Altersunterschied Eltern akzeptieren Beziehung nicht. Was tun?

Seestern1

Benutzer148761  (34)

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rt haben und von Gesundheit gesegnet sind, leben sie noch heute und hoffentlich lange in Glück und Zufriedenheit. Der große Zauberer Prokrastinatus ist immer noch regelmäßig zu Gast, zuletzt heute Morgen, als sich unser schwerlich noch jung zu nennender Jüngling märchenschreibend zum Horst gemacht hat, anstatt seiner Arbeit nachzugehen, wird aber immer wieder rechtzeitig gebannt und zieht erbittert seines Weges.
Ist das jetzt eine Bewerbung deinerseits, den Freund der TS zu ersetzen?
Und wenn dir das so wichtig ist, ergibt deine Argumentation einfach überhaupt keinen Sinn.

Denn ein 30 Jahre älterer Mann kann dieses Level nicht aufrecht erhalten.

Er kann es jetzt noch.... Aber das nimmt ab wie bei jedem anderen Menschen auch.
Klar, die Wahrscheinlichkeit ist höher als bei jemandem mit 30, aber trotzdem muss das nicht stimmen. Donald Trump war 69 als er Präsident wurde. Joe Biden 78. Angela Merkel war bis 67 Bundeskanzlerin. Das sind höchst strapaziöse Jobs und trotzdem scheint man das diesen alten Menschen zuzutrauen. Es kommt auch oft drauf an, was man sich selber noch zutraut. Ein kleines Kind wird einen potenziell fitter halten und ein anspruchsvoller Job auch, als wenn man nur noch die Enkelkinder 1x im Monat 5 Stunden betreut und mit 65 seit 10 Jahren im Vorruhestand ist.
Ich nehme jetzt einfach mal ein anderes Beispiel, weil du beim Thema älter einfach völlig blind bist.

Wenn du dich in einen Mann verliebt hättest, der zwar gleich alt und keine Kinder hat aber im Rollstuhl sitzt weil er querschnittsgelähmt ist....

Dann muss man mit dieser Besonderheit auch anders umgehen .

Beim Haus Bau muss man die Barriere Freiheit bedenken. Beim Autokauf den Umbau beachten. Gesundheitliche Aspekte haben einen höheren Stellenwert. Uvm.


Es geht überhaupt nicht darum das dieser Mann aufgrund seiner Behinderung tabu ist oder eine Beziehung keine Chance hat.

Aber man muss einfach mehr und andere Themen im Bewusstsein haben.


Und das ist bei dir einfach nur verdammt oberflächlich der Fall.
Aber die Eltern bemängeln ja gar nicht, dass die TS zu oberflächlich ans Thema Alter ran geht, sondern sind selber total oberflächlich und sagen einfach jemand in dem Alter kommt ihnen als Schwiegersohn nicht ins Haus.

Und zu deinem Beispiel, wäre es dann ok gewesen, wenn die Eltern gesagt hätten, nee, jemand mit Rollstuhl kommt uns nicht ins Haus?

Wenn man einen Partner hat der etwas besonderes hat wie z.b. 30 Jahre älter oder Rollstuhl oder er stottert oder hat Tourette oder ist extrem groß/klein (such dir was aus).

Dann finde ich es mehr als angebracht, diese Info vorab zu kommunizieren und die Eltern nicht ins kalte Wasser zu werfen
Und das hätte dann die Reaktion der Eltern geändert? Sie sind also seit einem Jahr unter Schock und haben es nicht geschafft ihre Meinung zu revidieren, aber die Vorwarnung hätte alles verändert? Halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie absolut schockiert und überrumpelt waren und deshalb gar nicht wirklich darüber nachdenken konnten, ob sie ihn sympathisch finden. Vor dem ersten Treffen mit keiner Silbe den Altersunterschied von knapp 30 Jahren zu erwähnen war offensichtlich nicht besonders klug.
Und dieser Schock hält nun seit Monaten an?Und deshalb können sie ihre Meinung partout nicht revidieren, aber die Vorwarnung hätte alles verändert? Halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Aber sich dann einen Partner suchen, der SICHER nicht dauerhaft in diesem Stechschritt weiterlaufen kann, geht gegen jegliche Vernunft. Warum wäre es dann plötzlich ok, die Dinge ruhig angehen zu lassen, wenn du das bei zehn Partnern (die du dir ja hoffentlich auch ein wenig angeschaut hast, bevor sie deine Partner wurden) so störend fandest, dass du sie verlassen hast?
Ich bin da nicht wie die TS, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es ein Unterschied sein kann, wenn ein Partner die Anfangsjahre die eigenen Wünsche erfüllt, wächst man ja tendenziell immer mehr zusammen und kann dann irgendwann auch akzeptieren, wenn der Partner mal nciht mehr so kann. Aber vll trennt sie sich dann auch. Kann auch passieren, aber vll hatten sie bis dahin 10 oder 15 tolle Jahre.
 
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Seestern1

Benutzer148761  (34)

Sehr bekannt hier
Was mir nur noch aufgefallen ist nach deinen Berichten über deine vorhergehenden Beziehungen: Du hast bisher keinerlei Erfahrung mit langfristigen Beziehungen und für Kinder ist es natürlich gut, wenn eine Beziehung möglichst lange hält. Ich finde es gut, dass ihr noch mind. 1 Jahr warten wollt, aber vll wären unter diesen Voraussetzungen ja sogar noch 1 1/2 bis 2 Jahre drin? Einfach damit du für dich sicherer gehen kannst, dass die Beziehung vermutlich lange für dich funktioniert.
 
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Benutzer163260 

Meistens hier zu finden
Mithalten in Bezug auf Zeit!!!! Nicht auf können oder Leistung!!!!!

Wenn man nur das versteht, was man verstehen will: Wo genau habe ich gesagt, dass ich gechillt habe und mein Studium total easy war? Das war in Bezug auf meine Ex-Freunde. Die sind teilweise Meister darin und dann nimmt das Studium auch kaum Zeit in Anspruch, wenn man nichts macht.

Was versteht ihr denn unter Leben genießen? Ich tue das alles damit ich die Voraussetzungen habe mein Leben zu genießen.

Und warum sollte man in Bezug auf Zeit mithalten WOLLEN? Ist doch kein Wettrennen? Andere wollen sich im Studium auch mal ausprobieren, feiern, sich umorientieren...
Warum hast du dir denn mehrfach völlig ambitionslose Langzeitstudenten ausgesucht, wenn dir Zielstrebigkeit so wichtig ist? Die grundlegende Lebenseinstellung sieht man doch recht schnell...

"Das Leben genießen" heißt, v.a. mal im Hier und Jetzt zu leben. Also nicht Voraussetzungen für später schaffen, sondern einfach mal nur sein. Genießen. Abschalten. Alle fünf gerade sein lassen. Ja, im Zweifelsfall eventuell sogar mal ein Semester verbummeln.
 
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Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Aber die Eltern bemängeln ja gar nicht, dass die TS zu oberflächlich ans Thema Alter ran geht, sondern sind selber total oberflächlich und sagen einfach jemand in dem Alter kommt ihnen als Schwiegersohn nicht ins Haus.
Ich vermute mal, das sie wenn sie vom Alter sprechen eben alles was hier auch angemerkt wird mit beinhaltet.
Und zu deinem Beispiel, wäre es dann ok gewesen, wenn die Eltern gesagt hätten, nee, jemand mit Rollstuhl kommt uns nicht ins Haus?
Es ist so oder so nicht OK weil die Tochter erwachsen ist und ganz allein entscheidet mit wem sie zusammen sein will.
Und das hätte dann die Reaktion der Eltern geändert?
Das weiß man nicht aber es wäre respektvoller gewesen. Aber bei Respekt setzt es ja bei Eltern und Töchter aus.

Daher zweifle ich die ganze Eltern Kind Beziehung sowieso an.
Sie sind also seit einem Jahr unter Schock und haben es nicht geschafft ihre Meinung zu revidieren, aber die Vorwarnung hätte alles verändert? Halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Da geht es nicht um dauerhaften Schock sondern das man einfach schön auf dem falschen Fuß angefangen hat. Und wie TS sich hier präsentiert macht die Sache sicher nicht besser.

Auch ja, weder Biden, Merkel, oder Trump haben meines Wissen kleine Babys im Alltag rumlaufen für die sie verantwortlich sind. Die hatten Job als Priorität und fertig.

Hier ist ein Mann mit dann 8 Kindern und Job und eine anspruchsvolle Partnerin.

Das kannst du doch überhaupt nicht vergleichen. Unterhalte dich doch einfach mal mit Oma oder Opas.

Die meisten werden dir sagen, ich liebe meine Enkel und verbringe gerne Zeit mit ihnen aber auch schön wenn sie wieder weg sind weil es anstrengend ist
 
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Benutzer188714  (56)

Sorgt für Gesprächsstoff
.
Und ich weiß, dass mein Freund nicht auf Dauer alles geben kann so wie ich. Ich habe aber schon mal gesagt, dass ich mich auf alles einlasse und alles akzeptiere was mit seinem Alter zu tun hat. Auch die negativen Dinge.
Warum zitierst Du hier eigentlich alle Kommentare, um überhaupt GAR NICHT auf sie einzugehen und dann doch wieder nur Platitüden rauszuhauen ....

Definier bitte einmal konkret, was Du mit ALLES hier genau meinst, vor allem da Du das noch so posaunenmässig wiederholst ....

Ich habe den Eindruck, dass Du alles daransetzt, dass Dein Leben nicht einen Millimeter von den besten Idealvorstellungen (eben 150%) abweicht (die große frage, wem Du damit eigentlich etwas beweisen musst, ist auch noch offen); Chapeau und Kompliment, dass das bis dato auch so toll geklappt hat.

Aber nun bist Du leider in eine Sackgasse geraten; Du bist nicht mehr die gehorsame Tochter, die allen Wünschen der Eltern UND des Partners entspricht. Auf einmal bist Du die Böse, die es keinem Recht machen kann, auch Deinem Partner nicht, denn seinen Rat willst Du ja nicht umsetzen, was an sich völlig verständlich ist, aber Dein Bild von der 100% Übereinstimmungs-Beziehung zerschellen lässt ... auch das an sich kein Problem, weil das ist Leben, das ist Beziehung ... da brauchts schon mal Reibung und Kompromiss.
Letzteres sehe ich BEI KEINEM der Beteiligten gegeben ....

Und Deine Vorstellung, dass Deine Eltern nur ein kritisches Bild von Deinem Partner haben dürfen, wenn er sich nicht anständig verhält, ist auch nicht gerade "erwachsen" ..... Sympathie und Antipathie sind nicht nur VERHALTENSbeeinflusst, sondern stammen in 90% der Fälle aus einem Bauchgefühl ....
Und ja, das ist scheisse ..... ich konnte mich bei meiner "Schwiegermutter" abstrampeln wie Martha höchstpersönlich und habe das als Dummchen auch getan, aber als Deutsche war ich für sie untragbar, und ihr Sohn hat sein Leben an mich verschwendet ..... und bei meinen Eltern vice versa .... ganz tolle Kombi und Kiste .....

Es gibt Dinge im Leben, da kannst Du mit dem Kopf durch die Wand, Du wirst sie nicht ändern, und da Du die Alternativen, mal andere Vorgehensweisen zumindest auszuprobieren, kategorisch ablehnst und wegdiskutierst, wird es da keine Lösung geben.
Die Wand, an der Du Dir Deinen Kopf zertrümmerst, wird da noch in 100 Jahren stehen, aber Dein Kopf schon weniger, und irgendwann wirst Du aufwachen und feststellen, dass der viel zu schade war .....
 
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Seestern1

Benutzer148761  (34)

Sehr bekannt hier
Unterhalte dich doch einfach mal mit Oma oder Opas.

Die meisten werden dir sagen, ich liebe meine Enkel und verbringe gerne Zeit mit ihnen aber auch schön wenn sie wieder weg sind weil es anstrengend ist
Ja, die meisten, aber er scheint da ja anders zu sein. Denn er hat ja noch ein 4-jähriges Kind, scheint damit gut zurecht zu kommen und sich sogar noch ein weiteres Kind vorstellen zu können.
 
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V

Benutzer193109  (26)

Klickt sich gerne rein
Hier :zwinker: :


(nicht falsch verstehen, meine Freundin hat "nur" eine Ausbildung gemacht, aber ich finde sie trotzdem klasse weil ich Menschen nicht nach Ihrem Abschluss oder danach wie viele Semester sie studiert haben beurteile Spiralnudel. Aber ich finde, wer so vom Leder zieht wie die TS darf ruhig auch mal etwas geerdet werden. Das kann für die persönliche Entwicklung nur förderlich sein.)
Es geht mir auch gar nicht um den Abschluss oder sowas. Es geht mir ums Ergebnis bzw. was am Ende bei rumkommt.
Was mir nur noch aufgefallen ist nach deinen Berichten über deine vorhergehenden Beziehungen: Du hast bisher keinerlei Erfahrung mit langfristigen Beziehungen und für Kinder ist es natürlich gut, wenn eine Beziehung möglichst lange hält. Ich finde es gut, dass ihr noch mind. 1 Jahr warten wollt, aber vll wären unter diesen Voraussetzungen ja sogar noch 1 1/2 bis 2 Jahre drin? Einfach damit du für dich sicherer gehen kannst, dass die Beziehung vermutlich lange für dich funktioniert.
Wenn wir noch so lange warten, dann bin ich schon fast 30. Mein Kinderwunsch ist jetzt schon ziemlich groß.
Und warum sollte man in Bezug auf Zeit mithalten WOLLEN? Ist doch kein Wettrennen? Andere wollen sich im Studium auch mal ausprobieren, feiern, sich umorientieren...
Warum hast du dir denn mehrfach völlig ambitionslose Langzeitstudenten ausgesucht, wenn dir Zielsetzung so wichtig ist? Die grundlegende Lebenseinstellung sieht man doch recht schnell...

"Das Leben genießen" heißt, v.a. mal im Hier und Jetzt zu leben. Also nicht Voraussetzungen für später schaffen, sondern einfach mal nur sein. Genießen. Abschalten. Alle fünf gerade sein lassen. Ja, im Zweifelsfall eventuell sogar mal ein Semester verbummeln.
Jeder kann doch machen wie er will und was er will. Das heißt jeder genießt sein Leben auf andere Art und Weise. Ich mag Konzerte/Festivals, Städtereisen, generell Reisen. Das geht alles nun mal nur, wenn man arbeiten geht.

Ich habe mir nicht so direkt Langzeitstundenten rausgesucht. Wenn mir ein Mann mit Mitte 20 am Anfang sagt, dass er studiert, in Semester XY ist und bald seinen Abschluss macht, dann prüfe ich das nicht. Ich gehe davon aus, dass es stimmt. Wenn das jedoch nicht stimmt, dann merkt man es am Anfang der Beziehung. Und genau in dieser Zeit sind die Beziehungen schon gescheitert.
Definier bitte einmal konkret, was Du mit ALLES hier genau meinst, vor allem da Du das noch so posaunenmässig wiederholst ....
Alles bedeutet ALLES. Es ist egal was in ein paar Jahren passiert oder auch nicht (in Bezug auf sein Alter), ich werde ihn deswegen nicht verlassen. Ich werde für ihn da sein, wenn er krank wird, wenn er im Alter nicht mehr so kann, wenn er nicht mehr gut laufen kann usw. Ich werde ihn auch soweit ich kann pflegen ggf. auch Hilfe suchen in Form von einem Pflegedienst etc.. Ich werde ihn unterstützen wenn er im Alltag Hilfe braucht oder irgendwas organisieren, beantragen etc. muss. Ich werde ihn ggf. auch den halben Tag durch die Gegend fahren, zu seinen Kinder fahren, zum Kumpel fahren, zum Arzt fahren. Ich werde ihn von mir aus auch mit einem Rollstuhl durch die Gegend fahren. Das ist für mich ALLES.
 
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S

Benutzer188714  (56)

Sorgt für Gesprächsstoff
Alles bedeutet ALLES. Es ist egal was in ein paar Jahren passiert oder auch nicht (in Bezug auf sein Alter), ich werde ihn deswegen nicht verlassen. Ich werde für ihn da sein, wenn er krank wird, wenn er im Alter nicht mehr so kann, wenn er nicht mehr gut laufen kann usw. Ich werde ihn auch soweit ich kann pflegen ggf. auch Hilfe suchen in Form von einem Pflegedienst etc.. Ich werde ihn unterstützen wenn er im Alltag Hilfe braucht oder irgendwas organisieren, beantragen etc. muss. Ich werde ihn ggf. auch den halben Tag durch die Gegend fahren, zu seinen Kinder fahren, zum Kumpel fahren, zum Arzt fahren. Ich werde ihn von mir aus auch mit einem Rollstuhl durch die Gegend fahren. Das ist für mich ALLES.
Es ist interessant, dass Du das alles entscheidende Thema im Alter komplett nicht auf dem Schirm hast ...... Demenz ....
Aktuell erkranken 1/3 aller Senioren daran, in ein paar Jahren werden es 50% sein ..... und DAS ist die Belastung im Alter für das soziale Umfeld.
Studien in den USA belegen: Jede 2. Familie zerbricht daran ...... 80% der pflegenden Familienmitglieder benötigen selber Hilfe in Form von Schlafmedis oder Medis/ Therapie zur Verarbeitung der psychischen Dauerbelastung (Quelle: John Hopkins)

Es ist völlig ok., dass Du das in Deinem Alter nicht auf dem Schirm hast, ABER es wäre dann ein wenig reifer, mit dem posaunten Begriff ALLES ein wenig vorsichtiger um sich zu werfen ...... aber eben, das ist Teil Deiner sehr speziellen Persönlichkeit; Du kannst alles jenseits von "Alles oder nichts" nicht ertragen ..... und brauchst dieses sehr kindliche Ausmalen von weniger relevanten Detailsituationen, um Dir die Sicherheit zu vermitteln, Dein Leben VOLL im Griff zu haben .....
Dass das nur begrenzt funktioniert, erlebst Du ja gerade sehr ausgiebig ...... und während andere da zwar mit viel Enttäuschung und Schmerz nach Lösungen suchen, bleibst Du in Deinem, mene Denke ist die einzig richtige und MUSS funktionieren gefangen .....

Und ich bin mir sicher, irgendwo in Deinem Inneren spürst Du, dass da gerade nicht nur die Beziehung zu Deinen Eltern bröckelt, sondern auch die zu Deinem Partner ..... Du versuchst das krampfhaft hier zu verbergen, aber ich vermute, dass seine Empfehlung darauf basiert, dass seine Geduld am Ende ist und Dein Puppenstübchendenken von der 100% Beziehung gerade erste - real life - Risse bekommt, die Du trotz 10 Beziehungen (oder was immer Du als Beziehung deklarierst) erstmalig erlebst .....
 
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Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Deine Einstellung mag zwar sehr schön sein und ich glaube dir auch das du das völlig ernst meinst.

Theorie und Praxis sind allerdings 2 verschiedene Dinge. Aber in deinem Alter habe ich das auch noch nicht verstanden, daher kann ich dir nicht mal einen Vorwurf machen.

Ich habe 3 Angehörige (zum Glück nacheinander) bis zum Tod gepflegt und ich würde es bei meinem Mann wieder machen.

Aber ohne den Rückhalt meines Mannes hätte ich die Pflege der 3 Personen über die Jahre niemals geschafft. Und ich bin stark.

Wenn du dann sagst, das du alles für deinen Partner machst, währendessen noch ein oder zwei Kinder involviert sind und die realistische Wahrscheinlichkeit da ist, das auch deine Eltern irgendwann Hilfe brauchen..... Puh.

Aber ich kann dir die Lebenserfahrung nicht aufquatschen, da musst du allein durch.

Schau dir bitte die Kommentare und die Altersangaben an.

Die jüngeren hier, verstehen diese Argumente auch nicht wirklich. Je älter die User umso mehr ist da Einigkeit.

Damit meine ich nicht das die älteren Recht haben. Sondern das sie durch mehr Lebenserfahrung einfach Dinge anders und auch kritischer sehen, weil sie den ganzen Rattenschwanz im Blick haben und realistisch sehen.

Und ich vermute, das es deinen Eltern einfach ähnlich geht. Und weil du ihre Tochter bist, wollen sie was "besseres" für dich. Ich finde ihr Verhalten sicher nicht gut aber nachvollziehbar.
 
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Sklaen

Benutzer175418  (40)

Öfter im Forum
Es wird halt leider schwierig werden 150% zu geben wenn der Partner zum Pflegefall wird und man selbst gerade erst Anfang 40 ist.
Dann ist das Leben mit reisen, etwas erleben und nicht einfach vor sich hin chillen vorbei.
Es kollidiert also komplett mit deiner Einstellung zum Leben wie du sie hier kommunizierst.

Ich komme aus diesem beruflichen Bereich und habe schon viel gesehen. Leider viel mehr schlechtes als gutes. Man kann sich vorab nicht vorstellen was da auf einen zukommen wird.

Das stelle ich mir extrem schwierig vor mit deiner Lebenseinstellung. Jetzt predigst du 150% und in 15 Jahren ist das dann schlagartig vorbei?
Was ich auch wichtig finde. Du sagst ihr habt viel über die Zukunft gesprochen.
Auch über eure Sexualität in Zukunft?
Ich bin jetzt in dem Alter in dem du in 15 Jahren sein wirst. Und eines kann ich mit Gewissheit sagen (und ich denke die Frauen in meinem Alter hier, oder älter werden mir Recht geben) Sex bekommt mit den Jahren einen ganz anderen Stellenwert. Bei uns Frauen nimmt es nicht ab, es nimmt sogar zu.
Die Quantität, die Qualität vor allem, das was man von gemeinsamer Intimität erwartet.
Das wird ein 70 Jähriger nicht bedienen können.
Bist du dann bereit auf all dies zu verzichten? Ist dein Partner bereit die Beziehung zum Wohle deiner Sexualität zu öffnen?
In eurer Situation finde ich ist das ein wichtiger Gesprächspunkt.
Ein unerfülltes Intimleben führt oft zu Frut und Trennungen. Auch bei noch so gutem Willen beiderseits. Das kann man hier im Forum 100 fach nachlesen.

Vielleicht sind es auch genau solche Punkte die deinen Eltern auf der Seele liegen und sie sich einfach schwer tun mit dir darüber zu reden. Verstehen könnte ich das.
 
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Sandrose

Benutzer54458 

Verbringt hier viel Zeit
Es wird halt leider schwierig werden 150% zu geben wenn der Partner zum Pflegefall wird und man selbst gerade erst Anfang 40 ist.
...
Das sehe ich auch so.
So wie die TS sich hier beschreibt so straight, durchgetaktet, immer Vollgas, leistungsorientiert, immer 150 %.
Und in 20 oder 25 Jahren, wenn's blöd läuft (es kann ja natürlich auch alles prima laufen und er ist mit Ende 70 noch völlig knusprig, kommt allerdings seltener vor) setzt sie dann (im übertragenen Sinne) ggf. klaglos das Schwesternhäubchen auf und kümmert sich hingebungsvoll um die Pflege des alten kranken Mannes, während sie selbst immer noch in vollem Saft steht?
Ich halte das für eine sehr romantisierende Vorstellung. Realistisch betrachtet hat ein 150-%-Typ ja dann einen Klotz am Bein.

Mit Anfang 30 war ich auch mal in einen Mann Ende 50 verknallt. Da war mir der Altersunterschied sowas von schnurz, er war auch ein jugendlicher Typ. Heute bin ich knapp 50 und der Ende 70. Und ganz ehrlich: ich bin heute froh, dass nix draus geworden ist, denn was wollte ich heute mit dem? Die Lebenswirklichkeiten sind bei so einem Altersunterschied doch zu unterschiedlich in sehr jungem und im höheren Alter.
Just my 2 cents. Aber bei der TS ist natürlich sicher wieder alles ganz anders...
 
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S

Benutzer152906  (44)

Sehr bekannt hier
Es ist interessant, dass Du das alles entscheidende Thema im Alter komplett nicht auf dem Schirm hast ...... Demenz ....

Sie schrieb "alles in Bezug auf sein Alter" ... und schrieb von krank. Also auch wenn ich sie für ziemlich naiv halte, aber das würde durchaus unter krank fallen. Wieso sollte man das unbedingt extra aufführen müssen?
 
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S

Benutzer152906  (44)

Sehr bekannt hier
Bei uns Frauen nimmt es nicht ab, es nimmt sogar zu.

Können wir bitte solche Allgemeinplätze sein lassen? Vor allem wo die Realität deutlich zeigt, dass sie unsinnig sind? Ich habe schon viele Frauen erlebt, bei denen der Stellenwert von Sex im Alter ganz erheblich nachgelassen hat (u.a. bei meiner Mutter). Ja ... selbstverständlich gibt es auch die von Dir genannte Variante. Aber das ist absolut nicht immer so.
 
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Diania

Benutzer186405  (50)

Verbringt hier viel Zeit
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S

Benutzer152906  (44)

Sehr bekannt hier
Gut, das denkt mein Kind ganz sicher auch von mir. :tentakel:

Nur ist es bei mir kein "Denken" sondern Wissen. Ich hatte mit meinem Vater genügend Gespräche über das Thema. Und in den Prostitutionsforen gibt es genug Männer die offen zugeben, den Paysex nur deshalb in Anspruch zu nehmen, weil die eigene Frau zu Hause kaum / keinen Sex mehr will.
 
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Sklaen

Benutzer175418  (40)

Öfter im Forum
Vor allem wo die Realität deutlich zeigt, dass sie unsinnig sind?
Kenne ich halt komplett anders.
Die meisten Frauen erleben um die 40 sozusagen ihren 2. Frühling was die Sexualität angeht.
Und wenns zuhause nicht mehr so klappt dann ist sie sicher nicht (immer) alleine Schuld daran.
 
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S

Benutzer190912  (47)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich glaube das Forum sieht seine Entwicklung sehr pessimistisch und denkt auch in zu langen Zeiträumen. Ich sehe persönlich den baldigen Kinderwunsch etwas kritisch, denn ein Kind verbindet einen wirklich ein Leben lang (wenn man nicht charakterlos ist). Denn ich würde es nicht auf Jahrzehnte betrachten sondern Dir einfach die Freiheit geben, die aktuelle Zeit zu geniessen und mal zu schauen wie es läuft. Denn ich sehe das Risiko der Alleinerziehenden deutich höher als dass Du ihn irgendwann mal betreuen müsstest.

Aber das eigentliche Thema gerät wieder mal aus dem Fokus. Wie geht es mit Deinem Anliegen mit Deinen Eltern weiter. Siehst Du für Dich eine Chance Dich ihnen gegenüber zu emanzipieren, weg vom Tochter sein hin zur gleichberechtigten Erwachsenen die einfach auch mal Ansagen macht und Grenzen setzt. Dabei wirst Du mit der Ablehnung allerdings leben müssen bis sie vielleicht ihre Meinung ändern.
Es ist ein Lernprozess für alle Eltern, dass das was sie das beste für ihre Kinder halten nicht den Ansichten ihrer Kinder übereinstimmen. Nur sind hier die Schmerzgrenzen sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Wenn Du nicht den leichten Weg des Abbruchs gehen willst solltest Du einfach besonnen daran arbeiten gelassener und mit Mut mit der Situation umzugehen
 
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H

Benutzer132552  (54)

Meistens hier zu finden
Ist das jetzt eine Bewerbung deinerseits, den Freund der TS zu ersetzen?
Off-Topic:
Nicht wirklich. a) ist es nur ein Märchen, b) ist der Protagonist mit seiner Mittfünfzigermaid ja glücklich und zufrieden und c) möchte er in seiner gehobenen Jünglinghaftigkeit definitiv kein Kind in seinem bescheidenen Palast
 
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Seestern1

Benutzer148761  (34)

Sehr bekannt hier
Es ist interessant, dass Du das alles entscheidende Thema im Alter komplett nicht auf dem Schirm hast ...... Demenz ....
Aktuell erkranken 1/3 aller Senioren daran, in ein paar Jahren werden es 50% sein ..... und DAS ist die Belastung im Alter für das soziale Umfeld.
Studien in den USA belegen: Jede 2. Familie zerbricht daran ...... 80% der pflegenden Familienmitglieder benötigen selber Hilfe in Form von Schlafmedis oder Medis/ Therapie zur Verarbeitung der psychischen Dauerbelastung (Quelle: John Hopkins)
Okay, also sollte am Besten niemand von uns je heiraten, weil damitverpflichtet man sich ja ein leben lang zusammen zu bleiben und am ende des lebens ist anscheinend die whrscheinlichkeit super hoch, dass entweder ich oder mein partner dann demenz bekommen und daran zerbrechen?
Es ist völlig ok., dass Du das in Deinem Alter nicht auf dem Schirm hast, ABER es wäre dann ein wenig reifer, mit dem posaunten Begriff ALLES ein wenig vorsichtiger um sich zu werfen ...... aber eben, das ist Teil Deiner sehr speziellen Persönlichkeit; Du kannst alles jenseits von "Alles oder nichts" nicht ertragen
Ich glaube, dass die TS hier so Sachen raushaut, weil sie weiß, wenn sie hier zugibt, dass sie dann eventuell über Trennung nachdenkt oder über externe Pflege, dass sie dann hier noch mehr fertig gemacht und auseinander genommen wird. Aber am Ende ist es eh egal was sie sagt, es wird immer von irgendwem als falsch, unreif <, undurchdacht, unrealistisch etc. pp. verurteilt
Bist du dann bereit auf all dies zu verzichten? Ist dein Partner bereit die Beziehung zum Wohle deiner Sexualität zu öffnen?
In eurer Situation finde ich ist das ein wichtiger Gesprächspunkt.
Ok, also das sollte man einfach mal vorsorglich schonmal besprechen, obwohl noch keinerlei Probleme vorliegen? Würdest du das echt so handhaben? Ich bekam vor ein paar Jahren eine Diagnose, mit der viele Frauen mit der Zeit keinen Sex mehr haben können. Dennoch haben wir nicht darüber gesprochen, ob wir deshalb in der Zukunft eventuell mal die Beziehung öffnen. Wäre auch wie es jetzt aussieht quatsch gewesen, weil ich das ganze super in den Griff bekommen habe. Aber falls es doch irgendwann so kommen sollte, besprechen wir das dann und nicht heute schonmal vorsorglich.
Kenne ich halt komplett anders.
Die meisten Frauen erleben um die 40 sozusagen ihren 2. Frühling was die Sexualität angeht.
Aber allein hier im Forum kommt doch alle 2 Tage ein Mann an, der sagt: "Meine Frau will von Anfang an/seit den Kindern/ nach 10 Jahren Beziehung etc. keinen oder kaum noch Sex, was kann ich tun?"
 
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