufgekommen.

Ich mach wenig Sport, skate ganz gern mal. Aber ich mach viel Musik, das hilft irgendwie. Ich wollte schon immer mal nen Roman schreiben :grin:

Hmm.. Ich glaube, es ist schwer aus meiner jetzigen Situation heraus deinen Standpunkt zu verstehen.. Aber ich glaub ich weiß so in etwa was du meinst. Ohne das Negative im Leben würde man das Positive gar nicht wahrnehmen, richtig?

Ich schlage mal in die gleiche Kerbe und will dir meine Gedanken dazu auch nicht vorenthalten.

Ich weiß, dass sich jetzt alles "bescheiden" anfühlt. Ich weiß, dass es weh tut und man sich das alles anders vorgestellt hat und ich weiß ganz genau wie sich das anfühlt.

Du fragst ob es überhaupt sinn macht sich zu verlieben, wenn es so endet. Das ist etwas zu kurz gedacht. Es endet nämlich nicht zwangsläufig so. Zum einen kann man lernen einen Menschen ein Stück weit einzuschätzen, zum anderen hilft einem Erfahrung und Wissen dabei, dass bestimmte Verhaltensweisen wie ein Eimer kaltes Wasser wirken und man jegliches romantisches Interesse an einer Person verliert.
Darüber hinaus kann man lernen, was einem gut tut und was nicht.

Das hilft dir natürlich alles im Augenblick nicht wirklich, denn es sind Erkenntnisse, die du mit Sicherheit selbst haben wirst oder schon hast.
Gegen Liebeskummer direkt kann man nicht wirklich etwas machen...aber indirekt.
Am Ende gibt es genau ein Ziel: Die Sache Verarbeiten. "Verarbeiten" heißt dabei, dass die Gefühle, der emotionale Anteil, langsam in den Hintergrund rücken und man auf der Sachebene alles sortiert. Das Sortieren geht natürlich nicht, so lange die Gefühle eine Runde über den Rummelplatz inklusive aller Fahrgeschäfte drehen. Somit ist es immer eine Kombination aus ablenken und verarbeiten, um das Ganze Stück für Stück anzugehen.
Alkohol hilft NICHT. Maximal eine Einheit (z.B. 1 Bier) kann helfen, wenn man sich gedanklich nur noch im Kreis dreht. Alles was darüber hinaus geht macht es SCHLIMMER als vorher!!
Ich habe immer UNMENGEN an Tee getrunken. Klingt vielleicht bescheuert..mir hats geholfen..und schaden tut es auch nicht sich n paar Liter davon reinzufahren.
Anderen hilft viel Sport.
Da musst du leider deinen eigenen Weg finden. Wobei ich glaube, dass es nicht unbedingt auf die Tätigkeit an sich ankommt, sondern auf den Willen etwas zu tun und dann seinen Hintern hochzukriegen. Einfach mal irgendwas zu machen...du könntest zum Beispiel (Werbung mach) aufs PL Camp gehen. :zwinker:

Ich drück dir die Daumen, dass diese Zeit hier möglichst schnell rum geht..und das wird sie.
Naja, du magst wohl Recht haben, wenn du sagst dass man auch sehr viel lernt.. Ich weiß aber zur Zeit noch nicht genau, was ich aus dieser Beziehung lernen soll. Naja, vielleicht kommt das noch. Zur Zeit hab ich acuh überhaupt keine gedankliche Klarheit oder Objektivität. Ich springe ständig zwischen allen möglichen gefühlsregungen..

Die Sache verarbeiten.. Ja, das klingt gut. Ich hab nur keine Lust dazu.. Dieser Prozess könnte so lang dauern :/
Ich hab eigentlich gar keine Lust traurig zu sein, aber es geht halt nicht adners irgendwie..
Haha, süß, dass du das mit dem Alkohol so explizit erähnst, hast du da negative Erfahrungen mit gemacht oder warum? (wenn die Frage erlaubt ist.)
Ich kann dich aber beruhigen, ich trinke nichts. Tatsächlich in den letzten Tagen Unmengen an Tee & Schokolade verdrückt, also irgendwie triffst du da voll ins schwarze ^^
Was ist das PL-Camp?

Danke für eure lieben & aufmunternden Worte, es hilft irgendwie sehr so offen darüber zu schreiben.. Danke.
 

Benutzer161762  (30)

Ist noch neu hier
Hallo, auch ich möchte einen Beitrag leisten dir zu helfen.

Habe vor kurzem eine ähnliche Phase durchgemacht bzw. eine ähnliche Beziehung zu meiner Exfreundin geführt. War zwar nicht so krass wie bei dir, aber ähnlich.

Man sollte eingestehen dass die Beziehung zu Ende ist. Ganz am Anfang der Trennung ist dies sehr schwer. Ich habe mir immer und immer wieder gesagt, wenn diese unglücklichen Gedanken hochkamen, "Die Beziehung ist zu Ende und das aktzeptiere ich". Das hört sich oft bescheuert an, aber der Gedanken übernimmt dies irgendwann mal und dir wird es besser gehen. Belohne dich gleichzeitig mit kleinen Dingen, zb mit einem guten Essen oder ausgehen mit Freunden. Nimm innerlich und bewusst Abschied von den "guten" Dingen in eurer Beziehung und lerne aus den "schlechten" Dingen.

Wie ich anfangs geschrieben habe, hatte ich eine ähnliche Beziehung, wo ich auch nur glücklich war, wenn wir uns getroffen haben. Das liegt zum Teil daran, dass man sich vom Partner abhänig macht. Das ist jetzt deine Chance daraus zu lernen, denn wenn man abhängig ist, leidet das eigene Selbstbewusstsein und man erwartet etwas vom Partner, zb Zuneigung. Auch deine eigenen Bedürfnisse leiden darunter, weil deine Gedanken sehr negativ sind.

Stelle dich jetzt wieder in den Vordergrund. Wichtig bist jetzt allein nu DU und keine andere Person. Rück deine Gewohnheiten und Bedürfnisse wieder mehr in den Vordergrund und lerne neue kennen.

Hoffe ich konnte helfen :smile:
 

Benutzer6428 

Doctor How
Naja, du magst wohl Recht haben, wenn du sagst dass man auch sehr viel lernt.. Ich weiß aber zur Zeit noch nicht genau, was ich aus dieser Beziehung lernen soll. Naja, vielleicht kommt das noch. Zur Zeit hab ich acuh überhaupt keine gedankliche Klarheit oder Objektivität. Ich springe ständig zwischen allen möglichen gefühlsregungen..
Die Sache verarbeiten.. Ja, das klingt gut. Ich hab nur keine Lust dazu.. Dieser Prozess könnte so lang dauern :/
Ich hab eigentlich gar keine Lust traurig zu sein, aber es geht halt nicht adners irgendwie..
Wie gesagt..kenn ich. Es ist aber ein gutes Zeichen, dass du da keinen Bock drauf hast...
Was du draus lernen kannst liegt ein Stück weit auf der Hand udn ein Stück weit nicht.
Du kannst lernen, dass bestimmte Eigenschaften nichts in (d)einer Beziehung verloren haben. Du kannst lernen was für dich wichtig ist und was nicht (meine Erkenntnis war z.B., dass ich niemals mehr eine Partnerin haben kann, die nicht den Mund auf kriegt, wenn ihr irgendwas unter den Nägeln brennt und zwar SOFORT)

Haha, süß, dass du das mit dem Alkohol so explizit erähnst, hast du da negative Erfahrungen mit gemacht oder warum? (wenn die Frage erlaubt ist.)
Ich kann dich aber beruhigen, ich trinke nichts. Tatsächlich in den letzten Tagen Unmengen an Tee & Schokolade verdrückt, also irgendwie triffst du da voll ins schwarze ^^
Klar...wenn man wirklich trauert (bei waren es 5 1/2 Jahre), dann denkt man sich nach dem 1. Bier: "Uh...das hat etwas geholfen...dann hilft das 2. bestimmt auch!" ....nicht.
Ich war nichtmal betrunken...aber es ging halt wieder schlechter...
Was ist das PL-Camp?
Wurde über mir schon beantwortet: Lustiges verlängertes Wochende mit verschiedenen Usern hier. :smile:
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Vielleicht kannst Du's philosophisch sehen. Du kennst ja bestimmt das Phaenomen der "guten alten Zeit" - das, was hinter uns liegt, sieht oft besser aus als das, worin wir uns aktiv befinden. Das liegt daran, dass Letzteres offen ist und jederzeit ins Negative abdriften kann, waehrend das Vergangene in seiner Gesamtheit begreifbar, bewertbar, und ueberschaubar ist.

Und so ist es Dir nun moeglich, die abgeschlossene Partnerschaft mit einer gewissen Erleichterung zu betrachten, und in einem positiven Licht, das Du womoeglich nicht so sehr haettest, wenn die Beziehung noch bestuende. Du sagst ja auch, dass es nicht immer einfach gewesen ist.

Das bedeutet einerseits, dass die Beziehung moeglicherweise durch ihre Beendigung besser wirkt, als sie wirklich war; und andererseits, dass Du momentan vermutlich mehr von ihr hast als zu "akuten" Zeiten. Das ist eine angenehme Erinnerung, die Dir niemand nehmen kann, und es wird auch niemals getruebt werden. Insofern ist Vergangenes oft mehr wert als Erhaltenes. Nimm Dir Zeit, lass es ausklingen. Auch das gehoert zum Abschluss, und sobald man sich mal von dem Gedanken befreit, dass es tragisch zu sein hat, wenn was endet, endeckt man womoeglich eine ganz neue Art, mit dem Leben umzugehen. Das Gemaelde ist gemalt.
 
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