Wohnen Wohnung kaufen / untervermieten

B

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Gast
Ich wollte mal in die Runde fragen, was so eure Erfahungen mit Eigentumswohnungen sind. Ich überlege mir, eine eigene Wohnung zu kaufen, wei ich die Investition in EBK und Renovierung einer Mietwohnung irgendwie für Verschwendung halte. Das Geld für meinen Anteil an der Hypothek hätte ich auf der Seite, trotzdem lebe ich verhältnismässig "schäbig", was sich entsprechend auf meine Laune auswirkt. Die Auswahl ist eben nicht so gross und wenn ich dann etwas nach meinem Geschmack finde, ist die Miete echt unverhältnismässsig hoch.

Nun ist es aber so, dass ich nicht weiss, ob ich ewigs in dieser Stadt (Berlin) bleiben mag. Die Wohnung könnte ich dann noch immer untervermieten, aber davon hört man ja auch immer solche Horrorstories. Von Menschen, die keine Miete zahlen, nicht gut Sorge geben und so weiter. Da hier die Wohnungsnot aber gross ist, kann man ja darauf pokern, genug Auswahl bei Mietinteressenten zu haben - oder?

Was sind denn eure Erfahrungen damit? Lohnt sich Wohnungskauf?
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Du würdest dann ja nicht untervermieten sondern schlicht vermieten. :zwinker:
Als Besitzerin einer Eigentumswohnung bist du Teil einer Eigentümergesellschaft. Du solltest dich also vorher ausführlich darüber informieren, wie der Zustand des gesamten Hauses ist, wie viel Hausgeld man zahlt, um das Protokoll der letzten Eigentümerversammlung bitten.
Zu den regelmäßigen Einzahlungen kommen nämlich noch Sonderzahlungen usw. und es ist gut vorher zu wissen ob zum Beispiel ein Sanierungsstau am Haus selbst besteht oder ob gar ohnehin geplant ist, im nächsten Jahr das Dach neu zu machen o.ä.

Wenn du nicht grundsätzlich auf Rendite aus bist, also die Wohnung erst Mal zum Eigenbedarf kaufen willst, lohnt sich das in meinen Augen absolut.
Denn ja, vermieten kann man sie später immer noch (oder halt verkaufen) und wenn du dann keinen Druck hast, möglichst schnell einen Mieter zu finden, kannst du ja auch genug Zeit in die Auswahl stecken.
In der Zeit musst du dann aber tatsächlich damit rechnen, deine Rücklagen alle paar Jahre für Renovierungsarbeiten zu nutzen.
Außerdem hast du natürlich einen gewissen Verwaltungsaufwand (z.B. die jährliche Nebenkostenabrechnung) und musst die Mieteinnahmen versteuern.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Eine einzelne Wohnung vermieten ist jetzt nicht so der Bringer. Kann man Glück haben, ist aber eben ein gewisses Klumpenrisiko. Beschissenen Mietern sieht man das vorher ja leider nicht immer an.

Für den Eigenbedarf lohnt sich eine Wohnung natürlich schon. Weniger finanziell, als viel mehr, wie du schon selbst feststellt, bei den Gestaltungsmöglichkeiten.
Finanziell lohnt sich Kaufen gegenüber Mieten wenig und da ist auch eine ganze Menge Spekulation mit inbegriffen.
 
G

Benutzer

Gast
Ich würde die Wohnung wenn dann möbliert auf Zeit an Geschäftsleute! vermieten.

Man bekommt wesentlich mehr Miete, die Leute sind nur zeitlich begrenzt in der Stadt und wenn was kaputt geht kommt die Firma dafür auf.

Alles wesentlich unkomplizierter als einen falschen Mieter drinnenzuhaben.

Wenden kann man sich dann zum Beispiel an die Homecompany.

Nur mal als Richwert. Im Rhein-Maingebiet gibt es Budgets für eine 2 Zimmer-Wohnung von EUR 800-1200 im Monat/Mitarbeiter, ist günstiger als ein Hotel und du würdest normal nicht soviel bekommen.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das Problem, dass du nun in eine Wohnung investierst, in der du vielleicht nicht ewig lebst, besteht ja sowohl bei Miete als auch beim Kauf. Kauf hat die ganannten Vor- und Nachteile. Dass kaufen für Eigenbedarf aktuell günstiger sein soll als mieten, kann ich mir kaum vorstellen. Gerade sind doch die Kaufpreise recht hoch, weil viele Wohneigentum als stabile Wertanlage nutzen wollen.
Bei der Miete kannst du auch schauen, ob du einen Vermieter findest, bei dem 1. Eigenbedarfskündiungen unwahrscheinlich sind (also kein privater Vermieter sondern lieber eine größere Gesellschaft) und der 2. ein bisschen "nett" ist, was die Weitergabe von Einbauküchen an Nachmieter betrifft. Ich hab mal kurz geguckt: Bei einer Küche geht man wohl von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 25 Jahren aus. Wenn du also früher ausziehst, kannst du sie gegebenenfalls mit entsprechendem Abschlag an den Nachmieter weiterverkaufen.

Ich würde an deiner Stelle sowohl die Investition als auch die Zeit im Blick haben. Quasi: Wieviel ist dir die Küche pro Jahr wert.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Also ich hab direkt gekauft, weil sich mir das Prinzip Miete (= ich zahle jemand anderes Kredit^^) nie so wirklich erschlossen hat.

Ich teile auch das Empfinden jetzt "auf immer gebunden" zu sein nicht, ich könnte die Wohnung jetzt schon nach wenigen Jahren mit Gewinn schon wieder verkaufen, wenn ich denn wollte.
Eigentümergemeinschaft - nun, in meinem Fall MUSS man sich in nichts einbringen, das man nicht. Bei Abstimmungen gibt auch immer den "mir egal" Button. Dei eigentliche Arbeit damit hat die Immobilienverwaltungsgesellschaft.

Ich persönlich finde kaufen, wenn man auch selbst drin wohnen will, zumindest für ein paar Jahre, sehr viel besser als mieten. Ich bin aber auch ein Fan der Eigenverantwortung, es hat mich im Wohnheim zu Tode genervt, dass ich immer "melden" musste, und dann warten, dass irgendjemand irgendwas tut.
Wenn jetzt was kaputt ist, kümmere ich drum, so wie ich will, und ICH entscheide alles. Das ziehe ich dem "der Vermieter soll" jederzeit meilenweit vor.

Für mich hat Eigentum (vor allem bei Wohnungen, reden wir nicht von Haus mit Garten :zwinker: ) eigentlich ausschließlich Vorteile, und ich würde es nie mehr anders machen.

Im Moment stellt sich die Frage des Vermietens nicht, auch nicht in den nächsten Jahren. Ich kann mir vorstellen, dass ich irgendwann zu mehr Platz an den Stadtrand will, dann kann ich mir darüber immer noch Gedanken machen, in einer beliebten Großstadt ist meiner Erfahrung nach beides problemlos möglich, vermieten, oder verkaufen. Entscheide ich dann, wenn die Frage sich stellt - hat meiner Überzeugung, nur in Eigentum wohnen zu wollen aber auch nie Abbruch getan.
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Wir werden dieses Jahr wohl wieder ein Haus kaufen, in England, und unser Plan ist von anfang an, darin Zimmer an Studenten unterzuvermieten, waehrend wir selbst auch dort leben. So kontrollieren wir, was abgeht, und koennen mit Hilfe der Mietzahlungen unsere Rueckzahlung beschleunigen (in England kann man solche flexiblen Vertraege mit Banken haben - ich weiss nicht, ob das auch bei Euch geht).

Sollte ich jedoch einen Job in Schweden bekommen und wir umziehen, werden wir das Haus insgesamt untervermieten, bis es abbezahlt ist. Das ist zwischenfristig erheblich weniger lukrativ, da wir uns mit Versicherungen bestens gegen Mieterschaeden absichern muessen, und obendrein Ruecklagen bilden muessen, um ggf. hinfliegen und Dinge regeln muessen. Aber langfristig lohnt es sich natuerlich.

Nichtzahlende oder randalierende Mieter lassen sich in England mit Leichtigkeit einfach rausschmeissen. In Schweden jedoch nicht - weshalb wir unser Haus in Schweden auch niemals vermieten werden.

Unterm Strich muss man sich denken, bei Immobilien laesst sich eigentlich alles finanziell regeln - durch Versicherungen, durch Hausmeisteragenturen, etc. Und solange man keine Miesen macht, lohnt es sich auf lange Sicht auf jeden Fall, denn der Punkt, wo's mal abbezahlt ist, und man keine Mieter mehr braucht, kommt irgendwann. Man muss halt grosszuegig kalkulieren, starke Nerven haben, und langen Atem.
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Ich würde nie eine Eigentumswohnung kaufen weil ich aus Erfahrung die Probleme sowohl mit eigentümergemeinschadten wie auch Mietern kenne
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin aber auch ein Fan der Eigenverantwortung, es hat mich im Wohnheim zu Tode genervt, dass ich immer "melden" musste, und dann warten, dass irgendjemand irgendwas tut.
Wenn jetzt was kaputt ist, kümmere ich drum, so wie ich will, und ICH entscheide alles. Das ziehe ich dem "der Vermieter soll" jederzeit meilenweit vor.

Kommt natürlich auch drauf an, wieviel man selber machen kann. Wenn man am Ende doch einen Handwerker braucht, kann es sogar einfacher sein, dem Vermieter Bescheid zu sagen (der eine zuverlässige Firma an der Hand hat) als selber einen Handwerker suchen zu müssen.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Kommt natürlich auch drauf an, wieviel man selber machen kann. Wenn man am Ende doch einen Handwerker braucht, kann es sogar einfacher sein, dem Vermieter Bescheid zu sagen (der eine zuverlässige Firma an der Hand hat) als selber einen Handwerker suchen zu müssen.

Ich kann handwerklich gar nichts selber machen, bin eine absolute Null. Aber ich kümmere mich ehrlich viel lieber selbst, auch wenns mehr Aufwand ist, als mich auf jemand anderen verlassen zu müssen, wo man oft genug verlassen ist :zwinker:
Das meinte ich mit "selber machen" - selber organisieren, selber überprüfen, selber entscheiden.
Bin nicht so der Teamworker, und auf Entscheidungen und "in die Pötte kommen" anderer angewiesen zu sein macht mich wahnsinnig.

Ich hab schon diversen Kram zu regeln gehabt um die Wohnung herum - ja es ist aufwändig und kostet Nerven, aber es ist VIEL besser als mit einem Vermieter herumzustreiten, der nur eigene Interessen im Sinn hat.
Die Immobilienverwaltung, die die Eigentümergemeinschaft koordiniert, hat auch immer Firmen zur Hand, wenn man welche braucht und nicht selber suchen will. Aber die haben wenigstens keine anderen eigenen Interessen - was ich von keinem einzigen Vermieter, den ich so kenne, behaupten kann.


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Ich würde nie eine Eigentumswohnung kaufen weil ich aus Erfahrung die Probleme sowohl mit eigentümergemeinschadten wie auch Mietern kenne

Da kann man halt Glück oder Pech haben. Wie gesagt - ich misch mich nicht ein, ich erwarte nichts, ich habe meine Ruhe. Und Eigentümerversammlungen sind Sketche, die gute Lagerfeuergeschichten abgeben...
"Aber WAS, wenn das Auto in der Garage ausbrennt?!? HIER in diesem Brief von 1972..." :grin:

Mich amüsiert sowas, aber andere Menschen können mich ja seltenst wirklich aufregen. Bin jetzt schon einige Jahre Eigentümerin, und musste erst einmal grantig werden :zwinker:

Ich würde es jederzeit wieder machen, und kann mir gar nichts andres vorstellen...
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das meinte ich mit "selber machen" - selber organisieren, selber überprüfen, selber entscheiden.

Ich meine ja nur, dass man so eben auch auf andere angewiesen ist - zwar nicht auf Hausverwaltung, dafür auf Handwerker. Das kann (mindestens) genauso nervig sein. Ich kenne viele Leute, die viel Nerv mit Handwerkern hatten.
Wenn man da gute Handwerker hat, ist ja alles gut - mit ner guten Hausverwaltung aber auch. Ich hab auch im Wohnheim gewohnt und fand es total genial, dass da drei Mal die Woche ein Hausmeister sowieso da war, der eben auch alles zügig erledigt hat.
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Burlesque: Auch mal in diese Diskussion schauen?

Der Hauskauf-Plauderthread

Wichtigster Unterschied zur Eigentumswohnung: Bei der Wohnung ist fast immer Hausgeld fällig, beim Eigenheim ist man selbst für die Rücklagen verantwortlich.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich meine ja nur, dass man so eben auch auf andere angewiesen ist - zwar nicht auf Hausverwaltung, dafür auf Handwerker. Das kann (mindestens) genauso nervig sein. Ich kenne viele Leute, die viel Nerv mit Handwerkern hatten.
Wenn man da gute Handwerker hat, ist ja alles gut - mit ner guten Hausverwaltung aber auch. Ich hab auch im Wohnheim gewohnt und fand es total genial, dass da drei Mal die Woche ein Hausmeister sowieso da war, der eben auch alles zügig erledigt hat.

Unser Hausmeister war ein Vollidiot, der der Großteil seiner Zeit damit verbracht hat, illegal auf dem Flur befindliche Wäscheständer zu verstecken und unangemeldet im Zimmer zu platzen zu Kontrollen der Glühbirnen^^ Bis man ihn mal zu etwas brauchte, dann war er unauffindbar, und interessiert hats auch keinen.
"Das Internet geht nicht." "Schade." "Kann ich da was machen?" "Nein, das muss zentral geeregelt werden." "kann das jemand bitte zentral regeln?" "Gebe ich weiter." AAAAAAH. HASS!! Gib mir ne Nummer, ich mach denen Beine. Ich hab lieber Verantwortung und Pflichten und die damit einhergehende Macht aktiv zu sein, als sorglose Unverantwortlichkeit, aber damit auch keinerlei Macht irgendwas zu ändern. Ich hab diese Hilflosigkeit sehr verabscheut. Ich hasse es, auf den guten Willen anderer angewiesen zu sein, und in Wohnfragen schlägt sich das eben besonders nieder, wie ich finde.

Meine Freundin hat 1,5 Jahre versucht den Vermieter dazu zu bringen den kaputten Herd auszwechseln, eine andere hat einen Sommer lang nur kalt geduscht, weil die Therme tot war und er nichts getan hat, da er gehofft hat sie aus ihrem unkündbaren Mietvertrag rauszuekeln.... so kann ich noch eine Weile weiter machen.
Wenn ICH verantwortlich bin, gehts mir einfach besser. Wenn der Handwerker nicht tut, schnauz ich ihn an, ich bezahl ihn schließlich auch. Wenn ich ihn NICHT bezahle, kann ich ihn auch nicht rechtens anschnauzen.
Nö, ich bin lieber ganz allein verantwortlich, die möglichen Nachteile werden für mich jederzeit von den Vorteilen aufgewogen.

Meine Therme ist kaputt, ok, blöd, aber ICH entscheide, was ich wann tue. Ich informiere mich, ich suche rum, ich zapfe Vitamin B an etc, und LÖSE das Problem zielstrebig und zügig.
Und muss nicht wochenlang kalt duschen^^
Und wenn ich KEINE Lust hab, dann lebe ich mit den Konsequenzen. Ich hasse es, mit den Konsequenzen des Lustmangels anderer leben zu müssen.

Ich bin aber auch jemand, der lieber zahlt und entscheidet, als sich mit dem abfindet, was ihm eigentlich nicht passt, weils schon irgendwie bequemer ist :zwinker:

Vielleicht muss man der Typ sein? Entweder Mieter oder Eigentümer? Keine Ahnung. Ich gebe nur meine Erfahrungen weiter :zwinker:
 

Benutzer65998 

Meistens hier zu finden
Das Geld für meinen Anteil an der Hypothek hätte ich auf der Seite,
Diesen Satz verstehe ich nicht ganz, meinst du damit, du hast genug Eigenanteil angespart, um einen Wohnungskauf ansonsten mit einem Kredit zu finanzieren? Oder hast du schon eine Wohnung und würdest dir eine zweite über eine Hypothek (?) (mit)finanzieren wollen?

Wenn ersteres der Fall ist, würde ich mich an deiner Stelle durchaus bei verschiedenen Banken mal beraten lassen, wo dein Kreditrahmen denn so anzusetzen wäre. Denn das ist bei der Wohnungssuche natürlich ein sehr erheblicher Faktor. Denn es ist vielerorts zur Zeit ja irre schwer, lohnenswerte Objekte überhaupt nur zu finden. Und mit lohnenswert meine ich nicht nur finanzielle Abwägungen. Oder denkst du aktuell über das Thema nach, mit einer konkreten Immobilie im Auge?

Ehrlich gesagt würde ich bei diesen realistischen Vorüberlegungungen und Planungen ansetzen, bevor ich mir dann Gedanken mache, ob mich Eigentümerversammlungen nerven könnten oder nicht...
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn ICH verantwortlich bin, gehts mir einfach besser. Wenn der Handwerker nicht tut, schnauz ich ihn an, ich bezahl ihn schließlich auch. Wenn ich ihn NICHT bezahle, kann ich ihn auch nicht rechtens anschnauzen.

Ja schon - aber wenn der Handwerker dir dann sagt, das sei ihm doch egal und wieder abhaut, stehst du eben auch da :zwinker: Und sowas gibts durchaus.
Den Vermieter bezahle ich übrigens auch :zwinker: Also ist man da auch nicht nur komplett dem Wohlwollen ausgeliefert. Ich gebe dir aber recht, dass man es nicht leicht hat, wenn der Vermieter blöd ist/sich querstellt. Allerdings kann man das gegebenenfalls bei der Wohnungssuche berücksichtigen. Über die größeren Vermieter in einer Stadt kann man in der Regel etwas in Erfahrung bringen.
Bei einer Eigentumswohnung musst du dir ja auch die Hausgemeinschaft angucken, weil das sonst unschön werden kann.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ja schon - aber wenn der Handwerker dir dann sagt, das sei ihm doch egal und wieder abhaut, stehst du eben auch da :zwinker: Und sowas gibts durchaus.
Den Vermieter bezahle ich übrigens auch :zwinker: Also ist man da auch nicht nur komplett dem Wohlwollen ausgeliefert. Ich gebe dir aber recht, dass man es nicht leicht hat, wenn der Vermieter blöd ist/sich querstellt. Allerdings kann man das gegebenenfalls bei der Wohnungssuche berücksichtigen. Über die größeren Vermieter in einer Stadt kann man in der Regel etwas in Erfahrung bringen.
Bei einer Eigentumswohnung musst du dir ja auch die Hausgemeinschaft angucken, weil das sonst unschön werden kann.

Und das ist wie genau dann zu vermeiden, wenn er vom Vermieter engagiert wird? Jetzt beim Handwerker?
Ich hab eher die Erfahrung gemacht, dass es viel besser klappt wenn der "direkte Chef" anwesend ist. Und noch dazu so charmant lächeln kann wie ich, und Kaffee kocht. Ich hab seit 5 Jahren NUR und AUSSCHLIEßLICH ganz hervorragende Erfahrungen mit Handwerkern.

Ist schwer, mit mir unschön zu werden, mir ist zu viel egal :zwinker: Wir haben schon so Vögel in der Gemeinschaft, aber die können meinetwegen so vogelig sein, wie sie wollen, das tangiert mich wenig. Es ist schwer mit jemandem zu streiten, der einfach gleichgültig nicht drauf eingeht. Also auch hier seit Jahren keinerlei Schwierigkeiten. Und ich wohne mit Hund :zwinker:

Natürlich kann man, wie oben schon gesagt, jeweils Glück oder Pech haben, und natürlich ist es eine Charakterfrage, was einen wie sehr wie schnell stört. Ich bin die maximale Variante von leben und leben lassen, ich interessiere mich schlicht nicht für andere, und werde bloß grantig, wenn man z.B. meine Kellertür aufbrechen will, weil man vergessen hat, wem der Keller gehört ^^
Dann werde ich genau einmal SO ungemütlich, dass man sehr schätzen lernt, wie unkompliziert ich sonst bin.
Typsache, wie gesagt. Ich kann einfach sehr gut mit Verantwortung, und ich kann mich gut behaupten, wenn ich muss. Das meiste lässt mich jedoch total kalt, und ich hab keinerlei Revolutionbedürfnis, um mich in irgendwelche Gemeinschaften einzubringen. Ob Sie ihre Wäscheleinen linkrum, rechtrum oder gar nicht spannen ist mir schnuppe.

Wenn man lieber der unauffällige Typ ist, und jemand anderen lieber in der Verantwortung weiß, weils einen eher beruhigt, dann ist Miete ja auch völlig legitim. Objektiv hat beides Vorteile und Nachteile.

Im Ganzen würde ich jedoch nie Mieten, wenn ich nicht grade auf "Halbjahresdurchreise" wäre oder so. Ich bin aber auch so aufgewachsen, und die Vorteile der Miete erschließen sich mir einfach nicht, weil es sich für mich als Personentyp nicht nach Vorteilen anfühlt.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und das ist wie genau dann zu vermeiden, wenn er vom Vermieter engagiert wird? Jetzt beim Handwerker?

Ich sagte ja schon, dass große Vermieter in der Regel ihre (zuverlässigen) Handwerksunternehmen haben - anders als der einzelne Wohnungseigentümer haben die ja quasi Dauerbedarf.

Ich hab sowohl die guten als auch die schlechten Erfahrungen mit Vermietern gemacht. Im Moment hab ich einen eher lahmen Vermieter, das hätte ich aber wissen können. War mir ehrlich gesagt nicht so wichtig. Vorher hatte ich einen, der gut war. Wurde nicht unbedingt alles sofort erledigt, aber alles in angemessener Zeit und man musste sich um nichts streiten. Wenn man natürlich wert drauf legt, dass alles sofort passiert, hat man es wohl schwerer. Dazu ist es mir dann aber auch zu egal. Ich finde es viel entspannter, wenn ich alles bei einer zentralen Stelle (=Vermieter) melden kann und weiß, dass es dann gemacht wird.

Aber eigentlich sagst du ja, dass du sehr entspannt bist. Insofern ist mir ein bisschen unklar, warum dann ausgerechnet das so schrecklich sein soll.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber eigentlich sagst du ja, dass du sehr entspannt bist. Insofern ist mir ein bisschen unklar, warum dann ausgerechnet das so schrecklich sein soll.

Off-Topic:
Weil ich es nicht leiden kann, auf die Zuverlässigkeit mehrerer Schnittstellen angewiesen zu sein. Ich hab gern selbst die ganze Verantwortung. Wenns schief geht, war ichs, das finde ich entspannter. Ich hasse es, auf den Wohlwollen anderer angewiesen zu sein :zwinker: Ich will mich kümmern, ich will reagieren könne, ohne erst an irgendwen zu melden, und dann auf dessen "tut oder tut nicht" zu warten.
Ich bin eben kein Teamplayer. Außerdem will ich selbst meine Handwerker aussuchen, und nicht vorgesetzt bekommen. Ich will selbst verhandeln.
Hintergrund? Ich traue niemandem zu, das ausreichend so gut zu können, wie ich es haben will. Ganz einfach - kurze Antwort ist. ICH WILL DIE VERANTWORTUNG HABEN. Ich allein.
Weil ich auch die Konsequenzen habe, die will ich selbst verursacht haben. Eigentlich ganz einfach :zwinker: Und hat überhaupt nichts mit Schnelligkeit zu tun, das ist mir nicht wichtig. Ich will entscheiden, ich will verantworten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer109783 

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Off-Topic:
Wir werden dieses Jahr wohl wieder ein Haus kaufen, in England, und unser Plan ist von anfang an, darin Zimmer an Studenten unterzuvermieten, waehrend wir selbst auch dort leben
Als Student einer britischen Universität halte ich das für eine sehr schlechte Idee. Jeden Tag saufen, kotzen, Party – und von Sauberkeit haben die meisten auch noch nie gehört. :grin: Urgs, das wäre ja mein persönlicher Albtraum..

Ich habe schon mehrere Eigentumswohnungen gehabt und habe sie nach wenigen Jahren verkauft und immer großen Gewinn erzielt. Klar, hätte ich sie noch länger behalten, würde es noch mehr Gewinn werden. Aber ich möchte nicht vermieten, für mich ist das mehr Stress als Nutzen.
Ich denke nicht, dass man in einer Großstadt viel falsch machen kann beim Kauf einer Wohnung. Man sollte aber nicht vergessen, dass man dann dennoch monatliche Kosten hat (Hausgeld?). Wie genau das in Deutschland ist, weiß ich nicht. Bei mir war das ein recht hoher Betrag, aber inklusive Wasser, Internet (Fiber), Putzdienst, Winterdienst, Fahrstuhlkosten, Garage, Müllabfuhr. Kredite habe ich nie aufgenommen, aber die Kosten kämen dann natürlich noch hinzu und das kann dann schon echt viel sein.
Was die anderen Eigentümer angeht, hatten wir nie Probleme. Die Treffen waren lustig, ich habe für alle gekocht und alles war lustig locker, bis auf die Anwälte, die immer recht streng waren. :grin:

Wir haben in den letzten Jahren unser 2. Haus vermietet und hatten damit viele Probleme. Unsere Rettung war dann die Flüchtlingskrise, sodass wir das Haus als Flüchtlingsunterkunft angeboten haben (für die Gemeinde) und seitdem gab es nie wieder Probleme. Leider wurde das dann gekündigt, weil kein Bedarf mehr da ist. :rolleyes: Nun steht es leer bzw. ist unser Gästehaus. Vermieten wollen wir es definitiv nicht mehr, das macht zu viel Stress.
 
G

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Gast
Wichtigster Unterschied zur Eigentumswohnung: Bei der Wohnung ist fast immer Hausgeld fällig

Man zahlt immer Hausgeld! Das ist der Begriff für die Betriebskosten die ein Eigentümer zahlen muss. Teilweise beinhaltet dieses Hausgeld auch Kosten für die Instandhaltungsrücklage, über deren Höhe bei der Eiegtnümerversammlung entschieden wird.
[doublepost=1492007414,1492007370][/doublepost]
beim Eigenheim ist man selbst für die Rücklagen verantwortlich.

Du hast da war durcheinander gebracht.
 

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