Unbeschreiblich

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Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits rund ein halbes Jahr mit meiner Freundin zusammen. Ich liebte sie über alles, und sie liebte mich ebenfalls. Es geschah aber dennoch alles vollkommen unerwartet und spontan. Obwohl es eigentlich eine längere Vorgeschichte gab. Also, von Anfang an:grin:as erste Mal über dieses Thema gesprochen, hatten wir bereits in der ersten Woche, in der wir richtig zusammen waren (obwohl wir es geschafft hatten, mehrere Monate ineindander verliebt zu sein, ohne zusammenzukommen). Es war ein wunderschöner Abend. Wir saßen am Waldrand, am Lagerfeuer und kuschelten. Wir genossen einfach nur die schöne Stimmung. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt, dass sie bereits zwei Freunde vor mir gehabt hatte (einen davon über eineinhalb Jahre) und hätte daher auch nicht zu hoffen gewagt, dass sie noch Jungfrau war. Aber ich wusste schon damals, dass sie die Richtige für mich war.Als dann der Abend fortschritt, und wir da unterm Sternenhimmel und im Mondschein lagen, sagte sie mir, wie schön sie es hier fände, wo niemand uns sehen könne, und wo wir "tun und lassen können, was wir wollen". Bei diesen Worten blieb mir das Herz stehen. Ich wusste nicht, worauf sie damit anspielen wollte. Wir waren doch noch nicht einmal eine Woche wirklich zusammen, und ich hätte niemals damit gerechnet, so etwas von ihr zu hören.Aber es war nunmal ein sehr schöner Abend, und ich hätte mir auch keine romantischere Umgebung, und keine bessere Partnerin für das erste Mal vorstellen können. Also fragte ich ganz neutral zurück: "Wonach ist dir denn gerade?". Offensichtlich hatte sie das genau so interpretiert, wie ich ihre Aussage.Nach ungefähr 10 Minuten (ich war allerdings so aufgeregt, dass ich absolut kein Zeitgefühl mehr hatte) verbaler Annäherung, kamen wir dann aber doch zum Entschluss, dass es nichts werden würde. Und zwar aus dem einfachen und banalen Grund: keiner von uns hatte ein Kondom dabei. (Und ich bin froh, dass ich mich vor dieser Ferienwoche nicht von meinem Vater überreden habe lassen, eines mitzunehmen. Es wäre einfach zu früh gewesen.)Aber an diesem Abend, hat sie mir auch erzählt, dass sie immernoch Jungfrau war. Was mich ehrlich in Staunen versetzt hatte. Sie hätte mir kein größeres Geschenk machen können! Und niemals hätte ich so etwas verlangen können.Wochen später, kamen wir dann auch noch drauf, dass sie mit "wir können tun und lassen was wir wollen" übrigens keine Anspielung machen wollte. Was uns dann beiden peinlich war, da wir es eigentlich beide "nicht" wollten, aber dennoch sofort einverstanden waren.Einige Monate, nach diesem Abend, hatten wir mal offen über das erste Mal geredet - was wir uns so vorstellten, in welcher Umgebung, und so weiter. Wir haben uns dann geeinigt, dass wir auf eine schöne Gelegenheit warten wollten. Eine sternenklare Nacht, im Mondschein, und Feuer, eben wie beim ersten Mal. Ich hatte auch mal zu Bedenken gegeben, dass "ein romantisch hergerichtetes Zimmer" auch toll sein könnte, aber der Vorschlag fand bei ihr nicht so viel Anklang.Im Frühjahr, hatten wir aber -trotz Suche- einfach keinen Platz, und keinen Moment finden können, der uns beiden schön genug wäre.Und das Folgende geschah dann vollkommen unverhofft:Es waren wieder einmal Ferien und sie war bei mir. Ich hatte einen romantischen Abend vorbereitet. Ohne jeden Hintergedanken. Ich hatte ihr eine schöne rote Rose gekauft, und im Zimmer an die 20 Kerzen aufgestellt, und romantische -kubanische- Musik aufgelegt.Sie war total beeindruckt, und wir lagen lange einfach Arm in Arm, und haben uns zärtlich geküsst.Später dann, nach etwa einer halben Stunde, lagen wir einfach nur noch ganz ruhig da und ich sah, dass sie mit einem etwas nachdenklichen Blick durch das Zimmer blickte.Also frage ich sie, was sie gerade dachte. Sie zögerte einige Augenblicke, und dann sagte sie sehr leise, und schüchtern "Ich hab über das nachgedacht, was du über ein romantisch hergerichtetes Zimmer gesagt hast - irgendwie hattest du recht."Bei diesen Worten blieb mir natürlich wieder sofort das Herz stehen. Ich lächelte nur nervös und küsste sie.Das Küssen nahm allerdings diesmal kein Ende. Wir streichelten uns, küssten uns inniger, begannen unter der Kleidung des anderen zu streicheln und uns langsam auszuziehen. Bis wir jeder nur noch ein einziges Kleidungsstück an Unterwäsche trugen. Ich fragte sie noch einmal vorsichtig, ob sie auch ganz sicher sei, dass sie das wollte. Sie nickte sachte und küsste mich weiter.Schliesslich fielen auch die letzten Hüllen. Es war ein einzigartiges Gefühl, so neben ihr zu liegen. Wir hatten uns zwar vorher schon des öfteren bis zu einer gewissen Grenze ausgezogen, aber das war noch einmal etwas völlig anderes.Es war einfach wunderschön. Zwar war es anfangs noch etwas schmerzhaft für sie, und ich hatte ein etwas schlechtes Gewissen dabei, als ich ihr ins Gesicht geblickt hatte. Aber es war einfach unbeschreiblich schön. Diese absolute, innige Nähe.Ich bin über die Maßen glücklich darüber, wie es damals gelaufen ist. Ich bin ihr dankbar, dass sie sich das für mich aufbewahrt hat. Und ich bin froh, dass sich für mich niemals zuvor die Gelgenheit ergeben hatte, Sex zu haben. Ich hatte einige Zeit lang nichts anderes im Kopf, und hätte niemals "nein" gesagt. Doch allerspätestens zu diesem Moment hätte ich es bitter bereut. Aber so vorausblickend war ich in meiner Jugend leider nicht.Ich kann nur sagen: Jungs und Mädels: WARTET! Wartet bis ihr den Richtigen/die Richtige gefunden habt. Wartet bis ihr euch GANZ sicher seit. Und sagt bloß niemals "ja", nur weil ihr es endlich hinter euch haben wollt!!!

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Phillip
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