Cuckold Neigung entwickelt in Beziehung

Benutzer168901 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo,

in letzter Zeit hat sich in unserer Beziehung neben ein paar Dreiern bei mir immer mehr die Tendenz zur Demütigung und Dominanz durch den anderen Mann entwickelt. Ich mag es, wenn der andere Mann alleine sich um meine Freundin kümmert oder mir Anweisungen gibt.
Ich mag es zudem devot zu sein und meine Freundin ist "leider" auch gerne devot. Inzwischen finde ich es auch toll, wenn sie sich alleine mit anderen trifft, da wir uns gerade weniger oft sehen und ein anderer sie befriedigt oder ich Anweisungen bei der SB bekomme.
Gibt es hier im Forum noch andere Leute, die sowas erlebt haben und ausleben, bzw. Erfahrungen gesammelt haben?
Meine Freundin hat gesagt, dass sie etwas bedenken hat wie weit das gehen wird, obwohl sie es auch genießt. Aber sie mag auch mich wieder dominant erleben, bzw. hat Angst mich nicht mehr als "männlich" wahr zu nehmen, falls ich mich noch mehr unterwerfe oder den Mann befriedigen soll. Ich würde aber gerne weiter das ausweiten und probieren.
Der Sex ist nach wie vor gut zwischen uns, nur weniger oft.

Grüße!
Struppi
 

Benutzer164027  (25)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey,
Ich bin bei uns der weibliche Part und kann die Bedenken deiner Freundin nachvollziehen. An sich kann Cuckolding eine sehr schöne Sache sein aber mir persönlich ist es einfach auch viel zu eintönig wenn es sich nur noch darum dreht und ich immer den dominanten Part übernehmen muss. Mir ist der Sex und vor allem die Abwechslung dabei mit meinem Partner sehr wichtig. Und wenn er sich nur noch zu 100% unterwirft und da nichts anderes mehr kommt.. Das ist nicht befriedigend(für mich persönlich).
Außerdem brauche ich auch weiterhin viel Sex mit ihm. Klar kann das mit anderen Spaß machen aber das ist einfach nicht das selbe wie ein funktionierendes Sexleben mit dem Partner.

So wie du es ausdrückst scheint sie ja auch nichts dagegen zu haben das auszuweiten und mehr auszuprobieren. Versuche ihr zu liebe, solange das nicht komplett gegen deinen Wunsch geht, einfach die Abwechslung beizubehalten. Dann fühlen sich beide wohler denke ich
 

Benutzer167764 

Öfter im Forum
Ich kann dich schon ganz gut verstehen: Männlichkeit ist Streß und verkürzt das Leben, das ist sogar medizinisch bewiesen. Ich fürchte aber, dass es ohne Kompromisse deinerseits nicht funktionieren wird und du über kurz oder lang deine Süße verlieren könntest. Könnte es eine Lösung sein, wenn du die Männer für sie aussuchst und ansprichst? Ich habe jetzt eher das RL im Kopf als das Internet, Anbahnung im Internet verlangt vermutlich weniger Überwindung.

Insofern: Deine Freundin entscheidet, wie weit es geht. Wenn sie eines Tages entscheiden sollte, deinen Wünschen nachzugeben - Glückwunsch, aber bis dahin bestimmt sie das Tempo eurer Beziehungsdynamiken.
 

Benutzer172636 

Beiträge füllen Bücher
Guten Morgen Struppi1990 Struppi1990 ,

eine neue Neigung in der Beziehung zu entwickeln, ist immer ein Balance-Akt zwischen den alten, funktionierenden Strukturen und dem Streben nach dem neuen, das zumindest einer der Partner in sich trägt. In eurem Fall, betrifft es das prinzipielle Machtgefälle beim Sex.
Deine Freundin hat anscheinend schon (etwas früher als du) bemerkt, wie wohl du dich fühlst, dich anderen (Sex-)Partnern unterzuordnen. Jetzt, nachdem du betonst, es ausbauen zu wollen, zieht sie eine Grenze. Sie hat Angst, dass sie jetzt eine Rolle spielen muss, die sie nicht wirklich füllen möchte und dass du umgekehrt in eine Rolle schlüpfst, die sie nicht als attraktiv empfindet.

Wie ihr damit umgeht, ist schwer zu sagen, da sich zum jetzigen Zeitpunkt wohl kaum beurteilen lässt, wie weit du dauerhaft die Dominanz abgeben möchtest, vielleicht ist es eher temporär, vielleicht brauchst du es auch deutlich häufiger und als intensivere Erfahrung. Eventuell entwickelst du auch die Gewohnheit, beim Sex generell dazu zu tendieren, die Kontrolle abzugeben.
Insbesondere letzteres würde wohl auch weitere Probleme mit sich bringen und ich sehe hier auch deine Freundin, die etwas auf verlorenem Posten steht.

Prinzipiell wäre es für dich vielleicht gut, wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, auszuloten wie tief deine Neigung wirklich geht, wie intensiv du das ausleben maximal ausleben möchtest. Eventuell wäre es auch gut, wenn du das unabhängig von deiner Partnerin tust (falls eure Beziehung diese Möglichkeit bietet)

Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist oder du und deine Freundin das im Rahmen eurer Möglichkeiten weit genug ausprobiert habt, solltet ihr darüber sprechen, welche dauerhaften Lösungen es gibt. Dabei wäre es wichtig, herauszuarbeiten wie weit sie es okay findet und ab wann sie dich als dominanten Part im Bett vermisst/ du deine sexuelle Atrraktivität in ihren Augen einbüßt. Denn das ist das Risiko, das ihr eingeht: dass euer jetzt befriedigendes Sexleben sich möglicherweise nicht nur verändert, sondern so kippt, dass einer von euch beiden es als nicht mehr befriedigend wahrnimmt.
Du solltest jedoch auch sehr ehrlich ihr und dir selbst gegenüber sein, wenn es darum geht, wie viel Unterwerfung du in etwa brauchst, um damit dauerhaft glücklich zu sein. Auch solltest du dir klarmachen, bis zu welchem Maß an Intensivität du gehen möchtest. Aus deinem Text geht hervor, dass du gerne noch mehr Macht beim Sex abgeben würdest und ich könnte mir vorstellen, dass deine Freundin diese Tendenz bereits ebenfalls wahrnimmt. An dieser Stelle werdet ihr nur reden können und versuchen, herauszufinden, wo für euch der Balancepunkt liegt.

Ein weiterer möglicher Lösungsansatz wäre es aus meiner Sicht, wenn du noch eine andere Forn der Unterordnung, die dir ebenfalls zusagt, findest. Möglicherweise eine Form, die weniger mit deiner Freundin zutun hat, sodass du diese ausleben kannst, ohne dass du in ihren Augen an Attraktivität verlierst. Bist du in einer solchen Richtung schon auf etwas gestoßen, das dir gefällt? Falls ja, wäre das vielleicht etwas, das dein Bedürfnis befriedigt, sie aber rauslässt und somit Entspannung in dieser Sache bringen würde.

Es ist toll, dass ihr miteinander so offen sprecht und euch die Wünsche des anderen zu Herzen nimmt und euch einander Raum gebt, euch weiterzuentwickeln.
Ich wünsche euch viel Erfolg dabei, euren gemeinsamen Mittelweg zu finden und hoffe, dass ihr beide damit glücklich sein werdet :smile:
 

Benutzer168901 

Sorgt für Gesprächsstoff
Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. Es ist in der Tat so, dass sie eher devot ist und daher haben wir gemeinsam immer Männer ausgesucht, die bereit sind uns beide zu dominieren, da wir so beide auf unsere Kosten kommen. Aktuell ist meine Lust sie richtig "durchzunehmen" eher gering, aber ab und zu erfülle ich ihr natürlich den Wunsch.
Abwechslung haben wir dennoch immer noch sehr viel, da ich abgesehen vom reinen GV sehr viele Ideen und Fantasien habe und sie sich gerne überraschen lässt von mir.
Meine Cuckold-Neigung geht gerade in die Richtung, dass ich dem Mann blasen muss oder mich von ihm nehmen lasse, bevor er in meine Freundin eindringt oder ich eine Weile ganz das Eindringen dem Dritten überlasse. Meine Freundin meinte, dass wir das ausprobieren könnten, sie ist aber skeptisch, ob sie mich dann nicht als weniger männlich wahrnimmt. Auf der anderen Seite war sie ursprünglich gegen jeden Sex außerhalb der Monogamie und genießt es inzwischen wahnsinnig sich anderen Männern hinzugeben.
Ich kann mir aber auch vorstellen, dass sich diese Neigung bei mir wieder ändern kann und allgemein ist mir meine Beziehung natürlich am wichtigsten, wichtiger als alles bis zum Letzten austesten zu müssen.
Ich denke wir werden weiter reden und miteinander sprechen. Und der Sex mit Fremden ist inzwischen für sie sehr erregend, sie bevorzugt es auch sich auf den anderen allein und ausschließlich einzulassen, daher passt es dahingehend wenn ich aussen vor und passiv bleibe.
 

Benutzer161079  (26)

Verbringt hier viel Zeit
Danke das du das Thema ansprichst, eben ein sehr interessantes Thema.
Selbst steh ich drauf dominiert zu werden..dennoch hat das für mich mit viel vertrauen dazu. Weswegen mein Mann dies nur darf bzw mein ''Meister'' sein darf.

''Aber sie mag auch mich wieder dominant erleben, bzw. hat Angst mich nicht mehr als "männlich" wahr zu nehmen, falls ich mich noch mehr unterwerfe oder den Mann befriedigen soll''

Ich finde egal ob dominant oder devot. Die sexuelle ''Neigung'' hat nichts damit zutun, dass man nicht mehr ''männlich'' genug ist. Vielleicht fehlt dir da ein bisschen das eigene Selbstwertgefühl.
 

Benutzer168901 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich finde egal ob dominant oder devot. Die sexuelle ''Neigung'' hat nichts damit zutun, dass man nicht mehr ''männlich'' genug ist. Vielleicht fehlt dir da ein bisschen das eigene Selbstwertgefühl.

Ich glaube nicht, ich gebe nur wieder wie sie sich fühlt. Ich fühle mich absolut männlich egal was für schöne Sachen ich auf sexueller Ebene oder sonst wo auslebe.
Aber sie hat da eben mehr bedenken und kommt auch aus einer sehr konservativen und klassischen Ecke und hat sich immerhin schon stark geöffnet.
Ich bin da ganz deiner Meinung aber gleichsam respektiere ich ihre Wahrnehmung.
 

Benutzer167764 

Öfter im Forum
Ich empfehle in deinen Fällen ja immer Rollenspiele. Du kannst ja eventuell deine Neigung ausleben und sie dabei trotzdem "durchnehmen", indem ihr spieltet, du wärst einer ihrer Liebhaber.
 

Benutzer170269  (27)

Öfter im Forum
Ich finde diese Neigung sehr interessant und habe auch öfters davon gelesene oder gehört, aber noch nicht erlebt.

Wäre ich deine Freundin könnte ich mich mit dem Part von anderen genommen zu werden auch anfreunden, aber dann in der Partnerschaft dominanter zu werden oder so kann ich mir jetzt auch nicht so vorstellen.

Ich finde es super, dass deine Freundin soviel mit dir ausprobiert und ihr darüber sehr offen sprechen könnt! Ich hoffe ihr findet den Mittelweg der für euch passt :smile:

Ein Kompromiss wäre für mich zB den normalen Sex abwechselnd und aufregend bestehen zu lassen und auch deine Freundin ihre devote Seite ausleben lassen.
Und wenn ihr dann eure Spielchen spielt, auch mit anderen kannst du ja deine Neigung auskosten und auch devot sein. Aber so handhabt ihr das ja eh bisher schon. :smile:
 
G

Benutzer

Gast
Hallo,

in letzter Zeit hat sich in unserer Beziehung neben ein paar Dreiern bei mir immer mehr die Tendenz zur Demütigung und Dominanz durch den anderen Mann entwickelt. Ich mag es, wenn der andere Mann alleine sich um meine Freundin kümmert oder mir Anweisungen gibt.
Ich mag es zudem devot zu sein und meine Freundin ist "leider" auch gerne devot. Inzwischen finde ich es auch toll, wenn sie sich alleine mit anderen trifft, da wir uns gerade weniger oft sehen und ein anderer sie befriedigt oder ich Anweisungen bei der SB bekomme.
Gibt es hier im Forum noch andere Leute, die sowas erlebt haben und ausleben, bzw. Erfahrungen gesammelt haben?
Meine Freundin hat gesagt, dass sie etwas bedenken hat wie weit das gehen wird, obwohl sie es auch genießt.

Ich kenne es bisher nur aus der Perspektive des Dritten, aber wenn ich aus Deinem Beitrag lesen, dass ihr es beide geniesst, was spricht dann dagegen? Ihr seid wahrlich nicht das einzige Paar, das daran Gefallen gefunden hat.
Und solange ihr kein Problem mit eurer beziehungsinternen Kommunikation habt, seh ich da auch überhaupt keine Bedenken. Wenn's beiden Spass macht, geniesst das Leben. Man ist nur einmal jung.
 

Benutzer168901 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wir haben wieder darüber gesprochen und probieren nun zunächst schrittweise aus, wie es ist, wenn ein passender Kandidat nur sie sehr stark dominiert und ich werde dabei zuschauen, die Voyeur Rolle finde ich auch sehr erregend dabei. Sie freut sich sich total fallen zu lassen und ich muss sie nicht dominieren und kann es genießen.
 

Benutzer164027  (25)

Sorgt für Gesprächsstoff
Das ist ja toll! :smile: Wünsche euch ganz viel Spaß dabei
 

Benutzer173033  (33)

Benutzer gesperrt
Also bei mir (30) und meiner Frau auch (30) hat das alles in swinger Club angefangen und wir machen es tatsächlich immer nur wenn der andere dabei ist aber auch so das beide Seiten zusehen also ich mit andere Frau und sie schaut zu und anders rum ich finde es sehr erregend gesehen zu werden und halt zu sehen
 
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