Der Endometriose-ist-ein-Arschloch Thread

GetOutTheWay
Benutzer180248  (28) Verbringt hier viel Zeit
  • #1
Hallo ihr Lieben,

im Mai wurde bei mir eine Laparoskopie durchgeführt diese ergab Endometriose im gesamten kleinen Becken. Meine Manherde befanden sich im Blasenperitoneum (5 cm). Zur Zeit fühle ich mich ziemlich mutlos da ich immer noch starke Beschwerden mit der Blase habe. Schmerzen beim Entleeren der Blase/Krämpfe/Stichartige Schmerzen. Einen Termin in der Urologie habe ich erst im September erhalten. Gerade vor diesem habe ich auch massive Angst ( hab schon mal sehr negative Erfahrungen bei einer anderen Urologin gemacht) Vielleicht kann mir die ein oder andere Endometriose Patientin ein wenig Mut machen / von Ihren Erfahrungen erzählen? Auch gerade was die Endovelle/Visanne betrifft. Gibt es unter euch welche die Endometriose frei geworden sind? Seit der Op nehme ich die Endovelle. Mir gehts gefühlt immer schlechter habe sämtliche Nebenwirkungen. Mein Absetzwunsch des Medikamentes wird von meiner Frauenärztin nicht unterstützt. Sie sagt ganz deutlich das die Endometriose zurück kommen wird.
Ich habe das Gefühl die Nebenwirkungen nicht mehr aushalten zu können. Ich fühle mich wie angeschossen, meine Leistungsfähigkeit gerade körperlich hat deutlich nachgelassen. Von Beckenschmerzen, Unterbauchschmerzen, Muskelkrämpfen, (Es kostet mich unglaublich viel Kraft zu laufen meine Beine fühlen sich so schwer an), Kopfschuppen, keine Libido, Stechen in der Scheide, Stimmungsschwankungen, bis hin zu Aggressivität leide ich täglich.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus bei euch.
 
G
Benutzer Gast
  • #2
Ich habe Endometriose (Diagnose Anfang 2021)
Bei mir gab es Herde in der Gebärmutter, die dazu führten, dass ich dauerhaft Blutungen und Schmerzen hatte.
Letztes Jahr im September 2021 hatte ich eine OP zur Entfernung der Herde. Etwa 9 Monate später waren die Beschwerden wieder da, allerdings sehr schwach.
Ich habe mich dann damit beschäftigt, was ich selber dafür tun kann, damit es mir besser geht und kam auf das Thema Ernährung.
Diese Seite ist sehr ausführlich und listet alles auf, was man essen darf und was nicht.

Ergebnis: Ich hab durch Ernährungsumstellung (erste Unterschiede nach 3 Wochen) meine Schmerzen locker zu 50% reduziert. :smile:
Schmerzmittel habe ich übrigens nie genommen (kein Fan von der Chemie)
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #3
Schmerzmittel habe ich übrigens nie genommen
Ohne Schmerzmittel würde ich wohl ohnmächtig werden oder mich erbrechen, ohne geht's hier definitiv nicht.

Ich versuche es nun aber auch mit der Ernährungsumstellung und nehme außerdem seit einem Monat täglich Kurkuma- und Gerstengraspulver ein.
Hormone darf ich aus anderen Gründen nicht nehmen.

Meine OP steht noch aus, aber man sieht es im Ultraschall schon ziemlich gut. Die OP wird nur zeigen, ob da noch mehr ist. Aber ja, Endometriose ist ein Arschloch.
 
GetOutTheWay
Benutzer180248  (28) Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #4
Liebe Ugga,

mir geht es da wie dir ohne Schmerzmittel 💊 hätte ich das nicht ausgehalten. An meinen Spitzen Tagen konnte ich mich selbst mit 2.500mg Ibuprofen intus kaum bewegen. Das Schmerzmittel gerade Ibuprofen hilft auch die Entzündungen im Zaun zu halten. Jeder hat ein anderes Schmerzempfinden.

Für deine Op wünsche ich dir alles Liebe und Gute. Melde dich doch danach wenn du dich wieder fit fühlst und willst gerne.
 
Zuletzt bearbeitet:
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #5
Danke, liebe GetOutTheWay GetOutTheWay 🌷 vielleicht hilft dir und mir ja genauso wie fraukraehe die Ernährungsumstellung. Wäre schön :smile:
Das Schmerzmittel gerade Ibuprofen hilft auch die Entzündungen im Zaun zu halten. Jeder hat ein anderes Schmerzempfinden.
Ja, Ersteres spüre ich auch jedes Mal, wenn ich eine Tablette nehme. Glücklicherweise komme ich in der Regel mit den freiverkäuflichen Ibu über die Runden.
Das mit dem Schmerzempfinden ist wohl wahr, man kann ja auch völlig symptomfrei und trotzdem zugewuchert sein.

Off-Topic:
Könntest du so lieb sein und das Vollzitat rausnehmen und durch einzelne Sätze oder @+ugga ersetzen? Ich kann die gesundheitlichen Details sonst später nicht mehr vollständig entfernen. Danke dir 🌷
 
L
Benutzer193072  Ist noch neu hier
  • #6
Hallo,
hier mal meine Erfahrungen. Bei mir wurde auch "zufällig" Endometriose bei einer Bauchspiegelung entdeckt. Die haben mir dann gleich mal schön rumgeschnippselt... Leider war das alles nicht so schön (war eine Woche im Krankenhaus, weil riesige Wunden im Bauch) letztendlich hat es an den Schmerzen nichts geändert.
Nach ein paar Jahren bin ich wieder zu einer Bauchspiegelung, allerdings wurde mir eine Spezial-Klinik in Hamburg empfohlen. Und zwar die Frauenklinik an der Elbe.. ich komm aus dem Süden Deutschlands, aber ich sage dir: Der Weg hat sich gelohnt.
Die haben wirklich Ahnung... ich konnte am gleichen Tag wieder das Krankenhaus verlassen. Die haben von der letzten OP ziemlich viel Narbengewebe weggeschnitten, das wohl entstanden ist, weil die beim letzten Mal ziemlich grob waren. Das Narbengewebe zieht natürlich dann auch an allem, wenn man seine Tage hat. Seitdem sind die Schmerzen weniger und ich würde jeder Frau empfehlen in diese Klinik zu gehen.
Zusätzlich denke ich der Weg mit der Ernährung ist auf jeden Fall auch noch eine Option. Da kenne ich ein paar, die das etwas besser in den Griff bekommen haben. Da gabs auch mal eine Reportage in der ARD:


Also Toi Toi Toi!
 
B
Benutzer174589  (38) Sehr bekannt hier
  • #7
Schmerzmittel. So geil. Wieviel Blister ich weg geworfen habe.

In allen Taschen, im Auto, diverse Schränke und Schubladen. Mussten immer schnell griffbereit sein, weil ich sonst auch gern bewusstlos wurde.

Inzwischen kaum noch Beschwerden. Erst Minipille, jetzt Implanon, das heißt, gar keine Blutungen mehr.

Meine Herde sind vermutlich ganz gut in Schach. Ich spüre nur vereinzelt meinen rechten Eierstock und bilde auch noch fleißig Zysten.

Darm und Blase lassen mich in Ruhe. Mein Muttermund sieht deutlich besser aus.

Gyn Termine sind reduziert, dieses Jahr war ich erst vier Mal dort. Das ist schon echt gut.

Im Oktober werde ich sterilisiert. Dann wird auch nochmal aufgeräumt. Bin ein bisschen gespannt, was sie finden. Ich hoffe, dass das Implanon so gut funktioniert, wie es sich anfühlt. :smile:
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #8
Erste Periode nach der OP und ich lerne jetzt zum ersten Mal, was eine 9 von 10 auf der Schmerzskala sind. Ich hab gerade trotz Schmerzmitteln vor Schmerzen geweint, schlecht ist mir auch.
Der Uterus ist ruhig, aber ich spüre ganz genau, wo sie operiert hat.

Wenn diese Dreckswoche rum ist und ich mich nicht noch zu allem Übel bei meinem Freund mit Corona angesteckt habe, lese ich mir mehr zu TCM und Kräuterbehandlung von Endo an. Wenn in der Suche zufällig was zum Thema Kinderwunsch aufploppt, fange ich auch sofort an zu weinen. Wenn meine Hausarztpraxis mal erreichbar wäre, würde ich auch mal einen Termin machen, damit ich vielleicht eine:n Ernährungsberater:in bezahlt bekomme. Alleine schaff ich das hystaminarme Essen einfach nicht, ich brauch da Begleitung. 10 Coronakilo müssen auch dringend runter, um den Östrogenspiegel zu reduzieren.

Morgen kommt meine neue Flasche Leinöl mit der Marktkiste. Das wirkt entzündungshemmend und ich nehme es seit Neuestem möglichst täglich. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.
GetOutTheWay GetOutTheWay wie geht es dir?
 
B
Benutzer174589  (38) Sehr bekannt hier
  • #9
Och ugga ugga , du arme. Fühl dich ganz lieb gedrückt, wenn du magst. Also ganz vorsichtig natürlich.
 
R
Benutzer42417  Verbringt hier viel Zeit
  • #10
ugga ugga Mir hat diese Seite für eine histaminarme Ernährung gut geholfen:SIGHI (auch wenn sie sehr oldschool aussieht)
Hoffe, es geht Dir bald besser:rose:!
 
F
Benutzer108203  Verbringt hier viel Zeit
  • #11
Ich mache leider auch damit rum, Adenomyose und ganzes Blasendach voll. Die Blasenschmerzen kenne ich auch und andauernd das Gefühl, eine Blasenentzündung zu haben.
Ich hatte zwei Laps, da wurde einiges entfernt, auch am Darm. Aber die Gebärmutter möchte ich mir aktuell nicht entfernen lassen, also muss ich mich arrangieren.
Wichtig ist ja leider, dass es kein Patentrezept gibt. Bei jedem funktionieren andere Sachen und man muss sich leider durch alles selbst durchprobieren.

Bei mir persönlich hilft eine Desogestrel Kombipille Gott sei Dank ziemlich gut. Hatte erst ein gutes Jahr die Desogestrel Minipille, dadurch auch schon deutlich weniger Schmerzen, aber andauernd Blutungen und massiven Haarausfall. Dann eine Dienogest Kombi zum Durchnehmen - keinerlei Blutungen, dafür Stimmung komplett im Arsch und jeden Abend Heulkrämpfe, nach 3 Monaten hab ich gesagt, das kann ich so nicht. Dann Desogestrel Kombi, gut. Kann sie leider nicht durchnehmen, weil ich dann wieder Schmierblutungen bekomme, aber die Pause ist deutlich weniger schlimm als ohne und mit Novalgin/Buscopan/ggf. noch Paracetamol dazu relativ gut machbar. Stimmung normal wie immer, Gott sei Dank. (EDIT: Nicht jede Endo spricht auf Hormone an, ich hab da echt Glück, dass das bei mir so gut funktioniert und ich auch keine Nebenwirkungen durch die Desogestrel Kombi merke. Soll nicht heißen, dass jetzt alle die Pille nehmen sollen, die kann man auch mit sehr guten Gründen für sich ablehnen - ich wollte eigentlich auch keine nehmen bzw. wär mir auch lieber, wenn nicht. Aber sie wirkt bei mir einfach zu gut. Zum Glück.)

TCM, Ernährung (Milch, Gluten, Histamin), Yoga hab ich auch ausprobiert, hat bei mir persönlich gar nix gebracht.

Dann habe ich eine Schmerztherapie in der Uniklinik gemacht, die mir vom Endozentrum im gleichen KH empfohlen wurde. Und die war sehr gut. Ich nehme mittlerweile ein sehr niedrig dosiertes Antidepressivum, das zur Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt wird, mit für mich leichten und gut aushaltbaren Nebenwirkungen (etwas müder insgesamt, aber mit mehr Schlaf zu kompensieren, vertrage keinen Alkohol mehr, hab aber eh noch nie viel oder besonders gerne was getrunken).
4 Wochen nach Beginn der Einnahme fast schmerzfrei außerhalb der Blutung, ab und zu zwickt die Blase mal, aber insgesamt seit über einem Jahr Ruhe. Ich hab es nicht mehr geglaubt und bin einfach nur happy und dankbar, dass mein Zustand jetzt wieder so stabil ist. Also falls ihr das noch nicht ausprobiert habt, eine Schmerztherapie kann ich nur empfehlen. Man muss sich da auch nicht mit hardcore Kram abschießen, da wird auch Physio und Akupunktur zB verschrieben, ggf. auch psychische Unterstützung falls notwendig, usw. Ich wusste vorher gar nicht, dass es sowas gibt, deshalb wollte ich es mal in den Raum werfen, falls es noch anderen so geht. Und wie immer: alles individuell.
 
GetOutTheWay
Benutzer180248  (28) Verbringt hier viel Zeit
  • Themenstarter
  • #12
Liebe Ugga,

so ging es mir bei meiner ersten Periode nach der Op damals auch. Auch meine Psyche betreffend Kinderwunsch war nach der ersten Operation sehr angeschlagen. Was mir persönlich sehr hilft sind die Wärmepflaster vom Rossmann die geben bis zu 12 Stunden kontinuierlich Wärme ab und decken den Unterbauch auch ab. Alternativ Wärmeflasche. Welche Schmerzmittel nimmst du den? Naproxen kann ich tatsächlich auch sehr empfehlen da es wirklich länger hält als Ibuprofen. Auch die Kombi von Buscopan (Krampflösend) und Ibuprofen (Schmerzlösend) finde ich sehr gut. Wer nicht zu Krampflösende Medikamente greifen möchte kann auch Magnesium einnehmen.
Ich möchte dir Mut machen die 1. Periode nach der Operation ist auch wirklich aufgrund des nicht abgeschlossenen Heilungsprozess besonders gemein. Die 2. und 3. wird im Normalfall auf jeden Fall besser.
Hast du aktuell Kinderwunsch oder wurdest du auf Hormone eingestellt?


Kurzes Update ich habe vor 3 Wochen ungefähr meine Medikamente abgesetzt. Seitdem aktuell grade Stillstand. Aber meine Beschwerden mit der Blase sind seit der Op nicht besser geworden, weshalb ich mich mittlerweile in Urologische Behandlung gegeben habe. Wir freuen uns somit auf die Blasenspiegelung am 21.09…..
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #13
GetOutTheWay GetOutTheWay ohje, alles Gute für die Blasenspiegelung!

Bei mir hat sich jetzt vermutlich doch innerlich was entzündet, was natürlich im Hinblick auf meinen Kinderwunsch großartig ist. Habe noch nicht einen Tropfen geblutet und hatte gestern erhöhte Temperatur. Bin gerade auf dem Weg zur Blutabnahme um dann hoffentlich direkt Antibiotika zu bekommen und das schnell einzudämmen. Es brennt und schmerzt und das deprimiert mich sehr, ich habe Angst vor Verwachsungen.
Ich wäre so gerne gestern schon in die Notaufnahme, aber die ist hier nicht für gynäkologische Notfälle. Die Ambulanz in der Frauenklinik wollte mich auch nicht, ich solle zur Gyn.

Die Gesundheit von Menschen mit Uterus wird echt so vernachlässigt, es ist zum Mäusemelken.

Ich habe übrigens Kinderwunsch GetOutTheWay GetOutTheWay , wenn auch nicht jetzt, darf aber aufgrund einer kürzlichen Krebsvorstufe keine Hormone mehr nehmen. Zu gefährlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #14
Super, man sieht freie Flüssigkeit im Ultraschall. Antibiotika bekomme ich frühestens morgen Nachmittag. Ich könnte heulen.
 
N
Benutzer113006  Team-Alumni
  • #15
ugga ugga mach dir keine Sorgen. Die Situation kommt mir 1:1 bekannt vor. Deswegen mag ich es nicht, wenn eine Bauchspiegelung als leichtfertig abgetan wird. Letztes Jahr hatte ich damit ungefähr 3 Monate zu tun und war mehr als 2 Wochen AU. Wenn das Antibiotikum anschlägt, dann geht alles gut. Lass die Blutwerte regelmäßig kontrollieren und die freie Flüssigkeit per Ultraschall. Das Endozentrum war bei mir sehr entgegenkommend und sehr fürsorglich, was die Überwachung anbelangte. Lass dir nur was zum Darmaufbau verschreiben; das war bei mir fast die schlimmste Nebenwirkung. Die Nebenwirkung vom AB nach der Bauchspiegelung...

Randnotiz: eine Bekannten, der ich nicht von der BS berichten wollte, sagte dann zu mir, dass sie AB vermeidet, wenn es nur geht. 🤣 Jaja, hab's nicht wegen nem Schnupfen genommen. :ichsagnichts:
 
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axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #47
Habt ihr noch Tipps zu Nahrungsergänzungsmitteln?
Ich möchte hier kurz einhaken, auch wenn ich ansonsten hier nur mitlese. Das ist jetzt auch nicht auf dich bezogen, Wentj Wentj , sondern ich finde, es sollte an diesem Punkt genannt werden.

Nahrungsergänzungsmittel sollten wirklich mit Vorsicht gehandhabt werden. In Deutschland unterliegen sie keiner Prüfung auf Unschädlichkeit. Im besten Fall gleicht man also irgendeinen Mangel aus oder optimiert den Körper minimal, im schlechtesten Fall führt es zum Beispiel zur schweren Leberschädigung und vielem mehr und bei vielen Menschen wird der Urin auch einfach nur teurer.

Weil hier Kurkuma angesprochen wird: Das wird gerne (als NEM) mit Piperin kombiniert (ursprüngliche Herkunft ist der schwarze Pfeffer), was die Bioverfügbarkeit verbessert. Es ist jedoch fraglich, ob das für die positive Wirkung auf die Verdauung überhaupt nötig ist.
Piperin selbst bringt Probleme mit sich, da es zwar antioxidativ wirkt, aber auch eher reaktiv ist. Das kann sich zum Beispiel über einen veränderten Abbau von Medikamenten äußern (der Spiegel im Blut steigt bei manchen Schmerzmitteln deutlich stärker an als ohne und bleibt länger oben). Bei Schwangeren wirkt Piperin womöglich embryoxisch und bei Männern kann die Spermatogenese behindert werden.
Nur: Wer vermutet das schon, wenn Kurkumakapseln eingeworfen werden sollen?

Deswegen finde ich es gut, wenn es besprochen wird, aber es war mir wichtig, das an dieser Stelle zu erwähnen.
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #206
dann muss der Mann halt alles wuppen hier.
Ich hab erstmal drei Wochen gar nichts gemacht, außer meine verschriebenen Spaziergänge durch die Wohnung. Nicht mal gestaubsaugt :ninja:


Ich hab mal was Positives zu berichten:
Das Daosin ist weiterhin ein Geschenk, seitdem ist die zweite Zyklusphase viel erträglicher und ich muss nicht sooo sehr aufs Essen aufpassen.
Und seit 3 Wochen trinke ich wirklich konsequent meine goldene Hafermilch morgens – ich bemerke einen deutlichen Unterschied. Kam, weil ich gelesen habe, dass Kurkuma als Antihistaminikum fungieren kann. Mein Eisprung war trotz Zysten gut erträglich, kein ganzen Tag leiden wie zur Periode. Mein Bauch ist jeden Tag flach oder höchstens leicht gewölbt. Das war zuletzt nicht mehr so, kaum eine Hose ohne Gummibund hat gepasst, egal zu welcher Zyklusphase.

Und das trotz Reisen und Weihnachtsstress und Erkältung. Normalerweise sind Reisen, Stress und Krankheit alles zielsichere Trigger.
Im Moment bin ich allerdings auch dabei, meine Vitamin-D-Speicher aufzufüllen, das hilft vielleicht auch.
 
sanguina
Benutzer149155  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #367
ugga ugga bei mir haben sich der dritte und vierte natürliche Kinderwunschzyklus bis zu einem gewissen Punkt sehr ähnlich angefühlt. Im dritten kam die Periode pünktlich, im vierten habe ich positiv getestet, auch, wenn es nicht bleiben konnte.

Der einzige Unterschied bis kurz vor Fälligkeit der Periode war, dass der ES im vierten richtig, richtig krass war. Ich hatte noch nie so krasse "ich muss befruchtet werden"-Vibes wie in diesem Zyklus, auch unter der Stimulation nicht.

Ich will damit sagen, es kann durchaus sein, dass es schon einmal ganz kurz geklappt hat seit eurem Bastelstart. :smile:

Bei mir ist die Endometriose nach dem Abgang richtig schlimm geworden, ich habe dann den fünften Zyklus zum letzten natürlichen deklariert und habe mich dann noch einmal unters Messer legen lassen. Bis zur OP ging es mir sehr dreckig, ich hatte aber auch ein riesen Ding am Eierstock hängen und der andere Eierstock war vom Darm so doof umarmt, dass es dort jedes Mal wehtat, wenn ich in einem gewissen Verdauungsstadium angekommen bin.

Ich weiß nicht, inwiefern dir das jetzt weiterhilft, aber das wären so meine ersten Gedanken dazu. Gute Besserung und viele gedrückte Daumen für einen bleibenden Bauchbewohner beliebigen Geschlechts wünsche ich dir! :knuddel:
 
D
Benutzer186405  (55) Beiträge füllen Bücher
  • #387
Du kennst Embryotox, ugga ugga ?

Ibuprofen:

"Empfehlungen zur SchwangerschaftPlanung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie

Ibuprofen
gehört in den ersten zwei Dritteln der Schwangerschaft neben Paracetamol zu den Analgetika/Antiphlogistika der Wahl. Wie jede andere Schmerzmedikation auch, sollte es nicht unkritisch und ohne ärztlichen Rat tagelang oder über mehrere Wochen eingenommen werden. Eine langfristige Therapie mit Ibuprofen oder anderen NSAID sollte nur nach ärztlicher Absprache und strenger Indikationsstellung erfolgen. Im letzten Trimenon (ab Schwangerschaftswoche 28) dürfen Ibuprofen und andere NSAID nicht angewendet werden."
 
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Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #469
Off-Topic:

Eierstockkrebs entsteht oft in den Eileitern, von daher wird das Risiko nicht vollständig eliminiert. Aber immerhin sind Gebärmutter und Zervix dann weg, das ist ja schonmal was.
Off-Topic:

Hier in D werden genau aus dem Grund bei der Hysterektomie heutzutage üblicherweise auch die Eileiter mit entfernt. Hat mir der Gyn vor meiner Hysterektomie jedenfalls so erklärt.

Aber ich habe habe meinen Gebärmutterhals behalten. Wurde mir von ihm so empfohlen aus "statischen" Gründen und ich hatte mich selbst schon dafür entschieden - aus "ästhetischen" Gründen. Ich wollte, dass zumindest die tastbare Anatomie so bleibt wie sie ist. Dass ich weiterhin zur Krebsvorsorge muss und ggf. noch leichte Blutungen haben kann, habe ich dafür in Kauf genommen.

Kann aber sein dass man es eben nicht macht bei einer reinen Sterilisation weil das über die kleinen Löcher (minimalinvasiv) natürlich schwierig ist.
Meine Hysterektomie war auch minimalinvasiv. 2 Schnitte mit 1 cm, einer mit 3 cm. Darüber haben die auch die Gebärmutter rausbekommen. Natürlich nicht im Ganzen. Musste der Pathologe dann wieder zusammenpuzzeln. :cool: Die paar cm Eileiter sollten da das kleinste Problem sein. Da geht mehr als man glauben mag.
Weil die OP deutlich länger wäre als nur die Clips zu setzen.
Clips? Ich wollte keinen Fremdkörper in mir haben und habe bei der Steri drauf bestanden, dass sie ein Stück der Eileiter entfernen und die Enden veröden. Alles andere wäre mir zu unsicher gewesen (damals haben sie die Eileiter noch nicht bevorzugt komplett entfernt).
Bei bei meiner Hysterektomie (14 Jahre nach der Steri) kamen dann die Reste von den Eileitern auch noch raus.
 
Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #501
Sollte das deine Sorge sein, dafür gibt es Optionen wie HET, für die ich persönlich dankbar bin.
Bei Endometriose ist HET auch nicht unproblematisch. Jede Form von Östrogen "füttert" die Endometriose. HET funktioniert aber nur, wenn auch Östrogen dabei ist. Wegen der Endo müsste immer auch ein Gestagen genommen werden (was sonst bei Frauen ohne Gebärmutter nicht notwendig ist). Und trotzdem kann man nicht sicher sein, dass die Endo nicht doch weitermacht.

Man ist sich bisher nicht mal sicher, ob Phytoöstrogene unbedenklich sind oder auch die Endo "anheizen".

ne, das ist die Sorge von Ärzten und anderen unbeteiligten Menschen. Klar, ich bin nicht scharf drauf das mit Anfang 30 durchzumachen - wobei ja auch gar nicht absehbar ist, wie mein Körper reagiert. Aber wenn ich die Wahl habe, dann lieber das (was man so mitbekommt an Wechseljahrsbeschwerden) jetzt schon und danach dann halbwegs Ruhe vielleicht, als diesen ganzen Mist jetzt noch die nächsten 20 Jahre oder so

Sorge der Ärzte sind die Folgen von so frühen Wechseljahren. Ganz vorn dabei Osteoporose aufgrund des Östrogenmangels. Das Östrogen vermindert auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was bei vorzeitigen Wechseljahren erheblich ansteigt. Sollte man beides nicht unterschätzen.

Egal was Du machst, es ist einfach kacke. :knuddel:

Ich bin ja schon deutlich älter und vor gut zwei Jahren alle Optionen mit einem Endo-Spezialisten durchgegangen. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera. Nachdem ich mal wieder endlos geblutet habe und körperlich total am Ende war, habe ich förmlich um die Hysterektomie gebettelt. Wurde dann auch kurzfristig gemacht, inklusive Endo-Sanierung. Eierstöcke und Gebärmutterhals sind noch drin.

Die Ärzte wollten mich nach der OP für 3-6 Monate in die künstlichen Wechseljahre schicken, was ich abgelehnt habe. Ich war zu dem Zeitpunkt schon in der Peri-Menopause und hatte auch phasenweise verschiedene Wechseljahres-Beschwerden. Ich hatte echt keinen Bock auf Wechseljahre im Zeitraffer, um nach 6 Monaten wieder zurück in die Peri-Menopause zu gehen und den ganzen Mist nochmal in Zeitlupe durchzumachen. :nope:

6 Monate Dienogest oder andere Gestagene habe ich ebenso abgelehnt, weil es meine Migräne eskalieren lässt.

Da ich in meinem Leben schon x Mal die Pille abgesetzt habe, weiß ich auch, dass mein Körper nach Absetzen der Hormone sofort wieder "Volllast" fährt und nach 4 Wochen alles wieder so läuft, als hätte ich nie was genommen. Auch nach jahrelanger Einnahme. Jegliche Hormontherapie hätte mir also ziemlich wahrscheinlich nur einen "Aufschub" von 6 Monaten gebracht - falls ich wegen der Nebenwirkungen überhaupt so lange durchgehalten hätte. Dafür Quäle ich mich nicht mit den Nebenwirkungen.

Ohne Hormontherapie hat der Doc mir nach der OP 3-5 Jahre gegeben. Entweder bin ich dann in der Menopause oder wieder auf dem OP-Tisch. Ob ich nun nach 3-5 Jahren oder nach 3,5-5,5 Jahren auf dem OP-Tisch liege, ist dann auch egal. Im Moment stehen die Zeichen Richtung OP-Tisch. Die Beschwerden werden wieder mehr. Hatte diese Woche Gyn-Termin - und den Rest des Tages die altbekannten Schmerzen...

Ich verstehe aber total, dass Du die Schnauze so voll hast, dass Du am liebsten den Mist komplett loswerden willst. 20 Jahre Enthaltsamkeit und jedes Jahr eine OP sind auch keine schöne Perspektive...
 
Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #503
Progesteron geht wunderbar ohne Östrogen, anders rum nicht.🤗
Ich habe da nichts verwechselt. Es geht hier nicht um die Linderung von "allgemeinen" Wechseljahresbeschwerden, sondern um vorzeitige Wechseljahre wegen Entfernung der Eierstöcke (und Gebärmutter) aufgrund der Endometriose, so wie ThePingu ThePingu es gern hätte.

Ohne Östrogen geht die HET nur bei vorhandenen Eierstöcken, die noch ausreichend Östrogen produzieren. Wenn "alles raus" -also auch die Eierstöcke-, dann heißt HET: zwingend Östrogen. Frauen ohne Gebärmutter wird dann üblicherweise kein Gestagen/Progesteron gegeben (es sei denn sie brauchen das wegen anderer "typischer" Wechseljahreschwerden), weil sich ja keine Gebärmutterschleimhaut mehr aufbauen kann.

Bei Endo-Patientinnen sollte man Östrogen solo aber tunlichst vermeiden, egal, ob mit oder ohne Gebärmutter. Ohne Kombi-Therapie mit Gestagen/Progesteron kann die Endometriose nämlich fröhlich weitermachen.

Ohne Eierstöcke muss Östrogen eingenommen werden, um die Risiken der vorzeitigen Menopause zu minimieren - was auch wieder zum Wachstum von Endometriose führen kann.

Das Problem bei Endo ist halt komplexer als wenn frau "nur" Wechseljahre hat. Eine Entfernung der Gebärmutter beseitigt zwar die Blutungen und ggf. Schmerzen von Adenomyose, aber nicht die Endometriose an sich. Die Endometrioseherde, welche sich außerhalb der Gebärmutter befinden und auch ohne Gebärmutter neu entstehen, können immer noch genug Probleme bereiten und zu abartigen Schmerzen führen, so lange ausreichend Östrogen im Körper ist.


Östrogen und Progesteron wirken mehr als nur in Gebärmutter und wir sind alle mehr als nur dieses eine Organ:
Was anderes habe ich auch nicht behauptet. Sondern:
Sorge der Ärzte sind die Folgen von so frühen Wechseljahren. Ganz vorn dabei Osteoporose aufgrund des Östrogenmangels. Das Östrogen vermindert auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was bei vorzeitigen Wechseljahren erheblich ansteigt. Sollte man beides nicht unterschätzen.


HET schützt von Osteoporose, Herzerkrankungen usw.. deshalb ist die Einnahme auch ohne Gebärmutter oft sinnvoll.
Das was vor diesen Erkrankungen schützt, ist nicht "die HET", sondern das Östrogen so lange es noch vom Körper gebildet wird und später das zugeführte Östrogen bei der HET, wenn die Eierstöcke biologisch bedingt zu wenig Östrogen produzieren.
Mit Progesteron solo kannst Du viele Wechseljahresbeschwerden wie Schlaflosigkeit, psychische Probleme, Hitzewallungen usw. in den Griff bekommen. Die möglichen Folgen eines Östrogenmangels aufgrund fehlender Eierstöcke kannst Du aber ohne Östrogen nicht ausgleichen.

Mit Endometriose kenne ich mich nicht aus, allerdings kenne ich mehrere Frauen die HET mit dieser Diagnose nehmen.
Eine HET ist bei Endometriose nicht zwangsläufig ausgeschlossen und wenn man nur Progesteron nimmt, auch unproblematisch.

Sobald aber Östrogen dazu kommt bzw. bei fehlenden Eierstöcken dazu kommen muss, besteht das Risiko eines Rezidivs der Endometriose.
Bei einer Patientin, die bereits 1 Jahr nach der letzten Endo-OP wieder derart massive Beschwerden hat, sehe ich die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs unter HET mit Östrogen als sehr hoch an, auch wenn gleichzeitig Progesteron gegeben wird oder ein Gestagen genommen wird. Empfohlen wird übrigens bei Endo-Patientinnen Dienogest als Ergänzung zu Östrogen.

Pille ist genau genommen keine bioidentische Hormontherapie.
Das ist völlig korrekt.
Aber auch bioidentisches Östrogen ist Futter für Endometriose. Der ist es nämlich egal, ob das Östrogen körpereigen, bioidentisch oder "chemisch" ist (Gänsefüßchen deswegen, weil auch bioidentische Hormone im Labor hergestellt werden und chemisches Produkt sind). Die Endo nimmt jedes Östrogen, um sich auszubreiten.

Welche Nebenwirkungen der bioidentischen HET meinst du?
Ich meinte die Nebenwirkungen der künstlichen Wechseljahre oder von Dienogest. Nach einer Endometriose-OP bei der die Eierstöcke erhalten bleiben, wird empfohlen, den Zyklus für 3-6 Monate komplett zu unterdrücken, um evl. verbliebene Endometrioseherde "auszutrocknen". Das wird nicht mit bioidentischen Hormonen gemacht.

Bei mir führt allerdings jegliche Hormonzufuhr von außen zu einer Eskalation meiner Migräne, weshalb ich auch keine bioidentischen Hormone nehme. Auch bioidentische Hormone können Nebenwirkungen haben - wie z.B. verstärkte Migräne.

Glaube mir, ich habe mich ausführlich mit der Thematik beschäftigt und das mit mehreren ÄrztInnen durchgekaut, als es um meine Endo-OP+Hysterektomie ging. Mein erster Impuls war auch: Dann nehmt die Eierstöcke gleich mit. Letztlich habe ich mich dagegen entschieden, obwohl ich schon 50 war.

Für deutlich jüngere Patientinnen muss genau abgewogen werden, was man macht:
-Alles raus und die nächsten 20 Jahre Hormone nehmen (mit allen Nebenwirkungen und immer noch mit einem gewissen Risiko, aufgrund des zugeführten Östrogens doch wieder Probleme mit der Endo zu haben)?
-Noch 20 Jahre mit Eierstöcken und (damit körpereigenem Östrogen) leben, die Endo (zeitweise) mit künstlichen Hormonen unterdrücken oder/und regelmäßig auf dem OP-Tisch liegen?
-Alles raus und keine Hormone nehmen - dafür aber das Risiko in Kauf zu nehmen, sich später mit Osteoporose und anderen unschönen Folgen des frühen Östrogenmangels rumzuschlagen?

Klingt irgendwie alles nicht verlockend. Aber nichts machen und weiter leiden genauso wenig.
Endometriose ist und bleibt einfach ein Arschloch.
 
Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #553
gutes Durchhalten! 🌸
Muss ich wohl. Habe Termin für Anfang Dezember bekommen.

Wenigstens genug Zeit, ~ 40 Jahre "Mens-Geschichte" inklusive aller Beschwerden aufzuschreiben und alle evl. relevanten Befunde rauszusuchen. :rolleyes:

Damit hoffentlich das
Ich muss nur zusehen, dass ich ernst genommen werde.
passiert.

Aber ich habe ja im Laufe der letzten Jahre dazugelernt:
Klartext reden und gut vorbereitet sein hilft. "Ich habe Schmerzen" rauscht durch. "Ich dachte, ich hätte nen Bandscheibenvorfall!" wirkt.
Das ist oft eine Gratwanderung, um nicht als Dr.-Google-Klugscheißer rüberzukommen, aber trotzdem zu vermitteln, dass man weiß, wovon man redet und was man will - aber trotzdem die Vorschläge des Arztes hören und in die eigenen Überlegungen einbeziehen möchte.

Freundlich aber bestimmt sagen, was frau will und was sie nicht will, hilft auch. z.B. "Herr/Frau Dr. XY, ich bin trotz der aktuellen Behandlung jeden Monat für mehrere Tage ein Total-Ausfall und eine Belastung für meine Familie. Meine Beziehung und mein Berufsleben leiden sehr stark darunter. Ich bin total am Ende. Hormone schließe ich aufgrund meiner Erfahrungen für mich definitiv aus. Welche anderen Optionen gibt es?" Und dann ist der Arzt im Zugzwang. Du kannst auf jeden Vorschlag reagieren und die Vor- und Nachteile erfragen.

Ich bin dazu übergegangen, nicht gleich das Erstbeste zu "nehmen", was ein Arzt vorschlägt, sondern immer nach Alternativen zu fragen und mir erklären zu lassen, warum der Arzt "A" favorisiert und nicht "B". Wenn die Ärzte merken, dass man sich mit der Materie befasst hat und tatsächlich versteht, wovon die reden, reden die gleich ganz anders mit einem (zumindest die meisten). Manchmal hilft auch die Frage "Was würden Sie denn ihrer Frau (Mann/Tochter/Sohn/bestem Freund...) raten, wenn sie jetzt mit diesem Problem hier säße?"
 
Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #590
Ganz lieben Dank ugga ugga :knuddel:

Hirtentäschel probiere ich gerade auch wieder (hab noch ne halbe Packung von vor 3 Jahren gefunden :ninja:). Bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob es was bringt oder nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich schmierblute jedenfalls immer noch vor mich hin (heute Tag 7), aber die Schmerzen waren gestern etwas besser. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass die Blutung nun bald mal aufhören müsste oder am Hirtentäschel. Vielleicht auch beides. 🤷‍♀️

Ich verstehe meinen Körper sowieso gerade überhaupt nicht. Trotz Blutung sind meine Brüste immer noch "aufgeblasen" (wie sonst nur vor der Mens) und tun weh. Schon blöd als Bauchschläferin... Und die 5 kg extra, die ich dank AD im letzten halben Jahr angesammelt habe, sind wahrscheinlich noch extra Futter für die Endo (mehr Fett=mehr Östrogen). Ich kriegs auch gerade nicht runter und bin schon froh, wenn es nicht mehr wird. :geknickt: AD absetzen ist momentan überhaupt keine Option.

Hirtentäschel hatte mir auch meine damalige Gyn empfohlen und es hat auch für ein paar Monate gut geholfen, sprich die Blutung (damals noch mit Gebärmutter) und die Schmerzen (!) reduziert. Leider hat die Wirkung einer Dosis immer nur 5-6 Stunden angehalten und mehr als 3 x am Tag (3 x 400 mg) sollte ich nicht nehmen.

Und ja, das geht ins Geld. Ich muss(te) Eisen, Hirtentäschel, Magnesium usw. auch immer selbst zahlen - auch als privat Versicherte... Und das fiese ist: Wenn Du das auf Privat-Rezept kaufst, dann zahlst Du den Normalpreis - ohne Rezept kannst Du auch Sonderangebote nutzen und zahlst am Ende weniger. Ich kauf das Zeug nur noch so.

Ich drücke Dir die Daumen, dass das Hirtentäschel hilft und Du die Kohle wenigstens nicht umsonst ausgegeben hast. :kleeblatt:
 
Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #770
Ich finde die Frage gar nicht doof - habe mich gerade genau das Gleiche gefragt. Mir fehlt die Vorstellungskraft, wie das am Bauch funktionieren soll, ohne mich komplett einzuwickeln. 🤔

Die Nähte sind rechts und links auf Höhe der "Spitze" der Beckenknochen, eine auf gleicher Höhe mittig (ca. 3 cm oberhalb des Schamhügels) und eine am/im Bauchnabel. Die unteren Nähte sind blöderweise genau da, wo der Gummi vom Slip sitzt. :realmad: Ich kaufe mir für die paar Tage aber trotzdem keine Schlüpper, die bis unter die Achseln reichen. :pfff:

Hab jetzt meinem Teenie ein zu kleines Unterhemd geklaut und mir eine "Bauchbinde" zurechtgeschnitten (nach Neverys Tipp :thumbsup:). Verrutscht zwar auch etwas bei Bewegung, aber ist auf jeden Fall besser als ohne Abdeckung oder den Bauch mit nem Verband komplett einzuwickeln. Hier sind nämlich gerade 30° und mir ist sowieso jedes Stückchen Stoff zu viel. 🥵
 
Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #828
Ach mensch, das klingt alles ziemlich doof und anstrengend ThePingu ThePingu , kein Wunder dass Du am Limit bist. :knuddel: Hoffentlich killt das AB die Bakterien vollständig, damit endlich alles heilen kann und Du nicht nochmal in den OP musst. Ich drücke Dir die Daumen!
 
ThePingu
Benutzer225584  (33) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #829
Danke :smile:
ich bin grad an dem Punkt, an dem es mir ganz recht wäre wenn die Naht erneuert wird. Einfach fürs Gefühl und die Psyche, auch wenn es bedeutet nochmal 6 Wochen von vorne. Das wiederum würde meinen Jobstart am 01.10. natürlich beeinflussen und wäre ungünstig - auch wenn meine neue Chefin Bescheid weiß (immerhin hat sie mich in die Notaufnahme gefahren....).
Aktuell bin ich seit Montag blutfrei, bisschen Wundsekret mit rosa Beimischung, aber nicht so dramatisch wie letzte Woche. Das war wirklich heftig und ich hab auch jetzt immer noch Panik, dass was ausläuft. Das wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis ich mich daran gewöhnt habe, dass es wirklich zu Ende ist.
Ich hoffe einfach, das nächste Woche alles soweit gut ist, dass mein Nervensystem sich mal beruhigen kann. Und ich am 26.09. auch hoffentlich zu meiner kurzen Auszeit am Herzensort aufbrechen kann. Es bleibt also noch ein wenig spannend
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #830
An die Endo-mit-Adeno-Betroffenen, die schon Schwangerschaften durchhaben:

Ich hab gefühlt immer wieder mal genau da starke Schmerzen, wo die Adenomyose oder Endo sitzt (ersteres lokalisiert). Hängt auch insgesamt von meinem Entzündungsniveau ab, scheint mir. Wenn die Adenomyose und/oder Endo aufflammen, spüre ich jede Kindsbewegung dagegen. Es drückt dann halt auf das entzündete Gewebe.

Vor ein paar Tagen hab ich mir die erste Impfung für den Nestschutz vom Kind geben lassen, seitdem hab ich immer wieder Höllenschmerzen im Bereich der Adeno, sicher 8/10.

Kennt ihr sowas? Wenn ja, was hat euch geholfen?

Ich hab jetzt Paracetamol genommen, nachdem sowohl ich als auch mein Mann keine Kraft mehr hatten eine Hand gegen die Kindsbewegungen im unteren Uterus zu halten. Ich halte es nicht mehr aus.

Eigentlich sind noch weitere 3 Nestschutz-Impfungen geplant, weil Herbst- und Winterkind, aber ich überlege mir das gerade sehr zu reduzieren 🥹
 
Wentj
Benutzer144187  Sehr bekannt hier
  • #831
Kennt ihr sowas? Wenn ja, was hat euch geholfen?
Ich hatte in der Schwangerschaft auch immer wieder Schmerzen dort, wo die Endo nicht vollständig entfernt werden konnte. Von der Adenomyose habe ich zum Glück nichts schmerzhaftes gemerkt. Spannend, dass du das jetzt nach der Impfung beobachtest, ich müsste mal schauen ob das zeitlich auch passen würde.
Akut (in der Form von Schmerzmitteln) habe ich nichts unternommen. Habe ich mich nicht getraut. Disclaimer: ich weiss, dass man Schmerzmittel nehmen darf, ich war nur sehr ängstlich und nach der KiWu auch etwas "Medikamenten-müde". Ich war aber zur Akupunktur bei einer Hebamme, das hat etwas geholfen. Und ich war sehr strikt mit meiner Ernährung, alle bekannten Endotrigger habe ich auch während der Schwangerschaft weggelassen. Scharfes konnte ich gar nicht ab in der Schwangerschaft, wenn ich es doch versucht habe, gab es auch jedes mal einen Flare Up.
Du bist damit nicht allein, die Schwangerschaft zaubert nicht einfach alle Beschwerden weg. Leider.
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #832
Danke Wentj Wentj für das Teilen deiner Erfahrungen! 🌻
Ja, bei der Ernährung achte ich auch weiterhin auf Trigger, weil ich da auch schnell einen Unterschied merke. Also weiterhin hauptsächlich vegetarisch und möglichst frisch.
Scharf geht weiterhin gut, ich hab nur langsam Sodbrennen weil das Kind so groß wird.

Das Paracetamol hat gestern schon nach der ersten Tablette viel beruhigt, ich konnte richtig spüren wie die Entzündung runterging – die Schmerzen sowieso.
Heute Nacht hab ich noch eine Tablette nehmen müssen und jetzt fühlt es sich an, als wäre das Flareup erstmal erledigt. Tschakka.

Ich merke, dass es mir vor der Zeit nach der Schwangerschaft graut, wenn die ersten Perioden wiederkommen. Hatte schon vergessen, wie ermüdend diese Schmerzen sind. 😞
wo die Endo nicht vollständig entfernt werden konnte
Angeblich gab's bei mir eine Entfernung aller Endo, aber ich glaub erst dran, wenn ein:e andere Ärzt:in in mich reinguckt und das bestätigt. Gibt ja die Entfernung und Verödung; ich befürchte aufgrund meiner Symptomatik größtenteils eher eine Verödung und im OP-Bericht steht es nicht klar drin.
Den Douglasraum spüre ich jedenfalls bei Flare-ups immer wieder, wenn das Kind den Kopf dagegen presst.
 
ThePingu
Benutzer225584  (33) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #833
ich gehöre jetzt wohl inoffiziell zum Team der operativen Gynäkologie.... ich hatte gehofft, heute ist der letzte Kontrolltermin. Falsch gehofft. Statt wie ursprünglich geplant meine operierende Ärztin, stand nun die 3. Oberärztin vor mir (immerhin haben mich jetzt alle 3 mal unten ohne gesehen...) weil meine Ärztin im OP war. Und da die heutige Ärztin so gar nix außer den Notizen der anderen hatte, darf ich nächste Woche nochmal kommen. Bis dahin nochmal ne Packung Fluomizin, weil mein Ausfluss wohl etwas eitrig ist, die Naht aber wohl gut aussieht und sie jetzt keine offene Stelle sehen konnte. Bisschen freie Flüssigkeit im Bauch und nochmal Blut abgenommen.
Tatsächlich ist mein Gefühl, dass es jetzt ok ist. Ich hatte keine Blutungen mehr und mir gehts soweit auch ganz gut.
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #835
Man müsste auch meinen, es wäre irgendwie besser dadurch, dass sie zumindest Zugriff auf die Notizen und vermutlich auch OP-Fotos (?)der Vorgängerin haben. Aber das scheint ja nicht unbedingt für mehr Klarheit zu sorgen. 😅

Nervig, dass du so oft hin musst. Ich hoffe mit nächster Woche hat sich das dann geklärt und du kannst dich voll und ganz auf deine Genesung und das nach vorne schauen konzentrieren.
 
Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #836
Ich war heute zur Abwechslung mal zur ganz normalen Vorsorge bei meiner Gyn. :upsidedown:
Die wusste ja noch nichts von der letzten OP (weil ich wegen AU, Wundkontrolle, Fäden usw. nur bei meiner Hausärztin war). Die Gyn hat den OP-Bericht sehr interessiert gelesen, noch ein paar Fragen dazu gestellt, dann war das Thema durch.

Dann fragte sie, ob ich irgendwas von den Wechseljahren merke - ja, in letzter Zeit kämpfe ich ziemlich mit Trockenheit und zeitweise auch Juckreiz im äußeren Intimbereich. Das hat sie sich bei der Untersuchung angeschaut und bestätigt, hat aber sonst nichts gefunden. Also wirklich absolut nichts - nicht mal die sonst obligatorische Zyste in der Brust oder im Eierstock. :cool:

Sie hat mir dann ne Östrogen-Creme zur vaginalen Anwendung gegen die Trockenheit verschrieben. Meinte auch extra noch, die wirkt nur sehr gering systemisch, davon geht nicht viel ins Blut. Ich traue mich gerade trotzdem nicht so richtig ran - weil Östrogen und Endo und so... :schuettel: Ich bin froh, dass an der Front gerade halbwegs Ruhe ist, da will ich eigentlich nicht riskieren, irgendwas zu "befeuern". Andererseits nervt die Juckerei im Schritt schon ziemlich und das ganze hormonfreie Gedöns finde ich entweder eklig vom Gefühl her und/oder es hilft nicht wirklich. Da habe ich mich schon durchprobiert. :confused: Muss mal schauen, ob ich zu dem Thema was im Netz finde.
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #837
Meinte auch extra noch, die wirkt nur sehr gering systemisch, davon geht nicht viel ins Blut. Ich traue mich gerade trotzdem nicht so richtig ran
Hab das jetzt auch schon häufiger gelesen, vaginal angewendet soll die auch für ehemalige hormonpositive Brustkrebspatient:innen okay sein.
 
ThePingu
Benutzer225584  (33) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #838
Das hasse ich am/im Krankenhaus. Jedes Mal ein anderer Arzt (m/w/d) und Du hast keinen Einfluss drauf, bei wem Du landest. :hmpf:
Tatsächlich ist das dort eigentlich gut geregelt. Jede der Oberärztinnen hat einen Tag Sprechstunde und die anderen Tage OP. Und eigentlich hat meine operierende Ärztin Mittwochs Sprechstunde, da war ich heute selbst überrascht. Dass ich die letzten beiden Male bei einer anderen Ärztin war, war weil beim 1. Mal als "Notfall" halt ein Dienstag und meine Ärztin im OP und letzte Woche war sie gar nicht im Haus, deswegen bei der Ärztin von der Woche davor. Normal achten die da bei den Terminen schon drauf, dass man seine Ärztin hat, keine Ahnung welche Strukturen da heute anders waren.

Man müsste auch meinen, es wäre irgendwie besser dadurch, dass sie zumindest Zugriff auf die Notizen und vermutlich auch OP-Fotos (?)der Vorgängerin haben. Aber das scheint ja nicht unbedingt für mehr Klarheit zu sorgen. 😅

Nervig, dass du so oft hin musst. Ich hoffe mit nächster Woche hat sich das dann geklärt und du kannst dich voll und ganz auf deine Genesung und das nach vorne schauen konzentrieren.
Hm ja, sie meinte sie hat sich eingelesen als sie mich ins Zimmer geholt hat. Aber ehrlich, ich kann sie auch irgendwie verstehen. Bilder gabs von der OP, aber natürlich hat sie jetzt keinen direkten Vergleich wie es innen aussah letzte Woche oder der Woche davor. Letzte Woche hieß es ja noch, die Naht ist 2-3 cm auf. Heute meinte sie, sie sieht zwar den Faden, aber keine offene Stelle. Und ich bin mir nicht sicher, ob das innerhalb 1 Woche so schnell zusammenwachsen kann. Möglicherweise hat sie aber auch die Stelle nicht gefunden, das hatten die in der Notaufnahme im anderen Krankenhaus auch nicht und auch ihre Kollegin musste die letzten beiden Male suchen und meinte, meine Scheide sei sehr lang und die Naht sehr weit hinten.

Mein Glück ist wohl, dass es mir soweit gut geht und mich das jetzt nicht mehr so sehr belastet. Habe keine Binde mehr in Benutzung und das Handtuch durfte aus dem Bett raus. Es normalisiert sich also. Habe ja nur noch 3 Wochen, dann geht der neue Job los und aktuell fühle ich mich dem gewachsen. Das sah letzte Woche noch anders aus. Aber mal sehen was sie nächste Woche sagt, immerhin weiß sie ja definitiv wo sie operiert hat. Nervig ist das wöchentliche hinfahren definitiv. Weil ich insgesamt knapp 4 Stunden ausm Haus bin und davon vielleicht 20 Minuten Arztkontakt sind. Aber gut, was tut man nicht alles während seiner Krankschreibung und für die Gesundheit :smile:
 
Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #839
Im Netz habe ich nicht viel zu meinem Thema gefunden, meist geht es um HET allgemein und es wird immer empfohlen, bei Frauen mit Endo nie Östrogen solo zu verordnen, sondern immer in Kombi mir einem Gestagen/Progesteron, um ein Aufflammen von vorhandenen (durch den Östrogenmangel "ruhiggestellten") Endo-Herden oder eine Bildung von neuen Endo-Herden zu vermeiden.

Was im Beipackzettel der Creme steht, die meine Gyn mir verschrieben hat, beruhigt mich jetzt auch nicht wirklich:
"Ungehinderte Estrogenstimulation kann zu einer prämalignen oder malignen Transformation residualer Endometrioseherde führen. Daher sollte das Arzneimittel bei Frauen mit Vorsicht angewendet werden, bei denen aufgrund einer Endometriose eine Hysterektomie vorgenommen wurde, insbesondere wenn eine residuale Endometriose vorliegt."

Tja, Gestagen/Progesteron kommt für mich aus verschiedenen Gründen nicht in Frage - egal in welcher Darreichungsform. Jetzt kann ich mir also überlegen, ob ich weiter mit hormonfreiem Zeug rummachen oder das Risiko mit der Östrogen-Creme eingehen will. Klassische Nutzen-Risiko-Abwägung also und ich habe keine Ahnung, was ich machen soll. :geknickt: Endo ist so ein verdammtes Arschloch. :realmad:
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #840
Endo ist so ein verdammtes Arschloch. :realmad:
Ohja :knuddel: :frown:

Ich kenne es von einer:m Freund:in, dass die Person Testosteron nicht täglich aufträgt sondern nur alle 2-3 Tage.
Damit ist die Dosis entsprechend geringer.

Wäre das einen Versuch wert?
 
Enigma.
Benutzer203678  (54) Verbringt hier viel Zeit
  • #841
nicht täglich aufträgt sondern nur alle 2-3 Tage
Im Moment traue ich mich gar nicht.
Jetzt sind gerade mal knapp 3 Monate seit meiner letzten OP vergangen und ich habe endlich das Gefühl, dass die Becken-Nerven sich ganz langsam erholen. Ich will eigentlich nicht riskieren, das jetzt wieder "kaputt" zu machen, falls ich mit dem Östrogen neue Endo-Herde züchte. Angedacht war von der Gyn eigentlich, die Salbe eine Woche täglich zu benutzen und danach 2 x wöchentlich als Erhaltungsdosis. Aber meine "Haus-Gyn" kennt sich halt nicht mit Endo aus.

Im Oktober bin ich wieder bei dem Gyn, der mich operiert hat und der hat Ahnung von Endometriose. Vielleicht warte ich noch bis dahin und frage den erst Mal, was er dazu meint. 🤔
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #842
Das kann ich gut verstehen, dass du zu dem Risiko nicht bereit bist 🌷

Oktober ist jetzt auch echt nicht mehr lang hin für eine fundierte Zweitmeinung.
Wenn wir Endo-Menschis eines können, dann Leid aushalten, oder :zwinker: Bis dahin geht die Zeit sicher schneller rum als gedacht.
 
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