BIS zu welchem Alter würdet ihr Frauen euch sterilisieren lassen?

Bis zu welchem Alter würdet ihr euch sterilisieren lassen?

  • 1. Frau (zur Sicherheit nochmal ergänzt): bis 45

    Stimmen: 6 33,3%
  • 2. Frau : bis 50

    Stimmen: 2 11,1%
  • 3. Frau: bis 55

    Stimmen: 0 0,0%
  • 4. Frau: ohne Altersgrenze nach oben

    Stimmen: 3 16,7%
  • 5. Passt alles nicht, aber endlich hat es ein wenig abgekühlt, ich hätte trotzdem gerne ein Eis

    Stimmen: 7 38,9%
  • 6. Frau: bis 60

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    18
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .
Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Leider weiß ich nicht, wie ich "an die Frauen" im Titel hinzufüge, aber der Thread richtet sich ausdrücklich an Frauen.


Basierend auf der folgenden Kurzdiskussion in einem anderen Thread, möchte ich von euch wissen, BIS zu welchem Alter ihr euch sterilisieren lassen würdet:

Ich würde als Mann nicht bis 45 warten wollen, das hängt ja auch mit der Persönlichkeit zusammen. Denke einfach wenn man die Wunschzahl als Mann erreicht hat, kann man Schluss mit der nötigen Verhütung machen. Interessant ist das es viele Männer ab ca. 40 machen.

Bei Frauen ab 45 lohnt es sich ja bald nicht mehr. 😉

Meine Mutter hatte regelmäßige Eisprünge bis 60. Ich habe drei Bekannte, die mit 45+ schwanger geworden sind. Sterilisation ist immer sinnvoll, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist.

Bei der Anklickumfrage bitte ich ausser Acht zu lassen, dass Gynäkologen nicht nur eine Untergrenze, sondern auch eine Obergrenze für Sterilisationen haben, sondern nur euer persönliches Empfinden, diskutiert werden kann das natürlich aber auch gerne dahingehend.
 
Zauberschnitte

Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Puh.... Ich finde ja das es in jedem Alter ok ist.

Ich war keine 30 als ich das machen hab lassen. Nun bin ich Ü30 und gerade dabei, mir auch die Gebärmutter entfernen zu lassen.

Die Perioden Blutungen (ist wirklich mittlerweile extrem geworden) sind nicht mehr tragbar.

Daher würde ich mit heutigem wissen sowieso statt sterilisieren gleich alles machen.
 
U

Benutzer177622 

Meistens hier zu finden
Ich würde mich gar nicht sterilisieren lassen, weil es wenn dann für den Mann ein viel kleinerer Eingriff ist und ich mit meiner Verhütung ausreichend zufrieden bin.
 
Lollypoppy

Benutzer71335  (54)

Planet-Liebe ist Startseite
Hmm ich hatte ja mit 38 schon gedacht, dass ist viel zu spät, lohnt fast nicht mehr.
Aber hat sich gelohnt und wie!!!!

Jetzt bin ich fast 55 und habe noch Eisprung, Eireifung und Schleimhautaufbau, wie eine 25jährige. Ich wage nicht mal zu hoffen, dass das in den nächsten Jahren aufhört, auch wenn ich mich sehr freuen würde.

Da nützt einem die Sterilisation des Partners übrigens nix.
Da geht die Libido ab 40 eh mal ganz schnell radikal den Bach runter und jenseits der 40 sind ja auch die meisten Trennungen langjähriger Beziehungen, darauf kann man als Frau leider so gar nicht bauen, da muss man das mit der Verhütung , wie immer selbst in die Hand nehmen.
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Yurriko

Benutzer174969  (30)

Sehr bekannt hier
Wenn die Kinderplanung für mich 100%ig vorbei ist, würde ich mich sterilisieren lassen. Egal mit welchen Alter das ist.
 
LULU1234

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Meine Mutter und Großmutter kamen beide mit Ende vierzig in die Wechseljahre. Daher wäre für mich evtl 45 schon fast spät.
 
V

Benutzer163532  (38)

Beiträge füllen Bücher
Gar nicht, der Eingriff ist für mich persönlich für den Nutzen zu groß.
Habe mit der bisherigen Verhütung allerdings auch kein Problem.

Ich würde allerdings nicht darauf bauen, ab 45 oder 50 garantiert keine Eisprünge mehr zu haben.
 
Spiralnudel

Benutzer83901  (37)

Planet-Liebe-Team
Moderator
ich habe keine Grenze nach oben, hoffe aber, dass ich noch bis zum Winter einen Termin bekomme, dann bin ich immer noch 37. 😃
 
ugga

Benutzer172492 

Sehr bekannt hier
Sobald hier die Familienplanung hoffentlich erfolgreich abgeschlossen ist, wird diese Dr*cksgebärmutter ausgeschabt oder rausgenommen. Rein medizinische Gründe.
Ich erwarte den ersten Monat, an dem ich nicht mehr eine Woche mit Schmerzen flachliege, mit Freuden.

Wenn das Medizinische bei mir nicht wäre, wäre für mich der Mann mit Sterilisation dran. Geringfügigerer Eingriff für ihn und hallo Gleichberechtigung 🙃 Wobei das Argument
darauf kann man als Frau leider so gar nicht bauen, da muss man das mit der Verhütung , wie immer selbst in die Hand nehmen.
leider auch ein ziemlich Gutes ist.

Hach, es braucht einfach viel, viel mehr Verhütungsmittel für Männer.
 
Federleicht

Benutzer169922 

Öfter im Forum
Bei mir ist es ähnlich wie bei ugga ugga .

Momentan würde ich sagen:
Ist die Familienplanung wirklich vollends abgeschlossen, würde ich aus gesundheitlichen Gründen alles entfernen lassen.
 
Daylight

Benutzer15352 

Beiträge füllen Bücher
Ich gehe davon aus, dass ich mit Mitte 40 in die Wechseljahre kommen werde, war bei meiner weiblichen Verwandtschaft bisher Standard und daher denke ich nicht, dass ich eine Sterilisation brauchen werde.
 
Lollypoppy

Benutzer71335  (54)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich gehe davon aus, dass ich mit Mitte 40 in die Wechseljahre kommen werde, war bei meiner weiblichen Verwandtschaft bisher Standard und daher denke ich nicht, dass ich eine Sterilisation brauchen werde.
Was verstehst du denn unter Wechseljahre? Das ist doch kein fixer Punkt?

Natürlich kommt man schon mit 40 Jahren in die Wechseljahre (trockene Haut, Pickel , Haarausfall, Launen usw.) So die ersten 10 Jahre passiert ja selten mehr, am Zyklus absolut gar nix!
Auch Hitzewallungen brauchen erst mal so 5-10 Jahre.
Dann dauert es zwischen 10-15 Jahren bis der Zyklus sich langsam, sehr langsam (1-2 Tage im Jahr verändert) bis er nach ca. 10 Jahren auch mal vereinzelt ausfällt.

Aber auch jederzeit mal wieder kommen kann.
Da ist nix mit plötzlich vorbei.

Und natürlich verlängert sich das teilweise mit jeder Generation.
Auch wenn es vereinzelt welche gibt die mit Anfang 30 schon beginnen und Anfang 40 fertig sind.
Aber 10-15 Jahre dauert es mindestens.
Da würdest du jetzt schon massiv was spüren.

Wobei es unwahrscheinlich ist das da aus einer Befruchtung eine bleibende Schwangerschaft draußen wird. Das ist auch klar.
Könnte man also riskieren.
 
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Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Ich gehöre zu den Aliens, die keine Probleme während der Periode haben, also wäre das für mich kein Grund das zu machen.
Die Sterilisation beendet die Periode nicht, dazu müssten härtere Geschütze aufgefahren werden, was nur gemacht wird, wenn eine sehr, sehr klare medizinische Indikation da ist. Ich hatte einen Erfahrungsbericht (allerdings der Freundin der Userin) in einem Forum gelesen (von einer sehr glaubwürdigen Userin), dass sie danach sogar eine starke und sehr schmerzhafte Blutung hatte (zuvor nicht mit der Pille verhütet, das ist üblicherweise die Erklärung für diese Veränderung, zuvor hatten diese Frauen ja nur eine Abbruchblutung).
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
🤷‍♀️ dann macht eine Sterilisation auch keinen Sinn für mich 🙃 Ich nehme dann doch lieber ein Eis 😋
Ist veränderbar eingestellt. :smile: (auch wenn ich bis 45 für mich persönlich als Information interessanter finde :grin: )

Also, es gibt wie gesagt schon eine Sterilisationsform, die das Ende der Periode bedeutet, ich habe das jetzt nicht aktuell auf dem Schirm, weil es schon ein paar Jahre zurückliegt, dass ich mich recht gründlich informiert hatte, aber ganz ohne jetzt neu nachzulesen, das heißt fehlerbehaftet, wird die Innenhaut, der Innenraum der Gebärmutter dabei entfernt, die Sterilität ist wahrscheinlich eher nur Nebenfolge dieser OP, die eben aus medizinischen Gründen durchgeführt wird. Ohne medizinische Indikation macht das kein Arzt. Der Sinn der Sterilisation ist eben steril zu sein, zu verhüten, nicht keine Periode mehr zu haben (obwohl ich das schon ein Ziel finden könnte, Spaß ist ja auch anders).
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Hormonell spürt sie aber wenig Veränderung, hat aber auch die Eierstöcke behalten, was gerade bei jungen Frauen extrem wichtig ist.
Deshalb ist dir vorgezogene Menopause bei einer Gebärmutterentfernung zwar gut möglich, aber nicht zwangsläufig.



Das sind auch wahnsinnige Schmerzen, die man da hat.
Meine junge Kollegin musste das gerade machen lassen und war hinterher ziemlich entsetzt, wie heftig das war.
Weil Zauberschnitte (und ich evtl.) den Eingriff noch vor sich hat: das muss nicht zwingend so heftig sein. Es wird in jedem Fall kein Spaziergang, aber so extrem muss es nicht sein.

Weißt du ob der Eingriff minimal invasiv war? Wird aktuell in der Klinik, in der ich das (evtl.!) machen lassen werde, stark propagiert, gerade der Heilungsprozess soll dann viel besser sein. Wenn das bei deiner Kollegin schon so war, würde das ja dagegen sprechen.
 
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Zauberschnitte

Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Hast du über eine Endometriumsentfernung nachgedacht? Das würde das Blutungsproblem lösen, ist aber nur bei abgeschlossenem Kinderwunsch sinnvoll.
Wie gesagt, ich bin seit über 10 Jahren sterilisiert (nicht nur durchgeschnitten sondern an den Eileiter jeweils ein Stück entfernt)

Und ich möchte die Gebärmutter komplett raus haben.
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:


Menstruations Tassen habe ich diverse probiert aber die ploppen in mir nicht auf und daher auch eine riesen Sauerei.
Ich hatte damit seit der Gebärmutter- und Blasenabsenkung große Probleme. Es lief mehr nebendran vorbei als rein. Bis ich die Dinger nicht mehr gefaltet habe, sondern vorsichtig reingestopft (also praktisch offen), dann mit den Fingern von unten dagegen gedrückt und von oben mit der Muskulatur dagegen gedrückt). Seither passt das wieder Bombe. Allerdings habe ich auch eine sehr weiche und schätze sie deshalb sehr. Klar ist, dass man trotzdem oft wechseln muss bei viel Blut, ich trage deshalb zusätzlich waschbare Binden (und habe "eigentlich" null Lust mir noch neue zu kaufen, aber muss wohl sein noch sein).
 
Zauberschnitte

Benutzer189381 

Verbringt hier viel Zeit
Nachdem ich wirklich zig Tassen ausprobiert habe, bin ich damit zum Frauenarzt. Er meinte das es bei mir anatomisch einfach schwierig ist weil ich einen nach hinten verlagerten Muttermund habe und durch die Krümmung davor es einfach nicht geht....es ist praktisch um die Kurve und da bräuchte ich ein angepasstes Tässchen.

Ist immer schön was besonderes zu sein :kopfwand:
 
Schnecke106

Benutzer85763 

Sehr bekannt hier
Ich kann mir nicht vorstellen, mich sterilisieren zu lassen, bin aber in der glücklichen Lage eine problemlose Periode zu haben und mit der Verhütung gut klar zu kommen und daher bin ich ganz zufrieden.

Eine Freundin hat über Gebärmutterentfernung aufgrund PMS/stärker Blutung nachgedacht, aber das ist schon ein Eingriff, auch weil das mitunter Probleme mit dem Beckenboden oder der Durchblutung der Eierstöcke nach sich ziehen kann, wenn der Platz der Gebärmutter im Bauchraum plötzlich frei ist.
 
ugga

Benutzer172492 

Sehr bekannt hier
aber das ist schon ein Eingriff
Ja, vermutlich macht frau sowas nur, wenn die möglichen Risiken die bekannten Nachteile überwiegen. Seufz. Deiner Freundin alles Gute!

Zauberschnitte Zauberschnitte stimmt, hattest du gesagt, entschuldige. Ich bin heute nicht so auf der Höhe 😅
 
Nevery

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:

sondern vorsichtig reingestopft (also praktisch offen), dann mit den Fingern von unten dagegen gedrückt und von oben mit der Muskulatur dagegen gedrückt)
fast so mach ich das auch. entfalten lassen solange es dabei noch keinen unterdruck gibt - also schon beim einführen - von oben mit den muskeln gegendrücken, dann am ring noch nen paar mal vor und zurück schieben, dann sitzt das. sehr niedrig halt, das könnt ich mit keiner tasse mit stiel machen, der würd rausgucken, aber die beste variante für mich. weiter eingeführt mag die nicht wirklich dicht bleiben...
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:


fast so mach ich das auch. entfalten lassen solange es dabei noch keinen unterdruck gibt - also schon beim einführen - von oben mit den muskeln gegendrücken, dann am ring noch nen paar mal vor und zurück schieben, dann sitzt das. sehr niedrig halt, das könnt ich mit keiner tasse mit stiel machen, der würd rausgucken, aber die beste variante für mich. weiter eingeführt mag die nicht wirklich dicht bleiben...

Off-Topic:

Also, ich habe sie früher schon "gefaltet", konnte sie dann besser und auch tiefer einführen, aber offensichtlich sitzt das alles zu tief inzwischen bei mir. Wahrscheinlich ist genau der Raum, der früher von der Menstasse erfüllt war, jetzt von meiner Gebärmutter besetzt.
Ich vermute stark, dass ich so wie ich das jetzt mache, nicht könnte mit einer sehr harten Tasse, die würde ich dann wohl zu sehr spüren. Dieser nicht empfindliche Teil der Vagina scheint ja bei mir besetzt zu sein ... und niemand möchte alles wieder nach oben klöppeln bei mir (ist aber auch ok, hab mich damit abgefunden, mit 70 braucht mir dann aber auch kein Arzt mehr damit kommen, dass er mir JETZT die Gebärmutter rausnehmen würde, dann muss er sie wieder reinfummeln).

 
axis mundi

Benutzer172636 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Wenn ich mir anschaue, dass bei meiner Mutter jenseits der 50 noch gelegentliche Zyklen mit Eisprung vorliegen und sie noch blutet, würde ich wohl nach Abschluss des Kinderwunsches zumindest der Blutung gerne einen Riegel vorschieben. Meine Tante hat mit etwa 39 das erste Kind zur Welt gebracht und mit 40 das zweite, sie selbst war Nachzügler und meine Oma bei ihrer Geburt 42. Muss natürlich nichts heißen, jedoch mache ich mir keine Hoffnung, dass die Periode mit Anfang/Mitte 40 verschwindet. Hinzukommt, dass ich seit einiger Zeit eine recht schmerzhafte (Abbruch-)Blutung habe. Es hilft, sie relativ selten zu haben, aber ich möchte nicht nach Abschluss des Kinderwunsches noch weiter die Pille nehmen (zumal ich es auch da gelegentlich 'abbluten' lassen muss, da ich sonst dauerhaft blute). Sollte meine Periode zu dem Zeitpunkt nach Abschluss der Familienplanung weniger nervtötend sein (keine Schmerzen und deutlich geringerer Blutverlust wären dafür das Mindestmaß), würde ich das vielleicht eine Weile in Kauf nehmen, leider sind für mich (!) Kondome aufgrund meiner Anatomie keine so sichere Methode wie für viele andere, von daher bleiben da leider nur hormonelle oder invasive/chirurgische Methoden. Da dies der Fall ist, ist die Entfernung des Endometriums oder der Gebärmutter (ohne Eierstöcke) eine durchaus attraktive Option. Ersteres würde ich wahrscheinlich mit einer Sterilisation verbinden, eine Vasektomie wäre eine Alternative zur Sterilisation (und insbesondere dann interessant, wenn man die Periode auch ohne größere OP unterbinden kann). Meine Blutung würde ich nach Erfüllung des Kinderwunsches schon recht gerne loswerden, wenn das ohne hormonelle Komplikationen (vorzeitige Wechseljahre sowie alles damit verbundene wie ein höheres Osteoporoserisiko, sowie geringerer Schutz vor neurodegenerativen Erkrankungen) geht, dann würde ich das gerne realisieren.
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Vielleicht beschreibe ich auch mal mehr oder weniger kurz, warum ich gestutzt bin über die kurze Diskussion, siehe EP und deshalb den Thread eröffnet habe.

Da die Sterilisation ja leider dennoch ein Eingriff bleibt, der etwas kostet, der Risiken in sich birgt und der in seltenen Fällen auch Probleme mit sich bringen kann, ist das für mich schon eine Abwägung, die ich treffe und überhaupt gar keine Altersgrenze fand ich sehr irritierend.
Leider habe ich ja noch nach wie vor regelmäßig und unbeeindruckt Zyklen ( :hmpf: ). Meine Mutter kann ich als Referenz schlecht heranziehen. Sie kam zu der Zeit in die Wechseljahre, in denen Frauen dann vom Frauenarzt regulär Östrogene verschrieben wurden, die sie auch solange einnahm, bis sie einfach gar keine Lust mehr darauf hatte nachts halb zu verbluten und ständig nachts zum Bindenwechsel aufzustehen. Sie ging dann einfach nicht mehr zur Frauenärztin, hat das Östrogenpräparat unverzüglich abgesetzt und hatte dann auch gar keine Periode mehr. An sie halten kann ich mich also wenig.

Da ich von einigen Schwangerschaften mit 50 weiß, werde ich natürlich einen Teufel tun und nicht mehr verhüten, aber dennoch, ich bin 50. Irgendwie lohnen muss sich ein Eingriff schon noch. Vor ein paar Jahren wäre das vielleicht noch so gewesen, da wurde mir aber die Gebärmutterentfernung vom Frauenarzt angeraten, ein Klinikbesuch wurde wegen Corona nach hinten geschoben und im Anschluss hatte die Klinik dann doch Zweifel.

Es kommt hinzu, dass ich mir einfach so schwer tue passende Sexpartner zu finden. Fürs nicht vögeln lohnt sich eine Operation wirklich auch nicht.
Auf der anderen Seite wäre für mich eine Abtreibung 100%ig sicher und daher wäre auch jetzt noch eine endgültige Lösung schön, zumal ich Angst habe vor der Übergangsphase, in der keine Periode mehr kommt, aber eine Schwangerschaft theoretisch noch möglich ist.

Die Überlegung, dass es ab 45+ sich für Frauen fast nicht mehr lohnt, auch wenn ich es bei mir auf 50+ aufstocken würde, kann ich schon nachvollziehen.


Laut der Umfrage (die allerdings zahlenmäßig noch nicht so viel hergibt) bin ich damit auch nicht ganz alleine.
 
Spiralnudel

Benutzer83901  (37)

Planet-Liebe-Team
Moderator
Die Überlegung, dass es ab 45+ sich für Frauen fast nicht mehr lohnt, auch wenn ich es bei mir auf 50+ aufstocken würde, kann ich schon nachvollziehen.
Ich auch, in der Altersgruppe ist eine Entfernung der Gebärmutter (ohne Eierstöcke) dann wahrscheinlich attraktiver, um von der Blutung loszukommen.

Ich glaube, die meisten Frauen lassen sich wohl irgendwann zwischen 30-40 Jahren sterilisieren, da würde mich ja mal die Statistik interessieren.
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube, die meisten Frauen lassen sich wohl irgendwann zwischen 30-40 Jahren sterilisieren
Auch bis 45 finde ich noch absolut lohnenswert ... ab dann wird es etwas dünner.
Hätte es aber schon auch noch in Erwägung gezogen, wenn da nicht das "Gebärmutter kommt eh raus" gewesen wäre. Aber irgendwie mit 50 ist das schon eine echte Abwägung. Zumal, wie gesagt, Sex zwar mittlerweile wenigstens existiert, aber doch eher als Nieselregen, denn als dauerhafter Monsun.

Es ist schon echt keine ganz leichte Abwägung. Hinzu kommt, dass ich sehr wahrscheinlich sowieso nicht in drei Wochen einen Termin hätte, ich wäre ja schon froh, wenn ich alsbald einen Termin für meine notwendige OP bekäme.
 
ugga

Benutzer172492 

Sehr bekannt hier
Diania Diania solche Entscheidungen sind höchst individuell. Fluch und Segen zugleich, wie ich finde.

Vielleicht hilft es dir, dir vorzustellen, wie du dich in 5 Jahren mit den jeweiligen Entscheidungen und verschiedenen Entwicklungen fühlen würdest. Ganz konkrete Szenarien, zB sterilisiert und immer noch Periode, regelmäßiger Sex.
Oder gar kein Sex, aber auch keine Periode mehr und kein Endometrium/ Uterus.
Oder Gelegenheitssex, fruchtbar und Periode.
Etc. pp.

Ich finde, sowas macht es etwas greifbarer.
Mir hilft das auch oft, um mir den Druck aus der Entscheidung zu nehmen. IdR ist die blödeste Entwicklung nach der Entscheidung auch irgendwie okay, denn ich hab ja immer die beste Entscheidung getroffen, die ich zu dem Zeitpunkt treffen konnte. Hellsehen kann schließlich niemand.
 
Hryna

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Aktueller Stand: gar nicht. Wenn ich es doch mal machen lassen würde, dann wohl eher nicht Ü45. Ich weiß durch zwei Fälle aus der engen Verwandtschaft, dass auch Ü45 intakte Schwangerschaften vorkommen, aber die Wahrscheinlichkeit ist recht klein und es ist ja nicht so, als gäbe es nicht die Möglichkeit zur Abtreibung (damit meine ich natürlich nicht, dass man nicht verhüten soll).
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Oder gar kein Sex, aber auch keine Periode mehr und kein Endometrium/ Uterus
Das liegt nur nicht in meinem Entscheidungsfeld. Die ganz klare Empfehlung des Frauenarztes ging dahin, die Klinik wollte dann doch nicht mehr (mag mit der Personalsituation zusammen hängen). Vielleicht könnte ich nun einige Kliniken abklappern, aber ich brauche erstmal einen Chirurgen für eine dringende andere OP und ein paar andere Ärzte ... also in zehn Jahren muss ich dann meine Gebärmutter echt nicht mehr loswerden. Das ist irgendwie nervig für mich. Mir vermittelt sich der Eindruck (sagen wir so, das wird mir in Beratungsgesprächen auch immer wieder gesagt), dass um die Gebärmutterentfernung so ein besonders großes Ding gemacht wird, weil es psychisch etwas ganz besonderes für Frauen wäre. Die Empfindung des Frauseins usw. Ich fühle mich hier ähnlich bevormundet wie bei den Diskussionen in jungen Jahren mit der Sterilisation. Ich glaube auf jeden Fall, dass es für viele Frauen eine besondere Bedeutung hat ob sie eine Gebärmutter haben oder eben nicht, für mich hat es absolut null Bedeutung. Eher so minus 11. Ich bin nie gefragt worden ob ich jahrzehntelang einmal im Monat leiden möchte und ob ich nie Sex haben möchte ohne Angst schwanger zu werden, nein, ist jetzt echt nicht so als ob ich in liebevoller Verbindung zu diesem Organ stehen würde. Wir hatten so ca. 10 Jahre lang einen Waffenstillstand, aber das ist auch schon länger wieder vorbei.
 
ugga

Benutzer172492 

Sehr bekannt hier
Das liegt nur nicht in meinem Entscheidungsfeld.
Schon krass.
Erstmal wünsche ich dir viel Kraft für die derzeit anstehende OP. Würde mich genauso wie du erstmal auf eines nach dem Anderen konzentrieren. Und dann drücke ich dir die Däumchen, dass du die Kraft zur weiteren Suche und dabei Erfolg hast :knuddel:

Stimme dir zu, Frausein macht so viel mehr aus als ein Faktor – egal ob Gebärmutter oder lange Haare, überspitzt gesagt.
 
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