Zu große Schamlippen/ Op

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Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Ich hab mir da als Mann noch nie Gedanken gemacht. Schamlippen sind einfach so, wie sie sind und bei jedem anders. Hab mir noch nie gedacht, die wären hässlich oder schön. Aber wenn du da so ein tiefliegendes Problem damit hast, geh zum Doc und lass sie korrigieren. Alternative ist, ewig lang irgendwo beim Therapeuten die Sache besprechen und damit klar kommen. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Ist meine Erfahrung mit Psychologen und Therapeuten. Erst mal den richtigen finden, kennenlernen, alle paar Wochen ne halbe Stunde treffen, abwarten, schauen was passiert etc. Das Problem wird sicher nicht durch eine Sitzung gelöst werden sondern der Weg zur "Selbstakzeptanz" ist ein langer Prozess.
Aber auch der Erfolg einer OP ist nicht garantiert, danach kann auch etwas nicht so sein wie erwartet.
 

Benutzer174589 

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Icing spreche much nicht generell gegen OPs dieser Art aus, aber wenn dem ganzen fehlende Selbstakzeptanz zugrunde liegt und diese nur in einem langen Prozess erlangen kann, dann wird das kaum durch eine OP gelöst.


Das ist doch in den meisten Fällen der Grund.
Und ich würde wagen zu behaupten, dass Menschen damit durchaus glücklich werden.
 

Benutzer174589 

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Dass Menschen womit glücklich werden?

Mit /durch entsprechende Eingriffe. Auch wenn selbige aufgrund mangelnder /fehlender Selbstakzeptanz durchgeführt werden.

Letzteres ist mMn der häufigste Grund, warum solche Eingriffe überhaupt ausgeführt werden.

Und es ist natürlich äußerst individuell zu definieren, ab wann Selbstakzeptanz zu gering ist oder überhaupt eine Rolle spielt.

Ist es mangelnde Selbstakzeptanz, wenn ich mir eine hässliche OP Narbe richten lasse?
Oder ist es nur mangelnde Selbstakzeptanz, wenn ich meinen Körper nicht annehme, wie er gewachsen ist?
Ist es mangelnde Selbstakzeptanz, wenn eine Frau ihre Brust nach dem stillen mehrerer Kinder straffen lassen möchte?

Jeder setzt für sich Grenzen anders.
 

Benutzer180555  (48)

Klickt sich gerne rein
Meine Partnerin hat sich immer über ihre kleinen Brüste beklagt, sie sei keine richtige Frau. Ich hab immer wieder versucht ihr das Gefühl zu geben, dass sie für mich absolut eine "richtige" Frau ist. Dennoch war das für sie so belastend, dass sie sich einer OP unterzogen hat.
 

Benutzer174589 

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Ich hab /hatte genug mit entsprechenden Menschen zu tun. Die Gründe kannst du runterbrechen auf physische und psychische Beschwerden. Letztere sind grundsätzlich ein Problem mit Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz.

Um zu klären, ob hier die Gefahr besteht, dass die TE auch nach der OP weiterhin Probleme mit ihrem Körper haben wird, sind wir hier wohl nicht fähig. Selbst wenn Experten anwesend wären, dann würde die Informationsdecke viel zu dünn sein um das zu bewerten und ehrlich gesagt finde ich es schlicht übergriffig das zu tun.

Ein guter, plastischer Chirurg zum Beispiel, kennt die Thematik seiner Patienten um längen besser.

Und eine OP ist eine OP, ich weiß nicht, wo für dich persönlich der Unterschied zwischen einer Schamlippen Verkleinerung und einer Nasenkorrektur liegen, aber das braucht ebenfalls nicht hier diskutiert werden, wenn die TE doch morgen ihren Termin hat. Da wird der Fachmann sie über mögliche Risiken informieren.
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Es gibt unterschiedliche Gründe, warum sich Menschen einer Schönheits-OP unterziehen.

Die Frage ist auch nicht, ob es mangelnde Selbstakzeptanz ist oder nicht, sondern wie stark diese ausgeprägt ist. Und das ist wiederum abhängig von der Risikobewertung des Eingriffs (invasiv ja /nein, reversiv ja/nein, mögliche Nebenwirkungen). Und somit sind Dinge wie Haare färben, Körperenthaarung, Botox, Lippen aufspritzen, Nasenkorrektur, Liposuktion, Korrekturen am Genital selbstverständlich unterschiedlich zu bewerten.

Aber lies mal Studien bzw sieh dich mal in den psychotherapeutischen Praxen um. In der Regel ist das Problem nicht alleine durch eine OP zu lösen.
Ich denke nicht, dass eine Betroffene solch eine objektive Risikobewertung vornimmt. Würde man das Thema "Schönheit" bzw. Selbstakzeptanz objektiv betrachten, gäbe es das Problem ja gar nicht.
 

Benutzer174589 

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noch dazu bei einer so heiklen Stelle wie den Schamlippen.

Was ist daran heikler als an einer Nase oder einer Brust oder einem Lifting oder einer Bauchdeckenstraffung?
Kannst du das irgendwie belegen, dass das "gefährlicher" ist, als irgendwas anderes?
Hab ich noch nie gehört, gesehen oder gelesen, mag ja sein, dass du Belege hast.

Das ist jedenfalls seine*ihre Pflicht.

Deshalb hat die TE doch morgen einen Termin.
 

Benutzer161012 

Öfters im Forum
Die Situation belastet mich sehr, und auch wenn ich einen Partner hätte, dem das gefällt, könnte ich wohl nie Hemmungslos sein.
Das stellst du dir so vor, aber natürlich kann - wird - es ganz anders sein. Wenn du einen Weg findest, diese Hemmungen zu unterdrücken und positive Erfahrungen machst, kann es sehr gut sein, dass du dich schneller "öffnest" als du dir es jetzt rein theoretisch vorstellen kannst.
Was du brauchst ist Mut und Selbstbewusstsein. Und das kommt m.E. nach mit positiven Erlebnissen.
Diese Erlebnisse musst du aber auch zulassen und nicht von vornherein negieren.
Auch wenn mir jemand total gut gefällt, sobald es in die Richtung geht, kommt bei mir die Blockade und ich flüchte.
Sicher, dass dies der einzige Grund ist? Wovor hast du noch Angst?
Hier haben dir alle Männer bestätigt, dass deine Furcht, es könnte ihm nicht gefallen, vollkommen unbegründet ist. Mach doch kleine Schritte. Nicht gleich Sex, und wenn dann Licht aus...
Mir scheint eher, du begründest deine Beziehungsangst mit deinem vermeintlichen körperlichen "Defizit", um dich dem wahren Grund nicht zu stellen. Könnte da was dran sein?
In dem Falle hilft dir auch keine OP sondern eine Form von Verhaltenstherapie.
Denk doch mal in diese Richtung.
 
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Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Gerade in diesen Corona-Zeiten, wo jeder Arzt händeringend gebraucht wird, finde ich den Gedanken an eine Intim-Schönheits-OP geradezu absurd. Haben wir keine anderen Sorgen? :schuettel:
 

Benutzer172046 

Sehr bekannt hier
Haben wir keine anderen Sorgen?
Gerade in Corona, wo die soziale Bestätigung von außen oft fehlt und man sehr viel für sich ist, finde ich es umso wichtiger, mit der einzigen Person die einem meist noch Gesellschaft leisten kann, nämlich sich selbst, im Reinen zu sein.

Die TS ist dies offensichtlich nicht, in einem recht extremen Ausmaß, was ich tatsächlich für ein ziemlich wichtiges Problem halte.
Es geht der TS nicht um ein bisschen "ach, könnte man ja mal machen lassen", sondern hier besteht von dem, was sich aus ihren Beiträgen lesen lässt, ein großer Leidensdruck, der ihr ihren Alltag erschwert.
Ob dieser mit einer OP behoben werden muss und kann, kann und sollte sie mit Hilfe entsprechender Beratung für sich entscheiden - ich vertraue da aber auch auf den Verstand der entsprechenden Ärzte, eine OP als unnötig oder nicht einzustufen.
 

Benutzer174589 

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