Der Endometriose-ist-ein-Arschloch Thread

GetOutTheWay
Benutzer180248  (27) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1
Hallo ihr Lieben,

im Mai wurde bei mir eine Laparoskopie durchgeführt diese ergab Endometriose im gesamten kleinen Becken. Meine Manherde befanden sich im Blasenperitoneum (5 cm). Zur Zeit fühle ich mich ziemlich mutlos da ich immer noch starke Beschwerden mit der Blase habe. Schmerzen beim Entleeren der Blase/Krämpfe/Stichartige Schmerzen. Einen Termin in der Urologie habe ich erst im September erhalten. Gerade vor diesem habe ich auch massive Angst ( hab schon mal sehr negative Erfahrungen bei einer anderen Urologin gemacht) Vielleicht kann mir die ein oder andere Endometriose Patientin ein wenig Mut machen / von Ihren Erfahrungen erzählen? Auch gerade was die Endovelle/Visanne betrifft. Gibt es unter euch welche die Endometriose frei geworden sind? Seit der Op nehme ich die Endovelle. Mir gehts gefühlt immer schlechter habe sämtliche Nebenwirkungen. Mein Absetzwunsch des Medikamentes wird von meiner Frauenärztin nicht unterstützt. Sie sagt ganz deutlich das die Endometriose zurück kommen wird.
Ich habe das Gefühl die Nebenwirkungen nicht mehr aushalten zu können. Ich fühle mich wie angeschossen, meine Leistungsfähigkeit gerade körperlich hat deutlich nachgelassen. Von Beckenschmerzen, Unterbauchschmerzen, Muskelkrämpfen, (Es kostet mich unglaublich viel Kraft zu laufen meine Beine fühlen sich so schwer an), Kopfschuppen, keine Libido, Stechen in der Scheide, Stimmungsschwankungen, bis hin zu Aggressivität leide ich täglich.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus bei euch.
 
G
Benutzer Gast
  • #2
Ich habe Endometriose (Diagnose Anfang 2021)
Bei mir gab es Herde in der Gebärmutter, die dazu führten, dass ich dauerhaft Blutungen und Schmerzen hatte.
Letztes Jahr im September 2021 hatte ich eine OP zur Entfernung der Herde. Etwa 9 Monate später waren die Beschwerden wieder da, allerdings sehr schwach.
Ich habe mich dann damit beschäftigt, was ich selber dafür tun kann, damit es mir besser geht und kam auf das Thema Ernährung.
Diese Seite ist sehr ausführlich und listet alles auf, was man essen darf und was nicht.

Ergebnis: Ich hab durch Ernährungsumstellung (erste Unterschiede nach 3 Wochen) meine Schmerzen locker zu 50% reduziert. :smile:
Schmerzmittel habe ich übrigens nie genommen (kein Fan von der Chemie)
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #3
Schmerzmittel habe ich übrigens nie genommen
Ohne Schmerzmittel würde ich wohl ohnmächtig werden oder mich erbrechen, ohne geht's hier definitiv nicht.

Ich versuche es nun aber auch mit der Ernährungsumstellung und nehme außerdem seit einem Monat täglich Kurkuma- und Gerstengraspulver ein.
Hormone darf ich aus anderen Gründen nicht nehmen.

Meine OP steht noch aus, aber man sieht es im Ultraschall schon ziemlich gut. Die OP wird nur zeigen, ob da noch mehr ist. Aber ja, Endometriose ist ein Arschloch.
 
GetOutTheWay
Benutzer180248  (27) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #4
Liebe Ugga,

mir geht es da wie dir ohne Schmerzmittel 💊 hätte ich das nicht ausgehalten. An meinen Spitzen Tagen konnte ich mich selbst mit 2.500mg Ibuprofen intus kaum bewegen. Das Schmerzmittel gerade Ibuprofen hilft auch die Entzündungen im Zaun zu halten. Jeder hat ein anderes Schmerzempfinden.

Für deine Op wünsche ich dir alles Liebe und Gute. Melde dich doch danach wenn du dich wieder fit fühlst und willst gerne.
 
Zuletzt bearbeitet:
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #5
Danke, liebe GetOutTheWay GetOutTheWay 🌷 vielleicht hilft dir und mir ja genauso wie fraukraehe die Ernährungsumstellung. Wäre schön :smile:
Das Schmerzmittel gerade Ibuprofen hilft auch die Entzündungen im Zaun zu halten. Jeder hat ein anderes Schmerzempfinden.
Ja, Ersteres spüre ich auch jedes Mal, wenn ich eine Tablette nehme. Glücklicherweise komme ich in der Regel mit den freiverkäuflichen Ibu über die Runden.
Das mit dem Schmerzempfinden ist wohl wahr, man kann ja auch völlig symptomfrei und trotzdem zugewuchert sein.

Off-Topic:
Könntest du so lieb sein und das Vollzitat rausnehmen und durch einzelne Sätze oder @+ugga ersetzen? Ich kann die gesundheitlichen Details sonst später nicht mehr vollständig entfernen. Danke dir 🌷
 
L
Benutzer193072  Ist noch neu hier
  • #6
Hallo,
hier mal meine Erfahrungen. Bei mir wurde auch "zufällig" Endometriose bei einer Bauchspiegelung entdeckt. Die haben mir dann gleich mal schön rumgeschnippselt... Leider war das alles nicht so schön (war eine Woche im Krankenhaus, weil riesige Wunden im Bauch) letztendlich hat es an den Schmerzen nichts geändert.
Nach ein paar Jahren bin ich wieder zu einer Bauchspiegelung, allerdings wurde mir eine Spezial-Klinik in Hamburg empfohlen. Und zwar die Frauenklinik an der Elbe.. ich komm aus dem Süden Deutschlands, aber ich sage dir: Der Weg hat sich gelohnt.
Die haben wirklich Ahnung... ich konnte am gleichen Tag wieder das Krankenhaus verlassen. Die haben von der letzten OP ziemlich viel Narbengewebe weggeschnitten, das wohl entstanden ist, weil die beim letzten Mal ziemlich grob waren. Das Narbengewebe zieht natürlich dann auch an allem, wenn man seine Tage hat. Seitdem sind die Schmerzen weniger und ich würde jeder Frau empfehlen in diese Klinik zu gehen.
Zusätzlich denke ich der Weg mit der Ernährung ist auf jeden Fall auch noch eine Option. Da kenne ich ein paar, die das etwas besser in den Griff bekommen haben. Da gabs auch mal eine Reportage in der ARD:


Also Toi Toi Toi!
 
B
Benutzer174589  (37) Sehr bekannt hier
  • #7
Schmerzmittel. So geil. Wieviel Blister ich weg geworfen habe.

In allen Taschen, im Auto, diverse Schränke und Schubladen. Mussten immer schnell griffbereit sein, weil ich sonst auch gern bewusstlos wurde.

Inzwischen kaum noch Beschwerden. Erst Minipille, jetzt Implanon, das heißt, gar keine Blutungen mehr.

Meine Herde sind vermutlich ganz gut in Schach. Ich spüre nur vereinzelt meinen rechten Eierstock und bilde auch noch fleißig Zysten.

Darm und Blase lassen mich in Ruhe. Mein Muttermund sieht deutlich besser aus.

Gyn Termine sind reduziert, dieses Jahr war ich erst vier Mal dort. Das ist schon echt gut.

Im Oktober werde ich sterilisiert. Dann wird auch nochmal aufgeräumt. Bin ein bisschen gespannt, was sie finden. Ich hoffe, dass das Implanon so gut funktioniert, wie es sich anfühlt. :smile:
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #8
Erste Periode nach der OP und ich lerne jetzt zum ersten Mal, was eine 9 von 10 auf der Schmerzskala sind. Ich hab gerade trotz Schmerzmitteln vor Schmerzen geweint, schlecht ist mir auch.
Der Uterus ist ruhig, aber ich spüre ganz genau, wo sie operiert hat.

Wenn diese Dreckswoche rum ist und ich mich nicht noch zu allem Übel bei meinem Freund mit Corona angesteckt habe, lese ich mir mehr zu TCM und Kräuterbehandlung von Endo an. Wenn in der Suche zufällig was zum Thema Kinderwunsch aufploppt, fange ich auch sofort an zu weinen. Wenn meine Hausarztpraxis mal erreichbar wäre, würde ich auch mal einen Termin machen, damit ich vielleicht eine:n Ernährungsberater:in bezahlt bekomme. Alleine schaff ich das hystaminarme Essen einfach nicht, ich brauch da Begleitung. 10 Coronakilo müssen auch dringend runter, um den Östrogenspiegel zu reduzieren.

Morgen kommt meine neue Flasche Leinöl mit der Marktkiste. Das wirkt entzündungshemmend und ich nehme es seit Neuestem möglichst täglich. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.
GetOutTheWay GetOutTheWay wie geht es dir?
 
B
Benutzer174589  (37) Sehr bekannt hier
  • #9
Och ugga ugga , du arme. Fühl dich ganz lieb gedrückt, wenn du magst. Also ganz vorsichtig natürlich.
 
R
Benutzer42417  Verbringt hier viel Zeit
  • #10
ugga ugga Mir hat diese Seite für eine histaminarme Ernährung gut geholfen:SIGHI (auch wenn sie sehr oldschool aussieht)
Hoffe, es geht Dir bald besser:rose:!
 
F
Benutzer108203  Verbringt hier viel Zeit
  • #11
Ich mache leider auch damit rum, Adenomyose und ganzes Blasendach voll. Die Blasenschmerzen kenne ich auch und andauernd das Gefühl, eine Blasenentzündung zu haben.
Ich hatte zwei Laps, da wurde einiges entfernt, auch am Darm. Aber die Gebärmutter möchte ich mir aktuell nicht entfernen lassen, also muss ich mich arrangieren.
Wichtig ist ja leider, dass es kein Patentrezept gibt. Bei jedem funktionieren andere Sachen und man muss sich leider durch alles selbst durchprobieren.

Bei mir persönlich hilft eine Desogestrel Kombipille Gott sei Dank ziemlich gut. Hatte erst ein gutes Jahr die Desogestrel Minipille, dadurch auch schon deutlich weniger Schmerzen, aber andauernd Blutungen und massiven Haarausfall. Dann eine Dienogest Kombi zum Durchnehmen - keinerlei Blutungen, dafür Stimmung komplett im Arsch und jeden Abend Heulkrämpfe, nach 3 Monaten hab ich gesagt, das kann ich so nicht. Dann Desogestrel Kombi, gut. Kann sie leider nicht durchnehmen, weil ich dann wieder Schmierblutungen bekomme, aber die Pause ist deutlich weniger schlimm als ohne und mit Novalgin/Buscopan/ggf. noch Paracetamol dazu relativ gut machbar. Stimmung normal wie immer, Gott sei Dank. (EDIT: Nicht jede Endo spricht auf Hormone an, ich hab da echt Glück, dass das bei mir so gut funktioniert und ich auch keine Nebenwirkungen durch die Desogestrel Kombi merke. Soll nicht heißen, dass jetzt alle die Pille nehmen sollen, die kann man auch mit sehr guten Gründen für sich ablehnen - ich wollte eigentlich auch keine nehmen bzw. wär mir auch lieber, wenn nicht. Aber sie wirkt bei mir einfach zu gut. Zum Glück.)

TCM, Ernährung (Milch, Gluten, Histamin), Yoga hab ich auch ausprobiert, hat bei mir persönlich gar nix gebracht.

Dann habe ich eine Schmerztherapie in der Uniklinik gemacht, die mir vom Endozentrum im gleichen KH empfohlen wurde. Und die war sehr gut. Ich nehme mittlerweile ein sehr niedrig dosiertes Antidepressivum, das zur Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt wird, mit für mich leichten und gut aushaltbaren Nebenwirkungen (etwas müder insgesamt, aber mit mehr Schlaf zu kompensieren, vertrage keinen Alkohol mehr, hab aber eh noch nie viel oder besonders gerne was getrunken).
4 Wochen nach Beginn der Einnahme fast schmerzfrei außerhalb der Blutung, ab und zu zwickt die Blase mal, aber insgesamt seit über einem Jahr Ruhe. Ich hab es nicht mehr geglaubt und bin einfach nur happy und dankbar, dass mein Zustand jetzt wieder so stabil ist. Also falls ihr das noch nicht ausprobiert habt, eine Schmerztherapie kann ich nur empfehlen. Man muss sich da auch nicht mit hardcore Kram abschießen, da wird auch Physio und Akupunktur zB verschrieben, ggf. auch psychische Unterstützung falls notwendig, usw. Ich wusste vorher gar nicht, dass es sowas gibt, deshalb wollte ich es mal in den Raum werfen, falls es noch anderen so geht. Und wie immer: alles individuell.
 
GetOutTheWay
Benutzer180248  (27) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #12
Liebe Ugga,

so ging es mir bei meiner ersten Periode nach der Op damals auch. Auch meine Psyche betreffend Kinderwunsch war nach der ersten Operation sehr angeschlagen. Was mir persönlich sehr hilft sind die Wärmepflaster vom Rossmann die geben bis zu 12 Stunden kontinuierlich Wärme ab und decken den Unterbauch auch ab. Alternativ Wärmeflasche. Welche Schmerzmittel nimmst du den? Naproxen kann ich tatsächlich auch sehr empfehlen da es wirklich länger hält als Ibuprofen. Auch die Kombi von Buscopan (Krampflösend) und Ibuprofen (Schmerzlösend) finde ich sehr gut. Wer nicht zu Krampflösende Medikamente greifen möchte kann auch Magnesium einnehmen.
Ich möchte dir Mut machen die 1. Periode nach der Operation ist auch wirklich aufgrund des nicht abgeschlossenen Heilungsprozess besonders gemein. Die 2. und 3. wird im Normalfall auf jeden Fall besser.
Hast du aktuell Kinderwunsch oder wurdest du auf Hormone eingestellt?


Kurzes Update ich habe vor 3 Wochen ungefähr meine Medikamente abgesetzt. Seitdem aktuell grade Stillstand. Aber meine Beschwerden mit der Blase sind seit der Op nicht besser geworden, weshalb ich mich mittlerweile in Urologische Behandlung gegeben habe. Wir freuen uns somit auf die Blasenspiegelung am 21.09…..
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #13
GetOutTheWay GetOutTheWay ohje, alles Gute für die Blasenspiegelung!

Bei mir hat sich jetzt vermutlich doch innerlich was entzündet, was natürlich im Hinblick auf meinen Kinderwunsch großartig ist. Habe noch nicht einen Tropfen geblutet und hatte gestern erhöhte Temperatur. Bin gerade auf dem Weg zur Blutabnahme um dann hoffentlich direkt Antibiotika zu bekommen und das schnell einzudämmen. Es brennt und schmerzt und das deprimiert mich sehr, ich habe Angst vor Verwachsungen.
Ich wäre so gerne gestern schon in die Notaufnahme, aber die ist hier nicht für gynäkologische Notfälle. Die Ambulanz in der Frauenklinik wollte mich auch nicht, ich solle zur Gyn.

Die Gesundheit von Menschen mit Uterus wird echt so vernachlässigt, es ist zum Mäusemelken.

Ich habe übrigens Kinderwunsch GetOutTheWay GetOutTheWay , wenn auch nicht jetzt, darf aber aufgrund einer kürzlichen Krebsvorstufe keine Hormone mehr nehmen. Zu gefährlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #14
Super, man sieht freie Flüssigkeit im Ultraschall. Antibiotika bekomme ich frühestens morgen Nachmittag. Ich könnte heulen.
 
N
Benutzer113006  Team-Alumni
  • #15
ugga ugga mach dir keine Sorgen. Die Situation kommt mir 1:1 bekannt vor. Deswegen mag ich es nicht, wenn eine Bauchspiegelung als leichtfertig abgetan wird. Letztes Jahr hatte ich damit ungefähr 3 Monate zu tun und war mehr als 2 Wochen AU. Wenn das Antibiotikum anschlägt, dann geht alles gut. Lass die Blutwerte regelmäßig kontrollieren und die freie Flüssigkeit per Ultraschall. Das Endozentrum war bei mir sehr entgegenkommend und sehr fürsorglich, was die Überwachung anbelangte. Lass dir nur was zum Darmaufbau verschreiben; das war bei mir fast die schlimmste Nebenwirkung. Die Nebenwirkung vom AB nach der Bauchspiegelung...

Randnotiz: eine Bekannten, der ich nicht von der BS berichten wollte, sagte dann zu mir, dass sie AB vermeidet, wenn es nur geht. 🤣 Jaja, hab's nicht wegen nem Schnupfen genommen. :ichsagnichts:
 
Zuletzt bearbeitet:
Manche Beiträge sind ausgeblendet. Bitte logge Dich ein, um alle Beiträge in diesem Thema anzuzeigen.
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #47
Habt ihr noch Tipps zu Nahrungsergänzungsmitteln?
Ich möchte hier kurz einhaken, auch wenn ich ansonsten hier nur mitlese. Das ist jetzt auch nicht auf dich bezogen, Wentj Wentj , sondern ich finde, es sollte an diesem Punkt genannt werden.

Nahrungsergänzungsmittel sollten wirklich mit Vorsicht gehandhabt werden. In Deutschland unterliegen sie keiner Prüfung auf Unschädlichkeit. Im besten Fall gleicht man also irgendeinen Mangel aus oder optimiert den Körper minimal, im schlechtesten Fall führt es zum Beispiel zur schweren Leberschädigung und vielem mehr und bei vielen Menschen wird der Urin auch einfach nur teurer.

Weil hier Kurkuma angesprochen wird: Das wird gerne (als NEM) mit Piperin kombiniert (ursprüngliche Herkunft ist der schwarze Pfeffer), was die Bioverfügbarkeit verbessert. Es ist jedoch fraglich, ob das für die positive Wirkung auf die Verdauung überhaupt nötig ist.
Piperin selbst bringt Probleme mit sich, da es zwar antioxidativ wirkt, aber auch eher reaktiv ist. Das kann sich zum Beispiel über einen veränderten Abbau von Medikamenten äußern (der Spiegel im Blut steigt bei manchen Schmerzmitteln deutlich stärker an als ohne und bleibt länger oben). Bei Schwangeren wirkt Piperin womöglich embryoxisch und bei Männern kann die Spermatogenese behindert werden.
Nur: Wer vermutet das schon, wenn Kurkumakapseln eingeworfen werden sollen?

Deswegen finde ich es gut, wenn es besprochen wird, aber es war mir wichtig, das an dieser Stelle zu erwähnen.
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #206
dann muss der Mann halt alles wuppen hier.
Ich hab erstmal drei Wochen gar nichts gemacht, außer meine verschriebenen Spaziergänge durch die Wohnung. Nicht mal gestaubsaugt :ninja:


Ich hab mal was Positives zu berichten:
Das Daosin ist weiterhin ein Geschenk, seitdem ist die zweite Zyklusphase viel erträglicher und ich muss nicht sooo sehr aufs Essen aufpassen.
Und seit 3 Wochen trinke ich wirklich konsequent meine goldene Hafermilch morgens – ich bemerke einen deutlichen Unterschied. Kam, weil ich gelesen habe, dass Kurkuma als Antihistaminikum fungieren kann. Mein Eisprung war trotz Zysten gut erträglich, kein ganzen Tag leiden wie zur Periode. Mein Bauch ist jeden Tag flach oder höchstens leicht gewölbt. Das war zuletzt nicht mehr so, kaum eine Hose ohne Gummibund hat gepasst, egal zu welcher Zyklusphase.

Und das trotz Reisen und Weihnachtsstress und Erkältung. Normalerweise sind Reisen, Stress und Krankheit alles zielsichere Trigger.
Im Moment bin ich allerdings auch dabei, meine Vitamin-D-Speicher aufzufüllen, das hilft vielleicht auch.
 
sanguina
Benutzer149155  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #367
ugga ugga bei mir haben sich der dritte und vierte natürliche Kinderwunschzyklus bis zu einem gewissen Punkt sehr ähnlich angefühlt. Im dritten kam die Periode pünktlich, im vierten habe ich positiv getestet, auch, wenn es nicht bleiben konnte.

Der einzige Unterschied bis kurz vor Fälligkeit der Periode war, dass der ES im vierten richtig, richtig krass war. Ich hatte noch nie so krasse "ich muss befruchtet werden"-Vibes wie in diesem Zyklus, auch unter der Stimulation nicht.

Ich will damit sagen, es kann durchaus sein, dass es schon einmal ganz kurz geklappt hat seit eurem Bastelstart. :smile:

Bei mir ist die Endometriose nach dem Abgang richtig schlimm geworden, ich habe dann den fünften Zyklus zum letzten natürlichen deklariert und habe mich dann noch einmal unters Messer legen lassen. Bis zur OP ging es mir sehr dreckig, ich hatte aber auch ein riesen Ding am Eierstock hängen und der andere Eierstock war vom Darm so doof umarmt, dass es dort jedes Mal wehtat, wenn ich in einem gewissen Verdauungsstadium angekommen bin.

Ich weiß nicht, inwiefern dir das jetzt weiterhilft, aber das wären so meine ersten Gedanken dazu. Gute Besserung und viele gedrückte Daumen für einen bleibenden Bauchbewohner beliebigen Geschlechts wünsche ich dir! :knuddel:
 
D
Benutzer186405  (54) Beiträge füllen Bücher
  • #387
Du kennst Embryotox, ugga ugga ?

Ibuprofen:

"Empfehlungen zur SchwangerschaftPlanung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie

Ibuprofen
gehört in den ersten zwei Dritteln der Schwangerschaft neben Paracetamol zu den Analgetika/Antiphlogistika der Wahl. Wie jede andere Schmerzmedikation auch, sollte es nicht unkritisch und ohne ärztlichen Rat tagelang oder über mehrere Wochen eingenommen werden. Eine langfristige Therapie mit Ibuprofen oder anderen NSAID sollte nur nach ärztlicher Absprache und strenger Indikationsstellung erfolgen. Im letzten Trimenon (ab Schwangerschaftswoche 28) dürfen Ibuprofen und andere NSAID nicht angewendet werden."
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #401
Darf ich fragen, wieso du deine Eierstöcke behalten hast?
Ja klar. :smile:

Bei der Hysterektomie war ich knapp 51 und in der Perimenopause. Trotzdem waren sich alle Gyns einig, dass die Eierstöcke erhalten bleiben sollten, wenn sie nicht zu sehr geschädigt oder voller Zysten sind.

Der Körper braucht das Östrogen. So lange das produziert wird, ist das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall usw.), Osteoporose und Demenz geringer. Bei vorzeitiger Menopause (egal, ob natürlich oder operativ) steigt das Risiko für solche Erkrankungen deutlich an.

Abgesehen davon hatte ich auch nicht wirklich Bock auf Wechseljahreserscheinungen, die ich noch nicht habe - wie Hitzewallungen (hatte ich schon medikamentenbedingt) Scheidentrockenheit, Libidoverlust usw.

Um das alles zu vermeiden, müsste man nach Entfernung der Eierstöcke eine HET (Hormonersatztherapie) mit Östrogen machen. Da das Östrogen blöderweise auch die Endo wieder anheizen kann, muss frau dann auch ohne Gebärmutter ein Gestagen dazu nehmen, um das erneute Eskalieren der Endo zu verhindern. Klappt aber wohl auch nicht immer.
Mein Körper akzeptiert keinerlei "Fremdhormone" mehr, also ist das für mich keine Option. Da habe ich lieber die Eierstöcke behalten - die zum Glück komplett Endo-frei waren.
 
Manche Beiträge sind ausgeblendet. Bitte logge Dich ein, um alle Beiträge in diesem Thema anzuzeigen.
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #469
Off-Topic:

Eierstockkrebs entsteht oft in den Eileitern, von daher wird das Risiko nicht vollständig eliminiert. Aber immerhin sind Gebärmutter und Zervix dann weg, das ist ja schonmal was.
Off-Topic:

Hier in D werden genau aus dem Grund bei der Hysterektomie heutzutage üblicherweise auch die Eileiter mit entfernt. Hat mir der Gyn vor meiner Hysterektomie jedenfalls so erklärt.

Aber ich habe habe meinen Gebärmutterhals behalten. Wurde mir von ihm so empfohlen aus "statischen" Gründen und ich hatte mich selbst schon dafür entschieden - aus "ästhetischen" Gründen. Ich wollte, dass zumindest die tastbare Anatomie so bleibt wie sie ist. Dass ich weiterhin zur Krebsvorsorge muss und ggf. noch leichte Blutungen haben kann, habe ich dafür in Kauf genommen.

Kann aber sein dass man es eben nicht macht bei einer reinen Sterilisation weil das über die kleinen Löcher (minimalinvasiv) natürlich schwierig ist.
Meine Hysterektomie war auch minimalinvasiv. 2 Schnitte mit 1 cm, einer mit 3 cm. Darüber haben die auch die Gebärmutter rausbekommen. Natürlich nicht im Ganzen. Musste der Pathologe dann wieder zusammenpuzzeln. :cool: Die paar cm Eileiter sollten da das kleinste Problem sein. Da geht mehr als man glauben mag.
Weil die OP deutlich länger wäre als nur die Clips zu setzen.
Clips? Ich wollte keinen Fremdkörper in mir haben und habe bei der Steri drauf bestanden, dass sie ein Stück der Eileiter entfernen und die Enden veröden. Alles andere wäre mir zu unsicher gewesen (damals haben sie die Eileiter noch nicht bevorzugt komplett entfernt).
Bei bei meiner Hysterektomie (14 Jahre nach der Steri) kamen dann die Reste von den Eileitern auch noch raus.
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #501
Sollte das deine Sorge sein, dafür gibt es Optionen wie HET, für die ich persönlich dankbar bin.
Bei Endometriose ist HET auch nicht unproblematisch. Jede Form von Östrogen "füttert" die Endometriose. HET funktioniert aber nur, wenn auch Östrogen dabei ist. Wegen der Endo müsste immer auch ein Gestagen genommen werden (was sonst bei Frauen ohne Gebärmutter nicht notwendig ist). Und trotzdem kann man nicht sicher sein, dass die Endo nicht doch weitermacht.

Man ist sich bisher nicht mal sicher, ob Phytoöstrogene unbedenklich sind oder auch die Endo "anheizen".

ne, das ist die Sorge von Ärzten und anderen unbeteiligten Menschen. Klar, ich bin nicht scharf drauf das mit Anfang 30 durchzumachen - wobei ja auch gar nicht absehbar ist, wie mein Körper reagiert. Aber wenn ich die Wahl habe, dann lieber das (was man so mitbekommt an Wechseljahrsbeschwerden) jetzt schon und danach dann halbwegs Ruhe vielleicht, als diesen ganzen Mist jetzt noch die nächsten 20 Jahre oder so

Sorge der Ärzte sind die Folgen von so frühen Wechseljahren. Ganz vorn dabei Osteoporose aufgrund des Östrogenmangels. Das Östrogen vermindert auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was bei vorzeitigen Wechseljahren erheblich ansteigt. Sollte man beides nicht unterschätzen.

Egal was Du machst, es ist einfach kacke. :knuddel:

Ich bin ja schon deutlich älter und vor gut zwei Jahren alle Optionen mit einem Endo-Spezialisten durchgegangen. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera. Nachdem ich mal wieder endlos geblutet habe und körperlich total am Ende war, habe ich förmlich um die Hysterektomie gebettelt. Wurde dann auch kurzfristig gemacht, inklusive Endo-Sanierung. Eierstöcke und Gebärmutterhals sind noch drin.

Die Ärzte wollten mich nach der OP für 3-6 Monate in die künstlichen Wechseljahre schicken, was ich abgelehnt habe. Ich war zu dem Zeitpunkt schon in der Peri-Menopause und hatte auch phasenweise verschiedene Wechseljahres-Beschwerden. Ich hatte echt keinen Bock auf Wechseljahre im Zeitraffer, um nach 6 Monaten wieder zurück in die Peri-Menopause zu gehen und den ganzen Mist nochmal in Zeitlupe durchzumachen. :nope:

6 Monate Dienogest oder andere Gestagene habe ich ebenso abgelehnt, weil es meine Migräne eskalieren lässt.

Da ich in meinem Leben schon x Mal die Pille abgesetzt habe, weiß ich auch, dass mein Körper nach Absetzen der Hormone sofort wieder "Volllast" fährt und nach 4 Wochen alles wieder so läuft, als hätte ich nie was genommen. Auch nach jahrelanger Einnahme. Jegliche Hormontherapie hätte mir also ziemlich wahrscheinlich nur einen "Aufschub" von 6 Monaten gebracht - falls ich wegen der Nebenwirkungen überhaupt so lange durchgehalten hätte. Dafür Quäle ich mich nicht mit den Nebenwirkungen.

Ohne Hormontherapie hat der Doc mir nach der OP 3-5 Jahre gegeben. Entweder bin ich dann in der Menopause oder wieder auf dem OP-Tisch. Ob ich nun nach 3-5 Jahren oder nach 3,5-5,5 Jahren auf dem OP-Tisch liege, ist dann auch egal. Im Moment stehen die Zeichen Richtung OP-Tisch. Die Beschwerden werden wieder mehr. Hatte diese Woche Gyn-Termin - und den Rest des Tages die altbekannten Schmerzen...

Ich verstehe aber total, dass Du die Schnauze so voll hast, dass Du am liebsten den Mist komplett loswerden willst. 20 Jahre Enthaltsamkeit und jedes Jahr eine OP sind auch keine schöne Perspektive...
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #503
Progesteron geht wunderbar ohne Östrogen, anders rum nicht.🤗
Ich habe da nichts verwechselt. Es geht hier nicht um die Linderung von "allgemeinen" Wechseljahresbeschwerden, sondern um vorzeitige Wechseljahre wegen Entfernung der Eierstöcke (und Gebärmutter) aufgrund der Endometriose, so wie ThePingu ThePingu es gern hätte.

Ohne Östrogen geht die HET nur bei vorhandenen Eierstöcken, die noch ausreichend Östrogen produzieren. Wenn "alles raus" -also auch die Eierstöcke-, dann heißt HET: zwingend Östrogen. Frauen ohne Gebärmutter wird dann üblicherweise kein Gestagen/Progesteron gegeben (es sei denn sie brauchen das wegen anderer "typischer" Wechseljahreschwerden), weil sich ja keine Gebärmutterschleimhaut mehr aufbauen kann.

Bei Endo-Patientinnen sollte man Östrogen solo aber tunlichst vermeiden, egal, ob mit oder ohne Gebärmutter. Ohne Kombi-Therapie mit Gestagen/Progesteron kann die Endometriose nämlich fröhlich weitermachen.

Ohne Eierstöcke muss Östrogen eingenommen werden, um die Risiken der vorzeitigen Menopause zu minimieren - was auch wieder zum Wachstum von Endometriose führen kann.

Das Problem bei Endo ist halt komplexer als wenn frau "nur" Wechseljahre hat. Eine Entfernung der Gebärmutter beseitigt zwar die Blutungen und ggf. Schmerzen von Adenomyose, aber nicht die Endometriose an sich. Die Endometrioseherde, welche sich außerhalb der Gebärmutter befinden und auch ohne Gebärmutter neu entstehen, können immer noch genug Probleme bereiten und zu abartigen Schmerzen führen, so lange ausreichend Östrogen im Körper ist.


Östrogen und Progesteron wirken mehr als nur in Gebärmutter und wir sind alle mehr als nur dieses eine Organ:
Was anderes habe ich auch nicht behauptet. Sondern:
Sorge der Ärzte sind die Folgen von so frühen Wechseljahren. Ganz vorn dabei Osteoporose aufgrund des Östrogenmangels. Das Östrogen vermindert auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was bei vorzeitigen Wechseljahren erheblich ansteigt. Sollte man beides nicht unterschätzen.


HET schützt von Osteoporose, Herzerkrankungen usw.. deshalb ist die Einnahme auch ohne Gebärmutter oft sinnvoll.
Das was vor diesen Erkrankungen schützt, ist nicht "die HET", sondern das Östrogen so lange es noch vom Körper gebildet wird und später das zugeführte Östrogen bei der HET, wenn die Eierstöcke biologisch bedingt zu wenig Östrogen produzieren.
Mit Progesteron solo kannst Du viele Wechseljahresbeschwerden wie Schlaflosigkeit, psychische Probleme, Hitzewallungen usw. in den Griff bekommen. Die möglichen Folgen eines Östrogenmangels aufgrund fehlender Eierstöcke kannst Du aber ohne Östrogen nicht ausgleichen.

Mit Endometriose kenne ich mich nicht aus, allerdings kenne ich mehrere Frauen die HET mit dieser Diagnose nehmen.
Eine HET ist bei Endometriose nicht zwangsläufig ausgeschlossen und wenn man nur Progesteron nimmt, auch unproblematisch.

Sobald aber Östrogen dazu kommt bzw. bei fehlenden Eierstöcken dazu kommen muss, besteht das Risiko eines Rezidivs der Endometriose.
Bei einer Patientin, die bereits 1 Jahr nach der letzten Endo-OP wieder derart massive Beschwerden hat, sehe ich die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs unter HET mit Östrogen als sehr hoch an, auch wenn gleichzeitig Progesteron gegeben wird oder ein Gestagen genommen wird. Empfohlen wird übrigens bei Endo-Patientinnen Dienogest als Ergänzung zu Östrogen.

Pille ist genau genommen keine bioidentische Hormontherapie.
Das ist völlig korrekt.
Aber auch bioidentisches Östrogen ist Futter für Endometriose. Der ist es nämlich egal, ob das Östrogen körpereigen, bioidentisch oder "chemisch" ist (Gänsefüßchen deswegen, weil auch bioidentische Hormone im Labor hergestellt werden und chemisches Produkt sind). Die Endo nimmt jedes Östrogen, um sich auszubreiten.

Welche Nebenwirkungen der bioidentischen HET meinst du?
Ich meinte die Nebenwirkungen der künstlichen Wechseljahre oder von Dienogest. Nach einer Endometriose-OP bei der die Eierstöcke erhalten bleiben, wird empfohlen, den Zyklus für 3-6 Monate komplett zu unterdrücken, um evl. verbliebene Endometrioseherde "auszutrocknen". Das wird nicht mit bioidentischen Hormonen gemacht.

Bei mir führt allerdings jegliche Hormonzufuhr von außen zu einer Eskalation meiner Migräne, weshalb ich auch keine bioidentischen Hormone nehme. Auch bioidentische Hormone können Nebenwirkungen haben - wie z.B. verstärkte Migräne.

Glaube mir, ich habe mich ausführlich mit der Thematik beschäftigt und das mit mehreren ÄrztInnen durchgekaut, als es um meine Endo-OP+Hysterektomie ging. Mein erster Impuls war auch: Dann nehmt die Eierstöcke gleich mit. Letztlich habe ich mich dagegen entschieden, obwohl ich schon 50 war.

Für deutlich jüngere Patientinnen muss genau abgewogen werden, was man macht:
-Alles raus und die nächsten 20 Jahre Hormone nehmen (mit allen Nebenwirkungen und immer noch mit einem gewissen Risiko, aufgrund des zugeführten Östrogens doch wieder Probleme mit der Endo zu haben)?
-Noch 20 Jahre mit Eierstöcken und (damit körpereigenem Östrogen) leben, die Endo (zeitweise) mit künstlichen Hormonen unterdrücken oder/und regelmäßig auf dem OP-Tisch liegen?
-Alles raus und keine Hormone nehmen - dafür aber das Risiko in Kauf zu nehmen, sich später mit Osteoporose und anderen unschönen Folgen des frühen Östrogenmangels rumzuschlagen?

Klingt irgendwie alles nicht verlockend. Aber nichts machen und weiter leiden genauso wenig.
Endometriose ist und bleibt einfach ein Arschloch.
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #553
gutes Durchhalten! 🌸
Muss ich wohl. Habe Termin für Anfang Dezember bekommen.

Wenigstens genug Zeit, ~ 40 Jahre "Mens-Geschichte" inklusive aller Beschwerden aufzuschreiben und alle evl. relevanten Befunde rauszusuchen. :rolleyes:

Damit hoffentlich das
Ich muss nur zusehen, dass ich ernst genommen werde.
passiert.

Aber ich habe ja im Laufe der letzten Jahre dazugelernt:
Klartext reden und gut vorbereitet sein hilft. "Ich habe Schmerzen" rauscht durch. "Ich dachte, ich hätte nen Bandscheibenvorfall!" wirkt.
Das ist oft eine Gratwanderung, um nicht als Dr.-Google-Klugscheißer rüberzukommen, aber trotzdem zu vermitteln, dass man weiß, wovon man redet und was man will - aber trotzdem die Vorschläge des Arztes hören und in die eigenen Überlegungen einbeziehen möchte.

Freundlich aber bestimmt sagen, was frau will und was sie nicht will, hilft auch. z.B. "Herr/Frau Dr. XY, ich bin trotz der aktuellen Behandlung jeden Monat für mehrere Tage ein Total-Ausfall und eine Belastung für meine Familie. Meine Beziehung und mein Berufsleben leiden sehr stark darunter. Ich bin total am Ende. Hormone schließe ich aufgrund meiner Erfahrungen für mich definitiv aus. Welche anderen Optionen gibt es?" Und dann ist der Arzt im Zugzwang. Du kannst auf jeden Vorschlag reagieren und die Vor- und Nachteile erfragen.

Ich bin dazu übergegangen, nicht gleich das Erstbeste zu "nehmen", was ein Arzt vorschlägt, sondern immer nach Alternativen zu fragen und mir erklären zu lassen, warum der Arzt "A" favorisiert und nicht "B". Wenn die Ärzte merken, dass man sich mit der Materie befasst hat und tatsächlich versteht, wovon die reden, reden die gleich ganz anders mit einem (zumindest die meisten). Manchmal hilft auch die Frage "Was würden Sie denn ihrer Frau (Mann/Tochter/Sohn/bestem Freund...) raten, wenn sie jetzt mit diesem Problem hier säße?"
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #590
Ganz lieben Dank ugga ugga :knuddel:

Hirtentäschel probiere ich gerade auch wieder (hab noch ne halbe Packung von vor 3 Jahren gefunden :ninja:). Bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob es was bringt oder nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich schmierblute jedenfalls immer noch vor mich hin (heute Tag 7), aber die Schmerzen waren gestern etwas besser. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass die Blutung nun bald mal aufhören müsste oder am Hirtentäschel. Vielleicht auch beides. 🤷‍♀️

Ich verstehe meinen Körper sowieso gerade überhaupt nicht. Trotz Blutung sind meine Brüste immer noch "aufgeblasen" (wie sonst nur vor der Mens) und tun weh. Schon blöd als Bauchschläferin... Und die 5 kg extra, die ich dank AD im letzten halben Jahr angesammelt habe, sind wahrscheinlich noch extra Futter für die Endo (mehr Fett=mehr Östrogen). Ich kriegs auch gerade nicht runter und bin schon froh, wenn es nicht mehr wird. :geknickt: AD absetzen ist momentan überhaupt keine Option.

Hirtentäschel hatte mir auch meine damalige Gyn empfohlen und es hat auch für ein paar Monate gut geholfen, sprich die Blutung (damals noch mit Gebärmutter) und die Schmerzen (!) reduziert. Leider hat die Wirkung einer Dosis immer nur 5-6 Stunden angehalten und mehr als 3 x am Tag (3 x 400 mg) sollte ich nicht nehmen.

Und ja, das geht ins Geld. Ich muss(te) Eisen, Hirtentäschel, Magnesium usw. auch immer selbst zahlen - auch als privat Versicherte... Und das fiese ist: Wenn Du das auf Privat-Rezept kaufst, dann zahlst Du den Normalpreis - ohne Rezept kannst Du auch Sonderangebote nutzen und zahlst am Ende weniger. Ich kauf das Zeug nur noch so.

Ich drücke Dir die Daumen, dass das Hirtentäschel hilft und Du die Kohle wenigstens nicht umsonst ausgegeben hast. :kleeblatt:
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #615
Enigma. Enigma. oh man was ein inkompetenter Arsch.
Soll der sich mal lieber in die Rente verabschieden wenn er seinem Job als Mediziner nicht nachkommt. Dich so zu gaslighten ist aber auf jeden Fall null okay.
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #616
Das mit der Rente wird eher nix. Der Typ ist noch nicht mal 40 und hat erst seit 3 Jahren seinen Facharzt. 😭
Sein Verhalten war nicht mal arschlochmäßig. Also kein "Ich Arzt - Du nix."-Gehabe. Der hat ja geduldig zugehört und auch meine Fragen beantwortet.

Warum der mich in die Psycho-Ecke geschoben hat, ist mir vollkommen klar. Im Anamnesebogen wurde explizit nach Depressionen gefragt (wenn ja, seit wann) und selbst wenn ich da gelogen hätte, wäre er spätestens bei den Medis stutzig geworden. Sobald die spitz kriegen, dass Du ne F-Diagnose hast, ist plötzlich alles psychosomatisch. Als ob Menschen mit F-Diagnosen keine somatischen Schmerzen haben könnten. Auf die Idee, dass Depressionen durchaus auch eine Folge von (chronischen) Schmerzen sein können und nicht nur Ursache, kommen die komischerweise nie... Einfach zum Kotzen.

Ich will gar nicht darüber nachdenken, wieviel Lebenszeit ich wegen der Scheiß-Endo schon bei inkompetenten Ärzten verbracht habe und was mich das an Lebensqualität gekostet hat. Mein Bedürfnis, beim nächsten Arzt die nächste Klatsche zu kassieren, geht momentan jedenfalls gegen null...
 
ThePingu
Benutzer225584  (32) Ist noch neu hier
  • #617
Ich hatte ja wegen der vielen Blutungen Eisenmangel, dann jetzt ja erst die Eiseninfusionen bekommen und mein Körper war mal wieder offen für "ach komm, der gönnen wir was neues". Eisenwert ist niedriger als vor den Infusionen, der Eisenspeicher aber quasi voll. Also Eisenverwertungsstörung oder so. Unternehmen jetzt erstmal nichts und besprechen nach der OP dann, was wir machen - vermutlich nochmal Werte checken Anfang des Jahres, wenn dann wirklich keine Periode mehr kommt und sämtliche Wunden verheilt sein werden. Aber es wird halt einfach nicht langweilig, wobei es schon ganz nett wäre, wenn ich mal bei irgendwas nicht "hier" schreie.
Ansonsten ist es immer noch so, dass ich nicht ganz glauben kann, dass am Dienstag die Vorbesprechungen sein werden und die OP wirklich stattfindet. Ich finde auch den Gedanken an danach irgendwie verrückt - mir fehlt ein Organ. Und ich muss darauf vertrauen, dass es wirklich raus ist dann, im Vergleich zu einer Amputation bei der man dann eben sieht, das Fuß/Hand/was auch immer fehlt, ist das dann irgendwie sehr abstrakt für mich.
Merkt man das irgendwie, also das was fehlt? Ich kanns mir echt nur schwer vorstellen...
Insgesamt bin ich sehr sehr auf das danach gespannt. Ich habe Hoffnungen, halte die aber doch klein, weil ich nicht enttäuscht werden will
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #618
wobei es schon ganz nett wäre, wenn ich mal bei irgendwas nicht "hier" schreie.
Das wäre wirklich sehr nett. :knuddel:

muss darauf vertrauen, dass es wirklich raus ist
Ich habe Vorher-nachher-Fotos bekommen (weiß also jetzt, wie ich von innen aussehe). :cool:

Merkt man das irgendwie, also das was fehlt?
Ich kann es fühlen. Da ist halt über dem Schambein nix mehr, wenn man auf den Bauch drückt. Vorher habe ich die Gebärmutter gespürt.

Und ich merke es (leider) beim Orgasmus. Meiner war früher sehr intensiv durch Gebärmutterkontraktionen und auch länger. Das vermisse ich wirklich... :depri: Aber die elenden Blutungen, die ätzenden Schmerzen dabei und auch die stundenlangen Schmerzen nach einem Orgasmus (auch ohne Penetration) würde ich auf keinen Fall zurück haben wollen. :schuettel: Also im Endeffekt war es schon ein fairer Tausch.
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #619
Meinen letzten Termin habe ich nochmal für mich "analysiert" und bin zu dem Schluss gekommen, dass der Arzt schlicht keine Ahnung von Endometriose hat. Der war ja der Meinung, wenn der Gebärmutterhals auch noch rauskommt, dann wäre nix mehr da, was noch Beschwerden machen könnte. :what: Abgeraten hat er von der OP ja nur wegen der möglichen Folgen (Beckenboden, Organsenkung usw.) und weil ich eh schon so viele OPs hatte.

Mal abgesehen davon, dass ihm nicht bewusst gewesen ist, dass das Vorhandensein von Endometriose-Herden nicht ausgeschlossen ist, nur weil er im Ultraschall nichts sieht - dem scheint auch überhaupt nicht klar zu sein, dass Endometriose-Herde auch ohne Gebärmutter (weiter) wachsen können. Bei mir war die Endo schließlich nicht nur an und in der Gebärmutter. Alles, was sich auf dem Bauchfell tummelt, kann auch ohne Gebärmutter weiter wachsen und Beschwerden machen.

Nach meiner OP hat mir der damalige Arzt direkt gesagt, dass er mir ohne Hormon-Therapie ca. 3-5 Jahre gibt bis zur nächsten OP. Das wäre ja totaler Quatsch gewesen, wenn die Endo ohne Gebärmutter "weg" wäre. Vergangen sind jetzt 2,5 Jahre. Der Gebärmutterhals kann (meiner Meinung nach) auch gar nicht das Problem sein. Ich wüsste nicht, wie der den Ischias-Nerv reizen sollte. Der ist davon viel zu weit weg. 🤔

Ich frage mich bloß, warum man so eine Flachzange ausgerechnet auf Patientinnen in der Endometriose-Sprechstunde loslässt. :kopfwand:

Ich habe jetzt noch mal etwas recherchiert und nun für Ende Januar einen Termin bei einem Arzt, der sich auf Becken-Nerven und neuropathische Schmerzen u.a. im Zusammenhang mit Endometriose spezialisiert hat. Bis dahin kann ich wenigstens noch gemeinsam mit meiner Therapeutin an meinem Problem mit alten männlichen Gynäkologen arbeiten - und futtere weiter Schmerztabletten, die kaum helfen...
 
Zuletzt bearbeitet:
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #620
Ich frage mich bloß, warum man so eine Flachzange ausgerechnet auf Patientinnen in der Endometriose-Sprechstunde loslässt. :kopfwand:
Aber echt. Du denkst du gehst zum Profi und stattdessen wirst du schön fehlinformiert 🤬

Tut mir leid, dass du jetzt nochmal bis zum Januar warten musst. Daumen sind dafür gedrückt.
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Verbringt hier viel Zeit
  • #621
die Eiseninfusionen bekommen und mein Körper war mal wieder offen für "ach komm, der gönnen wir was neues". Eisenwert ist niedriger als vor den Infusionen, der Eisenspeicher aber quasi voll. Also Eisenverwertungsstörung
Ich finde das nicht sehr verwunderlich, habe damit aufgrund anderer entzündlichen Prozesse auch zu tun. Mir würde das wie folgt erklärt: bei Entzündungen schüttet der Körper Hepcidin aus – ein Hormon, das die Eisenfreisetzung blockiert. Folglich bleibt Eisen im Speicher (Ferritin hoch/normal), aber das Blut bekommt nichts ab.
Typische Auslöser sind AI Erkrankungen, Infekte, chronische stille Entzündungen (auch im Darm) und erhöhte CRP-Werte. Blutarmut / Anemia allein kann das verursachen, der Körper "versteckt" Eisen absichtlich vor Erregern, dadurch ist die Verwertung blockiert. Selten aber nicht unmöglich könnte auch Kupfermangel eine Rolle spielen, ohne kann der Körper Eisen nicht richtig nutzen. Auch einige Medikamente können die Verwertung stören: Pantoprazol, Omeprazol,
Metformin und manche Antibiotika.
Falls du das noch nicht hast, sind diese Marker sehr aussagekräftig: Hepcidin
CRP / BSG (Entzündungswerte), Transferrin + Transferrinsättigung, Ferritin (hast du offenbar), Kupfer, TSH, fT3, fT4 (Schilddrüse) und fHämoglobin, MCV, MCH.
Sehr vereinfachte Interpretation:
Ferritin normal/hoch + Transferrinsättigung niedrig spricht für Entzündungsprozess.
Ferritin hoch + CRP hoch spricht wahrscheinlich für Entzündungsblockade
Ferritin normal/hoch + Kupfer niedrig, Eisen kann nicht verwertet werden.
 
ThePingu
Benutzer225584  (32) Ist noch neu hier
  • #622
Ich habe Vorher-nachher-Fotos bekommen (weiß also jetzt, wie ich von innen aussehe). :cool:
krass. ich bin dezent begeistert und auf ne komische Art neidisch. Ich mein, wie cool ist das denn?! ich befürchte ja fast, man versucht es mir auf Ultraschallbildern zu zeigen, aber ehrlich, ich hab da noch nie was erkennen können - selbst mit Erklärungen nicht.
Ich werde wohl drauf vertrauen müssen und ich schätze, spätestens wenn ich bis zum Sommer nicht mehr blute, werd ichs glauben. Aber bis dahin "Hallo Misstrauen".

Zum Spüren beim auf den Bauch drücken - hm vielleicht werd ich es dann auch merken wenn was fehlt, aber grundlegend fehlt mir so ziemlich jedes Gefühl für diesen Körper und ich könnte nicht sagen, wo was sitzt und ob ichs spüre 🤷‍♀️


MoniBonboni MoniBonboni tatsächlich ist der Entzündungswert unauffällig und die Schilddrüsenwerte auch. Ich tippe tatsächlich auf eine "lustige" Spinnerei meines Körpers, dem scheinbar langweilig ist oder der ahnt, dass ich ihm was wegnehme und er sich jetzt schon rächen wird. Da es nicht lebensbedrohlich ist, kann das ganze insgesamt erstmal warten, verwundert war ich, aber eben auch nicht überrascht weil ich schon so eine Vorahnung hatte, dass es diesmal nichts gebracht hat
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Verbringt hier viel Zeit
  • #623
tatsächlich ist der Entzündungswert unauffällig und die Schilddrüsenwerte auch
Ok, bei mir hat man Auffälligkeiten erst mit zusätzlichen Markern entdeckt, da waren über 35 Marker die man erhoben hat, aber daran waren mehrere Fachärzte beteiligt und ich kenne auswendig nur 5-6.
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (40) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #624
Ich bin ja schon jetzt sehr gespannt auf den pathologischen Befund nach der Hysterektomie; wirklich Adeno oder doch "nur" ein intramurales Myom in der Rückwand? Oder gar beides?

Auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass die Hysterektomie definitiv die einzige effektive Behandlungsmethode ist, unabhängig davon, was die Pathologie findet. 🙂
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #625
Ja, berichtet gern ihr beiden Spiralnudel Spiralnudel und ThePingu ThePingu .

Hier ist erste Periode mit Hirtentäschelkraut zusätzlich zum Naproxen durch, es ist keine Verbesserung erkennbar (235ml, also genau wie vorher im Bereich von 200-300ml).
Im Januar hab ich den nächsten Gyn-Termin, vielleicht versuche ich es noch einmal.

Aber ich denke ich werde nach Alternativen fragen. Ich verstehe, dass die Gyn mir nicht so gerne Tranexamsäure geben möchte, aber spätestens wenn ich wieder arbeite ist stündliches Tassenleeren an zwei Tagen keine Option mehr. Mal abgesehen vom Eisenverlust.
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (40) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #626
ugga ugga was spricht denn konkret gegen Tranexamsäure? Ich nehme das ja seit Monaten regelmäßig und es hilft mir wirklich (zumindest in der vom Arzt festgelegten Dosierung).

Das Thromboserisiko ist insgesamt sehr gering, allerdings gibt es da natürlich Faktoren wie Gerinnungsstörungen, die eine Rolle spielen können.
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #627
ugga ugga was spricht denn konkret gegen Tranexamsäure?
Das Thromboserisiko denke ich. Ich neige eher zur Blutung als Gerinnung, blaue Flecken bei kleinsten Stößen sind der Standard :zwinker:

Danke für deinen Erfahrungsbericht, das bestärkt mich das nochmal zu verlangen. Zumal ich es ja vermutlich nur etwa 2-7 Tage im Monat nehmen müsste, je nachdem wie die Einnahmeempfehlung ist. Kenne mich da nicht aus.
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (40) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #628
Ich nehme meistens 4 Tage, selten auch mal 5.

Ich bin mir nicht sicher, wann ich wieder bluten werde. 😅 Ich habe jetzt fast drei Wochen geblutet, habe immer wieder Tranexamsäure genommen, seit zwei Tagen ist jetzt Ruhe. Heute ist ZT 22, mal sehen, wie das jetzt weitergeht bis zur OP. In 7 Tagen wäre ja etwa die nächste Periode fällig, aber wie viel Blut da kommt unter dem Gestagen, kann ich schwer einschätzen. Anordnung vom Gyn ist aber: jede Blutung sofort mit Tranexamsäure behandeln, damit ich so wenig wie möglich blute. 🙂

Mein letztes Blutbild war sehr gut, der eklige Eisensaft hat gut funktioniert, alles sieht top aus.

Allein die Neeeebenwirkungen von diesem Gestagen machen mich echt fertig! 😵
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #629
Nun konnte ich den Endo-Termin noch ausführlich mit meiner Therapeutin besprechen, insbesondere dass der Arzt so überzeugt davon war, dass meine Schmerzen eher psychosomatisch sind. Meine Therapeutin wollte u.a. auch sicher gehen, dass wir mit der Traumabearbeitung nicht irgendwas in der Richtung ausgelöst haben. Sie hat extra gefragt, ob es o.k. ist, wenn wir da tiefer ins Detail gehen und entsprechende Fragen gestellt. Ein bisschen peinlich wars mir dann schon, ihr zu erklären, woher ich so genau weiß, dass die Schmerzen bei tiefer Penetration zurück sind 🫣 (sie weiß ja, dass ich traumabedingt keinen Sex mit meinem Mann habe). Jedenfalls sieht sie nach unserem Gespräch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Schmerzen psychosomatisch sind. Darauf kann ich also auch noch zurückgreifen, falls wieder die "Psycho-Schiene" kommt.

Die nächsten Wochen kann ich jedenfalls nutzen, um mich durch den 7-seitigen Fragebogen zu wühlen, der mir schon zugeschickt wurde und alle Unterlagen zusammenzusuchen, die der Arzt gern vorab haben möchte. Allein das lässt mich schon hoffen, dass die ernsthaft daran interessiert sind, Ursachen herauszufinden und nicht nur Symptome zu "behandeln".
 
Es gibt 589 weitere Beiträge im Thema "Der Endometriose-ist-ein-Arschloch Thread", die aktuell nicht angezeigt werden. Bitte logge Dich ein, um diese ebenfalls anzuzeigen.
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren