Blind Love

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Mit 24 war ich zwar relativ alt beim ersten Sex, doch es war alles richtig und wichtig so, wie es passiert ist.Nach der Realschule, wo ich nur eine kurze unernste Liebelei hatte, bin ich aufs Technische Gymnasium gewechselt. Wir waren in der ganzen Stufe nur drei Mädchen, davon eine lesbisch und eine seit zwei Jahren in einer festen Beziehung. "Prima", dachte ich mir, "bei soviel super Auswahl findet sich sicher ein passabler Freund." Verliebt habe ich mich aber in jemand ganz anderen. An einem Sommermittag, ich war gerade 18, bin ich mit meiner (lesbischen) Mitschülerin zum Badestrand am Baggersee gefahren. Sie hatte Liebeskummer und wollte eigentlich bloß quatschen und sich ablenken, um auf andere Gedanken zu kommen. Und wen trafen wir dort? Ihre Ex. Erst zickten sich die beiden an, dann merkten sie, dass sie doch noch Gesprächsbedarf hatten, und ließen mich allein sitzen. Zuerst fand ich das natürlich blöde, später stellte sich raus, dass das mein großes Glück war.Kurz darauf fragte nämlich ein Junge in meinem Alter, ob neben mir auf der Wiese noch frei wäre. Dabei starrte er durch die Sonnenbrille ständig gerade aus, dass ich schon dachte, was denn das für eine komische Type wäre. Aber er hatte einen hübschen Labrador dabei, also sagte ich ja (ich hatte damals selbst einen Hund, Jungs mit Hunden hatten da gleich einen Bonus bei mir :zwinker:).Ich fragte ihn, wie er das gemacht habe, seinen Hund mitnehmen zu dürfen, und er meinte, das sei sein Blindenhund, er begleite ihn überall.Mann, war mir das peinlich, ich hatte gar nicht gemerkt, dass er blind war! Aber Tobias lachte nur und meinte, dass sei eigentlich ein Kompliment für ihn, wie sicher er sich bewegte.Wir unterhielten uns ganz gut, und verabredeten uns ab da regelmäßig im Strandbad, oder zum mit den Hunden weggehen. Und wie es halt so kam, waren wir nach ein paar Wochen richtig zusammen.Das hätte alles ganz schön sein können, wenn ein paar Spacken aus meiner Stufe mich nicht mit Tobi zusammen gesehen hätten. Von da an triezten sie mich ständig, ich hätte so viel Auswahl, ich müsste mich doch nicht mit einem Krüppel abgeben, der würde doch beim Stechen das Loch nicht erwischen und noch mehr Zeug, zum Teil wurde es echt verletzend. Wenn ich mit Tobi unterwegs war, und ich jemand vom Gymnasium traf, wurde ich immer richtig nervös, weil sie sich sofort lustig machten, gespielt gegen eine Laterne liefen und so.Tobi merkte natürlich, dass ich immer gereizter und nervöser wurde, aber ich hatte nicht den Mut, ihm zu sagen, was der Grund dafür war.Auf Dauer hielt das unsere Beziehung leider nicht aus, so dass wir uns nach ein paar Wochen schon wieder trennten.Nach dem Abi ging ich dann zum Studieren weg. Beziehungstechnisch ergab sich nichts ernstes mehr, oft ging es mir einfach zu schnell, dass die Jungs Sex wollten, kaum dass wir richtig zusammen waren.Kurz vor dem Abschluss meldete sich auf einmal Tobi bei mir. Er war am Umziehen, hatte deswegen ausgemistet und meine alte Nummer gefunden. Meine Eltern hatten ihm dann meine neue Adresse gegeben. Nun wollte er einfach mal hören, wie es mir geht. Ich war total überrascht, dass er meine Nummer so lange aufbewahrt hatte, wo wir doch nur kurz zusammen waren. Wir verabredeten uns also auf einen Kaffee, und als ich ihn in dem Ausflugslokal sitzen sah, wäre ich am liebsten wieder abgehauen, denn die Schmetterlinge waren sofort wieder da, und mir war klar, dass ich damals aus Feigheit einen Riesenfehler gemacht hatte. (Zum Glück bin ich dann aber trotzdem zu ihm hingegangen.)Kaum saßen wir uns gegenüber, war alles wieder so, als hätte es die Trennung nie gegeben. Wir gingen erst, als die Bedienung uns rausschmiss, und auf dem Weg zu meinem Auto nahm Tobi meine Hand und meinte, er könne mich einfach nicht vergessen und würde mich immer noch lieben. Da brach ich in Tränen aus und gestand ihm, dass ich damals das Mobbing meiner Klassenkameraden nicht mehr ausgehalten hatte.Er wurde ernst und sagte: "Wenn du eine Beziehung mit mir willst, musst du zu mir stehen." Ich versprach es ihm (und hab das bis heute auch gehalten, das sind schon vier Jahre). Dann küssten wir uns sehr lange und sehr intensiv.Tobi wohnte ganz in der Nähe, also fuhren wir zu ihm. An jeder roten Ampel holten wir die ganzen Küsse nach, die uns in den letzten Jahren entgangen waren. In seiner Wohnung stolperte ich erst einmal über den Hundekorb und landete im Flur auf der Nase, weil Tobi mich ohne Licht zu machen sofort hereingezerrt hatte. Er zog mich hoch und entschuldigte sich tausendmal, aber er habe noch nicht einmal Lampen aufgehängt (wozu auch, eilte bei ihm ja nicht :grin:). Er küsste meine Knie, die ich mir böse angeschlagen hatte, dann weiter die Oberschenkel bis zum Rocksaum. Ich kicherte, weil ich dort sehr kitzelig bin, und er machte sich einen Spaß daraus, mich weiter zu kitzeln. Ich schubste ihn weg, er hielt mich fest, und so landeten wir beide auf dem Boden, ich auf ihm. Und weil es mir dort so gut gefiel, blieb ich erst einmal sitzen und hielt seine Hände fest :zwinker:.Er meinte, das sei aber kein guter Start für eine Beziehung, und auf einmal packte mich der Aberwitz. Ich meinte: "Na schön, ich mach es wieder gut.", und während ich weiter seine Hände festhielt, rutschte ich so lange auf seinem Schritt herum, bis er ziemlich ins Schwitzen kam :zwinker:.Dabei küsste ich ihn lange und tief. Schließlich zog ich mein Top aus, doch Tobi meinte, ich solle das ihn machen lassen, das sei doch etwas vom Schönsten, und außerdem wisse er immer noch nicht, wie ich eigentlich aussehe.Während er mich Stück für Stück entkleidete, streichelte und küsste er mich überall, auch an Stellen, wo ich nie erwartete, dass es so kribbelige Gefühle auslöst: zwischen den Schulterblättern, in den Achselhöhlen und in den Handtellern.Nur die Brüste und den Schritt ließ er aus, was mich nur noch wuschiger machte. Immer wenn ich ihn ebenfalls berühren wollte, wehrte er es ab und meinte nur: "Du kannst mich ja sehen." "Wie denn, wenn es so dunkel ist!", motzte ich, doch darauf ging er gar nicht ein. Schließlich war ich so scharf, dass ich ihm ins Ohr flüsterte, dass ich ihn jetzt sofort haben müsse. Darauf grinste er nur, und holte ein Kondom aus der Hosentasche, währenddessen öffnete ich seine Hose und zog sie ein bisschen herunter, dass ich seinen steifen Penis herausholen konnte.Ich spielte ein bisschen an ihm herum, er zog das Kondom über, doch als ich ihn blasen wollte, drückte er meinen Kopf weg und meinte: "Ich will dich lieber richtig haben."Also setzte ich mich ganz langsam auf ihn, immer so weit, wie es der Schmerz zuließ, dann hielt ich ein wenig inne. Tobi atmete dabei immer tiefer und als ich eine Weile ruhig auf ihm sitzen blieb, um mich an das Gefühl zu gewöhnen, stöhnte er leise, während wir uns küssten.Schließlich wurde er ganz unruhig unter mir und meinte: "Ich halt das nicht mehr lange aus, Sandra!" - dabei hatte ich noch gar nichts gemacht.Ich hatte keine Ahnung, wie ich mich bewegen sollte, also machte ich einfach das, was sich gut und richtig anfühlte: ließ das Becken kreisen, kippte es nach vorn und zurück, schob es hoch und runter und spannte die Muskeln an. Tobi schien es zu gefallen, er atmete immer lauter, seine Berührungen wurden immer fahriger, die Küsse unbeherrschter. Schließlich zog er mich zu sich runter, drehte sich mit mir um, und presste sich tief in mich hinein. So blieb er eine Weile liegen, zog sich nur wenig zurück und schob sich wieder tief in mich. Obwohl er kaum etwas machte, dauerte es nur wenige Augenblicke, und ich kam ziemlich heftig. Er stieß noch ein paar Mal in mich, dann kam er auch.In dieser Nacht schliefen wir noch mehrmals miteinander. Am nächsten Tag schwänzte ich die Uni, und wir verbrachten den Tag großteils im Bett - wir hatten eben viel nachzuholen :zwinker:.Inzwischen sind wir vier Jahre zusammen, seit drei Jahren zusammengezogen und immer noch glücklich. Heute bin ich sehr froh, dass ich mich vor Tobi auf keinen anderen eingelassen, und mit ihm mein erstes Mal erlebt habe. Dieses Jahr wollen wir heiraten!

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