Zwölfjähriger zeigt sexuelles Grenzverhalten

Benutzer20345 

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Ein Zwölfjähriger wurde vor kurzem per Gerichtsbeschluss in eine geschlossene Einrichtung für sexuell übergriffig agierende Jugendliche verlegt. Zuvor lebte der Junge in einem Kinderheim. Dort zeigte er auffälliges Verhalten, das stark sexuell geprägt war. Der drogensüchtigen Mutter wurde das Sorgerecht vom Jugendamt entzogen. Sie verbüßt derzeit eine Haftstrafe wegen Dorgenhandels.

weiterlesen - spiegel.de
 

Benutzer109643  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Eine Nachricht wie viele andere auch. Um darüber diskutieren zu können bräuchte man viel mehr Informationen.
So ist es eine Schlagzeile, mehr nicht!
Die Gefahr besteht einfach, dass gesagt wird, Mutter ist drogensüchtig, schlechtes Umfeld, da ist es ja logisch, dass der Junge auch Verhaltensdefizite hat.
Mir tut der Junge sehr leid. Ich hoffe, es wird ihm so geholfen, dass er wieder einen gesunden Weg zur Sexualität findet.
Franzi
 

Benutzer105956 

Öfters im Forum
Das ist doch schrecklich....es gibt wenig konkrete Argumente, warum
er so gefährlich für Andere sein kann. Man sollte ihn zwar unter 24/7 Betreuung setzten, ihm aber nicht zeigen wie gefährlich er angeblich sei.

Man sollte den Richter der diese Maßnahme angeordnet hat verurteilen!
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Eine Nachricht wie viele andere auch. Um darüber diskutieren zu können bräuchte man viel mehr Informationen.
So ist es eine Schlagzeile, mehr nicht!
Franzi
Nun, es steht dir frei, durch einen Klick auf den Link den ganzen Artikel zu lesen, der mehr Informationen enthält, als so manch einem lieb sein dürfte...


Die "Harry Potter"-Hörspiele, die sie ihm mitgebracht hat, darf er nicht hören, sondern muss sich das verdienen. Wenn er ein Buch lesen will, muss er einen Antrag stellen. "Er ist wie ein Sicherungsverwahrter weggesperrt", sagt Anna P., die auch ihre Tochter regelmäßig im Gefängnis besucht. "Es ist absurd: Sie hat mehr Freiheiten als ihr Sohn."
Später spricht die Oma von einer Stigmatisierung, die den Jungen wohl ewig verfolgen wird - und ich stimme dem zu.

Die Rückfallquote beträgt bei dieser "Einrichtung" runde 50 Prozent, was mir sehr zu denken gibt.
Natürlich ist der Junge verhaltensauffällig, aber können in diesem jungen Alter derart harte Maßnahmen überhaupt hilfreich sein?

Die Oma befürchtet, dass ihr Enkel dadurch erst recht einen Weg zu Gewalt und Kriminalität findet - und es besteht bei einem derart massiven Eingriff in die Entwicklung eines jungen Menschen durchaus dieses Risiko.

Ich finde das ganz furchtbar, insbesondere, weil das Jugendamt ja nicht einmal eine detaillierte Erklärung zu der Verlegung ausgerechnet in diese Einrichtung abgegeben hat. Als Angehörige würde ich wohl auf die Barrikaden gehen. :hmm:
 

Benutzer109643  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
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Nun, es steht dir frei, durch einen Klick auf den Link den ganzen Artikel zu lesen, der mehr Informationen enthält, als so manch einem lieb sein dürfte...

@spiralnudel,
danke für die Info, hatte ganz übersehen dass man weitere Informationen abrufen kann bzw. bin noch nicht solange hier dabei und muss bei manchen Anwendungen mich noch schlau machen.

Franzi

---------- Beitrag hinzugefügt um 09:09 -----------

Max landet in einer geschlossenen Einrichtung für sexuell übergriffig agierende Jugendliche: in der Gruppe 14 des Martinistifts in Nottuln, einer Kleinstadt nahe Coesfeld. Insgesamt werden dort 170 Jungen betreut, an denen Jugendämter und Jugendpsychiatrien bislang scheiterten. Das Stift ist knapp 700 Kilometer von München entfernt - und Max damit ebenso weit von seiner einzigen Bezugsperson, der Großmutter.

Obwohl zwei Psychiater dem Jungen eine gute Prognose stellen, beantragt das Jugendamt München die Unterbringung dort wegen "Gefahr in Verzug". Die Entscheidung verfügt das Amtsgericht Rosenheim in einer einstweiligen Anordnung. Das Amtsgericht Coesfeld verlängert den Beschluss bis zum 30. September.

Ich kann mir nicht gut vorstellen, dass dem Jungen dort geholfen werden kann. Es besteht doch eher die Gefahr, dass der Junge dort von den vielen anderen Jungen noch mehr versaut wird.

Wenn das die Hilfe ist, die der Staat (Gerichte, Ämter) darunter verstehen, dann kann ich so manche negative Entwicklung bei gefährdeten Personen nachvollziehen.

Franzi

---------- Beitrag hinzugefügt um 09:11 -----------

Off-Topic:


Ich finde das ganz furchtbar, insbesondere, weil das Jugendamt ja nicht einmal eine detaillierte Erklärung zu der Verlegung ausgerechnet in diese Einrichtung abgegeben hat. Als Angehörige würde ich wohl auf die Barrikaden gehen. :hmm:
Off-Topic:


Der Junge hat keine Lobby, die sich für ihn einsetzt. Das ist das schlimme an der Situation.

Franzi
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Dann hat der Junge schon so ein scheiss Leben bisher hinter sich. Kommt in ein Heim und alles. Man geht sogar davon aus das er Missbraucht wurde (wofür ja viele Anzeichen sprechen) und anstatt ihm wirklich helfen zu wollen sperrt man ihn weg:eek:
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Dann hat der Junge schon so ein scheiss Leben bisher hinter sich. Kommt in ein Heim und alles. Man geht sogar davon aus das er Missbraucht wurde (wofür ja viele Anzeichen sprechen) und anstatt ihm wirklich helfen zu wollen sperrt man ihn weg:eek:

bayern halt
 

Benutzer105244 

Sorgt für Gesprächsstoff
Große Aufregung aber wie so oft in solchen (und ähnlichen Fällen) fehlen zu viele Informationen um einen Gesamtüberlick zu bekommen:
- Wie heftig waren Übergriffe auf andere tatsächlich? Vergesst nicht das soetwas bei Jugendlichen und Erwachsenen tatsächlich auch ne Straftat sein kann. Wenn sowas passiert ist das Geschrei immer groß und alle sind empört das man das doch schon in der Vergangenheit hätte merken müssen...
- Warum kam er ausgerechnet in diese Einrichtung? Verspricht man sich davon Hilfe oder gab es aus anderen Gründen keine Alternative.
- Wird er psychologisch und therapeutisch Betreut um seine Vergangenheit aber auch sein Verhalten auf zu arbeiten? Und wenn ja wie sieht diese Therapie aus.
- Hat das Jugendamt München geschlampt oder bewußt so gehandelt? Und wenn ja warum?
- Wie schwer geschädigt sind Andere in dieser Einrichtung, haben sie schädliche Einflüsse auf ihn und warum gibt es 50 % Rückfallquote? etc.

... Die Liste der offen Fragen ließe sich sicher fortsetzen.
Fakt ist aber: wenn nicht gehandelt worden wäre und später von ihm ein sexueller Übergriff (schlimmstenfalls eine Vergewaltigung) ausgegangen wäre, wäre die Aufregung darum genau so groß wie über die "ungerechtfertigte Unterbringung".
Leider gibt es in solchen Fällen nie eine einfache Lösung mit der alle Beteiligten gut leben können...
 

Benutzer93210  (38)

Öfters im Forum
typisch deutsche Täter Opfer Rolle vertauscht. Der Täter ganz klar die Eltern machen es sich gemütlich und das Opfer wird weg gesperrt und mehr oder weniger in eine Laufbahn der Gewalt und Kriminalität gesteckt.

Wenn ich was zu sagen hätte würde die Jugendamts Beamtin sowie der Direktor raus fliegen und die Heimleitung genauso.
 

Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Große Aufregung aber wie so oft in solchen (und ähnlichen Fällen) fehlen zu viele Informationen um einen Gesamtüberlick zu bekommen:
- Wie heftig waren Übergriffe auf andere tatsächlich? Vergesst nicht das soetwas bei Jugendlichen und Erwachsenen tatsächlich auch ne Straftat sein kann. Wenn sowas passiert ist das Geschrei immer groß und alle sind empört das man das doch schon in der Vergangenheit hätte merken müssen...
Entschuldigung. Der Kleine ist zwölf, und dieses Verhalten hat er sich nicht ausgedacht, sondern es zeugt von einer misslungenen "Erziehung". In meinem Jahr im Heim habe ich auuch ein solches Kind erlebt, dass in den Flur gekotet hat und sich danach mit dem Kot beschäftigt hat. Kaum hat er einen nackten Bauch (!!!) gesehn, flippte er ab. Sexuelle Sprüche kannte er in rauhen Mengen. Er hat lediglich die Erzieher nicht "angemacht" - dafür hat er die übelst beschimpft. Das war sehr anstrengend, aber niemand kam auf die Idee, diesen Jungen in eine geschlossene Einrichtung zu stecken. Da gabs / gibts noch Erziehungspotenzial, es ist aber eine sehr, sehr, sehr langwierige Geschichte. Auch in diesem Fall hat übrigens das Jugendamt das Kind zu dden Eltern gelassen, obwohl man sich sehr gut vorstellen konnte, was an den WEs zu Hause abging...

- Warum kam er ausgerechnet in diese Einrichtung? Verspricht man sich davon Hilfe oder gab es aus anderen Gründen keine Alternative.
Was man sich von dieser Einrichtung verspricht? Weit weg von allem... man versucht dieses Kind evtl damit zu "therapieren", indem man ihm den Willen bricht. Ich bin aber überzeugt, dass das einen Jugendlichen beeinflusst, aber nicht ein Kind, zumindest nicht in solch einer Einrichtung...

- Wird er psychologisch und therapeutisch Betreut um seine Vergangenheit aber auch sein Verhalten auf zu arbeiten? Und wenn ja wie sieht diese Therapie aus.
Ich gehe von aus, dass in diesen Einrichtungen psychologische und therapeutische Fachkräfte da sind...

- Hat das Jugendamt München geschlampt oder bewußt so gehandelt? Und wenn ja warum?
Warum? Das Heim wird damit nicht klar gekommen sein, in einem Gruppenalltag sind Kinder mit solchn Auffälligkeiten sehr schwer zu handhaben. Man kann den Gruppenalltag nur schwer bewältigen.

- Wie schwer geschädigt sind Andere in dieser Einrichtung, haben sie schädliche Einflüsse auf ihn und warum gibt es 50 % Rückfallquote? etc.
Ich weiß leider nicht, ob es in solchen Einrichtungen anfangs tatsächlich Kontakt zu anderen "Insassen" gibt...ich kann nur hoffen, dass nicht, wer weiß, was er da noch alles abbekommt.

... Die Liste der offen Fragen ließe sich sicher fortsetzen.
Fakt ist aber: wenn nicht gehandelt worden wäre und später von ihm ein sexueller Übergriff (schlimmstenfalls eine Vergewaltigung) ausgegangen wäre, wäre die Aufregung darum genau so groß wie über die "ungerechtfertigte Unterbringung".
Leider gibt es in solchen Fällen nie eine einfache Lösung mit der alle Beteiligten gut leben können...

In meinen Augen war das aber auch kein Schritt in die richtiige Richtung. Der Junge ist sexuell auffällig, wie geschrieben wurde, war er aber in den Therapiestunden kooperativ. Das einzig "große" Problem war der Alltag in der Gruppe mit ihm. Klar ist das schwer zu Handhaben, aber da gäbe es deutlich bessere andere Alternativen für ein KIND, als eine geschlossene Einrichtung...

Mich hat dieser Beitrag einfach wütend gemacht, weil gerade das Jugendamt um Möglichkeiten weiß... und mMn ist dieses Verhalten änderbar, mit viel Geduld...
 
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