Zukunftsangst?

Benutzer29193 

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Ich habe in jedemfalle Zukunftsangst und ich weiß ehrlich gesagt nicht wie meine Zukunft aussehen sollte. Bin nun fast 3 Jahre daheim und auf Lehrstellensuche, doch bisher leider ohne Erfolg. Ich muss dazu sagen, das ich die letzten Jahre ziemlich viel Pech gehabt habe was die Regelung der Zukunft anging, hatte 2001 eine schwere Menengitis und wäre daran auch beinahe gestorben, bin dem Tod sozusagen "von der Kippe gesprungen".
Habe auch keine Angst mehr zu sterben, ich weiß wie man sich fühlt und ich weiss auch das kurz bevor der Tod eintritt man schmerzfrei ist. Habe in den letzten paar Jahren eine Veränderung meines "ich's" durchgemacht und muss sagen das ich nachdem Krankenhaus aufenthalt im Jahre 2001 mich um 180% gedreht habe. Ich weiss nicht wie ich vorher gewesen bin (von der Art her, Charakter) aber ich weiß das wie ich jetzt bin und weiß auch das es sich zum positiven gewandelt hat (vorher viel gekifft und viel Drogen genommen).

Doch um auf den Punkt zukommen, habe ich in jedemfalle schon viel probiert. Bin fast wöchentlich beim Arbeitsamt und suche nach einer Lehrstelle bei der Berufsberatung. Musste leider auch die 10. Klasse abbrechen, auf Grund der Menengitis. Bin seitdem auch ständig anfällig für andere Krankheiten wie Grippe...usw.
Der Körper brauch anscheinend Jahre um sich von dieser schweren Menengitis zu erholen, was natürlich starke Konsequenzen für mein weiteres Leben hat.
Bin im prinzip Tod unglücklich... nicht inbezug auf meine Beziehung sondern Beruflich bezogen.
Ich selber komme mir allmählich vor wie ein "nichtsnutz" ein "Versager"... dieses Arbeitslos sein und mit diesem Hauptschulabschluss (auf Grund der abgebrochenen 10. Klasse) nichts zu finden, kratz allmählich auch an meiner Psych.
Ich mag vielleicht in diesem Punkt nun etwas "altmodisch" zu sein, doch ich bin immernoch der Ansicht das der Mann im Hause das meiste Geld verdient und den größtenteil seiner Familie Unterstützt. Allerdings habe ich auch kein Problem damit wenn die Frau mehr Geld verdient als ich, doch ich bin mehr der Beziehungs und Familien-Mensch und denke schon an die nächsten 10 Jahren, also was ich dann machen werde. Denn der Arbeitsmarkt wird wohl die kommende Zeit sich nicht bessern.
Bin 19 Jahre alt und werde im Mai 20. Ich weiß ehrlichgesagt auch nicht mehr weiter, denn noch wohne ich bei meinen Eltern und werde von denen Unterstützt, das kann aber nicht für immer soweitergehen und das möchte ich auch garnicht ganz im Gegenteil wird Zeit das ich hier rauskomme.
Das was mich am allermeisten ankotzt ist, das die Arbeitgeber heutzutage nurnoch auf die Noten achten und nicht mehr auf die Fähigkeiten der Leute. Ich habe z.B im IT-Bereich sehr viel Erfahrung (arbeite seitdem ich 8-9 Jahre alt bin, mit einem Computer) doch ich kann meinen Traumberuf auf Grund meiner Qualifikationen nicht nachgehen.

Habe es auch schon über den zweiten Bildungsweg probiert in der Abendrealschule. Die mich aber dieses Jahr im Februar zum ende des 1. Semesters entlassen hat, auf Grund meiner Op letztes Jahr im Oktober (hatte ein Abszess in Gürtelhöhe und konnte nicht mehr laufen) war auf Grund diese Op, 27 Tage nicht in der Schule gewesen. Konnte das auch mit Ärtztlichen Artest(e) belegen, doch laut des Schulsystems der Abendrealschule würden diese nicht gelten man würde trotzdem als unentschuldigt fehlen und diese Arteste würden nur zählen wenn man eine Klausur wiederholen möchte, weil man am gennanten Termin nicht erscheinen konnte. Da viel mir nichts mehr zu ein, ausser das dieses Schulsystem vollkommen unlogisch und lächerlich ist.

Je mehr ich über meine momentane Situation nachdenke, desto mehr könnte ich in ein tiefes Loch fallen aus dem ich Glücklicherweise seitdem ich mit meiner Freundin zusammen bin draußen bin, und sie mich voll und ganz in der Hinsicht unterstützt und kraft gibt.
Doch ich mache mir trotzdem diese Gedanken.

Gruß Chris
 

Benutzer24222 

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@DragonFly85:
ich wollte dir gerade vorschlagen, dass du die abendschule besuchen solltest! wo kommst du denn her? ich mach gerade mein abi in der abendschule nach...
und bei mir sind die Lehrer alle supi! man kann sich an jeden wenden und die helfen einem garantiert weiter!

zum Thema:
ich hab ständig vor irgendetwas angst vor dem singledasein, dass ich mein abi net packe, dass ich net studieren kann usw.

nur das motto ist: Think Pink!
man kann sich ja nicht jeden tag fertig machen und unter druck setzen...
 

Benutzer16789 

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Mir wär das Leben viel zu Schade um Angst zu haben. Dafür bin ich viel zu positiv und lebenslustig eingestellt.

Ehrlich gesagt stelle ich mir das auch richtig schlimm vor, wenn man wirklich Angst vor der Zukunft hat. Das muss ja zu Panikzuständen führen.

Nee nee, da ist mir mein Leben zu schade für. Ich versuche halt, meine Zukunft positiv zu beeinflussen, wo immer ich das in der Hand habe und für alles andere gilt: "Wat kütt, dat kütt."
Schwierige Zeiten durchlebt wohl jeder mal, aber daran wächst man wohl auch.
 

Benutzer16852 

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Angst ist ein schlechter Begleiter im Leben. Soweit ich planen kann, plane ich und Alternativen sind in jeder guten Planung mit inbegriffen. Für den unwahrscheinlichen Fall das alles anders läuft als angedacht, dann wird eben improvisiert.
No-Future ist nicht meine Sache.
 

Benutzer10282 

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Mein Leben ist toll so, wie es ist. Solange keinem meiner geliebten Menschen etwas passiert, habe ich keine Angst vor der Zukunft.
 

Benutzer6665  (50)

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nein, sicher keine Angst. Klar, Bedenken und Unsicherheiten bezüglich irgendwas gibt es immer.
 
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