Alltag in Zeiten von Corona VIII

Faraka

Benutzer146476  (43)

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~Sweety~ ~Sweety~ Du hast im alten Thread geschrieben "Tatsächlich kannte ich 2 Menschen die an Corona gestorben sind." Das tut mir leid zu lesen. Die persönlichen Wahrnehmungen sind halt sehr unterschiedlich, gerade deswegen sind groß angelegte Studien so wertvoll. In meinem Fall ist es z.B. so, dass ich bis vor einem Monat noch nicht mal im entfernten Bekanntenkreis jemanden kannte, der erkrankt war. In den letzten Wochen hat's dann zwar fast alle erwischt, war aber bei allen ausnahmslos harmlos und nach 2-3 Tage vorbei (zzgl. Quarantäne natürlich).
 
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Funksoulbrother

Benutzer58558 

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Was ist den bittschön an seiner Schilderung falsch ?🤷🏻‍♂️
Weil er dann ja noch infektiös sein wird. Aber am Faktum des milden Verlaufs kommen wir ebenso wenig vorbei wie am Faktum des schweren Verlaufs. Beides ist halt Realität. So weit, so banal.
 
G

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Betroffene sind sicher nicht der Meinung es sei harmlos
Corona ist eben nicht nach 3 Tagen vorbei.. wenn man Pech hat
aber es sind ja alles Einzelschicksale 🙊
 
Funksoulbrother

Benutzer58558 

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Um das jetzt mal etwas einzuordnen: Es gibt bei vielen Krankheiten milde bis schwere Verläufe. Der Patient mit mildem Verlauf kann nichts für die schweren Verläufe anderer Patienten. Deswegen muss er sich auch nicht angreifen lassen, wenn er erwähnt, dass er einen milden Verlauf hatte, weil es auch andere Schicksale gibt. Da unterstellt man eine Ignoranz, die damit nicht ausgesagt ist.

Meine Mutter wäre einmal beinahe an einer Influenza gestorben, aber das bedeutet nicht, dass jemand ihre Erfahrung negiert, weil er sagt, dass er die Influenza problemlos weggesteckt hat.

Das wird alles nach wie vor viel zu überdreht moralisiert.
 
G

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Deswegen muss er sich auch nicht angreifen lassen,
aha.. :confused::ratlos:
jetzt muss man sich noch entschuldigen, wenn man auf Long-Covid hinweist?:ninja:
und wo habe ich (falls du das auf mich beziehst) jemanden angegriffen, weil er einen guten Verlauf hatte?

es gibt eben auch andere nicht so gute bis sehr schlechte Verläufe-Corona ist eben nicht grundsätzlich harmlos, wie hier gern mal geschrieben wird und damit auch für die Betroffenen nicht nach 3 Tagen vorbei.
(wäre übrigens toll.. meine vorab gesunde 16jährige ist heute bei Tag 3 und wir erwarten dann morgen die spontane Genesung :anbeten: , damit sie sich die Ferien nicht völlig vermasselt hat mit dem Mist *ironiewiederaus*)
 
Funksoulbrother

Benutzer58558 

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Es kommt einfach darauf an, für wen welches Thema wie akut ist. So banal ist das.

Ein Beispiel: Ich bin depressionskrank. Jemand, der von Depressionen weder direkt noch indirekt betroffen ist, der wird dieses Phänomen in seinem Leben nicht so sehr in den Fokus seiner Betrachtung rücken, wie das z. B. ich oder andere Depressionskranke oder Angehörige und Freunde von Depressionkranken tun. Das macht diesen Menschen nicht unempathisch. Das ist völlig normal. Seine Ressourcen für das Thema werden einfach geringer sein als meine, weil er sie dafür im Gegensatz zu mir nicht aufwenden muss. Das bedeutet nicht, dass er meine Krankheit verharmlost, er ist schlicht und einfach weniger von ihr betroffen als ich. Dafür hat er vielleicht kaputte Knie, die ich nicht habe. Da wird er sich um Orhopädie und Chirurgie eben mehr Gedanken machen als ich. Während ich mir um Psychotherapie und ggf. Psychiatrie/Neurologie mehr Gedanken mache als er. Was aber - wie gesagt - nicht heißt, dass er oder ich gedankenlos mit den Leiden des jeweils anderen umgeht.

Analoges gilt für die Erfahrung von Long Covid.

Jemand, der unter einer Krankheit nicht leidet und deswegen nicht das gleiche Aufhebens um sie macht wie jemand, der unter ihr leidet, verhält sich ... völlig normal. Er bagatellisiert damit nicht das Leiden der Kranken. Er spricht nur für sich. Er lebt einfach sein Leben.

Covid ist eben keine privilegierte Krankheit, die ein besonderes Maß an Pietät erfordert. Es ist eine Krankheit unter Millionen. Sie hat unterschiedliche Verläufe, manchmal leider auch schwere. Auch das ist nicht ungewöhnlich.

Noch ein Beispiel: Meine Mutter ist an Krebs gestorben. Abartig, widerlich, ganz, ganz schlimm. Aber das bedeutet nicht, dass in meiner Gegenwart niemand davon sprechen darf, dass er den Krebs besiegt hat, weil er z. B. ganz früh entdeckt wurde und daher auch die Behandlung insgesamt unproblematisch war.

Das ist einfach das Leben.
 
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rowan

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Corona ist eben nicht grundsätzlich harmlos, wie hier gern mal geschrieben wird und damit auch für die Betroffenen nicht nach 3 Tagen vorbei.
Das schreibt doch wirklich niemand. Aber es gibt eben viele Menschen für die die Infektion sehr mild verläuft und die kein Long COVID haben. Es ist sogar - Luft anhalten - die absolute Mehrheit.
Auch in unserem Freundes- und Familienkreis gab es zwar inzwischen viele Infektionen, aber nur vereinzelt Fälle mit länger anhaltenden Symtomen, inzwischen aber alle restlos genesen (Long COVID wird ja oft fälschlicherweise gleichgesetzt mit „für immer“). Mein Vater, 67, hatte einen Tag eine laufende Nase. Ich habe mich gefreut, das es ihn so leicht erwischt hat.
Wenn jemand erzählt das es für ihn keine große Sache war oder derjenige nur Menschen ohne starke Symptome kennt dann darf einen das ärgern, wenn es einen selbst heftiger erwischt hatte, aber es muss auch kein Anlass sein jedes Mal wieder darauf hinzuweisen das es auch schlimmer sein kann.

Das wissen wir jetzt wirklich Alle.
 
G

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Das wissen wir jetzt wirklich Alle.
scheinbar nicht - aber gut das wir darüber schreiben

fraglich ist aber immer noch, wann die Folgen spürbar werden. Ich zumindest kann nicht hellsehen, welche Folgeerkrankungen man mal mit Long-Covid in Verbindung bringen wird. Dazu ist es noch zu früh.

Das Wort "grundsätzlich" hast du hervorgehoben.. nur der guten Ordnung halber.

Allen die aktuell krank sind wünsche ich gute Besserung und vollständige Genesung! :smile::knuddel:
 
G

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Off-Topic:
Funksoulbrother Funksoulbrother kannst du bitte mein Zitat in deinem Post rausnehmen. Besten Dank:smile:
 
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A

Benutzer160853 

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Dann müsste ich in Nicht-Corona-Zeiten jede Woche 2x zum Hausarzt gehen und mich - auch ohne Symptome - auf Grippe testen lassen? Die Grippe hatte in Deutschland in jedem Winter zehntausende Tote.

Du hast mit Gästen zu tun, diese Leute bringen dir ein gewisses Vertrauen entgegen. Jetzt könnte mir schon in den Sinn kommen, dass einige Einrichtungen den Erfolg mehr verdient haben als andere und ich tendenziell lieber in einige Gegenden verreise als in andere.

Ja, die Kultur eines Landes ist viel, viel mehr als alte Museen oder die Geschichte von XYZ. Und Kultur stirbt nie aus. Weil Kultur dynamisch ist und sich weiter entwickelt. 😊

Z.B. eine 20 Jahre alte Pizzaria, die geschlossen werden musste wegen Corona, betrieben von einem echten Italiener, der sein Handwerk verstanden hatte 🙃 Das sehe ich als Verlust an.

Zumal die richtig wichtigen Kultur Einrichtungen in der Regel erhalten bleiben. Die kleineren - tjoa die haben Pech gehabt so wie die unglaubliche Pizzaria, die schließen musste.

Wir mochten sie sehr inkl. dem Ladenbesitzer.

Der EDEKA-Markt, der als einziger ein wirklicher Supermarkt ist, ist auch Sitz für kleinere andere Länden. Dort gab es einen Schustermeister, der mit zwei Angestellten handwerkllich Schuhe reparierte. An dem Eingang ist noch immer ein Hinweisschild zu den Geschäftsschließungen im Frühjahr 2020, sein Geschäft schloss, weil er starb und mit ihm einer der letzten seiner Zunft.
De Landkreis hat hier das schöne Unwort "Kulturort" erfunden. Ein Kulturort ist jedes Tanzlokal, an dem Sonntags irgendei Alleinunterhalter zum Tanz aufspielt. Diese Karte war so dermaßen lustig, weil im Grunde jeder Ort "Kulturort" werden konnte, in dem ein Buch auf dem Tisch liegt.


Off-Topic:
Das sieht man dann bei RTL 2 in den Sendungen für die unterste Unterschicht - da sollte man sich im Lande der Dichter und Denker fremdschämen. Ich bin froh, dass wir so viele Kultureinrichtungen haben.

Zunächst frage ich mal ganz unverbindlich welches Recht es dir zubilligt Leute in Klassen einzuteilen? Ich finde das nicht nur befremdlich, sondern auch gefährlich, weil eine "Unterschicht" kann man am Ende auch entrechten und knechten, es ist eben "nur die Unterschicht".
"Fremdschämen" musst du dich für mich übrigens nicht, ich verrate dir ein kleines Geheimnis. An vielen Feiertagen läuft auf RTL II X-Factor das Unfassbare und ich schaue es , immer!!!
Ich bin liebend genre "Unterschicht", weil mir mein Leben zu lebendig ist, um es in diesen Kategorien zu leben.
 
A

Benutzer160853 

Sehr bekannt hier
Wann immer man als maskentragende Person blöd von der Seite angequatscht wird, dass man das Ding doch jetzt abmachen soll, mit Fingern auf einen gezeigt wird mit „Höhö, guck mal, die hat Angst vor Corona“ usw... Beides (und ähnliches mehr) habe ich selbst in den letzten Tagen erlebt, obwohl sowohl RKI als auch Gesundheitsminister*innen und Ministerpräsident*innen verschiedener Bundesländer das Tragen der Maske weiterhin empfehlen.

Im Umfeld meiner Eltern gibt es ein Ehepaar, beide sind um die 60. Er hat längere Zeit schon erhebliche Probleme, sie pflegt die demente Mutter. Eine Infektion wäre in jeder Hinsicht gefährlich, weil entweder der Mann mit schweren Verläufen rechnen muss oder die Mutter nicht meh in der Wohnung betreut werden kann und ihr gewohntes Umfeld verlassen müsste. Nun sind "Bernd und Susanne" aber nicht mehr vorsichtig oder vernünftig, sondern sie "haben Angst", das hätte man aber "lange genug" tolleriert, im Zweifel würde man sich eher an Gabi, Hilde oder Inge halten. Diese Leute hätten immerhin keine "Angst" und würden "den Lappen" auch mal weglassen.
Er arbeitet bei einem Baugeschäft, sie ist Verkäuferin in der Bäckerei. Das sind also keine Ideologen, sondern "ganz normale Leute", die ein ganz gewöhnliches Leben führen.
Die Infektionszahlen sind hier nicht deutlich gestiegen, aber die Sterbezahlen dafür enorm. Corona ist lokal tödlicher und die mir bekannten Toten jünger, gesünder und längst nicht mehr das Klischee.
Und mir platz echt die Hutschnur, wenn Todeszahlen eben auch "Freiheitsgrade" sind, schließlich müssten wir Freiheit leben, wenn es auch mal schwierig wird.

Belustigt bin ich über die großen staatmänischen Welterklärer, die mir erklären, wie ich das mit der Infektion nun fühlen soll. 2020 konnte ich dies noch mit der Neuheit der Krankheit erklären, 24 Monate später, ist es tatsächlich die Blödheit mancher Menschen. Von "was früher Corona war ist heute husten oder ein ihr habt euch schon immer angestellt", war alles dabei.
 
A

Benutzer160853 

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Daylight Daylight ich war bei uns heute im Lidl im absoluten sozialen Brennpunkt und dort haben alle Maske getragen. Habe ich mit Absicht drauf geachtet. Finde ich total spannend, wie unterschiedlich das ist. Selbst die Alkis, die sich das billige Dosenbier gekauft haben. (Aber hey, ich habe endlich Katzenstreu bekommen. Das war überall anders seit Wochen aus.)

Boah, man. Ich bin seit einer Woche in Deutschland in ärztlicher Behandlung (Nichts schlimmes) und bin mit dem
Arzt auch sehr zufrieden. Aber jetzt habe ich mitbekommen, dass er Schwurbler ist. :what: Kurz vor der OP (literally, 5 Minuten davor), meint er, ich solle die Maske doch abnehmen, weil “das ganze Plastik, das Sie da einatmen ist nicht gesund.” Und heute meinte er so was in dem Dreh, dass die Politik mit den Impfungen ja so übertreiben würde. Virus Infektionen gehen von selber weg. Da ich noch in Behandlung bin, habe ich nichts dazu gesagt, mir aber meinen Teil gedacht. Man sieht’s den Leuten halt echt nicht an, ne? Ich habe nur Positives über ihn gelesen und bin bisher mit allem auch sehr zufrieden, aber das schockiert mich schon. Ich werde ihm, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist, eine positive Bewertung auf den gängigen Portalen schreiben. Würdet ihr die Schwurbelei dort erwähnen?

Ich verstehe diese Medizinportale nicht und kann die Leidenschaft alles bewerten zu wollen noch weniger verstehen. Als ich meine Zahnarztangst überwinden musste, habe ich mich in diesen Portalen inteisiver umgesehen und mir wurde klar, dass "gut" in aller Regel eigentlich eher sympartisch war.

Daylight Daylight ich war bei uns heute im Lidl im absoluten sozialen Brennpunkt und dort haben alle Maske getragen. Habe ich mit Absicht drauf geachtet. Finde ich total spannend, wie unterschiedlich das ist. Selbst die Alkis, die sich das billige Dosenbier gekauft haben. (Aber hey, ich habe endlich Katzenstreu bekommen. Das war überall anders seit Wochen aus.)

Ich hatte gestern einen Termin in einer Großstadt und auf der Rückreise habe ich mir bei ALDI noch etwas zu trinken gekauft, war eine typische "Vorstadt", in der es so ausah, wie es oft in irgendwelchen Brennpunktkiezen ausschaut. Dort trugen gefühlte 95 Prozent der Kundschaft Maske. Bei der Hinfahrt hatte ich in einem innerstädtischeren Supermarkt etwas zu essen gekauft und die Tragebereitschaft war deutlich geringer, wenn gleich das Klientel offensichtlich wesentlich bessergestellt war.

Hier ist Katzenstreu keine Mangelware, dafür wird bei meinem EDEKA des Vertrauens immer mal wieder das Katzenfutter knapp. Das hatte ich nach zwei Jahren mit Haustier noch nie erlebt.
 
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A

Benutzer160853 

Sehr bekannt hier
In dieser Woche bekamen wir besuch: der beste Freund meines Vaters ist seit der Rente umgezogen und lebt nun in einer Kommune mit 35000 Einwohnern. Im vierten Stock hat er seine Wohnung, das Küchenfenster zum Hinterhof. Seitdem die Affenpocken in den Medien sind, seien auch die "Querdenker" zurück. Es wären zwar weniger als im Dezember, aber sie wären radikaler. Die Mülltonnen im Hinterhof seien bereits mehrfach angezündet worden, der Hauseingang beschmiert und der Schuppen aufgebrochen worden.
An den Montagen wäre kein normales Leben mehr denkbar. Definiton für Normal: Im Sommer Spazieren gehen, mal ein Eis essen oder der Einkauf im Supermarkt.

Die Polizei hätte ihm bereits zwei Mal erklärt, dass Straftaten grundsätzlich geahndet würden. Seitens der Kommune, die hier für Versammlungen und Ordnungswidrigkeiten zuständig wäre, hies es: "Es ist grundsätzlich nachvollziehbar, dass Sie sich in ihrer allgemeinen Lebensführung beschnitten fühlen. Allerdings ist das Versammlungsrecht im Grundgesetz und in der Landesverfassung geschützt und somit müssen Sie Einschränkungen in ihrem Alltag hinnehmen".

Warum darf eine Gruppe von 30 bis 40 gewalttägigen Hansel eine Stadt mit 35000 Einwohnern sich all montäglich als Geisel nehmen und die basalen Bedarfe der dortigen Wohnbevölkerung werden etwa so behandelt als hätte der Nachbar 15 Minuten Rasen zu lang Rasen gemäht?
 
A

Benutzer160853 

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Im Dorf ist am Wochenende die Kirmes und meine Mutter wird am Montag operiert. Eine Bekannte erkundigte sich, ob sie die Feier besucht. Meine Mutter verneite mit Blick auf ihre Krebs-Op, Ruhe und der Gefahr sich erneut zu infizieren. Es enspann sich ein Gespräch mit allerhand seltsamen Vorhalten. Es täte ihr doch sicher gut, wenn sie diese Feier besucht, das würde sie ablenken. Besagte Person könne nicht verstehen, dass "wir" immer nur negativ denken.
Sie solle bloß DInge über die Krankheit für sich behalten, weil sie doch "zwei Jahre eingesperrt" gewesen sei und nun "wieder die schönen Dinge" im Zentrum stünden.
Irgendwas sei "schließlich immer" und es täte sie für meine Mutter zwar Leid, aber sie wolle "nun auch nicht mehr verzichten" (Hatte auch kein Menshc gefordert).
Sie sei ohnehin immer "saurer", dass die "Angsthasen" den "Lappen" tragen. Ein anderes Ehepaar würde dies auch machen.
Sie hätte im Gegensatz zu "uns" auch keine Angst, "bestimmte Dinge kommen auch, weil ihr euch immer so viele Sorgen macht". Wir mögen doch das Leben mehr genießen. An diesem Moment hatte mein Vater genug und hat die Frau rausgeschmissen.
 
A

Benutzer160853 

Sehr bekannt hier
Die Inzidenzen sagen z.Z. gar nichts aus. Viele lassen sich nicht testen weil sie null Symptome haben. Entscheidende Zahl sollte die Auslastung der Krankenhäuser/Intensivstationen mit Covid-Patienten sein. Dazu Schutzmaßnahmen für Hochbetagte. Für das "normale Volk" sollte es bis auf Maske im ÖPNV erst Einschränkungen geben, wenn immer mehr Menschen mit Covid im Krankenhaus liegen.

Dann gehen wir mal in Medias Res: belegte Intensivbetten heute: 761
Belegte Intensivbetten vor einer Woche 654. Das ist ein Wachstum im Wochenvergleich um 16,4 Prozent. Aber dabei ist "der Sommer" doch so ungemein "sicher". Übrigens haben wir bereits wieder die ersten Landkreise in Deutschland, die keine freien Intensivbetten haben.
Das sind die Landkreise Gifhorn, Lüchow-Dannenberg, Erlangen-Höchstadt und Regensburg.
In acht von 16 Bundesländern gibt es derzeit mehr Klinika mit "eingeschränkten" oder "teilweisen Einschränkungen" bei Operationen.

Übrigens ist Corona im Landkreis vorbei. Der Grund: wir seien in einem neuen Abschnitt der Pandemie, in Wahrheit beginnt die Kirmessaison. Es gibt von dieser Woche an keine Zahlen nach Kommunen, weil das Beispiel von vor drei Wochen in jeder Hinsicht in der Welt bleibt.
Die Apotheken und Hausärzte sind die letzten Rufer in der Wüste, weil die Testzahlen gering, aber die Positivrate hoch ist und auch immer mehr Patienten aktuten Behandlungsbedarf haben. Die Feuerwehren proben indes ebenfalls den Aufstand, weil sie bei den Dorffesten den Brandschutz sicherstellen müssen und dies in Zelten ohne Maskepfllicht oder sonstige Vorgaben. Die Tatsache, dass hier Ehrenamtliche in der Freizeit Dienst tun, kommt nicht mal mehr vor.

Das DRK stellt fest, dass bei steigenden Infektionszahlen und keinerlei Regeln die Frewilligen von der Stange gehen, weil ihnen der Dienst nicht nur zu gefährlich wird, sondern sie auch "mangelnde Wertschätzung" bis hin zu "offenen Beleidigungen" hinnehmen müssen.

Die Bürgermeisterkreisversammlung, in der alle Bürgermeister des Landkreises vertreten sind, fordert, dass das Infektionnschutzgesetz nicht im September ausläuft. Dies enspricht den Forderungen aller drei Spitzenverbände von Kreisen und Kommunen. Für die FDP sind dies "übereifrige Provinzpolitiker".

Die beiden Veranstallter dieser Feiern, die formal von Vereinen ausgetragen werden, sieht keine Verantwortung. Es gäbe schließlich keine Regeln mher und natürlich ginge es auch ums Geld. Wenn ein Hygienekonzept gewünscht würde, wären sie bereit dies zu erstellen. Aber solange dem nicht so wäre, würden sie "Corona ignorieren".

Eine der beiden Veranstallter meinte, dass das Problem doch ganz einfach wäre, wenn sich eine Woche vor und die andere Woche nach der Feier nicht mehr getestet würde, wäre das Thema "vergleichsweise egal".
 
A

Benutzer160853 

Sehr bekannt hier
Es ist das "gute alte Problem" der Abwägung zwischen Freiheit und Sicherheit, welches für viele Bereiche des Lebens zutrifft. Und da gibt es immer welche, die eher die Freiheit bevorzugen, und andere eher die Sicherheit. Allen rechtmachen wird man es nie.

Nein. Es geht um das, was die Politikwissenschaft Machtasymetrie nennt. Oder ganz salopp, die Kommunen werden mit dem Gängelband durch die Arena geführt.

Der Ortsbeirat, das sind die Ortsteilgremien, hat mit den Stimmen von FWG und SPD beschlossen, dass er die "Kirmes" im Ort ablehnt. Dem hat sich die Stadtverordnetenversammlung angeschlossen und verweißt auf die hohen Coronafallzahlen. Allerdings hat dieser Beschluss des Stadtparlaments keinerlei Wirkung, die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker werden also der Lächerlichkeit preisgegeben. Der "Festwirt" kommt drei Landkreise weiter weg, der Zeltverleih hat 80 Kilometer Wegstrecke und auch die Buden haben mit der Gegend nichts zu tun. Seit Donnerstag leben wir hier im Außnahmezustand. Die Autokennzeichen belegen, dass dies kein nettes kleines Ortsfest ist, sondern wir als 320 Einwohner-Dorf überrant wurden.
Bei einer Inzidenz von über 850, die seit der Festsaison um 60 Prozent gestiegen ist, darf ich das doch noch extrem daneben finden, oder?
Den Anwohnern bleibt nur der Boykott dieser Feier. Wir sind so frei, dass selbst zwei Straßen gesperrt wurden, weil die Horde über diesen Ort eingefallen ist. Immerhin haben wir ab Montag unseren Alltag wieder.
Ich bin sehr froh, dass dieses süßliche Gerede über die "Gastroszene" endlich breiten Protest hervorruft.
 
A

Benutzer160853 

Sehr bekannt hier
Deutschland, kein Sommermärchen: Die Krebs-Op meiner Mutter wurde wegen eines "dynamischen Infektionsgeschehens" abgesetzt.
Bereits im Vorfeld wussten wir, dass die Operateurin gegenwärtig auf Reisen ist. Die Verschiebung der OP sei allerdings "medizinisch vertretbar", weil "auch bei einem Termin in zwei Wochen keine relevante Verschlechterung erwartbar ist".
Bemerkenswert ist, dass in einem solchem Fall die emotionalen Faktoren keinerlei Rolle spielen, sondern der Oberarzt ergänzend feststellt, dass "Verschiebungen auch vor Corona zum Alltag" gehört haben.

Daraufhin habe ich mich an die Beschwerdestelle des Klinikums gewendet und diese Mischung aus emotionaler Kälte, Dienst nach Vorschrift und Zynismus hat mich auf 180 gebracht. Ich merkte an, dass ich davon ausgegangen bin, dass für Personal einer Onkologie anderer Vorschriften herrschten, ist schließlich ein sensibler Bereich. Am anderen Ende der Leitung erklärte mir jemand sehr sachlich, dass dies "emotional zwar verständlich ist", aber eine solche Regelung weder "dem Gebot der Angemessenheit enspricht noch verfassungsrechtlich umsetzbar ist".
Offensichtlich ist es aber angemessen und juristisch zulässig, dass die OP nun zwei Wochen verschoben wird und es meiner Mutter in jeder Hinsicht wesentlich schlechter geht. Wenn meine Mutter Probleme bekommen sollte, wäre das Universitätsklinikum, für das dieses Krankenhaus Lehrkrankenhaus ist, der Ansprechpartner. 150 Kilometer weit weg und ohne "Fuß in der Tür" ist das keine tragende Alternative.
 
A

Benutzer160853 

Sehr bekannt hier
Meine Mutter befindet sich wieder in einem Krankenhaus, anderer Landkreis, gleiches Problem. Gestern besuche ich sie, um irgendwann vom Personal informiert zu werden, dass meine Mutter zur Radiologie müsste.
Ich dachte, dass das das Signal zu "Sie können dann gehen ist", aber das war es nicht. Als ich aufbrechen wollte, erklärte mir der Pfleger, dass das gar nicht gemeint gewesen wäre. Vielmehr könnte ich doch meine Mutter zur Radiologie begleiten, weil sie sich dann um andere Fälle kümmern könnten.
Der Grund: "Viele Kollegen sind positiv, anders geht es gegenwärtig nicht".

Das Schlimme, der Radiologietermin stand im Zusammenhang mit ihrer Krebserkrankung und sie ist direkt betroffen, ich indirekt. Das ist beim Warten alles andere als einfach auszuhalten, es gibt dann eben keine Professionalität damit.

Ohnehin interessant wie in einem mittelgroßen Krankenhaus ein "Vollzugsproblem" herrscht. Am Eingang sitzt ein älterer Mann im Hemd eines Sicherheitsdienstes und "kontrolliert" Impfnachweise und Maskenfplicht. Anschließend wird auf "Eigenverantwortung" gesetzt. Auf dem Weg zur Radiologie sind und vier Leute ohne Maske begnet und das war außerhalb der Fahrstuhlfahrt zwei Mal über Eck.
Das Ganze hat die Ernsthaftigkeit der Wahlen zum Kassenprüfer beim Sportverein in der Kreisklasse!
 
A

Benutzer160853 

Sehr bekannt hier
joah, nun, das ists halt was man mit der aktuellen politik billigend in kauf nimmt. dann sind pflegekräfte halt auch schonmal froh, wenn eine angemeldete reanimation schon ex ist, weil sie alleine mit über nem dutzend kritischer patienten eh schon nicht klar kommen und ärzte werden angewiesen, im privaten umfeld keine auskunft über kliniken zu geben und an die pressestelle zu verweisen. schöne heile welt :smile:

Ich hab das Glück, dass ich diese Leute ob meines Berufs alle persönlich kenne. Das macht den Dienstweg kürzer und die Informationen frischer. Das wirklich Lustige ist: Selbst das Cafe im Krankenhaus unterliegt keinen Regeln, die Patienten gehe von links rein, über die Terrasse ist der Eingang für die "normalen Gäste". Wir müssten selber wissen, ob wir dann in das Cafe gehen wollen. Ich bin nicht beim philosophischen Oberseminar, sondern in einem Krankenhaus und erwarte somit auch, dass mir klare Auskunfte benannt werden.

Auf der Liste "Hier für Sie tätätig" war der Name eines Arztes vermerkt, den ich aus meiner früheren Zeit im Kreisfußball kannte. Ich musste mehrfach überlegen, ob er sein kann, schließlich hat er die 70 vermutlich überschritten. Aber er war es, Corona, er springt eben für die "Kollegen" ein. Immerhin ein durchaus erfahrener Arzt, der bereits meine Großeltern behandelte.

Schlimm daran ist, dass man offenbar nicht lernfähig ist und stattdessen die Lage weiterhin verharmlost, statt endlich wieder die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

Ich gebe aber zu, dass mich auf dieser Welt so langsam gar nichts mehr wundert ... :kopfwand:

Mir erzählen die lokalen Koaltionspolitiker, dass "wir", frag mich immer wer das eigentlich sein soll, in einem "neuen Kapitel" der Pandemie sind und es eben dann auch zu "Umwuchten" kommen könnte.

In den zurückliegenden drei Wochen stieg die Zahl der belegten Intensivbetten um 60 Prozent an! Jetzt kann jeder mit einem handelsüblichen Taschenrechner diese Werte durchrechnen und wir haben gesehen, dass das dicke Ende erst mit den Reiserückkehrern kommt.

Die Zeitungen der Ippen-Gruppe haben dazu ein Zitat
„Noch bevor wir mit der BA.5-Welle durch sind, müssen wir uns vielleicht schon auf die nächste vorbereiten", schrieb der Molekularbiologe Ulrich Elling, der sich auf die Sequenzierung von Corona-Proben spezialisiert hat, auf Twitter. DPA von heute

"Wegen diverser Grovßveranstalltungen müssen immer wieder Frewillige Feuerwehren den Dienst zwischenzeit unterbrechen", sinngemäß Lokalzeitung von heute. Meine Wehr war gestern bei einem Unfall auf der Autobahn, 33 Kilometer von hier weg. Der Grund: Alle anderen Wehren hatten keine Mannschaftsstärke zur Verfügung.
 
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HarleyQuinn

Benutzer121281  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Bei meinem Kurzurlaub in London gerade hab ich exakt nichts mehr gemerkt von Covid. Weder auf dem Flug, noch dort. Sehr entspannend für mich und deutlich erholsamer als vorher die Ausflüge etc.
 
Tischtaenzerin

Benutzer114808  (35)

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Weder auf dem Flug, noch dort.
Auf dem Flug nach Canada war ich teils echt genervt - acht Stunden Maskenpflicht. Bis zum Essen hat das funktioniert, danach war es so 50:50. Mit Snacks konnte man es „offiziell“ umgehen.

Hier habe ich bisher keine 10 Leute mit Maske gesehen. Es ist überhaupt kein Thema. Auch gibt es nur zwei Impfungen.
 
Daylight

Benutzer15352 

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Ich finde die Maske echt nicht so nervig wie viele hier. Hatte sie auf dem Flug nach Malaysia quasi 20h fast durchgängig an und fand das kein Problem. Auch in Malaysia selbst bei knapp 40 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit nicht. Dort herrscht übrigens noch Maskenpflicht auf der Straße und alle halten sich dran :zwinker:.
 
Hryna

Benutzer36171 

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Also, ich schwitze unter der Maske einfach total. Im Winter hat sie mich auch nicht gestört, aber jetzt? Im leeren ICE mit Klimaanlage geht es ja noch, aber wenn es eh schon mega heiß ist, nutze ich inzwischen jede Ausrede, um die Maske abzusetzen...
 
Nevery

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
ich schwitz auch drunter und joah, schön ist das nicht... trotzdem halte ich das nach wie vor für sinnvoll, also bleibts dabei.
 
Dreizehn

Benutzer20579  (38)

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Mir wird einfach speiübel vom Busfahren mit Maske. Keine Ahnung, was ich da machen soll, aber es ist halt jedes Mal heftig. Fahre jeden Tag 90 Minuten ÖPNV und danach ist mir jedes Mal 1-2 Stunden schlecht.
 
Nevery

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Dreizehn Dreizehn minzkaugummi und so hast sicher schon ausprobiert, oder? ne ahnung warum die kombi dazu führt?
 
Dreizehn

Benutzer20579  (38)

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Dreizehn Dreizehn minzkaugummi und so hast sicher schon ausprobiert, oder? ne ahnung warum die kombi dazu führt?
Kaugummi unter der Maske führt halt dazu, dass die Maske wackelt. Nervt also. :zwinker:

Mir wird beim Busfahren auch so manchmal schlecht. Aber mit Maske ist es ein Garant. Liegt auch an der Wärme und der schlechten Luft. Ich kriege mit Maske einfach schlechter Luft.
 
M

Benutzer64981  (34)

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Alternativ Bonbons?
Hatte das erste Mal in der Notaufnahme ein Problem mit der Maske, waren da zwei man fünf Stunden...
Ich konnte zum Glück vor die Tür, aber selbst in der Schwangerschaft ist mir das nicht passiert. Krankenhäuser haben es aber auch nicht mehr so eng mit Masken tragen 🤷‍♀️
 
Nevery

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Liegt auch an der Wärme und der schlechten Luft.
okay, sowas führt bei mir auch gerne mal zu übelkeit - mir hilft dann was kühles ums handgelenk. die steuern eh viel von wärme- und kälteempfinden, und wenns zu warm und stickig ist lässt sich darüber was anderes suggerieren.
 
V

Benutzer163532  (38)

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Ich finde die Maske im Sommer wirklich grausam, trage sie aber trotzdem, wenn ich unter vielen Menschen bin. Aber das mit der Übelkeit kenne ich auch.
In der Schwangerschaft hatte ich das Gefühl, zu ersticken, da ging es mir schon nach 15 Minuten wirklich nicht gut damit.
 
R

Benutzer171204 

Verbringt hier viel Zeit
In der Schwangerschaft hatte ich das Gefühl, zu ersticken, da ging es mir schon nach 15 Minuten wirklich nicht gut damit.
Ging mir auch so. Unschwanger finde ich es aber ok. Grade eben in der vollen Tram auf einer sehr belebten Strecke war ich nahezu die einzige Person mit Maske 🥲
 
Tischtaenzerin

Benutzer114808  (35)

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Mein Cousin hatte so Angst, dass wir ihn in Kanada nicht besuchen kommen weil er ungeimpft ist, wie er mir gestern Abend verraten hat. Ziemlich lustig wenn man bedenkt, dass eines der Kinder ebenfalls ungeimpft ist und mein halbes Büro ebenfalls.

Mich schrenkt die Maske extrem in der Kommunikation ein, da ich mit meinem Sohn viel über Mimik und Zeichen kommunizieren muss. Dafür musste im Flieger oft die Maske runter, weil es sonst einfach nicht bei ihm ankommt. Ich fühle da echt mit allen, die Sprach- oder Hörprobleme haben.

Meine Familie hatte ganz optimistisch nur FFP2 eingepackt und war im Flieger dann sehr dankbar, dass ich genug OP-Masken dabei hatte. Für den Rückflug stecke ich das ganze Paket ins Handgepäck.
 
Sandrose

Benutzer54458 

Verbringt hier viel Zeit
Heute war ich mal wieder ausnahmsweise ganz früh so um halb neun beim Wocheneinkauf im Supermarkt und habe zum wiederholten Mal die Beobachtung gemacht, dass morgens mehr Leute mit Maske unterwegs sind als nachmittags. Das ist mir in den letzten Monaten wiederholt aufgefallen, als würden morgens eher die Maskenträger einkaufen und nachmittags die Ohne-Maske-Fraktion. Am Alter alleine liegt es nicht, das war gemischt wie immer. Ist euch das auch schon mal aufgefallen oder bilde ich mir das einfach ein?
 
K

Benutzer187255  (50)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich gehe eher nachmittags einkaufen. Da ist kaum jemand mit Maske zu sehen. Das Einkaufen wird auch kaum das Super-spreader-Event sein. Da grölt keiner rum, da wird kaum geredet. Also wozu Maske? Man kann sich das Leben auch selbst schwer machen.
 
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