Autounfall eines Freundes - "optische Folgen" - psychische Belastung

Benutzer137839 

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Hallo alle zusammen,

da ich in diesem Forum öfters unterwegs bin und die Erfahrung gemacht habe, dass auf individuellste Fragestellungen eingegangen wird, wende ich mich mal an euch mit diesem Thema.

Ein guter Freund von mir hatte einen schweren Autounfall (als Fußgänger angefahren worden, Fremdverschulden), zeitlich liegt es ein wenig zurück, er befindet sich (nicht mehr) in Lebensgefahr. Gesundheitlich soweit alles ok, Knochenbrüche und ähnliche Blessuren verheilen gut.
Was ihn (und mich auch) beschäftigt - ich hoffe, dass diese Thematik ernst genommen wird, er jedenfalls traut sich nicht recht, um Hilfe zu bitten, da er Angst hat, es könnte als Übertrieben dargestellt werden - ist die sehr große Platzwunde auf seinem Kopf, direkt vorne im Stirnbereich. Die Wunde ist recht gut ausgeheilt, sehr vernarbt. Die Problematik: Es wachsen in diesem Bereich keine Haare mehr. Laut Ärzten niemals wieder. Sehr großflächig. Ich würde behaupten mind. 6x5cm. Er hat momentan etwas längere Haare, aber egal wie man es kämmt und stylt, er kann diese große Lücke nicht verbergen. Darüber sprechen tut er kaum, ich bemerke jedoch eine starke Tendenz, dass er sich aus seinem Sozialleben zurück zieht. Er geht nur noch mit Mütze oder Kaputze über dem Kopf raus. Und persönlich kann ich es auch verstehen. Ein großer Teil direkt an der Stirn ist komplett haarlos, mich selbst würde es ebenfalls belasten, er könnte nie wieder eine normale Frisur tragen.

Ich möchte ihm in diesem Fall unbedingt helfen, kenne mich jedoch mit rechtlichen Geschichten gar nicht aus und er traut sich auch nicht, etwas zu unternehmen, aus der Angst heraus, nicht ernst genommen zu werden.
Sicherlich gibt es schlimmere Dinge im Leben und wir sind auch alle froh, er selbst natürlich auch, dass er gesund und wohlauf ist, aber dennoch belastet auch mich der Gedanke, dass er nun lebenslänglich diese optische Problematik mit sich herum tragen wird (eventuell übertreibe auch ich).

Meine Frage nun: gibt es die Möglichkeit, in so einem Fall Schmerzensgeld zu erklagen bzw. die Unfallverursacherin gerichtlich dazu zu 'nötigen', Folgekosten für Behandlungen wie Haartransplantationen auf Narbengewebe zu tragen? Wie geht man in so einem Fall am Besten vor?

Soweit ich herauslesen konnte, übernimmt die Krankenkasse nicht die Kosten für 'Schönheitsbehandlungen'. Gibt es dabei Abstufungen und Berücksichtigung bezüglich psychischem Leid? Es handelt sich immerhin nicht um ein 2-Cent-großes Stück, welches haarfrei ist, sondern um eine sehr große Fläche, die nicht verborgen werden kann.

Bevor es zu lang wird, belasse ich es erst einmal dabei und bedanke mich für Antworten, Gedanken und Anregungen.
 

Benutzer95651  (35)

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Da rechtliche Beratung hier im Forum verboten ist, wird dir das niemand beantworten und er sollte sich daher direkt einen Anwalt suchen.

Wünschen deinem Freund aber alles Gute und viel Erfolg und Kraft!
 

Benutzer2610 

Meistens hier zu finden
Leider geht die Frage irgendwo doch recht stark in den Bereich individuelle Rechtsberatung was es für juristische Laien schwierig macht hier zu antworten (-> § 6 RDG - Einzelnorm)

Daher kann man nur pauschal sagen:
Er sollte sich fachkundig beraten lassen.

Generell kann man sagen dass der Verursacher eines Unfalls für Schäden haftbar gemacht werden kann, daher ist die KFZ-Haftpflichtversicherung auch verpflichtend.
In welchem Umfang das im Einzelfall möglich ist kann nur ein fachkundiger Jurist burteilen bzw. ggf. am Ende die Gerichte entscheiden.
 

Benutzer165415 

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Also Haarverpflanzung hilft nur bedingt, sieht meist ziemlich lächerlich aus aber kommt evtl auch auf die Stelle und Größe an.

Es gibt für ca 200€ so ein Haarnetzteil oder quasi ein Stück Tupet welches bestimmte Friseure an da Echthaar ankleben. Das muss aber alle 4 Wochen wiederholt werden da der Kleber nicht so lange hält. Man kann damit aber schwimmen gehen und alles machen und es sieht echt aus! Eine teure Sache aber mMn das einzige was optisch gut aussieht.

Mit vernarbtem Gewebe kenne ich mich nicht aus... ich hatte mir auch viel Panik gemacht als die Geheimratsecken zu wachsen begannen und Jahre lang über alles mögliche informiert und zu diesem und jenen Arzt.

Letzten Endes hat sich meine Einstellung geändert und heute ist meine Frisur kahl.
Kann sein, dass ihn dann aber seine Narben stören. Ich denke in erster Linie muss er damit einfach erstmal psychisch klar kommen.

Man kann nicht alles wegzaubern und manchmal muss man mit gewissen Dingen leben.. evtl dann auch mal am Selbstbewusstsein arbeiten.
 

Benutzer137839 

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Oh, da wusste ich nicht recht Bescheid, dass mir derartige Rechtsfragen nicht beantwortet werden dürfen.

Und natürlich sollte man in gewissem Masse an seinem Selbstwertgefühl arbeiten. Geheimratsecken würden ihn persönlich nicht so sehr stören, bei ihm sieht es eher krankhaft aus, die Leute schauen sehr stark und er fühlt sich absolut unwohl. Wie schon von mir angemerkt, es gibt sicherlich schlimmere Dinge. Jedoch macht es mich persönlich traurig, dass er sich sein ganzes Leben lang deswegen unwohl fühlt, nur weil eine Person der Meinung war, während der Autofahrt telefonieren zu müssen. Deshalb habe ich mich hier her gewandt.
 

Benutzer165415 

Ist noch neu hier
Dafür gibt es evtl spezielle Foren oder eben beim Anwalt anrufen (ist natürlich nicht ganz gratis).

Ich wollte das auch nicht mit Geheimratsecken vergleichen und ich weiß ja auch nicht wie sehr vernarbt die Haut ist... aber evtl sieht es kahlköpfig besser aus als wenn ein Loch schräg aus der Frisur raus schaut.
mMn hilft optisch nur der Friseur mit dem klebenden Tupetstück was die Krankenkasse wohl nicht zahlen wird. Evtl kann er das vom Schadensersatz abbezahlen aber 200€ im Monat für ein bisschen Haar und Haarverpflanzung kommt da optisch nicht ran daher habe ich notfalls eine kahle Frisur vorgeschlagen.
 

Benutzer137839 

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Leider wird er sich in irgendeiner Art damit arrangieren müssen. Ich habe ein wenig Angst um ihn, da er psychisch ohnenhin schon labil war, Selbstwertprobleme hatte inkl. erfolglose Therapien. Deshalb mache ich nun ein Drama aus etwas, das vielleicht erstmal nicht so dramatisch wirkt. Obwohl ich denke, dass niemand eine große kahle Stelle im Stirnbereich sonderlich prickelnd fände. Ich versuche mich gut zu informieren, um ihm Hilfestellungen geben zu können, Vorschläge, wie man es verbessern oder lösen könnte.
 

Benutzer165415 

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Also der Bereich oberhalb meiner Stirn hat schon lange keine Haare mehr, damit musste ich mich mit mitte 20 schon abfinden.
Sieht man die Narben denn stark?

Natürlich würde ich da was auf Schadensersatz rausholen.
Meine Oma hat für ein paar Schrauben im Bein kürzlich ordentlich abgesahnt und jedem Familienmitglied 1000€ überwiesen. Also da sollte schon was drin sein aber das wird ihm bei diesem Problem aber wahrscheinlich nur bedingt helfen.

Aber wie du schon sagtest, eine Therapie sollte fortgeführt werden und das sollte an erster Stelle stehen! Eine instabile Psyche finde ich schon dramatisch und wenn er zurückgezogen lebt und sich ständig unwohl fühlt geht da schon viel Lebensqualität verloren.

Die Kosten kann man ggf mit der Sache verbinden... die meisten Psychotherapeuten nehmen ja nur Privatpatienten.
 

Benutzer137839 

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Die Narben sind sehr stark zu sehen, weshalb auch eine Glatze niemals diesen 'kranken Touch' nehmen kann, der ihn so stört. Er wurde kürzlich sogar von einem Bekannten angesprochen, ob er denn einen Hirntumor hatte und ob es ihm wieder gut gehe. :what: so gänzlich voller Mitleid, aber ihn stört es gerade, dass er so 'krank' aussieht, es ist einfach keine natürliche Veränderung, sondern etwas, das starke Aufmerksamkeit hervorruft.
Eine Therapie ist sicherlich sinnvoll, aber für wen ist es schon einfach, von heute auf morgen akzeptieren zu müssen, dass man im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht und nichts mehr 'normal' und so wie früher ist.

Ach, ich mach mir einfach zu viele Gedanken, weil er mir so leid tut. :X3:
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Die Narben sind sehr stark zu sehen, weshalb auch eine Glatze niemals diesen 'kranken Touch' nehmen kann, der ihn so stört. Er wurde kürzlich sogar von einem Bekannten angesprochen, ob er denn einen Hirntumor hatte und ob es ihm wieder gut gehe. :what: so gänzlich voller Mitleid, aber ihn stört es gerade, dass er so 'krank' aussieht, es ist einfach keine natürliche Veränderung, sondern etwas, das starke Aufmerksamkeit hervorruft.
Eine Therapie ist sicherlich sinnvoll, aber für wen ist es schon einfach, von heute auf morgen akzeptieren zu müssen, dass man im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht und nichts mehr 'normal' und so wie früher ist.

Ach, ich mach mir einfach zu viele Gedanken, weil er mir so leid tut. :X3:
Wie wäre es dne mit Drübertattowieren ich kenne da zufällig eine Tatowierer der sich auf Tattoo retuschierrungen und Schönheitsmarkel (Ersatz von Plastischer schirgie durch Tattokust ) spezialisiert hatte. Ich finde das fazinierend was man da machen kann. Mir aht er mit meinem aknegezeichent Rücken auch mal empfohlen was nettes drau zu Tattowieren anstatt es irgendwann lasern zu lassen. So aht er auch mal eine Narbe im Gesicht zu einem Blitz oder einer Blume oder was auch immer verwandelt.
 

Benutzer137839 

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schuichi schuichi das ist eine Idee, ich werde es mal vorsichtig bei ihm ansprechen.

Mit einem passenden Tattoo könnte er sich vielleicht auch einfach mit der 'Lücke' im Haar arrangieren. Schwäche betonen usw. kommt sicherlich auch selbstbewusster.
 

Benutzer165415 

Ist noch neu hier
Das zu akzeptieren ist überhaupt nicht einfach und wird Monate oder wahrscheinlich Jahre dauern da er deiner Aussage schon Probleme hatte.

Einen guten Therapeuten zu finden ist auch nicht einfach und Ersttermine habenoft sehr lange Wartezeiten... bis dahin ist es gut einen guten Freund an der Seite zu haben der ihn zur Therapie motiviert aber auch mal von dem ganzen Stress ablenkt (und sich selbst auch nicht ständig sorgt).
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
schuichi schuichi das ist eine Idee, ich werde es mal vorsichtig bei ihm ansprechen.

Mit einem passenden Tattoo könnte er sich vielleicht auch einfach mit der 'Lücke' im Haar arrangieren. Schwäche betonen usw. kommt sicherlich auch selbstbewusster.
Genau das meite ich ja . Mein Kumpel der das macht ich habe ihn eben aus dem bett geklingelt und verschlafen meinte er : Ist der Typ Stargatefan ? " Ich wusste genau was er meint :zwinker:
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Ich glaube, wenn dein Kumpel sich erst mal an die Narbe gewöhnt hat, ist es für ihn leichter, auch mit Blicken anderer Leute klar zu kommen. Sein Freundeskreis braucht sicher auch einige Zeit, bis man nicht mehr “nur die Narbe“ gedanklich im Fokus hat, wenn man sein Gesicht ansieht, bei ihm selbst wird das vermutlich noch länger dauern.
Mit der Zeit werden Narben auch blasser und weniger wulstig. Es gibt auch Narbengel, dass das gut fördern soll.

Vielleicht hilft es ihm, wenn er sich immer wieder bewusst macht, dass die Narbe ein Zeichen dafür ist, dass er in Lebensgefahr war und das überleben geschafft hat. Sie ist so gesehen ein äußerst positives Zeichen und eine Erinnerung daran, dass er verdammt viel Glück hatte. Sie ist kein so großer Makel, wie er momentan glaubt, so gesehen.

Die Leute meisten Leute dürften schauen, weil es ungewöhnlich ist, nicht, weil sie es hässlich finden. Vielleicht starren sie auch ein paar Sekunden länger hin, weil sie überlegen, was ihm passiert ist.
Vielleicht kann er sich ja mit euch zusammen ein paar gute Sprüche überlegen, oder einfach einen kurzen Erklärungstext. Dann hat er eine Reaktionsmöglichkeit mehr, als sich “nur“ komisch angestarrt zu fühlen. Oder/und überlegt was, mit dem er sich dann gedanklich ablenken kann oder wie sich klar machen kann, dass Leute nicht nur starren, wenn sie jemanden nicht hübsch finden.
 

Benutzer154731 

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Wenn der psychische Leidensdruck hoch genug ist werden OPs doch von der Kasse bezahlt?! Da bin ich mir ziemlich sicher. Informier dich da mal.
Ich könnte mich mit sowas auch nur schwer abfinden und wenn er sich schon zurück zieht ist es höchste Zeit was zu machen.

Ich würde erst mal alle Möglichkeiten ausschöpfen die es operativ gibt, heute kann man doch schon wirklich viel machen. Nur weil ein User hier sagt auf Narbengewebe wird es schwierig heißt das doch noch nichts. Und ganz ehrlich, Schönheitschirurgen werden doch noch mit viel lächerlicheren Fragen konfrontiert. Jemand mit ner großen Narbe auf der Stirn nach einem Autounfall bekommt da bestimmt viel Verständnis.

Vielleicht solltest du deinem Kumpel in erster Linie moralisch beistehen, bevor du konkrete Lösungsvorschläge bietest.
Gib ihm die Möglichkeit, drüber zu reden. Dass du es total gut verstehen kannst, dass er sich so mega unwohl fühlt. Dass er trotzdem als Mensch wertvoll und wichtig ist.
Vor allem: versuche auf keinen Fall, ihn in eine Richtung zu drängen. Du kannst ihm sagen dass du dir Gedanken gemacht hast und ein paar Ideen hättest, ob er die hören möchte. Wenn er dann ja sagt, kannst du loslegen.
Tattoo, OP, Glatze, damit leben, Therapie. Und dann merkst du ja schon, was ihm davon zusagt. Mach ihm Mut und begleite ihn, aber dränge ihn zu nichts. Letzten Endes muss er damit leben, und das kann er vlt am besten mit einer Lösung, die für dich nicht geeignet wäre.

Aber am wichtigsten ist sicherlich die moralische Unterstützung.
[doublepost=1493793752,1493793323][/doublepost]Hier hab ich was gefunden (ich hoffe das gilt noch nicht als Rechtsberatung)
Was die Kasse zahlt - und was nicht
Plastische Chirurgie
"Regelwidrigkeit körperlicher oder seelischer Art", so nennen Juristen bestimmte Abweichungen von einem normalen Körperzustand (übrigens auch: Geisteszustand). Bei der Frage, ob korrigierende Operationen von der GKV bezahlt werden, ist zunächst zu beachten, dass Menschen ohnehin sehr verschieden sind. Entscheidend ist, ob die Körperfunktion deutlich beeinträchtigt oder eine Abweichung erheblich entstellend ist. Wo aber verläuft die Grenze? Viele Einzelfälle müssen von Sozialgerichten entschieden werden. Die Operation einer "Hasenscharte" wird bezahlt, Brustvergrößerungen oder -verkleinerungen aus rein ästhetischen Gründen dagegen nicht.
 

Benutzer154731 

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Off-Topic:

In dem Fall wäre doch wohl als erstes die Versicherung des Unfallverursachers gefragt...
Man kann natürlich eine philosophische Abhandlung darüber schreiben wer wann was tun müsste und sich fürchterlich darüber aufregen wenn es so dann nicht läuft... :rolleyes:
Oder man geht es pragmatisch an und holt sich Unterstützung überall wo man sie kriegen kann.

Ich würde es einfach überall probieren, und der Tipp mit der Unfallversicherung des Unfallgegners kam ja schon.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ein guter Freund von mir hatte einen schweren Autounfall (als Fußgänger angefahren worden, Fremdverschulden), zeitlich liegt es ein wenig zurück,

Meine Frage nun: gibt es die Möglichkeit, in so einem Fall Schmerzensgeld zu erklagen bzw. die Unfallverursacherin gerichtlich dazu zu 'nötigen', Folgekosten für Behandlungen wie Haartransplantationen auf Narbengewebe zu tragen? Wie geht man in so einem Fall am Besten vor?

Schadensersatz und Schmerzensgeld sollte man wohl von Anfang an fordern ... und nicht erst irgendwann.

Ich hatte mal einen Unfall ohne Schuld - ist schon lange her und es wurde gleich von der gegnerischen Versicherung per Fragebogen abgeklärt, ob ich da was haben will. Ja ich wollte und habe mich dann auf einen Betrag geeinigt. Musste aber unterschreiben, dass ich später keine weiteren Ansprüche mehr habe wegen eventueller Spätfolgen.

Ein entsprechender Anwalt wird die Optionen für Deinen Freund in wenigen Minuten beantworten können und sich gegebenfalls drum kümmern, Ansprüche durchzusetzen, falls diese bestehen.
Ein Erst-Beratungsgespräch kostet nicht die Welt - 150 Euro oder so - das sollte man investieren.

Ansonsten: an Narben gewöhnt man sich ... sie verblassen mit der Zeit auch optisch und irgendwann gehören sie einfach zu einem. Am Anfang kann man echt viel Mützen machen, wenn man sich noch schämt. Tattoo ist mir auch erst in den Sinn gekommen, aber dann gucken die Leute auch, da die Stelle doch recht ungewöhnlich ist ... Ich hoffe Dein Freund kriegt die Kurve - es ist schon beschissen, wenn man wegen der Unachtsamkeit von anderen Leuten dermaßen geschädigt wird. Aber er lebt und es geht ihm körperlich wieder gut. Das ist ein großes Geschenk und es macht einem vielleicht bewusst, wie unwichtig optische Makel sein können, so lange man ansonsten gesund ist und keine Behinderung zurück geblieben ist, die den Rest des Lebens einschränkt ...
 
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