Zwiespaltigkeit

Benutzer104600 

Sorgt für Gesprächsstoff
Also, ich weiß momentan nicht was ich machen soll, komme zu keiner Lösung, und deswegen hoffe ich hier auf euren Rat. Und auch auf männlichen Rat..!

Ich versuche die Situation ein bisschen kurzzufassen..
Also ich und mein Freund, bzw Ex-Freund sind schon seit einem halben jahr getrennt, es ist aber keine strikte Trennung.
Wir waren fast 2 Jahre zusammen und es war für beide die erste Liebe, doch am Ende unserer Beziehung haten wir zuviele Schwierigkeiten und es hat nicht mehr funktioniert.
Wir haben einen Urlaub zusammen verbracht und gehofft das wir vielleicht noch die Kurve kriegen, aber es hat nicht mehr funktioniert. Als wir getrennt waren haben wir uns aber noch relativ regelmäßig gesehen. Wir konnten und können aber nicht voneinander los. Auch jetzt ist noch regelmäßiger Kontakt. Was das ganze auch noch schwieriger macht ist, dass wir zusammen in einem Verein sind, das heißt: ich sehe ihn mindestens 2 mal in der woche, ab und zu am wochenende auf Tunieren und wenn wir unsere Vereinsfahrt machen - 5tage (die in 2 monaten ist).
Wir beide sind noch sehr jung und wie gesagt, es war die erste Liebe.
So. Jetzt kommt eigentlich das richtige Problem. Vor ein paar Wochen hat er mir gebeichtet wieso er eigentlich keine Beziehung mit mir führen kann.
Er hat angst nicht treu bleiben zu können.
Er meinte er könne da nichts für, und darauf aus ist es nicht, aber seiner meinung nach "wenn es passiert, passierts"
ganz klar, bin ich nicht glücklich darüber.
Ich glaube ihm, das er mich liebt. Ich kenn ihn zu lange, er würde mich nicht anlügen (er ist der ehrlichste Mensch den ich kenne), und in seinen Augen kann ich sehn das er mich nicht anlügt.
Doch, wie soll ich mit der Situation umgehen?
Mit ihm zusammen sein kann ich nicht, aber ihn gehen lassen kann ich auch nicht.was auf gegenseitigkeit beruht.
Wir lieben uns noch zu sehr. Und wenn ich mit ihm Zeit verbringe, merke ich das ich ihm wichtig bin. Wir haben keinen sex, er versteht das auch. Aber einfach zeit verbringen, das macht ihn genauso glücklich wie mich.
Aber mein Stolz lässt es auf eine art nicht zu.
Aber mein herz sehnt sich so nach seiner Nähe.
was soll ich tun? Ich kann ihn doch nicht gleichzeitig lieben und hassen...
Schonmal ein danke vorweg für antworten...

---------- Beitrag hinzugefügt um 14:40 -----------

Und ein weiterer Punkt der mich verwirrt hat, dass es für ihn genauso ein Problem sein soll. Was mich erst recht verwirrt, weil er auch eben eine Beziehung mit mir führen will...
naja, ich hoffe auf gute ratschläge..
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Hallo!

Wie alt seid ihr denn? :zwinker:

Dein Freund ist sehr ehrlich zu dir, dass solltest du wirklich zu schätzen wissen. Es ist ja nicht leicht soetwas zu "gestehen" und es ist ja auch logisch, dass er dich nicht verletzen möchte, eben weil er dich liebt.

Ich bin der Ansicht, dass man Liebe auf ganz unterschiedliche Weisen zeigen und praktizieren kann. Man kann in einer monogamen Beziehung mit dem Partner zusammen leben und sein Leben ganz exklusiv teilen. Man kann in einer platonischen Beziehung der Person, die man liebt aber auch fern sein und Liebe etwas abstrakter betreiben. Es gibt offene Beziehung wo Liebe darin besteht den Partner die Freiheit zu gewähren, mit anderen Personen sexuell aktiv zu werden, ohne Eifersucht oder Drama.

Es gibt da so viel, was man machen kann und selbst die "Standard"-Beziehung gibt es meiner Ansicht nach nicht, da jedes Arrangement zwischen zwei Menschen einzigartig bleibt.

Die Frage, die ihr beide euch nun stellen müsst, ist halt, was für euch beide funktioniert? Wenn eine streng monogame Beziehung nichts für ihn ist, weil er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, dich dann zu betrügen, dann ist das keine Option. Wenn es für dich nicht verkraftbar ist, ihn in der Hinsicht zumindest Freiheiten einzuberäumen ist eine Offene Beziehung für euch auch keine Option. Wenn ihr zu starke romantische Gefühle füreinander nicht loswerden könnt und einfach nur noch mit Sehnsucht und gegenseitigem Verlangen kämpft, ist auch eine Freundschaft nicht besonders glücklich... :zwinker:

Man muss einfach durchgehen, was funktionieren könnte und was man bereit ist, zu versuchen. Wenn man sich der Konsequenzen bewusst wird und damit leben kann, so kann man alles miteinander versuchen, sofern man ehrlich ist und sich an die Regeln, die man für das ganz persönliche Verhältnis erstellt, auch hält.

Das ist eine Sache, die du mit ihm klarmachen musst. Letzten Endes kann dabei auch herauskommen, dass einfach nichts funktioniert und man sich mit zu viel Kontakt gegenseitig nur quälen würde. Dann muss man mit einem weinenden und einem lachenden Augen seiner Liebe auch alles Gute wünschen und ziehen lassen.
 

Benutzer104600 

Sorgt für Gesprächsstoff
Danke für deine Antwort!

Naja, für ihn ist es nicht verkraftbar mich zu betrügen, und soetwas wie eine offene Beziehung kann ich auch nicht führen. Wir sind da beide sehr strikt, also das es für den Partner nur den anderen gibt.

Ich kann der Wahrheit einfach nicht in die Augen schauen.
Wie soll ich ihn gehen lassen wenn ich ihn liebe und weiß, dass er mich auch liebt?
Und der Kontakt bleibt ja, ich kann ihn ja nicht abbrechen, zumindest beim Training sehe ich ihn.

---------- Beitrag hinzugefügt um 19:33 -----------

Ich weiß wirklich nicht was mehr wehtut,
ihn nicht zu haben und gehen zu lassen oder die Tatsache, das dass i.wann passieren kann, das er was mit na anderen hat und ich immer mit dem hintergedanken leben muss.
 
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