Er will nicht mehr heiraten

Benutzer75931  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo, auch ich habe seit langem mal wieder ein Problem.

Ich bin 31, bin seit Juli 2007 mit meinem Freund zusammen. Im Februar 2010 hat er mir zum Geburtstag einen Antrag gemacht. Damals war das total unerwartet, ich hätte nie damit gerechnet, dass er so früh darüber nachdenkt. Ich habe natürlich JA gesagt.

Tja, verlobt sind wir immer noch. Haben ein Haus, dass zwar noch zum Teil umgebaut werden muss, aber in dem wir ohne Einschränkungen wohnen. Wir sind glücklich und ab dem Spätsommer/Herbst ist auch endlich bei mir beruflich der Weg frei, dass wir unsere Familienplanung beginnen können.

Er sagt, er weiß nicht, ob man heutzutage noch heiraten muss. Weil ja eh die meisten Ehen geschieden werden. Meine Argumente dafür interessieren ihn gar nicht. Um uns herum gibt es eigentlich nur gute Ehen:
Sein Bruder, seine Eltern, meine Eltern, ein guter Kumpel... Alle glücklich verheiratetet.
Für mich gehört das dazu. Nicht nur, weil es so "normal" ist, dieser Schritt. Ich möchte auch offiziell zu ihm gehöre. Seinen Namen tragen. Seine Kinder sollen seinen Name tragen. Alle sollen sehen, dass wir unser restliches Leben miteinander verbringen wollen.

Wir waren uns schon über alles einig: wir wollen nur eine standesamtliche Trauung, mit der Kirche haben wir nicht viel zu tun. Wir wussten, welchen Stil unsere Feier haben sollten. Haben über eine zusätzliche Freie Trauung gesprochen, damit auch unsere Freunde dabei sein können. Wussten, wer das machen sollte. Was es zu essen geben sollte stand auch schon fest.

Und jetzt... Ich halte mich schon zurück, ihn nicht zu drängen. Denn ich weiß, dass das meist das Gegenteil bewirkt. Aber es ist so wichtig für mich als Braut vor ihm zu stehen.


Der lange Text tut mir leid, aber ich muss das endlich mal los werden. Vielleicht könnt ihr mir noch Tipps geben, wie ich ihn wieder umstimmen kann (nicht überreden), damit wir endlich Mann und Frau werden.

Danke schon mal

Kuschelherz85
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn du es nicht weißt – wie sollen dann Menschen, die deinen Freund nicht kennen, das wissen? Es scheint, als ob er kalte Füße bekommt. Denn ein erklärter Ehegegner macht normalerweise keinen Heiratsantrag nach drei Jahren. Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, ihn dann auf Gedeih und Verderb zum Heiraten zu bringen.
 

Benutzer101504 

Benutzer gesperrt
Hast du ihn denn mal gefragt, warum er seine Meinung geändert hat? Also so weit wie ihr schon darüber gesprochen habt mit feiern usw. finde ich es schon merkwürdig, dass er es plötzlich nicht mehr will, zumal die Initiative mit dem Antrag ja von ihm ausging.

Er sagt, er weiß nicht, ob man heutzutage noch heiraten muss. Weil ja eh die meisten Ehen geschieden werden.
Wie kommt er plötzlich darauf, wenn ihr nur gut laufende Ehen im Umfeld habt? Hast du ihn das mal gefragt?
Klar werden heut zu Tage immer mehr Ehen geschieden und man kann nie Sagen was die Zukunft bringt, aber nach 9 Jahren Beziehung? Wie sicher will man denn für eine Ehe sein?

Steckt da vielleicht was anderes hinter? Hat die Beziehung sich irgendwie verändert? Denn von jemanden der ÜBERRASCHEND einen Antrag macht zu jemanden zu mutieren der plötzlich nicht mehr heiraten will, und das nach der langen Beziehung, finde ich eher bedenklich.

Ihr werdet reden müssen! Und er sollte dir den Grund für seine neue Meinung mal erklären.
Eine Ehe macht keine gute Beziehung aus, aber wenn es bisher von euch BEIDEN anders geplant war und einer den Wunsch danach hat, den ich gut nachvollziehen kann, kann das auf dauer auch unglücklich machen wenn ihr jetzt nicht heiratet.

Setzt euch doch einfach mal zusammen...und wenns hart auf hart kommt, macht doch mal eine pro und kontra Liste mit ausführlichen Erläuterungen. Vielleicht kommt ihr dann auf einen gemeinsamen Nenner wenn ihr den jeweils anderen besser versteht.
 

Benutzer136306 

Planet-Liebe Berühmtheit
Warum habt ihr eigentlich in den fünf Jahren nicht geheiratet?
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde auch, dass es klingt, als habe er kalte Füße bekommen - das direkt zu sagen ist aber für den Partner häufig ein Schlag ins Gesicht. Also sucht man einen Grund, der nichts unmittelbar mit dem Partner zu tun hat, und schiebt diesen vor.

Es passt für mich einfach nicht zusammen, dass er dir (ich nehme an ohne Druck deinerseits, du wirst ja vermutlich und hoffentlich :zwinker: nach knapp drei Jahren Beziehung und im Alter von 25 Jahren keine Eile gehabt haben) nach nicht mal drei Jahren Beziehung einen Antrag gemacht habt und ihr euch auch sonst einig gewesen seid, über all diese Dinge sprechen konntet - und plötzlich fällt ihm ein, dass Heiraten an sich eine dumme Idee ist? Kalte Füße würden übrigens auch erklären, weshalb er sich mit deinen Argumenten gar nicht auseinandersetzt - ist ja völlig sinnlos, wenn es ihm gar nicht grundsätzlich ums Heiraten sondern eigentlich um eure Beziehung geht.

Ich würde ihn wohl darauf ansprechen, dass es mir schwerfällt, ihm das abzunehmen - und wenn er darauf nicht eingeht durchaus die Vermutung äußern, dass er kalte Füße bekommen hat.
 

Benutzer129692 

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K Kuschelherz85
Dass Dein Freund Dich derzeit nicht heiraten möchte, könnte zwar mit eurer Beziehung zusammenhängen, das muss meiner Meinung nach aber nicht zwangsläufig so sein. Für mich klingt das Ganze eher nach einer Art Quarterlife Crisis. Denn möglicherweise hat Dein Freund eine diffuse Angst davor, dass sein Leben „vorbei“ ist, wenn er sich durch eine Heirat dauerhaft bindet, so dass er gegenwärtig einfach nicht heiraten möchte - weder Dich noch irgendjemand anderen.

Stellt Dein Freund denn auch sonst sein Leben in Frage? Also möchte er z.B. beruflich noch einmal etwas ganz anderes machen? Oder hat er plötzlich neue Hobbies? Sagt er, dass er noch etwas erleben will?
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Oh je, du Arme.
Mich würde auch interessieren, wieso ihr bisher nicht geheiratet habt? Normalerweise plant man nach der Verlobung doch dann die nächsten Schritte - wie war das bei euch? Du schreibst, ihr hattet Ideen - aber konkret umgesetzt wurde davon nie eine?
Ist denn etwas vorgefallen zwischen euch, was seinen Rückzieher erklärt?
Wie geht es eurer Beziehung ansonsten? Und wie sieht es bei ihm aus - ist er glücklich? Mit Job, Hobbys, Freunden,..?
 

Benutzer75931  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Also sonst ist alles wie immer, sowohl er als auch unsere Beziehung. Teilweise sind wir noch richtig am Turteln.
Wir haben mit dem Heiraten gewartet, weil wir noch jeweils bei unseren Eltern gewohnt haben.
Dann haben wir das Haus gekauft und haben es beide für wichtiger empfunden, dass erstmal soweit auf Reihe zu bringen und unser Geld da zu investieren.
Irgendwie muss sich seine Meinung in dieser Zeit geändert haben. Wir hatten ja nicht weiter groß drüber gesprochen. Mit dem Zusammenziehen kann das aber auch nicht zusammen hängen, da wir uns auch vorher täglich gesehen/beieinander geschlafen haben. Das war also auch nichts Neues.
 
A

Benutzer

Gast
Wenn man ein Haus zusammen gekauft hat, und schon viele Jahre zusammen lebt - kommt eine Trennung sowieso einer Scheidung gleich. (In Hinsicht auf den ganzen Babel der damit einhergeht).
Auch wird durch die "Ehe" nicht wirklich etwas anders (ausser natürlich die Steuerklasse und ggf. die Namensgebung).

Ein Kernproblem erkenne ich aber aus deinem letzten Posting:

...
Irgendwie muss sich seine Meinung in dieser Zeit geändert haben. Wir hatten ja nicht weiter groß drüber gesprochen.

Vielleicht irre ich mich gewaltig, aber wäre es nicht sinnvoll genau dies, dann langsam mal zu tun ?
 

Benutzer75931  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Inzwischen haben wir das ja. Sonst wüsste ich ja nichts von seinen Zweifeln
 

Benutzer152906 

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Nun ja, Ihr seit schon so lange OHNE Ehe zusammen, da kann man seine Zweifel schon verstehen, oder ? Warum ist es für Dich so wichtig zu heiraten ? Wenn es der Name etc. ist ... muß es dann wirklich deswegen sein ?

Vielleicht verunsichert ihn auch die Sache mit der Familienplanung. Klingt so, als würde für Dich feststehen, daß Du dann Kinder haben willst. Wie sieht er dieses Thema und vor allem ... könnte es sein, das sich seine Meinung dazu vielleicht geändert hat ?
 

Benutzer75931  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Nein, da denkt er genauso wie ich. Da bin ich mir ganz sicher. Wir mussten nur bis jetzt warten, weil ich selbständig bin und da noch was wegen der Absicherung in finanzieller Hinsicht und wegen der Firma geklärt werden musste.
 

Benutzer136760 

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Hatte er damals vielleicht einen bestimmten Grund, sich mit dir zu verloben? Keine Ahnung, ist ein anderer Mann auf der Bildfläche erschienen, der ihn verunsicherte oder etwas in der Art?
Vielleicht hat er nie heiraten wollen und hat nur um deine Hand angehalten, weil er dich nicht verlieren wollte.
 

Benutzer11466 

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Das mit den vielen Ehen, die wieder geschieden werden, ist als "Argument" gegen Eure Hochzeit natürlich Quatsch. Zudem ja schon @aquanaut darauf hingewiesen hat, daß schon Euer gemeinsames Haus im Falle eines Falles Grund für Hauen und Stechen wird...

Ansonsten gibt's Eheverträge; wenn man Kinder hat oder wenn ein Partner im Krankenhaus liegt, ist eine Ehe auf jeden Fall sinnvoll.

Ihr seid fast zehn Jahre zusammen - wenn Dein Freund Deine Altersklasse ist, wart Ihr noch recht jung, als Ihr zusammenkamt. Ich vermute, ihm fällt plötzlich auf, daß er vor Dir wenig Gelegenheit hatte sich auszutoben und er schiebt deswegen Panik.

Ich halte ja nichts von Leuten, die sich Hals über Kopf in die Ehe stürzen - aber nach zehn Jahren sollte man(n) doch wissen, woran man mit der Partnerin ist. Da kann man es wagen...
 

Benutzer43798  (41)

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Ich habe etwas den Eindruck, dass sein doch recht früher Antrag voreilig war, ohne über die Konsequenzen WIRKLICH im klaren gewesen zu sein. Drei Jahre Beziehung, nochdazu mit getrennten Leben aka Wohnungen ist einfach nicht repräsentativ ob es auf Dauer passt.
Seitdem hat sich in eurer Beziehung abgesehen vom Umzug wenig geändert. Und doch ändert das alles. Vorher war alles locker lösbar. Wenn man zwei Wohnungen hat, hat man Rückzugsmöglichkeiten. Und eine Trennung wäre zwar schlimm, aber keine Katastrophe. Naj aund nun wird es für ihn richtig konkret. Nicht nur, dass ihr zusammen wohnt (allein der Schritt hat schon viele langjöhrige Beziehungen beendet), nein ich habt sogar ein eigenes Haus. Dann willst du konkret Kinder (ein klares Signal für Männer, dass sie selbst der Jugend entwachsen sind) und letztlich noch heiraten (die feste Bindung und erklärung zu einem Menschen). Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ihn das grad alles überfordert. Er bemerkt grade, dass er definitiv nicht mehr in den lockeren 20ern ist, das Leben genießen kann und wild leben kann. Jetzt wird es gefestigt, er muss Verantwortung tragen und bindet sich an eine ganz bestimmte Person. Das ist für ihn vermutlich heftig. Ich hatte selbst diese Gedanken und musste mich erst langsam dran gewöhnen, dass meine Jugend vorbei ist und ich ein Leben führen werde "wie meine Eltern", überspitzt gesagt. Ich bin erwachsen.
Das hat übrigens gar nichts damit zu tun, dass man sich selbstbewusst im Leben gibt, langejahre einen verantwortungsvollen Job führt oder nie Kindern wollte. Es geht um die psychologische Komponente, die glaube ich, jeder Mann hat, dass er eigentlich doch gerne ein spielender, freier Junge bleiben möchte (oder zumindest wilder Twen).

Die relevante Frage ist jetzt, ob er sich an den Gedanken gewöhnen kann, oder nicht. ihr beide solltet eure Hochzeit erstmal hinten an stellen. Schlag ihm vor, das erstmal auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Und dann redet wirklich ausführlich miteinander. Nicht über die Hochzeit. Sondern über eure Beziehung, eure Ängste und Wünsche, aber auch was der andere für euch bedeutet. Und redet darüber, was wer sich für Freiräume behalten möchte. Es kanns ehr helfen, wenn jeder von euch ein Hobby ausübt, dass er mit einem ganz anderen Freundeskreis, vielleicht sogar am besten außerhalb der eigenen vier Wände macht. Er geht zb alle zwei Wochen mit seinen Kumpels das Wochenende über wandern oder fährt mit dem Motorrad. Oder du fährst mit deinen Freundinnen öfter mal auf Festivals. Ich denke es ist extrem wichtig, dass man den Partner frei lässt, trotz einer Bindenden Komponente (Haus, Kinder, Ehe).
 

Benutzer108566 

Sehr bekannt hier
Ich habe etwas den Eindruck, dass sein doch recht früher Antrag voreilig war, ohne über die Konsequenzen WIRKLICH im klaren gewesen zu sein. Drei Jahre Beziehung, nochdazu mit getrennten Leben aka Wohnungen ist einfach nicht repräsentativ ob es auf Dauer passt.
Seitdem hat sich in eurer Beziehung abgesehen vom Umzug wenig geändert. Und doch ändert das alles. Vorher war alles locker lösbar. Wenn man zwei Wohnungen hat, hat man Rückzugsmöglichkeiten. Und eine Trennung wäre zwar schlimm, aber keine Katastrophe. Naj aund nun wird es für ihn richtig konkret. Nicht nur, dass ihr zusammen wohnt (allein der Schritt hat schon viele langjöhrige Beziehungen beendet), nein ich habt sogar ein eigenes Haus. Dann willst du konkret Kinder (ein klares Signal für Männer, dass sie selbst der Jugend entwachsen sind) und letztlich noch heiraten (die feste Bindung und erklärung zu einem Menschen). Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ihn das grad alles überfordert. Er bemerkt grade, dass er definitiv nicht mehr in den lockeren 20ern ist, das Leben genießen kann und wild leben kann. Jetzt wird es gefestigt, er muss Verantwortung tragen und bindet sich an eine ganz bestimmte Person. Das ist für ihn vermutlich heftig. Ich hatte selbst diese Gedanken und musste mich erst langsam dran gewöhnen, dass meine Jugend vorbei ist und ich ein Leben führen werde "wie meine Eltern", überspitzt gesagt. Ich bin erwachsen.
Das hat übrigens gar nichts damit zu tun, dass man sich selbstbewusst im Leben gibt, langejahre einen verantwortungsvollen Job führt oder nie Kindern wollte. Es geht um die psychologische Komponente, die glaube ich, jeder Mann hat, dass er eigentlich doch gerne ein spielender, freier Junge bleiben möchte (oder zumindest wilder Twen).

Die relevante Frage ist jetzt, ob er sich an den Gedanken gewöhnen kann, oder nicht. ihr beide solltet eure Hochzeit erstmal hinten an stellen. Schlag ihm vor, das erstmal auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Und dann redet wirklich ausführlich miteinander. Nicht über die Hochzeit. Sondern über eure Beziehung, eure Ängste und Wünsche, aber auch was der andere für euch bedeutet. Und redet darüber, was wer sich für Freiräume behalten möchte. Es kanns ehr helfen, wenn jeder von euch ein Hobby ausübt, dass er mit einem ganz anderen Freundeskreis, vielleicht sogar am besten außerhalb der eigenen vier Wände macht. Er geht zb alle zwei Wochen mit seinen Kumpels das Wochenende über wandern oder fährt mit dem Motorrad. Oder du fährst mit deinen Freundinnen öfter mal auf Festivals. Ich denke es ist extrem wichtig, dass man den Partner frei lässt, trotz einer Bindenden Komponente (Haus, Kinder, Ehe).

Diese Gedanken hatte ich auch dazu. Und ich glaube dieses "Erwachsenen-Ding" haben nicht nur Männer. Ich habe das auch ganz stark und die Verlobung macht(e) mir ordentlich kalte Füße. Es ist wichtig mit dem Partner darüber reden zu können. Denn in meinem Fall hat das nichts mit ihm zu tun, sondern ich habe Angst jetzt entgültig erwachsen zu sein und nicht mehr "zurück" zu können. Dem ist mit Logik nicht beizukommen.
 

Benutzer75931  (36)

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Also ausgelobt hat er sich. Er ist fast 7 Jahre älter.
Das Haus wird kein Streitpunkt sein, es läuft auf ihn. Das haben wir mit Absicht so gemacht.

Auf jeden Fall danke, für eure Ratschläge und eigenen Erfahrungen. Ich werde ihm auf jeden Fall Zeit lassen. Ansonsten bin ich ja glücklich mit ihm. Vielleicht überlegt er sich ja irgendwann nochmal.
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Das Haus wird kein Streitpunkt sein, es läuft auf ihn. Das haben wir mit Absicht so gemacht.

Auf jeden Fall danke, für eure Ratschläge und eigenen Erfahrungen. Ich werde ihm auf jeden Fall Zeit lassen. Ansonsten bin ich ja glücklich mit ihm. Vielleicht überlegt er sich ja irgendwann nochmal.
 

Benutzer152906 

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Moment mal ... verstehe ich das richtig ? Die Verlobung hat er gelöst ?
 

Benutzer58054  (39)

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Für mich kam es nicht in Frage unverheiratet in die Familienplanung zu gehen. Hier ging es nicht um den Namen, da habe ich meinen behalten. Allerdings habe ich erhebliche finanzielle und karrieretechnische Einbußen durch meine zwei sehr kleinen Kinder (3,1). Im schlimmsten Falle, einer Trennung, hätte ich Anspruch auf den Trennungsunterhalt ggf auch auf nachehelichen Unterhalt. Hätten wir nicht zusammen entschieden zwei Kinder zu bekommen, dann wäre es etwas anderes, aber mir war eine gewisse finanzielle Absicherung wichtig.
Dazu zählt auch die Witwenrente, soweit einem eben etwas passiert.
Ihr habt ein Haus, das “läuft aber auf ihn“? Das hätte ich auch nicht gemacht, wenn ich erhebliche finanzielle Mittel mit eingebracht hätte.

Aber gut, wichtig zu wissen ist: warum meint er, man könne auch ohne Trauschein leben? Wie sehr geht ercauf deine Belange, deinen Wunsch ein?

Ich führe auch keine Ehe um die Ewigkeitsgarantie zu haben (Scheidung kann immer passieren), sondern für das gemeinsame Wirtschaften bzw die Absicherung und ein bisschen für's Gefühl.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Na ja... wenn ich bereit bin, mich an einen Menschen mein ganzes Leben lang zu binden, dann spricht meiner Meinung nach auch überhaupt nichts gegen eine Hochzeit. Mit dem Binden ist hier die gemeinsame Familienplanung gemeint.
Jede Ehe kann geschieden werden, eventuell muss auch Unterhalt geleistet werden und es gibt Streit - aber man kann den Kontakt einstellen.
Aber Kinder können nicht einfach weggezaubert werden. Wenn die Beziehung auch irgendwann in die Brüche gehen sollte, mit Kindern hat man - notgedrungen - noch viele Jahre Kontakt und kommt auch nicht umhin, wenn die Kinder nicht ein gewisses Alter haben.

Darum meine Frage: K Kuschelherz85 , will dein Freund immer noch in nächster Zukunft Kinder mit dir? Habt ihr in letzter Zeit über eure Familienplanung gesprochen?


Für uns war das ein ausschlaggebender Punkt- wir wussten, wir wollen Kinder gemeinsam haben - also kam das Thema Hochzeit auch auf.
 
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