Better an Oops than a 'What if?'

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
adventure-adventures-alternative-beautiful-Favim.com-3314694.jpg


Hallihallo,

den Spruch habe ich letztens gelesen und fand ihn ganz schön. Er spielt eben darauf an, dass man im Leben ruhig auch mal ein Risiko eingehen soll, anstatt sich immer nur zu fragen "Was wäre, wenn...?".
Was sagt ihr zu dem Spruch? Passt er zu eurer Lebenseinstellung?
Seid ihr generell risikofreudig? Seid ihr mutig?
Oder seid ihr eher ängstlich?
Wünscht ihr euch manchmal mutiger zu sein?
Gibt es konkrete Situationen in eurem Leben, zu denen ihr z.B. heute sagt "Mensch, hätte ich sie doch nach dem Kaffee gefragt!", "Hätte ich doch damals das Studium abgebrochen!",...?
Oder seid ihr heute sogar froh gewisse Dinge nicht getan zu haben?
Was würdet ihr Leuten raten, die nicht mutig sind und Dinge aus Angst vor Zurückweisung, Körben, Versagen,... nicht in Angriff nehmen?

Viele Grüße
vry
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
mir fällt genau eine einzige sache ein die ich nicht getan habe und wo ich hinterher dachte "hättest du mal..." - und das war, wo ich an der kasse stand, leider ins handy versunken, und eine alte dame nicht genug geld für ihren einkauf dabei hatte. habs erst gemerkt als hektische rückbucherei stattfand und ich ihren traurigen blick aufs vollkornbrot sah was zurück ging, stand noch einen moment erstarrt während ich versuchte die situation zu verstehen und mich zu erinnern was die letzte minute so gesprochen wurde und dann wars gefühlt zu spät um noch was zu tun, weil schon alles abgeschlossen war.

grade ich, wo ich doch normalerweise immer mitbekomme was um mich herum stattfindet... hätte einfach nur kurz meinen pfandbon über 50 cent hinschieben müssen und sagen "dazubuchen" und alles wäre gut gewesen... aber nein, ich habs erst vercheckt und hatte dann, als das ganze schon abgeschlossen war, nicht mehr den mut noch was zu sagen oder zu tun.
ich hätts wenigstens wos noch da lag selber kaufen und der dame hinterhertragen können, die war nicht flott unterwegs... zu unentschlossen, zu schissig, absolut falsch gehandelt in meinen augen. da bin ich auch im nachhinein noch wirklich enttäuscht von mir.

normalerweise komme ich aber nicht in solche situationen, ich handele eigentlich immer instinktiv und spontan, wenn da keine reaktion einsetzt bereue ichs hinterher auch nicht. vermutlich juckt mich deswegen obige situation so sehr, obwohls schon lange her ist.
insofern: für mich ist der spruch nicht wirklich geeignet bzw. bin ich nicht die zielgruppe, aber ich bin schon fan von "einfach mal machen!" - also prinzipiell finde ich ihn gut. solange zumindest, wie man mit dem handeln andere nicht in gefahr bringt, nen bisschen verstand und verantwortung sollte immer dabei sein.

Was würdet ihr Leuten raten, die nicht mutig sind und Dinge aus Angst vor Zurückweisung, Körben, Versagen,... nicht in Angriff nehmen?
"einfach mal machen" - dann merkt man nämlich, dass es garnicht so schlimm ist, wenns schief geht. ok, im ersten moment schämt man sich vielleicht in grund und boden, aber nen paar stunden später kann man normerweile schon drüber lachen... und es kann immer auch gut gehen!
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Sagen wir's so:

Wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass ein Wagnis eine erhebliche Lebensbereicherung zur Folge haben koennte, wenn es aufgeht, und meiner Meinung nach auch meine Karten gut sind, dann mach ich's. Habe ich schon immer so gemacht.

Und wie oft haben mir Leute gesagt "Boah, Deinen Mut moechte ich haben!" Aber sie sehen gar nicht, dass ich mehr Mut gebraucht haette, im alten Elend auszuharren. Vielleicht bin ich Pessimist und doch Traeumer. Aber ich glaubte oft in meinem Leben an eine bessere Zukunft, und knallte dann Situationen hin, und ging, wo viele Leute um mich dann die Haende ueber dem Kopf zusammenschlugen: "Wie kannst Du nur so einen Job/ so eine Wohnung/ so einen Wohnort aufgeben! Sowas findest Du niiiiie wieder!"

Fand ich auch nie wieder.
Dafuer fand ich andere, super Sachen, die ich heute nicht missen moechte.

Ich glaube, wenn man mal einige immense Veraenderungen hinter sich hat, gewinnt man da eine andere Einstellung. Es gibt keine Station in meinem Leben, von der ich heute sagen wuerde, "ich wuenschte, von da aus haette ich keine Veraenderung mehr erlebt." Denn letzten endes ist man immer mit seiner ureigenen Mixtur von Karma unterwegs, und die bewirkt, dass unterm Strich der Prozentsatz der eigenen Zufriedenheit irgendwie immer ausbalanciert ist, egal, was man macht.
 

Benutzer131032 

Verbringt hier viel Zeit
Was sagt ihr zu dem Spruch? Passt er zu eurer Lebenseinstellung?
Seid ihr generell risikofreudig? Seid ihr mutig?
Nicht ganz 100%.
Risikofreudig - Ja
Mutig - Ja
Aber nicht für alles würde ich ein Risiko eingehen, auch wenn ich ein Sache die ich nicht getan habe im Nachhinein gerne erlebt hätte.
Gibt es konkrete Situationen in eurem Leben, zu denen ihr z.B. heute sagt "Mensch, hätte ich sie doch nach dem Kaffee gefragt!", "Hätte ich doch damals das Studium abgebrochen!",...?
Ja... Ich wollte nicht mit einem ONS leben, wollte mehr. Darum hab ich es gelassen!
Oder seid ihr heute sogar froh gewisse Dinge nicht getan zu haben?
Ja... Der ONS mit der Schwester meines Besten Freundes :kopfwand: Hat mich die Freundschaft gekostet und Ich bereue es!

Was würdet ihr Leuten raten, die nicht mutig sind und Dinge aus Angst vor Zurückweisung, Körben, Versagen,... nicht in Angriff nehmen?
Such dir etwas aus dem du "Kraft" gewinnst, Erfolgserlebnisse jeder Art zb.
Wenn du etwas hast (Bei mir zb. mein Haustier, die Arbeit) das dich glücklich macht, ein Hobby in dem du aufgehst und das dir täglich einen oder mehr "Glücksmomente" Verschafft, kommt das Selbstvertrauen um auch mal einen Korb oder so was Weg zustecken.
Zumindest bei mir Funktioniert das recht gut.

Grüße Zurück
ChamCham
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin von Natur aus ein ziemlicher Angsthase, und bereue in der Tat eher Dinge, die ich nicht getan habe :zwinker:
Trotzdem bin ich einfach zu vorsichtig (das weiß ich auch), um allzu oft über meinen eigenen Schatten springen zu können/ wollen :ashamed:
Denn wenn es mir allzu viel Überwindung kostet, etwas zu tun, dann macht die Sache zu 99% sowieso keinen Spaß mehr.

Was manchmal schade ist, wenn ich schöne Erlebnisse verpasse, weil ich mir selbst im Weg stehe.
Aber wer weiß, womöglich bin ich auf diesem Weg schon vor sehr großen Dummheiten bewahrt worden, das werde ich nie herausfinden können...

Ich bin kein Mensch, der ständig darüber nachdenkt, ob ich nicht etwas verpasst habe, etc.
Sonst würde einem ja der Kopf platzen :grin: Man kann sowieso nie alles richtig machen oder alles erleben, was man sich so vorgestellt hat, was natürlich andererseits auch kein Grund ist, es erst gar nicht zu versuchen.
Aber ich finde die heutige Mentalität, bestenfalls an 3 Orten gleichzeitig zu sein, und zwanghaft möglichst alles ausprobieren zu wollen, eh für übertrieben. Danach steht mir sowieso nicht der Sinn...
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Irgendwie ist mir beides fremd. Weder bin ich sonderlich risikofreudig noch bereue ich häufig, dass ich Dinge nicht gemacht habe. Ich glaube, ich mache mir selten über irgendwelche Risiken Gedanken. Gleichzeitig mache ich mir auch selten Gedanken darüber, was passiert wäre, wenn ich etwas gemacht hätte, wozu ich mich dann doch nicht getraut habe. Ich denke wenig über eine Entscheidung nach, wenn ich sie mal getroffen habe, sondern mache einfach mit meinem Leben weiter.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich war früher sehr ängstlich, das hat sich allerdings nach und nach geändert. Richtig klick gemacht hat es nach dem Tod meiner Mutter. Da hatte ich dann so viel bereut, dass es meine Entscheidungsfreudigkeit nachhaltig beeinflusst hat.

In den letzten 10 Jahren habe ich dadurch so einige auf den ersten Blick sehr dumme und risikoreiche Sachen gemacht - und es hat sich fast immer gelohnt. :smile:

Einen wirklichen Rat habe ich da allerdings nicht.
 

Benutzer54465 

Meistens hier zu finden
Ich höre einfach meistens auf mein Gefühl und treffe die entsprechende Entscheidung auch wenn mein Kopf dagegen ist. Ich habe mal einen Artikel gelesen, dass wir uns zu oft über Entscheidungen den Kopf zerbrechen und dass die Auswirkungen am Ende eh nicht so sind, wie wir sie uns ausgemalt haben. Das kann ich für mich bestätigen. Z.B. habe ich mich im April um eine neue (deutlich besser bezahlte) Stelle beworben und mich richtig angestrengt, so dass ich den Job nach drei Auswahlrunden auch bekommen habe. Obwohl ich die Stelle anfangs unbedingt haben wollte und das viele nicht verstanden haben, habe ich sie nicht angenommen, weil mein Gefühl gesagt hat, dass ich es nicht tun soll. Die Dinge, die ich damals in meine Entscheidung einbezogen habe, spielen jetzt (3 Monate später!) kaum noch eine Rolle. Heute wäre der erste Tag gewesen und ich bin so mega glücklich, dass ich es nicht gemacht habe.
Generell gibt es mehrere Beispiele, wo ich Dinge einfach durchgezogen habe (Ausbildung abgebrochen und studiert, Weltreise gemacht, gute Stelle in Heimatstadt abgesagt und einfach in eine neue Stadt gezogen) und ich habe es nie bereut.
Ich glaube, an dem Spruch "man bereut nur die Dinge, die man nicht getan hat", ist viel Wahres dran.
Wenn es um Kennenlernen geht, nehme ich das auch oft selbst in die Hand, allerdings würde ich mir da selber manchmal etwas Zurückhaltung von mir wünschen :grin:
 
M

Benutzer

Gast
Höchstwahrscheinlich gehöre ich als Minderheit zu denjenigen Personen, die bereuen, was sie getan haben und nicht das, was sie nicht getan haben. Mit diesem Spruch kann ich mal so gar, gar nix anfangen.
Oder seid ihr heute sogar froh gewisse Dinge nicht getan zu haben?
Sagen wir so, ich bin unfroh gewisse Dinge getan zu haben, bzw. mich dafür entschieden zu haben. Und genau daraus folgte meine heutige Zurückhaltung und Vorsicht (und so im Kleinen bestätigt sich das nach wie vor!), dabei bleibe ich deshalb auch. Mir ist schon klar, dass sich das für Menschen, denen es genau anders herum erging, auch anders darstellt. Daraus jedoch eine allgemeine Lebensweisheit oder Ratschläge für
Leute, die nicht mutig sind und Dinge aus Angst vor Zurückweisung, Körben, Versagen,... nicht in Angriff nehmen
abzuleiten, halte ich für falsch.
Entweder man hat (oder entwickelt) eine gewisse Leichtigkeit im Umgang mit "oops" oder eben nicht.
 

Benutzer166918  (32)

Öfters im Forum
Interessantes Thema! Viel beizutragen habe ich aber leider nicht. Bei mir handelt es sich um eine ungünstige Mischung aus "risikoavers und reitet sich trotzdem regelmäßig in die Scheiße". Zum Glück bin ich nicht mutiger :rolleyes:
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich hinterfrage meine Entscheidungen nicht. Ich bin generell ein Mensch, der sich viel Zeit nimmt und alles genau abwägt.

Ich habe also noch nie etwas bereut, weil zu der fraglichen Zeit habe ich mich bewusst für etwas entschieden.

Alle meine Entscheidungen haben mich zu dem gemacht, wer ich jetzt bin. Sie waren rückblickend betrachtet nicht immer richtig, aber bereut habe ich sie nie. Ich hinterfrage das auch nicht, ich vertraue mir dahingehend.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Zu geringer Mut, eine zu starke Bequemlichkeit und die "Fähigkeit" auch in der beschissensten Situation zu verharren, sind Dinge, die mich echt bei mir selbst am meisten ankotzen. Ich habe nie geschafft, das zu überwinden.

Ich bereue z. B. sehr, dass ich im Studium oder danach nie ein Auslandsjahr auf die Reihe gebracht habe. Irgendwie habe ich immer genug Gründe gefunden, das JETZT nicht zu tun. Bescheuert.
 

Benutzer66067  (35)

Meistens hier zu finden
Jede Entscheidung für ist immer auch eine Entscheidung gegen etwas...

Und je nach Ausgang der Entscheidung wird man sich immer fragen, ob "gehen oder bleiben" die bessere Wahl gewesen wäre.
Manchmal steht man auch an Kreuzungen im Leben, an der beide Optionen gleich gut oder schlecht aussehen, und egal welche man trifft, es wird immer Momente geben, in denen man sie bereut.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe mal einen Artikel gelesen, dass wir uns zu oft über Entscheidungen den Kopf zerbrechen und dass die Auswirkungen am Ende eh nicht so sind, wie wir sie uns ausgemalt haben.
Das sehe ich auch so, im Endeffekt hat man doch so wenig in der Hand bzw. kann gar nicht so viel beeinflussen, wie man gerne würde. Häufig weiß man ja im Endeffekt auch einfach nicht, was die andere Entscheidung für Folgen gehabt hätte, vielleicht wären sie besser, vielleicht viel schlimmer. Also sind 90% der Gedanken, die man sich darum macht, eh verschwendete Liebesmüh. :grin:

Ich finde den Spruch gut um aufzuzeigen, dass viele Dinge am Ende einfach doch so unwichtig sind, dass man sich ruhig mal trauen kann, auch mal aus der Komfortzone rauszukommen.
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Was sagt ihr zu dem Spruch? Ist halt ein Spruch. Mit dem irgendein Schreiberling wahrscheinlich Geld verdient hat, aber selber kaum das lebt...

Passt er zu eurer Lebenseinstellung? Ich habe keine Zeit für eine "Lebenseinstellung"....ich bin zu sehr damit beschäftigt mein viel zu kurzes Leben vollends auszukosten.

Seid ihr generell risikofreudig? Das sagt man mir nach. Aber
meist sind das Leute, die selber nicht so leben. Ja, ich gehe Risiken ein. Aber nur solche, die ich vor mir selber rechtfertigen kann.
Ah...noch so ein Spruch "Better safe, than sorry". Oder so einer "Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkeit". Sind aber auch nur Sprüche. Es gibt nur sehr wenige Sprüche/Mottos, die mir wirklich etwas bedeuten. Zwei davon sind auf meinem Körper verewigt, ein weiterer ziert die Klinge eines meiner Messer. Und einen würde ich nie irgendwo verewigen.


Seid ihr mutig? Aus der Perspektive anderer wohl schon. Vielleicht wirke ich auch so, weil ich generell sehr wenig Zweifel an meinen Handlungen habe.
Ist halt immer auch eine Sache, was man sich ob Erfahrungen, ob Training, alles so zutraut. Aber wenn ich selbst erfahrenen Menschen noch ein "Du bist echt mutig" abringen kann, dann flaxe ich gerne damit zu entgegnen "Das ist nicht Mut, das ist Wahnsinn!"
Ich muß schlieslich mein Image wahren


Oder seid ihr eher ängstlich? Es gibt nur eines vor dem ich mich fürchte: Daß Menschen, die mir etwas bedeuten, etwas passieren könnte. Das ist schon zu oft passiert. Ich selbst hab mich schon so lang aus der Gleichung davongestohlen, daß ich die klassische Angst verlernt habe.
Obwohl ich Angst für eine inherent gute Emotion halte. Sie bewahrt uns vor Gefahren. Gavin de Becker, Schriftsteller und Gewaltforscher, hält Angst und deren Ursprung Intuition für die wichtigsten Hilfsmittel potentiell gefährliche Situationen zu überstehen. Leider sind wir mittlerweile so stark sozialisiert niemandem vor den Kopf stoßen zu wollen, daß wir unsere Instinkte irgendwo ganz tief in die untersten Schubladen unserer Wahrnehmung zu verbannen. Da bin ich halt lieber schmerzhaft-ehrlich und ungemütlich...und ein wenig wahnsinnig.


Wünscht ihr euch manchmal mutiger zu sein?
Es wäre mir deutlich lieber, wenn andere überhaupt mal Mut zeigen würden. Die Leute trauen sich längst nichts mehr zu. Außer natürlich den falschen...die nutzen die anderen aus.


Gibt es konkrete Situationen in eurem Leben, zu denen ihr z.B. heute sagt "Mensch, hätte ich sie doch nach dem Kaffee gefragt!", "Hätte ich doch damals das Studium abgebrochen!",...?
Der Vergangenheit trauere ich nicht nach, versuche nur aus ihr meine Erfahrungen zu schleifen, um nicht Fehler zu wiederholen. Ich hab mir zu oft den Kopf zermartert, hätte ich mich damals widersetzt aufs Internat zu müssen, würde mein Bruder, mein Onkel heute vielleicht noch leben.....wahrscheinlicher aber wäre, daß ich auch dem psychischen Fleischwolf, der mein Elternhaus war, nicht entkommen wäre. Egal. "What died, has passed"

Oder seid ihr heute sogar froh gewisse Dinge nicht getan zu haben? Naaaa.... Ich bereue nur die Sünden, die ich nicht begangen habe.....gibt es da noch welche von:rolleyes:?

Was würdet ihr Leuten raten, die nicht mutig sind und Dinge aus Angst vor Zurückweisung, Körben, Versagen,... nicht in Angriff nehmen? Genau. Macht es nicht. Lebt ein langes, gefahrloses, belangloses Leben, glaubt denen, die euch erzählen wollen wie man alles richtig macht (so wie ich gerade) und lernt lieber von Sprüchen, wie sie auf Bierdeckeln stehen könnten, als das ihr aus euren eigenen Fehlern lernt.
Oder macht viele Fehler. Je mehr, je besser. Aber vergesst nicht aus ihnen zu lernen. Und zu wissen, wo der Erste-Hilfe-Kasten ist, ist auch recht praktisch. Und wenn ihr nette Nachbarinnen habt, deren Lebenspartner ebenso paranoid wie eifersüchtig ist, ist es vielleicht nicht die schlechteste Idee eine beschusshemmende Weste zu tragen, damit ihr irgendwann danach mal andere Menschen darüber aufklären könnt, daß mutig zu sein manchmal echte Bauchschmerzen bereiten kann...
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren