Bildung von Kleinkindern und Kindern außerhalb von Kindergarten, Schule & Co

Benutzer98230 

Öfters im Forum
Mich interessiert, wie diejenigen, die bereits Kinder haben oder in Kürze welche bekommen, für die "Bildung" ihrer Kinder sorgen (wollen). Damit meine ich nicht, dass sie direkt nach Verlassen des Geburtskanals fürs Gymnasium getrimmt werden, sondern in wieweit ihr euch mit den Kindern im Alltag lehrreich beschäftigt.

Wie sind/waren die Vorsätze und wie sieht die Realität aus? Welche Gründe machst du für die Abweichung vom Vorsatz verantwortlich?

Konkreter gefasst könnte man es vielleicht so formulieren:

Lest ihr euren Kindern Grimms Märchen vor oder kennen sie Schneewittchen direkt visualisiert von einer Disney-DVD? Lest ihr überhaupt noch vor oder lasst ihr euch die Arbeit von Hörspielen abnehmen?

Wie sieht es mit Musik/Kinderliedern aus? Achtet ihr auf kindgerechte Musik und ist sie nur auf Rolf Zuckowski beschränkt oder spielt ihr auch Smashhits wie "Im Frühtau zu Berge"? Achtet ihr darauf, dass eure Kinder keine gewaltverherrlichende o.ä. Musik hören/zu hören bekommen?

Reglementiert ihr den TV-Konsum und schaut ihr euch das "Kinderprogramm" vorher an, um zu beurteilen ob es geeignet ist oder vertraut ihr da ganz auf die Vernunft der Sender?

Inwieweit werden eure Kinder mit modernen Unterhaltungsmedien konfrontiert? Wird noch auf Papier mit Wasserfarben und Wachsmalstiften gemalt oder auf dem iPad?

Für Kindergartenkinder wird ja vermehrt Englisch als Fremdsprache angeboten. Nutzt ihr solche Angebote? Werdet ihr sie Nutzen, weil ihr Angst habt, dass die Kinder in der Grundschule später ins Hintertreffen geraten könnten, weil sie "noch nicht so weit" sind?

Die Beispiele geben mal so einen Überblick, sicher gibt es noch viele weitere Bereiche, die ihr natürlich gerne ergänzen könnt, Kochen und Backen oder Natur beim Spazierengehen.

Ich wünsche mir viele schöne Beiträge und euch viel Spaß beim Verfassen :smile:.
 

Benutzer70527  (31)

Sehr bekannt hier
Bei mir liegt diese Geschichte noch in weiter Ferne, allerdings habe ich mir einige (wenige) Gedanken gemacht.

Lesen finde ich sehr wichtig. Ich bin ganz sicher keiner von diesen Übergebildeten (und Eingebildeten :zwinker:), die der Meinung sind, man müsse das Leseverhalten nochmal gesonderten Regeln unterwerfen und nur das Beste vom Besten servieren. Kinder dürfen auch schlechtes und Schundliteratur lesen - nur so lernt man den Unterschied. Altersgerecht muss es sein.

Von diesen Kindersendungen, die man heute so sieht, halte ich wenig bis gar nichts. Wenn denn mal ein Film, dann ein Disney-Klassiker. "Früher war alles besser" ist zwar Quatsch, gerade Animationsfilme finde ich heutzutage auch noch spitze, aber was so im Fernsehen kommt, ist echt Quark. Ein Kind, das nie König der Löwen gesehen hat, hatte keine Kindheit (<- Übertreibung!) ;-)

Wenn sich die richtige Partnerin findet, würde ich das Kind auch gerne zweisprachig erziehen. Mit "elitär" oder "Waldorf-Kindergarten" hat das nichts zu tun. Ich finde nur, dass man ausnutzen sollte, wie schnell Kinder in frühen Jahren lernen.
Englisch braucht man heutzutage, finde ich. Da hat man nicht mehr die Wahl, ob man es dem Kind beibringt oder nicht. Man hat nur noch die Auswahl zwischen "In der Schule mit Vokabelheft und Lernstress" und "Ganz natürlich im Kleinkindalter, wenn das Kind es von selbst lernt". Die Wahl sollte (so man als Elternteil in der Lage dazu ist; nicht jeder möchte mit seinem Kind in einer Fremdsprache reden) nicht allzu schwer fallen. Ist natürlich eher suboptimal, wenn man kein native speaker ist, aber wenn man es sich zutraut: Warum nicht? Den richtigen Partner muss man dafür natürlich auch haben.

Zum Thema Unterhaltungstechnik und Internet ... da bin ich mir etwas unschlüssig. Klar ist mir, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Dingen gelehrt werden muss. Die Frage ist nur: Wie?
Das Kind soll weder in Abofallen tappen noch andere auf der Basis ihres Handys bewerten. Grundlage dafür, wen das Kind mag oder nicht, sollte wenn möglich nicht der Prozessor im Gaming-Computer oder das iPad in der Schultasche sein. "Sowas gehört nicht in Kinderhände" ist aber auch Bullshit.
 

Benutzer36171 

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Ich kann nur sagen, was ich vorhabe (falls ich Kinder bekomme):

Ich vertraue sicherlich nicht auf die Sender, aber klar dürfen sie auch mal den KiKa einschalten, ohne dass ich das vorher gesehen habe. Generell gibt's aber wenig bis sehr wenig Fernsehkonsum und wenn dann eher so etwas wie Die Sendung mit der Maus. Eben was mit Herz und nicht jeden Scheiß. Zu den Büchern: Ich mag Grimm's Märchen nicht besonders. Aber natürlich werde ich vorlesen und diese Bücher persönlich aussuchen (macht ja auch Spaß!) - Bücher und Lesen finde ich sehr wichtig. Das heißt jedoch nicht, dass es nicht auch Hörspiele geben wird. :zwinker: Ein iPad habe und brauche ich nicht und meine Kinder auch nicht. Der Umgang mit dem Internet wird früh genug gelehrt, aber natürlich nicht sich selbst überlassen. Wie genau das aussehen wird, weiß ich aber noch nicht.

Im Allgemeinen gedenke ich, meinen Kindern von zu Hause aus eine gute Bildung (und vor allem eine gesunde Neugier!) und Liebe zur Natur und zur Bewegung mitzugeben - aber ich halte nichts von übertriebenen "Maßnahmen". Meine Kinder müssen kein Instrument lernen, wenn sie nicht möchten, aber ich würde sie auf jeden Fall immer wieder ermuntern, etwas Neues zu probieren. Und nur daheim vor der Kiste sitzen gibt's nicht!
 

Benutzer70527  (31)

Sehr bekannt hier
Im Allgemeinen gedenke ich, meinen Kindern von zu Hause aus eine gute Bildung (und vor allem eine gesunde Neugier!) und Liebe zur Natur und zur Bewegung mitzugeben - aber ich halte nichts von übertriebenen "Maßnahmen". Meine Kinder müssen kein Instrument lernen, wenn sie nicht möchten, aber ich würde sie auf jeden Fall immer wieder ermuntern, etwas Neues zu probieren. Und nur daheim vor der Kiste sitzen gibt's nicht!

Uuups, ich vergaß das Thema Musik!
Ich bin Freund klassischer Musik und beiße mir heute in den Arsch, dass meine Eltern mir kein klassisches Instrument ausgesucht haben, das mir heute ein Musikstudium und einen Platz in einem Orchester ermöglichen könnte.
Ohne eine Eislaufmama (pardon, -papa) werden zu wollen: Sollte ich Talent oder auch nur Freude an Musik entdecken, so würde ich vorsichtig versuchen, dem Kind auch diese Art der Musik näherzubringen. Wenn es Interesse hat, ein Instrument zu lernen, würde ich einen Tag der Offenen Tür an einer Musikschule besuchen, wo es verschiedene Instrumente ausprobieren kann, und es ermutigen, auch mal die klassischen auszuprobieren - nicht nur die E-Gitarre und die Darmtröte, weil sie so cool sind :zwinker:
Zwingen möchte ich zu nichts, aber wenn die Neugier da ist, möchte ich das unterstützen. Ich werde mir, wenn das Kind erstmal achtzehn ist, einiges vorwerfen lassen müssen; man macht ja nie alles richtig. Aber dass ich eine Gelegenheit verpasst habe, Musik/Literatur/Kunst zu einer Leidenschaft zu machen - das nicht!
 

Benutzer6874  (35)

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Ich habe schon lange immer Kinder gehütet.

Ich möchte noch ein Thema dazu bringen, das oft zu kurz kommt.

Nämlich das Beobachten in der Natur, und das Experimentieren.
Ich gehe mit Kindern gern nach draussen und beobachte mit ihnen Pflanzen und Tiere und die Jahreszeiten. DieLiebe zur Natur, von der Lia schreibt, stellt sich am ehesten ein im Umgang mit und in der Natur. Nicht am Bildschirm.

Es ist doch irgendwie seltsam, wenn die Kinder Englisch können oder Chinesisch, bevor sie wissen was die Bienen in den Blüten zu tun haben, oder was die Wirkung eines Hebels ist.

Bei schlechtem Wetter kann man vor ihren Augen, und dann mit ihrer Mitwirkung kleine Versuche anstellen. Ich habe auch immer in Schwimmkursen mit den Kids ein wenig Physik getrieben über das hinaus was zum Erlernen der Schwimmtechniken nötig ist.
 

Benutzer36171 

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Sollte ich Talent oder auch nur Freude an Musik entdecken, so würde ich vorsichtig versuchen, dem Kind auch diese Art der Musik näherzubringen.

:jaa: Aber nicht nur in Bezug auf Musik - das gilt für Sport oder Kunst oder jegliches Hobby genauso. Wobei es mir nicht wichtig wäre, welches Instrument sie lernen wollen; das kann gerne die E-Gitarre sein, solange es Spaß macht.
 
S

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Gast
Ich selbst habe keine Kinder, bin aber mit Kindern sämtlicher Altersklasse (1 - 12 Jahre) mehrmals die Woche in Kontakt, weil wir eine große Familie sind.

Bei uns wurde schon immer vorgelesen und ich finde das auch sehr wichtig. Bei den größeren Kindern (6 Jahre) werden teilweise schon richtig dicke Wälzer gelesen - jeden Abend ein Kapitel. Das finde ich sehr schön und würde ich bei meinen Kindern ebenso handhaben.
Gelesen werden Bücher dem Alter entsprechend. Teilweise Märchen, Kinderromane (Astrid Lindgren, Erich Kästner usw.) u. v. m.

Zudem wird schon früh geguckt, wofür sich das Kind besonders interessiert. Die einen haben eine Vorliebe für die Musik, die anderen für Kunst, und wieder andere für Sport. Entsprechend wurde dieses Interesse frühzeitig gefördert durch Chor, Instrumente, Vereine, Töpferkurse etc.

Ebenso wurde schon frühzeitig auf den Kontakt mit Fremdsprachen geachtet, zB durch Spielgruppen, in denen Englisch gesprochen wird. Teilweise wurde das aber schon von der KITA angeboten, dass man sich da keinen extra Kurs suchen musste.

Wie Simon auch schon gesagt hat, ist Natur ein wichtiger Punkt. Kinder sollten auf jeden Fall mit der Natur in Kontakt kommen. Mein Vater ist da zB sehr interessiert an Vogelkunde, die er seinen Enkeln entsprechend vermittelt, in dem er mit den Kids in Wald geht oder durch den Garten ... mit ihnen Vogelhäuschen oder Brutkästen baut oder sogar Insektenhotels. Oder sie bekommen alle einen Becher mit Lupe in die Hand und dann darf auch mal eine Ameise gefangen werden, die man sich dann unter der Lupe genauer ansieht und anschließend wieder frei lässt.

Meine Mama ist botanisch sehr bewandert und zeigt da auch einiges ihren Enkeln. zB haben alle Kinder kleine Beete, die sie entsprechend nach ihren Wünschen bepflanzen dürfen. Allerdings müssen sie diese natürlich auch pflegen.


In meiner Familie hab ich die Erfahrung gemacht, dass Kinder da totalen Spaß dran haben. Man darf sie natürlich nicht überfordern. Aber ich finde es wichtig, Kindern viele Facetten des alltäglichen Lebens aufzuzeigen und entsprechend ihre Vorlieben frühzeitig zu fördern. Bei meinen Kindern werde ich es jedenfalls ähnlich handhaben wie es meine Schwestern bei ihren Kindern machen. Wenn ich sehe, was aus den Kindern wird bzw. bisher geworden ist, kann man eigentlich sagen, dass sie auf einem guten Weg sind.
 

Benutzer98230 

Öfters im Forum
Meine Mama ist botanisch sehr bewandert und zeigt da auch einiges ihren Enkeln. zB haben alle Kinder kleine Beete, die sie entsprechend nach ihren Wünschen bepflanzen dürfen. Allerdings müssen sie diese natürlich auch pflegen.

Wie süß. :herz: Das hab ich mir als Kind auch gewünscht, war aber damals in Ermangelung eines Gartens nicht möglich. Als der Garten dann da war, war ich bereits so groß, dass ich mich nicht mehr mit einem kleinen Stück begnügt hätte. :grin:
 
S

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Gast
Wie süß. :herz: Das hab ich mir als Kind auch gewünscht, war aber damals in Ermangelung eines Gartens nicht möglich. Als der Garten dann da war, war ich bereits so groß, dass ich mich nicht mehr mit einem kleinen Stück begnügt hätte. :grin:

Gab es bei euch in der Schule keinen Schulgarten?
Ich kenne das zu meiner Schulzeit aus der Grundschule so. Da gab es in einer Klassenstufe richtig das Fach "Schulgarten". Ich glaube, das war in der 3. Klasse. Und man konnte zudem noch eine AG besuchen, die sich ebenfalls so nannte. :zwinker:
 

Benutzer20579  (37)

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Ich finde zunächst einmal das Lesen wichtig - sowohl Vorlesen, wie auch selbst lesen. Da orientiere ich mich an mir, ich habe zügig selbst gelesen, als mir mein Papa zu langsam wurde :zwinker: Ich finde schon, dass Kinder bestimmte Klassiker lesen sollten -Astrid Lindgren, Erich Kästner usw, solche Sachen habe ich da und hebe ich auch schon für zukünftige Kinder auf.

Ansonsten wäre es mir wichtig, dass die Kinder selbst machen können und sich frei entfalten können und unabhängig von irgendwelchen Klischees aufwachsen. Ich kann diesen ganzen "Mit Jungs kann man Fußball spielen und Mädchen sind lieb und ordentlich"-Scheiß einfach überhaupt nicht ab. Ich habe als Kind mit Lego-Technik gespielt, Ritterburgen gebaut und meine Match-Box-Autos durch Waschanlagen geschoben und in Parkhäuser gestellt - und mich später mit Freundinnen auf Barbies und Puppen getroffen.

Ich fand es toll, dass ich immer alles durfte und lernen konnte, was ich wollte - egal, ob das Klavier war, später Schlagzeug und Kampfsport und zwischendurch Konfirmandenunterricht, um zu gucken, ob das was für mich wäre. Genauso möchte ich das bei meinen Kindern auch - sowohl als Kind, als auch später. Dazu gehört auch, dass ich sie später unterstüze, egal, was sie machen möchten - ob das nun kreatives Töpfern, eine Lehre oder ein BWL-Studium ist, wäre mir egal.

Was Natur und Umwelt angeht, fände ich es toll, wenn ich irgendwann mal einen Garten haben kann und da an die Ideen meiner Vorposer anknüpfen. Mein Bruder hatte als Kind immer ein Beet, ich fand das doof und hatte entsprechend keins :zwinker:

Wichtig wäre mir auch ein früher und sinnvoller Umgang mit Tieren, z.B. über Haustiere. Nicht, um jemanden zu zwingen, sondern um bei Interesse einen artgerechten Umgang näherzubringen.

Ansonsten würde ich wie meine Mutter viel anbieten was Basteln und Malen angeht, meinetwegen auch Werken in Form von Sägen und Töpfern und eventuell auch entsprechende Kurse nutzen.

Zuletzt kommt jedenfalls auch noch der Aspekt der Ernährung dazu. Da bin ich im Moment zugegebenermaßen etwas pingeliger drauf - d.h. ich würde vermutlich meinen Kindern erst im Kleinkinderalter Fleisch geben und nicht den passierten Mist in irgendwelchen Gläschen. Wie ich da mit Kindergarten & Co verfahren werde, weiß ich noch nicht, aber ich weiß zumindest, dass ich es blöd fände, wenn die Kinder dort täglich irgendeinen Schrott bekämen, den ich zu Hause nicht kaufen würde - sei es, dass da Fertiggerichte angeboten werden, sei es, dass da täglich Fleisch aus Massentierhaltung auf dem Teller landet. Ich würde wohl auch in sehr jungen Jahren keine Süßigkeiten in Form von Bonbons und Lollies anbieten.

Darüber hinaus sind mein Freund und ich uns recht einig darüber, dass wir früh anfangen würden, mit den Kindern gemeinsam zu kochen, um ihnen ein bisschen "Warenkunde" näherzubringen und zu zeigen, was es alles gibt. Wir finden so "Fischstäbchen-Pommes-Kinder" schrecklich und würden da gerne frühzeitig das Kind offen erziehen, damit es abwechslungsreich und flexibel im Geschmack bleibt.

Zuletzt noch die Klarstellung: Mir ist klar, dass das jetzt ideale Vorstellungen sind und ich mangels eigener Kinder noch keine Realität abliefern kann. Ich bin mir aber trotzdem einigermaßen sicher, dass ich die Kernpunkte dessen, was mir wichtig ist, auch so umsetzen werde, das klappt ja in anderen Lebensbereichen auch :zwinker:
 

Benutzer75021 

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Bücher:
Ich hab meinen Kindern schon immer gern vorgelesen, besonders Märchen.
Die beiden großen lesen nun auch selber bzw lesen mir manchmal was vor oder halt ihrem kleinen Bruder.
Wir haben aber auch Hörspiele, die sie ab und zu mal anhören. Das sind Märchen, Kindergeschichten oder "Was ist Was" CD's.
Musik:
Von klein auf hab ich den Kindern die typischen Kinderlieder und Reime vorgesungen oder wir haben CD's mit Kinderliedern gehört. Mittlerweile haben die beiden (9 und 11) ihren eigenen Musikgeschmack und hören am liebsten was grad in den Charts läuft. Ich find aber ganz toll das beide superviele alte Kinderlieder auswendig kennen und sie mittlerweile selber ihrem kleinen Bruder (14 Monate) zb "Hänschen klein" vorsingen.
TV, PC und co:
Fernseh gibt es nur für die großen und auch begrenzt! Ich werf die beiden lieber raus zum spielen :smile: Ich find Kinder gehören nach draussen, zum toben und müssen dreckig und müde wieder heim kommen von ihren Abenteuern. Natürlich dürfen sie mal ne DVD gucken oder am PC ein Spiel spielen aber alles in Grenzen und von mir überwacht.

ansonsten:
Beide Kinder (ich lass den kleinsten mal aussen vor, der kann noch nicht mal laufen :grin:) basteln für ihr leben gern, klecksen mit Farben rum und bauen stundenlang Legogebäude.
Beide lieben es draussen zu spielen. Wir haben einen großen Garten mit Rutsche, Baumhaus, Schaukeln, Klettergerüst, Trampolin etc. Wir wohnen sehr ländlich, man ist schnell in Wäldern und an Bächen wo Kinder super spielen können.
Mir ist sehr wichtig das die beiden viel raus gehen mit ihren Freunden denn ich hab meine Kindheit damals so genossen und bin ganz ähnlich aufgewachsen.
Beide sind in Vereinen (sie tanzt und Leichtathletik, er Pfadfinder und Schießverein), ist mir auch sehr wichtig. Kinder die Hobbys haben laufen weniger Gefahr auf der Straße rumzuhängen.
Beide haben erst vor einem Jahr eine gemeinsame Spielkonsole (Wii) bekommen. Damit spielen wir ab und zu alle zusammen, aber mir sind auch Gesellschaftspiele sehr wichtig. Wir spielen gern gemeinsam.
Beide Kinder können alle üblichen Gesellschaftsspiele bis hin zum Schach!
Uns sind gemeinsame Ausflüge auch total wichtig...mal im Wald spazieren gehen, die Natur entdecken oder ins Steinzeitmuseum, schwimmen gehen etc. Find ich superwichtig für das Familienleben und den Zusammenhalt in der Familie.
Zudem wird hier sehr viel geredet und diskutiert. Wir reden über alles und die Kinder vertrauen uns auch sehr viele Dinge an die andere Kinder ihren Eltern nicht erzählen.
Ich höre oft von anderen Eltern, das wir "locker" sind :grin:
Ich find nicht das wir so extrem locker sind. Hier gibt es feste Regeln und Rituale, aber unsere Kids dürfen zb immer ihre Freunde mit zu uns nehmen oder hier übernachten lassen. Bei uns müssen die Kinder auch nicht anrufen und "Termine zum verabreden machen", sie dürfen einfach klingeln und rein kommen.
In der Hinsicht bin ich locker, denn so bin ich auch aufgewachsen.


Ich find in der heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach sein Kind "richtig" zu erziehen.
Man will sie ja nicht von allem modernen fern halten, sie sollen lernen verantwortungsvoll mit den ganzen Medien umzugehen.
Kinder sollen nicht zu weltfremden Außenseitern werden nur weil sie kein Fernseh schauen dürfen, aber auch nicht verfettet und träge auf der Couch versauern.
Man muss halt den guten Mittelweg finden.
 

Benutzer36171 

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Darüber hinaus sind mein Freund und ich uns recht einig darüber, dass wir früh anfangen würden, mit den Kindern gemeinsam zu kochen, um ihnen ein bisschen "Warenkunde" näherzubringen und zu zeigen, was es alles gibt. Wir finden so "Fischstäbchen-Pommes-Kinder" schrecklich und würden da gerne frühzeitig das Kind offen erziehen, damit es abwechslungsreich und flexibel im Geschmack bleibt.

Ohja, gut, dass du das ansprichst. Das ist mir auch total wichtig. Ebenso auch wie der Umgang mit den Tieren, den du erwähnt hattest. :jaa:
 

Benutzer98230 

Öfters im Forum
[...] Ich kann diesen ganzen "Mit Jungs kann man Fußball spielen und Mädchen sind lieb und ordentlich"-Scheiß einfach überhaupt nicht ab.

Zuletzt kommt jedenfalls auch noch der Aspekt der Ernährung dazu. [...] Ich würde wohl auch in sehr jungen Jahren keine Süßigkeiten in Form von Bonbons und Lollies anbieten.

Darüber hinaus sind mein Freund und ich uns recht einig darüber, dass wir früh anfangen würden, mit den Kindern gemeinsam zu kochen, um ihnen ein bisschen "Warenkunde" näherzubringen und zu zeigen, was es alles gibt. Wir finden so "Fischstäbchen-Pommes-Kinder" schrecklich und würden da gerne frühzeitig das Kind offen erziehen, damit es abwechslungsreich und flexibel im Geschmack bleibt.

Schön, dass du auch auf Stereotypen und Ernährung eingehst, die fand ich jetzt nicht offensichtlich, aber dennoch sehr wichtig.

Bücher:
Ich hab meinen Kindern schon immer gern vorgelesen, besonders Märchen.
Die beiden großen lesen nun auch selber bzw lesen mir manchmal was vor oder halt ihrem kleinen Bruder.

[...]Ich find aber ganz toll das beide superviele alte Kinderlieder auswendig kennen und sie mittlerweile selber ihrem kleinen Bruder (14 Monate) zb "Hänschen klein" vorsingen.

[...]
Beide haben erst vor einem Jahr eine gemeinsame Spielkonsole (Wii) bekommen. Damit spielen wir ab und zu alle zusammen, aber mir sind auch Gesellschaftspiele sehr wichtig. Wir spielen gern gemeinsam.
Beide Kinder können alle üblichen Gesellschaftsspiele bis hin zum Schach!
Uns sind gemeinsame Ausflüge auch total wichtig...mal im Wald spazieren gehen, die Natur entdecken oder ins Steinzeitmuseum, schwimmen gehen etc. Find ich superwichtig für das Familienleben und den Zusammenhalt in der Familie.
[...]
Ich find nicht das wir so extrem locker sind. Hier gibt es feste Regeln und Rituale, aber unsere Kids dürfen zb immer ihre Freunde mit zu uns nehmen oder hier übernachten lassen. Bei uns müssen die Kinder auch nicht anrufen und "Termine zum verabreden machen", sie dürfen einfach klingeln und rein kommen.
In der Hinsicht bin ich locker, denn so bin ich auch aufgewachsen.


Ich find in der heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach sein Kind "richtig" zu erziehen.
Man will sie ja nicht von allem modernen fern halten, sie sollen lernen verantwortungsvoll mit den ganzen Medien umzugehen.
Kinder sollen nicht zu weltfremden Außenseitern werden nur weil sie kein Fernseh schauen dürfen, aber auch nicht verfettet und träge auf der Couch versauern.
Man muss halt den guten Mittelweg finden.

Hier merkt man, dass die Geschwister auch einen ordentlich positiven Einfluss nehmen können. Sie können miteinander und voneinander lernen. Würdest du jetzt eigentlich sagen, dass es dir "Bespaßungsarbeit" erspart hat, weil sie zusammen spielen konnten?

Besonders nett finde ich die Punkte
-Gesellschaftsspiele
-Familienausflüge
-Regeln/Rituale


Ich möchte - inspiriert durch den ausprobierten Konfirmationsunterricht - noch ein weiteres Stichwort in den Raum stellen, von dem ich hoffe, dass jemand auch darauf eingehen möchte:
- Religiosität/Spiritualität (Glauben, Werte, Moral, Sakrament etc)
- Leben/Tod (Geburt eines Geschwisterchens, Tod eines Verwandten o.ä.)
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Auch wenn eigene Kinder bei mir noch in weiter Ferne sind, habe ich hier durchaus schon ein paar Vorstellungen:

Dass ich meinen Kindern vorlesen werde, ist für mich absolut selbstverständlich.
Ob das dann Grimms Märchen sein müssen, ist aber eine andere Sache. Manche dieser Geschichten halte ich doch für nicht all zu kindgerecht.

Ebenso habe ich natürlich vor, mit meinem Kind raus zu gehen, um die Natur zu entdecken, in den Zoo zu gehen, usw.

Und ansonsten bin ich auch für andere Kinder gerne mal der Erklärbär, den sie mit Fragen löchern können und ich habe es bisher doch meistens geschafft, die Fragen der Kinder für sie verständlich zu beantworten. Von daher mache ich mir in dieser Hinsicht keine großen Gedanken.

Wenn ich irgendwelche anderen Dinge mache, beziehe ich meine Kinder natürlich auch gerne mit ein, lasse sie zuschauen und (sofern möglich) mit helfen, wenn ich irgendwas Handwerkliches erledige, wenn ich koche, o.Ä.
Ebenso beteilige ich mich auch gerne mal an ihren Spielen (gemeinsames Lego bauen macht mir sicherlich auch viel Spaß)...

Bezüglich mehr oder weniger moderner Medien (TV, PC, Internet, usw.) werde ich versuchen, die Sache genau so zu handhaben wie es meine Eltern getan haben:
Es gab keine starren Zeitvorgaben, die auf die Sekunde genau eingehalten werden mussten, aber sie haben mir auch nicht Alles erlaubt (sowohl was die Dauer, als auch die Inhalte anbelangt) und waren vor allem meistens mit dabei, bis sie wussten, dass ich über die entsprechende Medienkompetenz verfüge.

Von irgendwelchen Frühförderungs-Kursen halte ich allerdings herzlich wenig. Ich möchte auf jeden Fall nicht zu den Helikopter-Parents gehören...
Kinder sind doch von sich aus schon neugierig genug und lernen über eigene Erfahrungen spielerisch unglaublich viele Dinge. Dazu braucht es keinen speziellen Kurs, sondern eine Umgebung, die sie entdecken können und Eltern, die ihre Neugier fördern, die sich mit Fragen löchern lassen, usw.

Und wenn mein Kind Interesse an der Musik hat, darf es natürlich gerne in die Musikschule gehen oder wenn es Lust auf Sport hat, in den Sportverein - aber wenn es das nicht will oder wenn es ihm dort nicht gefällt, zwinge ich es auch nicht dazu.
Ich ermuntere mein Kind höchstens dazu, ein paar Dinge auszuprobieren.

Insgesamt möchte ich eigentlich fast Alles genau so machen wie es meine Eltern bei, bzw. mit mir auch gemacht haben.
 

Benutzer75021 

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Hier merkt man, dass die Geschwister auch einen ordentlich positiven Einfluss nehmen können. Sie können miteinander und voneinander lernen. Würdest du jetzt eigentlich sagen, dass es dir "Bespaßungsarbeit" erspart hat, weil sie zusammen spielen konnten?

Besonders nett finde ich die Punkte
-Gesellschaftsspiele
-Familienausflüge
-Regeln/Rituale


Ich möchte - inspiriert durch den ausprobierten Konfirmationsunterricht - noch ein weiteres Stichwort in den Raum stellen, von dem ich hoffe, dass jemand auch darauf eingehen möchte:
- Religiosität/Spiritualität (Glauben, Werte, Moral, Sakrament etc)
- Leben/Tod (Geburt eines Geschwisterchens, Tod eines Verwandten o.ä.)

Ja absolut.
Ist jetzt nicht so das ich mich gemütlich mit nem Buch auf die Couch legen konnte während die beiden großen stundenlang spielen :grin:
Heute manchmal, aber als die zwei kleiner waren da war es schon verdammt anstrengend, jedoch für die Kids total super das sie immer im 2-er Pack aufgetaucht sind.
Auf Spielplätzen oder sonstwo sind die beiden immer sofort gemeinsam losgestiefelt und wenn es mal Ärger gab/gibt, dann wird auch mal eben nach dem großen Bruder gerufen der beschützend zur Seite steht :grin:
Neeee, das hab ich den beiden so nicht beigebracht, das kam echt von alleine!
Ich wollte NIE ein Einzelkind. Geschwister sind echt toll und die lernen viel mehr voneinander als von uns Eltern!

Hier wurden noch die Punkte Tiere, Ernährung und deine zwei neuen Punkte angesprochen.
Haustiere haben wir schon immer gehabt. Ich find es auch toll wenn Kinder mit Haustieren aufwachsen dürfen. Tiere lernen nicht nur Verantwortung sondern sind auch tolle Seelentröster. Es gibt nun mal Dinge die Kinder ihren Eltern vielleicht mal nicht erzählen, dann ist es schön wenn man der Katze das Fell nass weinen darf :herz:
Ernährung:
Wir ernähren uns ganz normal. Ich achte darauf das genug gesundes gegessen wird und koche täglich frisch, aber hier ist auch mal was süßes erlaubt. Wir fahren auch ab und zu nach MC (so alle 2 Monate).

Religiösität/Glaube:
Wir sind katholisch und auch wenn ich nicht streng gläubig bin, so ist es mir trotzdem wichtig das die Kinder wissen WAS ihr Glaube ist und zb wichtige Feiertage kennen (warum feiern wir Weihnachten? Was hat das mit Ostern auf sich, warum schenken wir uns bunte Eier usw.). Gehört irgendwo zu einer guten Allgemeinbildung, aber auch zu unserem Glauben.
Meine Tochter geht dieses Jahr zur Kommunion und bekam dadurch auch ne Menge neues Wissen dazu.
Ich find es auch wichtig das Kinder die getauft sind mal ab und zu in die Kirche gehen. Wir gehen auch nicht jede Woche, aber mir ist es total wichtig das die Kids wissen was dort passiert und wie man sich dort zu benehmen hat!

Leben/Tod:
Auch hier nehm ich kein Blatt vor den Mund :grin:
Wie Leben entsteht, das wissen die beiden großen. Haben ja auch alles nochmal vor kurzem mit bekommen.
Beide sind so gut es für das Alter geht aufgeklärt (und werden immer wieder aufgeklärt wenn sie Interesse zeigen und fragen).
Und der Tod gehört halt zum Leben dazu, ist etwas völlig natürliches. Hier wird das Thema nicht tabuisiert. Ich bin Altenpflegerin und habe berufsbedingt eh eine eher "nüchterne" Einstellung zum Tod (alter Menschen!).
Die beiden großen haben auch schon den Tod ihres Uropas erleben müssen. Haustiere sind auch schon gestorben.
Da haben wir dann drüber geredet, zusammen geweint und getrauert..das gehört halt dazu.
Im Leben ist nicht immer alles schön und Friede, Freude Eierkuchen.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Besonders nett finde ich die Punkte
-Gesellschaftsspiele
-Familienausflüge
-Regeln/Rituale
Da kann ich auch nur das bestätigen, was Sweety schrieb und so kenne ich es auch von mir zu Hause. Wir machen heute noch Familienausflüge in Parks oder Zoos, obwohl wir Geschwister weit über 20 sind :zwinker: Andere Leute sind dann häufig verwirrt, dass wir sowas noch machen - aber wir freuen uns alle drauf und fahren gerne mit. Wenn das klappt, fände ich es bei meinen Kindern auch toll. Abgeschlossen werden solche Tage mit großen Spieleabendenden, sowas würde ich wirklich gerne beibehalten.

Ebenso fände ich auch Familienurlaub toll, so wie ich es kenne nicht All-Inclusive-Anlage, sondern eben Ferienhaus am Meer und 3 Wochen Strand, Ausflüge, Muscheln suchen und Wanderungen im Wald. Und nicht so, wie mein Freund erzählt, durch Ruinen getrieben werden, sondern so, dass alle daran Spaß haben und es nicht krampfig wird. Das fände ich schön.

Ich möchte - inspiriert durch den ausprobierten Konfirmationsunterricht - noch ein weiteres Stichwort in den Raum stellen, von dem ich hoffe, dass jemand auch darauf eingehen möchte:
- Religiosität/Spiritualität (Glauben, Werte, Moral, Sakrament etc)
- Leben/Tod (Geburt eines Geschwisterchens, Tod eines Verwandten o.ä.)
Ich werde es auch da wohl so machen wie meine Eltern und Religion nicht vorgeben. Wir wurden nicht getauft und konnten uns das aussuchen - also hatte ich sowohl katholischen Religionsunterricht und eben den Konfirmandenunterricht und habe mich für nichts entschieden. Die Eltern meinen Freundes haben es genauso gemacht und er ist heute altkatholisch - das finde ich auch toll, wenn sich jemand dafür entscheidet. Ich werde versuchen, das Thema offen zu halten, hoffe aber dabei auch auf meinen Freund, da ich eben weder religiös, noch gläubig bin. Dafür gibt es in meiner Familie einen leichten Hang, Grusel- und Gespenstergeschichten zum Besten zu geben, das halten wohl viele für durchgeknallt, für mich war das als Kind aber immer total spannend. Bei solchen Sachjen werde ich mich ebenso offen halten, weil ich für mich persönlich keinen Unterschied darin sehe, ob jemand an Elfen glaubt oder Pendelt, oder an den lieben Gott betet- so lange alles im Rahmen bleibt und man das nicht als einzigen Lebensinhalt sieht. Das würde ich auch versuchen, so weiterzugeben, damit meine Kinder tolerant werden und hoffentlich bei verschiedenen Lebenseinstellungen auch tolerant bleiben.

Was das Thema Leben und Tod angeht, würde ich wohl versuchen, realistisch und kindgerecht zugleich zu bleiben. Wie ich das dann hinkriegen werde, weiß ich nicht, da ich mangels Glauben wenig Erklärungen habe und nicht wirklich so naturwissenschaftlich bewandert bin, dass ich einem fragenden Kind das Universum erklären könnte :zwinker: Mit Hilfe meines Freundes dürfte das aber irgendwo hinhauen.

Zuletzt wäre es mir wohl auch wichtig (gestern vergessen), dass die Kinder selbstbewusst werden und ihren Mund aufkriegen. Ich habe im Job so viele eingeschüchterte Kinder gesehen - gerade bei manchen ausländischen Familien waren die Jungs sehr laut und bestimmend, während die Mädchen kaum gesprochen haben und wie die Mäuse in der Ecke standen. Sowas möchte ich für meine Kinder nicht. Dazu gehört auch, dass ich früh anfangen würde, Privatsphäre und ihren Willen zu wahren (in vernünftigen Grenzen :zwinker:), damit sie in der Lage sind, sich vor "bösen Menschen" zu behaupten und nicht in jedes Auto steigen.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Spannender Thread, der uns ja unmittelbar betrifft. Unsere Kinder sind 4, fast 7 und 9 Jahre alt.

Ich sehe das aber relativ entspannt. Wir machen uns jedenfalls nicht andauernd einen Kopf, ob wir unsere Kinder ausreichend fördern und sie genug "Bildung" bekommen, um z.B. "fit" für ihre berufliche Zukunft zu werden. Ich bin da irgendwie relativ optimistisch: Die werden schon ihren Weg machen, wie auch immer er aussehen mag. Wichtig ist mir eher, dass sie Dinge mitkriegen, die dafür sorgen, dass sie IHREN Weg finden und die bekommen sie weder in Frühförderkursen noch auf Lern-CDs, sondern vor allem dadurch, dass sie Vertrauen in sich selbst entwickeln, die Welt und was sie in ihrer Vielfalt zu bieten hat, Stückchen für Stückchen und in IHREM Tempo handelnd "verstehen" lernen, sich eine unvoreingenommene Neugierde bewahren, lernen mit anderen Menschen nicht nur gut auszukommen, sondern sich für sie zu interessieren, eigene Standpunkte zu finden uvm.

Außerdem ist mir wichtig, dass auch für Kinder natürlich "Carpe Diem" gilt: Damit meine ich, dass zunächst mal das Hier und Jetzt zählt und sich die Aktivitäten bzw. das Leben nicht in erster Linie danach ausrichtet, was man heute für (vermeintlich) wichtig hält, damit sie in 15-20 Jahren "erfolgreich" sein können.

Konkret:

Lesen und Vorlesen gehört bei uns ganz selbstverständlich zum Alltag. Meine Frau liest, ich lese, die Kinder lesen (also der 9jährige) bzw. bekommen vorgelesen und es wird über das geredet, was man liest bzw. vorliest.

Schon immer gibts kein Ins-Bett-Gehen, ohne dass noch ein Kapitel aus einem Buch vorgelesen wird. Das kann alles mögliche sein: Märchen (auch Grimms...und zwar UNZENSIERT), die typischen Astrid Lindgren Klassiker, Jim Knopf, Räuber Hotzenplotz, aber auch Dinge, die ich jetzt nicht so prall (oder sogar ziemlich bescheuert) finde wie z.B. diese "magische Baumhaus"-Bücher oder irgendwelche Einhorngeschichten. Ich zensiere auch hier nicht. Ich sage aber offen, wenn mir was super gefällt (wie z.B. im Moment gerade die superspannenden Kalle-Blomkvist-Geschichten, die aber eigentlich für unsere Kleinen noch nicht so geeignet sind), aber auch wenn ich was nicht so prall finde und begründe das auch, aber ohne "Belehrung", sondern einfach in dem ich sage, was ich da gerade doof finde. Abweichende Meinungen der Kinder werden natürlich zur Kenntnis genommen und akzeptiert.
Ich habe keinerlei "Angst", wenn unsere Kinder mit (in meinen Augen) "schlechten" Büchern in Kontakt kommen, so lange sie auch ebenfalls (in meinen Augen) "gute" Bücher und Geschichten kennenlernen.

Gesungen und Musik gehört wird bei uns auch viel. Auch hier geht alles querbeet: Von selbstgesungenen "Volksliedern", "Kinderliedern", "Weihnachtsliedern" über "pädagogisch-wertvolle" Kinder-CDs bis hin zu total doofem Kitsch-Mist. Natürlich hören sie auch unsere Erwachsenen-CDs mit (ebenfalls querbeet: von Klassik über Folk bis Rock/Pop) oder legen sie inzwischen auch mal selbst ein (insbesondere natürlich der 9jährige). Auch hier gibts keine Zensur, außer dass sie vielleicht bestimmte CDs nur in ihrem Zimmer hören dürfen, weil ich sie nicht mag oder "im Moment" nicht (mit-)hören will. Auch da nehme ich kein Blatt vor den Mund.

Die mittlere Tochter (fast 7) lernt zur Zeit (auf eigenen Wunsch) mit viel Begeisterung Klavier und der "Große" steht im Moment auf Trommeln (Djembe) und macht da einen Kurs. Der macht ihm riesig Spaß und er überlegt gerade, ob er nicht "richtig" auf der Rhythmus-Schiene weitermachen will (auf Deutsch: Schlagzeug lernen, worüber ich nur bedingt "erfreut" bin ;-). Außerdem möchte er bald mit Gitarre anfangen. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Gezwungen wird niemand zu etwas, "behutsam motiviert" aber schon....
Da ich selbst (aus meiner Pfadfinderzeit ;-)) ein bisserl Klampfen kann und über ein immer noch beachtliches Repertoir an so typischen Lagerfeuer- und Fahrtenliedern verfüge, wird das natürlich auch ab und zu gerne zum Besten gegeben und gemeinsam gesungen (leider viel zu selten. Die Kinder finden es aber super).

Natürlich wird auch ausgiebig gemalt, gebastelt etc. (eigentlich täglich, würde ich mal sagen).

Wichtig ist uns, dass die Kinder auch möglichst viel Zeit draußen verbringen: Im Garten, im Wald etc. und durchaus da auch mit uns zusammen was tun (z.B. mithelfen beim Gemüsebeet, Blumen pflanzen, Bäume schneiden, Holz sägen, Gartzenzaun streichen etc.). Sie sollen die Jahreszeiten mitbekommen und lernen auch genau hinzuschauen.
Ausflüge gehören da natürlich auch dazu. Da wir in den Alpen wohnen, gibts natürlich sehr viele tolle Möglichkeiten und viel zu entdecken.
Urlaub ist bei uns zelten und selbstorganisiert. All-inklusive Ferienanlage will ich selbst nicht ebenso wenig wie irgendwelche Formen von Animation bzw. "Fremdbespaßung". Spaß macht man sich selbst.

Elektronische Medien:
Wir halten unsere Kinder von elektronischen Medien (z.B. TV, PC etc.) nicht fern, versuchen aber zu dosieren und vieles etwas "rauszuzögern". Abschottung ist da m.E. vollkommen kontraproduktiv. Es ist aber m.E. wichtig, dass sie lernen, dass man den ganzen Kram eigentlich nicht wirklich braucht, weil man auch ganz ohne auskommen und Spaß haben kann.
Bevorzugt schauen sie DVDs mit Filmen, die sogar ich noch sehr gut aus meiner Kindheit kenne. Außerdme sehr beliebt am Sonntag die "Maus" und der Märchenfilm. Wir verbieten ihnen aber auch nicht, irgendwelchen anderen Kram auf Kika zu schauen. Zum Teil finde ich diese Filme zwar ziemlich beschissen, aber sie scheinen es ganz gut zu verkraften.

Der "Große" ist seit neuestem - wie alle seine Freunde - auf dem "Star Wars"-Tripp. Das ist natürlich etwas heikel, weil das für die "Kleinen" noch nichts ist. Ich persönlich habe damit aber kein Problem. Für Samstag ist schon geplant, dass wir uns seinen 1. Star-Wars-Film, den ihm ein Freund auf CD gebrannt und zum Geburtstag geschenkt hat, gemeinsam anschauen. Da freu ich mich schon selber drauf ;-).
Nintendo, Gameboy, Konsole etc. haben wir bisher noch nicht angeschafft, obwohl uns die Kinder damit schon länger in den Ohren liegen. Das möchten wir aber wirklich so lange wie möglich rauszögern (lange gehts aber nimmer), weil ich da die Befürchtung habe, dass "der Große", wie viele Jungs, dafür zu "empfänglich" ist und andere Dinge dann zu kurz kommen könnten. Er hat aber schon selber ein "Regelwerk" präsentiert, wie wir das handhaben könnten.

Religiosität/Spiritualität
Hm, schwieriges Thema. Unsere Kinder sollen, obwohl nicht getauft, durchaus mit Religion etc. in Berührung kommen. Deshalb besuchen die beiden, die schon in der Schule sind, auch den Religionsunterricht (mit viel Interesse und Freude). Die Jahresfeste spielen eine wichtige Rolle und mit ihrer Oma und ab und zu mit ihrer Mutter gehen sie auch in die Kirche. Sie verbinden mit Weihnachten nicht nur das Christkind, das die Geschenke bringt und mit Ostern nicht nur den Osterhasen, sondern wissen einigermaßen Bescheid. Das ist mir wichtig. Sie glauben an den "Lieben Gott", der über sie wacht, wissen aber auch, dass ich nicht so richtig dran glaube (ich bin "Agnostiker") und akzeptieren das, wie auch ich ihren Glauben akzeptiere.
Tod und Sterben werde nicht tabuisiert, sondern waren schon recht häufig Thema. Sie finden das zwar natürlich traurig und "wollen nicht sterben", aber so einen richtigen Schrecken entfaltet es für sie (noch) nicht, da man ja dann in den "Himmel kommt" und quasi als Engel oder Geist irgendwie weiterlebt, genauso wie vor der Geburt (so stellen sie sich das jedenfalls vor). Ich werde einen Teufel tun, ihnen das auszureden. Ich sage aber schon, dass ich persönlich nicht genau weiß, wie das wirklich ist (was ja auch ganz genau so stimmt). Das beeindruckt sie aber nicht sonderlich.

Wichtiger als jede gezielte "Förderung" finde ich, dass man den Kindern etwas "vorlebt": z.B. sich selbst interessiert und unvoreingenommen mit vielfältigen Dingen auseinandersetzt, Initiative zeigt, um Meinungen und Standpunkte "ringt", seine Werte vertritt und gleichzeitig tolerant bleibt, Verantwortung für sich und andere übernimmt uvm. Damit fördert man Kinder am besten. Ich gebe aber zu, dass ich da bisweilen sicherlich nicht immer das tollste Vorbild bin. Man bemüht sich....
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Wie sind/waren die Vorsätze und wie sieht die Realität aus? Welche Gründe machst du für die Abweichung vom Vorsatz verantwortlich?

Konkreter gefasst könnte man es vielleicht so formulieren:

Lest ihr euren Kindern Grimms Märchen vor oder kennen sie Schneewittchen direkt visualisiert von einer Disney-DVD? Lest ihr überhaupt noch vor oder lasst ihr euch die Arbeit von Hörspielen abnehmen?

Wie sieht es mit Musik/Kinderliedern aus? Achtet ihr auf kindgerechte Musik und ist sie nur auf Rolf Zuckowski beschränkt oder spielt ihr auch Smashhits wie "Im Frühtau zu Berge"? Achtet ihr darauf, dass eure Kinder keine gewaltverherrlichende o.ä. Musik hören/zu hören bekommen?

Reglementiert ihr den TV-Konsum und schaut ihr euch das "Kinderprogramm" vorher an, um zu beurteilen ob es geeignet ist oder vertraut ihr da ganz auf die Vernunft der Sender?

Inwieweit werden eure Kinder mit modernen Unterhaltungsmedien konfrontiert? Wird noch auf Papier mit Wasserfarben und Wachsmalstiften gemalt oder auf dem iPad?

Für Kindergartenkinder wird ja vermehrt Englisch als Fremdsprache angeboten. Nutzt ihr solche Angebote? Werdet ihr sie Nutzen, weil ihr Angst habt, dass die Kinder in der Grundschule später ins Hintertreffen geraten könnten, weil sie "noch nicht so weit" sind?

Die Beispiele geben mal so einen Überblick, sicher gibt es noch viele weitere Bereiche, die ihr natürlich gerne ergänzen könnt, Kochen und Backen oder Natur beim Spazierengehen.

Also wir haben einen Großen (fast 8) und eine Kleine (fast 1) und es kommt bald noch ein Kleiner, aber der schwimmt derzeit noch in meinem Bauch herum. ;-)

1.) ich lese sehr gern und täglich vor. Dem Großen Astrid Lindgren, Lewis Carrol, Paul Maar, Hans Christian Andersen, mit der Kleinen gucke ich mir schön illustrierte Bilderbücher an und erzähle ihr Geschichten zu den ganzen Figuren. Am liebsten mag sie Bücher mit Tieren.
Der Fernseher bleibt bei uns aus, wir sind da echte Snobs. Der Große darf einmal in der Woche eine DVD gucken und da schaut er sich immer die gleichen zwei Wickie-Folgen oder die gleiche Dinosaurier-Doku an. Die Kleine darf noch gar kein Fernsehen gucken. An Hörspielen ist der Große gar nicht interessiert, er hat ein paar Augsburger Puppenkiste CDs und hört die nie. Vielleicht kommt das noch? Ich hab mit 10 TKKG gehört und die drei ???


2.) Musik: der Große hört die Kinderlieder von Gerhard Schöne, die hab ich schon gern gehört als Kind, und hat ein paar Weihnachts- und Frühlingsliedercds. Der Kleinen singe ich alles was ich kann vor, hab mir dazu extra ein Buch gekauft, weil ich von den meisten Kinderliedern nur noch die erste Strophe kannte.

3.) Unterhaltungsmedien: spielen bei uns keine Rolle. Hier findet man weder eine Wii, noch eine Playstation, noch einen Gameboy und der Große hat auch keinen eigenen Computer. Wir glauben, dass es schönere Beschäftigungen für Kinder gibt, als vor irgendwelchen Bildschirmen zu sitzen und zu glotzen oder zu daddeln. Der Große fragt auch nie danach - zumindest derzeit noch nicht. Wenn er älter wird und danach verlangt, werden wir ihn mit diesen Medien aber bestimmt nicht allein lassen und auch keinen unkontrollierten Konsum zulassen.

4.)Frühförderkurse: der Große geht seit dem zweiten Kindergartenjahr zu den Early Birds bei uns im Dorf und LIEBT es. Er hatte uns auch damals gebeten, ihn da anzumelden. Es sind seit drei Jahren die gleichen Kinder da, eine fest eingeschworene Gruppe, und ich muss sagen, dass Englisch als Geheimsprache zwischen meinem Mann und mir mittlerweile hin und wieder nicht mehr funktioniert - der Junge versteht nämlich, was wir sagen. Sie dürfen dort nur Englisch reden, das findet er den größten Jux.

Ich habe festgestellt, dass Kinder unglaublich gierige Lerner sind, und begeistert Wissen aufsaugen. Ich sehe nicht ein, warum ich ihn daran hindern sollte.

5.) Sonstiges: Wir sind gerne draussen, hier auf dem Land ist das ja auch "natürlich", mit der Kleinen gehe ich jeden Tag auf den Spielplatz und an einem regnerischen Samstagmorgen ziehe ich lieber beiden Kindern Regenklamotten an und gehe mit ihnen in den Vogelpark, als dass wir zu Hause rumsitzen und uns langweilen. Wir gehen viel ins Schwimmbad, hin und wieder ins Kino, gaaaaanz viel in den Zoo, haben verschiedene Jahreskarten für Wildpark und Sealife, und in den Wald (ist ja bei uns quasi vor der Haustür), machen gerne Ausflüge etc. pp. Ich habe ein dickes Buch über sämtliche Wander- und Radftouren und kindergeeignete Ausflugsziele bei uns im Bundesland und buche gerne Kurse in unserer evangelischen Familienbildungsstätte, wo viele tolle Aktivitäten für Kinder und Eltern angeboten werden, z.B. Eltern-Kind-Kochkurse, Waldparcours, Pekip, Wasserspielkurse etc. pp.
Mit der Kleinen bin ich auch noch in der Krabbelgruppe bei uns im Dorf und beim Pekip in der Stadt (läuft in ein paar Wochen aus - war eine wunderschöne Zeit!), werde sie aber bald zum Kleinkindturnen anmelden.
Der Große und ich reiten gern und regelmäßig und haben Reitbeteiligungen, der Kauf zweier Pferde für unsere Familie ist in Planung. Wenn die Kleine mag, kann sie mit drei auch zum Kinderreiten gehen, das fand der Große schon so toll.

Für den Großen testen wir jetzt demnächst noch die Pfadfinder, mal sehen, ob ihm das Spaß macht. Er geht auch mit Begeisterung zum Kindergottesdienst. Wir sind evangelisch und gehen des öfteren in die Kirche. Die Kinder sind/werden alle getauft und der Große weiss über Gott und Jesus Bescheid. ;-) Ostern ist für uns nicht nur der Osterhase und Weihnachten nicht nur der Weihnachtsmann, da sprechen wir schon darüber, was da wirklich gefeiert wird, genauso über den Tod und was danach passiert.

Backen, Basteln und Kochen macht dem Großen Spaß, die Kleine ist noch zu klein, das kommt aber bestimmt noch. Der große malt gern und viel und bastelt aus Kartons und Joghurtbechern irgendwelche "Maschinen". Wir feiern alle Feiertage und Geburtstage mit viel Tamtam, Verwandten, Freunden und großen Festen und geliebten Ritualen (WEHE, ich vergesse mal eins)

Wir ermutigen ein aktives Sozialleben und haben häufig das Haus voller großer und kleiner Kinder (die Kleinen zusammen mit ihren Mamis), grillen viel mit Freunden, die auch Kinder haben, im Garten und machen im Winter Raclette, und die Kinder rennen rum und amüsieren sich. Häufig übernachten Freunde vom Großen bei uns, oder er bei ihnen. Nach den Hausaufgaben geht er selbstverständlich raus und holt Freunde zum Spielen ab, oder es klingeln welche bei uns. Stubenhockerei gibt es bei uns eigentlich nicht.

Langweilig und ruhig ist es hier jedenfalls nie, dazu sind auch weder mein Mann noch ich der Typ dazu. ;-)

Wir haben einige Haustiere und finden es schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen können. Wenn der Große könnte, würde er sich einen kleinen Zoo zusammenstellen. *gg*
Wir spielen abends gern Karten oder Menschärgeredichnicht oder Monopoly oder Scrabble zusammen, das liebt der Große über alles. Was wir jetzt für den Großen angehen sind: Jugendffreizeitfahrten und Ferien auf dem Reiterhof - mal ohne Papa und Piratin.

Mir fällt noch so viel mehr ein, aber das würde hier jeden Rahmen sprengen. Aber Familie ist echt ein Großprojekt, das habe ich so festgestellt. ;-)
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und noch was zum Thema Religion:
Da ich selbst nicht religiös, sondern eher ziemlich religionskritisch bin, werde ich mein Kind natürlich auch in keinster Weise religiös erziehen, es niemals in einen kirchlichen Kindergarten schicken, etc. - Aber ich werde es sicherlich darüber aufklären, dass es so etwas wie Religionen gibt und ihm freistellen, selbst an so etwas zu glauben, in die Kirche, die Jungschar, o.Ä. zu gehen.

Allerdings werden wir sicherlich Weihnachten feiern... nur nicht mit all dem christlichen Brimborium, sondern einfach als schönes Familienfest. (Wobei der christliche Ursprung von Weihnachte sicherlich auch mal erwähnt wird... aber eben nur als mehr oder weniger schöne Geschichte, weil ich eben nicht daran glaube)


Und in Sachen Leben und Tod werde ich eben wohl auch den Erklärbär spielen und versuchen, die Dinge kindgerecht (und ohne irgendwelche Vorstellungen von einem Leben im Himmel nach dem Tod, o.Ä.) zu erklären.


Aber insgesamt sehe ich diese Sache doch relativ entspannt... das wird schon klappen und in vielen Fällen kann ich mich ja an dem orientieren, wie meine Eltern mit mir umgegangen sind - denn das finde ich auch heute noch im Rückblick bis auf wenige Dinge, die ich ein wenig anders machen würde, wirklich sehr gut.
 
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