[Achtung, Roman!] Bekomme meine Ex nicht aus dem Kopf :(

Benutzer150849  (26)

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Hallo liebes Forum,

ich habe ca. 4 Stunden an dem Text unten geschrieben. Er ist sehr persönlich und enthält viele Aktionen, bei denen auch ich heute nur den Kopf wegen mir schütteln kann. Bitte bedenkt das, bevor ihr über mich urteilt.
Der Text ist wesentlich länger geworden als zuerst geplant, daher bin ich keinem böse, der ihn nicht liest :rose:
Bei so einem langen Text hat bei mir auch irgendwann die Konzentration nachgelassen, ich hoffe, er ist soweit fehlerfrei :smile: Falls ihr Fragen dazu habt, schreibt sie bitte einfach :smile:

Ich war schon immer eher ruhig und zurückhaltend. Nach der Schule hatte ich auch kaum noch Kontakt zu meinen Freunden, verbrachte die Abende und Wochenenden immer allein. Aber ich will nicht sagen, dass ich einsam war, denn das war ich nicht. Es ist einfach Teil meiner Art, ich bin eher sehr ruhig und zurückhaltend. Mit meinen damals 17 Jahren hatte ich auch noch nie eine Freundin, ich war keiner von den Beschränkten die mit der Anzahl der Frauen prahlten mit denen sie im Bett waren, davon musste ich damals und auch später in der Ausbildung noch einige kennen lernen. Ich hoffte immer auf die große Liebe. Und diese fand ich auch.
Mitte 2012 schloss ich mich einer Anime-Fansubgruppe an Leiter an. Animes waren meine große Leidenschaft. Sie brachten mich zum Weinen, zum Lachen, zum Nachdenken. Damit ihr euch was darunter vorstellen könnt: Fansub-Gruppen versehen japanische Animes (die in Deutschland noch nicht verfügbar sind) mit deutschen Untertiteln und stellen sie zum Download bereit. Leider ist die Anime-Kultur in Deutschland nicht ganz so groß, weswegen der Großteil der Animes niemals in Deutschland erscheint. Da schaffen die Fansubgruppen abhilfe.

Ende 2012 bewarb sie sich dann bei unserer Fansub-Gruppe, meine große Liebe. Das wusste ich damals natürlich noch nicht, aber wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Unsere Leidenschaft hatte uns zusammen geführt. Wir merkten schnell, dass wir gut zueinander passen. Sie war nur ein Jahr jünger. Später nahm ich dann auch meinen Mut zusammen und fragte sie nach einem Date. Dieses bakam ich auch, am 12.02.2013, kurz nach meinem 18. Geburtstag.
Wir waren beide noch unerfahren, hatten beide noch nie eine Beziehung. Aber irgendwie war es "Liebe auf der ersten Blick". Sie wohnte im über 200km entferten Erlangen. Eine Strecke, die ich noch öfter zurücklegen sollte. Der Tag war wunderschön. Wir kuschelten uns aufs Sofa, gingen ins Kino und liefen Hand in Hand die Straßen lang. Und am Abend vor dem Abschied hatten wir unseren 1. Kuss. Ich weiß noch heute wie mein Herz damals schlug. Wie ich sie angesehen hab bevor ich sie küsste. Das war der Beginn einer wunderschönen Zeit, jedoch auch von vielen Tränen, die uns unsere Unerfahrenheit im Thema Liebe bescheren sollten. Vor allem die ich mir selbst bescheren sollte, da ich sehr egoistisch war und nie lernte die rosarote Brille abzunehmen.
Einen Monat später. Es ist ungefähr Mitte März. Während wir uns nich sahen schrieben wir uns ständig über WhatsApp oder Skype, fast pausenlos. Das sollte auch noch ein Problem werden, aber dazu später. Ich weiß nicht mehr was ich ihr genau schrieb, auf jeden Fall wollte ich mit ihr intimer werden. Nicht im Sinne von Sex, eher im Sinne von Oralverkehr. Natürlich vorerst ohne Gegenleistung, in diesem Bereich war ich nie ein Egoist, ich gab gerne, aber nahm eher ungern. Ende März kam es dann auch dazu und es hat uns beiden sehr gefallen.
Wir haben es bis Ende April noch einige Male getan (auch gegenseitig), bevor sie plötzlich Angst bekam. Eines Abends fragte sie mich, ob wir es erstmal lassen könnten. Natürlich fragte ich nach dem Grund und sie sagte mir, sie hätte Angst schwanger zu werden. Von Oralsex? Ich nahm das nicht ganz ernst und aus ihrer Angst wurde langsam Wut. Sie versuchte mich von Möglichkeiten zu überzeugen wie das passieren könne, wie lange Spermien an der Luft überleben, etc. Zeitgleich schrieb sie mit ihrer Freundin, die der gleichen Meinung war und sie bekräftigte. Damit ihr das nicht falsch versteht, ich hätte kein Problem gehabt es sein zu lassen, jedoch zweifelte ich an der Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen und es fiel mir schwer sie, als Gymnasiastin, erst zu nehmen. Ich sagte ihr wir können es gerne lassen, aber von Oralsex wird man nicht schwanger. Und das mochte sie gar nicht hören.

Einige Stunden hörten wir dann nichts voneinander, bis ein langer Text von ihr ankam. Er endete mit den Worten "Ich gaube es ist besser, wenn wir ab jetzt getrennte Wege gehen.". Ich war wirklich fassungslos und niedergeschlagen. Ich hielt das für einen schlechten Witz, wegen so etwas direkt die Beziehung beenden zu wollen. Ich konnte sie zu einem Treffen am nächsten Tag (Samstag) überzeugen. Als ich ankam fiel sie mir weinend in die Arme. Sie hat germerkt, dass sie das Falsche getan hatte. Aber das Thema Sex und Verhütung war damit noch nicht vorbei. Und es sollte nicht das einzige Mal bleiben, dass sie die Beziehung beendete.
Was das Thema WhatsApp angeht kann ich wirklich jedem Paar nur davon abraten. Wir haben täglich mehrere Stunden geschrieben. Und das sorgte sehr häufig für einen Streit. Es gab häufig Missverständnisse und man schreibt auch mal schnell irgendwas doofes. Viele von euch kennen das bestimmt. Wir hätten uns sicher etwas gutes getan, wenn wir das Schreiben gelassen hätten und uns auf ein bisschen telefonieren am Abend beschränkt hätten. Alles andere bringt nur Ärger in eine Fernbeziehung. Und es hätte mich sicher auch davor bewahrt, so krankhaft eifersüchtig zu sein.
Denn das war ich oft. Nicht auf irgendwelche Kerle. Ich war immer eifersüchtig wenn sie mit Freunden unterwegs war und ohne mich Spaß hatte. Wenn sie ihre Freizeit (besonders unter der Woche, wo wir uns eigentlich eh nicht sahen) lieber mit anderen verbrachte als mit mir zu telefonieren oder zu spielen. Ich reagierte dann oft beleidigt und stur. Ich war ein Egoist. Ich verstehe heute selbst nicht, wie ich damals so sein konnte. Ich verstehe nicht, wie ich so dumm sein konnte. Ich wünschte ich könnte in die Vergangenheit reisen und mir einen Klapps auf der Hinterkopf geben. Ich werde darauf später noch einmal zurück kommen.
Die 2. Trennung ereignete sich gegen Mitte/Ende Mai. Ihr Vater war ein großes Problem in unserer Beziehung. Ihre Mutter durfte ich leider nie kennenlernen, da sie 2011 verstarb. Wenn ich bei ihr zu Hause war, tat er immer auf nett, aber hinter meinem Rücken machte er mich schlecht, behauptete ich würde seine Tochter von der Schule abhalten und sie ausbremsen. Später verbat er ihr auch, mich jedes Wochenende zu sehen. Sie bestätigte mir, dass ich sie nicht ausbremsen würde, dass sie in der Schule nicht schlechter geworden wäre seit sie mit mir zusammen ist. Ich vermute daher auch einen anderen Grund des Vaters.

Die Familie ist sehr gläubig. Am Essenstisch durfte erst nach dem Vaterunser gegessen werden. Meistens sagte er es, ab und zu zwang er jedoch sie dazu, was ich nur zähneknirschend ertragen konnte (habe dazu aber nichts gesagt). Ich versuchte immer einem gemeinsamen Essen aus dem Weg zu gehen, da mir die Situation sehr unangenehm war. Ihr Vater war beim Thema Religion schon ein sehr extremer Fall, betete unter anderem auch Rosenkranz. Ich als strenger Atheist passte da so gar nicht ins Bild des Vaters. Meine damalige Freundin war auch gläubig, jedoch nich so extrem. Dennoch sorgte es ab und zu für Streit wenn ich abwertend über Religion und Glauben sprach.
Ich weiß nicht mehr ganz genau wie die Trennung ablief. Wir schrieben uns und sie erzählte mir wie ihr Vater mich wieder schlecht gemacht hat. Sie war ziemlich geknickt und wütend auf ihren Vater. Ich warf ihr vor teils selbst daran schuld zu sein, da sie ihm viel über mich erzählt. Auch vieles was sie nur glaubt zu wissen und nicht in vollem Maße der Wahrheit entsprach. Ich fragte mich weshalb sie überhaupt mit ihm über mich redet wo sie doch weiß, dass er nicht so gut auf mich zu sprechen ist. Irgendwie eskalierte die Situation und so kam es, dass sie erneut Schluss machte. Wieder per WhatsApp, wieder wegen einem blöden Streit. Und wieder gab ich nicht auf.
Zu der Zeit fragte ich mich, wie groß ihre Liebe zu mir denn jemals war. Morgens alles in Ordnung und Nachmittags das Ende der Beziehung. Am Abend schrieb ich ihr einen Brief. Ich schilderte ihr meine Sichtweise und erklärte ihr, wie ich über alles denke. Am nachfolgenden Samstag packte ich den Brief ein und fuhr mit dem Zug zu ihr. Ich legte ihn vor ihre Haustür, setzte mich draußen auf eine Bank und wartete. Im Brief gab ihr die Möglichkeit nochmal mit mir zu sprechen, oder ihn zu ignorieren. Im 2. Fall wäre ich dann gegangen, für immer.

Nach 2 Stunden des Wartens öffnete sich die Eingangstür und sie kam zu mir. Wir fuhren gemeinsam in die Stadt, setzten uns in einer ruhigen Ecke auf eine Bank und redeten. Ich zeigte ihr eine Postkarte, die sie mir am Wochenende zuvor geschenkt hatte, als sie mich besuchte. Auf der Rückseite stand "Ich liebe dich sooooooo sehr <3". Ich fragte sie ob sich das denn so schnell ändern könnte worauf sie sehr nachdenklich schien. Es endete damit, dass sie über uns nachdenken wolle. Und so fuhr ich wieder nach Hause.
In der darauf folgenden Woche konnte ich sie von einem erneuten Date überzeugen. Und am Wochenende darauf, waren wir wieder ein Paar. Ich hatte wieder gekämpft bis zum Ende, aber bald schon reichte meine Kraft nicht mehr.
Springen wir zum Ende Juli. Sie hatte mittlerweile ihren 17. Geburtstag. Es ist das letzte Wochenende, bevor sie für 3 Wochen zu ihrer Familie nach Polen fährt. Sie ist Halb-Polin und besuchte sie jedes Jahr in den Sommerferien. Auch da gab es wegen meiner dummen Eifersucht wieder Probleme, aber das war schon ein paar Monate vorher. Am Samstag gingen wir gemeinsam einkaufen. Auf dem Rückweg quetschte ich mich auf einem Parkplatz zwischen einem Straßenschild und einem Auto vorbei. Dabei stieß ich mit meinem Arm auf Höhe des Ellenbogens gegen das scharfkantige Schild und fing an zu bluten. Die Narbe habe ich heute noch und sie erinnert mich immer an das letzte Wochenende, das ich mit meiner großen Liebe verbrachte.
Sonntag. Am Nachmittag redeten wir wieder über Verhütung und Sex. Was Verhütung anging waren wir beide sehr empfindlich. Wir waren beide der Meinung, dass Kondom allein zu unsicher ist (vor allem wenn man es noch nie gemacht hat). Sie wollte zusätzlich noch hormonell verhüten, jedoch hat mir das sehr große Sorgen bereitet. Sie war noch nicht mal volljährig und ich habe mir einfach große Sorgen gemacht, aber das hat sie glaube ich nie wirklich verstanden. Ich wollte es lieber erstmal ganz sein lassen, bevor sie anfängt hormonell zu verhüten.

Wir entschieden uns zum Üben mal ein Kondom anzuprobieren und legten uns ins Bett. Dafür machte sie mich geil und rollte es mir über. Es hat soweit auch alles geklappt, aber wo ich eh schon erregt war, hat sie mich dann oral gleich befriedigt, obwohl ich anfangs noch zögerte. Ich wollte sie natürlich auch verwöhnen, aber sie lehnte ab. Eine Stunde später hatte ich jedoch immernoch ein schlechtes Gewissen, da es noch nie der Fall war, dass nur ich befriedigt wurde, wenn dann war es immer andersrum. Deshalb ergriff ich die Initiative und fing auch an ein bisschen an ihr zu spielen bis sie erregt wurde und dann auch nicht mehr widerstehen konnte. Dass das so ein großes Problem würde, erfuhr ich erst später. Abends kam es dann zum Abschied am Bahnhof. Wir küssten uns und schauten uns traurig in die Augen als die Bahn abfuhr. Aber es war nicht nur ein Abschied für einige Wochen, es war ein Abschied für immer.

Noch in der Bahn schrieb sie mir von ihren Sorgen. Als ich sie eine Stunde nachdem sie mich befriedigt hat ebenfalls befriedigt habe, benutze ich neben meinem Mund auch meine Finger. Ihre Angst war, dass ich am meinen Fingern noch irgendwie Sperma gehabt haben könnte (Anm.: Durch den Oralverkehr EINE Stunde vorher), durch das sie nun schwanger werden kann. Ich war ehrlich gesagt wieder fassungslos. Meine Hände kamen mit dem Sperma gar nicht in Kontakt. In der Zwischenzeit hatte ich natürlich auch schon Hände gewaschen. Und selbst wenn ich Sperma an den Händen gehabt hätte...eine Stunde später? Was das anging hatte sie wirklich eine paranoide Angst. Sie sagte mir sie hätte kein Vertrauen mehr zu mir, weil ich mir wohl zu wenig Sorgen mache. Ich hatte sie natürlich nie zu etwas gezwungen. Sie gestand mir auch vor 2 Wochen zuvor eine 3-Monats-Spritze bekommen zu haben. Sie hatte es mir vorher nicht erzählt weil sie gewusst hätte, dass ich das nicht gut finden würde. Ihre Angst kam auch daher, dass diese wohl erst nach 4 Wochen voll wirksam ist.

Einige Tage später kam dann der endgültige Schlussstrich. Ich war es leid immer der Schuldige zu sein. Immer derjenige zu sein, der am Ende wieder angekrochen kommt und sich entschuldigt. Meine Kraft war am Ende. Ich redete zum ersten Mal Klartext und stieß sie von ihrem Thron. Sie schlug mir später noch vor Freunde zu bleiben, aber das wollte ich natürlich nicht. Und so war es vorbei, per WhatsApp...danke.
Und so endete es. Aus Trauer wurde Ärger. Ich hatte das Gefühl immer allein gekämpft zu haben. Nach der 2. Trennung hatte sich bei mir einiges getan. Ich war nichtmehr so eifersüchtig und sah vieles ein. Sie machte natürlich auch viele Fehler und hat mich nicht nur einmal verletzt, aber in diesem Beitrag geht es nicht um ihre Fehler, sondern um meine. Und meine dümmste Aktion sollte Anfang 2014 kommen.
Anfang Januar schrieb sie mir wegen ihrer Sachen, die sie noch bei mir gelassen hatte. Es war das erste Mal, dass ich seit der Trennung was von ihr hörte. Es handelte sich dabei um 2 Sprachkurse und ein Kleidungsstück. Sie hat mich freundlich gefragt ob ich sie ihr schicken könnte und verletzt und dumm wie ich war musste ich natürlich Ärger machen. Ich sagte ihr sie solle ihre Sachen persönlich selbst abholen, da ich es nicht einsehe, ihr die Sachen hinterherzuschicken. Das schrieb ich ihr auch in einem Einschreiben in dem ich sie mit "Sie" und "Frau XY" ansprach. Als sie nach einigem Hin und Her einen Zeitpunkt am Wochenende ausmachen wollte lehnte ich mit der Begründung ab, dass ich dort bei meiner Freundin wäre. Zu dem Zeitpunkt hatte ich gar keine Freundin und ich weiß nicht, wieso ich sowas gesagt habe. Es endete damit, dass sie mir das Porto überwies und ich ihr die Sachen schickte.

Wenn ihr euch jetzt an den Kopf fasst dann glaubt mir, mir geht es heute nicht anders. Ich schäme mich für vieles. Ich war oft egoistisch und ich frage mich, wieso ich mich damals so verhalten habe. Aber eines weiß ich ganz sicher: ich habe sie immer geliebt und habe immer für sie gesorgt. Das viele Schreiben per WhatsApp hat uns irgendwann kaputt gemacht. Es sorgte einfach für zu viel Streit und zu viele Missverständnisse.
Ich muss dazu sagen: Wir hatten nie Streit, wenn wir zusammen waren. Die Wochenenden waren immer wunderschön. Wir haben uns wirklich nie gestritten. Umso trauriger ist es, dass es auf so blöde Weise zu Ende gehen musste.

Nach der Trennung im August 2013 hatte ich noch 2 Beziehungen, aber wirklich geliebt habe ich seitdem nie wieder. Eine hielt nur wenige Wochen, die Andere hielt fast ein ganzes Jahr. Ich glaube ich habe mich durch meine Trauer im Innreren nur in diese Beziehungen geflüchtet.
Auf die 2. Beziehung (die fast ein Jahr hielt) möchte ich kurz eingehen. Wir haben uns ganz gut verstanden, aber ich habe sie leider nie wirklich geliebt. Ich wollte es eigentlich schon früh beenden, aber sie hat mich so sehr an mich selbst erinnert. Daran, wie ich damals bei meiner 1. Freundin war. Ich merkte, wie sehr sie mich liebt, aber sie machte die gleichen Fehler wie ich damals. Sie war eifersüchtig, hat mir kaum Freiheiten gelassen. Und zu dieser Zeit verstand ich erst.

Ich erinnere mich oft an meine 1. Freundin. Ich wünschte wir hätten uns zu einem späteren Zeitpunkt kennen gerlernt. Einen Zeitpunkt wo wir beide mehr Erfahrung gehabt hätten. Es braucht einfach Erfahrung, damit man eine glückliche Beziehung führen kann, aber diese hatten wir leider beide nicht.
Ich habe euch jetzt viel persönliches von mir erzählt und ihr fragt euch vielleicht, worauf ich hinaus will, dazu komme ich jetzt.

Ich vermisse es wirklich sie in meinem Leben zu haben. Seit sie weg ist habe ich das Gefühl, dass mir ein Teil fehlt. Ich weiß nicht was sie macht, wie es ihr geht, ob sie eventuell schon einen neuen Freund hat. Und ich trete heute an euch ran um nach eurem Rat zu fragen. Ich würde sie gerne wieder kontaktieren, weiß aber nicht ob das so eine gute Idee ist. Die Trennung ist jetzt schon 1,5 Jahre her. Sie ist mittlerweile 18 Jahre alt, ich bin schon 20. Ich habe euch meine Geschichte erzählt, ihr wisst, was alles vorgefallen ist.

Um es jetzt nicht noch länger hinauszuzögern: Was haltet ihr davon? Ist es ein sinnloses Unterfangen? Wenn nein, wie sollte ich das am Besten anstellen? Ich weiß momentan einfach nicht weiter, ich muss ständig an sie denken :frown:

Ich bin für alle Fragen offen. Ich konnte natürlich nicht alles erwähnen, habe mich extra kurz gefasst :whistle:

Liebe Grüße und vielen Dank für eure Geduld, Tim :herz:
 

Benutzer13901  (46)

Grillkünstler
In der Tat ein sehr langer Text der mir mehr als einmal die Falten auf die Stirn trieb da ich einige Sachen in der Tat nicht verstehen kann aber ich werde niemanden deswegen verurteilen. Wenn dir danach ist sie zu kontaktieren dann mach es ...ich denke das wäre nicht verkehrt weil du noch nicht mit der Geschichte abgeschlossen hast da ein letztes Gespräch fehlte.
Ob aus euch nochmal irgendwas werden kann oder nicht kann ich dir auch nicht sagen da meine Glaskugel gerade zur Reparatur ist.
Aber eins muß dir klar sein nicht nur du hast dich verändeVieleicht passt es wahrscheinlicher ist aber das es nicht passt.
Vieleicht stilisirst du sie aber auch in deinen Gedanken im mom zu einer Person hoch die sie nicht ist und nie war.
 

Benutzer150810 

Ist noch neu hier
Ich kann mich da Stonic Stonic nur anschließen.
Wenn du sie kontaktieren willst, dann mach das. Was hast du den zu befürchten? Mehr als nein sagen kann sie nicht. Ich weiß, dass ist immer leichter gesagt als getan.
Ich muss sagen das ich mich in einigen Dingen von deinem Text wiederfinde und soweit ganz gut nachvollziehen kann wie du gehandelt hast und fühlst. Auch wenn noch lange nicht alles richtig war, wie du selbst schon gesagt hast.
Ich denke Stonic Stonic hat recht, wenn er sagt das du damit noch nicht abgeschlossen hast, weil das letzte Gespräch fehlte. Deswegen halte ich von Schlussmachen per Whatsapp, Sms oder sonst was gar nix. Ich habe selbst 1,5 Jahre in einer Fernbeziehung gelebt und habe darauf gewartet das wir uns persönlich sehen konnten um das ganze zu beenden. So war direkt alles klar und ich denke das fehlt bei dir.
Vielleicht hängst du auch einfach nur einem Mädchen deiner Erinnerungen nach. Du hast dich verändert, sie hat sich verändert. Und vielleicht findest du sie gar nicht mehr toll wenn du sie noch einmal siehst oder nähren Kontakt hast. Dann fragst du dich evtl. rückblickend was du so toll an ihr fandest und kannst so relativ schnell mit dem Thema abschließen.
 

Benutzer150849  (26)

Ist noch neu hier
Ich danke euch wirklich von ganzem Herzen, dass ihr so viel Zeit für mich geopfert habt und mir geantwortet habt. :herz:

Was hast du den zu befürchten?
Ich habe Angst, dass mich das Wissen mehr verletzen könnte als die Unwissenheit. Es ist nicht das Mädchen von nebenan, dem ich ständig auf der Straße begegne. Sie wohnt über 200km weit weg und wenn sie kein Interesse hat (oder bereits vergeben ist) bedeutet es, ich würde sie in meinem Leben nie wieder sehen.
Dennoch muss es irgendwann sein und ich wollte eventuell den 12.02. dazu nutzen, das wäre unser 2. Jahrestag.
Denkt ihr ein ehrlicher Brief wäre der beste Weg? Was sollte ich ihr darin schreiben und was sollte ich lieber weglassen?
Ich danke euch nochmal für eure Unterstützung und wünsche euch einen wunderschönen Abend :herz:

Liebe Grüße, Tim
 

Benutzer13901  (46)

Grillkünstler
Ich denke der INhalt des Briefes richtet sich danach was du ihr sagen willst aber aus rein taktischen Gesichtspunkten würde ich davon nichts schreiben in Richtung neue Beziehung und so weiter. Vieleicht einfach mti dem Zusatz versehen das du dich über eine Antwort oder Kontaktaufnahme freuen würdest
 

Benutzer150849  (26)

Ist noch neu hier
Stonic Stonic Vielen Dank für deine Antwort :smile: Dann werde ich wohl meinen Mut zusammen nehmen und ihr einen Brief schreiben. Gibt es vllt. noch Dinge, die ich lieber sein lassen sollte? Großartige Entschuldigungen zum Beispiel? Und Dinge, die ich ihr unbedingt schreiben sollte?
Ich würde ihr gerne schreiben, dass ich mein Ich von damals heute selbst nicht mehr verstehen kann. Dass ich wünschte, dass wir uns zu einem späteren Zeitpunkt kennen gerlernt hätten. Und ich würde ihr gerne erklären, warum ich Anfang 2014 so eine blöde Aktion abgezogen habe. Dass sich damals die Trauer und Enttäuschung zu Ärger gewandelt habe und dass es mir leid tut. Ich würde ihr gerne schreiben wie wunderbar sie ist und dass ich ihr im Leben alle Gute wünsche (klingt das zu sehr nach Abschied?).
Ich habe große Angst davor, bitte nehmt mich ein bisschen an der Hand :frown:
 

Benutzer13901  (46)

Grillkünstler
Den letzten Satz würd ich sein lasssen der klingt zu anbiedernd und du weißt ja gar nicht wie sie heute ist...den Rest find ich völlig ok weil es eine Erklärung für dein damaliges Verhalten ist
 
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