Auch mehrere Baustellen...Bitte um Hilfe!

Benutzer107947  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo an alle,

also ich habe auch mehrere Baustellen und komme einfach nicht weiter!? Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?
Also ich bin ziemlich planlos, da

1) Schwierige Familiäre Situation
ich kein geregeltes Familienleben hatte, meine Familie hat kaum Freunde / lebt ziemlich isoliert, keine finanziellen Probleme, aber mir fehlt es an einer Stabilität

2) Beruf/Studium/Finanzielles
Bin damals wegen meines Exs ins Ausland und habe dort ein Studium begonnen, das mir aber nicht wirklich Spass bereitet hat, habe jetzt einen festen Arbeitsvertrag im Ausland, was ich aber sehr langweilt.
Das positive ist, dass ich mein eigenes Geld durch wenig Aufwand verdiene, das Ambiente gefällt mir dort aber gar nicht und ich werde von alten Männern ständig angebaggert.
Die Stadt, in der ich lebe, ist toll und hat viel zu bieten - wie im Urlaub, allerdings ist der Verdienst auch schlecht und die Mieten teuer.
Hatte damals mein Studium in Deutschland unterbrochen und bereue jetzt, dieses Schritt wegen meines Exs getan zu haben. Ich war allerdings während der ganzen Zeit noch an der deutschen Uni eingeschrieben, wegen Versicherung etc. werde aber dieses Jahr 25.. Habe auch noch meine Studentenwohnung in Deutschland muss aber bis Ende September ausziehen. Meine Wg im Ausland muss ich Ende diesen Monats verlassen. Ich weiss einfach nicht wohin und würde gerne nochmal studieren. Ich habe das Gefühl, wegen meines Exes das Studentenleben verpasst zu haben, weiss aber nicht, ob ich mit 25 nochmal zu alt dafür bin und ich weiss nicht ob ich es dann bereue. Ich könnte jetzt hier noch ne Weile arbeiten oder nach Deutschland zurück und mich an der Uni umsehen, bzw. erstmal Urlaub nehmen über 3 Wochen. Kündigungsfrist habe ich gerade einmal 2 Wochen hier.
Ich vermisse einfach das Studenleben..
Was würdet ihr mir raten?
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Hi,

beim Thema Familie bin ich ein schlechter Berater. Habe selbst seit Ewigkeiten Stress mit beiden Eltern und deswegen seit meinem Auszug mit 18 den Kontakt auf das Nötigste reduziert. Ich ärger mich jedesmal, wenn ich sie sehe, deswegen sehe ich sie halt nur seltenst. Das hat mir allerdings nur selten Bauchschmerzen bereitet, im Gegenteil: das frühe Abnabeln hat mir viel gebracht im Leben. Aber das ist meine spezielle Ansicht, von der ich weiß, das nur wenige sie nachvollziehen können.

zu dem Anderen: geht es Dir um das Studentenleben oder um mehr? Zu diesem "etwas-verpasst-haben-im-Leben" habe ich auch eine sehr eindeutige Meinung: ich halte es für eine Illusion. Du wirst mit 25, einem abgebrochenen Studium und Berufserfahrung einfach nicht die Zeit zurückholen können, die Du meinst, mit 20 verpasst zu haben. Das wird nie klappen.
Solltest Du studieren wollen, um Dich weiterzuentwickeln, dann rate ich sofort dazu, es zu machen. Aber nicht wegen paar Parties mit 17-20jährigen...
Ich bin eh allgemein der Meinung, dass man seine Zeit und seine Kraft darauf konzentrieren sollte, sich weiter zu entwickeln, nicht Rückschritte zu machen, um verloren Geglaubtes wiederfinden zu wollen.

Wenn Dein Job Dir nicht gefällt, aber die Stadt, in der Du wohnst, dann suche Dir dort einen neuen Job. Oder sind die Chancen dort so schlecht?

Es wird mir nicht so ganz klar aus Deinem Beitrag, was Du eigentlich wirklich willst. Ich spüre eine eher diffuse Sehnsucht nach einem anderen, vll unbeschwerteren Leben, aber hast Du Dir schonmal Gedanken darüber gemacht, wo diese her kommen?

Wär' vll ganz gut, wenn Du bißchen mehr zu Dir schreiben würdest.

Mark11
 

Benutzer107947  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo! Also erstmal vielen Dank für deinen super Beitrag! Das hat mir wirklich sehr geholfen.
Zum Thema Eltern: ich merke auch wie meine Familie mich herunter zieht. Ich meine finanziell gab es nie Probleme, aber zu sehen wie meine Mutter depressiv nur auf der Coach sitzt und einen Messi-Haushalt führt, ist sehr schlimm für mich...
Auch dass sie keinen sozialen Kontakt haben/mein Bruder null Freunde macht mich sehr fertig.
Ich sehne mich nach einem geregelten Leben, einem Haushalt wo gekocht wird, zusammen gegessen wird und auch mal Freunde eingeladen werden.. Das ist bei uns leider nicht der Fall.
Deshalb bin ich damals auch nach Spanien gegangen - im Süden das komplette Gegenteil: Familienleben pur!
Ich habe mich mit 19 in eine Beziehung gestürzt und wollte sofort eine Familie, etc...
Ich war 5 Jahre lange emotional abhängig, mein Ex hat mir eine gewisse Stabilität geboten, leider wenig/kaum Aufmerksamkeit geschenkt.
Um in seiner Nähe zu sein habe ich damals auch mein Studium in Deutschland unterbrochen und ein Studium im Ausland begonnen (mir hat es sehr an Disziplin gefehlt und mit 20 hatte ich einfach andere Interessen im Kopf...)
Das Studium im Ausland hat mir von Anfang an keinen Spass gemacht, aber ich wollte dennoch nicht wieder abbrechen und habe es bis zum Bachelor durchgezogen - mit einem mittelmäßigen Abschluss von 2,7.
Damals hat sich mein Leben nur um meinem Ex-Partner gedreht, und jetzt habe ich das Gefühl, dass mein Studium etc jahrelang viel zu kurz gekommen ist, wobei ich auch nicht der absolute Lerntyp bin
Im Sommer habe ich dann endlich gemerkt, wie abhängig ich von meinem Ex war und mich gelöst..
Ich hatte daraufhin sofort einen Job in einer anderen Stadt in Spanien und war sehr auf mich alleine gestellt.
Die Stadt ist super, aber ich kenne relativ wenig Leute und die Arbeit ist sehr schlecht.
Ich werde von meinem Kollegen gemobbt und zT von einem anderen sexuell belästigt.
Das Tolle ist, ich habe Strand und Urlaubsfeeling. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass ich Studiumsmäßig noch viel mehr aus mir rausholen kann und sehne mich auch nach meinem Studentenwohnheim, welches ich immernoch habe (mein Bruder wohnt zur Untermiete), allerdings nur noch bis Ende September...
Ich bin sehr ratlos immoment, da ich meine jetztige Wohnung in Spanien auch bald räumen muss bzw. umziehen..

---------- Beitrag hinzugefügt um 19:30 -----------

Andererseits weiss ich auch, dass wenn ich wieder nach Deutschland komme, mein Bruder (der ja in meiner Wohnung lebt) und meine Familie mich wieder herunterziehen werden.
In der jetzigen Arbeit bin ich total unterfordert und mache nur langweilige Tätigkeiten, wodurch in auch depressiv bin und mir der Ansporn fehlt.
Aber in Spanien habe ich dennoch was das Gehalt/Regelungen angeht die besten Verhältnisse, da das Land immoment ziemlich schlecht darsteht...
Mein Ex wollte übrigens, dass ich wieder zu ihm zurück kehre und will sich jetzt um mich sorgen.. (was er jahrelang nicht getan hat..)
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Hi nena,

das sind wirklich einige Baustellen, die aber eigentlich nur für ein Gebäude errichtet sind: Du hast i.M. absolut keine Ahnung, wo die Reise (= Dein Leben) hingehen soll. Das ist kein Vorwurf, ich glaube nur, Du stehst vor einem Riesen-Berg von Fragen und wenn Du eine Antwort findest, tauchen gleich 3 neue Fragen auf.

Kenne ich, gab es in meinem Leben auch schon.

Daher denke ich, solltest Du mal beginnen, das Gesamtproblem (was soll ich machen, wo will ich hin, was will ich erreichen usw) in kleine Teile zu zerbröseln und dann Stück für Stück an eine Problemlösung herangehen.
Fangen wir mal mit dem Einfachsten an: Dein Ex. Finger weg. Mach den Fehler nicht ein zweites Mal! Du warst schonmal abhängig von ihm und hast für ihn einige Deiner Wünsche aufgegeben. Im Moment bist Du in einer ganz schwachen Verfassung, da ist es doch vorprogrammiert, dass ein augenscheinliches "ich-helfe-Dir" Dich sofort umfallen lässt. Den Preis dafür kennst Du. Und wenn Du in 2 Jahren z.B. das nächste Mal aufwachst, sind so paar Optionen, die Du jetzt noch hast, vorbei.
Studium. Schon bedeutend schwerer. Betrachte jetzt nur mal den Interessens- und Karriere-Aspekt. Wie sehen Deine Berufschancen in Spanien in den nächsten 10 Jahren aus? Jetzt bist Du grotten-unzufrieden, sowohl mit dem Job selbst als auch mit der Atmosphäre. Wie stehen Deine Chancen zu wechseln? Ich weiß nur aus deutschen Medien, dass es eher insgesamt sehr schwierig ist, aber Du lebst da und weißt es besser. Dann vergleiche das mal mit einem Studium in D und den Chancen, die Dir daraus erwachsen können. Ziehe aber auch in Betracht, dass Du erstmal noch paar Jahre wenig geld haben wirst und dass die Jobaussichten für Akademiker auch in D in diversen Branchen nicht sonderlich rosig sind.
Hast Du Chancen, Dich in SP weiter zu bilden, damit Du dort interessantere Jobs finden kannst? Oder ist es in D besser?
Studium, die Zweite: Studentenleben, Dein Wohnheim. Deine Sehnsuchtsinsel :zwinker:. Klar, wenn Du das, was Du mit 20 dort erlebt hast und mit Deinem sozialen Umfeld jetzt vergleichst, dann ist Dein Wunsch sehr nachvollziehbar. Aber Du kannst die Zeit nicht zurückholen. Also setze Dich bitte ernsthaft damit auseinander, ein soziales Umfeld zu haben, in dem 95% der Leute >5 Jahre jünger sind als Du.
Familie. Habe ich ja schon geschrieben, was ich dazu denke. Allerdings verstehe ich z.B. nicht Deine Wünsche nach Halt, einem geregelten Leben und gemeinsames Essen. Hey, Du bist 25, lebe Dein eigenes Leben und mache Dich nicht von denen abhängig. Es ist nicht Deine Aufgabe, Deine Mutter aus ihrem Trott herauszuholen oder Freunde für Deinen Bruder zu finden. Gerne kann man helfen und unterstützen, aber nicht, wenn sie es offensichtlich gar nicht wollen.
Wohnort: ebenfalls seeehr schwierig, weil das Wohlfühlen in einer Stadt von so wahnsinnig vielen Dingen abhängig ist. Das schönste Wetter, der schönste Strand kann nicht fehlende Freunde ersetzen. Nur als Beispiel. Da würde ich an Deiner Stelle schlicht mal für SP und D eine Plus-/Minus-Liste schreiben und dann vergleichen.

Wie du merkst, kann und will ich Dir nicht zu jedem Teilproblem einen Rat geben, das Meiste kannst Du nur selber entscheiden. Die Fragen, die ich gestellt habe, kannst Du gerne hier beantworten, musst Du aber nicht. Sie sind eher dafür gedacht, dass Du sie Dir selber stellst und versuchst, zu beantworten. Und Dir weitere Fragen stellst, solange, bis Du immer weniger offene Fragen hast. Das ist das, was ich mit dem "Zerbröseln" meinte, gar nicht zuerst an die ganz große Frage herangehen, sondern versuchen, auf kleine Fragen Stück für Stück eine Antwort zu finden.

Mark11
 

Benutzer6428 

Doctor How
Hi nenab!

Ich hab nur einige wenige Ergänzungen, die mir noch eingefallen sind.

In Bezug auf deine Familie ist eine Sache ganz wichtig, die hat Mark zwar schon genannt, ich will es aber nochmal Betonen: DU BIST NICHT VERANTWORTLICH FÜR DEINE FAMILIE! Lade dir diese Verantwortung nicht auf! Du kannst niemanden, auch nicht Menschen in deiner Familie retten und wenn es dir nicht gut geht schon dreimal nicht! Wenn sie etwas gegen ihre Probleme machen wollen und auch durchziehen, dann gibt es eine Chance ab und zu mal die Hand zu reichen...vorher ist es nicht dein Problem und selbst wenn es das wäre...wie solltest du die Arbeit von anderen machen?

Dann nochmal zum Thema Deutschland vs. Spanien: Wenn du nach Deutschland zurück gehst heisst das noch lange lange lange nicht, dass du in Reichweite deiner Familie bist! Wenn die z.B. in Frankfurt wohnen und du in München, wie sollte das gehen? Wenn du dir in Deutschland ein Studium suchst, musst du das nicht in deiner alten Uni machen und vielleicht ist das auch garnicht möglich...

Ansonsten hat Mark dir ein paar schöne Punkte in die Hand gegeben, die du abarbeiten solltest. Ich glaube, dass es dir direkt danach schon viel besser gehen wird!
 

Benutzer107947  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo! Also vielen Dank euch beiden!! Ich bin immoment wirklich überfordert mit der ganzen Situation und Hin und Her gerissen. Es zerrt wirklich sehr an meinem Nerven und es kommt mittlerweile auch zu Essattaken, etc.
Ich bin schon viel umgezogen und finde es einfach nervig jedes Mal wieder meine Sachen zu packen und von neu anzufangen.
Mit meinem Ex ist es klar, ich habe ihm das auch klipp und klar gesagt, dennoch ruft er mich immernoch an und meinte, ich bräuchte unbedingt eine Therapie. (Wegen meinem Essverhalten etc.)
Ich hatte viel abgenommen und habe sehr kontrolliert gegessen (also nur gesunde Sachen wie Volllkorn, Fisch, Gemüse...) und jetzt in der Stresssituation kommt es immermehr zu Essattacken..
Der Strand und die Stadt ist wirklich toll, aber ich habe auch wenig Freunde hier..
Einerseits wollte ich immer ins Ausland und internationalle Leute kennenlernen, andererseits weiss ich auch in Deutschland ein geregeltes Leben mit privat Versicherung etc sehr zu schätzen. Ich bin hin und her gerissen und habe Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen..

---------- Beitrag hinzugefügt um 19:53 -----------

achso zu thema Job: Ich habe einen Bachelor in BWL gemacht. Eine große Firma hat mir sofort einen Posten in Spanien angeboten, allerdings in einem Bereich, der mir keinen Spass macht (geht in Richtung Finanzen und Controlling..) Immoment mache ich noch nicht viel, da sie mir Zeit zum Einarbeiten geben und mein Chef wirklich sehr nett und verständinissvoll mit mir umgeht.
Allerdings wollte ich nie so einen Job, wo man ausschließlich nur im Büro sitzt und Rechnung etc sortiert.
Sie hatten mir zwar damals gesagt, dass ich eventl. in 5 Jahren die Abtelilung dort übernehmen könnte..
Allerdings sehe ich mich nicht im Controlling.
Positiv ist, dass ich mein eigenes Geld verdiene und dafür ein "leichtes" Leben habe - also wenig Stress, etc.
Meine Kollegen sind doppelt so alt wie ich und alles Alt eingesässene Spanier.
Ich fühle mich teils gemobbt, da sie immer komische Sprüche in meine Richtig geben, ich bin immoment sehr schwach, dass mich das alles zu schaffen macht.
Deshalbt sehne ich mich auch nach einem jugendlichem/studentischen Ambiente und nach Studentenwohnheim in Deutschland, das ich noch bis Ende September habe.
In Deutschland könnte ich versuchen,mich auf Master zu bewerben, ist aber auch schwierig..
In Spanien sehen die Jobs immoment nicht sonderlich rosig aus und ich werde von allen Spanier grund meines Arbeitsvertrags beneidet..

---------- Beitrag hinzugefügt um 19:55 -----------

Klar, ich muss die Entscheidung selbst treffen, dennoch wäre ich sehr dankbar wenn ich mir mehr Einschätzungen geben könntet:zwinker:

---------- Beitrag hinzugefügt um 20:20 -----------

teawbfcy
 

Benutzer6428 

Doctor How
Klar, ich muss die Entscheidung selbst treffen, dennoch wäre ich sehr dankbar wenn ich mir mehr Einschätzungen geben könntet

...und das ist der Teil, bei dem dir am wenigsten geholfen werden kann...

Das Problem ist, dass wir deine Situation jetzt in etwa kennen, sie aber im detail vermutlich nie erfassen können. Weiterhin ist es uns unmöglich in deinen Kopf zu schauen. Deswegen hat Mark auch die Liste mit den pros und cons vorgeschlagen. Eine weitere Technik (nur ergänzend) ist es, sich die Frage zu stellen ODER stellen zu lassen, wo man denn nun hin will und man versucht innerhalb einer Sekunde zu antworten. So versucht man nach dem Gefühl zu gehen, wenn man sich mit der Logik ständig verrennt.

Selbst wenn du, wie ein Computer, alle Evenutalitäten durchrechnen könntest, würdest du nie wissen, welche Entscheidung besser war. Ganz oft wirst du es nicht einmal hinterher wissen, weil du ja auch nicht wissen kannst, wie dein Leben weiter verlaufen wäre, wenn du die andere Entscheidung getroffen hast. Planen kann man sowieso nur maximal mittelfristig.

Was du planen kannst, solltest du dir auf jeden Fall nochmal ansehen. Du sagst, dass du wieder studieren willst. Was denn eigentlich? Weisst du wo das angeboten wird? Welche Städte kämen in Frage? Was könntest du mit deiner Erfahrung noch machen, vielleicht auch neben einem Studium? Besorg dir erstmal Informationen, auf denen du dann dein weiteres Vorgehen überhaupt erstmal aufbauen kannst!

Wenn du die Liste gemacht hast UND Infos hast, was du tun kannst, dann sieht die Welt wieder ganz anders aus und ich würde mich dann freuen, von dir zu hören. Ab hier fällt mir aber leider nichts mehr ein...
 

Benutzer93844 

Verbringt hier viel Zeit
Klingt doof ist aber so: du musst auf dein Herz hören.


Die Situation mit dem unbefriedigenden Job kenne ich, die mit der Familie in der Form nicht.

Hast du schon mal darüber nach gedacht, evtl einfach ein Sabbat-Jahr einzulegen? Dadurch hättest du deine studentische Freiheit wieder.

Was die Sache mit dem zurück ziehen angeht: Damian hat recht. Wenn eine große Entfernung zwischen beiden Seiten besteht, wird es unwahrscheinlich, herunter gezogen zu werden.
Was ich dir nicht empfehlen kann, ist nach München zu kommen. So sehr ich "meine" Stadt auch liebe, sie ist für Studenten (bzw allgemein) zu teuer :zwinker:
 

Benutzer53463 

Meistens hier zu finden
Wieso ist es schwierig dich in Deutschland auf ein Masterstudium zu bewerben?
Ich finde beruflich ist deine Ausgangsposition nicht so schlecht. Du hast immerhin einen Bacherlor und sprichst vermutlich fließend Spanisch. Gibt es nicht einen Bereich in den du mit deinem Bachelor kommen kannst, der dir etwas mehr liegt?
Bezüglich deinem sonstigen Umfeld könnte sich das halbwegs von alleine ergeben wenn du mit einem Master anfängst. Du lernst neue Leute kennen findest in der neuen Unistadt Freund und kannst dir ein neues eigenständiges Leben aufbauen. Wenn du das geschafft hast zieht dich dein familiäres Umfeld vermutlich auch nicht mehr so runter.
 
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