Alltag in Zeiten von Corona IV

Jens-Lucas  

Verbringt hier viel Zeit
Das fehlt mir auch noch das mir erzählt wird wann und wie oft ich einkaufen fahre. Das entscheide ich noch immer alleine.

Oma Erna geht unter Umständen 3 mal am Tag😉
 

Bria  

Toto-Champ 2008 & 2017
Mir macht der Großeinkauf echt auch keinen Spaß :upsidedown: Im neunten Monat den kiloschweren Einkaufswagen durch die Gegend zu schieben war nicht so nett... Ich seh's aber halt so, ich tue, was ich kann, damit ich möglichst nichts zur Verbreitung beitrage. Weniger Menschen im Supermarkt ist hilfreich, vor allem auch jetzt, wo es wieder Beschränkungen gibt. Doch, ich denke schon, dass das hilft, wenn jeder nur halb so oft einkaufen geht. Nein, man weiß nicht, ob Supermärkte Ansteckungsgefahren bergen, aber man weiß halt einfach immer noch nicht genug.
 

Crüx  

Verbringt hier viel Zeit
Gibt es eigentlich irgendwo verlässliche Zahlen zur Ansteckung von Verkäufern?
Gerade in Metzgereien oder Bäckereien muss das Risiko doch viel höher sein als für Kunden, wie weiter oben erwähnt.
Hier im Ort hatten diese Läden aber bisher nie geschlossen, was ja der Fall hätte sein müssen wenn alle KP1 sind.
 

Crüx  

Verbringt hier viel Zeit
Ich kaufe nur für drei ein (für das Baby "nur" Obst und Gemüse, Brei, Windeln, Watte und Pre), aber wenn ich nicht eine Food-Box bestellen würde, müsste ich täglich gehen. Ich muss mit Kinderwagen los und die Einkäufe samt Baby zwei Etagen hochschleppen, im Rucksack ist nicht viel Platz.
Blöde Frage: Wieso kauft dein Mann nicht ein?
 

krava   (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
8 Stunden im Laden statt nur paar Minuten sollte doch einen Unterschied machen?
ach so.
Ich dachte du meinst höher als zum Beispiel Verkäufer bei Netto oder Lidl :zwinker:

Also in meinem Bereich gabs noch keine Ansteckung, mir ist nicht mal was von einer Quarantäne als K1 bekannt.
Wir haben alle Sicherheitsmaßnahmen wie Spuckschutz, Masken, Abstand, Wasser und Seife und ja wir haben auch Fenster :grin: Ich und meine Kolleginnen sind Frischluftfanatiker :zwinker:
Also ich hab mich noch nie außerordentlich gefährdet gefühlt.
Ich geh mit keinem Kunden auf Tuchfühlung, länger als 2-5 Minuten halten sich Kunden im Laden gar nicht auf.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass beim Einkaufen so gut wie kein Ansteckungssrisiko besteht.
 

rowan  

Planet-Liebe ist Startseite
Ich gehe zwei Mal die Woche auf den Wochenmarkt, wir essen sehr viel Gemüse, das kaufe ich ganz sicher nicht für zwei Wochen und auch nicht im Supermarkt, sondern vom lokalen Bauern der seine Ware auch los werden will :smile:
Aus dem Supermarkt brauchen wir gar nicht so viel, einen Wochenplan machen wir auch, trotzdem gehen wir bestimmt drei Mal die Woche in einen Supermarkt, meist ein Mal groß und noch ein, zwei Mal kurz in den Nahkauf gegenüber wenn was fehlt. Ich denke nicht, dass das ein großartiges Risiko darstellt. Und das Restrisiko nehme ich für eine abwechslungsreiche und frische Ernährung in Kauf.
 

casanis  

Planet-Liebe Berühmtheit
Gibt es eigentlich irgendwo verlässliche Zahlen zur Ansteckung von Verkäufern?
Gerade in Metzgereien oder Bäckereien muss das Risiko doch viel höher sein als für Kunden, wie weiter oben erwähnt.
Hier im Ort hatten diese Läden aber bisher nie geschlossen, was ja der Fall hätte sein müssen wenn alle KP1 sind.

Also beim Metzger meines Vertrauens dürfen nur 5 Menschen gleichzeitig im Laden sein. Alle tragen natürlich Masken (Kunden und Metzger etc.) und es wird Abstand gehalten. Außerdem sind die Leute ja nicht lange im Laden. Ich glaube nach österr. Definition wäre der Metzger oder eine seiner Verkäuferinnen gar keine Kontaktperson 1, auch wenn ein Kunde infiziert ist, weil 1. Der Kontakt zu kurz war, und 2. der Mindestabstand ja eingehalten wurde.
 

Crüx  

Verbringt hier viel Zeit
casanis casanis Ich meinte auch nicht Kontaktperson vom Kunden sondern von den Kollegen. Abstand wird da keiner gehalten hinter der Theke und alles außer FFP2 interessiert das Gesundheitsamt in D nicht bei Quarantäne.

Es ging mir mehr darum dass das Risiko für mich als Kunde minimal ist, wenn sich schon Verkäufer kaum infizieren. Daher die Frage nach verlässlichen Daten.
 

casanis  

Planet-Liebe Berühmtheit
Und wie sollen Produktionsstätten funktionieren, wenn kein Servicepersonal mehr zur Wartung und Reparatur der Anlagen anreisen (und im Hotel übernachten) darf? Ohne regelmäßige Service-Einsätze wären z.B. auch einige der wichtigsten Anlagen bei mir im Labor nicht lange einsatzfähig. Und wenn die nicht laufen, kann man gleich den ganzen Laden dicht machen
Und wenn dann irgendwann mal wieder geschäftliche Übernachtungen möglich sind, brauchen alle Betriebe gleichzeitig das Servicepersonal, um überfällige Wartungen durchzuführen und die Anlagen wieder hochzufahren, bevor der Betrieb wieder starten kann.

Und auch die Logistik (die eben auch für Nahrungsmittel, Medikamente, und ähnlich wichtige Dinge nötig ist) würde ohne Übernachtungsmöglichkeiten kaum funktionieren.

So sehr ich deine Beiträge sonst auch schätze. - Das halte ich für absoluten Schwachsinn.

Ja, "ausnahmslos" war vielleicht ein bisserl arg. Sehe ich ein. Ein paar Ausnahmen muss es natürlich geben: Sicherheitsrelevante Wartungen/Reparaturen und Lebensmittelversorgung, Medikamentenversorgung und ähnliches muss natürlich weiter funktionieren. Aber das sollte es auch gewesen sein und müsste genehmigt werden. Es geht ja genau darum, Missbrauch zu verhindern, den es jedenfalls hier in Ö offensichtlich gibt.

Und ich bleibe auch dabei: In einem kompletten Dornröschenlockdown für 3-4 Wochen, den ich tatsächlich für geboten halte (und zwar je schneller, desto besser und um so sinnvoller. In ein paar Wochen wirds wieder so viel schwieriger und wird kaum in dieser Kürze noch genug bringen!), braucht es natürlich nur noch einen Bruchteil auch an geschäftlicher Mobilität.
Aber sei beruhigt. Er wird nicht kommen. Stattdessen wird man erstmal einige Zeit noch bei den derzeitigen Zahlen rumkrebsen. Und dann gehts von dieser eh schon recht hohen Ausgangsbasis durch die Decke und wird genauso unkontrollierbar wie derzeit in Teilen des UK oder in Irland. Und dann wird das Gejammer groß sein. Aber klar, die "Industrie" und die "Büros" sind die heilige Kuh, die dürfen ja gar keinen Beitrag leisten. Das müssen schon die Kinder, Gastronomen, Einzelhändler, Kulturschaffenden, kleinen Gewerbetreibenden etc. alleine hinbekommen...und das seit fast einem Jahr immer wieder etc. Die sollen gefälligst allen den Arsch retten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Noir Désir  

Planet-Liebe-Team
Moderator
Und das Restrisiko nehme ich für eine abwechslungsreiche und frische Ernährung in Kauf.
Ich hasse den Satz eigentlich, aber gefühlt ist es das Einzige, was geblieben ist. :seenoevil: seit Corona kochen wir so viel frisch, da lasse ich es mir nicht nehmen, noch kurz frisches Gemüse zu holen. Wobei bei uns die Einkäufe bisher meist so ausgefallen sind, dass es die ersten 5 Tage alle Gerichte mit Gemüse gab und danach die ohne Gemüse und ungesund. 🤣
 

Lalilia   (34)

Meistens hier zu finden
Wobei bei uns die Einkäufe bisher meist so ausgefallen sind, dass es die ersten 5 Tage alle Gerichte mit Gemüse gab und danach die ohne Gemüse und ungesund. 🤣

So sieht mein Wochenplan quasi immer aus - die ersten Tage frisches Gemüse, und dann TK.
Seit wir Wochenpläne machen, haben wir einen Verbrauch an TK-Blattspinat, das ist nicht mehr feierlich... 🙊
TK-Rosenkohl und Bohnen fanden wir auch gut, Brokkoli nicht so. Wir testen uns jetzt so durch.
Und dann gibt's noch einen "ungesunden" Pizza-o.ä.-Tag, und schon ist wieder Einkaufstag.

Hier geht (leider 😢) auch nur noch mein Mann alleine einkaufen. Ab und zu bekomme ich dann Fotos, wenn er hilflos vorm Regal steht, und kreuze dann an, was ich möchte 😋
 

~Sweety~  

Beiträge füllen Bücher
Ich verstehe nicht, das die Zahlen noch immer so schlecht sind- trotz Lockdown, Schließungen der Schulen/Kitas, Kontaktbeschränkungen usw.
Es scheint als würde nichts wirklich helfen- oder sehe ich das falsch?

Ich persönlich komme mit allen Maßnahmen echt gut klar, die Schulschließungen bereiten mir jedoch Bauchschmerzen.
Wie lange soll das gut gehen, wieviel Defizite haben die Kinder und woher nehme ich die Zeit um die Kinder in der Zeit zu unterrichten?

Gestern habe ich 3 Stunden (1,5 pro Kind) mit Schulaufgaben verbracht.
Und es lief verdammt gut. Die Kinder haben super gearbeitet, hatten sogar Spaß dabei und waren froh endlich wieder "was zu tun".
Täglich 1,5-2 Stunden für die Schule zu arbeiten ist ja ehrlich gesagt für die Kinder auch ziemlich chillig.
Für mich jedoch nicht!
MEINE eh schon knappe Zeit geht da flöten.
Ich kann nicht beide Kinder zeitgleich unterrichten. Das haben wir probiert und es ist dann einfach zu chaotisch.
Klar können die nach Erklärung auch Aufgaben alleine bearbeiten, aber einen Ansprechpartner in der Nähe brauchen die Kinder.
Und gerade bei den Plattformen/Apps kommen die alleine nicht weiter.
Logineo finde ich furchtbar unübersichtlich. Das checkt ein Grundschüler nicht.
Vorher haben wir mit Paddlet gearbeitet, das war viel einfacher gestaltet.
Die Schule musste aber jetzt auf Logineo umsteigen, klare Vorgabe vom Ministerium.
Also muss ich permanent da sein, wenn die Kinder Aufgaben bearbeiten weil die immer wieder Fragen haben, Hilfe brauchen und auch kontrolliert werden müssen.

Ich weiß echt nicht wo ich die Zeit hernehmen soll.
 

unitylejean  

Sorgt für Gesprächsstoff
Schule...
Aufgabe für K2: Gestalte ein Bild oder eine Collage über die Erlebnisse während der Weihnachtsferien.

Ja, den muss man kurz sacken lassen.
 

Daylight  

Beiträge füllen Bücher
Also ich koche auch täglich frisch und nichts mit TK und kriege es trotzdem hin, nur 1x die Woche Einkaufen zu gehen. Was hat das denn damit zu tun :confused:? Das meiste Gemüse hält - entsprechend gelagert - doch locker eine Woche?

Der Wochenmarkt hier hat übrigens kein Biogemüse und ist obendrein echt teuer, da gehe ich lieber in den (Bio-)Supermarkt.
 
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