Alltag in Zeiten von Corona VII

Benutzer75021 

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Letzendlich hat jeder andere Gründe warum er/sie sich oder die Kinder impfen lässt.
Bei uns ist es eher, das Leben mit Impfung ist leichter.
Große Sorge vor der Krankheit habe ich nicht, vor Long COVID schon ein wenig. Da weiß man halt immer noch nicht viel drüber.
 

Benutzer107106 

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Sehe ich anders.
Die aktuellen Maßnahmen werden mit der mangelnden Impfquote Ü60 begründet, von daher hätte in dieser Altersgruppe längst eine Impfpflicht kommen müssen.
Bin mir auch sehr sicher dass eine Impfpflicht Ü18 vor Gericht gekippt würde da es eben weniger eingreifende Maßnahmen gäbe, s.o.
Nur zur Info: Habe gestern Abend die Zahlen meiner Stadt ausgerechnet. Insgesamt haben wir eine Inzidenz von etwas über 500. Die Schulkinder haben eine Inzidenz von weit über 3000, mit den aktuellen Zahlen von gestern Abend. jedes 30. Kind meiner Stadt ist aktiv erkrankt. Wenn von 64000 Schulkindern in meiner Stadt 5-10% Longcovid/sonstige Spätfolgen bekommen, dann reden wir von wahrscheinlich 5.000 Kindern/Jugendlichen!
 

Benutzer158340 

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Ich denke, ihr redet grade auf 2 Ebenen aneinander vorbei.

Natürlich ist es AUCH wichtig, die Kinder zu impfen, eben um vielleicht eine Chance zu haben, damit so Sachen wie PIMS und Long Covid abzuwenden. (Ob es funktioniert, weiß man ja noch nicht, aber es ist zumindest eine Chance). Und natürlich sollten da auch möglichst viele Menschen ihre Kinder schützen und natürlich freuen sich gerade die, die nun so lange gewartet haben, dass es die Impfung nun endlich gibt. (Und da ist das Thema auch etwas emotional)

Die zweite Ebene ist die gesamtgesellschaftliche Gefährlichkeit des Ganzen, und da muss man nach wie vor sagen, dass es wichtiger wäre, wenn die Ü60 sich alle vernünftig impfen lassen würden, denn die "verstopfen" die Krankenhäuser, führen zu überarbeitetem Pflegepersonal, sterben.... Das ist das, worüber in der Politik die ganze Zeit diskutiert wird, was die Situation für alle letztendlich scheiße macht und immer wieder zu Lockdowns und ähnlichem führt. Und daher wäre es rein logisch, wenn den ungeimpften Ü60 mal in den Hintern getreten und hier eine Impfpflicht durchgesetzt würde. Und ganz unemotional gesprochen wäre das auch wichtiger, als Eltern zu gängeln, dass die jetzt für die nötige Impfquote gefälligst sorgen sollen, um die Gesellschaft zu schützen.

Denn ja, das regt mich auf, dass die Diskussion schon wieder auf dem Rücken der Kinder geführt wird. Die mussten erst auf alles verzichten, was Spaß macht, um die älteren zu schützen, mussten auf Schule verzichten, um die älteren zu schützen und jetzt eben, sollen sich impfen lassen, um die älteren zu schützen.
Nein die %&:smile2:§==%$"/! erwachsenen Deppen, die noch nicht geimpft sind, sollen ihren Arsch zur Impfung bewegen, um die jüngeren endlich mal vernünftig zu schützen! So herum wird ein Schuh draus. Und es ist ein echtes Armutszeugnis, dass man sich einen Kopf drum machen muss, die Kinder mit der Impfung schützen zu müssen, weil die Erwachsenen es nicht hinkriegen.
 

Benutzer187255 

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Daher sind wir einfach nur froh, das die Kinder geimpft sind.
Für ein halbwegs normales Leben.
Das ist verständlich, aber der Sinn der Impfung ist das nicht. Wahrscheinlich machen es viele Eltern auch aus eben diesem Grund, also damit die Kids auch ihre Freiheiten haben dürfen.

Nein die %&:smile2:§==%$"/! erwachsenen Deppen, die noch nicht geimpft sind, sollen ihren Arsch zur Impfung bewegen, um die jüngeren endlich mal vernünftig zu schützen! So herum wird ein Schuh draus. Und es ist ein echtes Armutszeugnis, dass man sich einen Kopf drum machen muss, die Kinder mit der Impfung schützen zu müssen, weil die Erwachsenen es nicht hinkriegen.
So ist es ! Die Pandemie ist ja deshalb so gefährlich, weil sie Menschenleben kostet. Aber die Kinder sind da nicht dabei und rein von den Zahlen betrachtet, müsste man sie nicht schützen. Wäre die Todesrate so gewesen wie in den Altenheimen , dann wäre es gar keine Frage. Trotzdem , die , die in allererster Linie geschützt werden müssen, sind immer noch die älteren . Und gerade die haben weiß Gott genug Chancen gehabt, um sich selbst zu schützen.

Insgesamt denke ich aber, dass wir bei Kindern eine noch schlechtere Impfquote erreichen werden, als bei den Erwachsenen.
 

Benutzer36720 

Verbringt hier viel Zeit
So wie Ishtar Ishtar es formuliert war es auch von mir gemeint. Natürlich sollen und können auch Kinder geimpft werden, keine Frage. Der Fokus der Politik muss aber auf Ü60 liegen.

Ein positiver PCR-Test bedeutet aber nicht "aktiv erkrankt" sondern "infiziert", ich denke das sollte mittlerweile klar sein.
 

Benutzer107106 

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Ich denke, ihr redet grade auf 2 Ebenen aneinander vorbei.

Natürlich ist es AUCH wichtig, die Kinder zu impfen, eben um vielleicht eine Chance zu haben, damit so Sachen wie PIMS und Long Covid abzuwenden. (Ob es funktioniert, weiß man ja noch nicht, aber es ist zumindest eine Chance). Und natürlich sollten da auch möglichst viele Menschen ihre Kinder schützen und natürlich freuen sich gerade die, die nun so lange gewartet haben, dass es die Impfung nun endlich gibt. (Und da ist das Thema auch etwas emotional)

Die zweite Ebene ist die gesamtgesellschaftliche Gefährlichkeit des Ganzen, und da muss man nach wie vor sagen, dass es wichtiger wäre, wenn die Ü60 sich alle vernünftig impfen lassen würden, denn die "verstopfen" die Krankenhäuser, führen zu überarbeitetem Pflegepersonal, sterben.... Das ist das, worüber in der Politik die ganze Zeit diskutiert wird, was die Situation für alle letztendlich scheiße macht und immer wieder zu Lockdowns und ähnlichem führt. Und daher wäre es rein logisch, wenn den ungeimpften Ü60 mal in den Hintern getreten und hier eine Impfpflicht durchgesetzt würde. Und ganz unemotional gesprochen wäre das auch wichtiger, als Eltern zu gängeln, dass die jetzt für die nötige Impfquote gefälligst sorgen sollen, um die Gesellschaft zu schützen.

Denn ja, das regt mich auf, dass die Diskussion schon wieder auf dem Rücken der Kinder geführt wird. Die mussten erst auf alles verzichten, was Spaß macht, um die älteren zu schützen, mussten auf Schule verzichten, um die älteren zu schützen und jetzt eben, sollen sich impfen lassen, um die älteren zu schützen.
Nein die %&:smile2:§==%$"/! erwachsenen Deppen, die noch nicht geimpft sind, sollen ihren Arsch zur Impfung bewegen, um die jüngeren endlich mal vernünftig zu schützen! So herum wird ein Schuh draus. Und es ist ein echtes Armutszeugnis, dass man sich einen Kopf drum machen muss, die Kinder mit der Impfung schützen zu müssen, weil die Erwachsenen es nicht hinkriegen.
Zur Ergänzung: Kinder haben viele Kontakte. Viele ü60 Personen haben durch Enkelkinder Kontakt zu eben diesen. Meine Eltern haben 3 Enkel in 3 verschiedenen Kitas/Schulen, die sie regelmäßig sehen. Zum Schutz der Alten ist also die Impfe von Kindern schon ein Faktor, denn diese sind ja viel näher dran sind, als Erwachsene. Mein Sohn sitzt ja bei Oma auf dem Schoß, während sie die Maus guckt. Der Opa hat das Kleinkind auf dem Arm. Solche Nähe hat man zum 25. Jährigen Enkel ja nicht mehr.

Und bitte die chronisch-kranken Kinder nicht vergessen. Egal ob Diabetes, Asthma, Herzerkrankung, etc. Da diese Kinder aber auch beschult werden müssen und sie nicht geschützt werden können, ist auch ihr Schutz durch Impfung der Allgemeinheit wichtiger, als bei Erwachsenen, da sich diese eher schützen können, da sie zb keine Schulpflicht haben. (Siehe Fall Yasmin in Hagen.)
 

Benutzer66067  (35)

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Natürlich fände ich es besser, wenn alle Erwachsenen geimpft wären. Sind sie aber bekanntermaßen nun mal nicht - und dass wird sich auch nicht kurzfristig ändern.
Daher bleibt mir ja nur, den Schutz meines Kindes aktiv anzugehen, weil der passive Schutz schlicht nicht gegeben ist.
 

Benutzer187255 

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Natürlich fände ich es besser, wenn alle Erwachsenen geimpft wären. Sind sie aber bekanntermaßen nun mal nicht - und dass wird sich auch nicht kurzfristig ändern.
Daher bleibt mir ja nur, den Schutz meines Kindes aktiv anzugehen, weil der passive Schutz schlicht nicht gegeben ist.
Absolut verständlich.

Doch warum führt D dann nicht so schnell wie möglich eine Impfpflicht für Ü50 oder wenigstens Ü60 ein ?
Andere Länder wie Italien machen es mal wieder vor.
 

Benutzer158340 

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Wie gesagt: Natürlich müssen auch die Kinder geschützt werden wegen verschiedener Faktoren, und gerade die gefährdeten Kinder müssen geschützt werden.

Aber die müssten gar nicht geschützt werden - oder nur die mit eben erhöhtem Risiko - wenn die Erwachsenen ihren Beitrag geleistet hätten. Denn die Kinder haben zwar in der Schule viele Kontakte, ja. Aber das sind nicht diejenigen, die Urlaubsreisen buchen. Das sind nicht die, die Hochzeiten und Firmenfeiern feiern. Das sind nicht die, die am Wochenende in die Bar gehen oder in die Disco.
Der überwiegende Großteil der Infektionen (bei Delta bislang) war von Erwachsene auf Kinder, nicht durch Kinder untereinander. Selbst bei Kindergartengruppen, wo alles durcheinander rennt, war es häufiger so, dass die kranke Erzieherin die Kinder angesteckt hat als anders herum.
Wäre der Faktor weg, weil alle Erwachsenen mal ihrerseits Rücksicht genommen hätten auf die Kinder und sich hätten impfen lassen, dann müssten die Eltern sich gar nicht so Sorgen um Long Covid etc. bei Kindern machen. Genau das ist der Punkt.
Nur sind erwachsene halt Egoisten.
 

Benutzer137391  (47)

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Gut, aber viel viel nötiger haben es die Ü60. Letzten Endes geht es um die Todesrate.
und weil die es nun teilweise noch immer nicht geschafft haben (nach 12 Monaten!)
sollen die Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen? verstehe ich nicht?

meine "Kinder" sind beide auch 3x geimpft.
Inzwischen kann wirklich jeder seit Monaten recht "einfach" an die Impfung kommen.

Ergänzung: ich glaube, viele unterschätzen auch die Wirkung die eine Impfung auf (ältere) Kids hat.
Meine 15jährige hat es im Frühling so richtig deprimiert, dass sie mal wieder zu jung oder zu alt für etwas sein soll, und ihr Leben weiterhin massiv eingeschränkt bleibt.
Ich wusste, dass eine Impfung für sie viel mehr bedeutet als nur "Schutz vor Corona" .. sie bekam ein kleines Stück Normalität wieder und es war Licht am Ende des Tunnels. (wie gut dass im Frühling 2021 nicht klar war, dass es sich weiterhin ziehen wird..)

Jeder der hier so leicht "genervt" über die Kinderimpfungen denkt, sollte mal kurz darüber nachdenken, wie sein eigenes Leben zwischen 12 und 18 so verlaufen ist. Wie viele Einschränkungen hatte man? wie "sorglos" war das Leben, wie entspannt?
Wie sehr war man einfach Teenager und hat das Leben genießen können?
hmm.. vielleicht mal reflektieren, wie besch* es für diese Altersgruppe aktuell immer noch ist.. (die Erlebnisse kann man eben auch nicht in 2 Jahren "nachholen")
 
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Benutzer158340 

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und weil die es nun teilweise noch immer nicht geschafft haben (nach 12 Monaten!)
sollen die Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen? verstehe ich nicht?
Nein, an dem Punkt gibt es denke ich ein Missverständnis.
Nicht "deswegen sollen Eltern die Kinder nicht impfen lassen" -> Natürlich sollen Eltern das auch, um ihre Kinder zu schützen.
Aber "deshalb sollte man viel eher über eine Impfpflicht Ü60 nachdenken, als Eltern jetzt auch noch ein schlechtes gewissen einzureden und was von sozialer Verantwortung der Kinder zu faseln" :zwinker:
 

Benutzer137391  (47)

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Ishtar Ishtar hatte den Einwurf anders verstanden und verstehe ihn immer noch nicht..
aber bei dem Thema gibt es nie 100% Übereinstimmung..
ich will darüber auch nicht immer wieder nachdenken..
vielleicht bin ich bei dem Thema auch inzwischen zu dünnhäutig :ninja: und schnell auf 180 auch wenn es eigentlich anders gemeint gewesen sein könnte
 

Benutzer187255 

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Jeder der hier so leicht "genervt" über die Kinderimpfungen denkt, sollte mal kurz darüber nachdenken, wie sein eigenes Leben zwischen 12 und 18 so verlaufen ist. Wie viele Einschränkungen hatte man? wie "sorglos" war das Leben, wie entspannt?
Wie sehr war man einfach Teenager und hat das Leben genießen können?
Darum geht es nicht, dass was Du meinst, ist unumstritten. Meine Tochter im Teenager-Alter wollte sich in erster Linie nur impfen lassen, weil sie 1) die Testerei an der Schule satt hatte und 2) damit sie überall rein kann. Genau so wie bei dir.
Für die Politik ist dass allerdings nicht der Grund der Impferei, sondern sie spricht von schweren Fällen bei Jugendlichen und Kindern , was sicher sein kann, aber nicht die Regel ist.
Wenn wir mal ausblenden, dass die Älteren weggestorben sind und nur die Gefährdung von Corona für die U20 betrachten, also Hospitalisierung, schwere Verläufe, Tote, würde sich kaum einer große Sorgen machen. Da wir es aber alle mitbekommen haben, wie die Leute wegsterben, wird einem fast schon suggeriert, dass die nächsten, die es holt die Kinder sind. Vielleicht etwas übertrieben, aber es wird ein bisschen mit der Angst gespielt.
 

Benutzer137391  (47)

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meine Tochter und wir alle haben mehr Angst vor LongCovid.
Auch deshalb isoliert sie sich noch immer.. und (auch) deshalb wollte sie die Impfung.

wir reden aber auch anscheinend aneinander vorbei.. :ratlos:
Kein Teenager hat durch die Impfung sein "normales" Leben wieder bekommen.. so wie sonst auch keiner.
Aber es war/ ist ein Anfang und mit diesem "Kinder erstmal nicht impfen.. oder später.. oder oder.. (siehe Stiko) machen die schlauen Erwachsenen mehr kaputt als sie denken.
 

Benutzer137391  (47)

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ach ja, ich höre schon lange nicht mehr auf die Stiko.. die hat mein Vertrauen verspielt..
 

Benutzer20579  (37)

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Für die Politik ist dass allerdings nicht der Grund der Impferei, sondern sie spricht von schweren Fällen bei Jugendlichen und Kindern , was sicher sein kann, aber nicht die Regel ist.
Ja, aber mir persönlich ist es total egal, ob es die Regel ist oder nicht. Denn Statistik hilft dem einzelnen, der betroffen ist, am Ende herzlich wenig.

Unwahrscheinlich ist es auch, als junge gesunde Frau an Lungenentzündung zu sterben und 3 kleine Kinder zurückzulassen, weil einen kein Krankenwagen mitnehmen will - faktisch aber doch letzte Woche der Freundin einer Userin hier noch so passiert. Unwahrscheinlich ist es auch gewesen, dass meine Erstgeborene beidseitige Klumpfüße hat, obwohl niemand in der Familie Probleme mit den Füßen hat und es meistens kleine Jungs trifft. Unwahrscheinlich auch, dass noch ein Herzfehler dazu kommt, obwohl die meisten Klumpfüße alleine kommen. Und dann musste dieser Herzfehler auch noch am offenen Herzen operiert werden, obwohl sich Löcher im Herzen oft von selbst verschließen und selbst wenn das nicht der Fall ist, es in den meisten Fällen mittels Katheter geht und keine OP braucht. Also was genau hatten wir nun von Wahrscheinlichkeiten und Regelfällen? Im Zweifelsfall mal gar nichts. :zwinker: Also habe ich hier: Klumpfußwahrscheinlichkeit: Ein Kind von 1000. Herzfehlerwahrscheinlichkeit: 8 bis 10 Kinder von 1000. Long Covid: Häufiger als das.

Und dann kommt eben die Frage dazu: Was kann das Virus? Und welche Risiken haben die Impfungen? Möchte ich nach 2 Jahren Corona noch dem vertrauen, was bestimmte Politiker oder gar die Stiko von sich geben? Oder suche ich mir einen Arzt, der mir erklärt, dass er seine eigenen Kinder aus genau den Gründen geimpft hat, aus denen auch ich meine impfen möchte?

Letztendlich halte ich das Kinderimpfen auch deshalb für sehr wichtig, weil die Kinder noch ihr ganzes Leben vor sich haben. Deswegen haben sie auch von den möglichen Covidfolgen noch ihr ganzes Leben was. Und da es eben zu neurologischen Spätfolgen kommen kann, ist das nichts, was ich für mein Kind haben möchte. Impfrisiken hingegen - halte ich für vernachlässigbar. Ich habe mich informiert, habe genug gelesen, bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich das Risiko des Virus und all seiner - und sei es noch so seltenen, aber möglichen - Spätfolgen für deutlich gravierender halte, als das Risiko der Impfung.

Die Impfungen sind sicher, es gibt genug Impfstoff und jeder, der wollte, kann mittlerweile geimpft sein. Es gibt keinen Impfstoffmangel und aus einer Erwachsenendosis kann man je nach Verteilung mehrere Kinder impfen (und für Kinder über 5 hat man eigene Vials).

Davon ab haben Kinder einfach viel mehr Kontakte, halten keinen Abstand, tragen keine (passenden) Masken - also ist für sie der Impfschutz besonders wichtig. Ich glaube auch, dass spätestens seit den ansteckenderen Varianten jedes geimpfte Kita- und Schulkind mehr bringt, als ein geimpfter Rentner, der in der Woche 3 andere Leute trifft und ab und zu einkaufen geht.
 
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Benutzer36720 

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Wenn ihr so große Angst vor Long Covid habt, müsstet ihr eure Kinder auch gegen Influenza impfen lassen, da gibt es auch richtig fiese (Langzeit)-Folgen. Nur war das eben nie Thema.
 

Benutzer66067  (35)

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Crüx Crüx
Believe it or not, wir standen mit dem Zwerg beim Kinderarzt und wollten ihn gerne gegen Grippe impfen lassen.
Dieser sagte, U2 impft er nicht gegen Grippe, und es wäre viel wichtiger, dass die Eltern geimpft sind. Waren wir zu diesem Zeitpunkt schon beide...
Das mit Kindern impfen ist bei weitem nicht immer so einfach, wie man sich das vorstellt...
 

Benutzer137391  (47)

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Wenn ihr so große Angst vor Long Covid habt, müsstet ihr eure Kinder auch gegen Influenza impfen lassen, da gibt es auch richtig fiese (Langzeit)-Folgen. Nur war das eben nie Thema.
gibt es denn dazu Quellen für den Vergleich zu Long Covid bei Kindern?
meine Kinder und ich hatten 2018 schon die "richtige Grippe".. da waren Impfungen für diese Altersklassen gar keine Empfehlung..
 
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Benutzer174969  (29)

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Wenn ihr so große Angst vor Long Covid habt, müsstet ihr eure Kinder auch gegen Influenza impfen lassen, da gibt es auch richtig fiese (Langzeit)-Folgen. Nur war das eben nie Thema.
Nicht für Ungut, aber die Long-Covid Langzeitfolgen sind zum einen deutlich häufiger und zum anderen deutlich heftiger. Außerdem gibt es für die Grippe eine Herdenimmunität in der Bevölkerung, die logischerweise für Covid nicht gegeben ist.


Selten werden Übergriffe der Erkrankung auf den Magen-Darm-Trakt und das zentrale Nervensystem (Hirnhautentzündung, Gehirnentzündung) beobachtet. Da das Influenza-Virus aber prinzipiell jedes Organ schädigen kann, sind auch Symptome wie Leberschwellung, Leibschmerzen, Durchfälle oder Erbrechen möglich.

  • Lungenentzündung: Sie wird meistens von Bakterien wie Staphylokokken, Streptokokken oder Pneumokokken verursacht. Bei einer schweren Lungenentzündung sind auch Abszesse in der Lunge möglich. Wichtig ist es hier laut lungen-aerzte-im-netz.de, die Influenza frühzeitig zu behandeln, um eine Sekundärinfektion mit Bakterien zu vermeiden.
  • Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems: Nach einer Influenza-Infektion sind auch Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, ein Lungenödem (Ansammlung von Wasser in der Lunge aufgrund von Herzschwäche) oder ein Kreislaufschock möglich. Daher ist es auch wichtig, sich nach einer überstandenen Erkrankung nicht sofort wieder körperlichen Belastungen auszusetzen.
  • Schädigung des zentralen Nervensystems wie Hirnhautentzündungen sind zwar eher selten zu beachten, aber auch eine mögliche Langzeitfolge einer Influenza-Infektion. Das liegt daran, dass das Virus grundsätzlich jedes Organ schädigen kann.

Geruch-/Geschmackverlust bzw. Geruch-/Geschmacksstörungen kommen als Long Covid Folgen häufiger vor. Aber auch andere neuronale Schädigungen kamen bei Long Covid vor, wie auch generell Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Co. Auch halten die Folgen oft länger an als bei einer echten Grippe. Covid halte ich persönlich deutlich gefährlicher als die echte Grippe.

Aber ja, wenn möglich wäre eine Grippe Impfung bei Kinder sinnvoll. Ändert nichts, dass Eltern zum jetztigen Zeitpunkt ihre Kindern unbedingt gegen Covid impfen sollten - meiner Meinung nach.

Das Argument "Aber die Ü60 Menschen brauchen es dringender" haben wir seit Anbeginn der Impfung. Das Argument ist quasi tot geklopft, es reicht langsam. Wenn es immernoch Ü60 Leute gibt, die keine Impfung genommen haben - sorry -, dann haben sie schlichtweg Pech gehabt. Und wenn eine Impfpflicht, dann bitte direkt eine generelle :zwinker:
 
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