Alkohol und Autofahren - bin ich zu zickig?

Benutzer129180  (35)

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Ich werde demnächst mit ein paar Leuten was trinken und habe heute erfahren dass man eigentlich vor hatte das eine Person fährt während die andere eben was trinken kann. Nun kam der Person die Idee, dass ja beide was trinken könnten und man dann später doch noch heimfährt, weil nach 2 Stunden merkt man ja eh nichts mehr....
Ich stand ziemlich geschockt da weil ich zwar auch gelegentlich extrem über den Durst trinke, aber ich, wenn es ums Fahren geht, komplett nüchtern bleibe. Ich habe auch die Meinung vertreten, dass diese Selbsteinschätzung falsch ist und man sich nur wohlfühlt aber man trotzdem nicht so sicher fährt wie nüchtern.

Ich würde gerne mal wissen wie andere das sehen? Was denken andere über diese Grauzone von "ein bisschen was geht ja..."?
 
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Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
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Nein, da bist du nicht zickig.

Nach zwei Stunden (Abbau von etwa 0,2 Promille) ist man für gewöhnlich selbst nach nur 3 oder 4 Bier noch nicht unter der 0,5-Promille-Grenze, geschweige denn unter der 0,3-Promille-Grenze.

Es geht nicht nur um Prinzipien oder Führerscheinverlust, sondern auch (im schlimmsten Fall) um Menschenleben.

Ich persönlich trinke auch wohl ein Bier, wenn ich fahren muss - mehr aber auch nicht.
 

Benutzer142764  (25)

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Je nach trinkfestigkeit ist ein Glas Wein drin. Aber alkohol ist und bleibt eine Droge: man überschätzt sich einfach selbst und es ist verantwortungslos dann zu fahren, da man sich selbst und andere in Gefahr bringen kann.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich halte das so: Wenn ich fahre gibt's maximal ein kleines Bier, oder ein Glas Sekt oder Wein, im Normalfall aber gar keinen Alkohol.

Wenn ich mehr trinke - auch wenn zwischen Konsum und Fahrt ein paar Stündchen liegen - fahre ich nicht mehr. Und ich würde auch zu niemandem ins Auto steigen, der das etwas lockerer nach dem Motto "Ich merk ja noch nix" angeht. Da kann man sich verdammt täuschen.

Von daher auch von mir: Nein, Du siehst das nicht zu eng, sondern schlicht vernünftig.
 

Benutzer143177 

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Ich denke, ein Bierchen wäre da nicht das Problem, aber wer bleibt schon bei einem Bier, wenn er mal angefangen hat und die andren munter weitertrinken? Da ist es vmtl einfacher, gar nicht erst anzufangen.
Ich selbst würde gar nichts trinken und auch nur ungerne mit jemandem heimfahren, der getrunken hat, da würde ich aufpassen, wie viel es war und im Zweifel lieber ein Taxi zahlen...
 

Benutzer129180  (35)

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Es handelt sich dabei im Übrigen um eine Arbeitskollegin, die ich bisher fast rein geschäftlich kenne, daher wollte ich nach diesem Gespräch nicht direkt anbieten zu übernachten weil das vielleicht etwas komisch wirken könnte, obwohl sowohl sie und ich vergeben sind und die Partner mit dabei sind.

Ich habe jetzt über Whatsapp geschrieben, dass ich nicht kleinlich sein will, aber ich darum bitte, dass man vielleicht nochmal darüber redet weil ich mir Sorgen mache. Hoffe das kommt jetzt nicht negativ rüber :-/
 
G

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Du bist auf keinen Fall zickig. Die anderen müssen akzeptieren, wenn du nüchtern bleiben willst, solltest du der Fahrer sein.
Das Risiko, dass tatsächlich was passiert, mag ja klein sein, wenn du ein erfahrener Fahrer bist, aber ich mir wäre das zu riskant. Wie schon gesagt, Führerschein weg und im schlimmsten Fall das eigene Leben...
 
L

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Gast
Wirklich kompromisslos bin ich bei dem Thema, wenn ich noch andere Leute mitnehme. Da habe ich kein Verständnis, wenn man sich aufs Gefühl, Alk-Rechner, etc. verlässt.
 

Benutzer129180  (35)

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Es geht hier nicht um mich! Ich bin in diesem Fall der Gastgeber. Es geht darum dass ich ein ungutes Gefähl habe und mich als Mitmensch einfach in der Verantwortung sehe auf andere aufzupassen.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Je nachdem, wie gut euer Verhältnis ist, fände ich es übrigens nicht unpassend zu sagen: "Bevor ihr euch betrunken hinters Steuer setzt, schlaft lieber auf meinem Sofa" oder so.

Aber das ist natürlich sehr subjektiv, ob das ok ist würde ich primär von deinem Gefühl abhängig machen.
 

Benutzer76373 

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Ich finde das du nicht zickig reagiert hast. Ich trinke nichts wenn ich fahren muss, egal ob ich allein oder mit vollem Auto unterwegs bin. Nicht weil ich nix vertrage oder meine Grenzen nicht kenne, sondern weil du bei einer Kontrolle, wenn du auffällig warst( wie auch immer die Beamten aufälligkeiten definieren) trotzdem dran bist auch unterhalb der Promillegrenze.
Außerdem bist du auch geliefert wenn du nicht schuldig an einem Unfall bist, Stichwort Versicherungsschutz.
Ich hänge an meinem Leben und am Führerschein.
Ich finde das unverantwortlich wenn man fährt und die anderen sich darauf verlassen sicher nach Hause gebracht zu werden.
 
S

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Gast
Beim zweiten Bier ist bei mir Feierabend, wenn ich A. noch weite Wege zu fahren habe die viel Frequentiert werden und B. andere Menschen im Auto habe.
 

Benutzer142227 

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Wenn ich fahren muss, trinke ich nichts. Ein Glas Sekt gemischt mit Orangensaft schon, aber mehr nicht. SOLLTE man später wirklich an einem Unfall beteiligt sein, wird einem der Konsum immer angerechnet, egal wie niedrig der Wert ist und ob man Verursacher ist oder nicht.
 

Benutzer129180  (35)

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Mir geht es hierbei übrigens nicht darum ob jemand angehalten wird oder ohne Versicherungsschutz fährt, das ist mir völlig egal, ich fände es sogar gut wenn die Person angehalten wird. Aber mir geht es da rein um die Gesundheit und auch darum dass ANDERE dadurch verletzt werden und wenn ich jemanden fahren lasse sehe ich das auch in meiner Verantwortung.
 

Benutzer146984 

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Ich werde demnächst mit ein paar Leuten was trinken und habe heute erfahren dass man eigentlich vor hatte das eine Person fährt während die andere eben was trinken kann. Nun kam der Person die Idee, dass ja beide was trinken könnten und man dann später doch noch heimfährt, weil nach 2 Stunden merkt man ja eh nichts mehr....
Ich stand ziemlich geschockt da weil ich zwar auch gelegentlich extrem über den Durst trinke, aber ich, wenn es ums Fahren geht, komplett nüchtern bleibe. Ich habe auch die Meinung vertreten, dass diese Selbsteinschätzung falsch ist und man sich nur wohlfühlt aber man trotzdem nicht so sicher fährt wie nüchtern.

Ich würde gerne mal wissen wie andere das sehen? Was denken andere über diese Grauzone von "ein bisschen was geht ja..."?
ich bin da auch sehr empfindlich. Wer fährt, der trinkt nicht und wer trinkt, der fährt nicht. Je nach Menge, Abstand zwischen Alk und Fahren und Person lasse ich auch mal was durchgehen (z.B. Radlerhalbe in Kombi mit fettem Essen bei 100kg-Mann und 3h Wartezeit), aber normal ist die Grenze bei mir bei etwa einem Mon Chérie am Abend.
Es ist unverantwortlich sich selbst gegenüber und allen anderen im Straßenverkehr, wenn man mit Alkohol im Blut fährt, möge der Pegel auch noch so niedrig sein. Dabei geht es mir gar nicht um Verlust von Führerschein oder Versicherungsschutz, sondern einfach nur um die in Kauf genommene Gefährdung von Leben.
 
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Benutzer151496 

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Ich persönlich finde ja, daß, wenn man am Steuer sitzt, man überhaupt nicht trinken sollte. Deswegen fände ich eine Null-Promille-Regel auch begrüßenswert. Alles andere ist mir zu schwammig. Jede Leber verstoffwechselt anders, jeder zieht seine Grenze woanders... Ich fände eine klare Regel hier sinnvoll.

Und ich setze mich auch in kein Auto, wenn der Fahrer getrunken hat, ist mir egal, wie er selbst die Situation einschätzt.
 
S

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Gast
Bedeutet, Wein oder Bier als Genussmittel beim Essengehen sind strikt verboten?
 
S

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Gast
Alkoholk interessiert es ja herzlich wenig ob du essen gehst, feierst oder Unkraut jähtest...

Eine Nulltoleranz würde bedeuten, dass du selbst niemals ans Steuer gehst, selbst wenn du vor Stunden mal ein Bier getrunken hast. Jeder der beim Essen gehen ein Bierchen trinkt darf nicht mehr ans Steuer.
 
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