Dreieck: zwei Männer, eine Frau

Benutzer99841 

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Ich (52) habe mich in eine Frau A (51) verliebt und sie auch in mich. Wir kennen uns seit einem guten halben Jahr. Zärtlichkeiten haben wir schon früh ausgetauscht (auf meine Initiative zunächst), aber Sex gab es erst kürzlich zum ersten Mal. Der Grund: Es gibt noch einen zweiten Mann B (ca. 65) in ihrem Leben. Bislang fühlte A sich verpflichtet, B "treu" zu bleiben, und hatte deshalb stets abgeblockt, wenn ich sie ausziehen wollte. Mit B ist sie erst seit einem Jahr zusammen. Er ist ihr sehr wichtig, es ist eine tiefgründige Beziehung. Unsere allerdings auch - wir sind sehr offen miteinander und zeigen einander unsere Gefühle. Ich spüre deutlich, dass ich kein Problem mit ihrer anderen Beziehung habe. Von mir aus können die beiden miteinander machen, was sie wollen; ich wünsche ihnen viel Spaß. Sie allerdings sieht das nicht so locker und wird von einem schlechten Gewissen B gegenüber geplagt. B weiß von mir (allerdings noch nicht das Neueste) und hat Angst, sie zu verlieren (sagt sie). Er hat das Handicap, dass er mit einer anderen Frau verheiratet ist, von der er sich nicht trennen will, und die Beziehung zu A nur konspirativ betreiben kann. Es gibt also im Hintergrund ein weiteres Dreieck mit einem Mann und zwei Frauen. Nur deshalb habe ich mich überhaupt getraut, bei A am Ball zu bleiben. - Ich möchte zurzeit erreichen, dass B die Beziehung von A zu mir akzeptiert, damit A ihr schlechtes Gewissen ihm gegenüber aufgeben kann. Was können wir tun, um B seine Verlustangst zu nehmen und die Sache locker zu nehmen? - Zum Hintergrund noch: Alle Beteiligten sind psychologisch und kulturell sehr interessiert und aufgeschlossen.
 
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Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ihr seid alle erwachsene Menschen und wisst voneinander (abgesehen von der anderen Ehefrau vielleicht, aber sie hat mit dir direkt ja sehr wenig zu tun...)
Habt ihr je darüber nachgedacht, ob es sinnvoll sein könnte, sich mal zu treffen und was zusammen zu unternehmen? Mir scheint, hier will niemand einem anderen etwas wegnehmen, also... teilt euch das doch mit. Lernt euch kennen und vertrauen. Das wäre meine Intention.
 
G

Benutzer

Gast
Hmm, nachdem B ohnehin auch verheiratet ist und sich nicht von seiner Frau trennen möchte, würde ich das nicht so eng sehen.

Am Ende liegt es an A, dass sie es ihrem Partner sagt und dass sie quasi von ihm seinen "Segen" haben möchte. Vielleicht sagt sie dazu, dass er sich ja auch nicht von seiner Frau trennen möchte und das deshalb nur fair wäre.

Ansonsten stimme ich Fedora Fedora zu, lernt euch untereinander kennen, macht was gemeinsam, ihr seid ja scheinbar eh keine Konkurrenz füreinander, sondern "nur" eine Art Ergänzung.
 

Benutzer99841 

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Dass wir uns zu dritt treffen, liegt nahe, da hatte ich auch schon dran gedacht. A ist allerdings in der Hinsicht ein wenig ängstlich. Möglicherweise fürchtet sie, B und ich könnten uns an die Gurgel gehen. Gut, ich werde den Gedanken immer mal wieder in die Debatte werfen. Mir fällt sogar gerade ein Setting ein, ein Spaziergang in schöner Gegend, da wir alle sowas lieben.
 

Benutzer137391  (46)

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reden und sich kennenlernen..:thumbsup:
und ja, ich denke eine solche mehrecks-beziehung ist denkbar, vielleicht nicht alltäglich.. aber durchaus vorstellbar..
eigentlich.. für mich sogar die bessere art (zusammen) zu leben..:zwinker:

(ich lebe aktuell in einer leicht ähnlichen konstellation.. :zwinker: es hilft bei uns vorallem reden, vertrauen und das bewusstsein, dass niemand dem anderen "gehört".. dem anderen etwas gönnen und dabei sogar eine art befriedigung für sich selbst zu bekommen..)
 

Benutzer99841 

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Ist ja spannend, der Artikel über Polyamorie. Scheint eine Wissenschaft zu sein! Hey, ich bin frubbelig! Da hab ich mich aber abgerollt :ROFLMAO: - Aber stimmt, sowas hab ich tatsächlich schon mal gespürt, und das Wort ist süß. Auch gut zu wissen, dass die Eifersucht trotzdem unverhofft umme Ecke kommen kann und in den besten "Familien" vorkommt. Sehr inspirierend, das Ganze, finde ich. - Tja, und dann die Kondomfrage! Die ist natürlich berechtigt. A und ich sind erst einmal an den Rand einer Kondomlage gekommen. Ich hätte auch welche dabei gehabt. Wie das bei A und B ist, weiß ich noch nicht. Übrigens spielen bei beiden beteiligten Männern Erektionsprobleme eine Rolle (aus unterschiedlichen Gründen). Dafür gibt's hier möglicherweise ein anderes Brett.
 
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