Erfahrungen Vasektomie - Der Austausch

I
Benutzer65724  (44) Verbringt hier viel Zeit
  • #1
Hallo Leute, so heute hab ich den Schritt gewagt: Vasektomie. Nach drei tollen Kindern und den Belastungen meiner Frau durch Hormone und Co. war der Schritt für mich richtig.
Da das Thema ja immer noch für viele eher "tabu" ist, würden mich Eure Erfahrungen interessieren (auch was den Sex angeht). Sicher auch interessant für viele stille Leser. Gerne stelle ich auch meine persönlichen Erfahrungen hier mit ein.

Nach der OP ist jetzt erstmal Ruhe angesagt (wichtig für die problemlose Heilung) und Kühlung. In der Tat tut es den betreffenden Stellen gut. Hier kann es bei falschen Bewegungen mal etwas ziehen. Richtige Schmerzen habe ich aber nicht. Bis dato also alles gut verträglich. Auch die OP unter Vollnarkose (ca. 15 Minuten) war ohne Probleme zu ertragen. Man kann kurz danach schon begleitet nach Hause.
 
T
Benutzer18310  (38) Verbringt hier viel Zeit
  • #3
Ja den Schritt hab ich im April gewagt.

Habs aber nur unter örtlicher Betäubung gemacht. War zwar komisch aber tat nicht weh
 
Sklaen
Benutzer175418  (44) Sehr bekannt hier
  • #4
Mein Mann ist schon seit einigen Jahren sterilisiert.
Er bekam es unter örtlicher Betäubung gemacht und hatte auch ein paar Tage leichte Schmerzen.
Seitdem alles gut. Bereut noch nie. Es hat uns Liebesleben viel leichter gemacht. Ohne diesen Druck und Gedanken an Verhütung ständig im Hinterkopf zu haben liebt es sich entspannter.
 
M
Benutzer198001  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #5
Habe vor 20 Jahren gemacht.
Hat das Sexualleben in der Beziehung damals enorm gesteigert. Es war einfach geil immer und überall einfach ohne Nachdenken immer in sie reinspritzen zu können.
Und man merkt wirklich nichts. Kein Gefühl, dass da weniger rauskommt oder so.
Ich weis nicht, ob das damit zusammenhängt, das Sperma kommt ja nicht mehr aus den Eiern raus und meine Eier sind gefühlt immer dick.
Fühlt sich gut an und die Frauen, mit denen ich Sex mache, mögen es.
 
Sklaen
Benutzer175418  (44) Sehr bekannt hier
  • #6
Kein Gefühl, dass da weniger rauskommt oder so.
Es kommt ja auch nicht weniger raus. Die Flüssigkeit in der das Sperma ausgeschieden wird, wird ja trotzdem bei jeder Ejakulation weiter abgegeben.
das Sperma kommt ja nicht mehr aus den Eiern raus und meine Eier sind gefühlt immer dick.
Das ist bei meinem Mann nicht so. Fühlt sich alles tutti normal an, sagt er. Orgasmus wie davor auch.
 
M
Benutzer198001  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #7
Es kommt ja auch nicht weniger raus. Die Flüssigkeit in der das Sperma ausgeschieden wird, wird ja trotzdem bei jeder Ejakulation weiter abgegeben.

Das ist bei meinem Mann nicht so. Fühlt sich alles tutti normal an, sagt er. Orgasmus wie davor auch.
Genau, Sperma macht so 5% vom gesamten Ejakulat aus.

Dann hat das mit den prallen Eiern eine andere Ursache :smile:
 
S
Benutzer43540  (48) Verbringt hier viel Zeit
  • #8
Meine Erfahrungen sind jetzt 3 Jahre alt.
Wir haben immer schon zwei Kinder haben wollen, und danach stand es fest, das sich ein Partner sterilisieren lässt. Ich habe dann den Part gerne übernommen. Die Operation war unter örtlicher Betäubung, so dass ich alles mitbekommen habe.
War gefühlt ein Sonntagsspaziergang, es gab nur ab und zu ein leichtes Ziehen, gerade beim längeren Sitzen.
Das ging aber von selbst wieder weg.
Für Leute die mit der Kinderplanung abgeschlossen haben, kann ich das nur empfehlen.

Fazit: Sofort wieder. 😄
 
W
Benutzer191667  (38) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #9
Bin selbst gespannt, habe in 4 Wochen erst mal einen Beratungstermin.
irgendwie hab ich bammel vor der "OP" da mit mein Gehänge heilig ist, aber nachdem ich schon zwei gesunde Kinder habe, ist jetzt schluss...
 
S
Benutzer43540  (48) Verbringt hier viel Zeit
  • #10
Keine Angst, halb so wild.
 
T
Benutzer18310  (38) Verbringt hier viel Zeit
  • #11
Bin selbst gespannt, habe in 4 Wochen erst mal einen Beratungstermin.
irgendwie hab ich bammel vor der "OP" da mit mein Gehänge heilig ist, aber nachdem ich schon zwei gesunde Kinder habe, ist jetzt schluss...

echt alles halb so wild.
Hatte vor der OP auch richtig Bammel. War aber komplett schmerzfrei.
Hab nett mit der Helferin geplaudert dabei
 
U
Benutzer183259  (55) Sehr bekannt hier
  • #12
Da das Thema ja immer noch für viele eher "tabu" ist, würden mich Eure Erfahrungen interessieren (auch was den Sex angeht). Sicher auch interessant für viele stille Leser. Gerne stelle ich auch meine persönlichen Erfahrungen hier mit ein.

Ist das wirklich tabu?
Ich gehe da im Freundeskreis recht offen mit um und kenne viele, die es gemacht haben.

Ändern tut sich doch eigentlich gar nichts beim Sex, wo man sich ja höchstens noch sicherer fühlt, weil nix mehr passieren kann.
 
T
Benutzer18310  (38) Verbringt hier viel Zeit
  • #13
Da hasse Recht.
Nen Tabu Thema ist es nicht. Habs auch auf Arbeit erzählt als ich mir nen Kühlpack an den Beutel gehalten habe :zwinker:
 
L
Benutzer196042  (46) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #14
Bei mir ist es jetzt 1 Jahr her.

Auch bei uns ist die Kinderplanung mit 2 Kids abgeschlossen, mir war klar, nochmal gehe ich nicht über Los.

Nachdem meine Frau sich 10 Jahre dem Thema der Verhütung dankenswerterweise angenommen hatte, war ich jetzt dran.

Der Eingriff verlief unter örtlicher Betäubung, war jetzt nicht wirklich wild, die Einstiche der Narkosespritze waren eigentlich das unangenehmste, ist ja nur 1 Sekunde.

Soweit alles prima verlaufen und den Tag gekühlt auf der Couch verbracht und mich umsorgen lassen :smile:

Negativ:

Leider wurde das leichte ziehen im Bereich nicht weniger, sondern merklich mehr und es schwoll sehr schwer an. Einen Tag später war es gefühlt wie der Schmerz wenn einem jemand volle Lotte in den Sack getreten hat, und das permanent. Also ab wieder zum Arzt und was war los, Nebenhodenentzündung bakteriell verursacht.

Passiert zu 1-5% bei solch einem Eingriff, wenn es um etwas Seltenes geht, schreie ich aber immer gerne hier :cool:

Nach Antibiotika alles wieder gut reguliert und jetzt zum eigentlichen.

Fazit:

Es gibt nichts Besseres als seine Sexualität miteinander ganz frei ohne den Gedanken an Verhütung verschwenden zu müssen genießen zu können. Beide können sich einfach der Lust hingeben, eine klare beste Entscheidung!
 
W
Benutzer207859  (37) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #15
Hallo zusammen, habe den Beratungstermin noch vor mir. Nach zwei wundervollen und gesunden Kindern ist dabei uns 😄
Wie sind eure Erfahrungen bzgl. des Sex-Lebens? Ich erhoffe mir nach der Vasektomie wieder mehr und ungeplanteren Sex als aktuell (Verhütung mir Kondomen)
 
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G
Benutzer Gast
  • #58
Als erstes gibt es ein Aufklärungsgespräch. Es kann sein, dass er dir mit 32 und nach "nur" einem Kind raten wird noch zu warten. Wenn du dir es aber gut überlegt hast und dies sicher rüberbringst, sollte es kein Problem sein. Dann kommt das obligatorische Gespräch über Risiken etc.
Frag ihn bei Unsicherheiten. Mein Arzt konnte mir aber klar sagen, was akademische Absicherung ist und was mit Sicherheit passiert.

Z. B. hat er mir gesagt, dass es in sehr seltenen Fällen zu einer ernsthaften Komplikation kommen kann, die weitere OPs etc. mit sich bringen kann.
Ich habe ihn gefragt, ob ihm oder den Berufskollegen mit denen er zusammenarbeitet dies schon mal passiert ist. Antwort war ein ganz klares Nein. Auch die anderen möglichen schwerwiegenden Komplikationen haben er und seine Kollegen selbst noch nie gehabt. Da sie in der Fachwelt aber vorkommen können, musste er mich natürlich aufklären.
Was auf jeden Fall passiert, sind Schwellungen, Wundschmerz etc. Schmerzmittel helfen aber.

Beim Termin gab es nochmal die Frage nach dem Wohlbefinden und ob es noch Fragen gibt.
Die OP dauerte ca. 30 Minuten.

Kosten waren (glaube ich) etwa 500 €
 
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Nacktschwimmer
Benutzer176505  (64) Meistens hier zu finden
  • #69
bei uns ist seid heute klar das bei uns nach einem Kind Schluss sein wird.
Ich war Mitt0 30, als bei uns auch klar war, dass die Serie nach 2 Kindern eingestellt wird.
Pille wollten wir nicht mehr und alles andere war uns zu unsicher.

Wir waren gemeinsam beim Urologen und der Gynäkologin. Danach war klar, bei mir ist's viel einfacher. Und ich hatte (und habe) auch gar kein Problem damit.

Bei der Voruntersuchung war meine Frau noch dabei.
Paar Tage später beim Eingriff wollte der Doc sie nicht dabei haben.
Also lag ich in einem kleinen Raum in der Mitte auf einer Liege und der Doc und seine sehr junge Assistentin sind um mich rum.
Er war sehr ruhig und entspannt und hat alles erklärt, was er macht. Sie war ganz still.

Er hat rechts angefangen.
Die Spritze habe ich nicht bemerkt.
Den eigentlich Eingriff hab ich gespürt, aber es hat nichts weh getan.
Die linke Seite lief genau so ab.

Währenddessen lief Radio. Und in dem Moment kommt ein Beitrag, dass Männer sich was implantieren lassen, dass der Sack imposanter wirkt (kannste Dir nicht ausdenken). Hab ihn gefragt, wo grad offen ist, ob er nicht was da hat. Ist er aber nicht drauf eingegangen.

Ich denke, nach 20 Minuten war es vorbei. Kein Schmerz, kein unangenehmes Gefühl.

Er meinte: 3 Tage absolute Ruhe.
Hab ich gemacht. 3 Tage auf dem Sofa gelesen. Meine Ex-Frau hat mich bedient. (und auf der Heimfahrt ein Gebäck mit einem Herz drauf gekauft oder sowas)

Am 3. Tag hab ich abends einen Freund besucht.
Meint der doch glatt: "nimm keinen Anstoß, wenn ich etwas breitbeinig sitze, ich hab da vor 3 Tagen was machen lassen."
Er hatte etwas unangenehmes Gefühl. Ich nie.

Ich glaube, ich musste 3 Proben abgeben. Meine Ex hat mich unterstützt. Ich fand es nicht so einfach, ins Becherchen zu wichsen.

Als ich paar Jahre danach meine jetzige Frau kennengelernt habe, konnte man die Narben noch gut sehen. Jetzt finde ich sie nicht mehr. Wär aber auch egal.
Hab's nie bereut.
 
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • #96
Ich freue mich so, mein Mann hat endlich einen Termin beim Urologen gemacht. Wenn er es nicht bis Ende des Jahres gemacht hätte, hätte ich es nächstes Jahr gemacht, aber die OP bei mir ist halt deutlich, deutlich teurer und auch anstrengender. Nach zwei Kaiserschnitten habe ich jetzt auch Mal Ruhe verdient, finde ich zumindestens. Manchmal bereue ich es, dass ich es nicht damals habe mitmachen lassen, aber ich war erst 28, das wäre wahrscheinlich schwierig gewesen - und ich hätte es damals auch nicht gewollt. Jetzt sind wir beide Mitte/Ende 30 und das Thema drittes Kind ist vorbei.
 
X
Benutzer207004  (40) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #122
Auch bei mir wurde dieser Eingriff 2022 mit der No-Scalpel-Methode durchgeführt. Meine Frau und ich haben uns zu diesem Schritt entschieden, da unsere Familienplanung nach der Geburt unserer Tochter abgeschlossen war, ein Eingriff bei ihr deutlich komplizierter und risikoreicher gewesen wäre und auch eine dauerhafte hormonelle Verhütung keine sinnvolle Alternative gewesen wäre.

Der Eingriff war absolut unkompliziert, schmerzfrei und auch relativ schnell vorbei. Da ich zu jenen Leuten gehöre, die schon beim Blutabnehmen ins Schwitzen kommen, war ich vorher dennoch extrem nervös. Ein sehr rücksichtsvoller Urologe und eine Assistentin, die mich mit einem netten Gespräch während der ganzen Prozedur abgelenkt hat, konnten mir die Angst aber gut nehmen.

Die ersten Tage nach dem Eingriff habe ich zwar keine Schmerzen im klassischen Sinn, aber zumindest ein unangenehmes Ziehen verspürt. Das hat sich aber auch bald gelegt. Und auch beim Sex gab es bis jetzt keinerlei Probleme.

Mit knapp 2 Jahren Abstand kann ich sagen, dass ich mich jederzeit wieder für diesen Eingriff entscheiden würde.
 
housedrache
Benutzer192233  (51) Verbringt hier viel Zeit
  • #142
Mein Mann hat den Eingriff vor 2 1/2 Jahren machen lassen & im Nachhinein ärgern wir uns beide, dass wir das nicht schon viel früher gemacht haben. Hätte mir das ganze Theater und die Nebenwirkungen der Hormone erspart & auch diese nervigen Zeiten mit NFP und immer die unterschwellige Angst, ob nicht doch was passiert sein könnte (fast) jeden Monat. Zumal du als Frau es ja auch primär "ausbaden" musst, wenn du ungewollt schwanger wirst, Kind behalten oder nicht, noch eine Schwangerschaft oder Abbruch - das ist für eine Frau ja alles viel gravierender, weil sich immer alles in ihrem Körper abspielt. Der Mann hat fünf Kinder - das muss reichen😄Mein Mann hatte auch ein bisschen Schiss, aber verglichen mit ner Geburt oder einer Sterilisation bei uns Frauen ist das ja wohl eher ein Spaziergang! Ich habe ihn damals vor die Wahl gestellt: entweder Sex nur noch mit Kondom bis Muddi in der Postmenopause ist oder OP für ihn….du hast drei Kinder geboren & jetzt (nehme ich mal an auch daher deine OP) - now it's his turn!
 
T
Benutzer185976  (43) Öfter im Forum
  • #158
Ich bin auch am überlegen eine Vasektomie machen zu lassen.
Bin 47 Jahre alt und möchte keine Kinder mehr haben, die dann wohl Opa zu mir sagen würden wenn sie Volljährig wären😅
Dieser Gedanke muss halt echt sitzen. Ich kenn Männer, die mit 50 Vater geworden sind. Ob das gut oder schlecht is muss jeder für sich entscheiden, aber mit 47 is der Zug nu ned abgefahren.
Aber irgendwie hab ich dabei so ein komisches Gefühl, weil es sich so endgültig anfühlt.
Nö, nur der Tod is endgültig.
Man kann aus den Nebenhoden IMMER Spermien gewinnen, die sind ja nach wie vor da, flutschen vorn halt nur ned raus sondern werden wieder abgebaut.
Ne künstliche Befruchtung is nach wie vor möglich und je nachdem in welcher Version du das basteln lässt, kann man auch versuchen, es rückgängig machen zu lassen, ohne Erfolgsgarantie - aber Papa werden kannst du nach wie vor.
Auf der anderen Seite freue ich mich dann auf "ungeschützen" Sex ohne Kondome mit meiner Frau.
Eine gute Entscheidung und das war auch mein ausschlaggebender Punkt. Ich will meiner Frau keime Hormone antun, ich will mir ned immer ne Lümmeltüte anziehen, also wird das Gewehr entladen und gut is.
Habe auch etwas Bedenken, falls doch irgendwas schief geht....
Wenn du daheim sitzt kann dir die Decke auf den Kopf fallen, draußen kannst du ausrutschen und dir ein Bein brechen, ...
Es kann immer was passieren, aber die Wahrscheinlichkeit is bei diesem Minimaleingriff so gering, dass das echt Routine ist.
Natürlich kann was passieren, hier im Forum gibts auch Berichte, aber lass dich beraten vom Arzt, das sind so wenige Prozent im Vergleich zu der großen Menge an erfolgreichen OPs.
Wie habt ihr Euch denn den ersten Schritt getraut?
Ich hab mir von vielen Ärzten im Umkreis Termine zum Gespräch geben lassen, hab mit allen geredet und mich dann für den entschieden, der mir am sympathischsten und erfahrendsten rüber kam.
Der Rest ging dann zackzack - die eigentliche OP waren mein ich 12 Minuten, 6 pro Seite.
Ich hatte keine Schmerzen und die eher seltene, aber doch mögliche "Nebenwirkung" von intensiveren Orgasmen.
 
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • #256
"Wir" haben es nun mittlerweile auch geschafft.
Ich musste ihn auch abholen und das war sinnvoll, denn ihm ist währenddessen der Kreislauf abgeschmiert. (Das passiert ihm öfter Mal bei medizinischen Sachen, die weh tun.)
Die Schmerzen waren die ersten Tage nicht ohne und er hätte definitiv nicht an dem Tag arbeiten gehen können. Als sich dann am Tag 8/9 die Fäden aufgelöst hatten, waren dann die Schmerzen auch fast ganz weg. Ab Tag 10 durften wir dann auch wieder in die Kiste. Ich hatte ganz schön Angst ihm weh zu tun, aber es hat alles (schmerzfrei) funktioniert. Es dauert jetzt noch etwas, bis wir die Freigabe haben, aber er kann sich dann mit ner Schleife drum Rum um unter den Weihnachtsbaum legen. Bald sind wir die Gummis los. Happy wife, happy life.
 
T
Benutzer185976  (43) Öfter im Forum
  • #305
Hey, ich lese hier mit, weil das Thema bei uns akuter wird.
Kannst du das näher erläutern?
Ist das Gefühl unangenehm oder gar schmerzhaft? Oder "nur" anders als vorher?
Ich persönlich finde es schmerzhafter, aber nicht beim Tasten, sondern wenn man halt bisschen fester greift, wo es früher nicht gezwickt hat.
Aber is jetzt kein Drama oder was, is ja so oder so ne empfindliche Stelle 😉
Ich bereu es auch überhaupt nicht, die OP war 12 Minuten für beide Seiten. Dann hatte ich ne Woche Schlumpfeier (alles blau), dann die Nachkontrolle und gut war. Und als nette Nebenwirkung fühl ich deutlich stärkere Orgasmen - kommt wohl manchmal vor. Einbildung is es nicht, hab das auch beim selber machen :cool:
 
sustr
Benutzer192717  (54) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #306
Wenn ich sehr genau taste, dann kann ich meine Samenleiter ebenfalls lokalisieren, das ist schon witzig. Aber es ist überhaupt nicht schmerzhaft.
Meine Vasektomie lief seinerzeit beim linken Samenleiter nicht so, wie es eigentlich geplant war:
Der Rechte war innerhalb von wenigen Minuten mit einem kleinen Schnitt freigelegt, durchtrennt, verödet und wieder vernäht worden - alles ganz easy.
Beim linken Samenleiter war es anfangs auch problemlos, aber beim Veröden entschloss sich der untere Teil zu verschwinden und zwar bis in die Tiefen meines Sacks und mein Urologe kriegte ihn nicht mehr zu fassen. Es hat dann mehrere Anläufe und eine deutliche Erweiterung des bis dahin kleinen Schnittes gebraucht, bis der Doc dran kam und es zu Ende bringen konnte. Alles ich dann aus dem Stuhl steigen durfte, sah es darunter aus wie in einem Feldlazarett. Das Thema war aber nach zehn Tagen vollkommen vergessen und nun ist es vorbei mit Kinder zeugen.
 
Nacktschwimmer
Benutzer176505  (64) Meistens hier zu finden
  • #309
Vasektomie ist meist reversibel Und nicht endgültig.
Mein Urologe hat es - zugegeben vor etwa 30 Jahren - genau anders herum formuliert:
Ich soll es als absolut endgültig ansehen.
Auch wenn es Möglichkeiten gibt. Aber deren Erfolgsaussichten sind so gering, dass ich sie gar nicht erst in Betracht ziehen sollte.

Hab ich auch nicht. Obwohl die damalige Beziehung gar nicht so viel später in die Brüche ging, hatte ich nie den Wunsch nach einem weiteren Kind.
 
dxdy
Benutzer209496  (49) Öfter im Forum
  • #310
Mein Urologe hat es - zugegeben vor etwa 30 Jahren - genau anders herum formuliert:
Ich soll es als absolut endgültig ansehen.
Auch wenn es Möglichkeiten gibt. Aber deren Erfolgsaussichten sind so gering, dass ich sie gar nicht erst in Betracht ziehen sollte.
Das hat mein Urologe vor 6 Jahren auch noch gesagt.
 
T
Benutzer185976  (43) Öfter im Forum
  • #311
Mein Urologe hat es - zugegeben vor etwa 30 Jahren - genau anders herum formuliert:
Ich soll es als absolut endgültig ansehen.
Auch wenn es Möglichkeiten gibt. Aber deren Erfolgsaussichten sind so gering, dass ich sie gar nicht erst in Betracht ziehen sollte.

Hab ich auch nicht. Obwohl die damalige Beziehung gar nicht so viel später in die Brüche ging, hatte ich nie den Wunsch nach einem weiteren Kind.
Mir hat er erklärt, dass im schlimmsten Fall immer noch Samen aus dem Nebenhoden gewonnen werden können für eine künstliche Befruchtung, denn die werden ja weiterhin produziert. Also auch wenn die OP nicht immer erfolgreich umgekehrt werden kann, man kann dennoch Vater werden.
 
Pizzabäckerin
Benutzer191613  (43) Öfter im Forum
  • #312
Absolut befreite Sexualität war bei uns nicht der Gedanke und die Idee dazu hatte er alleine. Wir haben nie verhütet in unserer Partnerschaft und hätten auch mehr als 2 Kinder gerne genommen, es blieb bei zwei, das haben unsere Körper so entschieden. Theoretisch hätte er es nicht tun müssen, aber er hat es entschieden und keinerlei nachteilige Auswirkungen dadurch..
Ich verstehe es nicht. Warum hat er es denn gemacht? Wenn nicht zur Schwangerschaftsverhütung? Ich meine man legt sich ja nicht einfach so unters Messer für nichts? 🤔
 
Nacktschwimmer
Benutzer176505  (64) Meistens hier zu finden
  • #313
S
Benutzer43540  (48) Verbringt hier viel Zeit
  • #314
Hey, ich lese hier mit, weil das Thema bei uns akuter wird.
Kannst du das näher erläutern?
Ist das Gefühl unangenehm oder gar schmerzhaft? Oder "nur" anders als vorher?
Ich bin jetzt seit 6 Jahren sterilisiert.
OP in einer halben Stunde durch bei örtlicher Betäubung. Rechts nichts gemerkt, Links war es kurz unangenehm. Der Schmerz war aber nach wenigen Minuten weg.

Man sieht noch ganz kleine Narben, aber da müsste man genau hinschauen. Wie die Vorgänger schreiben gibt es an einer Stelle (links) bei Berührung ein kurzes unangenehmes Gefühl. Aber die Stelle trifft man ja auch nicht immer. Insgesamt ist mir das alles wert und ich würde es jederzeit wieder machen, auch wenn es wahrscheinlich unumkehrbar ist.
Mein Urologe meinte damals das es noch eine Hintertür gibt, Chance gar nicht so schlecht ist. Mir war es wichtig dass es nie wieder geht.
 
Nacktschwimmer
Benutzer176505  (64) Meistens hier zu finden
  • #315
Ich hab's vor etwa 30 Jahren machen lassen. Hab ich hier auch schon mal beschrieben.

Ich hab nicht mal die Betäubungsspritzen gespürt.
Von der eigentlichen OP hab ich gemerkt, dass da was passiert, aber es war zu keiner Zeit unangenehm oder gar schmerzhaft.
Mit dem Urologen hatte ich währenddessen eine sehr lustige Unterhaltung.

Er meinte, ich soll mich 3 Tage absolut schonen. Also hab ich auf der Couch gesessen, gelesen und mich 3 Tage bedienen lassen.

Auch da oder später war nie was unangenehm. Geschmerzt hat nix.

Anekdote:
Am Abend des 3. Tages hielt ich mich für ausreichend fit, einen Freund zu besuchen.
Meint er doch, ich soll keinen Anstoß daran nehmen, dass er so breitbeinig sitzt. Er hätte vor 3 Tagen da was machen lassen.

Abschließend bin ich sehr froh über den Eingriff. Mindestens 25 Jahre unproblematisch vögeln (danach wär's dann wohl eh egal gewesen).

Kann ich jedem nur raten, der ganz sicher mit dem Kinderwunsch abgeschlossen hat.
 
Pizzabäckerin
Benutzer191613  (43) Öfter im Forum
  • #317
Off-Topic:

Interessant. Hier

Und auch an anderen Stellen wird behauptet, dass es nie Verhütung gab und auf einmal gibt es eine Vasektomie.
Off-Topic:
Vielleicht vögelt er heimlich doch mit einer anderen 😅
 
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