Er schaut pornos , das verletzt mich

Benutzer174969  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Es ist eigentlich ganz simpel: Möchte ich mit meinem Partner eine Sache nicht teilen, geht es ihm nichts an.

Das kann SB sein, es können Pornos sein, es können psychische Probleme sein, es kann auch die Loeblingsserie sein.

In dem Moment, wo ich dann hinteher schnüffle, ist es ein Vertrauensbruch.

Und wenb er die Browser-Tabs schließt und das Handy für eine Google - Suche hergibt, wollte er den Inhalt der Tabs offensicht nicht teilen.

Und wenn sie wartet, bis er außer Reichweite ist, dann weiß sie offensichtlich, dass er das nicht gut findet.

Da gibt's nichts schön zu reden.
 

Benutzer171033 

Öfter im Forum
Off-Topic:
Mal so Interesse halber:
Dann fragt sich aber immer noch: Wo fängt es an und wo hört es auf? Bei uns war das damals ganz plastisch (weil sein Pornokonsum sich eben nicht nur zwischen ihm und den Monitor abgespielt hat, sondern unser Familienleben einschließlich seiner Verfügbarkeit für die Tochter und Ansprechbarkeit für mich beeinflusst hat).
> Weil es meinen Partner nichts angeht, und ich ihn da nicht involvieren will, weil: Ist ja meins- Warum sollte ich dann meine nicht an Emotionen geknüpften Bedürfnisse nicht auch live mit anderen Menschen ausleben? Worin besteht da der Unterschied?
Warum ist Pornokonsum so völlig ohne Einschränkungen okay, warum fremdficken aber nicht, insofern man sich nicht emotional involviert? Wie dürfen dann die Leute ausleben, denen Pornos so rein gar nichts geben (mich eingeschlossen), die aber auch Lust auf sich "es hat doch gar nichts mit dem Partner zu tun" sexuell ausleben haben, und deren Partner auf ein monogames Beziehungsmodell besteht? Weil Porno ist ja kein Fremdgehen, andere Dinge aber eben schon?
EDIT: Die Reaktionen im Reptilienhirn auf die Bewegtbilder sind immerhin die gleichen wie beim richtigen Sex, einschließlich zu guten Stücken die hormonellen Reaktionen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer174969  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Niemand ist gezwungen eine monogame Beziehung zu führen. Wenn's sagst, ich möchte die Freiheit haben mit anderen ficken zu können, dann kannst du dir einen Partner suchen, der damit fein ist.

Wenn du sagst, ich will einen Partner, der keine Pornos schaut, weil ich das als Fremdgehen bewerte, dann steht es dir frei einen Partner zu suchen, der dem zu stimmt.

Vom TS der Typ hat auch keine Glanz-Leistung gebracht. Er hat ebenso ihr Vertrauen missbraucht mit dem Versprechen, dass er keine Pornos mehr schaut. Hätte er niemals tun sollen 🤷🏻‍♀️

Bezogen auf "die Beziehung leidet wegen dem Konsum" - wenn die Beziehung leidet, dann würde ich konkret das Problem benennen und nicht auf die Pornos rumreiten. Das ganze "Aber dein Pornos Konsum ruiniert alles" bringt halt null. Und nur weil es so offensichtlich ist, heißt es nicht, dass das tatsächlich der Grund für sein Verhalten ist.
 

Benutzer152906 

Meistens hier zu finden
Bezogen auf "die Beziehung leidet wegen dem Konsum" - wenn die Beziehung leidet, dann würde ich konkret das Problem benennen und nicht auf die Pornos rumreiten. Das ganze "Aber dein Pornos Konsum ruiniert alles" bringt halt null. Und nur weil es so offensichtlich ist, heißt es nicht, dass das tatsächlich der Grund für sein Verhalten ist.

Und wieso ist „auf den Pornos rumreiten“ nicht „das Problem konkret benennen“? Denn das ist doch das Problem… er macht es sich selbst, statt sich mit seiner Frau zu „beschäftigen“.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Off-Topic:
Wow...6 Seiten ohne dass sich die TS nochmal gemeldet hätte findet man selbst hier nicht so oft... *duck*
 
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Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
Und warum ist es "Privatsache", wenn sie sich in der Zeit nen Dildo in die Muschi steckt..
Für Dich gibt es also keinerlei Abstufungen in der Intimität?
Nichts, was Du niemandem erzählst?

Spannend, dann kennen also alle Menschen in Deinem Umfeld alle Details aus Deinem Leben, inklusive sexueller Vorlieben, düsterster Gedanken usw.?
Oder doch nicht und es gibt da individuelle Grenzen und Abstufungen?
 

Benutzer174969  (29)

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Und wieso ist „auf den Pornos rumreiten“ nicht „das Problem konkret benennen“? Denn das ist doch das Problem… er macht es sich selbst, statt sich mit seiner Frau zu „beschäftigen“.
Weil "Er schaut keine Pornos mehr => er fickt mich nun" ein sehr, sehr naiver Schluss ist. Das konkrete Problem ist nicht "Er schaut Pornos", sondern "Er fickt seine Frau nicht mehr".

Wenn er keine Pornos mehr schaut, kann es auch dazu führen, dass er entweder SB ohne Pornos betreibt oder gänzlich auf seine Sexualität pfeifft. Und je nachdem kann es auch passieren, dass er Druck wo anders ablässt.

Nicht jeder Mann ist gestrickt á la "Ich will um jeden Preis meinen Druck ablassen, zu Not ficke ich etwas, was ich eigentlich nicht ficken will". Wenn er sie ficken wollen würde, würde er es tun. Also.....

Was ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen kann, ist schlichtweg, wie man so sehr auf Pornos rumreiten kann. Anstatt das Problem konstruktiv anzugehen und ihn zu fragen, warum er aktuell keinen Sex haben möchte. Das kann durchaus sein, dass es einfach die Schwangerschaft ist. Er wäre sicher nicht der erste Mann, der aus Grund X auf Sex in der Schwangerschaft verzichtet 🤷‍♀️
 

Benutzer171033 

Öfter im Forum
Was ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen kann, ist schlichtweg, wie man so sehr auf Pornos rumreiten kann. Anstatt das Problem konstruktiv anzugehen und ihn zu fragen, warum er aktuell keinen Sex haben möchte. Das kann durchaus sein, dass es einfach die Schwangerschaft ist. Er wäre sicher nicht der erste Mann, der aus Grund X auf Sex in der Schwangerschaft verzichtet 🤷‍♀️
Was aber, wenn ganz genau das das Problem der TS ist- dass sie das derzeit oder bisher nicht als Problem erkennen und benennen konnte oder kann, weil es ihr nicht zugänglich ist, auch weil er nicht mit ihr redet und seine Gründe für die Ablehnung ihr gegenüber benennt, und sie zugleich schlicht wahrnimmt, dass er Lust -und ihrer Einordnung nach in großem Umfang- an und mit den Pornos ablässt.
Dann ist doch ER ihr ebenso schuldig, das Gespräch zu suchen bzw. sich ihr im Gespräch zu stellen. Man kann ihr doch aber nicht anschuldigend vorhalten, dass sie sich in dieser von ihr beschriebenen Situation, in IHRER Gedankenwelt, Sorgen wegen der Pornos macht.
Das Schnüffeln- das kann man ihr vorhalten.
 

Benutzer152906 

Meistens hier zu finden
Weil "Er schaut keine Pornos mehr => er fickt mich nun" ein sehr, sehr naiver Schluss ist. Das konkrete Problem ist nicht "Er schaut Pornos", sondern "Er fickt seine Frau nicht mehr".

Wenn er keine Pornos mehr schaut, kann es auch dazu führen, dass er entweder SB ohne Pornos betreibt oder gänzlich auf seine Sexualität pfeifft. Und je nachdem kann es auch passieren, dass er Druck wo anders ablässt.

Nicht jeder Mann ist gestrickt á la "Ich will um jeden Preis meinen Druck ablassen, zu Not ficke ich etwas, was ich eigentlich nicht ficken will". Wenn er sie ficken wollen würde, würde er es tun. Also.....

Was ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen kann, ist schlichtweg, wie man so sehr auf Pornos rumreiten kann. Anstatt das Problem konstruktiv anzugehen und ihn zu fragen, warum er aktuell keinen Sex haben möchte. Das kann durchaus sein, dass es einfach die Schwangerschaft ist. Er wäre sicher nicht der erste Mann, der aus Grund X auf Sex in der Schwangerschaft verzichtet 🤷‍♀️

Zunächst einmal … der gezogene Schluss ist NICHT „er guckt Pornos“, sondern wie Du in meinem Post deutlich lesen kannst: „er macht es sich selbst, statt“. Von Pornos steht da nichts.

Der Punkt mit den Pornos zeigt aber doch sehr deutlich: er ist nicht plötzlich asexuell geworden oder sonst etwas. Er hat noch immer ein n sexuelles Verlangen und lebt dieses auch aus.

Und ja … würde er keine Pornos mehr schauen, würde das nicht unbedingt bedeuten, das es Sex / mehr Sex geben würde. Aber darum geht es primär auch gar nicht. Wie gesagt ist das „rumreiten“ auf den Pornos lediglich ein Aufzeigen eines Faktes… nämlich der noch vorhandenen Libido.

Ansonsten verweigert er sich ja konstruktiven Gesprächen bzw. benennt ja selbst auf ihre Nachfrage das Problem nicht (ganz abgesehen von der Nichteinhaltung des Versprechens, keine mehr zu gucken).
 

Benutzer186759  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich finde auch, dass die implizierte Korrelation zwischen SB und fehlendem Sex nicht zwingend gegeben sein muss.

Ist ja durchaus möglich, dass er schon immer regelmäßig zur SB griff und trotzdem Sex mit seiner Frau hatte und der Sex halt jetzt wegen Faktoren (Schwangerschaft, fehlendes Vertrauen wegen der Schnüffelei, häufiges Genörgel/Bevormunden, wir kennen seine Seite der Geschichte ja nicht) einfach wegbrach.

Wenn ich regelmäßig Sex in einer Beziehung habe, greife ich (wie viele andere hier anscheinend auch) trotzdem noch 1-3x die Woche zu SB. Wenn ich jetzt aus irgendwelchen Gründen keinen Bock mehr auf Sex mit meiner Partnerin hätte, wäre daran ja nicht die SB schuld.
 

Benutzer152906 

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Ich finde auch, dass die implizierte Korrelation zwischen SB und fehlendem Sex nicht zwingend gegeben sein muss.

Ist ja durchaus möglich, dass er schon immer regelmäßig zur SB griff und trotzdem Sex mit seiner Frau hatte und der Sex halt jetzt wegen Faktoren (Schwangerschaft, fehlendes Vertrauen wegen der Schnüffelei, häufiges Genörgel/Bevormunden, wir kennen seine Seite der Geschichte ja nicht) einfach wegbrach.

Wenn ich regelmäßig Sex in einer Beziehung habe, greife ich (wie viele andere hier anscheinend auch) trotzdem noch 1-3x die Woche zu SB. Wenn ich jetzt aus irgendwelchen Gründen keinen Bock mehr auf Sex mit meiner Partnerin hätte, wäre daran ja nicht die SB schuld.

Also ich greife nicht zur SB, wenn ich regelmäßig Sex habe. Aber darum geht es auch nicht und wie schon erwähnt, wird der Zusammenhang auch gar nicht derart impliziert.

Die TS hätte aber vermutlich weniger ein Problem, wenn es derzeit keine SB gäbe. Wenn auch nicht „gar kein Problem“.
 
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