Wundervolle Beziehung... außer dem Sexualleben!

Benutzer1515  (41)

Previously MrX
Hallo Alopex,

Ich vermute sie wollte dich mal wieder abspeisen in der Hoffnung den Sex in den nächsten Tagen wieder ablehnen zu dürfen, weil du die letzten Tage "ran durftest". Zieh deinen Plan durch.
Ich hab echt großen Respekt vor dir, dass du so geduldig bist. Ich wäre das nicht...
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Also bei mir hat sich jetzt eine zentrale Botschaft, die ja schon immer in meinem Kopf rumgelungert hat, ... [und der Rest Deines Plans]
Sorry, aber: warum beendest Du nicht gleich das Ganze? Glaubst Du im Ernst, mit diesem Kindergartenverhalten wirst Du irgendetwas zum Besseren wenden? Gibst Du mir nicht täglich 2 Mal Sex kuschle ich nicht mehr mit Dir oder auch, anders gesagt: gibst Du mir nicht Dein Förmchen, bekommst Du nicht mein Schäufelchen.
Wenn Ihr eine Chance haben wollt, dann nur, wenn Ihr das Problem gemeinsam angeht. Wie das bei Dir aussieht, hast Du ja paar Beiträge später ziemlich deutlich klargemacht: Donnerstag hattet Ihr Sex, heute morgen, also 2 Tage später, auch wieder. Und paar Stunden später dann:
Später am Tag kam die Lust in mir wieder hoch und mit dem tollen Gefühl vom Morgen kam ich wieder an, schlug ihr vor ob wir uns nicht gegenseitig verwöhnen wollen (ohne dass ich in sie reingehe, es war bei ihr nämlich etwas gereizt). Da war dann aber alles wie früher, sie hat abgeblockt, auf meine Fragen "warum" kam egtl keine eindeutige Antwort außer "ich muss gleich noch lernen" und nachdem ich hartnäckig (aber nett) geblieben bin und ihr wiederholt erklärt hab, dass ich so Lust drauf habe und sie es doch auch mag kam ihre typische Reaktion mit wegdrehen und "Schaaaatz.." Es kam noch "Können wir nicht einfach chillen?" Hab erstmal nicht nachgelassen, dann hat sie versucht mich zu ignorieren und über andere Sachen laut nachzudenken.
Erstmal Glückwunsch, wie konsequent Du Deinen Plan durchziehst :confused:! Aber Dein Verhalten? Für mich fällt das unter "heftigst Bedrängen". Du würdest es Dir und ihr um ein Vielfaches einfacher machen, wenn Du ein einziges "Nein" einfach akzeptieren würdest. Aber bei dem, was Du da abziehst, solltest Du Dich eher wundern, dass Ihr überhaupt ab und zu nochmal Sex habt.

Ich weiß, auch in dieser Geschichte sehe ich es anders, als die Meisten hier, aber ich lese eigentlich immer nur, dass Du drängst, bettelst, sauer wirst und v.a. ihr die alleinige Schuld an Allem gibst. Was ich nicht einmal höre, ist, dass Du Dir Gedanken darüber machst, warum sie so handelt und fühlt.
Sie redet nicht mit Dir über das Thema Sex? Kann ich verstehen, würde ich auch nicht, wenn jemand so impertinent und fordernd nachbohrt. Ich sehe das nämlich so, dass Du durch Deine präventive Vorwurfshaltung ihr gar nicht die Chance lässt, sich auch mal so zu äußern, dass Du es nicht direkt als Angriff auf Deine Männlichkeit ansiehst. Kommunikation funktoniert anders, und wenn Du das nicht lernst, werdet Ihr auch dieses Problem nicht in den Griff bekommen.
Ebenso auch, wenn Du nicht lernst, dass es noch viele körperliche Nuancen zwischen sich-nicht-berühren und Sex gibt. Ja, es kann z.B. durchaus schön für sie sein, wenn sie sich an Dich ankuschelt, ohne zwei Sekunden später Deine Hand zwischen ihren Beinen stecken zu haben. Und ja, vll hat sie viel öfter Lust auf Nähe, aus dem Sex enstehen kann, wenn sie weiß, dass es nicht immer zwingend sein muss und sie sich nicht jedesmal rechtfertigen und überflüssige "Warum?"-Fragen beantworten muss.

Aber wenn Du Dir eh schon so sicher bist, dass sie niemals so oft Lust haben wird wie Du, dann höre auf, Zeit und Nerven in solche Beziehungskämpfe zu stecken, sondern beiss einmal in den saueren Apfel, aber sei dann frei, Dir eine Frau zu suchen, die besser zu Dir passt. Und gib ihr die Chance, jemanden kennenzulernen, der ihr Luft lässt, ihre Sexualität zu entwickeln und auszuleben.
 
M

Benutzer

Gast
Ich kann mich Mark11 nur anschließen, dein letzter Post rückt die Situation in ein völlig anderes Licht.

Dir wurde hier mehrfach geraten, ein sachliches Gespräch zu suchen und im Rahmen dieser Unterhaltung von ihr eine gewisse Offenheit einzufordern. Damit hat dein jüngstes Vorgehen allerdings herzlich wenig zu tun.

Wünschenswert wäre gewesen, in einer nicht-sexuellen Situation die Problematik anzusprechen und konstruktiv Ursachenforschung zu betreiben, d.h.

- Warum hat sie so selten Lust? Machst du etwas falsch oder handelt es sich um ein generelles Problem?
Vermisst sie etwas in eurem Sexualleben?
- Ist ihr Sexualität und Körperlichkeit unangenehm? Wenn ja, warum? Fühlt sie sich nicht attraktiv? Hat sie
Angst davor, sich komplett fallenzulassen?
- Kannst du an deinem Verhalten etwas ändern, das eventuell dazu beiträgt, dass sich ihrerseits wieder
Lust entwickelt?
- Warum findet sie so viele Dinge, die mit Sexualität zusammenhängen, widerlich? Hat sie in vorherigen
Beziehungen schlechte Erfahrungen gemacht?
- Hatte sie schon mal einen Orgasmus?
etc. etc. etc.

Anstattdessen gehst du her und bedrängst und belästigst sie, rückst ihr auf die Pelle, forderst sexuelle Handlungen ein, bleibst hartnäckig und impertinent.
Glaubst du, dass du mit diesem Verhalten bei IRGENDEINER FRAU Lust entfachen könntest?
Indem du hergehst und sagst "Hey, Bock ein bisschen rumzufummeln?" Platter geht's ja wohl nicht.
Wenn das deine übliche Vorgehensweise ist, dann verwundert es mich nicht, dass sie so selten mit dir schlafen möchte.

Wenn ich in der Stimmung für Sex mit meinem Partner bin, er aber grad in einer Alltagssituation ist, in der er vermutlich ganz andere Dinge im Kopf hat, dann nähere ich mich langsam an und versuche, ihn zu verführen. Durch Zärtlichkeiten, durch Berührungen, durch Gesten, die dazu führen, dass auch seinerseits Lust entsteht.

Deine "Taktik" ist schon mehr als grenzwertig, man könnte da auch an ganz böse Begrifflichkeiten wie "sexuelle Belästigung" denken. Wenn sie dir signalisiert, dass sie keinen Bock auf Intimität hat, dann musst du das in der akuten Situation akzeptieren. So sehr ich deinen Wunsch nach mehr Feuer in der Kiste nachvollziehen kann, aber DAS ist sicherlich nicht der Weg...
 

Benutzer90422 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann mich Mark nur anschließen.
Wenn ich von mir ausgehe, dann würde es mir an Stelle deiner Freundin auch oft zu viel. Manchmal will ich einfach nicht, weder Sex noch "begrapscht werden" und je heftiger Mann mich dann bedrängt und nach Gründen fragt, desto weniger Lust habe ich.
Außerdem nimmst du auf diese Weise deiner Freundin wirklich die Möglichkeit, selber aktiv zu werden, weil du ja anscheinend beim kleinsten Körperkontakt schon aktiv wirst.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Also ich sehe das auch so, dass mich meine Freundin mit ihrem Verhalten manipuliert. Sie tut es vielleicht nicht absichtlich oder gar mit bösen Absichten, aber sie tut es. Sie erreicht ihr Ziel (dass ich nicht so oft ankomme, aufhöre über sex zu reden, keinen blowjob haben will etc) ja genau, in dem sie mit ihrem Verhalten Schuldgefühle in mir erzeugt, mich dazu bringen will meine Wünsche als moralisch unkorrekt anzusehen und sich als Opfer hinstellt. Wenn das nicht manipulativ ist, verstehe ich vielleicht das Wort nicht ganz :zwinker:
Ich habe übrigens auch ein Buch gelesen, wie man Manipulationen entgegen kommen kann, ohne dass die Gemüter aufkochen ("Sag nein ohne Skrupel"), aber die offenen Fragen (was genau stört dich daran, warum willst du das nicht, wie fühlst du dich dabei usw) bringen mich eben nicht weiter.

Deshalb würde es schon helfen, wenn ich mich erstmal weniger "verfügbar" mache, weil sie dann ja wirklich von sich aus auf mich zukommen muss. Und sie weiß ja sehr gut darüber bescheid, wie ich über Sex in unserer Beziehung denke :zwinker: Sie wird wissen, welcher Weg funktioniert.
Aber ich will auf jeden Fall dieses offene Gespräch mit ihr und endlich mal erfahren, was in ihrem Köpfchen denn da vorgeht! Wenn ich vorher mein eigenes Verhalten ändere für eine Weile (so wie von kokomo angesprochen), erhöht es vllt den Stellenwert dieses Gesprächs auch für sie. Jetzt hat sie keine Bedenken, sich da einfach zu verweigern und nicht zu antworten, weil sie weiß dass ich sie ja liebe, bei ihr bleibe und nach dem nächsten Sex eh alles wieder gut ist...

kleines Update aus dem Leben: Ich lag ja die ganze Woche krank im Bett, seit gestern gehts aber merklich bergauf und heute war ich egtl ganz fit. Das letzte Mal hatten wir glaub letzten Donnerstag Sex. Für mich also sehr lange ^^ Heute lagen wir morgens beim Frühstück auf der Couch, haben ne Folge Scrubs geschaut und danach hab ich angefangen sie zu küssen und meine Hand ging dann irgendwann zwischen ihre Beine. Dazu muss man sagen, dass ich auch schon gestern Abend so angekommen bin, sie da aber zu müde etc war. Heute hat sie es zugelassen und dann auch aktiver als sonst mitgemacht (mit ihren Händen). Der Sex war klasse, sie hat etwas mehr Lust und Leidenschaft gezeigt als sonst und war mit ihren Händen aktiver, um mich zum Höhepunkt zu bringen. Insgesamt war sie "etwas" aktiver als sonst, was ja schonmal gut ist. Ich hab ihr das danach auch so gesagt, dass es toll war und es mir gefallen hat, wie sie mich mit der Hand unterstützt hat und ihre Leidenschaft mehr gezeigt hat. Auf meine Frage, ob es für sie irgendwie anders war, kam irgendsowas wie "weiß nicht, vllt weil wir so lange nicht mehr hatten" dann aber auch der Zusatz "aber der Sex war sehr gut" :smile:
Später am Tag kam die Lust in mir wieder hoch und mit dem tollen Gefühl vom Morgen kam ich wieder an, schlug ihr vor ob wir uns nicht gegenseitig verwöhnen wollen (ohne dass ich in sie reingehe, es war bei ihr nämlich etwas gereizt). Da war dann aber alles wie früher, sie hat abgeblockt, auf meine Fragen "warum" kam egtl keine eindeutige Antwort außer "ich muss gleich noch lernen" und nachdem ich hartnäckig (aber nett) geblieben bin und ihr wiederholt erklärt hab, dass ich so Lust drauf habe und sie es doch auch mag kam ihre typische Reaktion mit wegdrehen und "Schaaaatz.." Es kam noch "Können wir nicht einfach chillen?" Hab erstmal nicht nachgelassen, dann hat sie versucht mich zu ignorieren und über andere Sachen laut nachzudenken. Irgendwann kam dann "ich bin jetzt müde" und sie wurde schläfrig und hat sich an mich gekuschelt. Ich hab während dieser Tirade nachgelassen auf Sex zu gehen, mir gesagt "bringt nichts mehr, mach einfach was nettes für sie" und am Ende nur ihr Haar gestreichelt und sie im Arm gehalten. Sie war auch wirklich müde und ist kurz eingeschlafen.Bin ihr jetzt nicht böse dass sie nicht auf meinen Wunsch eingegangen ist, ich muss ihren Wunsch ja auch genauso respektieren, dass sie halt nur zusammen kuscheln will grade. Außerdem hatten wir schon Sex heute.

Also ich weiß nicht ob ich einfach schon jetzt auf ein offenes Gespräch gehen soll, wo ich ihr alles klar erkläre und sage dass es so nicht weitergeht, sie sich öffnen/mit sich beschäftigen muss etc. Oder ob ich mich erstmal, wie oben beschrieben, über ein paar Wochen hinweg "weniger verfügbar" mache. Bin jetzt am abwägen, ob der Aufwand sich für die Wirkung lohnt ^^
Nach dem Sex heute morgen bin ich heißer denn je darauf :grin:

Gruß Alopex

bist du da nicht ein wenig über das ziel hinausgeschossen? wenn du sagst, dass deine freundin selten lust hat und sie an dem tag schon sex mit dir hatte halte ich es nicht für clever es so nachdrücklich ein 2. mal zu probieren. immerhin hat sie dich ja an dem tag schon "rangelassen" (ja ich weiß das das eine falsche denke ist, aber sie denkt nunmal so) und du bestrafst sie danach damit indem du sie so bedrängst.

so verstärkst du nur ihre negative konditionierung auf sex, die sie nunmal leider hat. denn sie denkt jetzt: "wenn ich ihm einmal sex gebe kommt er direkt wieder an und wird noch aggressiver". das führt dann eventuell dazu, dass sie lieber gar keinen sex hat.

du solltest schon ein wenig intelligenter agieren. gerade dieses nachfragen warum sie keine lust hat ist völlig überflüssig. weil du sie nicht geil machst in dem moment- ganz einfach.
 

Benutzer128729  (32)

Sorgt für Gesprächsstoff
Danke erstmal für die Meinungen! :smile:

Gibst Du mir nicht täglich 2 Mal Sex kuschle ich nicht mehr mit Dir
Davon ist überhaupt nicht die Rede, falls du meine Beiträge gelesen haben solltest. Es geht mir nicht einfach um die Häufigkeit, sondern dass sie aktiver ist!
Donnerstag hattet Ihr Sex, heute morgen, also 2 Tage später, auch wieder. Und paar Stunden später dann:
Sorry für die unklare Ausdrucksweise, es war letzten Donnerstag, also vor 9 Tagen :zwinker:

Und Mark11(und die zugestimmt haben): ja man könnte sagen, ich bedränge sie. Wenn eine Frau nein sagt, dann sollte man das doch akzeptieren?! Ich lüsternes Schwein, denke immer nur an meinen eigenen Trieb, anstatt einfach darauf zu warten, dass sie Lust auf Sex kriegt und es signalisiert. Und wann ist das der Fall? . ..ja genau, NIE!
Ok dass ich jetzt am gleichen Tag nochmal wollte war vielleicht kein gutes Beispiel für mein Problem hier, aber so läuft es ja auch ab, wenn wir 2,3,4 Tage keinen Sex hatten.Und ich springe niemals einfach so los oder sage einfach ohne entsprechende Einführung "wollen wir sex haben?". Ich fange immer langsam und gemütlich an, küsse sie verführerisch, sage ihr ganz viele Komplimente zu ihrem Aussehen, zu ihrer Art. Ich streichle zärtlich über ihren Hals, ihre Arme, Bauch, Rücken, Brüste, Beine, Po. Erst nach mehreren Minuten davon versuche ich, da unten zu streicheln.Ich gebe mir so viel Mühe und bin so liebevoll dabei wie es halt geht. Ich mache das, was ManonLescaut mir vorwirft, nicht zu tun:
Wenn ich in der Stimmung für Sex mit meinem Partner bin, er aber grad in einer Alltagssituation ist, in der er vermutlich ganz andere Dinge im Kopf hat, dann nähere ich mich langsam an und versuche, ihn zu verführen. Durch Zärtlichkeiten, durch Berührungen, durch Gesten, die dazu führen, dass auch seinerseits Lust entsteht.
Mein Problem ist: auf diese ersten Stadien der "Verführung" kommt nicht die entsprechende Reaktion, sie zeigt mir nicht dass es sie anturnt usw. Und meistens wird dann bei der Station zwischen ihren Beinen die Hand weggezogen. Ich habs ihr schon gesagt, dass sie mich daran zweifeln lässt, ob ich überhaupt attraktiv, sexy und gut verführen kann und ob es ihr gefällt. Alles sei gut und ich wecke auch oft die Lust in ihr, meint sie. Nur, weil ich einfach kein Feedback dazu kriege wenn ich es mache, passiert es doch öfters, dass ich einige dieser Schritte überspringe und schneller da unten bin.

Ebenso auch, wenn Du nicht lernst, dass es noch viele körperliche Nuancen zwischen sich-nicht-berühren und Sex gibt
Petting, Streicheleien, zärtliche Berührungen, Kraulen, Küsse auf den Körper, Massagen - ich liebe alle diese Dinge, sie wecken aber auch alle die Lust in mir (außer wenn die Massage nicht in diese Richtung geht) und deshalb mag ich die Dinge ja auch.
Wenn wir einfach nur zusammen rumliegen, kann das auch schön sein. Aber ich mag es nicht, dann einfach "nichts" zu tun. Man kann sich doch kraulen oder auch streicheln. Aber ich liege öfters auch einfach so und behalte die Hände für mich (weil sie es mag). Aber mich turnt sehr viel an ihr an, und erst recht wenn sich unsere Körper berühren.
Vielleicht ist das auch einfach eine Eigenart von mir, die mit Schuld für das Problem ist: Ich möchte meine Lust wenn sie hochkommt auch zeigen und wenn sie nicht jedes Mal erwidert wird, ist es ja okay. Aber ich will, dass sie in den meisten Fällen erwidert wird, bei uns ist das kaum der Fall!

Und ich mache mir Gedanken, warum sie keine Lust auf Sex hat. Und meine Theorie ist, dass sie sich einfach nicht so mit ihrem Körper auseinander gesetzt hat, dass sie ihre Sexualität gut kennt. Sie hat wegen sehr vielen Sachen Stress, auch das ist ein Faktor. Es ist oft gereizt bei ihr (wofür ich sie auf keinen Fall verantwortlich mache, es ist halt irgendeine gesundheitliche Sache). So das war es zu den Gründen, die ich (in meinem Kopf) bei ihr vermute, die bei ihr liegen. Und ich kann verstehen "warum" sie so handelt wie sie es tut! Aber mein Problem ist doch, dass genau DAS mich stört und ich es nicht hinnehmen will...

Du sagst, ich sehe die Schuld nur bei ihr. Kommen wir dazu.
Es kann sein, dass ich einfach zu oft ankomme und sie sich nicht entfalten lasse. Wie ich im ersten Post glaube ich schon geschrieben hatte, ändert es nichts, wenn ich ein paar Tage lang nichts mache.
Ich gebe mir viel Mühe, ein fürsorglicher und liebevoller Freund zu sein, der auf ihre Bedürfnisse (jetzt mal Sex außen vor) eingeht und sich um sie kümmert. Attraktiv findet sie mich auch, ich turne sie nicht ab bei meinen Verführungsversuchen (außer wenn ich für sie zu fordernd bin).
Was könnte es noch geben? Ich frage sie ja auch oft, ob ich was anders machen kann. Sie sagt ich mache alles sehr gut.. :frown:

Ich frage sie auch in nicht-sexuellen Situationen über das Thema oder warum sie keine Lust auf Sex hat. Meistens aber nachdem wieder sowas vorgefallen ist (ich komme an, sie weist mich ab). Und natürlich rede ich in diesem Zeitpunkt darüber, ich sehe nicht den Grund, wieso das so verwerflich sein sollte?! Die Unzufriedenheit kommt eben in diesen Momenten und da spreche ich es aus.

@Luci: wie gesagt hatte ich es ja schon versucht, passiver zu werden. Dann bleibt sie einfach auch passiv und es passiert nichts. Und wenn ein Mann zu dir immer wieder aufs Neue zärtlich und verführerisch ankommt und in den allermeisten Fällen leidenschaftslos abgewiesen wird, ist meine Reaktion als Mann eben, dass ich es hartnäckiger versuche!

So irgendwie hab ich jetzt den Faden verloren, aber auf jeden Fall haben die Antworten auf meinen letzten Post jetzt das Verhalten meiner Freundin bestärkt und ich komm mir grad ziemlich scheiße und pervers vor. Ich melde mich lieber morgen nochmal mit frischen Gedanken, jetzt gehts erstmal schlafen :zwinker:
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Es geht mir nicht einfach um die Häufigkeit, sondern dass sie aktiver ist!
Doch, dafür betonst Du das zu oft.
Sorry für die unklare Ausdrucksweise, es war letzten Donnerstag, also vor 9 Tagen
OK :zwinker:.
ja man könnte sagen, ich bedränge sie
Schön, dass Du es sagst! :zwinker: Eigentlich könnten damit alle weiteren Kommentare überflüssig sein. Aber nein, da kommt ja noch 'was:
Ich lüsternes Schwein, denke immer nur an meinen eigenen Trieb, anstatt einfach darauf zu warten, dass sie Lust auf Sex kriegt und es signalisiert. Und wann ist das der Fall? . ..ja genau, NIE! Ok dass ich jetzt am gleichen Tag nochmal wollte war vielleicht kein gutes Beispiel für mein Problem hier, aber so läuft es ja auch ab, wenn wir 2,3,4 Tage keinen Sex hatten
Du hast Dich schon ziemlich gut in der Opferrolle eingerichet, oder? Ist ja auch zu bequem: Du armer Mann sitzt da mit Deinem Dicken und sie trägt die Schuld an Allem. Wirklich perfekte Vorraussetzungen, um das Problem in den Griff zu bekommen. :rolleyes: Sprich: wieder eine Athmosphäre in Eurer Beziehung zu schaffen, in dem sie sich auch wieder wohl fühlen und Lust entwickeln kann.
Und ich springe niemals einfach so los oder sage einfach ohne entsprechende Einführung "wollen wir sex haben?"
Und was war heute Nachmittag? :confused:
Ich fange immer langsam und gemütlich an, küsse sie verführerisch, sage ihr ganz viele Komplimente zu ihrem Aussehen, zu ihrer Art. Ich streichle zärtlich über ihren Hals, ihre Arme, Bauch, Rücken, Brüste, Beine, Po. Erst nach mehreren Minuten davon versuche ich, da unten zu streicheln.
Sprich: Du spulst also immer das gleiche, immer wiederkehrende langweilige Schema ab. Na, da haben wir doch gleich noch eine mögliche Ursache für Ihre Unlust gefunden.
Mein Problem ist: auf diese ersten Stadien der "Verführung" kommt nicht die entsprechende Reaktion, sie zeigt mir nicht dass es sie anturnt usw.
Jo. Würde bei mir auch nix auslösen, wenn ich zu einem bestimmten Zeitpunkt schon weiß, wo Deine Hand in 5 Sekunden, in einer Minute landet. s.o.
Und meistens wird dann bei der Station zwischen ihren Beinen die Hand weggezogen. Ich habs ihr schon gesagt, dass sie mich daran zweifeln lässt, ob ich überhaupt attraktiv, sexy und gut verführen kann und ob es ihr gefällt. Alles sei gut und ich wecke auch oft die Lust in ihr, meint sie. Nur, weil ich einfach kein Feedback dazu kriege wenn ich es mache, passiert es doch öfters, dass ich einige dieser Schritte überspringe und schneller da unten bin.
Und nochmal: Du scheinst nur ein Schema zu haben. Aber klar auch ein Riesen-Kritikpunkt an sie: sie sollte gefälligst den Mund aufmachen, was sie wirklich will und was nicht. Nur könnte ich mir auch vorstellen, dass sie überhaupt keine Lust hat, Dir mal offen zu sagen, dass sie Deine Fummeleien langweilig findet bei Eurer eh schon schlechten Kommunikation.
Vielleicht ist das auch einfach eine Eigenart von mir, die mit Schuld für das Problem ist: Ich möchte meine Lust wenn sie hochkommt auch zeigen und wenn sie nicht jedes Mal erwidert wird, ist es ja okay. Aber ich will, dass sie in den meisten Fällen erwidert wird,
Teil 1 kann ich gut nachvollziehen und finde es auch eine gute Einstellung (ist nicht ironisch!). Teil 2 deckt wieder das ganze Dilemma auf: "Du willst..." Sorry, aber so läuft das Leben nicht. Oder eben Eure Beziehung nicht. Auf lange Sicht kann eine Beziehung nur funktionieren, wenn man sich in allen Differenzen irgednwo in der Mitte treffen kann. Klappt das nicht, wird auch die Beziehung bald am Ende sein.
Und meine Theorie ist, dass sie sich einfach nicht so mit ihrem Körper auseinander gesetzt hat, dass sie ihre Sexualität gut kennt.
Das ist Deine Theorie. Hast Du denn mal mit ihr über diese Deine Theorie gesprochen? Habt Ihr überhaupt schonmal über Eure Sexualität gesprochen? Ohne Vorwürfe und Schuldzuweisungen? Würde sie diese Frage mit "Ja" beantworten?
Es ist oft gereizt bei ihr (wofür ich sie auf keinen Fall verantwortlich mache, es ist halt irgendeine gesundheitliche Sache)
Irgendeine??? Sie ist Deine Freundin und Du weißt es nicht? Ich verweise noch einmal auf das Thema Kommunikation. Aber auch: Interesse zeigen für den Anderen, an seinem Leben und seinen Problemen teilhaben.
So das war es zu den Gründen
Das war Alles? Eine Theorie aus Deinem Kopf und eine irgendwas-Sache? Tut mir sehr leid, aber auch das zeigt mir, dass Du Dich kein Stück mit den Ursachen beschäftigt hast, sie Dir anscheinend sogar egal sind, denn, siehe oben: "ich will..."
Es kann sein, dass ich einfach zu oft ankomme und sie sich nicht entfalten lasse. Wie ich im ersten Post glaube ich schon geschrieben hatte, ändert es nichts, wenn ich ein paar Tage lang nichts mache.
Ein paar Tage? Meinst Du, etwas, das anscheinend schon längst zu einem ganz dicken Problem für sie geworden ist, ist mit "ein paar Tagen" mal eben erledigt? So, wie Du ihr Verhalten beschreibst, hast Du schon einen ganzen Haufen Porzellan zerschlagen. Keine Ahnung, wie lange es dauert, bis sie irgendwann mal wieder Vertrauen zu Dir aufbauen und ihre Rolle als Bedrängte aus ihrem Kopf streichen kann, aber mit ein paar Tagen ist das sicherlich nicht getan.
Was könnte es noch geben? Ich frage sie ja auch oft, ob ich was anders machen kann. Sie sagt ich mache alles sehr gut..
Dann frag sie halt nicht mehr. Jedes Fragen ist doch auch wieder nur ein Bedrängen. Du weißt doch mittlerweile, dass da keine (wirkliche) Antwort kommt. Ja, es ist ganz klar ihr Fehler, wenn sie nicht den Mund aufmacht. Aber gib ihr auch da mal Luft, auch selber mal mit einem Gespräch ankommen zu können.
Ich frage sie auch in nicht-sexuellen Situationen über das Thema oder warum sie keine Lust auf Sex hat.
Jetzt mal ehrlich: vergehen zwei Tage am Stück, an denen dieses Thema nicht in irgendeiner Form von Dir aufs Tapet gebracht wird? Mensch, Du erstickst sie doch geradezu damit.
und ich komm mir grad ziemlich scheiße und pervers vor
und da ist sie wieder, die Opferrolle...

Ich weiß, ich gehe nicht gerade sanft mit Dir um. Aber ich will Dich mal ein bisschen wachrütteln. Du hast Dir die ganze Situation so schön zurechtgelegt, Dich prima in der Rolle des zurückgewiesenen, armen Mannes mit der bösen, sex-verteufelnden Frau an seiner Seite eingerichtet. So ist das Leben aber nicht. Für Eure Situation gibt es zwei Seiten, so nach und nach kommt die Andere zum Vorschein. Ja, auch Deine Freundin ist nicht schuldlos an Eurer Situation, keine Frage, aber Du bist es mit Sicherheit genauso. Und Du hast diesen Thread hier erstellt, also gehe ich auch auf Deinen Part ein. Und möchte Dir klar machen, dass es auch an Dir liegt, Euer Sexleben wieder in Gang zu bringen.
 

Benutzer1515  (41)

Previously MrX
Mark,
Ich mag deine Beiträge wirklich sehr, aber wie du hier mit ALOPEX umgehst finde ich nicht in Ordnung. Sex gehört zu jeder Beziehung dazu und du kannst doch nicht einfach behaupten er hätte immer das gleiche Schema. Stehst du daneben oder woher willst du das wissen?
Fakt ist doch nun mal, dass Beziehungen ohne Sex auf längere Zeit nicht funktionieren. Er kommunziert doch auch mit ihr und versucht das Thema anzusprechen, aber scheinbar kommen sie nicht weiter. Er allein ist hier nicht "der Böse". Wenn jemand alle 2 Tage Sex will (egal ob Mann oder Frau) und der Partner nur alle 3 Wochen, dann finde ich, dass die Beziehung so nicht weiter laufen kann und man etwas tun sollte.
Auch der Punkt, dass er sie bedrängt, der stimmt so nicht. Er ist direkt und ehrlich und sagt wann er Lust empfindet. Ich bin mir sicher, das machen manch andere Leute in anderen Beziehungen auch so und der Partner würde sich sogar beschweren, wenn das nicht so offen und direkt gesagt werden würde. Schließlich kann niemand Gedanken lesen.

Abgesehen davon liest sich dein Beitrag einfach nicht konstruktiv. Du versuchst seine Fehler dar zustellen, aber hast außer "kommuniziert mehr" und "bedräng sie nicht" (was er nicht macht!) nicht viel zu sagen. Das ist nicht produktiv!
Mark, ich mag deine Beiträge, aber den hier leider nicht.

Also ALOPEX,
Du sprichst sie nochmal auf das Thema Sex an und musst ihr klarer machen, dass dir das wichtig ist und für dich Sex zu einer erfüllenden Beziehung dazu gehört. Natürlich sollst du sie nicht bedrängen, aber auch über das Thema Sex kann man sprechen und heraus finden, was im Partner vor geht. Du sollst sie auch nicht damit nerven, allerdings fände ich es merkwürdig, wenn ich mit meiner Partnerin ein wichtiges Thema ansprechen möchte und für sie hat das keine Bedeutung. Das wäre schon verletzend. Ich hoffe nicht, dass das der Fall in eurer Beziehung ist.

Für mich bist du nicht "der Lüstling", sondern hast einfach ein offenes Verständnis zum Sex und hast eben gerne oft und gerne Sex. Wie das mit deiner Freundin ist müsst ihr beide halt noch raus finden. Entweder man findet ZUSAMMEN eine Lösung oder man ist sexuell nicht kompatibel, was natürlich schade und traurig wäre.

Ich wünsche euch alles Gute.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
@mark, sorry, ich finde auch das Deine Schreibe jetzt nicht gerade dazu beiträgt, die Gesamtsituation zu entwirren und einen klaren Weg zu finden, was der TS nun tun sollte ...
Fakt ist und bleibt doch unterm Strich: Er will mehr, intensiveren und häufigeren Sex als sie. Nicht mehr und nicht weniger.

@ Alopex Alopex ...
Lass Dich nicht beirren. Ich finde es viel "normaler", dass sich Sex innerhalb von wenigen Augenblicken entwickeln kann, als wenn von einer Seite ständig eine bestimmte Taktik angewendet werden muss, damit das Gegenüber "anspringt". Abgesehen davon, dass einem im normalen Leben auch die Zeit fehlt, stundenlang wie ein Pfau um die begehrte Dame rumzutänzeln, bis sie sich erbarmt ...

Ficken? Ja! und los gehts. Ich will meinem Partner auch einfach so von 0 auf 100 an den Schwanz greifen dürfen und eindeutige "Ich-will-JETZT-ficken!"-Signale aussenden können, ohne das der Kerl die Krise kriegt. Und ich will auch zweimal Lust hintereinander haben dürfen oder am nächsten Tag nochmal ohne das er die Augen verdreht und sich genervt abwendet. Sein Hirn soll in seinen Schwanz rutschen, jawoll! Meins ist ja auch nicht dort, wo es normalerweise weilt, wenn mir das Fötzlein juckt ...

Spontaner Sex in Quicky-Form in Abwechslung mit ausgiebigen Liebesspiel, dass gerne im voraus geplant werden kann, sich so auch mal ein wundervoller Lustdruck aufbaut, der für mehr als eine Nummer reicht - so muss es für mich sein. Und was ich hier so lese - von sexuell aktiven und interessierten Menschen - sehen viele das so.

Warum soll sich ein Partner ständig umsichtig verhalten, bloß um nichts falsch bzw. alles richtig zu machen? Wenn alles harmoniert, ist das auch gar nicht nötig.
Denn das ist doch im Grunde auch total unnatürlich und bis man endlich alles dem Partner zupass arrangiert hat, hat man gar keinen Bock mehr auf die "Fickerei" - sorry, Hemmungen verlieren, hemmungslos sein (dürfen), das hat was mit Sex zu tun. Nicht ein giganten Konstrukt ...

Alopex wünscht sich eine hemmungslose Partnerin, die ihm ihre Lust zeigt und mit ihm ficken will, die ihn nicht nur dranlässt, sondern aktiv ihre Lust zeigt und mit ihm ausleben will. Das ist Qualität! WAS soll daran verkehrt sein?!

Nur, ob man das bekommt, was man sich wünscht, hängt natürlich von der RICHTIGEN Wahl des Partners ab. Und ich denke, Alopex hat falsch gewählt ...

Deshalb bin ich nach wie vor der Meinung, dass sie konkret wissen sollte, wie er sich den Sex in seiner Partnerschaft wirklich vorstellt - wirklich ehrlich sein und nicht "beschönigen". Dann kann sie überlegen, ob sie interessiert an einem Aufbau ist - in der nebenbei bemerkt, auch sie ihre sexuellen Wünsche einbauen sollte (wenn sie welche hätte, was schon fast zu bezweifeln ist) - oder ob sie eben darauf einfach keinen Bock hat und eher keine so wirkliche Lust für Alopex empfindet.

Alopex: Lass Dir Deine Sexualität nicht kaputt machen ... lass Dich nicht entmannen!
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
@trouserbond

das stimmt schon, allerdings wird er den von dir beschriebenen sex mit dieser Partnerin mit seiner jetzigen strategie nicht erreichen. wenn er so weiter macht wird sich diese rollenverteilung (er ist der bittsteller) vermutlich niemals ändern.

die frage ist halt ob er überhaupt das potential hat bei dieser partnerin die sexualität zu erwecken. mit der richtigen strategie und beim richtigen mann wäre es bestimmt möglich auch in ihr die lust zu erwecken, aber ich habe zweifel, dass er das zu seinem jetzigen entwicklungsstand kann.

eventuell wäre es für ihn sinnvoller sie einem "experten" zu überlassen und eine sexuell fortgeschrittenere und aufgeschlossene frau für ihn jetzt die bessere option wäre:smile:.
 
K

Benutzer

Gast
Mit deiner Beschreibung stellt sich der Fall so dar, wie ich es mir schon fast gedacht habe. Du solltest dringendst anfangen, den "Fahrplan" umzusetzen.

Also ich sehe das auch so, dass mich meine Freundin mit ihrem Verhalten manipuliert. Sie tut es vielleicht nicht absichtlich oder gar mit bösen Absichten, aber sie tut es. Sie erreicht ihr Ziel (dass ich nicht so oft ankomme, aufhöre über sex zu reden, keinen blowjob haben will etc) ja genau, in dem sie mit ihrem Verhalten Schuldgefühle in mir erzeugt, mich dazu bringen will meine Wünsche als moralisch unkorrekt anzusehen und sich als Opfer hinstellt. Wenn das nicht manipulativ ist, verstehe ich vielleicht das Wort nicht ganz :zwinker:

Right! Das musst du deiner Freundin auch gar nicht übelnehmen. Sie verfolgt damit auch keine bösen Absichten. Ich denke, dass viele Frauen (aber auch Männer) das relativ unbewusst tun.

Später am Tag kam die Lust in mir wieder hoch und mit dem tollen Gefühl vom Morgen kam ich wieder an, schlug ihr vor ob wir uns nicht gegenseitig verwöhnen wollen (ohne dass ich in sie reingehe, es war bei ihr nämlich etwas gereizt).

Nicht vorschlagen... machen! Männer überzeugst du mit Argumenten, Frauen mit Gefühlen. Wie soll sie Lust auf etwas bekommen, das du es ihr wie ein Angebot unterbreitest?

Da war dann aber alles wie früher, sie hat abgeblockt, auf meine Fragen "warum" kam egtl keine eindeutige Antwort außer "ich muss gleich noch lernen" und nachdem ich hartnäckig (aber nett) geblieben bin und ihr wiederholt erklärt hab, dass ich so Lust drauf habe und sie es doch auch mag kam ihre typische Reaktion mit wegdrehen und "Schaaaatz.." Es kam noch "Können wir nicht einfach chillen?" Hab erstmal nicht nachgelassen, dann hat sie versucht mich zu ignorieren und über andere Sachen laut nachzudenken. Irgendwann kam dann "ich bin jetzt müde" und sie wurde schläfrig und hat sich an mich gekuschelt. Ich hab während dieser Tirade nachgelassen auf Sex zu gehen, mir gesagt "bringt nichts mehr, mach einfach was nettes für sie" und am Ende nur ihr Haar gestreichelt und sie im Arm gehalten.

Aha, und da sie noch so dringend lernen muss, kann sie sich das Nickerchen auch erlauben. Auch hier wieder Manipulation: Sie dreht sich weg (entzieht ihr damit ihre Aufmerksamkeit), gibt dir ein Schuldgefühl mit ihrem "Schaaaatz...", ignoriert dich in dem sie irgendwas vor sich her brebbelt, was grad in ihrem Köpfchen vor sich geht und dann schiebt sie noch eine fadenscheinige Ausrede hinterher. Mit durchschlagendem Erfolg wie sich gezeigt hat, du hast ja mal wieder getan was sie wollte. Kuscheln. Wolltest du das denn? NEIN! Du wolltest harten, dreckigen und leidenschaftlichen Sex und nicht schon wieder kuscheln und liebevoll sein. Du "belohnst" sie damit. Stell das ab! Auch ist die Frage nach dem "Warum" vollkommen irrelevant. Das weiß sie selbst noch nichtmal so genau. Erst muss sie lernen, dann will sie einfach nur chillen, am Ende ist "ich bin müde" doch die bessere Antwort.

Richtige Reaktion wäre an dieser Stelle übrigens gewesen: "Ja, du hast Recht, so große Lust hab ich eigentlich auch nicht. Du bekommst heute keinen Sex mehr von mir (dreh das ruhig einmal um)". Dann stehst du auf, verlässt das Bett und gehst deine Mails checken oder schaust TV. Entzieh ihr an dieser Stelle deine komplette Person. Das ist auch keine Bestrafung, du hast ganz einfach was besseres zu tun. Sie wird dich dafür lieben.

Sie war auch wirklich müde und ist kurz eingeschlafen.Bin ihr jetzt nicht böse dass sie nicht auf meinen Wunsch eingegangen ist, ich muss ihren Wunsch ja auch genauso respektieren, dass sie halt nur zusammen kuscheln will grade. Außerdem hatten wir schon Sex heute.

Ach ja, die kleine ist ein echtes Wunderkind... muss schön sein, einen Partner zu haben, der seine eigenen Bedürfnisse vollkommen für einen selbst aufgibt und sogar noch die eigene Argumentation schluckt...
Sei mal ein bisschen mehr Arschloch! Du gehst viel zu sehr auf IHRE Wünsche ein und auf IHRE Bedürfnisse ein. Was ist denn mit deinen eigenen? Kümmer dich lieber mal um die. Du investierst anscheinend viel in der Beziehung, ohne etwas an Invest ihrerseits zurückzubekommen. Das ist ein schädliches Ungleichgewicht. Stell das ab! Sonst bist du nur ihr kleiner Stubentiger, der sich mit ein bisschen Sex und ein bisschen Schmollen relativ einfach halten lässt und den Rest der Zeit tut was sie will.

Da ich noch etwas Nachholbedarf bei der Verführung sehe (langes Streicheln, liebvoll sein zieht ganz einfach nicht auf Dauer, das ist zu berechenbar) empfehle ich dir dringendst mal in "Sexgod Method" reinzuschauen, wie dir das in dem Thread schon oft empfohlen wurde. Es lohnt sich!
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
@trouserbond

das stimmt schon, allerdings wird er den von dir beschriebenen sex mit dieser Partnerin mit seiner jetzigen strategie nicht erreichen. wenn er so weiter macht wird sich diese rollenverteilung (er ist der bittsteller) vermutlich niemals ändern.

Auch meine Meinung.

die frage ist halt ob er überhaupt das potential hat bei dieser partnerin die sexualität zu erwecken. mit der richtigen strategie und beim richtigen mann wäre es bestimmt möglich auch in ihr die lust zu erwecken, aber ich habe zweifel, dass er das zu seinem jetzigen entwicklungsstand kann.

Diesen Status gilt es zu endlich mal rauszufinden. Da muss sie sich endlich einfach mal ehrlich äußern.

... und eine sexuell fortgeschrittenere und aufgeschlossene frau für ihn jetzt die bessere option wäre:smile:.

Wahrscheinlich, aber das muss der TS selbst feststellen.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich muss auch nochmal meinen Senf dazu geben, würde es ja lieber am PC tun, aber es muss jetzt dringend raus :grin:

Erstmal, trouserbound, ich liebe es, wie du immer so herrlich von Ficken und Fötzlein schreibst :grin:

Zu dem Problem des TS möchte ich ganz kurz ein paar Parallelen aus meiner vergangenen und aktuellen Beziehung darstellen.
Mein Exfreund (Beziehung hielt ein Jahr) war ein sexuell sehr aktiver Mensch. Ich eigentlich auch. Jedes mal, wenn wir uns gesehen haben, gab es "Begrüßungssex"- fand ich eig auch gut.
Wenn wir dann fertig waren und nackt gekuschelt haben, dauerte es keine drei Minuten, dann wollte er schon wieder. Ich manchmal auch, aber nicht immer. So kam es, dass ich ab und zu genervt die Augen verdreht habe, wenn er beim gemütlichen Kuscheln nach ganz kurzer Zeit meine Brüste anfassen wollte.
Desweiteren hab ich nie die Initiative ergriffen, war nie oben, hab beim Sex nie "Kommandos" (Impulse usw.) zum Stellungswechsel gegeben. Hat alles er gemacht.

So, bei meinem jetzigen Freund, den ich eigentlich erst ganz kurz kenne, ist irgendwie alles anders. Ich ergreife Initiative, ich bin ab und zu oben, ich drehe mich beispielsweise einfach auf den Bauch und signalisiere ihm, dass er mich von hinten nehmen soll.

Nun zu den Gründen: ich kann meinem Exfreund nicht unterstellen, dass er nicht gut im Bett ist. Er hat sich stets sehr viel Mühe gegeben, mir auch durch das Vorspiel Lust zu bereiten. Warum ging dann nie etwas von mir aus? Er hat mich nach den Gründen gefragt, und ich konnte ihm keine nennen. Ich weiß es jetzt immer noch nicht wirklich.
Durch den Vergleich mit meiner aktuellen Beziehung, kann ich nur folgendes vermuten:
- der Sex war für ihn zu selbstverständlich. Natürlich ist Sex für eine Beziehung selbstverständlich, das ist auch meine Meinung, aber irgendwie..hat er mich das zu sehr spüren lassen. Ich hatte das Gefühl, es sei meine Aufgabe, ihn jedesmal wenn er eine Latte hatte, zu befriedigen, völlig ungeachtet meiner eigenen Wünsche. das ist nicht geil.
Dementsprechend war auch die Atmosphäre: ich hab mich desöfteren nahezu bedrängt gefühlt, wenn er mich immer überall angefasst hat. Sorry, aber manchmal WILL man einfach nicht ständig angetouched werden. Nur weil wir in einer Beziehung sind, ist es doch immer noch mein Körper.
- Ein Nein hat er auch nicht akzeptiert. Und es kam von mir echt selten- wir hatten jeden Tag Sex. Es wäre schon so vieles besser gewesen, hätte ich einmal Nein sagen können ohne dass er mit "äh warum denn du bist blöd ich will aber" reagiert hätte. Auch nicht grade geil.

Letztendlich konnte ich ihm diese Punkte innerhalb der Beziehung nicht sagen, weil es mir auch nicht so bewusst war.
Ich will ihm auch nicht die Schuld dafür geben:
Die Beziehungsdynamik stimmte nur einfach nicht.
Ich konnte beim Sex nicht die Inititiative ergreifen, ich KONNTE einfach nicht, so dämlich das auch klingen mag.
Ich dachte auch, ich wäre zu verklemmt, komisch, hätte Probleme mit mir selbst (wie hier ja über die Freundin des TS vermutet wird).

Aber wie ich jetzt in meiner Beziehung sehe, kann ich ganz anders sein. Und er tut dafür aktiv noch nichtmal irgendetwas besonderes. Es ist einfach eine andere Beziehungsdynamik, in der ich meine Sexualität frei entfalten kann. Genau genommen bin ich in meiner jetzigen Beziehung genau so, wie mein Exfreund mich gerne gehabt hätte.
Schuld daran war niemand, es hat einfach nicht gepasst.

Warum erzähle ich das?
Ich vermute, dass sich die Freundin des TS ähnlich fühlt, wie ich mich damals.
Du magst alles richtig machen, aber bei ihr geht trotzdem nichts.
Du bist vielleicht einfach nicht der richtige Partner, um die besten Seiten deiner Freundin herauszuholen.

Sie verdient jemanden, der das kann, und du jemanden, der dich befriedigt.

Natürlich ist es auch möglich, dass die Freundin einfach ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität hat. Aber das MUSS nicht sein, es kann auch am Zusammenspiel der beiden liegen, was so irgendwie nicht stimmt. Die Frage ist: was ist wahrscheinlicher?

Kennst du irgendwelche Geschichten, Randbemerkungen, was auch immer, die darauf schließen lassen, dass sie unangenehme Erfahrungen mit Sexualität gemacht hat?
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer128729  (32)

Sorgt für Gesprächsstoff
So, gut ausgeruht denkt sich auch besser :grin:

Du willst..." Sorry, aber so läuft das Leben nicht. Oder eben Eure Beziehung nicht. Auf lange Sicht kann eine Beziehung nur funktionieren, wenn man sich in allen Differenzen irgednwo in der Mitte treffen kann.
Jeder hat ja seine Ansichten, aber ich persönlich finde es nur richtig, dass man im Leben darauf hin arbeitet und sich das holt, was man will! In einer Beziehung will ich glücklich sein, und glücklich gemacht werden. Man kann natürlich nicht einfach nur sagen "ich will und basta" und gleichzeitig nichts dafür tun. Aber im Gegenzug bin ich ja bereit, seeehr viel zu tun, um meine Freundin glücklich zu machen! Und Sex (ich fasse übrigens alle sexuellen Tätigkeiten + Zärtlichkeiten darunter zusammen) ist eben eine Sache, die man nur mit seinem Partner erlebt. Also führt kein Weg an einem guten Sexualleben vorbei, wenn man eine gute Beziehung haben möchte, es sei denn Es ist einem nicht wichtig.
Zu den Differenzen und sich in der Mitte treffen kann ich dir nur zustimmen, in allen anderen Aspekten außer Sex klappt es bei uns auch wunderbar. Wobei ich hinzufügen möchte, dass ich es noch besser als einfach "in der Mitte treffen" finde, wenn beide Partner so weit auf den anderen zugehen wie es für sie noch ok ist. Auch wenn ich es vielleicht nicht selber so will, kann ich doch Sachen für sie tun, einfach damit es sie freut. Und umgekehrt auch. So möchte ich es auch beim Sex haben. Dass sie auf meine Wünsche eingeht, und ich auf ihre! Aber sie kennt ihre Wünsche anscheinend selber gar nicht und ich erst recht nicht...

So damit das nicht wieder ewig lang geht, zu den anderen Punkten mal zusammengefasst:
- Ja ich habe oft ein ähnliches Verführungsschema. Es ist aber NICHT langweilig, und ich geb mir viel Mühe, die Stimmung und Atmosphäre richtig zu gestalten.
Aber ich würde mich sehr über Ratschläge freuen, wie du es machst und wie du die Lust in ihr weckst (auch von anderen), jetzt ganz ernst gemeint.
Ich finde nicht, dass ich mich kreuz und quer biegen muss und hunderte Bücher durchwälzen um sie so zu verführen, wie es "richtig" ist. Meiner Meinung nach ist der einzig richtige Weg, dass sie mir gegenüber offen ihre Bedürfnisse und Wünsche signalisiert und ich versuche darauf einzugehen! Das Problem ist ja, dass sie diese selbst (vermutlich) nicht so gut kennt und sich mir in der Hinsicht nicht öffnet. Ich biete ihr es mehr als gerne an, auf all ihre Bedürfnisse eingehen zu wollen. Ich weiß nicht, ist das nicht eine gute Voraussetzung, um ein gutes Sexleben zu haben?

- Ich spreche es gar nicht so oft mit ihr an, warum sie keine Lust hat, dass es mich stört etc. Es gab eine Zeit, da hab ich es versucht und innerhalb von ein paar Wochen 3-4 Mal drüber gesprochen. Aber ansonsten vergehen deutlich mehr als 2 Tage, wo ich das Thema ruhen lasse :zwinker:

- Ich finds etwas dreist, zu sagen, dass ich mich nicht mit den Ursachen für ihre Unlust beschäftigt habe und dass sie mir egal sind! Woher soll ich denn mehr haben als eine Theorie aus meinem Kopf, wenn sie mir nichts dazu sagt?! Diese gesundheitliche Sache will ich hier nicht in allen Details diskutieren, aber ich versuche, mit ihr zusammen dahinter zu kommen, warum das so ist! Sie weiß es selber nicht genau, die Ärzte haben bisher auch keine direkte Ursache gefunden. Ich zeige sehr großes Interesse daran und beschäftige mich damit.
Und ich habe ihr oft angeboten, ihr dabei zu helfen, ihre Bedürfnisse und Vorlieben zu entdecken und erstmal rauszukriegen, wieso sie diese Hemmungen hat.
Was fällt dir da ein, mir vorzuwerfen, mir seien die Ursachen egal?! Ich will dieses Problem von uns, und zwar vor allem für sie lösen und sie nicht einfach dazu bringen, dass sie sich mir anpasst. Ich möchte diese inneren Barrieren zur Sexualität in ihr beseitigen und ihr helfen, dass sie in der Hinsicht selbstbewusster und einfach auch bewusst ist, was sie mag und will. Sollte dann rauskommen, dass unsere Wünsche da weit auseinanderdriften, ist das ja wieder ein ganz anderes Problem, um das zur Zeit noch nicht geht.

- Opferrolle: Keiner ist perfekt und ich weiß, dass es bequem und einfach ist, die Schuld von sich zu schieben :zwinker: Vielleicht rutsche ich da auch ab und zu rein, aber ich strebe doch eine Problemlösung für uns beide an, und will nicht einfach nur dass sie das tut was ich möchte. Die Gedanken, die ich hier so konzentriert an euch trage, sind auch nicht so präsent zwischen meiner Freundin und mir. Ich behalte es zur Zeit möglichst für mich und sie bekommt es nur mal kurz mit, wenn ich abgewiesen wurde. Ansonsten ist die Atmosphäre bei uns sehr liebevoll und locker. Ich sehe ja auch an ihr, dass sie wirklich glücklich mit mir ist und sich bei mir entspannen kann.
(und ja ich hab im letzten Beitrag ein bisschen emotional auf den Beitrag von Mark reagiert, aber das ist wohl nur menschlich)

Ich habe das Thema ja hier eröffnet, um eine offene Diskussion und eure Meinungen zu hören. Ich suche hier nicht die Bestätigung, sie sei an allem schuld und ich bin ja so arm dran. Was würde es auch bringen? Deshalb danke auch für deine Meinung Mark11, vielleicht kannst du mir sagen, was du an meiner Stelle tun würdest, um mein Problem anzugehen?

Alopex wünscht sich eine hemmungslose Partnerin, die ihm ihre Lust zeigt und mit ihm ficken will, die ihn nicht nur dranlässt, sondern aktiv ihre Lust zeigt und mit ihm ausleben will. Das ist Qualität! WAS soll daran verkehrt sein?!
Gut auf den Punkt gebracht, genau das wünsche ich mir :smile: Ob ich mir dafür einfach die falsche Frau ausgewählt habe, will ich zwar nicht hoffen, aber möglich wärs. Wenn ich weiß, wie sie wirklich darüber denkt, kann ich es besser beurteilen.
Ich habe aber einfach dieses Grundverständnis, dass doch fast jeder eine sexuelle Seite hat und auch Begierden, Wünsche, Bedürfnisse, gewisse Sachen, die die Leidenschaft wecken. Wie mit dem Appetit auf Essen. Bei jedem ist er unterschiedlich und einzigartig, aber jeder hat ihn! Ich weiß, es gibt auch asexuelle Menschen, aber zu diesen gehört meine Freundin glaube ich nicht. Ich bringe sie immer zum Orgasmus und inzwischen kommt sie auch heftiger als am Anfang der Beziehung. Also körperlich kann sie Sex auf jeden Fall gut empfinden und genießen.

Für mich ist zum jetzigen Zeitpunkt klar, dass ein Gespräch stattfinden muss, in dem ich ihr ehrlich und offen meine Meinung zu dem Thema sage. Ihr erkläre, was mich stört, was ich mir wünsche. Ihr anbiete, sie bei der Auseinandersetzung mit ihrer Sexualität zu unterstützen. Sie muss verstehen, dass ich mir eine Partnerin wünsche, die mir ihre Lust zeigt, mich sexuell begehrt und hemmungslos im Bett ist. Und ich möchte wissen, ob sie bereit ist, sich mit ihr zu beschäftigen, damit sie mir sagen kann, was sie denn wirklich bei der sexuellen Seite der Beziehung will. Wenn sie soweit ist, dann bin ich auch bereit, Kompromisse einzugehen, auf ihre Wünsche so weit es geht einzugehen. Außerdem sollte ich sie auch fragen, ob sie mit der Situation jetzt zufrieden ist und wie sie sich eine Lösung des Problems vorstellt.
Wenn bei so einem Gespräch wirklich konkrete Informationen rumkommen, dann kann ich mir überlegen, ob mich das glücklich macht oder wir da einfach unkompatibel sind.

Was mich immer noch beschäftigt:
Also ich weiß nicht ob ich einfach schon jetzt auf ein offenes Gespräch gehen soll, wo ich ihr alles klar erkläre und sage dass es so nicht weitergeht, sie sich öffnen/mit sich beschäftigen muss etc. Oder ob ich mich erstmal, wie oben beschrieben, über ein paar Wochen hinweg "weniger verfügbar" mache. Bin jetzt am abwägen, ob der Aufwand sich für die Wirkung lohnt ^^

Gruß Alopex

Edit: Ich werde mir nach den Klausuren mal das Buch "Sexgod Method" holen, jetzt interessiert mich schon, was da so drin steht, nachdem es hier so oft empfohlen wurde :grin:

@ reed reed : Danke für diese Info aus deiner Erfahrung. Was meinst du denn, was ein angemessener Zeitraum wäre, rauszufinden, ob ich einfach selber zu aktiv bin und sie sich nicht entfalten kann? Ich meine, wenn ich mein Verhalten jetzt ändere, nicht mehr so auf Sex zusteuere, sie überhaupt nicht mehr damit bedränge und wenn wir Sex haben sollten, passiver werde. Wenn dann von ihr trotzdem nichts kommt, wie lange wäre das noch normal und ab wann könnte man davon ausgehen, dass da einfach ihr Verhältnis zur Sexualität gehemmt ist?
Achja und es gibt egtl keine Hinweise, dass sie wirklich negative Erfahrung mit Sex gemacht hat. Der Sex mit ihrem Ex war für sie halt nicht befriedigend. Sie ist nur am Ende dieser Beziehung ein paar Mal zum Orgasmus gekommen (sie waren über ein Jahr zusammen). Und er hat sie wohl auch etwas gegen ihren Willen dazu gebracht, ihn mit dem Mund zu verwöhnen (nicht gezwungen oder so, aber sie halt danach gefragt und ihren Kopf nach unten gedrückt). Ich denke mal beim ersten BlowJob ist er auch in ihren Mund gekommen, wovor sie ja solchen Ekel hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich erkenne bei dir eigentlich so viel guten Willen, sodass es mir schon fast leid tut, dir zu sagen: wenn es bei euch ähnlich ist wie bei mir damals, wirst du wohl kaum etwas ändern können. Auch wenn du jetzt passiver bist. Es geht dabei um oft unbewusst Beziehungsdynamiken, die sich meistens nicht einfach so ändern lassen. Vielleicht noch mit einer paartherapie. Wäre das eigentlich eine Option?
Würdest du sagen, dass du in der restlichen Beziehung der dominante bist? Gar nicht negativ gesehen, aber es gibt ja oft jemanden, der "etwas mehr die Hosen anhat".

Was mir auch noch durch den kopf geht: du sagst, eure Beziehung sei ansonsten toll und die Atmosphäre locker. Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. Du hast gesagt, dass sie sich freut, wenn du weg bist, weil sie dann keine Annäherung fürchten muss. Klingt für mich nicht nach einer lockeren Beziehung, sondern so, als würde sie sich ständig bedrängt fühlen...
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Achja und es gibt egtl keine Hinweise, dass sie wirklich negative Erfahrung mit Sex gemacht hat. Und er hat sie wohl auch etwas gegen ihren Willen dazu gebracht, ihn mit dem Mund zu verwöhnen (nicht gezwungen oder so, aber sie halt danach gefragt und ihren Kopf nach unten gedrückt). Ich denke mal beim ersten BlowJob ist er auch in ihren Mund gekommen, wovor sie ja solchen Ekel hat.
Wundert es dich dann, dass sie dann ein Problem mit Sex hat?

Du schreibst zwar, dass es eure Beziehung abgesehen vom Sex harmonisch verläuft. Dennoch die Fragen: Wie ist es um das Vertrauen zwischen euch bestellt? Wie sieht es mit Nähe und Kuscheln ohne Fummeln aus?

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ihr u.U die Kuscheleinheiten fehlen, das Gefühl der Nähe und Geborgenheit. Diese Gefühle einfach auch mal erleben, ohne dass es zwangsläufig zum Sex kommt.

Letztlich ist das nur eine Vermutung, nur ein Gespräch kann dir da weiterhelfen.
 

Benutzer128729  (32)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ok auf eure Fragen reed und Criollo:
- es ist nicht so, dass sie sich freut, wenn ich nicht um sie rum bin. Sie (und ich auch) scherzen halt darüber, dass wenn ich weg bin, muss sie sich keine Sorgen machen, dass ich ankomme :grin:
- Sie hat mir sehr oft gesagt, dass sie sich keine Beziehung vorstellen kann, wo sie dem Partner nicht zu 100% vertrauen kann. Und dass sie es bei uns eben so gut findet, dass sie mir komplett vertrauen kann.
- Wir sind würd ich sagen überdurchschnittlich süß zueinander und sie betont immer wieder, dass sie es so gern hat, dass ich so süß bin. Wir kuscheln ganz oft auf dem Sofa zusammen wenn wir essen, was gucken oder einfach so (durschnittlich so um die 1-2 h am Tag), in vllt 20% der Gelegenheiten komme ich an (Richtung Sex). Ich umarme sie ganz oft einfach so und halte sie, was ihr auch sehr gefällt. Wir haben unsere Arbeitszimmer nebenan, sie muss durch meins durchgehen zum Bad oder zur Küche, da passiert es auch ganz oft, dass wir uns kurz küssen, oder sie setzt sich auf mich und wir sind zärtlich zueinander oder reden überirgendwas. Abends beim Einschlafen hält sie immer meine Hand vor ihrer Brust, aber in den meisten Fällen kuscheln wir uns ganz eng in Löffelchen zusammen und sie legt ihren Kopf auf meinen Arm.
Ich habe nicht das Gefühl, dass es an Nähe und Geborgenheit mangelt. Ich hätte auch kein Problem, noch mehr mit ihr zu kuscheln, wenn ich meine Lust auch öfters offen ausleben könnte.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hm... Das klingt ja eigentlich nach einer wirklich sehr schönen Beziehung.
Ich würde ein klärendes Gespräch jetzt nicht noch weiter aufschieben.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
zu dem zeitraum nachdem du gefragt hast:

wenn du es so probieren willst musst du das schon mindestens nen monat durchhalten und mal völlig jede sexuelle annäherung unterlassen (selbst wenn ihr kuschelt). einige tage sind da überhaupt nichts, denn du willst ja testen ob sie irgendwann mal von sich aus ankommt. das ist hart, aber einen versuch wäre es ja mal wert.
 

Benutzer127980 

Ist noch neu hier
Wenn Deine Partnerin wenig Selbstliebe empfindet, so wird Sie das Gefühl von Dir begehrt zu werden wesentlich mehr benötigen, als Dir zu zeigen, dass sie Dich begehrt.
Wenn Du ihr dieses Gefühl entziehst, so wird sie diese Anerkennung u.U. woanders suchen und so mancher war schon erstaunt, dass der eher als Sexmuffel bekannte Partner anderweitig aktiv wird - nämlich dort wo jemand keine Fragen nach Gefühlen stellt, sie/er sich in ihrer Präsenz dosieren kann und der andere einfach ungehemmt tut, ohne sich als Lüstling zu fühlen.

So wie jede Hausfrau beim Kochen die Wahl hat sich als Magd zu fühlen oder als Familienverwöhnerin, so kann man sich beim Sex als Bittsteller oder "Spielmacher" fühlen.

Dabei sollte man wie beim Kochen vorsichtig neue Rezepte ausprobieren, um die Beziehung insgesamt frisch zu halten statt Standard-Sex nach bekanntem Schema anzubieten. Wie war das mit der Kartoffelsuppe? Montags war sie lecker, Dienstag war ok, .....und am Freitag hat man keine Lust auf Kartoffelsuppe und viel auch nicht darüber sprechen.
Irgendwie sollte man es in jedem Zimmer mal ausprobieren und dann natürlich auch einfach mal woanders.
Egal ob es nun ein Nachmittag in einem Wellnesstempel mit gemeinsamen Bad und anschließenden Massagen und einer überraschenden Übernachtung nach einem schönen Abendessen im Kerzenlicht ist - oder der angemietete Saunabereich nur für Euch zwei - oder eine wunderschöne Massage zu Hause und anschließendem Kuscheln beim Liebesfilm.

Wenn Sie Dir nicht sagt, was Sie mag, dann muss Du es ausprobieren. Zuerst würde ich die sanften Dinge ausprobieren. Vielleicht träumt sie aber von dem Nümmerchen auf der Motorhaube am Waldrand, von Fesselspielen oder wenn im SwingerClub Leute zuschauen...traut sich aber nicht es zu sagen (weil sie es in der Kindheit nicht gelernt hat über Wünsche und Gefühle zu reden) und weicht deshalb aus. Oder sie denkt, dass Du immer nur den Standard willst - es Dir nicht zutraut auch anderweitig aktiv zu werden.
Wenn Sie das Muster "Über Sex und Gefühle spricht man nicht" aus der Kindheit in sich hat, dann ist das sicher ein langer Prozess, in dem sich diese Blockade nur langsam auflöst. Wenn man fordernd ist und das Thema zu oft anspricht, dann macht der andere natürlich dicht.

Eine andere Frage die Du Dir stellen solltest:
Was sieht Sie in Dir? Ist sie noch im Schema ihrer Kindheit verhaftet und sieht in Dir so eine Art Vaterfigur?
(mit der macht man natürlich kein entspannten Sex)
Zeigst Du Dich als Mann im Alltag? Habt ihr eine Beziehung auf Augenhöhe?
Ihr zu zeigen, dass andere Frauen Dich auch geil finden ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit sie ein wenig zu aktivieren.
 
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