Der Mann aus dem Osten

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Meine Enkelin hat mich auf diese Seite aufmerksam gemacht und so berichte auch ich von meinem „Erstes Mal“. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs habe ich es erlebt. Meine Familie, besser gesagt, dass was nach dieser Jahrhundertkatastrophe noch von ihr übriggeblieben war, lebte in der von den Sowjets besetzten Zone. Das Leben war hart. Doch wir waren jung und wollten nach all den Grausamkeiten dieses Krieges endlich leben. Ich arbeitete im April 1948, gerade einmal 20, als Schwester in einem Krankenhaus. Eines Tages ging ich nach einer Nachtschicht nach Hause. Auf dem Weg begegnete ich einem Trupp betrunkener Soldateska der Roten Arme. Ich wusste, wenn ich denen in die Hände fiel, würden sie mich nicht verschonen. Also nahm ich meine Beine in die Hand und rannte so schnell mich meine Füße trugen. Doch es war nicht schnell genug. Sie erwischten mich. Sie schubsten mich von einem zum anderen und ich glaubte mich schon verloren, als plötzlich dieser Offizier auftauchte. Er herrschte sie an und sie ließen von mir ab. „Verzeihen Sie, mein Fräulein. Manchmal haben sie kein Benehmen.“ Er stellte sich in perfektem Deutsch als Leutnant der Roten Armee vor und brachte mich nach Hause. Ich war ihm unendlich dankbar für seine Hilfe und sagte ihm das auch. „Dafür müssen Sie morgen mit mir etwas unternehmen.“, forderte er mit einem spitzbübischen Lächeln. Ich sagte zu. Denn dieser russische Leutnant gefiel mir. Wir trafen uns in der Stadt und machten einen Spaziergang durch die verwinkelten Gässchen. Es gab ja fast nichts damals. Wir erzählten uns viel von einander und entdeckten zahlreiche Gemeinsamkeiten. Sooft es ging trafen wir uns. Das war aber nur im Geheimen möglich. Meine Eltern hätten mir nie erlaubt, mit einem russischen Soldaten Umgang zu haben. Mein älterer Bruder war in Stalingrad gefallen und mein Vater hasste deshalb alles, was russisch war. Irgendwann gestand Juri – so hieß er – mir, dass er sich in mich verliebt habe. Er küsste mich und ich erwiderte seinen Kuss. Er zog mich in einen Hauseingang, küsste mich mit noch mehr Leidenschaft und drückte sich ganz eng an mich. Er hauchte mir ins Ohr, mich als Frau spüren zu wollen. Erst jetzt erzählte ich ihm, noch nie mit einem Mann zusammengewesen zu sein und bat um mehr Zeit. Er hörte sofort auf und entschuldigte sich. Mittlerweile war es Herbst geworden und die Nächte länger und kühler. Von Juri und mir wusste nur meine beste Freundin. Sie überließ uns die Gartenlaube ihrer Eltern für unsere heimlichen Treffen. Wir trafen uns jeden Tag dort, bis er mir sagte, er müsse wenige Tage später zurück nach St. Petersburg. Für mich brach eine Welt zusammen und ich begann zu weinen. Denn eines wusste ich, noch nie hatte ich jemanden so geliebt wie ihn. Er wischte sanft die Tränen von meinen Wangen und sagte: „Anuschka, nicht weinen, komm mit mir nach St. Petersburg. Heirate mich! Bitte, sag’ ja!“ Ich küsste ihn, auch wenn ich wusste, dass ich nicht mitkommen könnte und hauchte ihm ins Ohr, ihn als Mann spüren zu wollen und zwar jetzt. „Ich werde sehr vorsichtig sein, das verspreche ich dir.“ raunte er mir zu. Er öffnete mein Kleid am Rücken und küsste meinen Hals und die Schultern. Er war sehr zärtlich. Langsam streifte er mir das Kleid von den Schultern. Er öffnete meinen Büstenhalter und liebkoste meine Brüste. Er saugte an meinen Brustwarzen und ich begann leise zu stöhnen. Er setzte mich auf den Tisch, zog mir sachte meine Unterhose aus und umspielte meine Weiblichkeit mit seinen zarten Fingern. Mein Atmen wurde immer heftiger. Als er mich mit seiner Zunge verwöhnte, hatte ich meinen ersten Höhepunkt. Ich genoss meine Lust in vollen Zügen und verlangte nach mehr. Ich zog ihn auf mich und riss ihm förmlich das Hemd vom Leib. Er öffnete seine Hose und ich sah seine aufragende Männlichkeit. Ich konnte meine Lust nicht mehr zügeln und wollte ihn augenblicklich in mir spüren. Er spreizte meine Schenkel, drang sanft in mich ein. Ich spürte einen starken Schmerz und Tränen schossen in meine Augen. Er merkte es und wollte aufhören. Doch ich hielt ihn mit meinen Schenkeln umklammert, er verstand und machte weiter. Nach wenigen Stößen war der Schmerz weg und ein angenehmes Ziehen durchwogte meinen Unterleib. Dieses Ziehen wurde immer heftiger, bis ich meine Lust nur so hinausschrie. Wenig später wurden seine Stöße schneller und stürmischer. Ich merkte, wie sein Glied in mir zuckte und nach einem letzten Stoß entlud er seinen Samen in mir. Er stöhnte dabei laut auf und sank dann über mir zusammen. Nachdem er mich zu dem kleinen Sofa in der Ecke der Laube getragen hatte, schaute Juri mir liebevoll in die Augen und hauchte: „Meine Anuschka, ich liebe dich.“Wir schliefen in dieser Nacht noch mehrmals mit einander. Er lehrte mich dabei die Kunst, einen Mann französisch zu verwöhnen. Es war wunderschön.Zwei Tage später verließ er die Ostzone – ohne mich. Ich war nicht zum Treffpunkt gekommen. Wie hätte ich auch mit ihm gehen können? Meine Mutter war sehr krank und Vater brauchte mich. Ich war ihr einziges verbliebenes Kind.Doch unsere Nacht blieb nicht ohne Folgen. Die Pille gab es ja noch nicht und Kondome waren damals schwer aufzutreiben, ganz zu schweigen von der mangelnden Aufklärung. Immer Sommer 1949 brachte ich unsere Tochter zur Welt. Ihn, die Liebe meines Lebens, habe ich seit jener Nacht nie wieder gesehen.

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