Dominat-Devot Spielchen - aber zärtlich

Benutzer85791 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo ihr Lieben!

Neulich ging es mal wieder um das Thema Sex. Eine Freundin meinte, sie könne sich vorstellen, mit dem richtigen Mann ihre "devote" Neigung auszuleben. Sie wolle nichts was Schmerzen bereite oder irgendwo "abartig" sei, aber halt "Diener in seiner Lust sein".
Mehr erzählen wollte oder konnte sie dann doch nicht. Und so viel kann ich mir darunter auch nicht vorstellen. Vielleicht ist das, was sie meint für mich und andere auch ganz normales und alltägliches Sexleben? Und ich habe mir über die Begriffe Dominant-Devot noch keine Gedanken gemacht, weil ich es ganz normal finde, dass ich oder er ab und zu einfach mal den Partner "lustvoll bespielen"...

Kann sich wer hier etwas unter den Worten meiner Freundun vorstellen und mir ein paar Beispiele geben, was sie meinen könnte. (OK, ihr könnt es ja auch nicht wissen... aber vielleicht erleichtert es mir weitere Gespräche mit ihr...)
 

Benutzer121281  (33)

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Devotion und Dominanz können in der Tat vollkommen ohne Schmerzen auskommen (Schmerzen sind dahingehend mit Sadismus und Masochismus verbunden).
Kurze Beispiele von D/s-Situationen, die an sich recht "harmlos" sind, mit den richtigen Worten, Gesten und Absprachen aber sehr intensiv sein können:
-Massagen. Ja, das ist für viele erstmal gar nichts sexuelles. Aber auf einem Kissen auf dem Boden zu knien und die Füsse des dominanten Parts zu massieren, während dieser ein Buch liest, kann eine stark devote Geste sein.
-ständige Bereitschaft. So kann man zB über ein Wochenende vereinbaren, dass die devote Person ständig sexuell verfügbar sein muss, wann auch immer die dominante Person Lust hat. Ob es dabei nur um einen Blowjob geht oder mehr, ganz egal.
-Worte können ebenso stark sein. Für manche ist das Wort "Fickstück" eher zum Lachen, aber wenn beide damit etwas bestimmtes verbinden, kann allein so ein Wort jemanden schon in eine sehr unterwürfige Position bringen
-bestimmte Praktiken "zulassen", die man ansonsten als schmutzig oder erniedrigend empfindet. Das kann von Deepthroat bis Analsex so einiges sein.
-Fesseln. Muss nichts mit Schmerzen zu tun haben, es gibt ja auch sanfte Methoden. Da ist man der dominanten Person einfach ausgeliefert.

Das Problem: Viele Personen, v.a. Frauen, verwechseln Devotion mit reiner Passivität. Das heisst dann in etwa so viel wie "Ich lege mich hin und lasse mich benutzen". Das ist dann für den dominanten Part auch schnell langweilig.
 

Benutzer85791 

Sorgt für Gesprächsstoff
[...] Das Problem: Viele Personen, v.a. Frauen, verwechseln Devotion mit reiner Passivität. Das heisst dann in etwa so viel wie "Ich lege mich hin und lasse mich benutzen". Das ist dann für den dominanten Part auch schnell langweilig.

Damit bringst Du meine Vermutung in Bezug auf die Gute auf den Punkt. Meint sie jetzt, sie "legt sich hin und er soll mal machen" oder ist sie auch aktiv eingebunden...? Das kann ich auch nicht abschätzen.
 

Benutzer27629 

Meistens hier zu finden
Es kann Vieles bedeuten, im sexuellen Kontext gibt es da einige "softere Praktiken", seien es leichte Fesselspiele, den anderen Verwöhnen und sich "zur Verfügung stellen", mal ein D/S-Rollenspiel. Solche Dinge praktizieren bestimmt gar nicht mal so wenige, ohne dabei unbedingt einen BDSM-Kontext zu sehen. Mann muss ja auch nicht alles klassifizieren. Dann gibt es natürlich auch noch Dinge wie psychische Erniedrigung, Vorführung, Befehle und Bestrafungen, "Mind Fuck". Es gibt auch die 24/7-Variante, wo der devote Part sich in jeglichen Bereichen dem anderen freiwillig unterordnet, aber diese ist wohl eher die Ausnahme und in vielerlei Hinsicht auch recht kritisch. Es kann sich aber in unterschiedlichem Ausmaß auf die Sexualität beschränken oder darüber hinaus gehen. Es gibt auf jeden Fall 1000 Facetten von D/S und was deine Freundin gemeint hat, wird sie selbst am besten wissen.
 
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