Anpassung, Veränderung - wo liegen die Grenzen? Was will ich?

Benutzer79672 

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Hallo zusammen

Momentan weiß ich echt nicht mehr weiter. Das "konkrete" Problem ist der Streit den mein Freund und ich gerade ausfechten. Der Grund wird warscheinlich ein lächeln auf eure Lippen bringen, denn es geht um:
Ein Lippenpiercing

Es war mir seitdem ich 13 bin klar, mit 18 werd ich es machen. Habe nach meinem 18. dann noch gewissen Termine abgewartet (Skiurlaub, Bewerbungen etc) und es nun endlich verwirklicht. Vorher habe ich ein paar mal probiert mit meinem Freund darüber zu reden, seine Reaktion war immer gleich: Hände verschränken, wegdrehen und rumzicken wie ein kleines Kind.
Deswegen habe ich ihn auch nicht vorgewarnt! Naja als er dann das Piercing gesehen hat, hat er sich im Türrahmen umgedreht und ist wortlos gegangen. Ich habs zuerst für einen schlechten Scherz gehalten, war es aber nicht. Handy hat er weggedrückt. Zuerst war ich unglaublich wütend und aufgebracht, aber auch traurig und verletzt wie man so reagieren kann.
Dann hab cih mir gedacht, gut zicken wir nicht auch noch rum sonder lassen ihn sich einkriegen.
Jetzt haben wir ein paar mal kurz gesimst und telefoniert (sehen will er mich anscheinend nicht, obwohl ich ihm immer wieder sage, dass ich das garantiert nicht so unpersönlich klären will!) und er ist der Meinung das ich ihn nicht respektieren würde.
Hallo? Wer respektiert hier wen nicht? Es geht um ein Lippenpiercing, eine kleine Äußerlichkeit!
Dazu kommt, das er mich schon sehr lange kennt. Und sowas gehört einfach zu mir dazu. Ich habe mcih schon immer verändert (Haare blau, lila, grün, rot, habe Dreads usw) und das gehört einfach zu mir dazu. Auch weiß er das ich enorm viel Wert darauf lege die Beziehung nicht einzuengen, also dem Partner nichts vorzuschreiben.
Demenstprechend wütend und enttäuscht bin ich gerade.

Gut das alles wäre warscheinlich noch regelbar, aber momentan weiß ich noch nicht mals ob ich das möchte.
Wir waren letztes Jahr zwischenzeitlich getrennt, weil ich einfach keine Beziehung mehr haben konnte. Ich musste einfach "frei und Single" sein, obwohl ich ihn liebte. Wir sind zwar wieder zusammen, aber mir war von anfang an klar: Ich bin kein beziehungsmensch und es wird schwer. Ich liebe ihn, aber ich habe auch immer wieder das Bedürfnis "ungebunden" zu sein.
Ja ich habe ich sogar in letzter Zeit sehr viel mit offenen Beziehungen und Polyamore Beziehung beschäftigt - was aber gar nichts für ihn wäre. Das macht es mir noch schwerer, jetzt ernsthaft drum zu kämpfen. Dazu kommt, das leider 2 Männer in meinem Leben Uder eine lebt Polyamor) ihre Chance ergreifen und "für mich da sind". Als ich Single war hatte ich mit beiden etwas. Sie waren, und bleiben es auch, weiterhin unglaublich interessant und üben einen gewissen Reiz aus. Nichts gefühlstechnisches, aber man kann mit ihnen sowohl redne, was unternehmen, als das da auch der sexuelle Reiz vorhanden ist.

Gerade kam es soeit das er sich für seine Überreaktion entschuldigt. 2 Tage nicht mit mir reden, mich wegdrücken und behandeln wie ne Aussätzige? Ich weiß nicht wie ich as finden soll. Er hat öfters so Überreaktionen, sagt Dinge die er nicht so meint. Und das bei Kleinigkeiten. Wie soll das werden wenn ich wirklich mal "was anstelle"?
Ich hab mir geschworen nie wieder in einer Beziehung zu bleiben die mich unglücklich macht. Ich liebe ihn, und sehr oft macht er mich unglaublich glücklich. Aber momentan weiß ich einfach nicht ob es das ist, was ich wirklich will!
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Klingt für mich irgendwie, als hättest du dich schon entschieden und suchst nur Bestätigung?

Zum Thema ansich: Du wolltest etwas an deinem Körper verändern, er wollte das nicht, du hast es trotzdem gemacht. Dein gutes Recht, allerdings ist es auch sein Recht, dass es ihm nicht gefällt. Seine Reaktion war jetzt vielleicht nicht die reifeste, aber da du erst 18 bist nehme ich mal an, dass er nicht sehr viel älter ist.

Wenn du lieber frei sein möchtest und/oder andere Beziehungsarten kennenlernen möchtest, dann mach es, du bist jetzt jung.
 

Benutzer79672 

Verbringt hier viel Zeit
Nein entschieden habe ich mich absolut nicht. Ich bin aktuell an einem Punkt, wo ich ständig anders denke. Mal ich will weiterhin mit ihm zusammen bleiben, mal ich will das nicht. Deswegen kann ich mich momentan auf gar nichts festlegen...

Ich habe kein Problem, wenn er sagt es sieht scheiße aus. Aber ich finde es enorm respektlos einfach zu gehen, nicht mit mir zu reden, und so zu tun als hätte ich ihm gerade ins Gesicht gesagt das ich in der letzten Woche mit 10 anderen Männern geshclafen hätte.
Die Reaktion steht für mich einfach in keinem Verhältnis, und verletzt mich auch.

So doof sich das anhört: Ich habe auch Angst das ich es nicht schaffe ihn "Nochmal zu verletzen". Als ich mich damals getrennt habe, war er Monate lang richtig fertig. Als ich zurück zu ihm gekommen bin, hab ich mich tausend mal gefragt "Bist du dir sicher? Nochmal kannst du ihn nicht so verletzen!" und nun das? Und was ist wenn ich mir doch nicht so sicher bin mit allem?
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Du solltest eine Trennung nicht davon abhängig machen, ob du ihn dabei verletzt. Der verlassene Part wird so gut wie immer bei einer Trennung verletzt, denke das geht einfach nicht anders.

Seine Reaktion kann ich mir eigentlich gut erklären, so ein Lippenpiercing ist nunmal extrem hässlich. :zwinker: Nicht die reifeste... aber verständlich. :grin:
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Hallo,

bei euch gibt es nicht nur Kommunikationsprobleme, die man aus deinem Beitrag klar herauslesen kann, sondern es geht auch noch darum, dass jeder glaubt, vom anderen nicht akzeptiert zu werden.

Schau, ich kann deinen Freund durchaus verstehen. Du bist damals gegangen, weil du frei und ungebunden sein wolltest - gegen seinen Willen und nun machst du wieder etwas, was ihm zeigt, dass du erneut deinen Kopf durchgesetzt hast. Eigenmächtig und auf deine Weise, denn ich bin mir nicht sicher, ob du dieses Piercing verworfen hättest, wenn er zu dir gesagt hätte "Liebling, ich möchte nicht, dass du dir das stechen lässt. Es sieht einfach nur scheiße aus."
Klar, es ist nicht richtig, wie er sich anschließend verhielt, aber ich denke, dass es ihn auch schmerzt, wenn es bei euch immer wieder zu Machtkämpfen kommt, bei dem er sich hinterher als Verlierer fühlt.
Und er erkennt auch, dass es wieder mal soweit ist, dass du "ungebunden" sein möchtest - und zwar ungebunden von der Meinung deines Partners, was in hilflos und ohnmächtig macht und es dir eben auf seine Weise zeigt, wie verletzt er ist.

Ich glaube jedoch, dass das Piercing nicht euer Hauptproblem ist...du solltest dir dringend überlegen, weshalb dich dein Partner immer wieder unglücklich macht.
Vielleicht kann er es dir gar nicht Recht machen, weil du dich einfach nicht richtig auf ihn einlassen kannst und willst.
Da reichen dann schon Dinge aus, die andere als lapidar und nicht der Rede wert sind, an alles zu zweifeln. An dir, an ihm und an eurer Beziehung.
 

Benutzer79672 

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munich-lion, das trifft es ziemlich genau.
Ja schon Kleinigkeiten bringen mich zum Zweifeln, immer wieder und auch sehr starke Zweifel. Ich weiß nicht was mich an ihm stört. Aber es stimmt auch, dass die Verhältnisse nicht ausgeglichsen sind. Er trug mich eine zeitlang gerade zu auf Händen. Ich wiederum liebe ihn, und zeige das auch keine Frage, aber es ist doch bei weitem nicht so extrem.
Dieses "auf Händen tragen" hat sich in letzter Zeit stark zurückgezogen, was ich auch gut so finde.
Es ist halt so das er mir endlich Konter gibt, was ich auch brauche. Allerdings teilweise an den falschen Stellen und zu stark, so das er beleidigend wird. Ich bin halt jemand der schnell über die Stränge schlägt und wen brauche der sagt "Hey sieh es mal so und so, und gut ists jetzt". Aber niemanden der anfängt mich zu verletzen. Und das tut er sehr schnell. Meine reaktion darauf ist automatisch, ich will es gar nicht, das ich mich zurück ziehen. Dieses verletzende nicht mehr an mich ran lassen, und dadurch auch automatisch "Schluss-mach" Gedanken leichter kommen. Denn wenn man jemanden von sich fern hält, fällt das Schluss machen leichter.

Die Sache ist:
Ich weiß, ich liebe ihn. Er macht mich unglaublich glücklich, wir kennen uns eigentlich extrem gut und sind super vertraut - erst in letzter Zeit kommt es mir so vor, als würden wir uns in unterschiedliche Richtungen entwickeln.
Aber ich bin auch aufgrund meiner vorherigen Beziehung, extrem "Freiheitsliebend". Ich möchte nicht an wen gebunden sein, ich möchte eigenständig sein. Mich nach niemanden richten. Und fange dabei an, ihn zu verletzen.


Vorher hab ich immer wieder an der Beziehung festgehalten, weil ich in der Beziehung was wirklich langfristiges gesehen.
Aber momentan sehe ich das einfach nicht mehr. Er ist Musiker, und dieses Jahr scheints jetzt schon so als hätte er kaum zeit für mich. Wir werden ab Sommer in Unterschiedlichen Städten studieren, und die Musik wird immer mehr Zeit kosten. Er ist nicht bereit meinen Freundeskreis kennen zu lernen, wir sind so gut wie nie mit anderen weg. Immer nur getrennt, oder zu zweit.
Dazu kommt, das ich schon lange überlege ins Ausland zu gehen. Diesen gedanekn hab ich immer wieder verworfen, denn ich weiß das würde unsere Beziehung nicht überleben. Von meiner Seite, nicht von seiner!
Aber ich seh natürlich dann da auch eine "Chance" wenn ich mich trennen würde.

Gleichzeitig weiß ich, das er ein enorm wichtiges Standbein für mcih ist. Er kennt mich wie keiner, mact mich glücklich, ist für mich da. Und das wichtigste: Ich liebe ihn wirklich, und ich würde ihn selbst immernoch lieben wenn ich mich trennen würde!

Durch meine GEdanken durchsteigen tu ich übrigens selber nicht :grin:
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Du, ich finde deine Gedanken gar nicht mal so wirr und kann mich durchaus in dich hineinversetzen bzw. verstehe dich.

Im Prinzip herrscht bei euch irgendwie eine Aufbruchstimmung...so ähnlich wie bei den Zugvögeln im Herbst, wenn sie unruhig werden, sich ihr innerer Drang extrem steigert, weil eben eine lange Reise bevorsteht.
Eine Reise ins Ungewisse, mit vielen Gefahren und einer Angst, vielleicht im Frühling nicht mehr zurückkehren zu können.

Ihr beide seid ja wirklich noch verdammt jung und ich weiß, dass es dann oftmals nicht einfach ist, wenn man spürt, dass das Erwachsenwerden nicht nur wunderschön ist, weil man Tun und Lassen kann, was man will, sondern eben auch Veränderungen und Persönlichkeitsentwicklungen mit sich bringt, die einen ganz schnell aus der Bahn werfen.
Auf der einen Seite möchte man das nicht verlieren, was man hat, weil es eben auch Beständigkeit, Sicherheit und Geborgenheit bringt, auf der anderen Seite lockt das Leben und der Wunsch, nicht nur auszubrechen, zu "rebellieren" sondern eigene Wege zu gehen, um Erfahrungen zu sammeln.
Tja und dann befinden man sich überraschend schnell in einem inneren Konflikt und Zwiespalt, weil eben erkannt wird, dass demnächst einschneidende Erlebnisse stattfinden, da jeder von euch irgendwie auch schauen muss, wie er sich auf sein künftiges Leben vorbereitet, denn es muss ja weitergehen. Mit oder ohne aktuellen Partner.
Und in eurem Alter geht das oftmals sehr rasant vonstatten - vielleicht zu rasant, um damit auch umgehen zu können, was ich durchaus für logisch und gleichzeitig menschlich halte.

Ich finde es nicht ungewöhnlich, dass ihr euch weiterentwickelt - jeder auf seine Weise. Die Frage ist nur, wohin diese Entwicklungen führen und ob ihr euch nicht zu weit in verschiedene Richtung begibt.
Schau, ich bin mir schon sicher, dass du deinen Freund liebst, aber gleichzeitig siehst du in ihm auch einen Hemmschuh.
Das liegt u. a. daran, dass er dich zwar so gut wie keiner kennt, aber vielleicht nicht richtig zu nehmen weiß - sei es aus Unerfahrenheit oder weil ihr eben nicht ordentlich kommuniziert.
Würde er jetzt zum Beispiel sagen "geh bitte ins Ausland, nimm deine Chance wahr, aber wir werden uns nicht aus den Augen verlieren, weil wir uns zu wichtig sind", dann hättest du auf einer Seite deine Sicherheit, die du schon auch benötigst, aber auf der anderen Seite einen Partner, der deine Bedürfnisse erkennt und sie im gewissen Rahmen auch akzeptiert - ohne ihn ständig großartig darauf aufmerksam machen zu müssen bzw. dass er unkontrolliert ausflippt und genau das Gegenteil bei dir bewirkt.

Ach, eigentlich weiß ich jetzt gar nicht, ob ich dir mit meinen Gedankengängen überhaupt weiterhelfen kann oder einigermaßen richtig liege.
Aber vielleicht ist es dir ja schon auch eine Hilfe, wenn dir jemand "zuhört" und versucht, sich in dich hineinzuversetzen, so dass du dich nicht selber als "zwiegespaltene" Person ansiehst, die eigentlich überhaupt nicht weiß, was sie möchte.
 

Benutzer79672 

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Ja das hilft mir schon enorm, tausend dank!
Sagen was ich tun soll, kann mir sowieso niemand. Aber es hilft wenn es nochmal jemand unabhängiges sieht und man sich so einfach besser reflektieren kann.

Und du erkennst das Problem schon sehr richtig, besser als ich selber.
Für mich ist momentan dieZukunftsfrage halt wirklich ziemlich groß. Und ich weiß, das ich noch so viel erleben will.
Studieren? Ausbildung? Oder erstmal backpacken? Während des Studium ins Ausland? Eigene wohnung? Wg? Bei meinen Eltern bleiben? Das sind alles DInge, die sich für mich in den nächsten 2-3 Monaten entscheiden. Und es bringt alles so viele Möglichkeiten mit sich. Aber halt auch Komplikationen, gerade wenns um unsere Beziehung geht.
Dazu kommt, das nicht nur ich mir diese Fragen stellen muss, sondern er genauso. Er hat es durch sein FSJ zwar hinausgezögert, aber nun sieht es bei ihm nicht anders aus. Und ich habe das Gefühl, das unsere Wege in ziemlich verschiedene Richtungen führen.
Er möchte sich aufs Studium und seine Musik konzentrieren.
Ich will mehr erleben von der Welt, ins Ausland, neue Leute kennen lernen, mich selbst besser kennen lernen.
Das zu vereinbaren würde enorm viel arbeit bedeuten, und ich bin mir noch nicht mals sicher ob ich diese Arbeit investieren möchte.
Denn ich bin einfach kein Beziehungsmensch. Das war mir von Anfang an klar. Und die Option "Single" eröffnet auch noch enorm viele neue Wege. Ich könnte mit einem guten Freund zusammen backpacken, was sonst nicht ging (da ich dann 100% fremdgehen würde -.-). Ungebundener und spontaner sein, keine "Rücksicht" mehr nehmen müssen.

Mein Kopf wuillt einfach über vor so vielen Gedanken. Da waren sie immer schon, aber habe sie die letzten Monate erfolgreich vor mir her geschoben. Und heute abend will er über all das reden. Wie, wenn ich selbst nicht weiß was ich will? Ich glaube diesen Satz kann er nicht mehr hören, denn er kam zu oft als ich letztes Jahr Schluss gemacht habe...
 

Benutzer53592 

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Deine Entscheidungen kann dir leider keiner abnehmen, aber vielleicht solltest du jetzt nicht gleich den Kopf verlieren und einfach abwarten, wie euer Gespräch verlaufen wird und was er eigentlich genau von dir möchte.
Du kannst dich ja in einigen Dingen "bedeckt" halten und nicht gleich emotional wieder alles auf den Tisch bringen, so dass es zur Eskalation kommt.
Lass dir einfach noch ein bisschen Zeit und komm zur Ruhe...noch sind es ja keine sooo dringenden Dinge, die heute schon einer Entscheidung bedarf.

Aber tu' bitte eines nicht. Sag nicht schon wieder, dass du nicht weißt, was du willst...das würde deinem Partner das Genick brechen und das wäre absolut nicht fair.
Dann ziehe lieber einen ordentlichen Schlussstrich - mit allen Konsequenzen. Mag sein, dass du darüber später unglücklich bist, weil sich deine gewählte "Freiheit" inkl. neuer sexueller Erfahrungen als "falsch" herausstellten oder es nicht das war, was du dir vorstelltest, aber es kann auch sein, dass sich eine Türe geschlossen hat und sich dafür 3 andere öffnen.

Du wirst lernen müssen, dass das Leben nicht einfach ist und man immer irgendwann vor Entscheidungen steht.
Aber du hast dein Glück selbst in der Hand und wenn du es nicht abhängig von anderen machst oder einfach nur abwartest, ob dir das Schicksal, Zufall oder der Partner nicht die Entscheidung abnimmt, dann wirst du eines Tages auch besser damit umgehen können und innerlich zufriedener werden.
 

Benutzer84611 

Benutzer gesperrt
Wir waren letztes Jahr zwischenzeitlich getrennt, weil ich einfach keine Beziehung mehr haben konnte. Ich musste einfach "frei und Single" sein, obwohl ich ihn liebte. Wir sind zwar wieder zusammen, aber mir war von anfang an klar: Ich bin kein beziehungsmensch und es wird schwer. Ich liebe ihn, aber ich habe auch immer wieder das Bedürfnis "ungebunden" zu sein.

Mal ganz ehrlich: Wenn eine Frau eine Beziehung mit mir beenden würde, weil sie "frei und ungebunden" sein möchte, dann gäbe es bei mir keine 2. Chance.


Ja ich habe ich sogar in letzter Zeit sehr viel mit offenen Beziehungen und Polyamore Beziehung beschäftigt - was aber gar nichts für ihn wäre. Das macht es mir noch schwerer, jetzt ernsthaft drum zu kämpfen. Dazu kommt, das leider 2 Männer in meinem Leben Uder eine lebt Polyamor) ihre Chance ergreifen und "für mich da sind". Als ich Single war hatte ich mit beiden etwas. Sie waren, und bleiben es auch, weiterhin unglaublich interessant und üben einen gewissen Reiz aus. Nichts gefühlstechnisches, aber man kann mit ihnen sowohl redne, was unternehmen, als das da auch der sexuelle Reiz vorhanden ist.

Wer sagt, dass su kämpfen sollst?

Weiß er von deinen Phantasien und deinem Austoben während der Single-Zeit? Wer sagt, dass er sich nicht auch überlegt, ob eine Beziehung mir dir für ihn noch etwas bringt?

Wirklich Rücksicht darauf, was er will und wie es ihm geht scheinst du ja auch nicht zu nehmen. Vielleicht war ja dieses Lippenpiercing jetzt der Anlass für ihn, mal darüber nachzudenken?
 
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