Zunehmen!

Benutzer22419 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
selbst gewichte heben kann man als ausdauertraining verwenden statt als krafttraining. es kommt eben nur darauf an, wie man es betreibt. jeder sport fördert beides, wirklich jeder, aber was von beidem mehr gefördert wird, entscheidet man bei genauso jedem sport ganz alleine.
Ich gebs auf :-D. Von mir aus, mach du schwimmenderweise Kraftsport. Ich versteh schon, was du meinst und uns damit sagen willst und ich stimm dir ja auch zu, wenn du sagst, man kann durch intensives Schwimmtraining Muskelmasse aufbauen. Logisch kann man das. Aber du kannst es drehen und wenden wie du willst - Kraftsport wird das dennoch nicht werden. Und Pumpen wird niemals Ausdauersport sein, egal mit wieviel Wiederholungen. Aber jetzt ist Schluss mit dieser sinnlosen Diskussion. Mir gings einzig und allein um das Definitionsproblem.
 
1 Jahr(e) später

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich mach gerade wieder einen neuen Versuchen. Es muss doch irgendwie zu schaffen sein, dass ich wenigstens mal 5kg zunehme.

kcal heute: ~650
Status: satt
Mittagessen: noch keins :frown:

Mal schauen ob ich noch eine Schüssel Cornflakes-Müsli-Mischung runter bekomme.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Mach doch Gomad - Gallon of milk a day! Damit kommt man auf genug Kalorien+Protein, ohne Unmengen fressen zu müssen. Natürlich langsam rantasten, wenn man sich direkt ein paar Liter Milch reintut, wird man davon nur kotzen.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hui, das wären 4l Milch am Tag. Wäre natürlich einfacher als vieles andere und Milch mag ich eigentlich ganz gerne. Mal ein wenig recherchieren, ob das auch einigermaßen gesund oder zumindest nicht schädlich ist.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
GOMAD: How to Gain 25lbs in 25 Days with Squats & Milk | StrongLifts.com

Alan Aragon on Milk:
Argument #1: If milk is so great, why is it that America has such a high rate of osteoperosis?

Alan's Response: There are many factors.

Osteoporosis is a multi-factorial disease. Implying that milk consumption has failed to eradicate osteoporosis in the US is like saying fruit and vegetables consumption has failed to eradicate cancer. Shouldn’t eating your five-a-day “save it?” Not necessarily, but it can certainly hedge your bets against it--IF and only if a host other beneficial lifestyle habits are maintained. There’s always a mix of genetic and environmental factors that interplay in the manifestation of diseases like osteoporosis.


It’s commonly thought that a high protein intake contributes to osteoporosis as well, but can we sit here and blame protein consumption? Let me add a little wrinkle here for you to chew on: calcium and protein work synergistically to strengthen bones. It’s not a matter of calcium being ineffective, it’s a matter of making sure its cofactors and synergists are present in adequate amounts in the diet. Adequate amounts of cofactors & synergists, sad to say, is not a common characteristic of the American diet. No wonder population studies give mixed results.


Correlation does not equal causation.


Something that needs to be cleared up here is this… If you’re gonna mention population research to support an anti-milk stance, consider the inherent lack of control of the universe of variables involved. There’s a nearly infinite set of monkey wrenches (or “confounders” as scientists call them) that makes the epidemiological data roughly an even split between saying milk is good for bone health and milk does nothing at all.


However, the story changes drastically when you look at randomized controlled trials (RCTs). All types of research have their strengths and weaknesses. Epidemiological research is an attempt to spot potential correlations amidst an ocean of variables. In contrast, experimental research in the form of RCTs attempts to suppress the possibility of all other variables messing with the determination of two variables: the cause, and the effect. In contrast to the mixed bag of population data, nearly 100% of the RCTs on milk intake and bone health show a positive effect. Same story with calcium’s positive effect on bone.

Funding bias?

And then comes the question of funding source. Are Dairy Council dollars really that good at keeping the overwhelming majority of RCTs in favor of milk for improving bone integrity? If it were true, then we’d at least see a reasonable set of independently-funded experimental data consistently showing that the Dairy Council is wrong. Too bad it doesn’t exist. And keep in mind that the dairy industry doesn’t have its political talons sunk into every peer-reviewed journal, so there’s actually plenty of room for opposing results if they indeed could be derived without the bias. You would think that after decades of bitching over industry bias, staunch anti-milk groups would be able to pool together the resources to spawn at least a small handful well-controlled experimental trials that consistently support their agenda and amusing position that milk does not do the human skeleton good. Nope, hasn’t happened.

Argument #2: Milk (or cow babyfood) has a different composition compared to human milk. Different nutirents for different species.

Alan's Response:Hypocrisy versus individual tolerance.

I love it when I hear folks say that human adults weren’t meant to consume milk, much less the milk derived from a different animal species. Are you kidding me? So who gets to decide which parts of the cow we should consume? Let me get this straight--we can eat the cow’s muscles, but not the milk that laid the foundation for the growth of those same muscles? Huh? The logic is just too rock-solid for me. Folks who carry the torch against milk consumption typically will have some degree of allergy or digestive intolerance to it, and they take the liberty to project their personal problems onto the world around them. Many of these same “health-minded” people consume whey protein by the tubload --and this is not only a milk product, but an engineered refined milk product to boot. I suggest you raise a salute to cow’s teats the next time you flex your muscles, and let the rest of us enjoy our milk in peace.

An Objective Comparison of Chocolate Milk and Surge Recovery | BodyRecomposition - The Home of Lyle McDonald
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hab auch mal ein wenig gelesen.

Es scheint wohl recht in Ordnung zu sein, wenn man das ganze nicht übertreibt und nur einen oder zwei Monate lang macht. Wäre eigentlich mal einen Versuch wert.... ich brauch eine Waage. :grin:
 

Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Hui, das wären 4l Milch am Tag. Wäre natürlich einfacher als vieles andere und Milch mag ich eigentlich ganz gerne. Mal ein wenig recherchieren, ob das auch einigermaßen gesund oder zumindest nicht schädlich ist.

Also für die Nieren ist das garantiert nicht gesund.
 

Benutzer97606 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich habe auch das Problem, dass ich alles essen kann und in praktisch jeder beliebigen Menge, ohne viel dabei zuzunehmen. Was ich zunehme, baue ich binnen weniger Tage wieder ab.

Ich halte das ebenfalls für genetisch bedingt. Die einzige Möglichkeit, um dauerhaft zuzunehmen, ist, über den natürlichen Hunger hinaus zu essen. Der Körper möchte Homöostase bewahren, d.h. das Gewicht um einen definierten Wert herum konstant halten; d.h., jegliches Hungergefühl wird so reguliert, dass man eben nicht zunimmt. Ich weiß nicht warum, aber mir ist bei vielen Menschen mit meinem Problem aufgefallen, dass sie einen sehr gut definierten Hunger haben. Sie essen quasi genau die passende Menge.
Überschüssige Energie wird zudem anscheinend viel weniger in Speicherbestandteile (Lipide, Glycogen) umgewandelt als bei anderen Menschen, sondern einfach als Wärme wieder rausgehaun.

Mein Tipp an den TS: Am besten du scheißt auf die konventionellen Meinungen, wie ein Männerkörper auszusehen habe, und ernährst dich stattdessen einfach weiter so wie du es möchtest. Dafür wirst du garantiert nie eine Fettwampe haben so wie manch anderer, und diesbezügliche Krankheiten werden dir auch erspart bleiben. Sei zufrieden mit deinem Körper, wenn der zunehmen wollte hätte er dir ein stärkeres Hungergefühl gegeben und würde die Nahrung effizienter speichern.

Wenn du tatsächlich zunehmen willst, geht das wie gesagt nur über Muskelaufbau und die entsprechende proteinreiche Ernährung mit intensivem körperlichen Training. Und vor allem braucht es viel Zeit. Ich hab fast 2 Jahre gebraucht, um von 56 auf 60kg zu kommen, und esse wirklich nicht zu knapp! (anderen sind da schon die Augen in der Kantine rausgefallen...)
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Weil mit dem erhöhten Proteinkonsum die harnpflichtigen Substanzen ansteigen (Harnstoff, Purine, Harnsäure), weil der Körper nicht so viel Eiweiß einbauen kann. Das führt eben zu einer Mehrbelastung der Nieren und kann sie auf Dauer schädigen.

Also das relativ hoher Eiweisskonsum die Nieren eines gesunden Menschen schädigen kann, gehört imho eher so in den Bereich der urbanen Legenden. 2g pro Kilogramm Körpergewicht sollten da auf jeden Fall kein Problem sein.
Kenne da zumindest keine Studien, die was anderes zeigen.
 

Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Also das relativ hoher Eiweisskonsum die Nieren eines gesunden Menschen schädigen kann, gehört imho eher so in den Bereich der urbanen Legenden. 2g pro Kilogramm Körpergewicht sollten da auf jeden Fall kein Problem sein.
Kenne da zumindest keine Studien, die was anderes zeigen.

Wie du meinst. Studiere Diätologie und habe in meinen Praktika schon genug damit zu tun gehabt, und ich denke auch nicht dass die uns in einem Hochschulstudium "urbane Legenden" erzählen. 2g/kgKG brauchen Neugeborene und Verbrennungsopfer, aber bei Gott kein gesunder Mensch.
 

Benutzer97606 

Sorgt für Gesprächsstoff
Sehe ich auch so (studiere Biologie). Der Mensch ist zwar Allesfresser (sieht man bereits am Gebiss), aber hauptsächlich darauf ausgelegt pflanzliche Nahrung zu sich zu nehmen. Die Vorstellung, dass unsere Vorfahren mit der Keule durch die Steppe gezogen sind und abends am Lagerfeuer mit Fleisch nur so um sich schmissen, ist meiner Meinung nach überholt. Sicherlich braucht der menschliche Körper eine gewisse Menge Protein, um zu überleben, aber das ist bei weitem nicht 2g pro kg Körpergewicht. Das entspräche 120g Fleisch pro Tag für einen 60kg schweren Menschen, die offizielle Empfehlung liegt soweit ich weiß bei ca. 40g Protein für einen normalgewichtigen Menschen, Vegetarier und Veganer können gänzlich ohne tierisches Eiweiß auskommen, sofern sie Vitamin B12 ergänzend dazu nehmen (wird nur in winzigen Mengen benötigt und extrem gut gespeichert), in solchen Kreisen hört man öfter sogar Empfehlungen von etwa 20g täglich und da scheinen viele kein Problem mit zu haben. Das Optimum ist natürlich individuell, aber mit Sicherheit nicht in so hohen Bereichen wie eingangs gesagt.

Meiner Meinung nach ist es sehr viel wichtiger, möglichst breit gefächerte Nahrung zu sich zu nehmen, das bedeutet Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Eier, Milchprodukte (die bei Säugetieren im Erwachsenenalter eigentlich nicht unbedingt nötig sind...), Nüsse und vor allem hochwertig! Das Gemüse im Supermarkt nebenan ist meist mit Wasser gestreckt, am besten man holt sichs - wenn man kann - direkt vom Bauer oder Bioladen.

Und noch ein guter Tipp (den ich auch selbst so praktiziere) ist, auf sämtliche Geschmacksverstärker zu verzichten. Das Zeug bewirkt im wahrsten Sinne des Wortes Geschmacksverirrung und ich persönlich bin der Meinung, dass Zunge und Geruchssinn sehr sensibel sind was das Detektieren von Nahrungsbestandteilen angeht. Ich beobachte bei mir selbst schon quasi seit immer, dass ich auf Dinge Appetit habe, die gewisse Nährstoffe enthalten. Bei Erkältungen bekomme ich Heißhunger auf Zitrusfrüchte, Kiwis und Johannisbeeren, bei körperlich anstrengender Arbeit auf alles Kalorienhaltige (v.a. Nüsse), und so weiter. Das ist bei jedem Menschen naturgemäß so angelegt aber mit unseren künstlichen Geschmacksverstärkern und Aromen führen wir diesen eigentlich sehr nützlichen Sinn in die Irre.

Bestes Beispiel: Wer um ca. 1985 herum geboren wurde, mag in den meisten Fällen Vanille - die Generationen davor hatten diese Ausprägung nicht so intensiv. Warum? Weil damals oft Vanillin in der Babynahrung war...kein Witz!

Vor diesem Hintergrund ist es zwar gut, ungefähre RIchtlinien zu kennen, wieviel man von jedem Stoff täglich aufnehmen sollte - aber das beste und treffsicherste ist eigentlich der eigene Geschmacks- und Geruchssinn.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Würde mich dann wirklich mal interessieren, was es so dazu an Studien mit gesunden Menschen gibt, gerne pubmed oder nur Links auf die Abstracts.(ging an manhattan im Bezug auf daily protein intake)

Beispiel für meine Meinung: Nutrition & Metabolism | Full text | Dietary protein intake and renal function


Fast alle Experten aus dem Bereich Training/Muskelaufbau/Ernährung sind da auch der Meinung, das 2g/kg nicht wirklich wild sind. Ohne Shakes ist es sehr schwer auf Proteinmengen zu kommen, die wirklich irgendwie schädlich sein könnten. Gerade Lyle McDonald ist da wirklich DER Experte.

---------- Beitrag hinzugefügt um 19:24 -----------

Vegetarier und Veganer können gänzlich ohne tierisches Eiweiß auskommen
Als Veganer muss man aber schon gut mixen, so gut wie kein pflanzliches Eiweiss deckt die kompletten essentiellen Aminosäuren ab.
 

Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Würde mich dann wirklich mal interessieren, was es so dazu an Studien mit gesunden Menschen gibt, gerne pubmed oder nur Links auf die Abstracts.(ging an manhattan im Bezug auf daily protein intake)

Beispiel für meine Meinung: Nutrition & Metabolism | Full text | Dietary protein intake and renal function


Fast alle Experten aus dem Bereich Training/Muskelaufbau/Ernährung sind da auch der Meinung, das 2g/kg nicht wirklich wild sind. Ohne Shakes ist es sehr schwer auf Proteinmengen zu kommen, die wirklich irgendwie schädlich sein könnten. Gerade Lyle McDonald ist da wirklich DER Experte.



Gerne, wenn ich Zeit habe, muss mich nur momentan auf meine Abschlussprüfung vorbereiten. Im Normalfall reicht es auch aus sich ein wenig mit der Nierenphysiologie und Ernährung zu beschäftigen um das zu verstehen.
Und zum Thema, dass sog. Experten bezüglich Muskelaufbau dass nicht so wild sehen - warum wohl? :rolleyes: wenn ich damit Geld verdiene werd ich es natürlich nicht schlecht reden.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Und zum Thema, dass sog. Experten bezüglich Muskelaufbau dass nicht so wild sehen - warum wohl? wenn ich damit Geld verdiene werd ich es natürlich nicht schlecht reden.
Solange man seine Meinung mit Studien hinterlegen kann, kann man damit meinetwegen Geld verdienen wie man will :zwinker:
Und Leute wie McDonald oder Alan Aragon sind Ph.D und auch Trainer/Ernährungsberater außerhalb des Internets und weltweit bekannt.
Du hast hier bisher nicht mit mehr als Anekdoten und Floskeln um dich geschmissen.
Wen sollte man da eher vertrauen, gerade wenn man Gewicht aufbauen will?
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin bei weitem kein Ernährungsexperte, alles was ich weiß:

- Ich persönlich werde schnell satt
- Ich muss mehr kcal zu mir nehmen als ich verbrauche, damit ich zunehme

Fazit: Dinge essen/trinken, die mit wenig Masse viel kcal liefern.
 

Benutzer44426  (33)

Verbringt hier viel Zeit
Meine Theorie ist zur Zeit, dass mein Stoffwechsel einfach zu hyperaktiv ist und sämtliche Kalorien, die ich meinen Körper zuführe sofort in Wärme umgewandelt werden. Egal, was ich mir für Massen zuführe, ob Kohlenhydrat- und/oder fettreich: es wird als Wärmeenergie abgestrahlt.


an deiner theorie dürfte was dran sein :zwinker: jedenfalls das dein stoffwechsel zu schnell arbeitet, aufgrund von ner hyperthyreose.
auf zum arzt und mal die schilddrüsenhormone überprüfen lassen.
das man durch medikamenteneinnahme ins andere "extrem" fallen kann ist möglich, aber jeder normale arzt macht regelmäßge blutkontrollen, und ggf. auch nen ultraschall.


@ ~Sweety~ : auch dir würde ich anraten mal deine schilddrüsenhormone überprüfen zu lassen. es kann durchaus sein das die pille sich nicht so gut verträgt mit deinen schilddrüsenhormonen.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
an deiner theorie dürfte was dran sein :zwinker: jedenfalls das dein stoffwechsel zu schnell arbeitet, aufgrund von ner hyperthyreose.
auf zum arzt und mal die schilddrüsenhormone überprüfen lassen.
das man durch medikamenteneinnahme ins andere "extrem" fallen kann ist möglich, aber jeder normale arzt macht regelmäßge blutkontrollen, und ggf. auch nen ultraschall.

Leider konnte ich meine Theorie mittlerweile erfolgreich invalidieren: meine Werte bezüglich der Schilddrüse sind absolut im normalen Bereich, so dass ich eine Überfunktion ausschließen kann. Anscheinend ist mein Stoffwechsel einfach so.
 
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