Zukunftsängste, Studium, Job?

Benutzer102694 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo an alle Lesebereiten,

Ich habe heute einen schlechten Tag und sinniere gerade über das vergangen, für mich nicht ganz so toll gelaufene Jahr 2010.
Mein größter Kummerpunkt ist der bezüglich des Studiums.

Als frisch gebackener, stolzer, mir-steht-die-Welt-offen-Student war ich nicht sicher, was ich gerne nach dem Abi machen will. (Wie 99% meiner Mitstudenten) Ich hatte immer Sprachen präferiert, war in der Schule immer gut in Sprachen und schlecht in Naturwissenschaften gewesen.
Mein Vater (Wirtschaftsjurist) hatte von dem Beruf des Rechtspflegers gehört, ich informierte mich darüber, sah mich auch ein wenig in den Büchern meines Vaters um, bewarb mich und wurde angenommen.
Nach einem Jahr brach ich das Studium ab, ich hatte mich einfach überschätzt. Dazu kamen noch weitere Probleme, die das vergange Jahr furchtbar machten.

Kurz vor meinem Abbruch (, den ich meinen Eltern nicht mitteilte)
bewarb ich mich für ein GermanistikStudium, für das ich angenommen wurde. Natürlich kam dennoch der Tag, an dem ich meinen Eltern meine Entscheidung mitteilen musste.
Erwartungsgemäß, waren sie ziemlich sauer, meine Mutter (selbst Beamte) war ungehalten und erbost, ich hätte zu wenig Durchhaltevermögen, man könne alles schaffen, was man wirklich wolle. ( Ich möchte nicht 40,50 Jahre in einem Job arbeiten, der mich nicht wenigstens zurfriedenstellt)
Ich hörte mir Sachen an wie:
-"Das studieren nur Leute die nicht wissen,was sie machen sollen,genau wie BWL; Jura"
- "Da kannst du dich danach gleich arbeitslos melden"
-"Die meisten Leute die Germanistik studiert haben, mussten danach noch ein Studium dranhängen um dann einen Job zu bekommen"

etc. Mir gefällt das Studium. Natürlich lernt man zu Beginn so sinnvolle Dinge wie Mittelhochdeutsch, aber es gibt auch viele Andere, die ich wirklich interessant finde.
Ich kann verstehen, dass sich meine Eltern Sorgen machen, dass
aus mir nichts wird. Ich war schon immer das "Sorgenkind"(Habe noch einen Super-Schwester^^ ,die Medizin studiert und der ganze Stolz meiner Eltern ist)
Ich habe wirklich Sorgen, dass ich keinen Job finde, wenn ich darauf beharre. Ich denke aber auch, dass ich einfach nicht für naturwissenschaftliches/mathematisches Denken geschaffen bin. Versucht habe ich es ja immer wieder.
Auf Jobbörsen fand ich auch nur Jobs wie Professur,Praktikum.
Ich habe als "Kompromiss" überlegt, auf Lehramt zu wechseln (das fänden meine Eltern besser) denn so könnte ich Sprachen studieren.
Aber was ist, wenn mir dann das Unterrichten nicht liegt? (wie ich von einer Bekannten hörte)
Ich fühle mich irgendwie ziemlich nutzlos, meine Eltern lassen mich des öfteren, wenn auch bestimmt nicht immer absichtlich, spüren, dass sie meine Entscheidung missbilligen. Ich habe das Gefühl, dass ich ihr Denken bestätige, dass die bei mir "Etwas falsch gemacht haben" weil ich nicht bin wie meine Schwester. (Ohne einen von uns beiden besser oder schlechte machen zu wollen-am beispiel meiner Schwester kann ich sehr gut sagen, dass auch sehr gute, intelligente Menschen absolut gravierende Schwachstellen in anderen Bereichen haben können)
Es macht mich immer wenn ich darüber nachdenke traurig, dass ich nicht den direkt Weg, wie andere gefunden habe.
Ich habe Angst, dass ich noch ewig durch die Welt gehe und kein Ziel habe, von dem ich überzeugt bin und für das mich andere auch unterstützen. Diese ganze Sache belastet mich auch in meiner Beziehung, weil ich mich von Tag zu Tag unsicherer fühle und für meinen Partner das reinste "Problembündel" bin.:geknickt:
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nicht gleich den direkten Weg finden, daran kann ich nichts schlimmes sehen. Gerade in der Jugend lässt man sich ja auch noch leichter beeinflussen und schlägt dann Wege ein, die man selber gar nicht gehen müssen.

Man sollte aber auch ein wenig in die Zukunft sehen und schauen für was man studiert. Studierst du, damit du die nächsten ~4 Jahre etwas interessantes machst oder studierst du, weil du nach den ~4 Jahren gutes Geld verdienen möchtest? Der Idealfall wäre wohl, wenn beides zutreffen würde.
Jetzt ist es aber nunmal so, dass es doch einige Studiengänge gibt, die einem nicht gerade Tür und Tor in die Arbeitswelt öffnen. Ohne mich näher mit Germanistik befasst zu haben, hat dieses Fach aber schon den Ruf, dass man damit nicht unbedingt einen guten Job findet.

Mir persönlich würde es nicht reichen 4 Jahre zu studieren, auch wenn es mir Spaß macht, nur um danach fast sicher sein zu können, dass ich mit dem Abschluss keinen Job finde.

Was ist denn mit dem altmodischen "Was möchtest du werden, wenn du groß bist?" geworden? Ich hab mir eigentlich erst überlegt, als was ich in etwa arbeiten möchte und hab dann geschaut, mit welchem Studium/Ausbildung ich das erreichen kann.

Was möchtest du denn werden, wenn du groß bist? :smile:
 

Benutzer52152 

Meistens hier zu finden
Hm..also nur den reinen Studiengang Germanistik halte ich auch für eine riskante Sache, wenn man beruflich später sorgenfrei leben möchte. Gibt es nicht die Möglichkeit, dass du einen Zweifach Bachelor belegst? Dass du Germanistik und halt noch irgendwas anderes wie Wirtschaftswissenschaften oder so dabei machst? Eine Uni bei mir in der Umgebung hat mal in einem Jahr 1000 Germanistik Studenten ausgenommen, war NC frei und irgendwie wollten das wohl viele machen. Aber glaubst du, dass man allein aus einer Stadt wirklich so viele Germanisten benötigt? Also ohne dir etwas böses zu wollen, aber ich kann die Sorgen deiner Eltern natürlich ein bisschen verstehen. Ich glaube nicht, dass sie dich jetzt mit deiner Schwester vergleichen, sondern eher, dass sie sich nur Sorgen machen.
Es ist eben immer das Problem, etwas zu finden, was eine sichere Arbeit bringt und einem zeitgleich auch noch Spaß und Freude bereitet. Nur was bringen die sag ich mal 5 Jahre Spaß im Studium, wenn du danach dann keinen Spaß mehr haben wirst, weil man sich irgendwie durch hangeln muss? Ich will dich jetzt nicht ermutigen das Studium zu beenden, sondern eher, ob vielleicht so eine Lehrer Sache oder ein Zweifachbachelor nicht doch eine sicherere Schiene für dich wären, um beides miteinander zu kombinieren: Spaß und Zukunft!
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich hörte mir Sachen an wie:
-"Das studieren nur Leute die nicht wissen,was sie machen sollen,genau wie BWL; Jura"
- "Da kannst du dich danach gleich arbeitslos melden"
-"Die meisten Leute die Germanistik studiert haben, mussten danach noch ein Studium dranhängen um dann einen Job zu bekommen"

Solche Klischees geben bevorzugt die Leute von sich, die von sprach-/literaturwissenschaftlichen Fächern und deren Berufsmöglichkeiten wenig bis keine Ahnung haben; da wird halt einfach unreflektiert nachgeplappert, was 'man so gehört hat'. Auf solche Sprüche solltest du bei deiner Studien- und Berufswahl grundsätzlich nichts geben, egal um welches Fach es geht.

Was stimmt: Germanistik ist ein sehr beliebtes Fach, entsprechend gibt es viele Absolventen und viel Konkurrenz um die begehrten Jobs. Wenn man einen Studiengang sucht, bei dem einem die Stellen nachgeworfen werden, ist man hier an der total falschen Adresse.

Aber: Germanisten sind flexibel, es stehen einem grundsätzlich eine ganze Reihe an beruflichen Möglichkeiten zur Auswahl. Und wenn man bereit ist, sich schon während des Studiums zusätzlich zu qualifizieren (z.B. durch entsprechende Nebenfachwahl, Praktika etc.) und etwas Durchhaltewillen besitzt, auch wenn man Absagen kassiert, dann hat man durchaus Chancen, nach dem Abschluss nicht im vielbeschworenen Horrorszenario Arbeitslosigkeit zu landen. :zwinker:

Hast du dir denn schon Gedanken gemacht, was du mit deinem Germanistikstudium anfangen möchtest? Hast du die Möglichkeit, dein Studium durch ein Nebenfach zu ergänzen?

Ich habe als "Kompromiss" überlegt, auf Lehramt zu wechseln (das fänden meine Eltern besser) denn so könnte ich Sprachen studieren.
Aber was ist, wenn mir dann das Unterrichten nicht liegt? (wie ich von einer Bekannten hörte)

Lehrer werden ist kein Kompromiss zwischen Germanistik und Naturwissenschaften, sondern einfach nur ein drittes Paar Schuhe - ich rate dir ganz dringend ab, Lehramt zu studieren, wenn es nicht wirklich dein Wunsch ist, zu unterrichten. Dass du auf diese Art auch Sprachen studieren könntest, ist in dem Zusammenhang völlig nebensächlich, denn letztendlich ist nicht wichtig, ob du dein Studium toll findest, sondern was du später damit tun wirst. Die Frage lautet daher: Möchtest du Lehrerin werden? Wenn nein, dann lass die Finger vom Lehramtsstudium.

Ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst, mir ging es ähnlich. Ich habe Literaturwissenschaften studiert, und meine Eltern waren ähnlich kritisch eingestellt wie deine, und vor allem mein Vater ist es immer noch, auch was meine beruflichen Pläne angeht. Mein Bruder ist sehr erfolgreich im IT-Bereich unterwegs, verdient gut, hatte nie die geringsten Probleme, einen Job zu finden - so wäre es meinen Eltern für mich auch am liebsten. Aber meine Talente liegen eben woanders; wobei ich im Grunde dasselbe wie mein Bruder gemacht habe, nämlich meinen Interessen und Neigungen nachzugehen, nur dass es bei ihm eben zufällig ein sehr gesuchter Bereich ist und bei mir halt nicht.

Ich habe für mich beschlossen, dass ich mein Ding durchziehe, weil ich letztendlich auch diejenige bin, die mit dem gewählten Studium/Beruf leben muss. Der Gegenwind und die Kritik meiner Eltern kränken mich durchaus immer mal wieder, es ist nicht einfach, wenn man nie wirklich das Gefühl hat, dass die eigenen Eltern stolz sind und einen voll unterstützen. Aber man kann sein Leben und so wichtige Entscheidungen wie den zukünftigen Beruf nicht nach der Anerkennung der Eltern ausrichten.
 

Benutzer86689  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo,

ich studiere auch Germanistik. Was hier bereits gesagt wurde, ist sicherlich richtig: Germanisten gibt es wie Sand am Meer, klassische Arbeitsplätze gibt es aber deutlich weniger als für andere Massenstudiengänge (wie Medizin oder BWL). Ich denke, dass die Zahl der Germanistikstudierenden vor allem deshalb so hoch ist, weil es für viele den Anschein hat, als wäre es ein Studium, das man so mit links absolvieren könne, man kann ja schließlich deutsch. Irgendwie durchkommen wird man da immer. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Kommilitonen mir erzählen, dass sie zum Lesen von Texten ja gar keine Zeit und Lust hätten. Wozu studiert man das dann?!

Hier vielleicht ein Denkanstoß: In meinem Tutorium frage ich die Erst- und Zweitsemester immer erst mal, was ihrer Meinung nach die Aufgaben germanistischer Forschung sind, was sie sich konkret von ihrem Studium versprechen und wohin sie damit (beruflich) einmal wollen. Viele wissen das gar nicht so genau, gerade auch was den Zweck der Germanistik an sich anbelangt und was sie damit zu tun haben. Das sind Fragen, mit denen sich viele Studenten erst viel zu spät auseinandersetzen, die aber ganz wesentlich sind, um ein persönliches Profil zu entwickeln.

Es geht gar nicht darum, schon mit Gedanken an ein konkretes Ziel ins Studium zu starten. Aber man muss früh anfangen, seine persönlichen Neigungen und Interessen herauszufinden. Zum einen, um sich aus der recht gleichförmigen Masse der übrigen Studenten abzuheben, zum anderen aber, um einen für sich sinnvollen Weg zu finden, mit Literatur umzugehen.

Vielleicht hilft es dir, einmal genauer darüber nachzudenken. Wenn du meinst, du willst in Richtung Journalismus oder in die Verlagsarbeit oder in den kulturellen Bereich: Probier's aus, mach ein Praktikum, knüpfe Kontakte, finde heraus, was dir Spaß macht. Je früher du das weißt, desto besser kannst du dein Studium darauf abstimmen und sinnvoller gestalten. Und desto selbstbewusster kannst du deinen Eltern gegenübertreten und ihnen zeigen, dass du dein Studium ernst nimmst, dass du dir Gedanken um deine berufliche Zukunft machst. Lass dich nicht verunsichern, Germanistik ist ein tolles Fach, aber dir muss auch klar sein, dass dir bei der großen Konkurrenz niemand etwas schenken wird.
 
T

Benutzer

Gast
Hey,

Ich bin jetzt 24 habe zwei jahre studiert und dann bagebrochen, weil ich so ähnlich dachte wie du.
Ich wusste nicht, was mir der Studienabschluss bringen soll.
Weil mir nichts besseres einfiel hab ich danach eine Ausbildung zur Köchin gemacht und Arbeite jetzt in einem Restaurant.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das der richtige Weg für mich ist, aber ich komm erstmal klar.
Ich bereue meine Entscheidungen aber auch nicht.
Ich habe auf meinen Umwegen sehr viel gelernt. Ich kann Japanisch, mein englisch ist sehr viel besser geworden und mein Wissen über Lebensmittel und Ernährung ist nun sehr umfangreich. und darauf bin ich stolz, auch wenn mir das gefühl etwas geschafft zu haben, noch irgendwie fehlt.

also ich rate dir deinen weg zu gehen, nicht den, den deine elter sehen. immer hin musst du dich in deinem eigenen leben wohl fühlen. und wenn das über umwege passiert, dann ist es eben so... denke ich zumindest.
 

Benutzer77893 

Meistens hier zu finden
Ich weis nicht ob das schon geschrieben wurde, das wichtigste es ein Ziel zu haben und das beste ist, wenn das Ziel ein konkreter Beruf ist! Egal wie du am Ende dann dort hin gelangst! Wenn du also dein Sorgen los werden willst, überleg dir gut was für ein Beruf du machen willst. Mach ein Praktikum oder noch besser ein Studentenjob in diesem Bereich, damit du dir sich bist das du das machen willst! Und dann mach dir einen sinnvollen Plan, meistens ist dafür leider eben ein reines Germanistikstudium nicht sinnvoll (Wie auch andere reine Fächer z.B. Physik, Mathe, etc.), was aber nicht heißt, dass sie nicht Sinnvoll zu Anfang eines Studium sind, ganz im gegenteil! Aber am Wichtigsten ist halt nur das Ziel, der Job/Beruf am Ende, natürlich musst du dir auch Gedanken machen ob es diesen Job dann noch gibt, wenn du fertig bist. :smile:
Wähl aber bitte nie ein Beruf nur weil er gut bezahlt, jemand es sich so wünscht oder weil man angeblich am Ende immer eine Stelle bekommt.

Das würde auch die Angst deiner Eltern nehmen, wenn du ihnen überzeugt sagen kannst, was du am Ende machen willst!

Egal wie es weiter geht, an Teoh siehst du, das auch kein optimaler weg zum Job, ein Studium im Interssensbereich durchaus Sinnvoll ist, nur muss man dann auch die Kurve rechtzeitig kriegen und eben nach ca. 2 Jahr das Studium abbrechen oder sicher erfolgreich beenden.
 

Benutzer102677 

Sorgt für Gesprächsstoff
Vorerst: Ein Geheimrezept für "den" beruflichen Erfolg gibt es nicht.
Ich habe Freunde, die, obwohl sie etwas Lukratives (d.h. Technisches und somit "Handgreifliches" und "Gefragtes") studiert haben bzw. studieren, Angst hatten bzw. haben, einen passenden Beruf zu finden, erfolgreich zu werden, o.ä.
Kein Studium der Welt, keine Ausbildung der Welt kann dir Erfolg und absolute Sicherheit garantieren.
Mit einem Studium erhöhst du deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt lediglich.

Das soll dich aber nicht verschrecken! :zwinker:
In unserem Alter (ich zähle mich einfach mal dazu :zwinker:) ist es normal, ein wenig Angst vor der Zukunft zu haben.
Du bist also schon mal nicht alleine :smile:

Das Passende für einen zu finden ist nicht einfach.
Hast du schon mal an einer Berufsberatung teilgenommen? Da wird man versuchen herauszufinden wo deine Stärken und Schwächen liegen, welche Interessen du hast und ob du möglicherweise verborgenen Talente in dir schlummern hast.

So wie sich das anhört hast du aber bereits etwas gefunden was dich interessiert!?
Germanistik hört sich zunächst natürlich nicht besonders toll an (im Vergleich zu Medizin wie du sagst), vor allem in den Ohren sorgender Eltern. Diese Tatsache soll dich aber nicht einschüchtern :zwinker: Denn: Der Großteil der so urteilenden Leute weiß gar nicht was das überhaupt bedeutet.
Weißt DU was du mit dem Studium alles anstellen kannst?
Einige Beispiele hast du jetzt ja bereits gehört. Kannst du dir da etwas vorstellen?

Wie bereits ein Vorgänger geschrieben hat, ist es gerade bei solchen Studiengängen (mit vielen Konkurrenten) wichtig, einen roten Faden erkennbar zu machen.
Am einfachsten geht das, wenn du dir ein Ziel suchst, auf welches du hinarbeiten möchtest.
Du kannst es aber auch so machen wie ich und dich erstmal mit den Themen in deinem Studium auseinandersetzen, die dich am meisten interessieren, und dabei darauf achten, dass jene Themengebiete irgendwie zusammenhängen. Deine Praktika wählst du nach ähnlichen Gesichtspunkten und traust dich auch mal etwas zu tun, worüber du dir noch nicht so ganz im Klaren bist, ob du dafür geeignet bist. Selbst ein Scheitern kann ein wichtiger Fortschritt auf dem Weg zum noch unbekannten Ziel sein!

Ich studiere auch ein Fach, welches hoffnungslos überlaufen ist und angeblich keine Zukunftschancen bietet. Gleichzeitig stelle ich die Tatsache in den Raum, dass ich bereits zwei Jobanfragen (eine nicht ganz so lukrative, dafür eine umso wunderbarere) hatte.
Dabei hab ich noch gar keinen Abschluss.
 
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