An die Frauen: wurdet ihr schon Mal sexuell belästigt?

Wurdest du sexuell belästigt?

  • Ja

    Stimmen: 136 82,4%
  • Nein

    Stimmen: 29 17,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    165
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • #1
Ihr Lieben,
Der Beitrag #Männerwelten ist in aller Munde. Twitter platzt und viele, viele Männer reagieren mit "also meine Kumpels und ich doch nicht!".


Das mag sogar sein, trotzdem wurde jede zweite Frau in Deutschland bereits sexuell belästigt oder erlebte sexualisierte Gewalt.
Ich möchte in dieser Umfrage allerdings Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch einmal bewusst ausklammern. Dass es sich dabei um Straftaten handelt ist ja allen klar.
Mir gehte hier um die eher alltäglichen kleinen Spitzen, die bei denen man nicht weiß ob man das überhaupt anzeigen könnte und es daher gar nicht erst tut. Die Dinge, die einem Tage im Gedächtnis bleiben und dieses ungute Gefühl hinterlassen, das viele Männer erst verstehen, wenn sie Töchter haben.

Nein, dieser Beitrag soll kein Männer-Bashing werden. Im Gegenteil. Ich möchte einen Austausch darüber, wie Männer empfinden wenn sie solche Dinge mitbekommen. Wie gehen Männergruppen damit um, wenn einer aus ihren Reihen "so" ist?

Liebe Frauen, berichtet doch Mal von diesen kleinen Dingen, in denen ihr sexuell belästigt wurdet.

Liebe Grüße,
Lulu1334

P.s. ja, auch Männer können Opfer sexueller Gewalt und Belästigung werden. Das ist genauso schlimm und verwerflich. Trotzdem geht es hier bewusst nicht darum. Bei Bedarf bitte ich um einen eigenen Thread.
 
Wolkenpudding
Benutzer177271  (23) Öfter im Forum
  • #2
Als ich 9. oder 10. Klasse war, konnte ich mich noch nicht wirklich durchsetzen. Im Sportunterricht hat mir der Lehrer dann mit dem Stiel einer Harke wiederholt auf den Hintern gehauen. Ich war perplex und habe dann Abstand von ihm genommen.
Vermutlich noch harmlos im Vergleich zu anderem, unangenehm wars mir trotzdem
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #3
Bei mir war bislang wenig ernstes, wofür ich wirklich dankbar bin.

  • Das beinahe obligatorische Arschgrabschen auf Unipartys
  • Unerlaubtes Filmen von oben in mein Dekolleté beim Tanzen (keine Ahnung, was aus dem Video geworden ist, nachher konnte ich mir nur anhören, ich sei selbst Schuld, wenn ich so einen tiefen Ausschnitt tragen würde)
  • Eine Internetbekanntschaft, die sehr forsch ranging und auf mein deutliches "Nein!" nicht hören wollte, weil er seine "Freundin doch auf sich sitzen haben dürfe" und es nicht schlimm sei, ihr unter den Rock zu gehen (ich war körperlich nicht unterlegen und konnte mich wehren, also war alles "gut" und er musste am selben Tag abreisen)
  • Blöde Anmachsprüche ("Hey Süße, wie wär's mit uns? Wir spielen ene, mene, miste, ich finger nicht, ich fiste.")
  • Angebote für umfangreiche Hilfe bei Onlinespielen für ein paar "nette" Fotos von mir (da war ich noch nicht volljährig und mein Gegenüber wusste das)
  • ein ungefragtes Dickpic (andere Plattform), der User wurde aber schnell gesperrt.
  • Edit, da es mir gerade wieder eingefallen ist: Ich würde spätabends, als ich mit einem guten Freund unterwegs war, von einem offensichtlich geistig behinderten jungen Mann angesprochen, dass ich bitte ganz dringend mitkommen solle, um ihm zu helfen (ausdrücklich nur ich, nicht der Kumpel!). Nach mehrmaligem Nachfragen erklärte er uns, worin die Hilfe bestünde: Er würde von ein paar Männern 50€ bekommen, wenn er eine Frau zu ihnen in die Seitenstraße brächte. Wir sind weitergegangen (und haben den verzweifelten Behinderten stehen gelassen) und ich habe sofort die Polizei angerufen. Die wollten so schnell wie möglich nachsehen, aber was daraus geworden ist, werde ich nie erfahren.
Mir geht es gut und ich bin echt froh, nichts Schlimmeres erlebt zu haben, aber ja, ich kenne auch das Gefühl, das da gestern beschrieben wurde, wenn man nachts als Frau mit Schlüssel in der Faust nach Hause läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  (37) Team-Alumni
  • #4
Die Dinge, die einem Tage im Gedächtnis bleiben und dieses ungute Gefühl hinterlassen, das viele Männer erst verstehen, wenn sie Töchter haben.
... oder zur Frau werden. :ichsagnichts:

Ich habe schon ein oder zwei mal, nachdem ich abends/nachts von Wildfremden aufdringlich in der Öffentlichkeit abgebaggert wurde, hinterher ein echt fieses Gefühl gehabt, und mich nicht wirklich sicher gefühlt, mehrmals unauffällig über die Schulter geschaut ob ich jetzt verfolgt werde.

Wurde ich nicht. Man mag jetzt vielleicht noch argumentieren dass das Problem in meinem Kopf war - wobei man nicht unterschlagen sollte dass die beiden mir mit ihrem creepy Verhalten erst dieses Gefühl gegeben hatten.

Ganz klar als sexuelle Belästigung einstufen würde ich jedenfalls den Typen, der mir nach mehrfachem und unmissverständlichen "Ich bin nicht interessiert" an den Arsch gepackt hat.

Die Situation fühlte sich für mich hilfloser und überfordernder an, als ich es in der Theorie gedacht hätte.
 
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • Themenstarter
  • #5
- Arschgrabschen auf der Party, ich weiß nicht Mal wer es war
- Arschgrabschen meines Schwiegervaters. Da bin ich völligausgerastet, dem Kerl gebe ich wenn möglich nicht Mal mehr die Hand
- Kommentar des Bruders meines damaligen Chefs: früher hatten deine Sekretärinnen aber mehr Oberweite
- Kommentar eines Vorgesetzen (ich schwanger): Babybäuche finde ich ja immer so besonders schön
- Kommentar eines Lehrers: in dem T Shirt siehst du geil aus.
- Ein Mann wollte mich im Bus nicht aussteigen lassen
- In der Mensa setzt sich ein mir unbekannter Typ direkt neben mich, dabei war viel Platz. Es ist Sommer, ich trage ein T Shirt. Er verwickelt mich in ein Gespräch, obwohl ich mich mit Freundinnen unterhalte. Er fragt mich, ob ich "weißes Fleisch" von Rammstein kenne, ich verneinen. Er schaut mir tief in die Augen, sein Blick geht meinen Körper entlang, haftet an meinem Ausschnitt und raunt mir zu: "Also ich stehe auf weißes Fleisch". (Ich bin von Natur aus sehr hell). Ich bin aufgesprungen und habe ihn laut und deutlich des Tisches verwiesen. Er ist erst gegangen, als die Kerle am Nebentisch sich umgedreht hatten.
- in meiner Jugendgruppe in der Kirche war ein junger geistig behinderter Mann (ca 20), der mich (damals 13, 14)zu sehr mochte und mir ständig auf den Pelz gerückt ist. Bis heute verstehe ich nicht, wieso keiner der Betreuer da eingeschritten ist. Ich bin irgendwann nicht mehr in die Gruppe gegangen, weil ich mich so unwohl gefühlt habe.
 
V
Benutzer163532  (38) Beiträge füllen Bücher
  • #6
Nein, nicht dass ich es je bemerkt hätte :hmm:.
 
Reaper0309
Benutzer175515  (26) Öfter im Forum
  • #7
Ich bin mit 17/18 selber mal in die Perspektive des Täters gekommen. Eine Sache für die ich mich bis heute unfassbar schäme und die ich auch vor meinem Freundeskreis, bzw. vor meiner Familie so gut es ging geheim gehalten habe. Das einzige was mich im nachhinein etwas beruhigt ist, dass das Opfer eher auf eine Aussprache im Sinne von "bist du eigentlich doof?" aus war. Für sie war das mit dem Gespräch auch gegessen und ich bin echt froh, dass bei meiner Doofheit niemand zu schaden kam, sowohl kurzfristig, als auch langfristig.
 
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #8
Ich habe leider einige Vorfälle erlebt, die entweder glimpflich abgelaufen sind oder in denen ich mich wehren konnte. Womöglich weil ich im ersten Moment nach „leichter Beute“ aussehe. Was nach Fassungslosigkeit zurückbleibt ist jedes Mal Wut - weil es alles Fälle waren, in denen Täter wussten, dass wahrscheinlich nichts auf sie zurückfällt.
Hände, die sich „verirren“ spreche ich mittlerweile mit leicht erhobener Stimme sachlich an, was meistens schnell dazu führt, dass deren Besitzer recht peinlich berührt sind. Ich habe keine Lust mehr, dabei Feingefühl an den Tag zu legen.

Der erste Vorfall, der wirklich im Kopf geblieben ist, ereignete sich als ich mit einer Freundin mit der S-Bahn in ein Einkaufszentrum fahren wollte (etwa 40 Minuten mit der S-Bahn entfernt und unsere Mütter hatten uns zuvor an den Bahnhof gebracht, wir müssen ca. 13 gewesen sein). Ein paar Stationen nachdem wir eingestiegen waren, stieg ein Mann an, der uns kurz musterte und sich in den hinteren Teil des Wagens begab. Wir hörten ihn grunzen und schnaufen, irgendwann kam er, lehnte sich uns gegenüber in die Tür, seine Tasche vor seinen Schoß haltend, gierte auf das Dekolleté meiner Freundin und holte sich darauf einen runter. Sie hat es erst hinterher wirklich realisiert, ich konnte ihm von der Seite direkt zuschauen :sick:
Er ist zum Glück vor uns ausgestiegen, es ist uns beiden nichts passiert, trotzdem ist es hängengeblieben.

Später in der Schule gab es eine AG, in der es einen Zehntklässler gab, der recht beliebt war. Ich war deutlich weniger beliebt und mir fehlte es leider an „Rückhalt“ durch Freunde und Lehrer. Dieser Zehntklässler begrabschte mich, flirtete mich offensiv an und nachdem „Nein“, „Lass‘ mich“ und weitere verbale Ablehnung nicht halfen, habe ich mich an den Leiter der AG gewendet. Dieser nahm mich nicht ernst, meinte, der Zehntklässler würde bestimmt nur Spaß machen und ich sollte ihm einfach beim nächsten Mal sagen, dass er es lassen soll ( :rolleyes: ). Der Typ hat wie die Male zuvor nicht wirklich auf das Nein reagiert und ich habe ihn aus Überforderung heraus georfeigt. Wir mussten beide gemeinsam nachsitzen und ich wurde leider auch von einer meiner besten Freundinnen dann dafür angegangen, dass ich diesen tollen Typen geschlagen hätte.
Ja, der Lehrer war recht alt und ihm war das womöglich gar nicht so bewusst... ich hätte aber echt gerne Hilfe bekommen.

Der letzte Vorfall, den ich hier schildern möchte, ist weniger lange her. Auch hier war ich wieder im Zug, dieses Mal Fernreise. Ich hatte ein recht schickes Kleid an, weil ich direkt nach der Ankunft einen Auftrag hatte. Mein Sitz war wohl nicht sauber, ich hatte also auf einmal Flecken auf dem Kleid. Die Toiletten waren bis eine im vordersten Anteil alle abgesperrt, da sie voll waren und die Schaffnerin reichte mir Feuchttücher zu. Ein hilfsbereiter Mann half mir, als wir gemerkt haben, dass die Tücher nicht helfen, bin ich kurz zum Waschraum. Er kam mit, weil ich die Flecken seitlich und auf der Rückseite hatte und sie nicht wirklich sehen konnte. Im Waschraum angefangen, wollte er die Tür verriegeln, nach einigem hin und her blieb die Tür auf und ich sagte, er solle jetzt bitte gehen, ich fühle mich unwohl und er soll jetzt sofort dort raus. Wollte er nicht. Er meinte, er hätte schon lange keine Freundin mehr gehabt und ich solle ihm doch jetzt auch helfen. Fünf Minuten würden ihm reichen. Er hätte mir geholfen. Er wäre auch nur ein Mensch. Ich habe ihn daraufhin aus dem Waschraum geschoben, gesagt, dass er das vergessen kann und hinter ihm zugemacht und durchgeatmet. Ich habe mich so dreckig gefühlt und war erleichtert, dass er draußen war. Irgendwann musste ich wieder raus, mein Gepäck war immernoch im Abteil und beim Rausgehen habe ich ihn nochmal gesehen.

Mir ist klar, dass die meisten Männer soetwas nie tun würden. Dass ein einzelne Täter oftmals mehreren Frauen gegenüber übergriffig wirkt und dass diese hohe Zahl schnell das Gefühl erweckt, man würde Männer generell anprangern wollen. Das möchte ich definitiv nicht und ich habe auch schon Fälle erlebt, in denen Männer Frauen beigestanden haben. Das ist das, was ich mit meinem Beitrag erreichen will. Dass man(n), aber auch frau dafür einen Blick entwickelt und gegebenenfalls auch eingreift. Da reicht es schon, jemandem, der auf einer Party bedrängt wird einen Rettungsring in Form von „Oh, Hallo (beliebigen Namen, muss nicht der richtige sein einfügen) ich habe gerade gesehen, dass du da bist, magst du dich zu mir und meinen Freunden setzen“ zuzuwerfen oder zu fragen, ob man den Haltegriff freimachen soll, damit die Person nicht mit der Hand an Mitreisenden immer wieder „entlangstreichen“ muss. Meistens reicht es schon, wenn jemand anderes ebenfalls darauf aufmerksam wird und das deutlich macht und das ist etwas, bei dem man sehr gut als Mann helfen kann - und sei es, wenn man den eigenen Kumpel kurz mal auf der Toilette zur Seite nimmt und ihm sagt, dass es gut wäre, die Kellnerin ein bisschen weniger offensiv zu bequatschen.
 
caterinaxoxo
Benutzer150198  (25) Meistens hier zu finden
  • #9
Danke für den Thread! Ich bin echt froh, dass der Beitrag so viel Aufmerksamkeit bekommt, ich habe jetzt in social media schon von einigen gelesen, dass Ihnen das gar nicht so bewusst war..

Beispiele, an die ich mich erinnere:
  • Etliche dickpics und solche Kommentare online, das finde ich schon so alltäglich, dass er mir inzwischen egal ist :grin:
  • Früher in so typischen 0815 Clubs kam es öfter vor, dass mir jemand an den Arsch gegriffen hat. Zum Glück nur dahin, bei Freundinnen ging es auch mal direkt zwischen die Beine. Das war schon damals auf u18 Partys so (die Männer waren schätzungsweise keine u18....).
  • Auch auf normalen Festen/Konzerten oder beim Public Viewing kam es schon vor, dass mir in der Menschenmasse jemand an den Arsch gegriffen hat
  • Im Sommer in der Stadt am hellichten Tag kommt mir ein Typ entgegen und macht dieses "Fick-Zeichen (Finger in Loch) und grinst. Wie er das gemacht hat, war so unglaublich unverschämt brr.
  • Was mich zwar im Prinzip nicht nicht direkt adressiert hat, was ich aber auch einfach nur super dreist finde, als ich mit meinem Freund unterwegs war und so Typen ihm aus dem Auto zugerufen haben, er solle mich "wegficken" oder ähnlich
  • Bei einem Date, mit jemandem den ich vorher wirklich gar nicht kannte, das auch nicht als Sexdate geplant war oder Ähnliches, hatte er mich nach nichtmal 10 Minuten und wirklich ohne, dass ich irgendein Signal gesendet hätte, versucht mich zu küssen und das mehrfach.
  • Es kam auch schon vor, dass bei einem ONS der Mann meinte, meinen Kopf in Richtung seines Schwanzes zu drücken, obwohl ich gesagt habe, dass ich ihm keinen blase
  • Mit 12/13 hat sich in der Bahn im Vierer gegenüber einer einen runtergeholt
 
froschteich
Benutzer164451  (35) Beiträge füllen Bücher
  • #10
Abgesehen von meinem Vater, die Sachen die mir spontan einfallen:

  • In Bars, Bussen und Cafés die Penisreiber (Männer die versuchen mehr oder weniger subtil den Penis an einen zu reiben)
  • Kollegen, etc. die einem ewig auf die Brüste starren
  • Arschgrabscher
  • als ich ca. 14 war hat der Vater eines Freundes gemeint dass ich so ausschau als wäre ich gut im Bett. Das hat sich irgendwie stark und negativ in mein Hirn eingebrannt.
  • Sexuelle Kommentare von Kollegen, als ich mich zum Beispiel mit einer lockeren Bluse gegen die Wand tief runtergebeugt hab um was aus einer Schachtel zu holen der Kommentar "Oh, jetzt hätte ich gerne einen Spiegel an der Wand"
  • Die Männer die einen ansprechen und verfolgen und die man mit Mühe abwimmeln muss
  • Ein Mann der mich in der Tramway angesprochen hat ob ich für ein bisschen Taschengeld mit ihm mit heimgehe
  • Ein Typ der neben mir und einer Freundin im Park seinen Penis rausgeholt und masturbiert hat
Gibt sicher noch mehr das mir nicht einfällt
 
Maida Vale
Benutzer173891  Öfter im Forum
  • #11
Hm "persönlich" ist mir das noch nicht so krass passiert, aber Online.
Ich weiß nicht mehr ob es ein Chat war, ICQ oder irgendwas anderes.
Jedenfalls war ich damals wohl um die 14, mich hatte jemand angeschrieben, und bevor ich groß antworten konnte ging eine Live-Übertragung an und ich konnte kurz dabei zusehen wie er sein Teil verwöhnt bis ich den Chat geschlossen und den Typ blockiert hatte.

Ansonsten wurde ich auch schon öfter mal angegrabscht oder billig angetanzt (direkt mal den Schwanz am Hintern gerieben bekommen...) Auf Ibiza in ner Disco war das ganze so schlimm und der Kerl darart hartnäckig, dass ich dann mit meiner Freundin einen auf Lesbisch gemacht und rumgeknutsch habe. Jetzt weiß ich, dass das auch nach hinten hätte losgehen können, damals wars aber effektiv und der Kerl hat sich verkrümelt.
Ne wirklich schlimme Situation gab es nicht, aber immer wieder Kleinigkeiten.
Ganz besonders war das allerdings im Urlaub in Tunesien oder teilweise in Ägypten. Da kennen die Männer ja überhaupt kein nein...
 
krava
Benutzer59943  (41) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #12
nein noch nie.
 
deep voice
Benutzer140528  (52) Meistens hier zu finden
  • #13
Ich hoffe, als Mann darf ich hier auch was schreiben. :smile:

Weder habe ich je noch werde ich mich je einer Frau bzw. generell einem Menschen so gegenüber verhalten.
Das ist einfach nicht in meiner DNA.
Auch schon bevor ich Töchter bekam.
Grundsätzlich behandele ich den Menschen mit Respekt.
Da ich sowieso eher der Beschützertyp bin, wüsste ich nicht wohin mit meinen Gefühlen, wenn so was passiert in meinem Umfeld.

Mein temporäres Rumgeprolle z. Bsp. in manchen Threads finden zwar nicht alle immer lustig, ist aber immer eher witzig und lieb gemeint. Nichts davon meine ich ernst oder sehe es gar so.
Auch wenn ich mit meinen Jungs zusammen bin, ist da keiner der sowas denkt geschweige denn sagt.
Alles Väter von kleinen und größeren Töchtern und Söhnen.
Der hätte dann auch ein echtes Problem.

Ich bin mit einem der Jungs mal in eine Pommesbude gefahren, weil der Verkäufer meine kleine Tochter mit 14 mal angegraben hat. Widerliches Schwein. Er war 41. Um Himmels willen, da ging es rund.
Gut, dass ich meinen Bruder nicht mitgenommen habe. Der liebt seine Nichten und ich hätte für nichts garantieren können.
Nach Strafanzeige und einem Gespräch (sog. Gefährdergespräch ) mit der Kripo ist er jetzt staatsanwaltlich erfasst.
Er arbeitet da immer noch. Unglaublich.

Ich habe seit heute auch meine zweite Tochter in die Volljährigkeit gebracht. :love:
Meine beiden Mädels haben noch nie in der Öffentlichkeit etwas damit zu tun gehabt.
Gut, beide Töchter haben schon öfter mal diese sog. Dickpics bekommen.
Da wir aber sehr früh unsere Kinder aufgeklärt haben, können sie gut damit umgehen.
Es gibt leider diese Arschlochmänner.
Meine Große hat allerdings schon häufiger eine Aufforderung zu sexuellen Aktivitäten per Instagramm oder snapchat, weiß nicht genau wo das war, bekommen.
In allen Fällen hat sie mir das gezeigt. Wir haben das A gemeldet und B habe ich diese Pisser massiv beleidigt.
Dann war Ruhe. Den Text schreib ich mal lieber nicht. Der gehört hier nicht hin.

Ich wüsste auch nicht, ehrlich gesagt, was ich täte, wenn ich so ein Schwein in die Finger kriege.
Ich kann da für nichts garantieren.
Ob ich dann noch ein freier Mann wäre ? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.

Was geht nur in diesen Schwachköpfen vor ? :realmad:
Ist es nur die Anonymität des Internets ? Feige kleine Drecksäcke.

Ich wünsche mir, das meine Kinder/Frauen im allgemeinen nie etwas mit direkter körperlicher Gewalt zu tun haben.
Die Strafen müssen viel massiver werden.
Wer so etwas tut hat sein recht auf teilhabe am öffentlichen Leben verwirkt.
Meine Gedanken dazu schreibe ich besser auch nicht.


Diese Aktion gestern auf Pro7 war gut und richtig. Viel mehr davon muss es geben.
Ich hätte ja die Bilder der Männer daneben gezeigt.
Ja, ich weiß, Datenschutz / Persönlichkeitsrechte und so weiter.
Diese Idioten musst du öffentlich anprangern. Meine Meinung.
Aber dann wird es weniger.
Wieso werden die bei Ausschnitten der Gerichtsverhandlungen im TV verpixelt ?
Versteh ich nicht.

Hach, ich weiß auch nicht. Schlimm sowas.

Da wir beruflich mit vielen kleinen Kindern, hauptsächlich Mädchen zu tun haben, sprechen wir die Eltern auch direkt auf das Thema Pädophilie an. Die Eltern sind am Anfang etwas geschockt, weil wir das so direkt ansprechen aber hinterher immer sehr dankbar. Das hatte u.a. zur Folge, dass meine Frau seit Jahren immer überbucht ist.
Wie kann man nur so kleinen wehrlosen Geschöpfen auch nur irgendetwas antun.
Das geht mir nicht in den Schädel.

Ich hör jetzt besser auf. :frown::mad:
 
A
Benutzer153302  Meistens hier zu finden
  • #14
Ja, wenn auch weniger als die meisten hier schreiben. Arschgrapscher gab es häufiger, da kann ich mich echt nicht mehr an alle erinnern. Am schlimmsten war ein guter Freund meiner Eltern, den ich eigentlich auch immer sehr mochte. Es gab einen Anlass zu Feiern, und er war eingeladen. Aus welchem Grund auch immer wollte ich nicht trinken, das wollte er schon nicht so richtig akzeptieren und mich immer wieder dazu nötigen, mit ihm Schnaps zu trinken. Dann hat er mich zum Tanzen aufgefordert, und auf der Tanzfläche ganz widerlich angemacht ("Hab dich nicht so, früher hast du doch auch sowas mitgemacht" und keine Ahnung, was da noch war), zum Abschluss hat er mich dann noch geküsst, ich konnte mich gerade eben noch wegdrehen. :sick::kotz:Alles übrigens im Beisein meines Vaters und meines Mannes (damals noch Freund). Ich hab und ich werde mit ihm nie wieder ein Wort wechseln.
 
Mausezahn
Benutzer127708  Sehr bekannt hier
  • #15
Off-Topic:
Alles klar, ich traue mich nicht einmal, Frauen im Club/Bar/Stadt anzusprechen, weil ich Angst habe sie könnten sich belästigt fühlen oder es gab davor irgendeinen, der so war und denken dann, ich wäre genauso. Geht ja schon beim Anschauen los, eine Frau im Club anzuschauen fällt mir so schwer, weil ich immer Angst habe, dass sie das als merkwürdiges Starren empfindet..
Wenn ich das jetzt so lese, was da alltäglich ist.. :grin:
 
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Mrs. Brightside
Benutzer140332  (35) Planet-Liebe ist Startseite
  • #53
Aber eigentlich will ich nicht meiner Tochter beibringen, dass sie sich wehren soll (aka nicht zum Opfer werden soll), sondern ich will meinem Sohn (und seinen Kumpels) beibringen, dass sie nicht zum Täter werden sollen.
Ich finde ja beides wichtig. :smile:

Und ich bin eine große Verfechterin von Selbstverteidigung, gerade als Frau.
Ich habe leider schon sehr viele sexuelle Übergriffe in meinem Leben erlebt.
Und einige wären wohl auch schlimm ausgegangen, wenn ich mich nicht hätte wehren können.

Ich bin einfach geheilt von diesem "Es sollte keine Täter geben, dann gibt's auch keine Opfer". Ist eine schöne Wunschvorstellung, aber wird leider niemals Realität werden. Es wird sie immer geben, die Menschen die die Grenzen von Anderen nicht wahren.

Deshalb setze ich vor allem auf Selbstverteidigung. Nicht nur um mich im Ernstfall wehren zu können, nein, vor allem weil ich nicht abhängig von Anderen sein möchte. Erst recht nicht, "nur" weil ich eine Frau bin.

Das widerstrebt mir einfach total. Ich persönlich könnte nie so leben, das wäre für mich eine massive Einschränkung meines Ichs. Niemals möchte ich mich im Ernstfall auf Andere verlassen müssen. Meistens trifft es einen sowieso wenn man alleine ist.
 
LULU1234
Benutzer107106  Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
  • Themenstarter
  • #99
banane0815 banane0815 Und dann ist es okay, die Frauen (rein rechtlich ist man mit 18 erwachsen) gegen deren Willen zu begleiten? Ernsthaft? Das ist eine Grenzüberschreitung. Bei Minderjährigen sieht das rechtlich anders aus
auers a, aber auch da wäre ein Dialog angemessener. Eine erwachsene Frau gegen ihren Willen nach Hause zu begleiten finde ich dreist.
Das ist nicht nur dreist, das ist entmündigend.
Immer dort, wo man eine Frau anders behandelt als einen Mann in der gleichen Situation, sollte man überlegen, warum man das tut. Warum ist ein "Nein, ich mach das alleine" bei einer (jungen) Frau weniger wert, als bei einem Mann?
Viele Männer meinen es nur gut, egal ob als Väter oder Trainer. Aber es ist ein patriarchales Verhalten: Der Mann weiß schon, was besser ist für die Frau und entscheidet für sie. Wenn eine Frau Begleitung wünscht und darum bittet, ist das etwas ganz anderes, als diese ihr aufzudrängen.
Einen 20-Jährigen würde jeder alleine gehen lassen, sofern er nicht völlig stralle ist. Genauso, wie ich von meiner 18-jährigen Tochter nicht erwarten kann, immer genau zu wissen wann sie sich wo aufhält. Das will ich doch schon bei meiner 15-Jährigen nicht so genau wissen. Das hat ja auch mit vertrauen zu tun.
Tatsächlich weiß ich das mitunter noch nicht mal so genau bei meinen Kindern (2 & 7), vielleicht bringt Ganztagsschule und -Kita das auch mit sich, dass man den Kindern irgendwie vertrauen muss? Ich weiß es nicht.
[doublepost=1589458157,1589457611][/doublepost]P.S.:
gerade in den Situationen, in denen ein Mann (ein einzelner) eine Frau bedrängt sie alleine (!) nach Hause zu bringen kann auch sehr seltsam interpretiert werden. Ich hatte das schon mehr als einmal, dass es mir lieber war völlig alleine zu sein, als alleine mit genau diesem einen Kerl zu sein, der mich so unbeding nach Hause bringen wollte. Auch wenn er es noch so lieb meinte, mein Bauchgefühl hat in die Situation laut NEIN gebrüllt.
 
Eswareinmal
Benutzer123446  Beiträge füllen Bücher
  • #175
Ich meine das jetzt nicht explizit in Bezug auf dich, Yurriko Yurriko , weil du das ja auch versucht, anders darzustellen, aber für mich besteht darin trotzdem ein Problem, in diesem "das sehe ich nicht als Belästigung".

Einen anderen Menschen sexuell konnotiert anzufassen - also z.B. einer Frau an die Brust, zwischen die Beine oder an den Hintern zu greifen, ist sexuelle Belästigung. Völlig unabhängig davon, ob man das selbst als schlimm empfindet. Ich hatte auch Situationen, die ich als schlimm empfand und solche, die nervig oder "egal" für mich waren, trotzdem waren alle diese Situationen Belästigung. Und ich finde es sehr wichtig, das nicht zu relativieren, weil man sonst diese Tendenzen in der Gesellschaft relativiert und die bestehenden Verhältnisse festigt.
(Und wir sind in Deutschland relativ weit! Als ich in Bolivien war gab es Gegenden, da habe ich mich entweder als Nonne oder als Ehefrau eines Mitreisenden ausgegeben, weil es sonst echt ätzend war.)

Bei Komplimenten gibt es ja auch echt nen Unterschied. Wenn mir irgendeine Dumpfbacke "geile Titten" hinterher brüllt ist das zunächst mal auch ein Kompliment.^^ Ist aber eindeutig sexuell konnotiert und damit von einem völlig Fremden in einem nicht von beiden Seiten als (möglicherweise) sexuell verstandenen Kontext eine verbale sexuelle Belästigung.
"Du hast schöne Augen" spielt in einer anderen Kategorie :zwinker:

Oder ganz kurz gefasst: Bei der Diskussion um Übergriffe in Form sexueller Gewalt geht es nicht darum, ob einzelne Personen das als solche empfinden oder nicht, sondern in ganz vielen Punkten darum, was sexuelle Gewalt überhaupt ist.
Und bei der Diskussion darum, ob das "schlimm" ist, geht es nicht darum, ob sich Einzelpersonen (im Erwachsenenalter) wehren können, sondern auch besonders darum, in was für einer Kultur wir leben, welches Frauenbild hier vermittelt wird und in welcher Kultur unsere Kinder aufwachsen.
Und ganz besonders darum, dass die Grenzen anderer Menschen beachtet werden müssen. Sexuelle Gewalt ist eine bestimmte Form von Gewalt, die bestimmte gesellschaftliche Haltungen spiegelt und man zementiert diese, wenn man mit einer "ist doch nicht so wild"-Haltung dran geht.
 
Ali Mente
Benutzer115625  Beiträge füllen Bücher
  • #180
Aber natürlich hängt auch das mit dem Klischee von schwachen, wehrlosen Mädchen und starken, wehrhaften Jungen und allen möglichen anderen Rollenbildern zusammen. Da hängt so vieles miteinander zusammen, dass man es einfach nicht voneinander trennen kann.
Nicht "auch", sondern "vor allem".

Und es geht darum, dass ein Trainer, dem seine Mädels, die er seit dem Grundschulalter trainiert, so ans Herz gewachsen sind, dass er es nicht verkraften würde, wenn ihnen auf dem Heimweg etwas zostoßen würde, solange auch genügend über sexuelle Übergriffe bekannt ist, wenn junge Frauen alleine unterwegs sind und nachdem es auch hier im Ort schon Fälle von anzüglichen Bemerkungen und ähnlichen (noch relativ harmlosen Übergriffen) gab.
Dann geht's also halt eben nicht um "die Mädels", sondern um ihn, und da ist es eben im Zweifel auch ok wenn ein "Nein!" nicht akzeptiert wird, er als besorgter Mann hat ja gute und nachvollziehbare Gründe, er tut ja auch so viel, da muss man sich ja nicht so haben, ist ja auch nicht so als ob davon die Welt untergeht.

Du hast wahrscheinlich nicht genug Frauen in deinem Freundeskreis oder sprichst nicht mit ihnen über sowas, aber wenn du das mal tust, dann wirst du mitbekommen, dass GENAU DAS echt ein PROBLEM für ganz viele Frauen ist, dass ein Nein aus ganz verschiedenen Gründen nicht akzeptiert wird und die sich tagtäglich in einem Umfeld bewegen müssen, in dem ihre Grenzen belächelt, nicht akzeptiert oder einfach überschritten werden. Ein Umfeld in dem man nicht oder weniger ernst genommen wird, ganz einfach deshalb, WEIL MAN EINE FRAU IST. Ob das jetzt im Alltag, im Beruf, beim Feiern, beim Dating oder irgendeinem anderen Lebensbereich ist. Frauen sind, obwohl wir 2020 haben, ständig mit irgendeiner respektlosen und sexistischen Scheiße konfrontiert, das können wir uns als Mann einfach nicht vorstellen banane. Und ich rede hier noch nichtmal von Menschen in irgendwelchen "prekären Schichten", in denen man sowas trauriger Weise irgendwie sogar erwartet.
Das ist leider nach wie vor so normal (auch wenn wir natürlich sicher weiter sind als vor ein paar Jahrzehnten), dass die meisten das, außer den wirklich herausstechenden Dingen, größtenteils hinnehmen, weil das derart alltäglich ist und die deshalb gelernt haben "damit umzugehen". Weil du sonst halt die "zickige Alte" bist, wenn du mal ernsthaft bzw. entschlossen gegen diesen sozial akzeptierten Alltagssexismus aufmuckst ("Was ist denn mit der los?! :rolleyes:").
Deshalb sollte ich als Mann auch immer aufpassen, wenn ich ein Konkretes, aus dem Kontext herausgelöstes (und mir vielleicht harmlos erscheinendes) Geschehen bewerte, weil eben genau dieser Kontext, von dem mir als Mann einfach völlig die Vorstellung fehlt, ganz entscheidend ist. Das habe ich selbst z.B. lange nicht begriffen.

Und weißt du, wo das Ganze unter anderem seinen Ursprung hat? In der Einstellung, dass es Ok sei, ein Nein bzw. die Grenzen von jemandem, mit dem Recht und mit der Zurechnungsfähigkeit darüber zu entscheiden, nicht zu akzeptieren, weil man denkt man habe dafür "gute Gründe", die das rechtfertigten.

Denk einfach mal ein paar Tage darüber nach, wenn das Gefühl, hier ungerecht behandelt zu werden, weg ist. Niemand sagt, dieser Trainer, die Leute in dem Verein oder du seien „schlechte Menschen“. Im Gegenteil. Vielen sexistischen Verhaltensweisen oder Einstellungen liegen eben (leider) tatsächlich „gut gemeinte“ Absichten zu Grunde. Das macht es umso schwieriger, das zu thematisieren, weil diejenigen sich dann persönlich angegriffen fühlen und die Kritik nicht verstehen können. Die ganze Diskussion über deinen Verein ist eine Paradebeispiel dafür.

Gut gemeint ist halt bekanntermaßen nicht automatisch gut gemacht :smile:
 
Zuletzt bearbeitet:
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #185
Aber, ich finde es ungerecht, wenn man einem Mann der zB einer Frau anbietet sie zum Auto zu begleiten oder ähnliches, Sexismus zu unterstellen.
Richtig, das ist auch nicht sexistisch und schon gar keine Belästigung. Nicht, weil es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, sondern weil man die Entscheidung dem Gegenüber überlässt. Eine Frage/ein Angebot ist kein Problem.

Unangenehm wird es, wenn ein Mann ein "Nein danke" nicht akzeptiert und darauf pocht mich als Frau begleiten zu müssen.

DAS ist das Problem. Wenn einer erwachsenen, zurechnungsfähigen Frau abgesprochen wird, selbst zu entscheiden und man über ihren Kopf hinweg Entscheidungen trifft, die sie abgelehnt hat. Nichts anderes wurde hier gesagt.
Und das ist immer noch keine sexuelle Belästigung, es ist aber Sexismus und eine Herabwürdigung, bei der mein Gegenüber viele Sympathiepunkte einbüßen würde.

Als ich meinem mittlerweile Mann damals vor 7 Jahren näher kam (es war kein Date, wir hatten uns zufällig getroffen), hat er mir auch mitten in der Nacht angeboten, mich nach Hause zu begleiten. Ich wollte das nicht, aber wir sind das Stück, dass wir gemeinsam vor uns hatten, auch zusammen gelaufen und haben immer wieder geknutscht. An der Ecke, als sich unsere Wege getrennt haben, haben wir uns verabschiedet und es war alles gut. Trotz 2 Uhr nachts hat er mein "Nein" anstandslos akzeptiert. Es gab auch keine besorgte Nachfrage über SMS, nur ein liebes Wort, dass er den Abend viel schöner als erwartet fand.
Hätte er mich an der Stelle bevormundet (aus noch so ritterlichen Gründen) wären wir wohl heute kein Paar.
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #286
Off-Topic:
Finde das auch echt komisch, dass das mit so vielen Unsicherheiten belegt ist, was falsch zu machen, oder sich auch einfach nur zu "blamieren".
Verstehe ich auch nicht, nichts daran ist eine Blamage. Mein Vater und mein Onkel haben mal auf der Straße erlebt, dass ein Mann ein Kind ins Auto zwingen wollte und dieses schrie. Sie sind sofort dazwischengegangen und haben den Mann weggezogen und festgehalten.
Es handelte sich um sein eigenes Kind, das irgendwas wollte und nicht durfte oder so, also eine harmlose Situation. Das Kind war total verdutzt und erklärte es selber. Der Vater hat sich herzlich bedankt, denn er sei froh, dass im Zweifelsfall jemand dazwischengehen würde, denn es sei ja nicht ersichtlich gewesen, dass es harmlos sei.

Ich bin auch mal dazwischengegangen, als ich eine Schlägerei zwischen drei jungen Männern im Schatten beobachtet habe, denn ich konnte es nicht besser wissen. Schlussendlich war es ein "Spaßkampf" und die drei haben sich geschämt, bzw. sich erklärt.

Nichts davon ist eine Blamage für denjenigen, der aktiv wird, ich verstehe diese Denkweise einfach nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (35) Planet-Liebe ist Startseite
  • #358
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Aussehen und die Ausstrahlung nur bedingt davor schützen belästigt zu werden.

Ich bin mit meinen 1.72m auch nicht klein und von der Statur mehr als sportlich, man sieht auch meine Muskeln und trotz meiner selbstbewussten Art bin ich an sexuell belästigende Männer geraten. Ich sage auch bewusst nicht Opfer, weil ich mich selber nie so gesehen habe.

Jeder der mich kennt würde niemals auf die Idee kommen, dass es eine gute Idee ist mir an den Karren zu pissen.
Trotzdem sind diese schlimmen Übergriffe passiert.

Ich finde solche Aussagen
Wahrscheinlich war ich möglichen "Angreifern" immer nicht Opfer genug oder ich bin vor Ihnen in die Offensive gegangen
deswegen auch sehr problematisch. Kann man natürlich als seine Meinung verkaufen, macht es deshalb trotzdem nicht besser. Ich bin ja auch das lebende Gegenbeispiel.
 
Mrs. Brightside
Benutzer140332  (35) Planet-Liebe ist Startseite
  • #380
Vielleicht hatte ich einfach riesiges Glück aber ich kenne diese unterschwellige Angst vor Übergriffen nicht.
Ich auch nicht, obwohl ich sie erlebt habe.

Solche Szenarien zu erleben und sie zu verarbeiten ist auch eine individuelle Sache.

Ich für meinen Teil habe keine unterschwellige Angst, aber ich bin mir Risiken bewusst und meide sie so gut es geht und sie mich nicht in meiner Individualität oder Freiheit einschneiden.

ICH kann nachts um 2 uhr 2 angetrunkenen, pöbelnden Typen auf der gleichen Straßenseite begegnen, ohne das ich Angst habe, aber ich habe dabei trotzdem ein ungutes Gefühl. Die Fähigkeit potenzielle Gefahren zu erkennen haben wir nicht umsonst. Diese Fähigkeit ist richtig und wichtig, alles andere wäre etwas naiv. Oder mutig, hört sich toller an.

Und ein "ist mir noch nicht passiert" schützt einen leider auch nicht für die Zukunft.
[doublepost=1589728572,1589728183][/doublepost]Ach und wenn man an einen Typen gerät, der ein extremes Ego hat und denkt alle Frauen sind schwach und Opfer, der checkt auch nicht, dass eine Frau sich wehren könnte.

Ich erkenne gute Kampfsportler übrigens am Auftreten, Körperspannung, Haltung und am Gang.

Hat keiner meiner "Täter" vorher bemerkt. Naja, später waren sie eher die Opfer. Hat einige hoffentlich aus den Chauvinismus-Wolken geholt.
 
Eswareinmal
Benutzer123446  Beiträge füllen Bücher
  • #385
ACHTUNG ggf. Trigger.
(Ist hier im Thread ja häufig so, ich will es trotzdem sagen.)

Angst habe ich keine mehr, außer in tatsächlich brenzligen Situationen.
Die angstauslösenden Ereignisse waren die in meiner Kindheit bzw. frühen Jugend und da habe ich eher aufgrund der Zeugenperspektive Angst gehabt, weil ich das Gefühl hatte, dass im Zweifelsfall eh niemand hilft. Die eine Situation (kurz nach dem Übergriff auf unsere Mädelsgruppe, da war ich also 11/12 Jahre alt) war am helllichten Tag in der Straßenbahn, mir gegenüber saß ein Mädchen - vielleicht so 17 Jahre alt? - und ein Typ hat ihr die ganze Zeit seinen Penis (durch die Hose) ins Gesicht gedrückt, sich an ihr gerieben, auf ihren Schoß gesetzt... sie hat gesagt dass er aufhören soll, hat ihn weggedrückt. Ich war total in Schockstarre und kein Schwein in dieser überfüllten Straßenbahn hat einen Finger gerührt. Das hat Angst ausgelöst. Dass es offenbar so kackegal war. Dass sich keiner traut.
Wen's interessiert: südliches Bayern, 90er Jahre.

Was viel mehr bleibt, immer noch da ist und der Grund ist, warum ich mich gern in feministischen Kreisen aufhalte (weil die meiner Erfahrung ähnlich ticken) ist die Wut.
Die Wut, die halt so kommt, wenn man so völlig machtlos ggü den Tätern ist und die Opfer die beste Freundin und die Freundin sind. Meine beste Freundin erzählte mir das, da waren wir 15, abends, am Telefon. Sie las ein Gedicht über ihren Stiefvater vor, nachdem sie mir vorher drölfzig Mal versucht hatte, sich per Susi Spakowski begreiflich zu machen. Ich hatte keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll. Und da kam zum ersten Mal wirklich Hass bei mir auf.
Schlimmer waren nur die Gefühle dem Täter meiner Freundin gegenüber. Da war es tatsächlich so, dass ich eine Zeitlang nicht wusste, was ich tun würde, wenn ich ihn zufällig mal sehen würde. Falls ihr die Geschichte von Tara und Willow kennt: Meine Gefühle gingen sehr stark in die Dark Willow-Richtung. Gut, dass ich keine Hexe bin^^ Und gut, dass ich meine (heutige) Ex, damals Freundin, und ich, bei weiten Teilen des Erinnerns und Aufarbeitens begleiten durfte. Schön auch die Ärztin in der Klinik, die die Übergriffe ebenfalls völlig entwertete (Der Täter habe das sicher nicht so gemeint. Genau. Ein erzwungener BlowJob (usw.) durch ein Kind ist sicher kein Missbrauch...).

Die Wut, die aber auch nach den ach so harmlosen Übergriffen kommt, weil man dann zusehen muss, wie die Freundin mit blutig geritzten Brüsten rumläuft, sich in der Badewanne versucht, den gefühlten Dreck vom Körper zu reißen.

Dann krieg ich Wut, eine irrsinnige, heiße Wut auf diejenigen die sagen, dass man Brustgrapscher und solche Dinge ja nicht als Belästigung ansehen "muss", anstatt zu sagen: DOCH. Es ist einfach fucking nicht in Ordnung, Grenzen ohne die Einverständnis des Gegenübers zu überschreiten. Wer das negiert macht sich zum Mittäter.
Dabei ist es so verdammt egal, ob MICH das belastet oder nicht. Darum geht es nicht. Die allermeisten Übergriffe haben mich absolut null belastet. Aber es sind trotzdem Handlungen, die nicht in Ordnung sind. Und dass das in manche Köpfe einfach nicht reingeht, das macht mich rasend.
Muss sich ja hier keiner angesprochen fühlen.

Und jetzt könnt ihr mich kacke finden, auch egal.
Ich werd hier persönlich auch voraussichtlich meinen Schlussstrich setzen, weil ich im Moment eigentlich besseres zu tun hab als mich aufzuregen, und mich macht die Blindheit mancher Menschen und die Machtlosigkeit gegenüber manchen Tätern und dass die Betroffenen, die ich kenne, sich immer und immer und immer wieder für ihr Empfinden verteidigen müssen, stinkwütend.
(Und normalerweise bin ich "netzbezogen" da, egal wie ich schriftlich wirke, recht entspannt und selten genervt, aber bei dem Thema platzt mir die Hutschnur.)
Aber dieses Wort zum Sonntag wollte ich trotzdem loswerden.
 
Zaniah
Benutzer96053  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #438
Off-Topic:
Übrigens möchte ich hier auch einmal hervorheben, dass es auch eine "positive Diskriminierung" der Frauen gibt, die nicht weniger sexistisch ist - gerade im akademischen Bereich.
Mehr als einmal habe ich erlebt, dass man meine Leistungen schon bevor man mich kannte und mich selbst einschätzen konnte, als besser hervorgehoben hat, weil ich eben NICHT dem gängigen Schönheitsideal entspreche. Ich habe durchaus auch Sätze zu hören bekommen wie: "Du musst dir das auch wirklich erarbeitet haben, andere Frauen brauchen da nur mit den Wimpern zu klimpern..."
Ja, es gibt Frauen, die ihre weiblichen Reize bewusst einsetzen, um etwas zu erreichen, aber diejenigen, die es auf "normalem" Weg schaffen wollten, hatten es schwerer als ich, wenn sie attraktiv waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
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T
Benutzer185976  (40) Öfter im Forum
  • #553
Ach du Schande - ich hab ja gewusst dass viele Männer Schweine sind, aber wenn man den Thread liest, muss man sich ja schämen, ein Mann zu sein :ratlos:
Ich bin mit meiner Frau immer mitgegangen wenn sie sich wo unwohl gefühlt hatte, ich hab eine kleine Nichte die mich Tag und Nacht anrufen darf falls es was gibt wo sie eventuell nicht direkt ihre Eltern anrufen möchte und in Zügen kam es schon mal vor, dass ich mich provokant zu Männern gestellt habe, wenn ich gemerkt habe, dass die sich Frauen näherten die das augenscheinlich nicht wollten. Meist mit Kommentaren wie zB "was willst du Idiot denn hier, hau ab" oder ähnliches, aber ein einfaches "Ich kann stehen wo ich möchte" hat immer gereicht ohne dass es weiter eskaliert ist.
Wo ich mich immer ärgern kann, sind Nachrichten wo es um Vergewaltigungen oder ähnliches geht und dass sie den Täter geschnappt haben. Warum? Weil ich nicht glauben kann, mit welchen milden Strafen diese Leute davon kommen.
Auch erschreckend, wie wenig Leute noch Verantwortung zeigen und in Situationen einspringen. Hatte einmal in meiner Wohnung gehört wie draußen ein Auto wo dagegen fuhr, der Fahrer aber nicht ausstieg. Ich sagte meiner Frau dass ich da hingehen muss und helfen werde. Der Mann war sturzbetrunken und lag im Auto über das Lenkrad gelehnt, ich rief den Notarzt und half ihm raus. Rundherum waren Häuser und Wohnungen, überall gingen Lichter an, Fenster auf, ... nicht ein einziger Mensch kam raus um mir zu helfen. Auch nach einem beherzten Ruf "Ich benötige Hilfe" wurden nur Fenster zugemacht.
Aber das schweift vom Hauptthema ab - will damit nur sagen dass ich es als selbstverständlich sehe, anderen zu helfen und wie erschreckend ich es finde, dass soviele Leute es nicht tun. Das gilt ja auch wenn Frauen belästigt werden.
 
B
Benutzer174589  (35) Sehr bekannt hier
  • #554
überall gingen Lichter an, Fenster auf, ... nicht ein einziger Mensch kam raus um mir zu helfen. Auch nach einem beherzten Ruf "Ich benötige Hilfe" wurden nur Fenster zugemacht.
Als ich mal Nachts auf dem Heimweg erste Hilfe leisten musste, hingen tatsächlich Leute auf der Brüstung vom Balkon, um mir zuzurufen, dass der Notruf getätigt wurde. 😅
Dann wurde weiter gegafft. Na Danke.

Wir sind noch so weit weg davon, dass tatsächlich bei Dingen wie Belästigung eingegriffen wird, wenn nicht einmal geholfen wird, wenn jemand ernstlich verletzt auf dem Boden liegt.
 
Ishtar
Benutzer158340  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #555
Off-Topic:
Kommt aber dann wohl ganz schwer auf die Gegend an. Meine Nachbarschaft ist jetzt sicher nicht erste Wohnlage, bestimmt die Hälfte meiner Nachbarn sind entweder Moslems oder aber aus Russland oder vom Balkan.
Mein Mann wurde vor 6 Jahren auf dem Heimweg vom Bahnhof überfallen von einem angetrunkenen Typen, der ihn mit seiner Schnapsflasche niederschlagen wollte. Und als mein Mann um Hilfe gerufen hat, sind aus verschiedenen Richtungen und Häusern ganze 8 Personen gekommen, um ihm zu helfen und den Täter festzuhalten, bis Polizei und Krankenwagen da waren. Und die gehörten nicht zusammen, die wohnten halt nur ringsherum.

Und ich bin mir auch sehr sicher, wenn hier eine Frau um Hilfe brüllen würde, kämen die genauso raus, um zu helfen.
 
B
Benutzer174589  (35) Sehr bekannt hier
  • #556
Kommt aber dann wohl ganz schwer auf die Gegend an.
Off-Topic:
Klar. Aber in welcher Gegend einem etwas zustößt, weiß man ja in der Regel nicht. Das kann man auch an nix fest machen, gar nix.

Und es liegt an einzelnen Personen. Auch da hat man keinen Einfluss drauf.

Kommt erst eine, dann kommen viele auch mit.

Bisher hab ich eher schlechte Erfahrungen gemacht, leider. Obwohl ich sehr konkret um Hilfe bitte.
 
reed
Benutzer116134  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #557
Kommt aber dann wohl ganz schwer auf die Gegend an. Meine Nachbarschaft ist jetzt sicher nicht erste Wohnlage, bestimmt die Hälfte meiner Nachbarn sind entweder Moslems oder aber aus Russland oder vom Balkan.
Wenn man mal in Zeitungen quer liest und die Namen oder Nationalität von Ersthelfern erwähnt wird, sind das meinem Eindruck nach häufig Männer mit Migrationshintergrund aus der Türkei oder dem Balkan.
 
froschteich
Benutzer164451  (35) Beiträge füllen Bücher
  • #558
Wobei es ein zweischneidiges Schwert ist - gerade wenn man Hilfe braucht sind es dann Zugewanderte die helfen und die Einheimischen schauen weg.
 
J4DE
Benutzer168370  (28) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #559
Wobei es ein zweischneidiges Schwert ist - gerade wenn man Hilfe braucht sind es dann Zugewanderte die helfen und die Einheimischen schauen weg.
Das ist doch genau das, was in den Beiträgen oben steht :confused:
 
froschteich
Benutzer164451  (35) Beiträge füllen Bücher
  • #560
Erdbeere1106
Benutzer171033  (36) Verbringt hier viel Zeit
  • #561
Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Mir sind mehrfach türkische Männer zu Hilfe gekommen.
 
dark horse
Benutzer188767  Öfter im Forum
  • #562
Aus aktuellem (etwas entferntem) Anlass, ist die Wut kurz aufgekocht. Ich werde es nie verstehen, wie selbstverständlich manche Männer Frauen als OBJEKTE ihrer Begierde behandeln können. Dieses Gefühl von Freiwild sein, und sich eine Strategie ausdenken müssen, wie man sich vor diesen Übergriffen schützt.
Vor allem als Teenager, wo es quasi über Nacht kommt, weil man sich von kindlich, etwas anfängt weiblich zu kleiden. Plötzlich waren sooo viele für mich alte Männer da, die mich mit den Augen auszogen, sexuelle Anspielungen machten, die ich teilweise nicht einmal verstand, und auch einige die im vorübergehen die Hand draussen hatten, und im überfüllten öffentlichen Verkehr betatschten. Es ist fast schon surreal! Es ist echt zum Kotzen, wenn ich daran denke! :realmad:
 
W
Benutzer192341  Ist noch neu hier
  • #563
Nein noch nie erlebt
 
caotica
Benutzer68775  (38) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #564
Nie etwas, was über blöde Anmachen/ Sprüche (oder Hupen, Pfeifen etc) oder belangloses antätscheln auf Festen hinausging, und das stört mich nicht. Also, nein, ich hab mich tatsächlich noch nie unangenehm bedrängt, belästigt oder unterlegen gefühlt.
 
Machaa
Benutzer184451  (28) Öfter im Forum
  • #565
Nicht so wirklich bzw es kommt drauf an, wie man sexuelle Belästigung definiert. Es gab mal ne Situation als ich 15 war, als uns auf dem Heimweg an Karneval Männer aus dem Auto heraus angesprochen hatten und wollten, dass wir einsteigen. Als wir ablehnten, sind sie uns den ganzen Weg lang gefolgt und immer wieder aus dem Nichts aufgetaucht. War schon etwas beängstigend.
Und vor etwa 3 Jahren haben mich doppelt so alte Männer in der Bahn angequatscht und sich lautstark über mich lustig gemacht und immer wieder Kontakt gesucht, als ich genervt reagiert habe.
Keine schönen Situationen, zumindest die eine auch fast schon bedrohlich, aber harmlos im Vergleich zu dem was andere erlebt haben. Sexuell belästigt im Sinne von angetatscht werden wurde ich noch nie.
 
fluffypenguin1
Benutzer178050  (21) Öfter im Forum
  • #566
Ja, aber es blieb bei dummen Sprüchen, Gesten etc. Angegrabscht wurde ich (zum Glück) noch nie. Ersteres reichte aber auch aus, einfach weil es immer so unerwartet war und ich mich super hilflos gefühlt habe :unsure:
 
housedrache
Benutzer192233  (48) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #567
Mir hat als junge Frau (~ 20) mal ein Mann in einer U - Bahn - Station einfach so im Vorbeigehen in den Schritt gefasst. Ich war damals mit meiner Schwester unterwegs, und heute ärgern wir uns beide, dass wir diesen Scheißtypen nicht direkt angezeigt haben……..aber damals dachten wir, dass es halt an unseren freizügigen Outfits gelegen haben könnte. Da herrscht heute zum Glück ein ganz anderes Klima und eine ganz andere Einstellung, sowohl bei den Mädchen und Frauen als auch bei Polizisten & Co. Von den Mädchen im Umfeld meiner Söhne würde sich das keine einzige gefallen lassen!
 
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