Alltag in Zeiten von Corona VI

Benutzer36171 

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In den öffentlichen Verkehrsmitteln find ich Maske immer noch sinnvoll, da steht man dicht beisammen, hustet und niest auch mal. Total in Ordnung. Beim Einkaufen lass ich sie mir auch gefallen. Überall wo man isst und daher die meiste Zeit keine Maske trägt, kann man sie aber von mir aus gern weglassen. Ich kann mir nicht vorstellen, was das bringen soll.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nur die Uni läuft in diesem Jahr noch zu 100% digital.
Mein Mann ist da ja auf der "anderen Seite" (also er hält eine Vorlesung), und grade von den höheren Semestern kam da durchaus desöfteren schon die Frage, ob man die Vorlesungen nicht zumindest AUCH weiterhin digital belassen kann, weil: Dann muss man nicht aus dem eigenen Mitschrieb nochmal rausfiltern, wie irgendwas denn wirklich war, sondern kann sich die komplette Vorlesung zu jedem beliebigen Zeitpunkt nochmal als Video ansehen. Und grade zur Prüfungsvorbereitung war das wohl sehr nützlich.

Klar, kommt immer auf das Studienfach und den Aufbau der Vorlesung an. Aber grade die klassische Vorlesung mit "Einer steht vorne und erklärt und der Rest hört möglichst schweigend zu" profitiert da wohl durchaus sehr von der Digitalisierung. (Und einige Studis sind da wohl auch froh, nicht Montag morgens um 8 wach sein zu müssen, um in der Vorlesung zu sitzen :grin: )
Nur halt so Diskussionsrunden, die sind halt online so nicht ganz so leicht durchführbar.


Ich finde das Argument mit "Ich kenne niemanden, der infiziert war" immer wieder faszinierend, was das für eine Bubble ist. Mit Kind kennt man ja automatisch viele Leute. Da in Krümels erst Kita-, jetzt Schulkreis gab es schon 5 Infektionen bei den Kindern (und entsprechend im Umfeld der Kinder), ein Opa eines Freundes von Krümel ist daran auch gestorben. Mein Lieblingsnachbar von Gegenüber ist letztes Jahr ebenfalls verstorben (war zweite Welle, also bevor breitflächig geimpft wurde...)
Von den Arbeitskollegen meines Mannes gab es auch 2 Impfdurchbrüche, die aber recht mild verliefen (typische Erkältungssymptome mit Fieber dann halt).

Gut, in NRW in der Großstadt ist das vielleicht was anderes als irgendwo auf dem Dorf. Aber dass man tatsächlich noch immer gar niemanden kennt, der krank war, finde ich wirklich erstaunlich. (Auf der anderen Seite sind 4 Millionen Fälle ja auch grade mal 5% der Bevölkerung, also einer von 20. Wenn man also wenige Leute kennt oder der Zufall hinreichend groß ist, kann das statistisch schon möglich sein)
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Mein Mann ist da ja auf der "anderen Seite" (also er hält eine Vorlesung), und grade von den höheren Semestern kam da durchaus desöfteren schon die Frage, ob man die Vorlesungen nicht zumindest AUCH weiterhin digital belassen kann, weil: Dann muss man nicht aus dem eigenen Mitschrieb nochmal rausfiltern, wie irgendwas denn wirklich war, sondern kann sich die komplette Vorlesung zu jedem beliebigen Zeitpunkt nochmal als Video ansehen. Und grade zur Prüfungsvorbereitung war das wohl sehr nützlich.

Klar, kommt immer auf das Studienfach und den Aufbau der Vorlesung an. Aber grade die klassische Vorlesung mit "Einer steht vorne und erklärt und der Rest hört möglichst schweigend zu" profitiert da wohl durchaus sehr von der Digitalisierung. (Und einige Studis sind da wohl auch froh, nicht Montag morgens um 8 wach sein zu müssen, um in der Vorlesung zu sitzen :grin: )
Nur halt so Diskussionsrunden, die sind halt online so nicht ganz so leicht durchführbar.


Ich finde das Argument mit "Ich kenne niemanden, der infiziert war" immer wieder faszinierend, was das für eine Bubble ist. Mit Kind kennt man ja automatisch viele Leute. Da in Krümels erst Kita-, jetzt Schulkreis gab es schon 5 Infektionen bei den Kindern (und entsprechend im Umfeld der Kinder), ein Opa eines Freundes von Krümel ist daran auch gestorben. Mein Lieblingsnachbar von Gegenüber ist letztes Jahr ebenfalls verstorben (war zweite Welle, also bevor breitflächig geimpft wurde...)
Von den Arbeitskollegen meines Mannes gab es auch 2 Impfdurchbrüche, die aber recht mild verliefen (typische Erkältungssymptome mit Fieber dann halt).

Gut, in NRW in der Großstadt ist das vielleicht was anderes als irgendwo auf dem Dorf. Aber dass man tatsächlich noch immer gar niemanden kennt, der krank war, finde ich wirklich erstaunlich. (Auf der anderen Seite sind 4 Millionen Fälle ja auch grade mal 5% der Bevölkerung, also einer von 20. Wenn man also wenige Leute kennt oder der Zufall hinreichend groß ist, kann das statistisch schon möglich sein)
Ohne lange zu Überlegen könnte ich aus dem Stand 40, 50 infizierte aufzählen. Alleine aus der Kita....
Sind dann ja schnell ganze Familien.

Die VL werden hier nicht aufgezeichnet, aber ich gehe gerade zur Uni, sitze aber in Holland. Das ist schon genial. Auch mit Kindern. Letzte Woche war das Kind krank und saß dann hinter mir im Bett und hat Maus geguckt.
 

Benutzer163532  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde es unsozial und unfair, den Wegfall der Masken zu fordern, solange die aktuell mit am meisten gefährdete Gruppe noch nicht mal die Option hat, sich impfen zu lassen :hmm:.
 

Benutzer122533  (33)

Sehr bekannt hier
Dann muss man nicht aus dem eigenen Mitschrieb nochmal rausfiltern, wie irgendwas denn wirklich war, sondern kann sich die komplette Vorlesung zu jedem beliebigen Zeitpunkt nochmal als Video ansehen.
Keine Frage, dass das echt praktisch ist, nochmal mehr, wenn es auch ein passendes Fernstudium gibt, wo das verwendet werden kann.
Ein befreundeter Prof findet es trotzdem persönlich schlimm, weil es der vielfache Aufwand pro Vorlesung ist, das aufzunehmen. Er haut das nicht einfach rein, sondern gibt sich echt Mühe, damit am Ende alles passt, das ist dauerhaft nicht leistbar, wenn noch irgendwas für Forschung, Verwaltung usw. übrig bleiben soll.

Zum Glück stören mich die Masken nicht groß. Ich habe aufgehört, mich über den Unsinn aufzuregen, es ändert ja doch nix.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Kannst ja mal deinen Dozenten fragen, ob das technisch irgendwie möglich wäre und ob er einverstanden wäre, dass aufgezeichnet wird, eben wegen Prüfungsvorbereitung und blabla.

Und ja, das hat mein Mann auch schon erzählt, dass einige das gerne nutzen, wenn sie unterwegs sind. Oder auch Erstsemester, die keine Wohnung gekriegt haben, da durchaus froh sind, nichts zu verpassen
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ein befreundeter Prof findet es trotzdem persönlich schlimm, weil es der vielfache Aufwand pro Vorlesung ist, das aufzunehmen. Er haut das nicht einfach rein, sondern gibt sich echt Mühe, damit am Ende alles passt, das ist dauerhaft nicht leistbar, wenn noch irgendwas für Forschung, Verwaltung usw. übrig bleiben soll.
Kommt wahrscheinlich auch aufs Fach und die sonstige Technikaffinität wohl an. Also mein Mann hält Vorlesung im Bereich Informatik, insbesondere im Bereich E-Learning. Wenn die das nicht hinkriegen, sowas auch digital bereitzustellen, dann machen die was falsch :grin: Für ihn ist das momentan extrem spannend und er schreibt nebenzu grade in diesem Bereich dann auch seine Paper.

Ich find das grade aber interessant, dass dein Freund das als erheblichen Mehraufwand ansieht, denn eigentlich sollte ja seine Vorlesung ja auch live dann stimmig sein und passen?
 

Benutzer168361  (37)

Öfter im Forum
M mrc , wenn es für dich so unerträglich ist, dass du dich deswegen sozial total zurückziehst, hast du mal über eine Befreiung nachgedacht?
Ich habe im Krankenhaus nachgefragt, als sie mich zu Kur schicken wollten, wie es dort mit der Maskenpflicht aussieht, und man hat mir prompt geantwortet, dass man mir keine Befreiung ausstellen kann, weil ich keine Lungenkrankheit habe. Im Gespräch mit der Reha-Klinik kam raus, dass sie die Maskenpflicht überall rigoros durchsetzen, und da sie in anderer Hinsicht auf meine chronische Erkrankung auch keine Rücksicht nehmen wollten, habe ich die Kur dann sein lassen. Ohne Stress erholt es sich besser.
Und nein, so wie man mich nicht ernst nimmt (musste ich kürzlich wieder leidvoll erfahren), kann ich mir nicht vorstellen, dass ich irgenjemanden davon überzeugen könnte, mir so einen Schein auszustellen. Außerdem wird die Befreiung am Arbeitsplatz sowieso nicht anerkannt, aus Gründen der Solidarität. :schuettel:
Ansonsten kann ich gerade das Schwimmbad sehr empfehlen. Wenige Minuten Maske bis zur Umkleide und das wars. Da drin gibts kein Corona mehr, alles Normalzustand.
Ich schaffe den Einkauf bei normaler Raumtemperatur nur mit Mühe und Not. In der Schwimmhalle ist das Raumklima deutlich extremer, da war ich schon vor dem Maskenzeitalter total verschwitzt bis ich mich ausgezogen habe, von der Zeit nach dem Schwimmen und Duschen ganz zu schweigen.
Wenn man dieses Maskenzeugs richtig machen will, muss man es so machen, dass es massiv einschränkt. Und das können sie nicht mehr richtig gut verkaufen, mit den Impfungen. Also macht man so wischiwaschi Kram, damit die Leute nicht vergessen, wie gefährlich die Pandemie ist, aber wirklich konsequent ist daran nichts.
Genau. Und da habe ich eben Pech gehabt, weil es mich genau an den wenigen Punkten trifft, wo es mir am meisten wehtut.

Der "beste" Zeit für mich war der erste Lockdown. Da gab es für mich zwar auch keine Freizeitbeschäftigungen, aber ich war der Meinung, es ist Pandemie, ein paar Monate halte ich schon aus. Während für den Rest der Bevölkerung gerade die Welt zusammengebrochen ist, weil sie niemanden treffen duften, die Schulen und die Restaurants geschlossen waren, sie nicht mehr shoppen gehen konnten, keinen Urlaub machen konnten, und es kein Klopapier gab. All das habe ich noch mit einem Schulterzucken hingenommen, weil ich sonst in meinem Alltag praktisch nicht eingeschränkt war. Dass ich plötzlich allein im Büro saß, und vorm Supermarkt Sclange stehen musste, um mir Essen zu kaufen, fand ich in der Situation als absolut vertretbar.
Dann kam die Maskenpflicht, die nach und nach ausgeweitet und verschärft wurde. Nach einer kurzen Atempause im ersten Sommer, wo man noch zumindest unter freiem Himmel einige Veranstaltungen "frei" besuchen konnte, ging es für mich in den richtigen Lockdown, die bis heute nicht wirklich enden will, obwohl ich mich impfen ließ, und mich "freiwillig" von Aktivitäten ausschließen lasse, also genau das mache, was man von mir verlang. :schuettel:
 

Benutzer183941 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich wäre ja für Einheitlich 2G zumindest was Festivals, Kneipen und co betrifft. Dann kommen geimpfte auch wieder auf ihre Kosten.
 

Benutzer122533  (33)

Sehr bekannt hier
Ich find das grade aber interessant, dass dein Freund das als erheblichen Mehraufwand ansieht, denn eigentlich sollte ja seine Vorlesung ja auch live dann stimmig sein und passen?
Es ist Mathe und da muss man gerade in den Anfängervorlesungen schon extrem gucken, dass alles passt und die Leute mitkommen.
Ich weiß nicht, wie genau er das aufnimmt, aber vermutlich geht das alles mit Tafel usw. nicht so gut, wenn man die Kamera fest hinstellen und man trotzdem alles lesen können muss. Ich glaube, eine ganze Weile lang musste er das Zeug von zu Hause aus aufnehmen, da ist gleich alles anders.
Er ist Perfektionist, das weiß er selbst. Natürlich kann er einfach eine Vorlesung halten und die aufnehmen. Damit ist er aber scheinbar nicht zufrieden.
 

Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Das hiesige Schwimmbad macht 3g+. Der Mob steht mit den Mistgabeln vor den Toren ... naja. 100€ für'n Schwimmbadbesuch ist halt knackig 🤷‍♀️ aber dafür ist dann drinnen kein Abstand und keine Maske mehr nötig. (ähm?)
Ich vermute, es wird ihnen nicht das Genick brechen, hier sind doch sehr viele geimpft. Aber die Ortsgruppe tobt, Spaltung der Gesellschaft usw. (+ man kann doch wohl auf eigene Verantwortung hin wo man will...)
Tja nun...
 

Benutzer109783 

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Also bei uns haben die Hörsäle (zumindest in der gesundheitswissenschaftlichen Fakultät) ganz unabhängig von Corona eine Kamera installiert und Tonausstattung und dazugehörige Software. Wenn man das richtig machen will, und auch livestreamen, ist das ja nicht mit einer Kamera getan.
Wenn ich aber trotzdem die vollgestopften Vorlesesäle und Kantinen bei uns momentan sehe, dann habe ich nicht den Eindruck, dass die Studenten lieber digital teilnehmen oder vom Urlaubsort aus 😅
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Gibt's denn wirklich noch die Maskenpflicht? In meiner Wahrnehmung nur noch mariginal. Letzte Woche waren Bekannte auf einem Konzert ohne Maske. Bei Veranstaltungen auf Arbeit muss die Maske nur getragen werden, wenn man den Platz verlässt und auf Gängen/in den Fluren. Ich bekomme das gar nicht mehr so mit, weil ich mein normales Alltagsleben führe. :hmm: aber kann schon verstehen, dass Andere das anders wahrnehmen.
 

Benutzer3277 

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Gibt's denn wirklich noch die Maskenpflicht?
Soviel ich weiß, in Bussen/Bahnen, in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen (Ämter usw.). Also wo man niemanden ausschließen kann, der ungeimpft ist. Kultur, Freizeit und Gastronomie sind nicht lebensnotwendig, daher 3G oder 2G, meist ohne Maskenpflicht.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mich nervt einfach, wenn immer wieder in den Nachrichten gezeigt wird, wo überall die Leute legal in Massen maskenfrei feiern können, weil das "offensichtlich" als ungefährlich angesehen wird (von Kneipen und Restaurants ganz zu schweigen), aber wenn ich eine normale Veranstaltung oder einfach die Schwimmhalle besuchen möchte, dann käme ich ohne Maske gar nicht rein. Und ich würde schon sehr gern wieder hingehen, nach so langer Zeit.
Gerade in Sportanlagen, Schwimmbädern, usw. ist die Maskenpflicht üblicherweise doch eher ein schlechter Witz, da sie nur im Eingangsbereich und auf dem Weg in die Umkleidekabine gilt.
Wenn ich in die Boulderhalle gehe, setze ich die Maske direkt vor der Eingagnstür auf, checke kurz ein, gehe runter in die Umkleidekabine, setze die Maske ab, ziehe mich um und genieße das Bouldern ganz ohne Maske und sonstige nennenswerte Einschränkungen. - Das sind 1-3 Minuten mit Maske. Beim Verlassen der Halle interessiert es niemanden, ob eine Maske getragen wird.

In der Therme sah es ähnlich aus: Eingangsbereich und Weg zur Umkleide mit Maskenpflicht. Da ich etwas länger an der Kasse warten musste, habe ich die Maske ca. 5 Minuten lang getragen. - Und beim rausgehen noch einmal 2-3 Minuten.

Natürlich könnte man diese absolut nutzlose Bullshit-Maskenpflicht auch gleich ganz abschaffen. Aber die paar Minuten könnten doch auch vielleicht für Leute, wie dich, die Masken schlecht vertragen, noch halbwegs erträglich sein, wenn dadurch wieder Sport, Restaurantbesuche, Schwimmen, usw. möglich werden.

Mein Mann ist da ja auf der "anderen Seite" (also er hält eine Vorlesung), und grade von den höheren Semestern kam da durchaus desöfteren schon die Frage, ob man die Vorlesungen nicht zumindest AUCH weiterhin digital belassen kann, weil: Dann muss man nicht aus dem eigenen Mitschrieb nochmal rausfiltern, wie irgendwas denn wirklich war, sondern kann sich die komplette Vorlesung zu jedem beliebigen Zeitpunkt nochmal als Video ansehen. Und grade zur Prüfungsvorbereitung war das wohl sehr nützlich.

Klar, kommt immer auf das Studienfach und den Aufbau der Vorlesung an. Aber grade die klassische Vorlesung mit "Einer steht vorne und erklärt und der Rest hört möglichst schweigend zu" profitiert da wohl durchaus sehr von der Digitalisierung. (Und einige Studis sind da wohl auch froh, nicht Montag morgens um 8 wach sein zu müssen, um in der Vorlesung zu sitzen :grin: )
Nur halt so Diskussionsrunden, die sind halt online so nicht ganz so leicht durchführbar.
Naja... vermutlich geht das inzwischen auch, weil viele Studenten, die mit dem erzwungenen Fernstudium nicht zurecht kommen, längst das Studium freiwillig oder zwangsweise abgebrochen haben.
Allerdings frage ich mich auch, warum die Leute, die diese Online-Vorlesungen so toll finden, nicht längst an einer Fernuniversität studieren.

Für mich wäre das jedenfalls die Hölle gewesen: Nur zu Hause im eigenen Saft kochen, Videos von Vorlesungen anschauen und so das Studium absolvieren? - Das hätte ich niemals geschafft.
Zu Hause gibt es doch viel zu viele andere Dinge, die man tun könnte, viel zu viel mögliche Ablenkung, usw., während ich im Hörsaal nicht viel anderes tun konnte, als dem Professor zuzuhören. Und vor Allem konnte ich mich dann direkt nach der Vorlesung mit meinen Kommilitonen über die Vorlesung, die Übungsblätter, usw. austauschen, wodurch ich sehr viel gelernt habe.
Ein solches erzwungenes Fernstudium hätte ich niemals erfolgreich abgeschlossen. Von daher bin ich echt froh, dass mich die Corona-Zeit nicht mittein im Studium erwischt hat. Das hätte meine Zukunftspläne komplett zerstört.

Wenn schon, dann wäre es doch besser, wenn man die Präsenz-Vorlesungen zusätzlich auch noch aufzeichnen würde, um sie für die Studenten zugänglich zu machen, die sich nicht in die Uni trauen und auch für alle Studenten, um sie sich noch einmal anzuschauen.
So etwas gab es schon zu meiner Studienzeit als Pilotprojekt. Von daher sollte das heutzutage technisch nun wirklich kein Problem sein. Ich hatte damals Zugriff auf etwas ältere Videos von Vorlesungen. Und das war gelegentlich schon ganz praktisch, da ich so die Erklärungen eines anderen Professors bekam, wenn ich Dinge in meiner Präsenz-Vorlesung nicht verstanden habe.

Ich finde es unsozial und unfair, den Wegfall der Masken zu fordern, solange die aktuell mit am meisten gefährdete Gruppe noch nicht mal die Option hat, sich impfen zu lassen :hmm:.
Naja... wenn die ehemals selbst am wenigsten gefährdete (und zwischenzeitlich zu potentiellen Oma-Mördern hochsterilisierte) Gruppe dank Impfung nahezu aller anderer Bevölkerungsgruppen inzwischen die am meisten gefährdete Gruppe ist (ohne dadurch absolut stärker gefährdet zu sein), ist das nicht unbedingt ein Argument für die Maskenpflicht. - Und noch viel weniger ist das ein Argument für völlig sinnlose Formen der Maskenpflicht im Restaurant (nur auf dem Weg zum Platz), in Sportanlagen (nur im Eingangsbreich und auf dem Weg zur Umkleide), usw.
 
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Benutzer36720 

Verbringt hier viel Zeit
Für mich wäre das jedenfalls die Hölle gewesen: Nur zu Hause im eigenen Saft kochen, Videos von Vorlesungen anschauen und so das Studium absolvieren? - Das hätte ich niemals geschafft.
Off-Topic:
Geschafft vermutlich schon, aber ich finde zum Studentenleben gehört mehr als nur Vorlesungen und Prüfungen. Die persönlichen Kontakte in der Cafeteria, Bibliothek oder auf den diversen Partys möchte ich jedenfalls nicht missen.
 

Benutzer122533  (33)

Sehr bekannt hier
weil viele Studenten, die mit dem erzwungenen Fernstudium nicht zurecht kommen, längst das Studium freiwillig oder zwangsweise abgebrochen haben.
Geschafft vermutlich schon
Die Coronaersties an meiner alten Uni in meinem Studiengang sind alle weg. Selbst zur Klausur sind nur 5 gekommen, normal war die halbe Mensa voll.
Der Jahrgang existiert nicht mehr, man kann (abgesehen vom Ausnahmeüberflieger) nicht jedes Studium alleine schaffen, so ist es nicht ausgelegt und soll so auch gar nicht funktionieren. Man lebt vom Austausch und tut gut daran, den gleich zu Beginn zu lernen.
 

Benutzer75021 

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Die Coronaersties an meiner alten Uni in meinem Studiengang sind alle weg. Selbst zur Klausur sind nur 5 gekommen, normal war die halbe Mensa voll.
Der Jahrgang existiert nicht mehr, man kann (abgesehen vom Ausnahmeüberflieger) nicht jedes Studium alleine schaffen, so ist es nicht ausgelegt und soll so auch gar nicht funktionieren. Man lebt vom Austausch und tut gut daran, den gleich zu Beginn zu lernen.
Corona ist der Grund, warum meine Tochter jetzt ein FSJ macht und erst nächstes Jahr mit dem Studium beginnen will.
Sie möchte eben „richtig“ studieren- mit Vorlesungen, Kontakten und nicht am PC sitzen.
 
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