Corona 11

axis mundi

Benutzer172636 

Planet-Liebe-Team
Moderator
im ernst, masken können keine viren filtern, sondern eben nur die aerosole wo sie drin hängen solange diese groß genug sind. wenn also alle maske tragen ist das nen sehr sicheres ding weil sie gefiltert werden solange sie noch groß sind (beim ausatmen), wenn sie hingegen lang genug in der luft rumhängen und verdunsten können ist es weniger sicher, weil sie zunehmend kleiner werden.
Kurz als Anmerkung: An und für sich hast du Recht, dass von den Poren nur das gefiltert wird, was kleiner ist, ABER eine FFP2-Maske verfügt zusätzlich noch über einen weiteren Schutz. Mittels Elektrostatik können kleinere Partikel ebenfalls gefiltert werden, dafür ist es jedoch wichtig, dass sie Maske trocken ist, denn sonst funktioniert dieses Konzept nicht. Um sicherzugehen sollte die Maske regelmäßig gewechselt werden. Um den Schutz wieder herzustellen, muss sie lediglich trocknen.
Mehr zur Desinfektion und Aufbereitung der Masken gibt es hier.
 
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Nevery

Benutzer72433 

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casanis

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
FFP2-Pflicht im Fernverkehr und im Flugverkehr finde ich super. Gerade im Winter sitzen doch immer und immer wieder auch Menschen im Zug, die offensichtlich krank sind. Würden sie eine entsprechende Maske tragen, würden sie auch weniger Leute anstecken. Finde ich gut, sollte dauerhaft beibehalten werden. Vernunft greift da ja leider nicht (ich sehe oft genug hustende Menschen, die ihre Maske eher als Accessoire tragen).
Generell finde ich es bei Zugfahrten zwar auch nervig, aber auch die fünf bis sieben Stunden bekomme ich zum Wochenende gut hin, dass ich dadurch so gut wie nicht mehr krank bin ist es mir wert.

Wenn ich dich richtig verstehe, plädierst du für eine Maskenpflicht im öffentlichen Fernverkehr ganz unabhängig von der Corona-Pandemie, sondern aus generellen Gründen der Hygiene und Gesundheitsprävention?
Das wäre m.E. aber ein anderes Thema, das man hier in der „privaten“ Diskussion evtl. vermengen kann, aber in der politischen halt gar nicht. Das müsste dann ganz anders diskutiert werden.
 
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Daylight

Benutzer15352 

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Nevery Nevery Die Luft in der Bahn steht aber doch nicht, die haben doch auch ne Klimaanlage mit Filter, dito Flugzeug. Ich bin wie gesagt ab die 100x in den letzten 2,5 Jahren gefahren, wenn es ein größeres Risiko gäbe, hätte ich mich doch sicherlich infiziert :hmm:.
 
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F

Benutzer102346  (40)

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Die Klimaanlagen in Zügen sind doch auch in schöner Regelmäßigkeit kaputt... :zwinker:
 
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Nevery

Benutzer72433 

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Daylight Daylight ich schreib ja nicht von "größerem risiko", sondern von "vorhandenem risiko" - und wie schon erwähnt, mir geht es eigentlich in erster linie um den nahverkehr, dass da irgendein regelmäßiger luftaustausch stattfinden würde kann ich nicht behaupten :grin:
 
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lenny84

Benutzer152329 

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Die Vorsichstigsten der Vorsichtigen in meinem Umfeld haben Corona bekommen - so what? Die sind alle wieder gesund, fahren Bahn und genießen das Leben.
 
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efeu

Benutzer122533  (33)

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Die sind alle wieder gesund, fahren Bahn und genießen das Leben.
Schön für dein Umfeld. Von wieder komplett gesund sind viele meiner Freunde und Kollegen mehr oder weniger weit entfernt. Die meisten leben wieder normal - so weit es jetzt halt noch geht. Man lebt mit den Einschränkungen, die Corona an/in einem hinterlassen hat. Es schränkt sich auch keiner davon zum Eigenschutz krass ein. Aber dass das Leben einfach wie vor der Infektion wäre, braucht man sich nicht einzubilden.
 
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lenny84

Benutzer152329 

Verbringt hier viel Zeit
Ja, das war schon immer irgendwie kurios während der gesamten Pandemie, dass in einem Internetforum gefühlt 9 von 10 Personen mit Folgen leben. Und das zufälligerweise bei den Personen, die sich den halben Tag mit dem Thema beschäftigen.
 
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caotica

Benutzer68775  (37)

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber dass das Leben einfach wie vor der Infektion wäre, braucht man sich nicht einzubilden.
Off-Topic:
Kommt einfach stark auf Glück oder Pech an - ich kenne absolut niemanden, der mehr als ein paar Monate etwas mitgetragen hat. Die allermeisten hatten einen leichten Schnupfen und gut wars. Eine Freundin hat ein paar Wochen mit ihrer Lungenkapazität gekämpft, meinte aber selbst dabei, ihre übliche Allergie schränkt sie mehr ein als das. Das soll nicht absprechen, dass es auch anders geht, aber dass eine Infektion immer ein sicheres Urteil für mühsame Spätfolgen und Einschränkungen wäre, ist jetzt auch nicht der Fall.
 
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F

Benutzer102346  (40)

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Bei mir im Bekanntenkreis gibts halt auch Leute, die es nicht so folgenlos überstanden haben.
Und das sind keine Hypochonder.
Und das ist halt auch das Problem mit Corona: man kann noch nicht sagen, wer sich quasi gefahrlos anstecken kann und wer nicht, es gibt nur Risikofaktoren, aber man kann noch nicht sagen, du hast xy, du wirst einen schweren Verlauf bekommen oder LongCovid oder du hast zwar Vorerkrankung, aber weil du xy hast, kommst du ohne Probleme durch.
Es ist ein Lotteriespiel, bei dem man nur verlieren kann, es macht keinen Sinn dann Leuten vorzuwerfen, wenn sie da nicht mitspielen wollen.
 
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Nevery

Benutzer72433 

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Und das zufälligerweise bei den Personen, die sich den halben Tag mit dem Thema beschäftigen.
das würde ich von efeu efeu jetzt weniger behaupten :grin:

wär ich fest angestellt würde ich das vielleicht auch noch anders sehen, aber selbstständig mit wartungsverträgen kann ich mir auch keine zwei wochen ausfall erlauben, und die scheint ba.5 nun doch wieder wesentlich häufiger zu bringen als ba.1/2.
 
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caotica

Benutzer68775  (37)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ein Glücksspiel ist es mit der Gesundheit immer - man kann sich so sehr bemühen, alle Risikofaktoren zu reduzieren, und doch mit 35 an Krebs sterben. Oder man kümmert sich null um Risiko oder nicht, säuft und raucht sein Leben lang und wird 90 ohne größere Probleme. Klar Wahrscheinlichkeiten mathematisch - die haben aber für das lebendig Einzelschicksal keinerlei reale Aussage.

Ich denk mir halt, wieso dieses Drama um EINE Krankheit? Es gibt so viele mehr, die auch gefährlich sein KÖNNEN (und nicht müssen) und mit denen lebt man doch auch normal vor sich hin. Genauso mit allen Einschränkungen die man schon im Leben mitgebracht hat.

Meinetwegen darf das jeder handhaben wie er möchte, für mich hat Covid keine besondere Stellung unter allen Gefahren, denen ich mich schon ausgesetzt habe und in vollem Bewusstsein weiter aussetze. Kosten/Nutzen Rechnung spricht für MICH einfach keine Notwendigkeit eines besonderen Schutzes aus, in Kenntnis eines medizinischen Studiums, was uns eh so alles jeden Tag niederstrecken kann. Was da andere machen oder nicht machen, ist mir völlig egal.
 
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efeu

Benutzer122533  (33)

Sehr bekannt hier
aber dass eine Infektion immer ein sicheres Urteil für mühsame Spätfolgen und Einschränkungen wäre, ist jetzt auch nicht der Fall.
Das ist klar, ich kenne auch genug, bei denen gar nix passiert ist.
Allerdings ist die Folgengruppe halt nicht gerade die meeeega Ausnahme, wie manche es erleben.
Das, was ich noch habe, ist super ätzend, aber mit gewissen Einschränkungen / Anpassungen im Verhalten ignorierbar. Demnach weiß das auch keiner in meinem nicht so engen Umfeld. Ganz oft erzählt man das schlicht nicht. Viele rücken damit raus, wenn man selbst davon berichtet.
Gerade bei der auffälligen Vergesslichkeit dachte ich, ich bin neben meiner Oma die einzige. Bis das Thema mal zufällig in der Kollegenrunde aufkam und dann einige zugegeben haben, dass sie jetzt jeden kleinsten Scheiß aufschreiben müssen, was vorher halt einfach schön bequem abrufbar im eigenen Kopf gelegen hat.
Da bin ich immer noch sehr hilflos, weil einfach mal eine meiner großen Stärken komplett ausradiert wurde.
 
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Nevery

Benutzer72433 

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joah, ich lehn schon jedes bisschen gras ab mit nem stoischen "ich brauch mein kurzzeitgedächtnis funktionsfähig, sonst kann ich nicht arbeiten" - nene, ich bleib dabei, ich möcht das infektionsangebot nicht annehmen.
 
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F

Benutzer102346  (40)

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Ein Glücksspiel ist es mit der Gesundheit immer - man kann sich so sehr bemühen, alle Risikofaktoren zu reduzieren, und doch mit 35 an Krebs sterben. Oder man kümmert sich null um Risiko oder nicht, säuft und raucht sein Leben lang und wird 90 ohne größere Probleme. Klar Wahrscheinlichkeiten mathematisch - die haben aber für das lebendig Einzelschicksal keinerlei reale Aussage.

Ich denk mir halt, wieso dieses Drama um EINE Krankheit? Es gibt so viele mehr, die auch gefährlich sein KÖNNEN (und nicht müssen) und mit denen lebt man doch auch normal vor sich hin. Genauso mit allen Einschränkungen die man schon im Leben mitgebracht hat.

Meinetwegen darf das jeder handhaben wie er möchte, für mich hat Covid keine besondere Stellung unter allen Gefahren, denen ich mich schon ausgesetzt habe und in vollem Bewusstsein weiter aussetze. Kosten/Nutzen Rechnung spricht für MICH einfach keine Notwendigkeit eines besonderen Schutzes aus, in Kenntnis eines medizinischen Studiums, was uns eh so alles jeden Tag niederstrecken kann. Was da andere machen oder nicht machen, ist mir völlig egal.
Ganz einfach: der Übertragungsweg ist super einfach und die Folgen sind teilweise fatal.
Die meisten anderen Krankheiten wie Krebs oder HIV sind entweder nicht ansteckend oder man kann sich einfach dagegen schützen.
Bei Covid nur schwer möglich, atmen müssen wir halt alle...
Und die Folgen sind halt manchmal wie ne Erkältung, manchmal merkste fast nix und manchmal erstickst du auf der Intensivstation.
Da ich aber keine Ahnung hab, welcher Weg mir vorgezeichnet ist, will ich den Mist einfach nicht haben und fertig.
 
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Nevery

Benutzer72433 

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ach ich schütz mich einfach gegen alle krankheiten die ich nicht haben möchte so gut es geht, und ja, das geht halt manchmal mit einbußen einher, egal obs keinen sex gibt weil kein kondom parat ist, der verzicht auf den schönen picknickplatz weil im hohen gras spritzen herumliegen oder halt das vermeiden von öpnv wenns eh nur dem privatvergnügen dienen würde und das konsequente tragen der ffp.

ich seh da auch garnicht so das drama drin, aber vielleicht hab ich ja auch einfach nen talent mich an situationen anzupassen, wer weiß. 100% vermeidung fahr ich ja auch nicht, aber ich verhalte mich auch nicht fahrlässig und ignoriere das risiko einfach.
 
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casanis

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da ich aber keine Ahnung hab, welcher Weg mir vorgezeichnet ist, will ich den Mist einfach nicht haben und fertig.


Das ist ja auch völlig o.k., dass man den Mist nicht haben will und entsprechende Vorkehrungen trifft. Ich wollte den Mist auch nicht haben und habe ihn seit gestern leider trotzdem und muss jetzt halt sehen, welcher Weg mir vorgezeichnet ist. Aber das ist ja nicht die eigentliche Diskussion seit den letzten 2,5 Jahren, sondern tatsächlich Privatsache. Politische Entscheidungen zu kollektiven Maßnahmen können m.E. nicht mit individuellen Risikovermeidungswünschen begründet werden, sondern nur mit kollektiven Interessen und Risiken. Und so geschieht es ja auch (Überlastung des Gesundheitssystems etc.). Das muss man m.E. immer wieder betonen, weil ansonsten die politischen Diskussionen um Maßnahmen m.E. in eine ziemliche Schieflage geraten.
 
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F

Benutzer102346  (40)

Meistens hier zu finden
Ich verstehe was du meinst, und wenn es meine eigene Entscheidung wäre, würde ich auch zustimmen.
Aber es ist nur meine eigene Entscheidung, weil ich die Wahl habe, wieviel Kontakte ich im Alltag habe.
Viele Leute haben keine Wahl, die müssen ihre Kinder in die Schule schicken, die müssen zur Arbeit, die müssen dies, die müssen das.
Und das alles inzwischen ohne jeglichen Schutz oder Maske oder sonstwas.
Und das führt dazu, dass wir eine politisch gewollte Durchseuchung der Bevölkerung bekommen, bei der man fast keine Wahl hat, ob man sich ansteckt oder nicht.
Und das ist ein politischer Weg, der meiner Meinung nach absolut unverantwortlich ist. Die Leute werden vor den Bus geschmissen und dann wird in 1, 2 Jahren geguckt, wer es schadlos rausgeschafft hat.
Das ist keine Pandemiebekämpfung, das ist einfach Darwin seine Arbeit machen lassen auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung und langfristig unserer Wirtschaftskraft.
Kein Weg, der meiner Meinung nach nachahmenswert wäre...
 
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K

Benutzer187255  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Und das ist ein politischer Weg, der meiner Meinung nach absolut unverantwortlich ist. Die Leute werden vor den Bus geschmissen und dann wird in 1, 2 Jahren geguckt, wer es schadlos rausgeschafft hat.
Naja, das ließt sich fast so, als wenn nachher die Hälfte der Bevölkerung in der Pandemie umgekommen ist. Fast so dramatisch wie uns der Karl es immer predigt. Davon sind wir aber meilenweit entfernt. Wir haben eine Krankheit, die Menschenleben nimmt, ja. Aber deswegen kann man nicht alle einsperren und warten bis es rum ist.
 
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