Erfahrung mit Privatem Samenspender?

Würdet ihr euren Partner beim Akt mit einbeziehen?

  • ja

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Benutzer162410 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo,
wir wünschen uns sehnlichst ein Baby. Leider ist das Spermiogramm meines Mannes schon seit längerer Zeit
so, daß wir keine große Hoffnung auf die Erfüllung
dieses Wunsches haben dürften. Aus finanziellen Gründen
wollen und können wir die Dienste einer Samenbank nicht in Anspruch nehmen.
Jetzt sind wir auf die Möglichkeit sog. privater Samenspenden gekommen. Nach meinen Informationen gibt es auch verschiedene Methoden hierfür.
Ein möglicher Spender der uns gefällt hat nun gemeint, "verkürzter Verkehr" sei eine sehr effektive Methode.
Mich würde mal interessieren, ob ander Paare oder Frauen
schon Erfahrungen mit privaten Samenspendern gesammelt haben. Außerdem wäre es wichtig zu wissen, wie der jeweilige Partner oder die Partnerin mit dieser Situation umgegangen sind. Waren sie bei der Samengewinnung und Übertragung mit einbezogen? Würdet ihr euren Partner beim Akt mit einbeziehen?

Vielen Dank für Eure Antworten.
 

Benutzer136760 

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Beim Akt? Wovon reden wir hier genau?
Ich weiss nicht, wie du dir das vorstellst, aber ich bin mir nicht sicher, ob das alles so geht, wie du meinst.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich weiß, das ist bestimmt die Antwort, die du am allerwenigsten hören willst und die dich total nervt, aber.. du bist noch total jung und hast gut noch 15 Jahre Zeit, um Kinder zu bekommen. Warum jetzt die Dringlichkeit? Ihr könntet ja bspw. auch noch 3 Jahre sparen und du wärst immer noch eine ziemlich junge Mutter. Oder gibt es einen Grund, wieso ihr es so eilig habt?
Ein möglicher Spender der uns gefällt hat nun gemeint, "verkürzter Verkehr" sei eine sehr effektive Methode.
Puh, also eine Privatperson will sich vor dir befriedigen und dann in dir einen Orgasmus haben? Und was, wenn es beim ersten Mal nicht klappt?
 

Benutzer15352 

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Und wie ist das mit Krankheiten? Ich hätte ja Angst, dass der private Spender mich mit einer Geschlechtskrankheit infiziert :hmm:...
 

Benutzer63483  (41)

Sehr bekannt hier
Beim Akt? Wovon reden wir hier genau?
Ich weiss nicht, wie du dir das vorstellst, aber ich bin mir nicht sicher, ob das alles so geht, wie du meinst.
Es geht um eine gezielte, kurzweilige Befruchtung. Rein, rauf, runter, raus.
Wohl noch nie Tamme Hanken geguckt?!:nope:

:grin: :zwinker:
 

Benutzer162410 

Sorgt für Gesprächsstoff
Und wie ist das mit Krankheiten? Ich hätte ja Angst, dass der private Spender mich mit einer Geschlechtskrankheit infiziert :hmm:...
Das wird natürlich im Vorfeld geklärt und getestet.
[doublepost=1472653204,1472652851][/doublepost]Puh, also eine Privatperson will sich vor dir befriedigen und dann in dir einen Orgasmus haben? Und was, wenn es beim ersten Mal nicht klappt?[/QUOTE]
Ohne Orgasmus seiner seinerseits geht das ja schlecht.
Das müssen wir so lange an den fruchtbaren tagen machen bis es klappt.
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Wenn ich diese Situation ernsthaft als möglich betrachte, käme für mich nur eine absolute Vertrauensperson in Frage (also kein Fremder), ebenso wie absolute Ehrlichkeit dem Kind gegenüber, das dann eben zwei Väter hätte.

Normalerweise bleibt doch aber auch bei einem weniger guten Spermiogramm die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung mit dem Sperma des Partners. Wie sehen denn da eure Möglichkeiten aus?
 

Benutzer28811  (32)

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Puhhh schwieriges Thema...

Wie alt seit ihr beide denn? Und was genau haben die Ärzte zum Spermiogramm gesagt? Gar keine Hoffnung? Wenig Hoffnung?

Es tut mir leid, dass es bei euch nicht so funktioniert wie ihr euch das wünscht, aber bevor ihr wirklich so einen krassen Schritt macht, wollt ihr nicht lieber schauen wie ihr es finanziell hinbekommen könntet? Aber ich kennen natürlich nicht eure ganze Geschichte daher war das einfach nur ein Gedanke.

Für mich käme eine solche private "Spende" nicht in Frage. Allein die Vorstellung mit einem fremden Man Sex zu haben, wie kurz auch immer da wird es mir echt übel :sorry: Hast du keine Angst? Das da jemand nur den "schnellen Spaß" für Geld sucht? Zumal ja keine Garantie besteht, dass es beim 1. Mal klappt.. das müsstest du ja quasi öfter machen :schuettel:

Ist natürlich jedem seine freie Entscheidung aber für mich wäre das keine Option. Du kennst weder die persönliche Krankheitsgeschichte dieses Mannes (Erbkrankheiten, eventuell psychische Vorbelastung etc. ) natürlich kann dir ein Attest ein wenig Aufschluss geben, aber mir würde das Angst machen.

Samenspende an sich ist eine gute Sache finde ich. Aber ich würde mich wirklich nochmal beraten lassen was es vielleicht für Finanzierungsmöglichkeiten gibt für eine künstliche Befruchtung.

Ich wünsch euch nur das beste.
 

Benutzer18741 

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Ein möglicher Spender der uns gefällt hat nun gemeint, "verkürzter Verkehr" sei eine sehr effektive Methode.
Mich würde mal interessieren, ob ander Paare oder Frauen
schon Erfahrungen mit privaten Samenspendern gesammelt haben. Außerdem wäre es wichtig zu wissen, wie der jeweilige Partner oder die Partnerin mit dieser Situation umgegangen sind. Waren sie bei der Samengewinnung und Übertragung mit einbezogen?
Leider hat zu Deinen eigentlichen Fragen noch Keine etwas hilfreiches geschrieben.
Würdet ihr euren Partner beim Akt mit einbeziehen?
Als Mann würde ich, wenn ich vor so einer Situation seinerzeit gestanden hätte, beteiligt sein wollen.
Ich hätte das eine mit dem anderen verbunden und einen ordentlichen Dreier draus gemacht.
Ich steh zwar nicht auf MMF, und es käme so für mich auch nicht in Frage, aber wenn schon, denn schon.
So war ich immerhin dabei und beteiligt und meine Frau hatte auch Spass bei der Zeugung.
 

Benutzer150198 

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Ich denke auch, dass es da rechtliche Problematiken gibt, über die du dich informieren solltest.
 
G

Benutzer

Gast
Ich kenne tatsächlich ein lesbisches Pärchen, dass genau so zu seinem Kind gekommen ist.

Soweit ich mit erinnere, haben sie den Samen dann mit einer Spritze verabreicht. Er war bzw. ist ein Freund der beiden.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Naja, ich kenn ein (inzwischen muss man sagen ehemaliges) Pärchen, die sich auch privat einen Spender gesucht haben (war letztendlich ein Nachbar von ein paar Häuser weiter). Sie waren verheiratet, der Spender war auch verheiratet, alle vier wussten bescheid und waren damit einverstanden, dass die das so versuchen wollen.
Sie wurde auch schwanger und war erst super glücklich. Aber ihr Mann war wohl doch nicht so glücklich, erst recht nicht, weil der "richtige Vater" ja auch näher bekannt war und in der Nähe wohnte. Es gab dann immer öfter Streit...
Tja, Ende vom Lied war, dass sie sich noch während der Schwangerschaft getrennt haben, der Mann dann auch gerichtlich geltend gemacht hat, dass er nicht der Vater ist - also musste er keinen Unterhalt zahlen. Und weil sie dann vom Spender Unterhalt eingefordert hat, hängt beim Spender der Haussegen etwas schief und das Spenderpärchen redet kein Wort mit ihr.

Von daher seh ich da ein durchaus nicht unerhebliches Risiko. Aber muss die TE selber wissen.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Naja, ich kenn ein (inzwischen muss man sagen ehemaliges) Pärchen, die sich auch privat einen Spender gesucht haben (war letztendlich ein Nachbar von ein paar Häuser weiter). Sie waren verheiratet, der Spender war auch verheiratet, alle vier wussten bescheid und waren damit einverstanden, dass die das so versuchen wollen.
Sie wurde auch schwanger und war erst super glücklich. Aber ihr Mann war wohl doch nicht so glücklich, erst recht nicht, weil der "richtige Vater" ja auch näher bekannt war und in der Nähe wohnte. Es gab dann immer öfter Streit...
Tja, Ende vom Lied war, dass sie sich noch während der Schwangerschaft getrennt haben, der Mann dann auch gerichtlich geltend gemacht hat, dass er nicht der Vater ist - also musste er keinen Unterhalt zahlen. Und weil sie dann vom Spender Unterhalt eingefordert hat, hängt beim Spender der Haussegen etwas schief und das Spenderpärchen redet kein Wort mit ihr.

Von daher seh ich da ein durchaus nicht unerhebliches Risiko. Aber muss die TE selber wissen.
Und das allerschlimmste an der Geschichte: Das Kind hat so gar keinen Vater. :frown:

Bei lesbischen Pärchen sehe ich das Thema etwas leichter, weil die sexuelle sowie die "Versager"-Komponente nicht so arg ist.
Bei einem heterosexuellen Paar, wo ganz klar ist, dass er Schuld ist, finde ich das wirklich sehr, sehr schwierig.Ein Mann kann einfach nicht wissen, ob er dieses Kind wie sein eigenes lieben kann. Und der Spender, ist er den Eltern nahe, kann nicht wissen, ob er nicht irgendwann doch emotionale Probleme bekommt und mehr als nur ein netter Onkel sein möchte. Gleichzeitig ist es schwer für den Ehemann aus der Sache nochmal rauszukommen: Per Gesetz ist jedes in der Ehe gezeugte Kind, Kind beider Ehegatten. (Immer wieder ein Spaß für getrenntlebende Eheleuten mit neuen Partnern...)

Ich würde andere Wege gehen:
1) Krankenkasse wechseln: Manche übernehmen künstliche Befruchtungen voll
2) Weiter basteln. So manches schlechtes Sperma hat es am Ende doch geschafft.
3) Internationale Samenbanken anzapfen: In Dänemark kommt man an quasi-anonyme Spender. Das fände ich deutlich besser, ggfs. dafür Geld sparen
4) Gedanken über Pflegekinder machen
 

Benutzer162410 

Sorgt für Gesprächsstoff
Danke für eure Antworten, um ein paar fragen kurz zu beantworten...
Der Spender hat Atteste und ein Spermiogramm.
Er kommt dann einmal am tag an meinen fruchtbaren tagen zum besamen bis es geklappt hat.
Die Chancen einer Befruchtung sind bei der natürliche variante auch höher.
Mein Mann ist auch einverstanden nur war ich mir auch noch nicht ganz sicher ob und wie ich ihn beim Akt mit einbeziehe schließlich wird er ja auch der Papi.
Und von den Ersparnissen hat unser Kind wenn es da ist wesentlich mehr.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und von den Ersparnissen hat unser Kind wenn es da ist wesentlich mehr.

Die Kosten für eine Samenbank sind doch verschwindend gering im Verhältnis zu den Kosten eines Kindes. Auf die erheblichen rechtlichen Risiken wurdest du ja hingewiesen (insbesondere § 169 StGB). Wie der Zeugungsakt ausgestaltet wird, ist angesichts der anderen Hindernisse und Einwände noch das Geringste.
 
A

Benutzer

Gast
Ich würde in deinem Alter auch erstmal versuchen, ob es nicht doch mit deinem Mann klappt. Das wäre doch viel schöner für euch und in deinem Alter hast du doch keinen Zeitdruck, oder?
 

Benutzer129180  (35)

Benutzer gesperrt
Und von den Ersparnissen hat unser Kind wenn es da ist wesentlich mehr.
Wenn euer Kind da ist habt ihr garantiert nicht mehr Geld zur Verfügung als aktuell, erfahrungsgemäß tritt zumindest ein Partner beruflich kürzer, gleichzeitig steigen die Ausgaben. Ist jedem selbst überlassen, ich jedenfalls möchte meinem Nachwuchs mehr bieten als nur Luft und Liebe.
 
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