Eigentlich perfekte Beziehung, aber riesiger Frust durch Sexflaute

O
Benutzer105775  Verbringt hier viel Zeit
  • #1
Hey,
ich bin jetzt schon über 4 Jahre mit meiner Freundin zusammen. Sie ist 22, ich werde 26.
Am Anfang hatten wir wie üblich noch mehrmals die Woche Sex..fast jeden Tag.

Es wurde dann immer weniger und seit 2 1/2 Jahren etwa ist die Häufigkeit auf knapp 1x und mittlerweile auf 1x im Monat geschrumpft.

Unsere Beziehung ist bis auf unser Sexleben wirklich perfekt.

Wenn ich Lust auf Sex habe, muss ich tagelang betteln und habe meist trotzdem kein Erfolg, oder dann nur aus Mitleid.

Ich habe vor 1 1/2 Jahren eine Stelle angenommen, bei der ich sehr viel Reise und manchmal 2 Wochen im Ausland bin. Eigentlich dachte ich, es baut sich bei ihr Lust auf wenn ich weg bin... im Gegenteil.
Sie sagt, dass sie durch den wenigen Sex, jedes Mal schlimme Schmerzen hätte. Und deshalb eher Angst hätte. Manchmal brechen wir dann nach 2 Minuten ab.
Unser Ablauf ist auch IMMER exakt gleich:

Wir machen das Licht aus
Ziehen uns schnell aus
Küssen uns
Ich befriedige sie oral
ich schmiere mir das Gleitgel unten hin
und dann ohne zu küssen (da sie es eklig findet wenn ich vorher mit der Zunge unten war) Missionarstellung
aber bitte schnell machen weil sie sonst Schmerzen bekommt

Aber wenn ich dann mal mehrere Wochen am Stück zuhause bin, oder wir zusammen im Urlaub sind...ändern sich auch nichts.
Morgens hat sie keine Lust, Mittags keine Zeit und Abends ist sie zu müde.
Nur weiß ich nicht, wie ich auf Dauer damit umgehen soll, wenn sie nichts ändert.
Ich habe schon mehrmals versucht mit ihr drüber zu reden und die Ursache des Problems zu finden..sie sagt sie wüsste auch nicht warum sie nicht so oft Lust hätte und schiebt es auf die Länge meines Penis.

Es baut sich mittlerweile enormer Frust bei mir auf und ich werde langsam unglücklich.

Ich will eigentlich nicht Schluss machen, weil ich sie sehr liebe und alles andere sonst perfekt ist.

Nur weiß ich nicht, wie ich auf Dauer damit umgehen soll, wenn sie nichts ändert.
 
F
Benutzer170335  (30) Öfter im Forum
  • #2
Es ist verständlich, dass sie keine Lust hat. Wer Schmerzen (ungewollte) beim Sex hat, hat keinen Bock.
Hat sie mal einen Arzt deswegen konsultiert?
 
wild_rose
Benutzer164330  Beiträge füllen Bücher
  • #3
Braucht ihr schon immer Gleitgel?
Wie verhütet ihr?
 
G
Benutzer Gast
  • #4
Unser Ablauf ist auch IMMER exakt gleich:

Wir machen das Licht aus
Ziehen uns schnell aus
Küssen uns
Ich befriedige sie oral
ich schmiere mir das Gleitgel unten hin
und dann ohne zu küssen (da sie es eklig findet wenn ich vorher mit der Zunge unten war) Missionarstellung
aber bitte schnell machen weil sie sonst Schmerzen bekommt
war das auch in der ersten zeit so? :ninja:
 
Bogenschütze
Benutzer171502  (31) Benutzer gesperrt
  • #5
Mh, wenn sie immer so starke Schmerzen hat würde ich raten mal zum Arzt zu gehen.
Was ich mir auch vorstellen kann ist, dass das ganze eine Blockade im Kopf ist und hier vielleicht ein Psychologe auch helfen könnte.
Auch jeden Fall solltet ihr zusammen an dem Thema arbeiten, sie braucht sicher Unterstützung und du bist eben Jene.
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (37) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #6
Gegen die Schmerzen müsste was getan werden, seit wann hat sie die?

Wie sieht eure Kommunikation (nicht nur) diesbezüglich aus?
 
Edelweiss
Benutzer161456  Sehr bekannt hier
  • #7
Dass euer Sex immer gleich abläuft liegt aber erst mal nicht an ihren Schmerzen.
Da muss es noch tiefergehende Gründe geben.

Ich würde ihr lieb aber bestimmt sagen, dass du dir eure gemeinsame Zukunft so nicht vorstellen kannst und sich etwas ändern muss.

Geht der Flaute ehrlich auf den Grund,
aber Achtung: manch eine Wahrheit könnte schmerzhaft sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
O
Benutzer105775  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #8
Es ist verständlich, dass sie keine Lust hat. Wer Schmerzen (ungewollte) beim Sex hat, hat keinen Bock.
Hat sie mal einen Arzt deswegen konsultiert?
Nein sie will nicht zum Arzt, sie meint es wäre normal wenn wir länger kein Sex haben, dass bei ihr wieder alles verengt wäre.

war das auch in der ersten zeit so? :ninja:
Nein am Anfang war alles super. Mit der Zeit wollte sie immer weniger Stellungswechsel und dann gar keinen mehr.

Braucht ihr schon immer Gleitgel?
Wie verhütet ihr?
Sie benutzt den Ring. Gleitgeld haben wir nach etwa einem Jahr benutzt.


Sie will sich ja nicht helfen lassen. Sie sagt es sei normal. Aber mehr Sex will sie nicht, also wird sich daran nichts ändern...
[doublepost=1539893920,1539893577][/doublepost]
Dass euer Sex immer gleich abläuft liegt aber erst mal nicht an ihren Schmerzen.
Da muss es noch tiefergehende Gründe geben.

Ich würde ihr lieb aber bestimmt sagen, dass du dir eure gemeinsame Zukunft so nicht vorstellen kannst und sich etwas ändern muss.

Geht der Flaute ehrlich auf den Grund,
aber Achtung: manch eine Wahrheit könnte schmerzhaft sein.

Also sie sagt immer, dass die Missionarstellung noch am angenehmsten wäre.
"Leider" habe ich einen sehr großen Penis, der dazu noch..sagen wir mal wie eine Banane gekrümmt ist - Dadurch wären viele Stellungen unmöglich, sagt sie ständig.

Wenn wir beide im Bett liegen und ich sie anfange zu küssen, lacht sie immer und sagt, dass sie keine Lust hat oder ist genervt.
 
Edelweiss
Benutzer161456  Sehr bekannt hier
  • #9
Wenn wir beide im Bett liegen und ich sie anfange zu küssen, lacht sie immer und sagt, dass sie keine Lust hat oder ist genervt.

Das liegt ja wohl erst mal nicht an deinem grossen Penis, oder?
Und früher hattet ihr ja auch mal recht oft Sex , mit dem gleichen Penis...
 
Leseratte92
Benutzer171427  (30) Öfter im Forum
  • #10
Nimmt sie die Pille?
Unter der Pille hatte ich keine Libido, nie Lust, war immer trocken, hätte gut auf Sex verzichten können.
Hab sie nach langem hin und her abgesetzt.
Seitdem könnte ich die ganze Zeit, bin total rallig und auch feucht.
Meine Libido ist komplett zurück.

Hatte unter der Pille auch immer Schmerzen, daher eben auch nie Lust, auch das ist seit dem Absetzen weg.
 
wild_rose
Benutzer164330  Beiträge füllen Bücher
  • #11
Gleitgeld haben wir nach etwa einem Jahr benutzt.
Also wird sie grundsätzlich feucht genug.
Kein Wunder dass sie Schmerzen hat, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, dass sie entspannt ist und auch will.
Da würde ich zuerst ansetzen.

Mal mit ihr drüber reden, und dann mit Massagen, Nähe, ausgedehntem Vorspiel wieder an Sex rantasten.
[doublepost=1539894671,1539894633][/doublepost]
Nimmt sie die Pille?
Sie benutzt den Ring.
 
Edelweiss
Benutzer161456  Sehr bekannt hier
  • #12
Also wird sie grundsätzlich feucht genug.
Kein Wunder dass sie Schmerzen hat, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, dass sie entspannt ist und auch will.
Da würde ich zuerst ansetzen.

Mal mit ihr drüber reden, und dann mit Massagen, Nähe, ausgedehntem Vorspiel wieder an Sex rantasten.

ja, so sehe ich das auch.
 
Leseratte92
Benutzer171427  (30) Öfter im Forum
  • #13
Also wird sie grundsätzlich feucht genug.
Kein Wunder dass sie Schmerzen hat, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, dass sie entspannt ist und auch will.
Da würde ich zuerst ansetzen.

Mal mit ihr drüber reden, und dann mit Massagen, Nähe, ausgedehntem Vorspiel wieder an Sex rantasten.
[doublepost=1539894671,1539894633][/doublepost]

Oh danke, hab ich wohl überlesen :hmm:
 
O
Benutzer105775  Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #14
Das liegt ja wohl erst mal nicht an deinem grossen Penis, oder?
Und früher hattet ihr ja auch mal recht oft Sex , mit dem gleichen Penis...
Nein darauf wolle ich auch nicht hinaus.
Da hatten wir auch regelmäßig Sex und sie...ich weiß nicht ob man es so nennen kann..blieb "gedehnt"

Nimmt sie die Pille?
Unter der Pille hatte ich keine Libido, nie Lust, war immer trocken, hätte gut auf Sex verzichten können.
Hab sie nach langem hin und her abgesetzt.
Seitdem könnte ich die ganze Zeit, bin total rallig und auch feucht.
Meine Libido ist komplett zurück.

Hatte unter der Pille auch immer Schmerzen, daher eben auch nie Lust, auch das ist seit dem Absetzen weg.
nein, den Ring seit einem Jahr. Vorher die Pille.

Also wird sie grundsätzlich feucht genug.
Kein Wunder dass sie Schmerzen hat, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, dass sie entspannt ist und auch will.
Da würde ich zuerst ansetzen.

Mal mit ihr drüber reden, und dann mit Massagen, Nähe, ausgedehntem Vorspiel wieder an Sex rantasten.
[doublepost=1539894671,1539894633][/doublepost]

Wenn es nach mir ginge, hätten wir ein langes Vorspiel und alle Zeit der Welt.
Sie will aber immer nur einen Quickie und Vorspiel für sie.
Mit Massagen, Reden etc. hab ich alles schon ausprobiert.
Ich stoße bei dem Thema auf Granit bei ihr.
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (37) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #15
Aber sie versteht schon, dass zu einer Beziehung zwei gehören, ja?
 
SchafForPeace
Benutzer12529  Echt Schaf
  • #16
"Leider" habe ich einen sehr großen Penis, der dazu noch..sagen wir mal wie eine Banane gekrümmt ist - Dadurch wären viele Stellungen unmöglich, sagt sie ständig.
Das kann wirklich verdammt weh tun, wenn man zu tief reinkommt und am Muttermund anhaut - vergleichbar mit reingerammten Messer. Auch weniger starkes anhauen tut schon ziemlich weh.

Dazu dann noch der Dehnungs-Schmerz nach längeren Sexpausen...
Ich kann verstehen, dass allein das viel Lust nimmt.

Schon probiert, weniger tief einzudringen? Im Eifer des Gefechts kann man(n) auch nen ring mit den Fingern(oder Faust) um die Peniswurzel oder an ihre Vagina legen, um nicht versehentlich zu sehr reinzuhauen :smile:. Probiert das mal aus, und ändert auch bei Missionar mal die Eindring-Winkel, das kann viel ausmachen.


nein, den Ring seit einem Jahr. Vorher die Pille.
Hormonelle Verhütung hat relativ oft die Nebenwirkung, dass die Libido sich verringert, auch deutlich verringert. Ich würde vorschlagen, dass für mehrere Monate abzusetzen.
MySize hat viele verschiedene Kondomgrößen, mit der passenden Breite spürt man(n) damit echt viel.
 
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • #19
Mein Tipp wäre auch: Hormone weg, Kondome nutzen. Auch bei mir hat die Pille sehr, sehr viel kaputt gemacht. Das hat einige Monate gedauert, bis ich wieder echte Lust empfunden habe. Der natürliche Zyklus der Frau fördert eben auch Lust. Die Pille unterdrückt den Zyklus und damit eben auch die Geilheit.

Was wäre denn mit Petting?
Wenn du vorschlägst mal einen Samstag im Bett zu bleiben und alles außer GV zu haben?
Dann braucht sie keine Angst vor Schmerzen zu haben.
Massage, kuscheln, OV , handjobs, etc, etc.
Männer brauchen Sex zum entspannen, Frauen müssen entspannt sein, um Sex haben zu können. Das beißt sich leider oft.

Hat sie Orgasmen?
 
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • #21
LULU1234 LULU1234 bringt es in meinen Augen auf den Punkt. Versucht erst mal alles was ihren Hormonhaushalt verändert aus der Gleichung zu nehmen. Da ihr aktuell sowieso nur sehr selten Sex habt, und noch dazu scheinbar von deiner Freundin ungewollten, könnt ihr das mal ausprobieren. Ich habe es Jahre lang nicht geglaubt aber nachdem meine Frau komplett jegliche Verhütung abgesetzt hat, ist die Libido wieder gekommen, die davor komplett bei 0 war. Wichtig ist nur, dass ihr das nicht mal 1 Monat probiert sondern über eine längere Zeit, erst dann kann sich der Körper wieder einstellen.

Was mir aber mehr Gedanken bereitet ist deine Aussage, dass deine Freundin nicht zum Arzt gehen mag. Wenn sie die Situation ebenso wie dich belasten oder noch provokativer: interessieren würde, dann würde Sie das auch machen oder zunindest versuchen.

Von daher scheint neben den körperlichen Schmerzen in meinen Augen auch noch was anderes bei euch im Argen zu liegen. So wie du es schreibst, schiebt sieden Sex so lange hinaus, bis es nicht mehr geht. Dann macht sie die Beine breit damit du wieder für 1 Monat ruhe gibts. Das ist kein gesundes Verhältnis zu Sex.

Auch wenn sie evtl. genervt ist, ich müsst reden. Du musst ihr mitteilen wie du dich fühlst und du musst von ihr einfordern, dass sie, um eurer Beziehung willen, auch redet. Wenn sie wirklich kein Interesse daran hat etwas zu ändern, dann ist das für mich keine Grundlage für einen gute Beziehung. Die Verhütung weg zu lassen tut ihr erst mal nicht weh. Also wäre das zumindest ein erstes Zeichen das sie setzen kann um zu zeigen, dass ihr deine Gefühle nicht egal sind. Im Gegenzug musst Du ihr eben auch die Zeit geben die Reaktionen ihres Körpers abzuwarten, ohne sie mit Sex zu nerven. Sollte es doch wieder dazu kommen, solltest du derjenige sein der Kondome parat hat, denn damit zeigst du, dass Du dich auch um das Thema kümmerst und nicht ihr die Aufgabe auflastest.
Ich denke auch, der Freundin muss klar gemacht werden, dass es sich um beziehungsschädigendes Verhalten handelt. Es geht nicht nur um Sex, es geht um Nähe, Liebe, und ja Sex ist eine Art diese auszudrücken. Die Sexflaute ist nucht nur Problem des TS, es ist ein Problem der Beziehung und damit auch ihrs.
Ziel ist es nicht, dass sie es öfters erträgt. Ziel sollte es sein, dass sie im.ersten Schritt versteht, dass es sich um ein ernstes Beziehungsproblem handelt. Im zweiten Schritt sollte man dann eine gemeinsame Lösung finden. Aber diese Lösung nutzt nichts, wenn sie nicht versteht, dass das euer gemeinsames (!) Problem ist.
 
G
Benutzer Gast
  • #28
Ein Weigern meines Partners, dieses Problem überhaupt ernst zu nehmen und anzuerkennen, würde ich als Respektlosigkeit auffassen - einfach auch allgemein der Beziehung gegenüber.
Klasse Zusammenfassung, Spiralnudel Spiralnudel !

Ich denke, genau hier liegt der Hund in vielen Beziehungen begraben. Fügt man zu dieser Verweigerung, überhaupt ein Problem als existent zu akzeptieren, noch den Treue- und Monogamieanspruch hinzu, dann dürfte man vermutlich einen ganz erheblichen Anteil an Beziehungsproblemen in der Ursache erwischen. Als Grund, dass sich dann an dem Zustand nichts ändert, sehe ich die Verweigerung, selbst Verantwortung für die Veränderung zu übernehmen. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, denn es gibt ja kein Problem, womit der Logikkreis geschlossen wäre.

Die Mechanik funktioniert so lange stabil, wie beide Partner zwei Faktoren gleichzeitig akzeptieren:
  • Der Verweigerer ist der mächtigere und diktiert was passiert bzw was nicht passiert, wenn beide betroffen sind. Verweigerung einerseits bedeutet Verzichten andererseits.
  • Beide respektieren die Handlungsgrenzen einer konventionellen monogamen Beziehung. Damit wird der Verzichtende handlungsunfähig und zum abhängigen Bittsteller.
Gäbe es die Monogamieerwartung nicht, wäre dem Thema Sex die Machtauswirkung in Beziehungen entzogen. Anders ausgedrückt, erst durch Monogamie bekommt Sex überhaupt eine potentielle Machtwirkung (potentiell deshalb, weil es ja nicht zwangsläufig so sein muss). Dann wäre eine Bindung z. B. durch gegenseitigen Respekt und wertschätzendes Interesse zu erzeugen. Ich will damit nicht sagen, dass offene Beziehung das bessere Beziehungsmodell ist. Aber die Perspektive der OB würde mancher (womöglich mehr oder weniger zwanghaften) monogamen Beziehung guttun.

Von Respekt und Wertschätzung sehe ich in der Beziehung des TS nicht wirklich viel. Ich würde die Freundin mal mit dieser Sicht hier konfrontieren und sie fragen, wie sie die Beziehung einerseits und die individuellen Bedürfnisse beider Partner und deren Befriedigung andererseits kompatibel gekommen möchte, insbesondere auch wie sie ihren Verantwortungsanteil dabei sieht.
 
G
Benutzer Gast
  • #32
Ich sehe das so wie Spiralnudel Spiralnudel In Bezug auf Respekt.

Sie interessiert sich nicht dafür, wie es ihm mit dem Beziehungssex geht, sie steigt nicht in eine konstruktive Diskussion ein, sie liefert keine Erklärung und sucht auch nicht danach (soweit hier bekannt), sie hat halt keine Lust, und er hat einen zu langen Penis, fertig. So scheint es kein Problem zu geben, das sie betroffen macht und zu einer Lösungssuche motiviert. Wenn sie der Ansicht ist, dass sie aus der sexuellen Beziehungssituation nicht betroffen ist, dann scheint es so, dass sein Preoblem damit sie ebenfalls nicht betrifft. Und daraus kann ich jedenfalls nicht lesen, dass sie ihn mit seinem Bedürfnis, und das beziehe ich nicht nur auf den Sex an sich, sondern auch auf das darüber reden, respektiert.

Klar haben wir hier nur eine Sicht. Aber wo liest Du (aus seinen Schilderungen) raus, dass sie sich ihm ggü respektvoll verhält?
 
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • #34
Es ist auch schwer für jemanden ein Problem in etwas sehen zu können, was ihm selbst total egal ist.
Dazu kommt die Art und Weise. Hier wurde von “Betteln“ gesprochen. Also wenn mich mein Mann um Sex anbetteln würde, bekäme ich auch keinen feuchten Schlüpper.

Dass der Satz mit der Entspannung etwas salopp formuliert war, sollte klar sein. Die Erfahrung hier im Forum und im RL zeigten aber genau das: in stressigen Zeiten können viele Frauen keinen Sex haben, weil das Gehirn zu voll ist. Der um Sex bettelnde Partner ist dann ein noch weiterer Stressfaktor. Das es Ausnahmen gibt - vor allem hier in einem Sexforum - ist klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Lotusknospe
Benutzer91095  Team-Alumni
  • #40
Mir klingt das hier alles zu kampfig. Sie hat Schmerzen beim Sex, weil sein Glied für sie zu groß ist. Das muss man erstmal so hinnehmen. Überlegt ihr Männer euch doch mal, wie es für euch wäre, wenn es euch jedes Mal weh tun würde und ihr danach noch nen Tag lang oder länger wund wäret. Das ist nun mal absolut kacke und es ist verständlich, dass die Lust dann flöten geht. Am Anfang einer Beziehung mag man das noch eher ertragen, weil man halt geil auf den Neuen ist, aber für den Alltag ist das halt einfach zu viel.

Natürlich muss eine Lösung her, wenn einer drunter leidet. Aber es muss auch anerkannt werden, dass eine Inkompatibilität der Geschlechtsteile halt einfach ein grundsätzliches Problem darstellt. Ihr wäre es sicher auch lieber, wenn mehr gevögelt wird. Aber halt so, dass es nicht schmerzt, was offenbar mit diesem Penis bei ihr nicht möglich ist.
 
Lotusknospe
Benutzer91095  Team-Alumni
  • #42
Das lese ich aus seinen Ausführungen nicht klar heraus.

Mit der Implikation: Es wäre schöner, wenn sie mehr Lust auf Sex hat und befriedigenden Sex hat. Meines Wissens wünschen sich auch sexlose Frauen, die selbst den Sex verweigern, mehr Sex. Aber halt nicht den, den sie in der Beziehung bekommen.
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (37) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #43
Lotusknospe Lotusknospe hat natürlich recht damit, dass Schmerzen Mist sind und man das nicht hinnehmen muss.

Dann ist das Verhalten der Freundin des TS aber trotzdem nicht toll, denn im Falle von totaler Inkompatibilität der Geschlechtsteile ist kein Kompromiss möglich; und da einfach abzublocken und den Partner dazu zu verdammen, ohne (für beide befriedigenden) Sex zu leben, halte ich für schlicht falsch.
 
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (35) Planet-Liebe ist Startseite
  • #44
Sie will sich ja nicht helfen lassen. Sie sagt es sei normal. Aber mehr Sex will sie nicht, also wird sich daran nichts ändern...
Aber das ist doch eine konsequente Aussage. Die Frage ist doch, wie du damit umgehen möchtest.

Menschen ändern sich nicht für Andere, nur für sich selbst. Wenn sie selbst keinen Bedarf sieht, wieso sollte sich dann was ändern? Du machst das ganze mittlerweile schon 2,5 Jahre mit. Du möchtest ernst genommen werden, verstehe ich, aber könntest du dich selbst ernst nehmen, wenn du ein eindeutiges Beziehungsproblem seit 2,5 Jahren mit dir 'rum schleppst? Wo sollte sie denn da aktiv Bedarf sehen, JETZT etwas an der Situation zu ändern? Du frustrierst immer mehr, redest dir einen Wolf, aber richtige Konsequenzen hast du scheinbar nicht gezogen oder angesprochen.

Also sorry, wenn ich das so sagen muss, aber selbst Schuld. Das ist doch selbstgemachtes Leid. Du trägst auch einen erheblichen Teil zu dem Problem bei.

Du lässt dich mit Ausreden "zu großen Penis für Sex" abspeisen, als ihr einfach mal vor Augen zu führen, dass dein Teil in den letzten Jahren wohl kaum gewachsen ist. Wieso hakst du da nicht nach? Wieso lässt du dich so hinhalten?

Also ich kann verstehen, wieso sie dich und dein Problem nicht so ernst nimmt - auch wenn ich das nicht gutheiße, aber verständlich ist es für mich schon. Wundert mich nicht, dass sie keinen Änderungsbedarf sieht. Mich verwundert eher, dass dich das verwundert.

Wenn du jetzt eine Trennung in Erwägung ziehst, ist das auch verständlich - aus deiner Sicht. Aus ihrer sicherlich nicht.
Ich würde mich mal ernsthaft mit meiner Partnerin hinsetzen und auf die DRINGLICHKEIT hinweisen. In aller Deutlichkeit. Und wenn du mit dem Gedanken der Trennung spielst, gehört das auch auf den Tisch. Kommunikation ist sicherlich nicht euer Steckenpferd, ein Grund mehr mal komplett reinen Tisch zu machen, wenn du/ihr was verändern wollt.
 
J
Benutzer120063  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #45
Von einer Inkompatibiltät (Größenverhältnisse) würde ich aber erstmal nicht ausgehen. Ich verstehe es so, dass die beiden erst nach einem Jahr Beziehung Gleitgel benötigt haben. Klingt alles nach einem hormonellen Problem - und damit ist Pille/Ring als Auslöser erstmal naheliegend. Trockenheit ist ja auch eine nicht unbekannte Nebenwirkung.
Bei 1x im Monat Sex kann ich ja auch immer schwer nachvollziehen, warum man sich überhaupt noch Hormone reinpfeift, ehrlich gesagt. Erst recht, wenn sich vermuten lässt, dass die bestehenden Probleme damit zusammenhängen.
 
G
Benutzer Gast
  • #46
Nein am Anfang war alles super. Mit der Zeit wollte sie immer weniger Stellungswechsel und dann gar keinen mehr.
Und wenn es schon rein körperlich inkompatibel wäre, dann doch sicher von Anfang an.
Wäre natürlich auch möglich, dass die anfängliche Euphorie, Lust und Verliebtheit entweder ihre Schmerzen übertüncht haben (wenn das realistisch wäre), oder ihn die bereits zu Beginn vorhandenen Signale von ihr nicht hat sehen lassen.
 
Lotusknospe
Benutzer91095  Team-Alumni
  • #47
Wäre natürlich auch möglich, dass die anfängliche Euphorie, Lust und Verliebtheit entweder ihre Schmerzen übertüncht haben (wenn das realistisch wäre)...

Das ist realistisch. Also nicht, dass die Schmerzen dann nicht da sind, aber dass man bereit ist, sie zu ertragen.
 
McCeline
Benutzer136609  (25) Beiträge füllen Bücher
  • #48
Hattest du denn generell Lust auf Zärtlichkeit/Nähe abseits von Penetration?
Ja, aber das führt eben oft zu Sex, also so richtig emotional bei Zärtlichkeiten war ich nicht dabei, da er schnell Richtung Ausziehen/Penetration ging. War nicht optimal, wurde aus gutem Grund keine Beziehung draus (Penisgröße und der Umgang damit war eben.. naja nicht wirklich verständnisvoll)
[doublepost=1539963461,1539963314][/doublepost]
Sie hat Schmerzen beim Sex, weil sein Glied für sie zu groß ist. Das muss man erstmal so hinnehmen. Überlegt ihr Männer euch doch mal, wie es für euch wäre, wenn es euch jedes Mal weh tun würde und ihr danach noch nen Tag lang oder länger wund wäret. Das ist nun mal absolut kacke und es ist verständlich, dass die Lust dann flöten geht.
Danke, ich finde auch problematisch wie hier davon geredet wird sie ist respektlos ihrem Partner gegenüber.
Es passt anscheinend anatomisch nicht, das sie nicht öfter unter Schmerzen Sex ertragen möchte finde ich nicht respektlos oder egoistisch..
 
Edelweiss
Benutzer161456  Sehr bekannt hier
  • #49
Es passt anscheinend anatomisch nicht, das sie nicht öfter unter Schmerzen Sex ertragen möchte finde ich nicht respektlos oder egoistisch..

Was wirklich der Grund für das Desinteresse ist, darüber lässt sich nun lange spakulieren.
Das können nur die beiden miteinander klären.
Am Ende ist es einfach von allem ein bisschen. Unpassender Schlüssel, wenig Libido, Arrangement mit dem eigefahrenen Status Quo, Kommunikationsdefizite bei ihm und bei ihr.

Wer weiss.
 
Rosoideae Fragaria
Benutzer147358  (29) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #50
darüber lässt sich nun lange spakulieren.
Wenn der TS schreibt das sie auf seine Nachfrage sagte das es an den Schmerzen liegt, ist es naheliegend das es an den Schmerzen liegt :zwinker:
Icj will mal sehen wie es um deine Errektion steht (höhö), wenn da jedes mal eine Nadel reingestochen wird.

Das sie das Problem nicht angehen will ist natürlich doof.
Kann aber auch darauf hinweisen das ihr 1. der Ernst der Lage durchaus bewusst ist und 2. dadurch unsicher ist und jetzt dem Thema ausweicht.
 
Edelweiss
Benutzer161456  Sehr bekannt hier
  • #51
Icj will mal sehen wie es um deine Errektion steht (höhö), wenn da jedes mal eine Nadel reingestochen wird.
Auf meine Lust und meinen Libido hätte das Piksen wohl wenig Einfluss. Ganz ehrlich.
Ich persönlich würde dann alles dafür tun, dass das abgestellt wird bzw. sich ändert.

Genau das meine ich ja. Es müssen mehrere Sachen hier zusammen kommen.
 
G
Benutzer Gast
  • #52
Danke, ich finde auch problematisch wie hier davon geredet wird sie ist respektlos ihrem Partner gegenüber.
Es passt anscheinend anatomisch nicht, das sie nicht öfter unter Schmerzen Sex ertragen möchte finde ich nicht respektlos oder egoistisch..
Und was macht er jetzt mit seiner Sexualität, seinen Bedürfnissen? Ich hab auch in keiner Weise behaupte, dass sie respektlos sein, weil sie keinen Sex möchte. Bei Schmerzen ist das selbstverständlich nachvollziehbar. Aber an der Stelle dann die Diskussion ins Leere laufen zu lassen (ja, meine Interpretation, weil er nichts über ihren Lösungsansatz geschrieben hat), und seine Bedürfnisse damit zu ignorieren, wird auf Dauer tendenziell eher zur Trennung denn zum Erhalt der Beziehung führen.

In meinen Augen kann man hier auf dreierlei Weisen weitermachen:
  • Man kann es einfach laufenlassen, dann wird es irgendwann scheitern, weil einer der beiden es nicht mehr aushält, entweder sie die ständige Abwehr seiner Versuche, oder er die ständige Zurückweisung von ihr. Das ist die für mich vor allem von Ignoranz geprägte Variante, manche halten das Jahrzehnte aus, bis sie sich selbst im Spiegel nicht mehr erkennen.
  • Die schnellste Methode zum Scheitern wird die sein, die Schuldfrage zu stellen, die Sache eskaliert und einer hat dann schnell die Schnauze voll, zurück bleiben Trümmer und Verletzungen. Das ist die Variante, in der man dem Partner die Verantwortung für das Scheitern zuschiebt, denn der ist ja schuld (sie wollte ja nie, er wollte ja dauernd)
  • Die Methode, die die Beziehung erhalten kann und die keine Verlierer produziert ist die, die Fakten auf den Tisch zu legen, zu sagen, wie es einem geht, was an Bedürfnissen vorhanden ist, was man bereit ist zu geben und/oder zu ändern, wo die eigenen Grenzen sind, welche Freiheiten man braucht und zu gewähren bereit ist, das ist offenes Reden und ernstnehmendes Zuhören. Und die Variante hat für mich was mit Respekt zu tun. Das funktioniert aber nur, wenn es beide gleichermaßen wollen und auch tun.
Und bevor jetzt der Einwand kommt, das sei ja alles Theorie - ich hab das von oben nach unten durch in meiner fast 30jährigen Beziehung, glücklicherweise eben von oben nach unten und nicht andersrum. Ich hab jahrelang (selbstverschuldet, das weiß ich heute!) gelitten, in der Schuldphase hat es fürchterlich gescheppert und es wäre alles fast den Bach runter gegangen, aber die Krise hat dann die Energie und den Willen freigesetzt, die Fakten zu akzeptieren und tatsächlich an Lösungen zu arbeiten, beide! Und es funktioniert. Wenn man etwas will, dann findet man Wege, wenn man etwas nicht will, findet man Gründe.
 
Lotusknospe
Benutzer91095  Team-Alumni
  • #53
Sie ignoriert seine Bedürfnisse nicht. Sie lässt ihn regelmäßig ran und hofft, dass sie damit die Beziehung aufrecht erhalten kann. Dass das ihm nicht genug ist, ist nachvollziehbar, aber vllt weiß sie einfach nicht, was sie sonst tun soll.
 
G
Benutzer Gast
  • #54
Reden ... beide.
 
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