Altersunterschied Eltern akzeptieren Beziehung nicht. Was tun?

Sklaen

Benutzer175418  (40)

Öfter im Forum
Er ist einfach ein toller Mann in den ich mich verliebt habe. Nicht nur charakterlich, sondern auch optisch. Wir verbringen viel Zeit zusammen, haben Spaß, er schafft es immer mich zum Lachen zu bringen. Wir können stundenlang reden ohne, dass uns die Themen ausgehen. Wir haben was uns und unsere Zukunft betrifft die gleichen Ansichten und Vorstellungen. Er macht mich einfach glücklich.
Nur leider reicht das alleine manchmal für eine ernste und längerfristige Beziehung nicht aus.
 
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Zauberschnitte

Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Jetzt im Moment und in den nächsten Jahren wird der Altersunterschied noch keine große Rolle spielen. In 10 - 15 Jahren sieht das schon völlig anders aus.

Und da ihr ein Kind wollt, solltet ihr da auch wirklich realistischer rangehen.

Deine Eltern..... Ich kann ihre Ablehnung verstehen aber ihr Verhalten nicht.

Sie müssen ihn nicht gern haben und auf Happy Family machen. Es ist auch ihre Entscheidung wenn sie nicht mit ihm in einem Raum sein wollen.

Aber sie müssen deine Entscheidung akzeptieren. Und dir nicht bei jeder Gelegenheit das unter die Nase reiben.

Und du wirst dich eben auch damit arrangieren müssen, das deine Eltern nicht mit ihm zusammen sitzen wollen.
 
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Machaa

Benutzer184451 

Öfter im Forum
Ich glaube, die TS hat hier nicht darum gebeten, ihre Beziehung zu beurteilen. Sie möchte sich auch nicht dafür rechtfertigen. Sie möchte nur Tipps, wie sie mit dieser belastenden Situation umgehen soll.

Ich kann verstehen, dass deine Eltern irritiert sind und etwas brauchen, um deinen Partner zu akzeptieren. Der Altersunterschied ist nun mal ungewöhnlich. Was ich nicht verstehen kann, dass sie ihm keine Chance geben. Ich würde mit ihnen das Gespräch suchen, und ihnen sehr deutlich machen, dass du befürchtest, es könnte etwas zwischen euch kaputt gehen, wenn sie nicht endlich deine Beziehung respektieren. Was das keine Wirkung hat, würde ich darüber nachdenken, ob du dir vorstellen kannst, erstmal zu ihnen auf Abstand zu gehen, bis sich die Sache vielleicht etwas beruhigt.
 
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Zauberschnitte

Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube, die TS hat hier nicht darum gebeten, ihre Beziehung zu beurteilen. Sie möchte sich auch nicht dafür rechtfertigen. Sie möchte nur Tipps, wie sie mit dieser belastenden Situation umgehen soll.
Und dazu gehört zu ergründen was die Eltern eigentlich genau stört.

Denn der Altersunterschied alleine ist es nicht.

Es ist das Gesamtpaket: Altersunterschied, 7 Kinder, mögliche Midlife-Crisis usw.

Und wenn man das alles beleuchtet hat, könnte man sich mit den Eltern an den Tisch setzen und einige sorgen vielleicht entschärfen.
 
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Yurriko

Benutzer174969  (29)

Sehr bekannt hier
Nur leider reicht das alleine manchmal für eine ernste und längerfristige Beziehung nicht aus.
Nicht die Beziehung zwischen ihr und ihrem Partner ist am zerrütteln - sondern die Beziehung zwischen ihr und ihren Eltern. Weil ihre Eltern sich absolut falsch verhalten.
 
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lir

Benutzer191873  (25)

Ist noch neu hier
„absolut falsch“ ist ja als Formulierung meistens nicht zutreffend.

A macht etwas, womit B nicht einverstanden ist und sich entsprechend verhält. Soll es geben.
Ich für meinen Teil würde bestimmte Partner meiner Kinder auch nicht ins Haus lassen. Das bin ich dann meinem eigenen Seelenfrieden schuldig. Ich denke, Alter wäre für mich kein K.O.-Kriterium, aber grundsätzlich kann ich die Haltung gut nachvollziehen.

Umgekehrt kann man natürlich auch argumentieren: B (die Eltern) machen etwas, und A (die Tochter) verhält sich entsprechend. Die Idee mit der Elternauszeit wäre ja mal ein Ansatz in eine solche Richtung.

Die OT ist erwachsen, was wirklich schlimmes scheinen die Eltern zudem ja nicht zu „verbrechen“ - im Vergleich zu den ganzen Horrorstories, die man leider immer mal wieder lesen muss.
Ich sehe es eher auf einer ähnlichen Ebene wie „Mein Freund lebt in Australien. Die Beziehung zu meiner Eltern hat sich aufgrund meines Umzugs verändert.“ Schwierig, zum Teil traurig, aber definitiv kein Weltuntergang. Letztenendes haben alle unsere Entscheidungen und Handlungen halt Konsequenzen.
 
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Yurriko

Benutzer174969  (29)

Sehr bekannt hier
„absolut falsch“ ist ja als Formulierung meistens nicht zutreffend.
Ich korrigiere: In meinem Empathie empfinden ist es absolut falsch weiter jemanden mit seinen Verhalten emotional fertig zu machen, wenn dieser schon vor einem weinend zusammen bricht.

Allen voran wenn es das eigene Kind ist.
 
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LULU1234

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich finde die Situation als Außenstehende schwer, vor allem weil ich die grundlegende Skepsis deiner Eltern teile. Ich kenne viele Männer in den 50ern die fit und aktiv und auch attraktiv sind. Aber durch meine Eltern kenne ich eben auch viele End-60er/70er und denke mir dann: Das sind tolle Großeltern, aber als Eltern ist das das in dem Alter heavy. Ich kann meinen Eltern und vielen ihrer Freunde gerade beim Altern im Zeitraffer zusehen und gleichzeitig habe ich meine Kinder (Grundschule und Kita) an der Hand und wüsste, dass das meine Eltern extrem überfordern würde. Die Vorstellung, dass ich mit einem aus dieser Altersklasse ein gemeinsames Kind hätte fiele mir schwer. Mein Bruder hat unter seinen alten Eltern immer sehr gelitten und die waren bei der Geburt noch immer 15 Jahre jünger als dein Freund.
Ich finde daher eine so große Altersspanne weder als Partner, noch als Vater besonders wünschenswert.
Das Problem ist mmn nicht 26/54. Aber 46/74. Oder 52/80. Oder 62/90. Du wirst moralisch, weil er der Vater deines Kindes wäre, an diesen Menschen gebunden sein. Du wirst die Verantwortung spüren. Alle meine Tanten und Onkel sind um die 80 und älter. Sie sind alle für ihr Alter fit und agil, fahren in den Urlaub, nutzen Smartphones und und und. Aber sie sind alte, chronisch kranke Menschen. Das ist einfach so. Da kann auch die moderne Bluse und die chice Brille nicht drüber hinwegtäuschen, egal wie lieb ich sie habe.


Trotzdem weiß ich, dass das Verhalten deiner Eltern nicht konstruktiv ist und das kreide ich ihnen an. Ihr Verhalten wird zu nichts führen außer verhärteten Fronten und ggfs zu einem Kontaktabbruch. Daher rate ich dir - auch wenn ich wie gesagt die Skepsis deiner Eltern teile - dich emotional zu schützen. Ob das ein Kontaktabbruch ist, zumindest auf Zeit, musst du entscheiden. Es gibt auch andere Wege. Ob es das Wert ist, kannst nur du entscheiden. Vielleicht lassen sie sich auf ein moderiertes Gespräch ein?
 
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S

Benutzer152906  (44)

Sehr bekannt hier
Ich korrigiere: In meinem Empathie empfinden ist es absolut falsch weiter jemanden mit seinen Verhalten emotional fertig zu machen, wenn dieser schon vor einem weinend zusammen bricht.

Was soll die Alternative sein? Wenn ich über ein Thema nicht reden will, wieso sollte ich mir dieses aufzwingen lassen?
 
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Yurriko

Benutzer174969  (29)

Sehr bekannt hier
Was soll die Alternative sein? Wenn ich über ein Thema nicht reden will, wieso sollte ich mir dieses aufzwingen lassen?
In dem Fall seh ich es einfach grundsätzlich anders. Es sind nicht Freund, es sind nicht zwei fremde Menschen. Sondern es sind Eltern und Kind. Und was hat sie bitteschön so schlimmes gemacht? Sich verliebt? In ihren Augen in einen zu alten Mann? Deswegen brechen Eltern im Zweifel mit ihren Kindern?

Denn es geht nicht nur um das nicht reden - sondern auch darum
Das Verhältnis ist generell angespannt, und sogar wenn mein Freund nicht dabei ist und die Beziehung gerade nicht thematisiert wird, ist es schwierig.

Aber ja, muss jedes Elternteil selber wissen, ob es das Wert ist die Beziehung zum eigenen Kind zu zerstören. Weil es ein "zu alten" Partner hat. Wtf.
 
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V

Benutzer193109  (26)

Klickt sich gerne rein
Ich muss vielleicht nochmal dazusagen, dass ich die Zukunft nicht kaputt denke, weil ich nicht der Typ für sowas bin. Natürlich muss man sich Gedanken über die Zukunft machen, aber nicht zu viele, weil wir alle die Zukunft nicht kennen. Wir haben nur dieses eine Leben und das kann schneller vorbei sein als man denkt, also sollte man in der Zeit glücklich sein. Es kann auch bei einem jüngeren Partner vieles passieren, weil es für nichts eine Garantie gibt.
Außerdem ist mein Freund beim Thema Kinder bekommen und haben ja noch voll im Thema. Es ist ja nicht so, dass er nur erwachsene Kinder hat und schon seit Jahren "raus" ist aus dem Thema. Er hat ja noch jüngere Kinder und das jüngste ist mit 4 Jahren quasi gerade erst aus den Windeln raus.
Was vielleicht bisher auch nicht so deutlich wurde: Ich habe einen guten Job und kann damit für mich und ggf. auch für ein Kind oder Kinder sorgen. Mein Leben ist darauf ausgelegt, dass ich es alleine schaffe und nicht von jemandem abhängig bin. Ein Partner ist da quasi nur ein Bonus. Ich möchte ja als Frau eigenständig sein und brauche keinen Sugar Daddy. Es ist natürlich schön, dass ich jetzt in seinem Haus lebe und keine Miete zahlen muss, aber es wäre anders für mich auch kein Problem.

Wenn ich mir Gedanken über die Zukunft mache, dann eher über höchstwahrscheinlich eintretende Szenarien. Wenn die Situation mit meinen Eltern jetzt so bleibt wie sie ist und wir ein oder mehrere Kinder bekommen, dann wird es nicht einfacher. Es wird dann irgendwann die Situation kommen, in der wir unserem Kind/unseren Kindern erklären müssen, wieso ihr Papa nicht mit zu den Großeltern darf und die Stimmung so mies ist. Das merken Kinder ja auch sehr schnell.
Den Kontakt komplett abbrechen möchte ich eigentlich auch nicht, weil mich das total verletzen und weiterhin belasten würde. Meine Eltern sind für mich sehr wichtige Menschen in meinem Leben und waren immer die ersten Ansprechpartner in jeder Lebenslage. Außerdem möchte ich ja auch Großeltern für meine Kinder haben. Es wird mir nur wahrscheinlich keine andere Option übrig bleiben, weil meine Eltern auf stur schalten und kein Schritt auf mich zugehen.
 
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LULU1234

Benutzer107106 

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Redakteur
Hast du Freundinnen, die schon Kinder haben?
Ich habe mein erstes Kind sehr blauäugig bekommen und war vor allem bei meinem zweiten überrascht, wie verdammt hart es war Mutter/Eltern zu sein. Kein Schlaf, keine Me-Zeit, Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. (Ist mir zweimal sehr böse passiert.)
VZ arbeiten wollen und können sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Kitaplätze sind rar, VZ-Kitas noch mehr. Selbst die VZ- Kitas haben nur von 7.30-16.30 geöffnet, das wird knapp mit VZ wenn man noch Pausen und Fahrtzeit hat. (Been there, done that.) Abgesehen davon, dass 1j auch oft Betreuungszeiten von 8-9 Std nicht gut mitmachen.
Als alleinerziehende Mutter VZ zu arbeiten ist quasi kaum möglich, ließ dich Mal hier im Kinderkneipchen quer. Hier sind viele studierte/gut ausgebildete Frauen, die da hart zu kämpfen haben. Und schon schnappt die Finanzfalle zu. Unterhalt bei einem Rentner mit 8 Kindern (oder rechnerisch 5 Kindern) ist quasi ein Witz, du nur noch mit maximal 35 Std... Keine Gruppe ist finanziell so gefährdet wie alleinerziehende Mütter.

Ich sage dir das nicht, um dir Angst zu machen, sondern weil es die Realität ist. Ich bin etwas älter als du, habe zwei Kinder und bin mit dem Vater auch verheiratet und wir leben zusammen. Und trotzdem ist es oft einfach hart und anstrengend, obwohl wir uns viel aufteilen. Kinder mit dem Gedanken zu bekommen "im Zweifelsfall mache ich das halt allein", ist schon ein sehr, sehr großes Schritt. Ich würde das nicht tun. Und egal wie gerne und toll er sich um deine Kinder kümmern möchte, da sind immer noch 7 weitere Kinder, die auch Aufmerksamkeit brauchen, die auch Mal krank werden. Er wird sich aufteilen müssen.
 
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V

Benutzer193109  (26)

Klickt sich gerne rein
Hast du Freundinnen, die schon Kinder haben?
Ich habe mein erstes Kind sehr blauäugig bekommen und war vor allem bei meinem zweiten überrascht, wie verdammt hart es war Mutter/Eltern zu sein. Kein Schlaf, keine Me-Zeit, Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. (Ist mir zweimal sehr böse passiert.)
VZ arbeiten wollen und können sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Kitaplätze sind rar, VZ-Kitas noch mehr. Selbst die VZ- Kitas haben nur von 7.30-16.30 geöffnet, das wird knapp mit VZ wenn man noch Pausen und Fahrtzeit hat. (Been there, done that.) Abgesehen davon, dass 1j auch oft Betreuungszeiten von 8-9 Std nicht gut mitmachen.
Als alleinerziehende Mutter VZ zu arbeiten ist quasi kaum möglich, ließ dich Mal hier im Kinderkneipchen quer. Hier sind viele studierte/gut ausgebildete Frauen, die da hart zu kämpfen haben. Und schon schnappt die Finanzfalle zu. Unterhalt bei einem Rentner mit 8 Kindern (oder rechnerisch 5 Kindern) ist quasi ein Witz, du nur noch mit maximal 35 Std... Keine Gruppe ist finanziell so gefährdet wie alleinerziehende Mütter.

Ich sage dir das nicht, um dir Angst zu machen, sondern weil es die Realität ist. Ich bin etwas älter als du, habe zwei Kinder und bin mit dem Vater auch verheiratet und wir leben zusammen. Und trotzdem ist es oft einfach hart und anstrengend, obwohl wir uns viel aufteilen. Kinder mit dem Gedanken zu bekommen "im Zweifelsfall mache ich das halt allein", ist schon ein sehr, sehr großes Schritt. Ich würde das nicht tun. Und egal wie gerne und toll er sich um deine Kinder kümmern möchte, da sind immer noch 7 weitere Kinder, die auch Aufmerksamkeit brauchen, die auch Mal krank werden. Er wird sich aufteilen müssen.
Ich wollte jetzt auf gar keinen Fall das Thema alleinerziehend verharmlosen und so tun als wäre dann alles total einfach und entspannt. Das ist es sicherlich auf keinen Fall, weil Kinder haben als Paar ja schon oft genug anstrengend ist. Ich wollte damit nur sagen, dass es im Fall der Fälle möglich wäre und zu mindestens beruflich/finanziell kein Problem wäre. Ich habe beruflich einen sehr guten Background und das Thema Beruf und Familie ist da sehr weit oben auf der Liste der wichtigen Dinge. Ich habe daher sehr viele Möglichkeiten, die es mir als Mutter einfacher machen würden als in anderen Jobs.
 
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halbleiter

Benutzer70365 

Meistens hier zu finden
Ich muss vielleicht nochmal dazusagen, dass ich die Zukunft nicht kaputt denke, weil ich nicht der Typ für sowas bin. Natürlich muss man sich Gedanken über die Zukunft machen, aber nicht zu viele, weil wir alle die Zukunft nicht kennen. Wir haben nur dieses eine Leben und das kann schneller vorbei sein als man denkt, also sollte man in der Zeit glücklich sein. Es kann auch bei einem jüngeren Partner vieles passieren, weil es für nichts eine Garantie gibt.
Das kann man so sehen - tut zwar nicht jeder, aber ist legitim und ich kenne auch eine Beziehung mit ähnlichem Altersunterschied, die schon ca. 15 Jahre hält. Die passen perfekt zusammen, man muss nicht immer alles schlecht reden, weil es ungewöhnlich ist.

Es mag normal sein, dass sich Eltern ihre Gedanken machen und da skeptisch sind. Doch gehen sie da viel zu weit. Es ist zwar traurig, doch ich würde eine klare Grenze ziehen. Du bist du, es ist dein Leben und du solltest es leben wie und vor allem mit wem du möchtest. Ich würde da felsenfest dazu stehen. Du kannst ihnen ja sagen, dass dir der Kontakt fehlt - doch würde ich weiterhin zu meinem Freund stehen. Wenn sie nicht wollen, kannst es nicht ändern. hoffe aber, dass sie selbst irgendwann draufkommen, dass man sich so nicht verhält und Ihnen der gute Kontakt zu dir fehlt. Irgendwie grenzt das an Erpressung und ist allenfalls ziemlich manipulativ. Kann sein, dass sie es gut meinen, doch so verhält man sich nicht. Das ist vollkommen respektlos dir gegenüber.

Erschreckt mich ein bisschen, wie viele negative Kommentare hier gekommen sind. Wenn er 100 Jahre alt ist, du ihn liebst, mit ihm glücklich bist, ist das ganz alleine deine Entscheidung. Über die Probleme die der Altersunterschied mit sich bringt, hast du dir deine Gedanken gemacht. Andere können alles anders sehen, doch für dich passt es und das sollte man respektieren.
 
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S

Benutzer188714  (56)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich wollte jetzt auf gar keinen Fall das Thema alleinerziehend verharmlosen und so tun als wäre dann alles total einfach und entspannt. Das ist es sicherlich auf keinen Fall, weil Kinder haben als Paar ja schon oft genug anstrengend ist. Ich wollte damit nur sagen, dass es im Fall der Fälle möglich wäre und zu mindestens beruflich/finanziell kein Problem wäre. Ich habe beruflich einen sehr guten Background und das Thema Beruf und Familie ist da sehr weit oben auf der Liste der wichtigen Dinge. Ich habe daher sehr viele Möglichkeiten, die es mir als Mutter einfacher machen würden als in anderen Jobs.
Mir fehlt in Deinen Schilderungen und Sichtweisen ganz ungemein, die Sichtweise des potentiellen Kinds auf den Vater im gleichen Alter wie die Grosseltern etc. .... und diese Sichtweise kann man m.E. (!) in eurem Szenario nicht einfach ausklammern ....

und als ziemlich blauäugig empfinde ich Deine Reaktion "Natürlich muss man sich Gedanken über die Zukunft machen, aber nicht zu viele, weil wir alle die Zukunft nicht kennen. Wir haben nur dieses eine Leben und das kann schneller vorbei sein als man denkt, also sollte man in der Zeit glücklich sein. Es kann auch bei einem jüngeren Partner vieles passieren, weil es für nichts eine Garantie gibt." .... das sind aneinandergereihte Platitüden ...... aber keine konkrete Auseinandersetzung mit Realitäten und Wahrscheinlichkeiten ....

genauso "platitüd" ist Deine Antwort bzgl. der Reaktion Deines Partners "Er ist für mich da und versucht mich zu unterstützen, aber viel mehr kann er nicht tun. Wir streiten deswegen jedoch nicht und ich mache ihm natürlich auch keine Vorwürfe. Es ist ja nicht seine Schuld." .... Es geht doch überhaupt nicht um "Schuld", aber er ist unabhängig von gewollt/ ungewollt der Auslöser für Dein angespanntes Verhältnis mit Deinen Eltern .... und was heisst denn konkret "versucht mich zu unterstützen" in Bezug auf Deine Beziehung zu Deinen Eltern?

Mir scheint, dass nicht nur Deine Eltern sich nicht wirklich mit Realitäten per se und differenziert auseinandersetzen, sondern Du als Tochter vermittelst da - anhand des Beschriebenen hier - kein viel anderes Bild, einfach nur an anderen Stellen des Themenkomplexes ...

Und ich sage das hauptsächlich mit Blick auf Deine Frage: "Was tun?" ..... Ich finde es etwas "zäh" und schwierig, wenn um Rat gebeten wird, aber die Details letztendlich sehr "oberflächlich" und wenig differenziert bleiben ...

Auch nach ca. einem Jahr von "diesem Thema mit Deinen Eltern" ist nicht klar, womit sich Deine Eltern genau schwer tun; es bleibt allein beim reinen Stichtwort "der Altersunterschied" ... die Ausdifferenzierung war allein Interpretation Deinerseits .... ich kann mir total schwer vorstellen, wie ihr über das Thema mehrfach miteinander gesprochen und geweint habt, und Deine Eltern nicht einen Brocken mehr als "der Altersunterschied" von sich gegeben haben ...... das müssen sehr schweigsame Gespräche gewesen sein ...... oder aber Du nimmst die Sachen, die sie vorbringen nicht auf, weil das vielleicht dem "über die Zukunft muss man sich nicht allzu viele Gedanken machen" nicht zupass läuft und somit beim einen Ohr rein, beim anderen rausgeht bei Dir ..... Das ist eine Hypothese (!), keine Feststellung meinerseits schlicht und ergreifend auf der Basis des für mich gemessen an Situation und Zeitspanne unrealistisch geringen Inputs, der da zu herrschen scheint ....
.
Off-Topic:
Und die Tatsache, dass Dein Partner Kinder hat, die wie Du sagst "deutlich älter sind als Du", hat Dich noch nie irritiert oder zu Fragen animiert? Ich frage das rhetorisch, weil Du das natürlich hier nicht ausbreiten musst, weil es ja nicht Teil des Themas ist .... aber bei mir entsprang da beim Lesen direkt ein Feuerwerk von Fragen im Kopf, die ich an meinen Partner in so einer Situation hätte ... ich wundere mich enfach, ob dieses Thema Aufmerksamkeit bei euch bekommen hat, oder auch gar nicht in die Wahrnehmung gerückt ist ....


Edit(h) ergänzt: Da haben halbleiter halbleiter und ich parallel die gleiche Aussage von Dir kommentiert, und das auf ganz unterschiedliche Weise .... spannend ;-)))
 
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Benutzer193109  (26)

Klickt sich gerne rein
Mir fehlt in Deinen Schilderungen und Sichtweisen ganz ungemein, die Sichtweise des potentiellen Kinds auf den Vater im gleichen Alter wie die Grosseltern etc. .... und diese Sichtweise kann man m.E. (!) in eurem Szenario nicht einfach ausklammern ....

und als ziemlich blauäugig empfinde ich Deine Reaktion "Natürlich muss man sich Gedanken über die Zukunft machen, aber nicht zu viele, weil wir alle die Zukunft nicht kennen. Wir haben nur dieses eine Leben und das kann schneller vorbei sein als man denkt, also sollte man in der Zeit glücklich sein. Es kann auch bei einem jüngeren Partner vieles passieren, weil es für nichts eine Garantie gibt." .... das sind aneinandergereihte Platitüden ...... aber keine konkrete Auseinandersetzung mit Realitäten und Wahrscheinlichkeiten ....

genauso "platitüd" ist Deine Antwort bzgl. der Reaktion Deines Partners "Er ist für mich da und versucht mich zu unterstützen, aber viel mehr kann er nicht tun. Wir streiten deswegen jedoch nicht und ich mache ihm natürlich auch keine Vorwürfe. Es ist ja nicht seine Schuld." .... Es geht doch überhaupt nicht um "Schuld", aber er ist unabhängig von gewollt/ ungewollt der Auslöser für Dein angespanntes Verhältnis mit Deinen Eltern .... und was heisst denn konkret "versucht mich zu unterstützen" in Bezug auf Deine Beziehung zu Deinen Eltern?

Mir scheint, dass nicht nur Deine Eltern sich nicht wirklich mit Realitäten per se und differenziert auseinandersetzen, sondern Du als Tochter vermittelst da - anhand des Beschriebenen hier - kein viel anderes Bild, einfach nur an anderen Stellen des Themenkomplexes ...

Und ich sage das hauptsächlich mit Blick auf Deine Frage: "Was tun?" ..... Ich finde es etwas "zäh" und schwierig, wenn um Rat gebeten wird, aber die Details letztendlich sehr "oberflächlich" und wenig differenziert bleiben ...

Auch nach ca. einem Jahr von "diesem Thema mit Deinen Eltern" ist nicht klar, womit sich Deine Eltern genau schwer tun; es bleibt allein beim reinen Stichtwort "der Altersunterschied" ... die Ausdifferenzierung war allein Interpretation Deinerseits .... ich kann mir total schwer vorstellen, wie ihr über das Thema mehrfach miteinander gesprochen und geweint habt, und Deine Eltern nicht einen Brocken mehr als "der Altersunterschied" von sich gegeben haben ...... das müssen sehr schweigsame Gespräche gewesen sein ...... oder aber Du nimmst die Sachen, die sie vorbringen nicht auf, weil das vielleicht dem "über die Zukunft muss man sich nicht allzu viele Gedanken machen" nicht zupass läuft und somit beim einen Ohr rein, beim anderen rausgeht bei Dir ..... Das ist eine Hypothese (!), keine Feststellung meinerseits schlicht und ergreifend auf der Basis des für mich gemessen an Situation und Zeitspanne unrealistisch geringen Inputs, der da zu herrschen scheint ....
.
Off-Topic:
Und die Tatsache, dass Dein Partner Kinder hat, die wie Du sagst "deutlich älter sind als Du", hat Dich noch nie irritiert oder zu Fragen animiert? Ich frage das rhetorisch, weil Du das natürlich hier nicht ausbreiten musst, weil es ja nicht Teil des Themas ist .... aber bei mir entsprang da beim Lesen direkt ein Feuerwerk von Fragen im Kopf, die ich an meinen Partner in so einer Situation hätte ... ich wundere mich enfach, ob dieses Thema Aufmerksamkeit bei euch bekommen hat, oder auch gar nicht in die Wahrnehmung gerückt ist ....
Ich kann mir Gedanken über die Zukunft machen und über solche Themen wie z.B. wird er vielleicht irgendwann ein Pflegefall, wird er sich um unser Kind/unsere Kinder kümmern können, was ist wenn wir uns doch trennen usw. Was ist das Ergebnis? Es gibt kein Ergebnis. Ich kenne die Zukunft nicht und ich werde mich nicht von ihm trennen oder den Kinderwunsch vergessen, nur weil er älter ist. Ich möchte mit ihm weiterhin eine Beziehung führen mit allem was dazugehört. Das ist vielleicht naiv und vielleicht geht es nach hinten los, aber dann ist das so. Es kann aber auch einfach alles gut gehen.

Meine Eltern reden einfach nicht vernünftig mit mir und die Gespräche drehen sich auch im Kreis. Sie sagen mir, dass sie ihn nicht bei sich zu Hause haben wollen. Ich frage dann aus welchem Grund und als Antwort kommen Aussagen wie "Ja, weil wir das so wollen". Es gibt einfach zu keiner Aussage oder zu keinem Verhalten eine vernünftige, sinnvolle Erklärung. Ich sitze vor meinen Eltern, schütte mein Herz aus, weine usw. und die Reaktion meiner Eltern: "Was sollen wir denn machen? Wir machen doch gar nichts falsch". Sie sehen einfach nicht ein, dass sie mit zum Problem gehören. In ihren Augen ist mein Freund das Problem, weil er älter ist. Es ist ja nie etwas vorgefallen, weil meine Eltern ihn auch nur 2 mal getroffen haben. Ich kann euch wirklich keine weiteren Details dazu nennen, weil ich selber keine genannt bekomme.

Wir reden oft stundenlang über das Thema. Es kommt bei uns immer und immer und immer wieder auf den Tisch. Er hört mir zu, ist für mich da usw. Er kann natürlich auch nicht viel machen und schon gar nichts ändern. Er könnte aber auch sagen, dass er keine Lust auf so ein Theater hat und gehen, aber er bleibt und kaut das Thema noch 100 mal mit mir durch. Er würde alles tun was er könnte, wenn es irgendwelche Möglichkeiten gäbe. Wenn meine Eltern sich doch mal erweichen lassen würden und er mal mit zu ihnen dürfte, dann würde er sich dort auch nicht schlecht benehmen oder meinen Eltern Vorwürfe machen. Er will letztendlich genauso wie ich nur Ruhe und am besten wieder ein gutes Verhältnis zwischen mir und meinen Eltern.

Wir haben gerade am Anfang viel über seine Familiensituation gesprochen. Ich wollte natürlich alles wissen und schon etwas über seine Kinder wissen, damit ich beim ersten Treffen nicht so ins kalte Wasser springen muss. Ich habe mir natürlich auch viele Gedanken gemacht, aber mehr aus Angst. Ich hatte die Befürchtung, dass gerade die älteren Kinder mich richtig blöd finden und ablehnen, weil ich jünger bin. Das ist aber alles nicht eingetreten, weil alle positiv auf mich zugekommen sind. Ich habe bei keinem das Gefühl, dass sie gegen die Beziehung sind und von allem nichts wissen wollen.
Es gab von meiner Seite aber nie Gedanken darüber wieso er jetzt mit mir zusammen sein will, obwohl ich teilweise jünger bin als seine Kinder. Das sind für mich zwei ganz verschiedene Paar Schuhe.
 
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Benutzer188714  (56)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich sitze vor meinen Eltern, schütte mein Herz aus, weine usw. und die Reaktion meiner Eltern: "Was sollen wir denn machen? Wir machen doch gar nichts falsch". Sie sehen einfach nicht ein, dass sie mit zum Problem gehören. In ihren Augen ist mein Freund das Problem, weil er älter ist. ...
Was sind denn Deine konkreten Erwartungen?
Wie hast Du diese ihnen gegenüber formuliert?

Weil Dein Satz liest sich für mich eher nach: "Ich schütte mein Herz aus, ich weine, da müsste bei ihnen doch ein einlenken kommen" .... sprich Hoffnung allein, dass Deine Emotionen und Verzweiflung der (alleinige) Schlüssel sen müssen .... das scheint ja LEIDER!! bei Deinen Eltern nicht zu funktionieren .... also muss eine andere "Strategie" her bzw. eine AKTIVE Rolleneinnahme und Entscheidungsführung ...... so hart das ist, aber das Problem scheint sich ja bereits ein Jahr lang so nicht lösen zu lassen und wird Dich auf Dauer zu Tode zermürben .... und ggf. nicht nur Dich, sondern Deine Partnerschaft gleich mit ....

Hast Du mal in konkreten Szenarien mit ihnen gesprochen? .....
"Wenn ihr meinen Partner nicht akzeptiert, wie soll das werden, wenn wir heiraten (ist ja egal, ob ihr das wirklich wollt, aber das Szenario hilft halt). Wie kann ich Kontakt zu euch weiter haben, wenn ihr am wichtigsten Tag meines Lebens nicht mit dabei sein wollt?" ...
"Wenn ihr meinen Partner nicht akzeptiert, wie soll das werden, wenn wir Kinder haben? Meine Kinder können keinen Kontakt mit euch pflegen, wenn ihr deren Vater nicht akzeptiert. Wollt ihr das wirklich?" (Und das kann ich Dir nur aus persönlicher Erfahrung raten: Kinder leiden in solchen Konstellationen mit den Grosseltern BESTIALISCH!)

Und wenn das Gespräch nicht als Kommunikationsmedium funktioniert, dann überlege Alternativen: Schriftlich .... oder ggf. mit einer Person in eurem Familien-/ Freundesnetzwerk, die "morderieren" kann in Einzelgesprächen, sprich allein die Botschaften vermittelt und mit Dir und Deinen Eltern jeweils allein in 1:1 reflektiert (vielleicht gibt es da ja entsprechende Tanten, beste Freundinnen der Mutter oder ähnliches) oder eben eine professionelle Moderation.

Und die Szenarien haben ja eine doppelte Funktion, wenn sie vernünftig konkret sind .... sie können wachrütteln, weil sie Realitäten sichtbar machen, die eben mit einer entsprechenden Wahrscheinlichkeit auftreten werden (die Zukunft ist eben doch ein Stück weit vorhersehbar ;-))) , aber vor allem geben sie Dir, ggf. potentielle Lösungs- bzw. Kompromissoptionen, aber ganz sicher geben sie Dir konkreten Entscheidungsinput und "Entscheidungssicherheit", eine Entsheidung überhaupt zu treffen, und die wirst Du treffen müssen, denn die gefährlichste aller Optionen ist dieser Limbo, den Du da aufrecht erhälst, und der wahrscheinlich alles zermürben wird .....

Wir reden oft stundenlang über das Thema. Es kommt bei uns immer und immer und immer wieder auf den Tisch. Er hört mir zu, ist für mich da usw. Er kann natürlich auch nicht viel machen und schon gar nichts ändern. Er könnte aber auch sagen, dass er keine Lust auf so ein Theater hat und gehen, aber er bleibt und kaut das Thema noch 100 mal mit mir durch. Er würde alles tun was er könnte, wenn es irgendwelche Möglichkeiten gäbe. Wenn meine Eltern sich doch mal erweichen lassen würden und er mal mit zu ihnen dürfte, dann würde er sich dort auch nicht schlecht benehmen oder meinen Eltern Vorwürfe machen. Er will letztendlich genauso wie ich nur Ruhe und am besten wieder ein gutes Verhältnis zwischen mir und meinen Eltern.
Das liest sich für meine Ohren ganz furchtbar nach "hilfloses Opferszenario" .... "er würde alles tun was er könnte, wenn es Möglichkeiten gäbe" und "er kann schon gar nichts ändern"

... doch kann er! Er kann Dir Grenzen setzen, bevor bei ihm irgendwann das Fass überläuft, denn er ist ja nicht unbelastet davon .... er kann Pflöcke und Grenzen für eure Beziehung setzen als "Rettungsanker" für eure Beziehung .... er kann Dir Wege aufzeigen zu einer Entscheidung zu kommen etc. etc.
Der Mann ist doch kein Kleinkind mehr, der da hilflos den Eltern seiner Partnerin und seiner Partnerin selbst ausgeliefert sitzt, sondern er ist Gestalter seiner eigenen Beziehung, und innerhalb eines Jahres wird er doch in der Lage sein, nicht nur der geduldige, passive Zuhörer zu sein, sondern seine Befindlichkeit und seine Erwartungen in diesem Konfliktbereich Dir gegenüber zu vermitteln ....

..... Was ist er denn bereit zu tun? was nicht? was bist Du bereit mit und für ihn zu tun? was nicht?
... Welche Ideen hat er von sich aus in einem Jahr dieser "stundenlangen Diskussionen" Dir geliefert? Egal, ob umsetzbar oder nicht ... welche Ideen hat er vorgeschlagen? was waren Deine Ideen? Was ist euer Konsens ausser "Opferdiskussionen" zu führen (ich sage das um ein wenig zu pieksen ...)

Auch hier i.S. von Szenarien .... Dinge überlegen, AUSPROBIEREN (kein "Theorieschwimmen" - das ist wichtig), Erfahrung auswerten ...... hilft einfach, schwere, aber leider nötige Entscheidungen zu treffen ....

- die Eltern zum Essen zu euch einladen .... ihre konkrete Reaktion "einholen" ....
- die Eltern zu einem Kaffee oder was auch immer an einem neutralen Ort treffen ... ihre Reaktion ....
- ein 1:1 zwischen den beiden Männern anleiern ....
- die Eltern/ Vater um Hilfe bitten oder die Hilfe Deines Partners bei einer konkreten Sache anbieten ...... die Reaktion einholen ....
- Weißt Du ganz KONKRET, was in Deinem Partner vorgeht, wenn Du zu Deinen Eltern fährst und er nicht mit kann, bzw. wenn Du zurückkommst und erzählst?
etc. etc. etc. ..... Du kennst eure Konstellation besser als ich ;-)))
Ihr kreiert damit wichtige Entscheidungspunkte auch für Deine Eltern .... wo sie Farbe bekennen müssen bzw. für sich entscheiden müssen, und ihr ihnen eure letztendliche Entscheidung auch argumentieren könnt .... denn Deine Eltern verschanzen sich auch in der "Opferrolle" .....

Ihr kreiert damit eine konkrete Weiterentwicklung des Beziehungsgeflechts in dieser Realität und nicht in den Köpfen der jeweiligen Beteiligten ..... während alles beim "weiter so" bleibt, was aber nicht mehr funktioniert ..... für keinen von euch .....

Ich sage das allein als Denkanstoss .... denn für mich ist eins klar ...... das Gedanken-, Diskussions- Tränenkarussel kann bzw. wird ganz sicher nicht einfach so weiterlaufen ohne an irgendeiner Stelle einen dicken Schaden zu verursachen .... und irgendwann muss da eine Entscheidung kommen, egal ob für immer oder zumindest einen längeren Zeitraum .... und ich merke, dass Dir, Deinen Eltern und ggf. auch Deinem Partner (von dem wissen wir rein gar nichts .... da spielst Du gerade Schutzwall, was in der Realität nicht hilfreich sein wird ...) eine Entscheidung schwer fällt. Daher meine Überlegung, was euch helfen könnte, die Entscheidung zu treffen .... sprich mehr Entscheidungsinput generien und zwar nicht aus theoretischem Trockenschwimmen, sondern "Futter aus dem konkreten Erleben von Szenarien" ziehen ....

Andere mögen da andere Ansätze haben .... z.B. Dein Verhältnis zu Deinen Eltern mal professionell unter die Lupe zu nehmen und Dich zu stärken, Dich unabhängiger von Deinen Eltern zu machen ...... wie gesagt, da gibt es sicher unterschiedliche Wege nach Rom ;-))) aber letztendlich läuft das alles darauf hinaus, dass Du/ ihr beide eine Entscheidung treffen müsst, was ihr mit der Beziehung zu Deinen Eltern machen wollt.

Es gibt in Deiner Situation kein "Fünfer UND Weggli" .... das wird traurige und schwierige Auswirkungen haben (weil Dir eben BEIDE Beziehungen etwas bedeuten), egal welche Entscheidung Du/ ihr trefft ..... aber alles ist besser als KEINE Entscheidung zu treffen.

Viel Glück, aber vielmehr noch: Viel Erfolg!
 
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halbleiter

Benutzer70365 

Meistens hier zu finden
Mir fehlt in Deinen Schilderungen und Sichtweisen ganz ungemein, die Sichtweise des potentiellen Kinds auf den Vater im gleichen Alter wie die Grosseltern etc. .... und diese Sichtweise kann man m.E. (!) in eurem Szenario nicht einfach ausklammern ....
Überall wo man danach sucht gibt es auch ein "aber".
Was wenn Homosexuelle Paare Kinder bekommen oder adoptieren, wie ist die Sichtweise des Kindes zwei Väter zu haben? Kinder sind sehr anpassungsfähig, machen sich da viel weniger Gedanken wie wir Erwachsenen.

Es gibt eben sehr viele Vorurteile und die stimmen auch oft, dadurch passt es statistisch selten mit einem solchen Altersunterschied. Doch für den Einzelfall sagt das gar nichts, wenn es passt, ist das Alter doch nur eine Zahl und wo ein Wille ist, gibt es auch immer einen Weg.

Die unterschiedliche Lebenserwartung, auch eine Statistik. Nur hier wissen wir halt noch nichts näheres. Der einzige Punkt, wo ich mir tatsächlich Gedanken machen würde. Ich verstehe aber auch die andere Seite, das Leben so zu nehmen wie es kommt. Die Chance dass man sich zuvor irgendwann auseinanderlebt, ist relativ groß. Hat aber nicht direkt mit dem Altersunterschied zu tun, das gilt für jegliche Konstellationen, weil sich Menschen eben ändern.
 
zuletzt vergeben von
L

Benutzer163260 

Meistens hier zu finden
Ich kann die Vorbehalte deiner Eltern sehr gut verstehen. Euer Altersunterschied ist wirklich immens und dein Freund hat bereits eine reichliche Kinderschar. Deine Herangehensweise wirkt auf mich wenig reflektiert, einer meiner Vorredner hat von einer "Aneinanderreihung von Plattitüden" gesprochen, das trifft es ganz gut.

Nun wolltest du aber keine Einschätzung der Beziehung, sondern Ratschläge für den Umgang mit deinen Eltern. Hast du eventuell Geschwister/sonstige Verwandte, die zwischen euch vermitteln könnten?

Wenn offene Gespräche nichts nützen und deine Eltern sich auch nach ausreichend Zeit nicht mit eurer Beziehung abfinden konnten, hast du m.E. zwei Möglichkeiten:
- Den Kontakt zu deinen Eltern separat von der Beziehung weiterführen
- Kontakt zu den Eltern abbrechen.
 
zuletzt vergeben von
Spongella

Benutzer187907  (32)

Sorgt für Gesprächsstoff
Deine Eltern wollen einfach nur nicht, dass du dann mit x Kindern da hockst während er dann bei der nächsten seinen Samen verstreut. Ich glaube das kriegt man nicht verpackt als Eltern.
 
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