Beziehung ohne Streit möglich?!

Benutzer163532  (37)

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Für mich sind Konflikte überhaupt nichts Schlimmes, sie sind für mich eher logisch, wenn 2 oder mehr Menschen zusammen leben. Folglich ist eine konfliktfreie Beziehung für mich überhaupt nicht erstrebenswert. Ich bin auch einfach nicht der Mensch, der sich schweigsam arrangiert, wenn er mit etwas unzufrieden ist. Da finde ich es sinnvoller, sich mit dem Partner auseinander zu setzen, als alles in sich hinein zu fressen, bis irgendwann ggf. der riesen Knall kommt.

Nicht sinnvoll und potenziell toxisch ist hingegen ständiges Herumgemäkel an allem. Ich glaube, dass es dann in Wirklichkeit um etwas Anderes geht, als die offene Zahnpastatube oder die schmutzigen Socken auf dem Boden.
 

Benutzer95335  (35)

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wow, da ist ja mal alles dabei..
wenn beide damit umgehen können, ist es egal, ob man mal richtig in die luft geht und sich danach wieder versöhnt
oder man sich gar nicht streiten muss.

Ja in meiner letzten Beziehung waren es wohl größtenteils Kleinigkeiten..
Ich meine das ich ihr ansehen konnte, wenn sie was hatte, hab sie drauf angesprochen, aber angeblich war alles okay,
wurde dann aber gefühlt 2-3 Wochen später angepflaumt was ihr nicht gepasst hat, wo ich schon gar nicht mehr wusste,
was alles gewesen ist, bzw. was ich zu dem Zeitpunkt gesagt hatte, aber sie wusste alles.

Ganz am Anfang der Beziehung bekam ich mal ein Bild von einem blauen Handtuch geschickt, wo Zahnpasta drin war..
Fand sie wohl nicht so berauschend.. statt es einfach in die Wäsche zu tun. "ich wusste ja nicht, das man sich nach dem Zähne putzen nicht abtrocken durfte" :what:

Naja wie gesagt Kleinigkeiten,
ich bin halt auch oft hoch gegangen, vielleicht hab ich vieles oft auch als Angriff gewertet, was gar nicht so war..

Ich hoffe bei der nächsten Beziehung geht es was weniger turbulent zu.. 🙂
 

Benutzer177622 

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Konflikte in der Beziehung lösen wir nicht streitsam.
Da sind wir beide nicht die Typen für.
 

Benutzer174969  (28)

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Puh. Ich glaube, dass ist doch eine sehr schwierige Frage. Grundsätzlich würde ich sagen: Streitet ein Paar oft, dann passen sie tendenziell nicht zusammen oder haben nie gelernt richtig zu reden. Allerdings! will ich nicht ausschließen, dass es Paare gibt, die diesen Streit, das Drama und alles drum und dran brauchen.

Richtig streiten, das machen wir nicht. Dass ich mich mal auskotze und ich anfetze, dass kam vor. Da gingen schon einige Diskussionen vorraus und ich hatte dann die Schnauze voll 🤷‍♀️ Das er mich so mal anfuhr - das kam noch nie vor. Okay in der Regel provoziere ich das nicht solange wie er.

Das ich ewig lang schmolle und ihn dann anpflaume - nein das kommt nicht vor. Ich spreche Sachen direkt in der Situation an. Und er auch - wenn er etwas anzusprechen haben. Außerdem diskutieren wir eh immer um die selben beiden Thema. 🤔 Wären die beiden Themen nicht, würden wir gar nicht wirklich streiten.

Wir hatten auch eine lange Zeit keine Streits 😅
 

Benutzer106075 

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Mein Mann sagt, wir haben noch nie gestritten. Ich sage, ich habe noch nie mit jemandem so viel gestritten, wie mit ihm.
Ich finde die Frage deshalb echt schwierig zu beantworten, denn ich habe anscheinend eine andere Definition von „Streit“ als er, und vielleicht auch als du.
Beleidigungen sind bei uns noch nie vorgekommen und auch keine anderen Sätze/Worte, die den anderen absichtlich verletzen. Das hat aber für mich in einer zwischenmenschlichen Beziehung sowieso nichts verloren.

Die Streits, auf die ich mich beziehe, fanden übrigens primär am Anfang der Beziehung statt. Wir waren beide unsicher und mussten erst lernen, miteinander zu kommunizieren.

Mit meinem Ex habe ich übrigens tatsächlich nie gestritten und ich dachte lange, das wäre ein Zeichen für unsere tolle Beziehung. Bis mir auffiel, dass wir einfach nichts geklärt haben.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin ein Dickkopf mit hitzigem Temperament, eine Beziehung ganz ohne Streit wird es bei mir allein schon deshalb nicht geben.

Allerdings streite ich überhaupt nicht gern und „suche keinen Streit“, im Gegenteil, nichts ist mir lieber als Harmonie. 🙂

Leider gibt es auch in unserer Ehe Streit, und in fast allen Fällen geht es dabei um Erziehungsfragen. 🧐

Wir versuchen aber, Eskalationen zu vermeiden, indem wir mit Stop-Wort den Streit unterbrechen und uns etwas zurückziehen, bis die Gemüter sich abgekühlt haben. Mein Mann ist nämlich ebenfalls ein hitziger Sturkopf 🙄😅 und da ist Deeskalation einfach das A und O. 😊
 

Benutzer171320 

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Puh, nun, was ist Streit und was sind Diskussionen?

ich finde gewisse Auseinandersetzung mit dem Gegenüber ist okay. Aber so richtig fetzige Streits gab es bei mir eher selten. In den Beziehungen hat man sich mal angezickt und in der Regel, wenn die Stimmung wieder ruhiger war, hat man sich hin gesetzt und darüber geredet.

Aber eine Beziehung in der immer gestritten wird oder viel Drama herrscht, wäre gar nicht Mein Ding, dafür bin zu Harmoniebedürftig.
 

Benutzer171204 

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Natürlich haben wir auch manchmal verschiedene Ansichten, aber ernsthaft gestritten wurde hier bisher nie. Wir tauschen uns aus und das führt dann meist zu gegenseitigem Verständnis oder wenigstens Akzeptanz.
Ab und zu zicken wir uns kurz wegen Kleinigkeiten an, lachen aber im nächsten Moment schon wieder drüber, sowas wie beleidigt sein können wir irgendwie nicht.
Ich denke, mit Kind wird das Konfliktpotenzial aber größer, da wir auch sehr unterschiedlich aufgewachsen sind und da sicherlich öfter mal unsere Sichtweisen miteinander abklären werden müssen.
 

Benutzer135188 

Meistens hier zu finden
Ich habe ziemlich große Probleme mit Streit oder Meinungsverschiedenheiten. Leider gab es da in meiner letzten Beziehung sehr ungesunde Dynamiken. Sie war ziemlich auf Drama aus, während ich dies um jeden Preis verhindern wollte. Folglich habe ich dann entweder Dinge akzeptiert, die mir eigentlich gegen den Strich gingen. Oder aber ich habe Punkte nicht (mehr) angesprochen, aus Angst vor ihrer Reaktion.
Naja, lesson learned: Mehr für sich einstehen und bei sich bleiben - auch wenns sich im ersten Moment komisch anfühlt.

Das kenne ich aber auch schon von meiner Mutter: Wenn sie wegen irgendetwas böse war (selbst, wenn es mich nicht oder nur tlw. betroffen hat), habe ich oft dafür die Verantwortung übernommen und dann versucht, sie wieder zufrieden zu stellen.
Off-Topic:
Welchen Konflikt wollte ich da wohl mit meiner Ex auflösen? :ninja:
 

Benutzer174233  (33)

Öfter im Forum
Ich denke es gibt verschiedene Arten von Streit. Da ist zum einen der unnötige Streit, der durch klare und gute Kommunikation durchaus vermieden werden könnte.
Und dann gibt es noch den "gesunden" Streit, der manchmal einfach nötig ist um Uneinigkeiten zu klären.
Wichtig ist dabei aber das Verhalten beider Parteien. Bei Streit sollte immer der Respekt dem anderen gegenüber vorhanden bleiben. Beleidigungen oder Abwertungen sind da fehl am Platz.

Eine Beziehung ganz ohne Streit ist für mich undenkbar, auch wenn ich noch so harmoniebedürftig bin.
Entscheidend ist nur worüber gestritten wird, die Themen müssen schon essenziell sein. Über Nichtigkeiten zu streiten, wäre für mich nur verschwendete Energie und Lebenszeit.
Konstruktive Kritik hingegen braucht eine Beziehung mMn um wachsen zu können.

Manchmal finde ich eine hitzige Diskussion sogar ganz erfrischend, vorausgesetzt beide Partner können richtig miteinander diskutieren.
Wenn immer alles nur rosarot wäre, stimmt doch irgendwas nicht und der große Knall ist vorprogrammiert, selbst wenn er erst nach 20 Jahren kommt.
 

Benutzer183126 

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dafür bin zu Harmoniebedürftig.
Genau das ist doch der Knackpunkt. Es gibt einfach Menschen von sehr unterschiedlichem Naturell. Dummerweise geht die Strömung dahin, den Temperamentvollen den Mund zu verbieten, beziehungsweise sie verbiegen zu wollen. Man behauptet einfach schlichtweg, sie sind weniger reflektiert (also intelligent) und hätten eine schlecht Impulskontrolle. ...Das ist natürlich wahnsinnig konstruktiv und deeskalierend. Wenn ich möchte, dass ein Mensch mir glaubt, beleidige ich ihn erst einmal und werte ihn ab.
"Lass uns darüber reden, wenn Du Dich wieder ein bisschen beruhigt hast."
Noch mehr von oben herab und arroganter geht es kaum.
Genauso eine ehemalige Freundin von mir. "Dieses Niveau ist mir einfach zu dumm." ...Und wundert sich, dass sie in der Schule ständig verprügelt wurde. Früher hatte ich das arme, hilflose Ding noch verteidigt, als sie dann erwachsen war und es immernoch nicht begreifen wollte, dass SIE das Problem ist, habe ich ihr die Freundschaft gekündigt.
Sie ist immernoch der Überzeugung, dass sie zu lieb und sanft ist und die anderen die Narzissten. Sie hat schließlich total schlaue, psychologische Bücher gelesen. ...Sogar dicke Bücher.
Keine Ahnung, aber entweder hat sie die zwar gelesen, aber nicht verstanden oder da stand einfach Schwachsinn drin. Muss man sich auch nicht wundern. Manche der hochherrschaftlichen Professoren, Doktoren und sonstigen Klugscheißer ohne Abschluss, haben Verträge unterschrieben, die sie dazu zwingen, zu publizieren. Als wenn es auf dieser Welt nicht schon genug Elend gibt. Die publizieren dann irgendwas, sobald noch viel Monat und wenig Geld da ist. Dann schreibt man halt, dass alle leidenschaftlichen Streiter Narzissten sind. Narzissmus ist gerade Trend, den Hashtag nehmen wir noch schnell mit. Merke: jeder, gegen den man sich nicht behaupten kann, ist ein Narzisst. Ich könnte natürlich wieder kleingeistig sein und ihnen mit Statistiken kommen, aber die haben sich schnell ein paar neue gefaked.
...Ohne stichhaltige Beweise oder eine Studie, die über mehrere Jahre ging.
...Und ich hatte diese Idioten dann in meinen Marketing-Workshops sitzen. ...Kein Wunder, dass ich die Workshops trotz gutem Geld an den Nagel gehängt habe. ...Ich hätte die sonst irgendwann verprügelt und dann hätte es wieder geheißen: "das konnte ja keiner kommen sehen. Kann ja keiner ahnen, dass jemand explodiert, der jahrelang seine Emotionen unterdrücken muss."
...Equilibrium lässt grüßen.
Schlimmer ist noch, dass solchen Blitzbirnen geglaubt wird und hochambitionierte Personal-Trainer auf der ganz langen Leitung frohgemutes losziehen, um den Menschen beizubringen, wie man Konflikte richtig löst.
GFK ist das Zauberwort. Damit kann man jeden dusselig quatschen, der eine andere Meinung hat.
Ich tue mich schwer mit Deiner Formulierung. ...Dieses Wort "müssen" ist ein wenig heikel, ...nein "Du kannst mich mal" ist nicht klar genug definiert und hinterlässt bei mir ein Verunsicherung, können wir nicht... das ist kein Grund, gleich laut zu werden.
Klar, so lässt sich natürlich schnell und unbürokratisch zum Pudels Kern vordringen. Erst mal stundenlang die Formulierung durchkauen.
Kann ja sein, dass ich ein bisschen dusselig bin, aber es ist darf nicht verwundern, wenn der andere einen irgendwann anschreit oder ganz einfach dicht macht und gar nicht mehr mit sich reden lässt. ...Für gewöhnlich, weil er so gewinnt. Friss oder stirb lässt solche Diskussionen halt schnell erliegen.
Mag ja sein, dass diese verdammten Kreativen etwas schief gewickelt sind, aber jedem genialen Projekt ging wenigstens eine hitzige Diskussion voraus. Möglicherweise ist dieses Erleben von Emotionen doch nicht so kontraproduktiv um zu verstehen oder sich selbst zu erkennen. Gewagte Theorie, ich weiß.
Dafür habe ich schon einige Paare erlebt, die es geschafft haben, mit ihrer gewaltfreien Kommunikation sich gegenseitig die Traute zu nehmen, wirklich zu sagen, was stört. ...Wie es ausgegangen ist, muss ich wohl nicht erwähnen.
Klar muss man achtgeben, dass man trotz aller Emotionen den anderen nicht ernsthaft verletzt. Das schaffe ich aber für gewöhnlich ohne schlaue Kommunikationsbücher zu lesen. Ich nutze einfach meine Empathie. Das erwarte ich aber auch von meinem Gegenüber. Zum Beispiel genug Toleranz, akzeptieren so können, dass ich nun mal temperamentvoller bin und mit absolut friedlicher Diskussionsführung keine guten Erfahrungen gemacht habe. Das sollte man ja bei aller erlernten Akzeptanz dann auch mal hinnehmen können.
 

Benutzer183126 

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Hatte mich schon gefragt, wann er um die Ecke kommt, der Trigga.
und hab trotzdem gerne Harmonie..... und ich kann mich behaupten.
Ich denke allerdings, dass Du dann doch schnell mal unharmonisch werden musst, wenn Du Harmonie möchtest und die behaupten willst.
Zumindest, wenn Du auch bereit bist, sich mit Menschen auseinander zu setzen, die nicht so sind und empfinden, wie Du selbst.
Ich meine, ab einen bestimmten Alter läuft es wohl nicht mehr, sie auf die Wuttreppe zu setzen.
 

Benutzer171320 

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N NichtLustig
Nein, ich kann mit meinen Mitmenschen reden. Und ich bin alt genug zu wissen, wann es Zeit für einen Spaziergang ist. :zwinker:
Da ich meist die temperamentvollere in einer Beziehung bin, heisst das noch lange nicht, dass ich einen Freipass habe, andere an die Wand zu klatschen....... aber das ist meine Einstellung und bisher bin ich damit sehr gut gefahren.
 

Benutzer180555  (48)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich teile die Einstellung von Sun-Fun Sun-Fun
Ich spreche gerne mit Partnerin über streitige Themen, auch laut und deutlich aber nie, NIE persönlich verletzend. Egal welches Thema, Arbeit, Sex, Finanzen, Verwandtschaft, egal. Bei aller Emotionalität, runter damit und so sachlich wie möglich.
 

Benutzer183126 

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Wer redet davon, dass Temperament gleich dazu führt, jemanden an die Wand zu klatschen?
Mag ja sein, dass ich Special Snowflake bin, aber es gelingt mir tatsächlich oft genug, mit meinem Gegenüber einen, sagen wir mal, leidenschaftlichen Disput zu führen und dabei auf den Willen nach Harmonie zu pfeifen, ohne ihn gleich für den Rest seines Lebens zu traumatisieren. Manchmal kommt man dabei sogar auf kluge Erkenntnisse bezüglich der eigenen Gefühlswelt und die des anderen.
Und somit komme ich zu der gewagten These, dass Streit nicht schädlich für eine Beziehung ist, da macht er die Dosis das Gift.
Und der Wille nach Harmonie eben oft genug dazu führt, dass Konflikte verschleppt werden, die zur Entzweiung führen.
Problematisch ist halt, dass es einige Menschen gibt, die vom Temperament her nicht passen. Da hilft es nicht, das Temperament zu unterdrücken, sondern eben erst gar keine Beziehung einzugehen.
 

Benutzer171320 

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somit komme ich zu der gewagten These, dass Streit nicht schädlich für eine Beziehung ist,
Im Gegenteil, ich bin voll bei Dir. Ich denke, Dispute, Streit oder auch Diskussionen sind immer gut. Den sie zeigen, dasss man sich gegenseitig wahrnimmt und auch eine Lösung sucht.
 

Benutzer174836 

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Beziehungen ohne Streit sind sicher möglich, können auch erfüllend sein. Wenn sie aber in Konfliktvermeidung überschlagen, sind sie tot. Da ist dann halt kein Streit, ja super, aber es ist auch nichts gelöst.

Beziehungen mit Streit sind ebenso möglich, können auch erfüllend sein. Wenn sie aber in Respektlosigkeit und Machtkampf ausarten, sind sie halt auch tot. Da ist dann auch nicht gelöst.

Für mich persönlich kann ich sagen, dass wir in bald 25 Jahren zusammen viel Harmonie erlebt haben, aber auch als geborene Heissläufer gewisse Konflikte lautstark ausgetragen haben. Dabei sind wir jedoch nie unter die Gürtellinie gegangen und haben einen Grundrespekt immer und in jeder Situation gewahrt. Das halte ich für unerlässlich.

Ebenso unerlässlich ist es, wichtige Konflikte auch wirklich auszutragen, auch wenn das zu Streit führt - aber unwichtiges auch einfach mal gut sein zu lassen. Viele Leute arbeiten ihre tiefenpsychologischen Bedürfnisse am Partner ab und kreieren künstliche Explosionen um Kleinscheiss ("Du bringst den Müll nie raus!") und erkennen gar nicht, dass die Sache an sich scheißegal ist und sie nur ihre eigenen Verknorzungen am eigenen Mann oder der eigenen frau austoben. Das muss man früh genug erkennen und unter Kontrolle bringen.
 

Benutzer183126 

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Streit setzt aber voraus, dass ich den anderen schon manchmal provoziere oder zu neudeutsch trigger, damit er seine Emotionen offenbart. Reden kann er viel, am Ende des Tages zählt nur sein Handeln. Mit Worten stellen wir uns immer besser da, als wir sind. Sobald wir unsere Emotionen zeigen wird es ehrlich.
Und ich muss aber seine Emotionen kennen, um darauf Rücksicht nehmen zu können und er meine.
Und manchmal muss ich bockig sein, wenn etwas in der Beziehung so läuft, womit ich partout nicht leben kann. Reden hilft da wenig, weil man das endlos durchziehen kann, ohne zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen. Derjenige, der sich immer zurücknehmen muss, bricht für gewöhnlich irgendwann entnervt und als reines Emotionsbündel aus.
Und es gibt genug "Partner" die ihren Liebsten gar nicht wirklich kennen, weil sie es tunlichst vermieden haben, ihn wirklich kennen zu lernen, weil ihnen das aber zu stressig gewesen wäre.
Und es hat auch nicht jeder recht, der endlos ruhig und sachlich argumentiert. Er hat nicht gewonnen, weil der andere es einsieht, sondern er hat es nur geschafft, dass der andere jede weite Diskussion unterbindet, indem er dicht macht und irgendwann eh sein Bündel packt.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Den Partner bewusst provozieren und damit Streit auslösen? Warum tut man das? :ratlos:
 
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