Zur Arbeit pendeln

Wieviele km kommen maximal infrage?

  • 25 km

    Stimmen: 17 32,1%
  • 50 km

    Stimmen: 22 41,5%
  • 75 km

    Stimmen: 5 9,4%
  • 100 km

    Stimmen: 4 7,5%
  • 125 km

    Stimmen: 0 0,0%
  • 150 km

    Stimmen: 2 3,8%
  • Ich will nicht pendeln

    Stimmen: 18 34,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    53

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Momentan brauche ich nicht mal 10 Minuten in die Uni und liiiiiiiiiiiiiiiiiebe es.
Will eigentlich nicht pendeln, nee. :frown: Aber ob sich das immer so realisieren lässt?
 

Benutzer3277 

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Ich habe kein Auto und würde nur pendeln wenn es eine gute Verbindung per Bus/Bahn gibt. Momentan fahre ich mit dem Fahrrad, habe aber nur 4 km Weg.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mein Mann fährt jeden Tag um die 150 km hin und zurück mit dem Auto. Eine Freundin von mir fährt jeden Tag fast 300 km ... beide machen das schon Ewigkeiten ...

Da ich bisher bei meinen Jobs max 20 Minuten Fahrzeit hatte und wenige Kilometer ... könnte ich mir das nicht vorstellen. Meine Lehrzeit war diesbezüglich aber echt hart - 3 mal Busumsteigen, ewig in der Kälte stehen, bei Schnee und Eis auch mal stundenlang, weil nix mehr gefahren ist ... das war richtig kacke. Abgesehen davon hat ein Weg ca. 1,5 Stunden in Anspruch genommen ...
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die Entfernung ist zweitrangig. Eine halbe Stunde Fahrzeit mit dem Auto finde ich in Ordnung. Eine dreiviertel Stunde ist noch erträglich. Mehr würde mir wohl massiv auf die Nerven gehen.

Und bei den öffentlichen Vekrehrsmitteln kommt es auf die Begleitumstände an:
Wenn ich in Bus und Bahn nur einen Stehplatz in der Ölsardinen-Klasse bekomme, würden mich schon wenige Minuten Fahrzeit massiv ankotzen. Wenn man dagegen fast immer einen Sitzplatz bekommt und somit z.B. entspannt lesen kann, wäre evtl. auch eine Stunde Fahrzeit noch irgendwie erträglich.
Und dann ist da noch das Problem mit den Taktzeiten und der Zuverlässigkeit: Verpasse ich ständig wegen irgendwelchen Verspätungen meinen Anschluss, so dass ich irgendwo am Arsch der Welt eine halbe Stunde oder länger warten muss, oder gibt es eine zuverlässige Direktverbindung im 10-Minuten-Takt?
 

Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Ich mache das nicht an den km sondern an der Erreichbarkeit mit den Öffis fest. Eine Stunde ohne Umsteigen hatte ich schon mal, das ist aber auch anstrengend, wenn die Bahn auch echt leer war Im Endeffekt hatte ich 14.30 Uhr Arbeitsende (ab 7.00), war aber dann erst 16h zu Hause. Das nervte auf Dauer doch ganz gewaltig...
Im Moment habe ich ca 30 Minuten von Tür zu Tür, die Verbindungen sind gut. Ich bin da aber auch nicht pingelig, ich mag die Öffis bei uns und genieße es, gefahren zu werden :grin:
 

Benutzer102949 

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Ich pendele pro Strecke um die 1,5 Stunden, das schließt eine Strecke mit dem Rad, dem ÖPNV und einen ordentlichen Fußweg mit ein. Wenn ich noch Modelle im A2 Format mit mir herumschleppe, wird es besonders lustig. Ich finde es furchtbar und eigentlich ist das kein Zustand. Bin froh, dass ich zur Zeit kaum noch anwesend sein muss, das spart mir viel Stress und vor allem Zeit. Wenn rund 90% Selbststudium ist, geht da jeden Tag unheimlich viel Zeit verloren, die ich anderweitig wieder einholen muss. Ergo viel weniger Freizeit, stattdessen ewige Warterei und das teils für Stunden bei Schnee und Eis, wenn die Öffis mal wieder keinen Bock haben. als sie vor 2 Jahren den Dauerstreik hatten, bin ich täglich fast ausgerastet. Es gab auch Tage, da war ich 6 Stunden unterwegs für rund 35km/Strecke, das war u.a. am Tag vor einer Zwischenprüfung. Bin echt im Dreieck gehüpft. Da vermisse ich meine alte Uni, von wo aus ich locker zu Fuß heimgehen konnte.

Mir geht es nicht nur um die Entfernung, sondern auch um die Anbindung, wenn beides schlecht ist, mache ich nicht mehr mit. Habe mich die letzten Jahre an Zustände gewöhnt, die echt nicht sein müssen und ab der ersten, richtigen Stelle wird das Geschichte sein. Seit über 20 Jahren fast nur ÖPNV reicht's mir irgendwann, denn das größte Gut habe ich lange genug dafür hergegeben: meine Zeit.
Sofern ich nicht in einer Großstadt lebe und alles in der Umgebung bekomme oder über kurze Strecken erreichen kann, muss auch mal ein Auto her. Irgendwo hat der Umweltschutz auch seine Grenzen.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich fahre 40km einfache Strecke zur Arbeit und empfinde das eigentlich nicht wirklich als Pendeln – allerdings bin ich ziemlich abhängig vom Auto, denn mit den Öffis sind es dann statt 35min direkt 2,5h, und das nervt mich.
Ich würde aber auch in Zukunft lieber erst einmal eine Weile pendeln, anstatt für einen Job direkt umzuziehen.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Wenn man in machen Regionen die alternative nimmt. Nehmen wir z.B München. Da pendeln tausende Arbeitnehmer mehre hundert Kilometer, weil sie sie im näheren Umkreis keine Wohnungen leisten könne. Gerade im Öffentlichen Dienst ist es in diesen Hochmiete Stätten ein Zusstand.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich musste mal ein Jahr lang etwas länger als eine Stunde mit dem Zug pendeln und musste jeden Tag beim Umsteigen rennen (so wie der Rest des Zuges auch), weil der Anschlusszug eigentlich genau zwei Minuten vorher abfuhr, aber immer noch eine Minute auf den ankommenden Zug gewartet hat.
War mir ehrlich gesagt auf Dauer zu viel.

Mein Mann fährt 10min Auto oder 30min Fahrrad (Distanz: 10km), wir würden auch maximal 5km weiter weg von seinem Arbeitsort ziehen. Zwar könnten wir sehr viel günstiger wohnen, wenn er morgens 45min mit dem Auto fahren würde, aber das ist es uns nicht wert. Dabei geht zu viel Zeit verloren, die man auch zu Hause verbringen kann.
 

Benutzer150539 

Sehr bekannt hier
Ich hab mich immer ein bisschen genervt, dass ich quer durch die Stadt an die Uni länger brauchte, als der Kollege aus der Innerschweiz, der mit dem Zug im HB ankommt und nur noch zur Uni hoch muss. In der Stadt komm ich meist auf 45 min. Mit 2x Umsteigen, das geht noch.

Zur Arbeit könnte ich garnicht per öv. Einerseits wär ich über ne Stunde unterwegs, andererseits teils nicht mal zeitig da, um meine Sachen vorzubereiten (Montag morgen um 6) oder nach Hause zu kommen, Nachts um halb 1. Drum lieb ich mein Auto gerade über alles.

Ich überleg mir im Moment, wo mein nächster Job sein soll. 1h mit dem Zug ist ok, wenn man sitzen kann und sich entspannen, max 1x umsteigen. Aber dauernd stehen, hitze, rennen . Bäääh, ne danke. :frown:
 

Benutzer15156 

Meistens hier zu finden
Ich brauche innerhalb der Stadt schon 40min an meine Arbeitsstelle, weils einfach am anderen Ende liegt.
Früher bin ich 1h einfach gependelt für 75km. Das war machbar in meinen Augen.
Und früher oder später werde ich auch wieder diese Distanz pendeln. Wir können und hier in der Stadt einfach nicht das leisten, was wir wollen.
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Die Frage ist - mit Verlaub - unsinnig.

Die Kilometer sind wurst, es kommt auf die Zeit und die Umstände an. Wer das Pech hat, im Großraum Köln oder dem ehemaligen Ruhrgebiet pendeln zu müssen, steckt mit dem Auto fast überall zu den Stoßzeiten im Stau - da können schon 15 km auf Dauer zu viel sein. Bahn/andere Öffis sind oft genug keine Alternative, weil auf der persönlichen Strecke langsamer/unzuverlässig und/oder chronisch überfüllt.

Wenn man in den Randlagen der Republik wohnt und im Berufsverkehr freie Autobahnen oder 'ne passende und komfortable Zugverbindung hat, sind auch 100 km meist kein Problem.

Und dann kommt es auf die sonstigen Umstände an: Wenn ich gerade 'ne Familie gegründet und ein Haus gebaut habe, dürfte meine Bereitschaft zu pendeln größer sein als wenn ich ungebundener Single in 'ner Mietwohnung bin. Ist die Pendelei vorübergehend oder würde das Jahre so gehen? Ist die bessere Hälfte ebenfalls berufstätig; gibt's Kinder, die sich freuen, wenn sie die Eltern am Tag 'ne Stunde länger sehen?
 
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R

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Wenn man in den Randlagen der Republik wohnt und im Berufsverkehr freie Autobahnen oder 'ne passende und komfortable Zugverbindung hat, sind auch 100 km kein Problem.
Das ist doch nicht pauschal gültig. Für mich ist das durchaus ein Problem.

Man kann es zwar von der Steuer absetzen, aber diese ganze Pendelei ist abgesehen vom Zeit- und Umweltfaktor auch ein Geldfresser.
Mein Vater pendelte 25 Jahre lang täglich ca. 60km, die aber dank Kleinststadt erstmal eine Autofahrt zum nächsten Bahnhof sowie in der Großstadt angekommen weitere Fahrten mit den Öffentlichen nötig machten.
Er stand 25 Jahre lang unter der Woche kurz nach 4 (!) auf, um pünktlich anzukommen. Auf der Strecke zum Bahnhof in aller Frühe und abends in der Dämmerung hatte er in der Zeit mehrere Wildunfälle, das hätte auch richtig böse ausgehen können.
Nun wohnen meine Eltern quasi neben seiner Arbeit und sparen neben extrem viel Zeit auch unfassbar viel Geld, sie würden nie mehr pendeln und sind auch wesentlich lebendiger und lebensfroher.

Ein Eigenheim um jeden Preis (am Arsch der Welt) ist nicht für jeden der Traum.
 
G

Benutzer

Gast
Ich pendel seit 9 Jahren täglich 80 km hin und zurück.

Öffentliche könnte ich nie....da drehe ich jedes Mal durch wenn mein Auto in der Werkstatt ist.
 
R

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Off-Topic:

Dann füge ich für Dich jetzt noch ein "meist" ein...
Das ist nett, aber dennoch suggerierst du damit, dass die Mehrheit der Menschen 100km pendeln würde, wenn die Umstände ok wären. Das kann ich irgendwie nicht glauben. 100km einfache Strecke??? Oder ich bin zu verwöhnt oder habe völlig andere Vorstellungen von Lebensqualität...
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Oder ich bin zu verwöhnt oder habe völlig andere Vorstellungen von Lebensqualität...
Absolut...

Ich habe schon Anfang des Jahrtausends bei einem Kunden in München Leute getroffen, die jeden Morgen von Augsburg kamen, hatte mal 'nen Kollegen, der jeden Tag 90 km (eine Strecke) ins Büro kam. Andere Leute pendeln aus Schleswig-Holstein ähnliche Entfernungen nach Hamburg.

Bekannte von Freunden fahren jeden Morgen von Freiburg nach Basel.

Das krasseste, was ich mal mitgekriegt habe, war ein Bekannter, der von Köln nach Frankfurt pendelte - dank ICE ging das immerhin, solange das Teil pünktlich war.

Und überleg einfach mal: Wenn die Autobahn frei ist, ist es bei normalem Wetter auch mit einem Mittelklassewagen weder ein Problem noch leichtsinnig, 150 km/h zu fahren. Da sind 100 Kilometer keine Ewigkeit.... Andere Leute brauchen, wie erwähnt, länger, um in 'nem Ballungsraum 20 km zu schaffen.
 
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