Der amerikanische Soldat & ich.

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Meinen Freund habe ich im Februar diesen Jahres auf einer Party kennengelernt. Ich war ziemlich betrunken, meine zwei Freundinnen und ich tanzten auf der Tanzfläche. Augfgrund des Promillewertes in unserem Blut war es die Art von tanzen, als würde niemand zuschauen. Ich war nie ein Mädchen gewesen, dass sich groß verliebt hat, das jemals hoffnungslos geschwärmt hat. Nein, ich war gerne Single - tanzen, flirten, ein bisschen pokern & einige Drinks ausgegeben bekommen. Dabei habe ich es immer gelassen, & nie etwas vermisst.Bis diese eine Nacht im Februar kam. Wir waren alle 3 schon total nass geschwitzt, als S. mir ins Ohr brüllte, dass wir mehr Drinks bräuchten. Betrunken wie ich war, zögerte ich nicht lange, sah mich in der Masse der tanzenen Leute um und erblickte im Blitzen der Diskokugel eine Hand mit einem 18ner Stempel. Ich steuerte zielsicher auf den Besitzer der Hand zu & begann mit ihm zu tanzen.Mein Rücken an seinem Bauch, mein Po an seinem Becken, aus den Boxen dröhnte "Low".Wie sich einige Drinks später herausstellte, war er Amerikaner, sprach kein deutsch und hatte dafür diese wundervolle Stimme & diese Augen. Als wir gehen mussten, gab ich ihm meine Nummer. Er rief wirklich an und so kam es, dass wir uns gleich am nächsten Abend wiedersahen.Wir verstanden uns super, auch wenn mein Englisch hier und da ein wenig happerte, da ich es schon knapp 1 Jahr nicht mehr gesprochen hatte. Wir hörten dieselbe Musik und hatten denselben Humor, von dieser wahnsinnigen Anziehungskraft, die uns verband, mal ganz abgesehen. Jede seiner Berührungen war wie ein kleiner elektrischer Schlag. Er war all das, nachdem ich immer gesucht hatte, obwohl ich nie wirklich gesucht hatte. So kam es wie es kommen musste & wir waren wenige Tage später ein Paar. Ein Wochenende kam ich in die Kaserne, am anderen kam er zu mir. Es lief gut, zumindest die erste Zeit.Meine Eltern waren davon garnicht begeistert. Ich, ihre Tochter, mit einem Amerikaner, auch noch mit einem Soldaten, mit einem Menschen der in den Krieg ziehen würde.Ich stritt mich furchtbar mit meinen Eltern, ständig. "Was machst du, wenn er nicht zurück kommt!!?! Für sowas muss man wahnsinnig stark sein!! Woher weißt du, dass es stimmt, was er sagt? Kennst du seine Familie?!" Ich bekam Panik. Was, wenn sie recht hatten?! War ich vielleicht wirklich nur ein Spielzeug? War ich für eine solch komplizierte Bindung stark genug? Was, wenn er wirklich nicht...? Ich trennte mich.Ich war der Überzeugung, je früher ich einen Schlußstrich ziehe, desto weniger würde es weh tun. Ich lag falsch. Wir hielten Kontakt, allerdings nur gering. Alle 3-4 Wochen ein kurzes Lebenszeichen. Es verging kein Tag, an dem ich nicht ständig an ihn denken musste.Eines späten Abends im August habe ich es dann nicht mehr ausgehalten, ihm erklärt was los war und nach einer zweiten Chance gefragt.Manchmal muss man einfach mit seiner Angst ins kalte Wasser springen & Gefahr laufen sich zu verletzen, anstatt tatenlos vom Fenster aus, dem Leben zuzuschaun. Er gab uns eine zweite Chance und ich bekam vor lauter Glückshormonen fast einen Herzinfakt :zwinker:Einen Tag später besuchte ich ihn.Wie gut er aussieht, waren meine ersten Gedanken, als er mich zum Post-in begleitete.Es war alles wie früher, nur intensiver.Wir lagen auf dem Sofa und schauten einen Film. So sonderlich haben wir davon zwar nicht mitbekommen, da wir eher mit uns beschäftigt waren.Wir küssten uns. Es war eine fordernde Art, jedoch hatte ich wirklich kein einziges Mal im Kopf, dass es zu meinem ersten Mal kommen würde.Langsam zogen wir uns aus. Meine Hände strichen über seine weiche Haut. Alles fühlte sich gut an, sein Geruch, seine Lippen auf meinem Körper. Der Fernsehr war wie komplett aus dem Raum verband, ich erinnere mich zumindest nicht mehr an ihn.Irgendwann spürte ich seine Hand zwischen meinen Beinen. Unsere Küsse wuden intensiver, während er mich fingerte. Eine Weile taumelten wir also so in unserer Lustwolke, ehe er sich näher an mein Ohr beugte und mir ein: "Just if you want.." ins Ohr hauchte. Es dauerte kurz, bis ich verstand, dass er Sex meinte. Ich zögerte kurz. Das alles hier, es war ungeplant und spontan, aber es fühlte sich gut an. Also nickte ich nur. Er küsste meinen Mund, meine Nasenspitze, meine Stirn, rollte sich ein Kondom über & drang mit einem "I'll be carefull" vorsichtig in mich ein. Ich hielt mich fest, meine Arme um seine Schultern geschlungen, spürte seinen warmen Atem auf meinem Schlüßelbein, seine Hand, die mir durchs Haar strich.Ich hatte keine Schmerzen. Seine Bewegungn waren erst langsam und vorsichtig und als ich ihm sagte, das alles okay & schön sei, wurden sie schneller und tiefer.Wir kamen nicht zusammen, was mich auch überhaupt nicht störte. Es war schön, obwohl es nicht so war, wie es sich wohl jedes Mädchen (& auch ich) insgeheim vorgestellt hat, mit Kerzen etc.Ich bereue nicht, was passiert ist & würde es jederzeit wieder so machen. Er war der Richtige dafür & ich bin mir sicher, dass wir seinen bevorstehenden 1-jährigen Aufenhalt im Kriegsgebiet auch meistern werden.Mit fast 18 war ich in den Augen vieler sicherlich "ein spätes Mädel". Ich finde aber, man sollte warten bis man es wirklich will. Erst dann kann man genießen, was man hat :smile2:Xoxo

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