Anders als erwartet, schön statt schmerzhaft! =)

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Ich habe nie erwartet, dass mein erstes Mal mich mich reifer fühlen lassen würde oder dass es mein Leben irgendwie weitgehend verändern würde oder dass ich mich danach auf irgendeine verdrehte Art und Weise “erwachsener” fühlen würde… aber ich habe irgendwie schon gedacht, dass es eine große Sache ist. Nicht für meine Mitmenschen oder den gesellschaftlichen Konsens, sondern für mich selber… Ich hatte nicht einmal erwartet, dass es schön oder gar schmerzfrei wird, denn nach all den Horrorstories, die ich mir leider Gottes im Internet zu Gemüte geführt hatte und den nicht gerade schön klingenden Erzählungen einiger Freundinnen, waren meine Erwartungen an das erste Mal im Grunde nicht existent.Ich hoffte damals nur, dass es schnell vorüber gehen würde, damit der Schmerz nicht allzu lange andauern würde, denn ich war felsenfest davon überzeugt, dass jemand wie ich bzw. dass ich bei meinem Pech definitiv zu den Mädchen gehören würde, die bei ihrem ersten Mal besonders zu leiden haben würden. Mit dieser Einstellung dauerte es verständlicherweise ziemlich lange, bis der Augenblick kam in dem meine Angst langsam zu schwinden begann. Dieser Augenblick lag etwa eine Woche vor meinem erstem Mal und innerhalb dieser Woche verwandelte sich meine Angst auf für mich unergründliche Art und Weise langsam zu einer Art aufgeregter Vorfreude.Während die Angst also abnahm, begann die Vorfreude zu steigen und so suspekt mir das Ganze auch erschien: Es war wunderbar.(Fast) keine Angst, stattdessen Vorfreude und Erwartung, so wie es eigentlich sein sollte und genau so, wie viele meiner Freundinnen es mir beschrieben hatten.Ich hatte schon früher die Gelegenheit zum Sex gehabt. Nicht selten um ehrlich zu sein. Und schon damals waren fast alle meine Freundinnen mir weit voraus. So albern und lächerlich es auch sein mag… ich wollte mithalten und mitreden können. Ich wollte auch endlich Spaß an dieser ach-so-berühmten-sache haben… Im Weg stand nur diese kleine Sache mit dem ersten Mal, denn so oft ich auch versuchte, mich mit Alkohol zu überwinden… Es klappte nicht. Ich war nicht in der Lage, jemanden wirklich an mich heran zu lassen, die Angst war einfach zu groß.Ich war damals sicher, dass sich diese Situation in den nächsten zehn Jahren sowieso nicht ändern würde (vor allem, weil ich mich zu dem damaligen Zeitpunkt noch für vollkommen beziehungsunfähig hielt), doch ich täuschte mich.:rolleyes:Vor etwa acht Nächten hatte ich mein erstes Mal mit meinem Freund (18) mit dem ich zu damaligen Zeitpunkt seit fast 3,5 Monaten zusammen war. Es war auch für ihn das erste Mal und auch wenn wir uns wirklich viel Zeit gelassen haben, wie ich finde, haben wir es meiner Meinung nach alles richtig gemacht.Heute weiß ich, dass ich zu einem früheren Zeitpunkt niemals zu diesem Schritt bereit gewesen wäre. Noch heute habe ich manchmal Angst, die aber eher unbegründet ist, was Sex anbelangt und wenn er bei mir ist, ist “Angst” im Zusammenhang mit Sex sowieso zu einem Fremdwort für mich geworden.Ein weiterer Grund für die lange Wartezeit ist die recht starke Phimose (Vorhautverengung) meines Freundes, die verhindert, dass er die Vorhaut über die Eichel ziehen kann. Man kann sie dort nur ein bisschen “bewegen”, aber da die Vorhaut sehr gespannt ist, kann es bei Dingen wie Sex leicht zu “Unfällen” kommen … Um das zu vermeiden (ebenso wie die Tatsache, dass er beim Sex Schmerzen haben würde) haben wir uns ewig durchs Internet gegoogelt um schließlich zu beschließen, es zu versuchen… Allerdings nur mit Gleitgel und Kondom (damit die Vorhaut nicht so sehr “rutscht” und weniger beansprucht wird). :zwinker:Die Nacht in der wir es getan haben, war die Nacht von OsterSonntag auf OsterMontag. Ein Datum, dass ich mir wenigstens merken kann. Aber wie auch immer, ich hatte nicht gedacht, dass unser erstes Mal wirklich so “schnell” nach unserem Beschluss, es zu versuchen, kommen würde.Leider sind mir nicht mehr alle Details in Erinnerung, da ich es erst jetzt zeitlich schaffe, diesen Text hier zu schreiben, aber ich weiß, dass er auf mir lag und wir uns (zum Teil ziemlich heftig) geküsst haben… Ich glaube, wir waren auch schon teilweise ausgezogen, aber das war für uns eigentlich normal, denn weder er noch ich haben unsere Klamotten bei Nächten, die wir zusammen verbringen, je lange angehabt.Es kann auch gut sein, dass er mich zu dem Zeitpunkt an besagtem Abend schon mal gefingert hatte… ehrlich gesagt, vermute ich das sogar, auch wenn ich es nicht mehr genau weiß.Fingern, Blowjob, Handjob… eher Alltagsprogramm. Die Frage war eher… wollte ich noch weiter gehen? Als hätte ich es darauf angelegt die doch leicht romantische Stimmung gleich im Ansatz zu zerstören, flüsterte ich ein (aus meiner Sicht immerhin etwas geheimnisvoll klingendes): “Ich überlege grade, ob wir es versuchen sollen…” Er keuchte nur irgendetwas von wegen: “Das denke ich auch” oder so, nachdem ich nach einigen Sekunden nachdrücklich gefragt hatte: “Du denn auch…??”Ja.. Klingt nicht gerade nach dem spontanen heißen Erstes-Mal-Sex, der es vielleicht hätte werden können, aber wie gesagt… erst einmal weiter.Um zu verhindern, dass er mich nun fragte, ob wir es nun versuchen sollten, begann ich ihn heftig zu küssen… um mir Zeit zu verschaffen und ihn abzulenken natürlich, denn ich fragte mich… Wollte ich das wirklich? Konnte ich das? Die Antwort zeichnete sich so klar vor meinem inneren Auge ab, dass ich sie unmöglich ignorieren konnte… “JA!”Eine leicht-ängstliche Nervosität stieg erneut in mir auf, doch ich versuchte sie beiseite zu schieben und erinnerte mich daran, dass ich noch nie zuvor in meinem Leben einem Jungen so sehr vertraut hatte, wie ihm. Ich sah ihn an und wusste, dass er vorsichtig sein würde und dass er mich beschützen würde… irgendwie.Ich gehöre eigentlich zu den Mädchen, die weder gerne beschützt werden, noch beschützt werden müssen, aber dieser Junge gab mir ein Gefühl von Sicherheit, dass ich noch nie zuvor bei irgendeinem Jungen gehabt hatte…Und deshalb entschloss ich mich, es zu versuchen. Die gerade wieder aufgekommene Romantik wurde durch unsere etwas ungalante Suche nach Kondomen im Dunkeln erneut zerstört, doch als wir endlich eins gefunden hatten, dass wir eindeutig als Kondon identifiziert hatten und auch das Gleitgel es irgendwie in meine Hand geschafft hatte, konnte der “Spaß” beginnen. Weil ich aus unerfindlichen Gründen keine Lust hatte, ihm das Kondom überzuziehen (ich hatte es das “Mal” davor gemacht, als wir aus Spaß beim Blowjob mit verschiedenen Kondomen herumexperimentiert hatten), übernahm er das selber. Wie erwähnt, benötigten wir das Kondom aufgrund seiner Vorhautverengung… verhüten taten wir sowieso, also auch anderweitig. Als auch diese Aufgabe schließlich erledigt war, legte er sich auf mich. Jaja, die gute alte Missionarsstellung erschien uns für das erste Mal durchaus angemessen..Ich hatte alles Nötige natürlich bereits mit Gleitgel eingerieben - seinen Penis inklusive. Und mit einem Mal war ich kein bisschen aufgeregt oder sonst etwas mehr, denn nachdem ich ihm geholfen hatte, in mich einzudringen, merkte ich, wie mein Atem stockte und mein Verwirrtheitspegel seinen Höhepunkt erreichte. Ja, ich war… überrascht. Dieses Gefühl war eigentlich gar nicht sooo ungewohnt, ER war einfach nur… größer, als alles, was ich bisher in mir drin gehabt hatte, aber ansonsten war es ein wenig mit dem Eindringen eines Fingers vergleichbar… aber irgendwie auch nicht.Er drang in drei Schritten in mich ein und in meiner Überraschungsstarre entging mir zu Anfang ganz, wie geil er eigentlich schon war. Trotzdem küsste er mich fast die ganze Zeit hindurch. :smile:Ich hörte mich leicht keuchen, obwohl ich keinerlei Schmerzen hatte. Es war eher ein unangenehmes Dehnen, dass sich für etwa 3 oder 4 Sekunden lang hielt. Als er zu Schritt 2 überging und noch ein kleines Stückchen weiter in mich eindrang, erinnerte ich mich daran, dass es sich immer unangenehm anfühlte bzw. weh tat, wenn man sich verspannte und so sagte ich mir: “Alter, entspann dich mal!” und begann mich zu entspannen, was nebenbei gesagt wirklich einfach war, denn immerhin hatte ich Sex mit einem Jungen, dem ich absolut vertraute (und der mir nebenbei gesagt ziemlich wichtig ist).Kaum hatte ich mich entspannt, verschwand das kurze Gefühl der Dehnung völlig und ich schnappte nach Luft, die ich (irgendwie unbewusst vor Überraschung) angehalten hatte, während er zu Schritt drei überging und vollständig in mich eindrang. Das Gefühl war noch immer so neu, dass ich versuchte mich möglichst schnell daran zu gewöhnen, doch als er versuchte, sich sofort auf mir zu bewegen, hielt ich ihn mit meiner Hand auf seinem Bauch leicht zurück und ließ ihn dadurch noch eine halbe Sekunde inne halten, bevor er begann mich zu nehmen. Diese halbe Sekunde reichte allerdings, denn nun war ich bereit und ganz ehrlich?Ich glaube, was Sex anbelangt, bin ich irgendwie merkwürdig, denn schon nach ein paar Sekunden dachte ich nur: “Geht das nicht auf härter?” Ja.. Ging es. Es war nicht gerade Blümchensex, um es vorsichtig auszudrücken, aber irgendwie konnte es mir nie hart genug sein.:ashamed::grin: Und auch wenn die Koordination und unser Rhythmusgefühl sich erst nach und nach entwickeln und vor allem beim ersten Mal noch nicht alles perfekt war, was die Technik betraf (ist ja logisch), war es wirklich toll. Zu Anfang fand ich es zwar nicht ganz so spannend, aber nach und nach machte es mir deutlich mehr Spaß. Es ist wirklich schwer einzuschätzen, wie lange unser erstes Mal gedauert hat… Ich habe absolut keine Ahnung, tippe aber auf 7-10 Minuten. Als er kam, war ich mir nicht einmal sicher, ob er gekommen war, denn irgendwie war das schwerer auszumachen, da seine körperlichen Reaktionen weniger heftig waren… oder es kam mir nur so vor, weil er auf mir lag. Ich weiß es nicht, jedenfalls war ich mir nicht sicher, bis ich hörte, wie er “Dammit”, sagte. Warum, war mir nicht ganz klar, ich konnte es mir jedoch denken. Er war seiner Ansicht nach scheinbar zu früh gekommen, wobei ich wirklich froh war, dass es nicht zu lange gedauert hatte, denn irgendwie brauchte ich erstmal eine kurze Zeit um diese ganzen neuen “Eindrücke”, falls man das so nennen kann, zu verarbeiten. :ashamed:Fest steht auf alle Fälle, dass mein Bett nicht sextauglich ist, denn das Quietschen und Knarren dürfte im Nebenzimmer (in dem meine Mutter und ihr Freund schliefen) unüberhörbar gewesen sein... da es 1h nachts war, hoffe ich wirklich, dass sie schon schliefen...:ashamed: Trotzdem:Es war perfekt. Und vollkommen anders als erwartet.Ich liebe ihn. Ach ja und übrigens… nach einem ausführlichen After-Talk, ging es gleich weiter mit Runde 2..:tongue::zwinker:

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Lilithy
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