Übergewichtige Frauen nicht vorzeigbar?

Benutzer12529 

Echt Schaf
Was für Spacken...

Ja, Menschen mit Übergewicht sind “vorzeigbar“. Ist halt nicht jedermanns Definition von Schönheit und nicht für jeden anziehend, aber das gibt's auch bei anderen (vermeintlichen) Makeln.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
"Vorzeigbarkeit" ist für mich einfach kein Kriterium, das ich auf irgendeine Person anwenden würde.

Übergewichtige Frauen entsprechen zwar überhaupt nicht meinem Beuteschema... aber genügend andere "nicht mehrheitsfähige" Eigenschaften finde ich für meine potentielle Partnerin völlig in Ordnung, oder sogar ausgesprochen attraktiv (z.B. sehr dünn, sehr groß oder klein, keine "weiblichen Kurven", "nerdige Brillenschlange", usw.).
Und es wäre mir auch niemals eingefallen, irgendwas schlechtes über die Freundin eines guten Freundes zu denken nur, weil sie übergewichtig ist. Wenn er sie attraktiv findet, ist das doch super.
 

Benutzer158733 

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"Du bist der perfekte Mann. Wenn du dir jetzt noch eine zweite Hirnhaelfte wachsen liessest, würde ich dich richtig daten."

"Ich mag dich sehr und du kannst auch gerne zum Sex vorbei kommen, aber meine Freunde und Familie stellen sich einen Homo sapiens sapiens an meiner Seite vorzeigbarer vor. Vielleicht laesst du dir zwecks Evolution noch ein paar Millionen Jahre Zeit."

So, jetzt hab ich genug getrollt.

Meinung zum Thema:
Speck ist sexy! Ich kenn' eine, der stehen ihre ueber 100 Kilo auf 170 Zentimeter supergut, und es macht unheimlich Spass, sie zu knuddeln. :smile:
 
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Benutzer150315  (27)

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Ich bin auch der Meinung dem richtigen Kerl wird das nichts ausmachen, weil er verstanden hat, was dich in deinem Charakter ausmacht!

Ich fände es sehr schlimm wenn man mit einigen Kilos zu viel nicht mehr attraktiv wäre, was würde denn mit einer Partnerschaft passieren wenn einer von beiden auf einmal zu nimmt?

Wie weiter oben schon wer geschrieben hat, nur abnehmen für die Typen, wenn du dich sonst wohl fühlst würde ich nicht! Lediglich um meine gesundheitlichen Risiken zu minimieren und selbst dann weiß man nicht ob einer einen schlank wirklich mag oder nur weil man eben jetzt vorzeigbar ist
 

Benutzer154152 

Meistens hier zu finden
:ROFLMAO: lol da würd ich mir ein ei drauf backen. ich wurde schon oft zum modeln gebucht und habe auch fast 20 kg über normal gewicht fällt aber niemanden auf weil ich sportlich bin und trotzdem gut aussehe. auf der straße bin seit meiner pupertät ein blickfang. damals mit 50 kg heute mit über 70 kg :grin:hab auch schon 80 kg gewogen war alles kein problem. und wenn mal irgendwer was dummes gesagt hatte wurde diese person gleich mit einem dummen spruch wortlos gemacht. statt dich zu verkriechen würde ich dir raten mal in die offensive zu gehen. finden männer sogar oft atraktiver als ein zusammen gekauertes mädel. nur mal so als tipp
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
ich lese hier immer "was sind das denn für spacken?".

sicherlich wollen die meisten menschen einen menschen an seiner seite, wo man offen durchs leben gehen kann und man hätte am liebsten ein schild um den hals wo draufsteht: "sehr her! das ist MEIN schatz! JAAA und so einen tollen menschen habe ICH an meiner seite!"
hat man also eine angela julie oder einen brad pitt neben sich herlaufen, ist (vom rein äusserlichen her) jedem typen sofort klar, das DU irgendwas verdammt interessantes an dir haben musst, weil DU so einen tollen und gutaussehenden menschen an deiner hand hast. :jaa:

die oberflächlichkeit des äusseren hat also grundsätzlich in unserer gesellschaft schon einen gewissen stellenwert, auch wenn all die toleranten menschen gern was anderes behaupten.

hätte ich meine frau in einer kneipe kennengelernt, wären wir sicherlich nicht zusammen gekommen, weil mir die optik nicht gefallen hat und ich damals noch in dem irrglauben lebte, nur eine besonders hübsche frau haben zu wollen - ich war also auch so ein spacko!

als ich meine frau damals kennenlernte, wusste ich nicht wie sie aussieht.
wir haben uns im frühen internet kennengelernt, wo man noch keine bilder verschicken konnte, sondern man hatte nur die buchstaben des anderen gelesen.
wir konnten uns voll und ganz auf den charakter des anderen konzentrieren und das äusserliche, was eigentlich nur ablenkt, war bei uns gänzlich aussen vor.

meine frau wog bei unserem ersten treffen knapp unter 100 kg (168 cm), ich 65 kg (180 cm).
wir liebten und lieben uns, weil wir den charakter des anderen lieben. die verpackung ist uns beiden egal.

beim ersten gemeinsamen einkaufsbummel gingen wir also durch die fussgängerzone ... und was fällt mir auf? meine freundin läßt meine hand los und läuft langsamer als ich. also warte ich ... wir gehen weiter ... keine 5 schritte ist sie wieder hinter mir.
beim (gefühlt) 10. mal blieb ich also wieder stehen, drehte mich zu ihr und fragte, was DAS denn bitteschön soll, das sie doch ständig hinter mir läuft statt neben mir.
ihre antwort unter tränen: "du musst dich doch schämen, weil du mit jemandem zusammen bist, der so dick ist."
meine antwort: "mir ist doch scheiß egal was andere leute sehen! ICH weiß was und wen ich neben mir an meiner hand halte! Und jetzt läuft du gefälligst neben mir und läßt meine hand nicht mehr los! niemand wird blöd gucken nur weil ich dünn und du etwas mehr bist."

was passiert aber wirklich? die meisten menschen gucken gar nicht und bemerken uns beide gar nicht, aber dann kommt uns ein pärchen entgegen und die frau lächelt mich an. sie war einen guten kopf größer als der mann, der ihre hand hält und wog sicherlich auch das doppelte von ihm.

will sagen:
das körpergewicht und das aussehen haben eigentlich rein gar nichts mit liebe zu tun, aber viele menschen haben durch irgendwelche offensichtlichkeiten schnell ein schlechteres selbstbewußtsein.
gleichzeitig glauben menschen von mir, das ich auf mollige und dicke frauen stehe und sind ganz verwundert, wenn ich eine hübsche gut gebaute und schlanke frau als supersexy betitel.
 

Benutzer131884 

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Ich hab das Gefühl, dass der Aspekt „vorzeigbar“ eine ganz wesentliche Rolle spielt bei diesem Thema hier. Und im Grunde sind die Atribute vorzeigbar und nicht vorzeigbar nur zwei Seiten einer Medaille, die Medaille des Zeigens. Ich denke, wenn Du den richtigen gefunden hast, dann wird er genau da kein Bedürfnis haben. Er wird dich vorstellen wollen, mit dir gemeinsam erscheinen wollen, er wird euere Beziehung zeigen wollen. Er wird dich nicht zeigen wollen, nicht weil er das nicht wollte, sondern weil er es nicht nötig hat.

Ich halte es für genauso wenig erwachsen, wenn ein Mann eine potentielle Begleiterin (egal welcher Beziehungsstatus) nicht zeigen will, wie wenn es sie unbedingt zeigen will. Beides hat in meinen Augen sehr viel mit Minderwertigkeitsgefühlen und innerer Schwäche zu tun.

Wie‘s geht? haarefan haarefan hat‘s beschrieben.
 
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G

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Gast
Ich differenziere bei dem Thema zuerst immer zwischen selbstverschuldetem und genetisch bedingtem Übergewicht. Es ist halt nunmal so, dass wenn man jeden Tag Pizza und Pommes isst und nur Cola und son Mist trinkt selber daran Schuld ist, wenn man stark übergewichtig wird, was ja gravierende Folgen für Gesundheit und Selbstwertgefühl haben kann. Also wenn Ich meine Frau liebe und mit ihr zusammen komme BEVOR sie so stark zunimmt, darf man das als Partner einfach nicht zulassen.
Ich habe nullkomma nichts gegen Übergewicht wenn das menschliche passt, aber wenn Ich dann manchmal die Leute hier auf der Arbeit sehe die eindeutig zu viel auf den Rippen haben aber sich dann in der Mittagspause erstmal die 1,5L Flasche Pepsi (natürlich Zero :zwinker:) reinballern, da wirds mir einfach zuviel :grin:
 

Benutzer67523 

Sehr bekannt hier
Die Frage ist recht weit gefasst, 10-30kg mehr als Idealgewicht.
Eine 1.60 Frau ist mit 30kg zu viel (also etwa 90+) schon krankhaft dick/adipös und für mich völlig unattraktiv. Eine 1.80 Frau mit 10kg mehr kann ich sehr schön finden, wenn es zu ihr passt und sie trotzdem fit ist.
 

Benutzer164526 

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Für mich gibt es an der Sache zwei verschiedene Aspekte: Klar gibt es Männer, die nicht auf Übergewicht stehen. Und wenn die Optik für diejenigen eine entscheidende Rolle spielt, fallen Frauen mit ÜG halt aus dem Raster. Das ist das eine, damit muss man eben umgehen.

Das andere sind Männer, die Frauen gerne "vorzeigen" wollen und weder mit ihren eigenen Vorlieben (siehe VersatileGuy s Erläuterungen) noch damit umgehen können, wenn der Partner irgendwelche "Makel" hat.

Und es gibt auch noch einen dritten Aspekt, nämlich diejenigen Menschen, denen die betreffende Person vorgestellt werden soll/möchte (Familie, Freunde, Bekannte), also kurzum die Peergroup. Kann ja auch wirklich sein, dass die überwiegend Fitnessfanatiker sind oder so.

Also, wenn ich jetzt z.B. bei mir in der Familie eine bildungsferne Partnerin vorgestellt hätte, dann hätte ich mich sicherlich in erheblichem Maße dafür rechtfertigen müssen. Ich kann schon irgendwie verstehen, dass das bei der Partnerwahl auch ein klein wenig eine Rolle spielen kann.
 

Benutzer123446 

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Und es gibt auch noch einen dritten Aspekt, nämlich diejenigen Menschen, denen die betreffende Person vorgestellt werden soll/möchte (Familie, Freunde, Bekannte), also kurzum die Peergroup. Kann ja auch wirklich sein, dass die überwiegend Fitnessfanatiker sind oder so.

Also, wenn ich jetzt z.B. bei mir in der Familie eine bildungsferne Partnerin vorgestellt hätte, dann hätte ich mich sicherlich in erheblichem Maße dafür rechtfertigen müssen. Ich kann schon irgendwie verstehen, dass das bei der Partnerwahl auch ein klein wenig eine Rolle spielen kann.

Ein Stück weit stimme ich dir zu, jedoch kommt es da für mich sehr stark auf die eigene Haltung an: Ich würde mich nur rechtfertigen müssen/wollen, wenn die Vorlieben/Interessen/Haltungen des Umfelds meinen eigenen entsprechen, ODER wenn ich nicht das Selbstbewusstsein habe, eine "unpassende" Person vorzustellen.

Ich kann mir einige "Merkmale" eines potentiellen Partners vorstellen, bei denen ich innerlich Probleme damit gehabt hätte, mich öffentlich mit ihm zu zeigen - das sind aber durchweg Merkmale, die ich selbst ablehne und bei denen ich quasi entgegen meiner Prinzipien/Ideale gehandelt hätte.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Und es gibt auch noch einen dritten Aspekt, nämlich diejenigen Menschen, denen die betreffende Person vorgestellt werden soll/möchte (Familie, Freunde, Bekannte), also kurzum die Peergroup. Kann ja auch wirklich sein, dass die überwiegend Fitnessfanatiker sind oder so.

Also, wenn ich jetzt z.B. bei mir in der Familie eine bildungsferne Partnerin vorgestellt hätte, dann hätte ich mich sicherlich in erheblichem Maße dafür rechtfertigen müssen. Ich kann schon irgendwie verstehen, dass das bei der Partnerwahl auch ein klein wenig eine Rolle spielen kann.

Also wenn ich jemanden toll finde, dann würde ich denjenigen doch nicht ablehnen, weil mein UMFELD es vielleicht komisch finden könnte^^

Klar, dass man selbst nicht jede Figur, oder jede Art attraktiv findet, ist ja vollkommen normal, tut keiner. Und wenn jemand zwar ein toller Mensch ist, körperlich aber nicht ausreichend attraktiv zum verlieben, dann ist das der selbe Hinderungsgrund, wie - jemand sieht unglaublich scharf aus, aber sobald er den Mund aufmacht, wars das. Dann passt es einfach nicht, wie gesagt, halt ich weder für ungewöhnlich, noch für verwerflich.

Aber es ist etwas GANZ anderes, wenn man selbst es zwar alles gut findet, aber nicht zu dem stehen will, was man gut findet, weil man die Erwartungen des Umfeldes nicht erfüllt. DAS halt ich tatsächlich für ziemlich schwach, und es wäre es mir auch nicht wert, mich weiter damit zu befassen.
Wer mich nicht einfach so toll findet, dass er sein Glück kaum fassen kann, der hat mich auch nicht verdient^^ übrigens ganz unabhängig von der Figur. Als würde man mit jemandem zusammen sein wollen, der sich für einen heimlich schämt... niemand hat es nötig, sich derart unter Wert zu verkaufen, und doch tun es so viele...
 
G

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niemand hat es nötig, sich derart unter Wert zu verkaufen, und doch tun es so viele...

Leider haben viele so viel Angst vor der Einsamkeit, dass sie lieber "irgendjemanden" haben, als gar niemanden. (Ich war früher genauso.)

Also wenn ich jemanden toll finde, dann würde ich denjenigen doch nicht ablehnen, weil mein UMFELD es vielleicht komisch finden könnte^^

Ja, du nicht, ich tu das mittlerweile auch nicht mehr. Aber es gibt genug Menschen mit großer Angst vor Ablehnung und die haben natürlich auch Angst davor, dass ihr Partner abgelehnt wird und in Folge sie selbst (indirekt und ev. später direkt) auch.

Wer mich nicht einfach so toll findet, dass er sein Glück kaum fassen kann, der hat mich auch nicht verdient^^

Und das sollten sich ALLE, egal ob gertenschlank oder dick, ordentlich hinter die Ohren schreiben. :smile:

Als würde man mit jemandem zusammen sein wollen, der sich für einen heimlich schämt...

Noch schlimmer: Wenn er sich nicht mal heimlich schämt, sondern dir ständig deine (vermeintlichen) "Unzulänglichkeiten" vorhält... Das ist Folter...
 

Benutzer164526 

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Klar, dass man selbst nicht jede Figur, oder jede Art attraktiv findet, ist ja vollkommen normal, tut keiner. Und wenn jemand zwar ein toller Mensch ist, körperlich aber nicht ausreichend attraktiv zum verlieben, dann ist das der selbe Hinderungsgrund, wie - jemand sieht unglaublich scharf aus, aber sobald er den Mund aufmacht, wars das. Dann passt es einfach nicht, wie gesagt, halt ich weder für ungewöhnlich, noch für verwerflich.
Kann man so sehen, und ich selbst tendiere sogar dazu, es ähnlich zu sehen.
Aber ich habe hier bei PL auch schon etliche Male gelesen, dass z.B. Frauen nur eine F+ mit einem Mann eingehen, weil sie ihn zwar körperlich anziehend finden und sich sehr gut mit ihm verstehen, aber er nicht die Anforderungen erfüllt, die sie an einen "richtigen" Partner stellen.
 
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T tiefblick77 natürlich lege ich bei reinen Sexualpartnern andere Maßstäbe als bei Beziehungspartnern an. Das liegt doch in der Natur der Sache.

Bei Sexualpartnern muss nicht alles stimmen. Den muss ich attraktiv finden, da muss man im Bett harmonieren. Welche Partei der wählt - solange er kein Nazi ist, für mich unerheblich. Welchen Job er hat - mir egal, ich hab ja Sex mit ihm und nicht mit seinem Schreibtisch oder seiner Bar. Seine Familie - who cares? Die werde ich nie zu Gesicht bekommen. Kinderwunsch? Mir egal, mich gibt's nur mit Lümmeltüte und außerdem hab ich sowieso die Gynefix drin.

Bei Beziehungspartnern spielt so viel mehr eine Rolle - ohne Kinderwunsch keine Beziehung, ohne den Verzicht auf Monogamie keine Beziehung, Nazi - keine Beziehung, arbeitslos ohne Lust auf Jobsuche - keine Beziehung, seine Familie hetzt gegen mich und er tut nichts - keine Beziehung.

Optisch macht das für mich keinen Unterschied, aber ich kenne Menschen, die bei Beziehungspartnern optisch nochmal wählerischer sind als bei reinen Sexualpartnern.
 
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Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Kann man so sehen, und ich selbst tendiere sogar dazu, es ähnlich zu sehen.
Aber ich habe hier bei PL auch schon etliche Male gelesen, dass z.B. Frauen nur eine F+ mit einem Mann eingehen, weil sie ihn zwar körperlich anziehend finden und sich sehr gut mit ihm verstehen, aber er nicht die Anforderungen erfüllt, die sie an einen "richtigen" Partner stellen.

Ja klar, sind die Checklistenpunkte andere, weil andere Dinge stimmen müssen - bzw einiges bei einer reinen Affäre ohne weitere Optionen viel egaler ist als in einer Beziehung. Optik gehört bei MIR nicht dazu.
Entweder jemand gefällt mir, oder eben nicht. Wenn er mir nicht gefällt, schlafe ich auch nicht mit ihm, ob mit oder ohne weitere Optionen. Das Gefallen liegt einzig an MIR, wie irgendwer anders den dann sieht, könnte mir egaler nicht sein.

Das ist der Unterschied für mich zwischen jemandem einfach nicht anziehend finden, oder zwar eigentlich anziehend finden, aber äußeren Ansprüchen nicht genügend. Ein "was sollen denn die Leute denken" IN meiner Beziehung wäre sowas von ein Trennungsgrund^^

Das Problem ist auch nicht dass man andere Maßstäbe an Beziehungen oder Affären anlegt - auch wenn ich persönlich finde, Optik passt da nicht hin. Hat so einen Beigeschmack von "Flagge drüber und fürs Vaterland" was ich nicht so prickelnd finde. Zum vögeln gut genug, aber bitte, doch nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen ... ähem, ja. Die Würde sitzt geprügelt unter der Kellertreppe^^
Das Problem ist für mich viel mehr, dass jemand sein eigenes Attraktivitätsempfinden der äußeren Meinung unterstellt. Sprich nicht fragt "gefällt die MIR?" sonder "gefällt die möglichst vielen, und sie halten mich für den Hengst, weil ich die abgeschleppt hab?"

Das ist nichts andres als ein Porsche zur Schwanzverlängerung, ein Statussymbol. Und für sowas sollten sich viel mehr Frauen zu schade sein.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Also wer eine uebergewichtige Frau attraktiv findet und mit ihr Sex möchte, sie aber nicht vorzeigen will, der hat vermutlich ein Egoproblem und lässt sich viel zu sehr von aussen beeinflussen.

Mein Kerl war anfangs auch ein bisschen unsicher, ob ich optisch als Partnerin eine gute Idee bin, eben weil er, wie er selbst sagte, einfach viel zu grossen Wert auf die Meinung anderer legte. Er hat begonnen, daran zu arbeiten - anstatt ueber mein Äusseres zu diskutieren. Ich weiss nicht, was seine Familie, Freunde und Kollegen ueber mich dachten oder denken. "Abgesegnet" wurde/werde ich von allen, und dass wir "wie fuereinander gemacht sind", habe ich auch öfters gehört.

Die Sache ist doch die: Wenn der (potenzielle) Partner optisch (sehr) stark von der Norm abweicht, muss man das schultern und hinnehmen oder ignorieren können. Ich finde es allerdings echt bescheiden, wenn jemand einen dann zwar geil findet, aber eben bitte nur fuer Sex, weil man fuer mehr nicht taugt. Solche Männer könnten mir, wuerden sie das so kommunizieren, echt gestohlen bleiben. :sick:

PS: Mein Kerl hat mir zum Beispiel gesagt, wie sexy und huebsch er mich findet und hat direkt versucht mich so vielen Menschen wie nur irgend möglich zu zeigen - trotz seiner Unsicherheit. :smile:
 

Benutzer164526 

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Welchen Job er hat - mir egal, ich hab ja Sex mit ihm und nicht mit seinem Schreibtisch oder seiner Bar.
Der Punkt ist nur, dass es neben der optischen "Vorzeigbarkeit" auch so etwas wie eine Vorzeigbarkeit im Hinblick auf den Sozialstatus gibt, und ich gehe jede Wette ein, dass es auch Frauen gibt, für die der Sozialstatus mancher Sexualpartner zwar gut genug für eine Affäre ist, aber nicht gut genug, um sie im Familien- und Freundeskreis zu präsentieren.
 

Benutzer123446 

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Der Punkt ist nur, dass es neben der optischen "Vorzeigbarkeit" auch so etwas wie eine Vorzeigbarkeit im Hinblick auf den Sozialstatus gibt, und ich gehe jede Wette ein, dass es auch Frauen gibt, für die der Sozialstatus mancher Sexualpartner zwar gut genug für eine Affäre ist, aber nicht gut genug, um sie im Familien- und Freundeskreis zu präsentieren.

Mit Sicherheit.
Das ändert aber nichts an dem, was jetzt hier schon einige geschrieben haben bzw. wie ich das sehe: Wenn ich mich wirklich, trotz sozialem Status, Aussehen, whatever, in eine Person verliebe und dann aber nicht bereit bin, sie "vorzuzeigen", weil mein Umfeld anders tickt - dann habe ich ein Problem mit meinem Selbstbewusstsein und damit, dass ich viel zu viel auf Außenwirkung gebe, anstatt auf meine Gefühle und auf die Gefühle der Person, in die ich angeblich verliebt bin.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Der Punkt ist nur, dass es neben der optischen "Vorzeigbarkeit" auch so etwas wie eine Vorzeigbarkeit im Hinblick auf den Sozialstatus gibt, und ich gehe jede Wette ein, dass es auch Frauen gibt, für die der Sozialstatus mancher Sexualpartner zwar gut genug für eine Affäre ist, aber nicht gut genug, um sie im Familien- und Freundeskreis zu präsentieren.

Joa, ist aber genauso nicht meins. Dann arbeite ICH an meinem Problem der Diskrepanz dessen was ich woll finde und wie wenig ich drüber stehen kann, was andre vielleicht finden, anstatt jemandem hinzuknallen, dass er "nicht gut genug für mehr" ist "weil was soll man denken"- aus welchen Gründen auch immer.

Das Problem ist ja nicht, dass es Kriterien gibt, die eine Beziehung ausschließen, das Problem ist, dass die Außenwelt die Kriterien für denjenigen bestimmt, nicht er selbst.
 

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