Wofür ist das Kindergeld gedacht bei einer über 18 jährigen?

Benutzer56469  (36)

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Ich glaube Du lebst in Deiner ganz eigenen Welt, hmm? Du bist mit 22 Jahre noch reichlich naiv. Wieso hast Du eigentlich keine Ausbildung..."noch" nicht? Bemühst Du Dich denn um ne Ausbildung, was hast Du denn bislang getrieben? Wenn Dir das Geld nicht reicht, musst Du Dir wohl noch einen 2. Job suchen, wenn Du nur 200 EUR im Monat verdienst, kann es ja auch kaum sein, dass Du 5 Tage die Woche 8 h arbeitest, oder`?
Aber sonst ist alles gut bei dir oder wie? Wer sagt denn dass man mit 22 ne Ausbildung haben MUSS? :ratlos:Und ganz ehrlich? Eure Beiträge sind ja der Oberhammer, sie stellt eine normale FRage was denn mit dem Kindergeld passiert bzw wofür das ist und sie wird hier runtergemacht weil sie keine Ausbildung hat. Ehrlich. :schuettel: Da vergehts einem echt!
 
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Benutzer70527  (31)

Sehr bekannt hier
Aber sonst ist alles gut bei dir oder wie? Wer sagt denn dass man mit 22 ne Ausbildung haben MUSS? :ratlos:

Keiner. Nicht einmal Ahoi_Brause. Er hat gefragt, weshalb sie keine hat - das ist legitim. Und dass sie sich darum kümmern muss, wenn sie mehr Geld will, ist auch kein Geheimnis.
Ich denke, das mit der Naivität bezog sich eher darauf, dass sie nicht weiß, wie schnell das Kindergeld bei Ausgaben des täglichen Bedarfs weg ist. Finde ich persönlich jetzt auch nicht zu hart.
 

Benutzer126431 

Ist noch neu hier
Mit 22 sollte man doch eigentlich kapiert haben ,das man für seinen Lebensunterhalt irgendwie selbst zu sorgen hat und das geht meistens nur mit Arbeit. Vielleicht solltest du mal da drüber nachdenken. Eltern sind auch nicht Lebenslang für das Wohl ihrer Kinder zuständig sondern die Kinder selbst. Ausserdem sind Eltern Menschen wie du mit Wünschen und Träumen ,die sie sich erfüllen wollen und dazu gehört auch Geld. Deshalb solltest du schnell darauf hinarbeiten auf eigenen Füßen zu stehen. Das ganze hört sich hier zwar blöd an ist aber so. Ansonsten es gibt ja noch Hartz IV.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Es ist schon eine legitime Frage, warum man mit 22 noch keine Ausbildung hat oder zumindest in einer drin steckt - selbst wenn man Abi gemacht hat, ist man damit heutzutage in der Regel mit 18, spätestens 19 fertig. Mit viel Pech kann es schon passieren, das man ein Jahr braucht um eine Stelle zu finden - aber mit 22 noch zu Hause zu wohnen und einen Minijob zu machen? Da ist schon was schief gelaufen. Interessant wäre zu wissen, WAS schief gelaufen ist.

Denn der einzige Ausweg aus der Situation ist, sich eine gescheite Ausbildung zu suchen und von zu Hause auszuziehen. Dann kann man selber entscheiden, wofür man sein Geld ausgibt. Und ja, dann bekommt man auch das Kindergeld selbst ausgezahlt - das ist dann aber vermutlich das geringste Problem das man hat..
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Kindergeld berechtigt ist derjenige in dessen Haushalt das Kind lebt und wenn das Kind einen eigenen Haushalt hat ist das Kind selber berechtigt. Aber irgendwie verstehe ich dich nicht TS denn erst schreibst du das du dich wunderst von welchem Geld deine Mutter und ihr Freund in Urlaub fahren und im naechsten Beitrag schreibst du das sie soviel geerbt hat das sie für das Leben ausgesorgt hat. Das ist ziemlich widersprüchlich
 

Benutzer116047 

Öfters im Forum
Aber sonst ist alles gut bei dir oder wie? Wer sagt denn dass man mit 22 ne Ausbildung haben MUSS? :ratlos:Und ganz ehrlich? Eure Beiträge sind ja der Oberhammer, sie stellt eine normale FRage was denn mit dem Kindergeld passiert bzw wofür das ist und sie wird hier runtergemacht weil sie keine Ausbildung hat. Ehrlich. :schuettel: Da vergehts einem echt!

Ja, ansonsten ist alles gut bei mir, danke! Wie die nachfolgenden Beiträge schon deutlich machen, ich habe nicht gesagt, dass man mit 22 eine Ausbildung haben muss aber ich finde, dass man in dem Alter zumindest eine Perspektive haben sollte und die vermittelt ihr Beitrag wohl eher nicht. Vielmehr vermittelt sie, dass sie im Grunde gar keine Ahnung hat was das Leben an Kosten mit sich bringt. Ich finde es durchaus legitim die Frage nach einer Ausbildung zu stellen denn leider gibt es nur allzu viele, denen heutzutage die Perspektive fehlt und die sich darauf verlassen, dass es schon irgendjemand richten wird, vielmehr möchte ich dazu aber nicht sagen!
 

Benutzer109511  (27)

Planet-Liebe Berühmtheit
Nur weil man mit 22 noch zuhause wohnt ist doch nicht gleich was schief gelaufen! Mein Freund ist 25 und wohnt auch noch bei seinem Vater. Er ist erst Ende Januar mit der Ausbildung fertig geworden ( hat auch nicht gleich nach der Schule was gefunden). Von seinem Azubigehalt hätte er sich definitiv keine eigene Wohnung leisten können! Er wurde jetzt auch übernommen und hat also einen festen Job. Er will sich aber nach einer anderen Stelle um gucken und dann je nachdem auch umziehen.
Eine gute Freundin von mir wohnt mit 21 auch noch zuhause und sucht seit dem Abi nach einer Ausbildung.
Wie kann man da so pauschal von schief gelaufen sprechen?

An dich liebe TS: Leben ist teuer! Ich bin mit finanzieller Unterstützung meiner Eltern im Herbst zum Studium ausgezogen. Und es fallen wirklich viele Kosten an! Ob Essen, Waschmaschinenbenutzung, Haushaltskram oder Lernsachen...das klappert sich und 184€ sind da schnell weg.Nicht zu vergessen Strom und Internet, Handy...
Da musst du deine Mutter verstehen, dass sie kein Geld mehr übrig hat.Leben ist teuer!
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Wie kann man da so pauschal von schief gelaufen sprechen?
Nun ja, arbeitslos und ohne Beschäftigung zu sein ist nun mal weder der Idealfall noch der Regelfall. Also ist es schief gelaufen, wenn man mehrere Jahre nach dem Abitur immer noch weder Ausbildung noch Studium gefunden hat und höchstens geringfügig arbeitet. Wenn man merkt, das es irgendwie nicht klappt, und sich dann beispielsweise um ein freiwilliges soziales/ökologisches Jahr oder ähnliches bemüht, um nicht zu Hause zu sitzen, finde ich das super. Egal wie man damit umgeht, wenn es nicht so gewollt ist, ist die Sache wohl schief gelaufen.
 

Benutzer102949 

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Egal wie man damit umgeht, wenn es nicht so gewollt ist, ist die Sache wohl schief gelaufen.

Off-Topic:
Dann läuft das aber bei einigen schief. Gerade wenn man in Hinterwäldlergegenden lebt sieht die Lage ziemlich rar aus. Davon abgesehen, dass man sich eben aufgrund den geringen Löhnen kaum oder nur selten mit zusätzlicher familiärer/staatlicher Unterstützung keine eigene Wohnung leisten kann, um sich in größeren Städten niederzulassen. Und die Anforderungen der Ausbildungsbetriebe werden auch immer höher. Von daher kann man nun wahrlich nicht sagen, dass es immer die Lehrlinge sind, die daran die Schuld tragen, das hängt nämlich immer vom Einzelfall ab.
 

Benutzer39498 

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Off-Topic:
Von daher kann man nun wahrlich nicht sagen, dass es immer die Lehrlinge sind, die daran die Schuld tragen, das hängt nämlich immer vom Einzelfall ab.
Das habe ich doch auch nirgends behauptet? Ändert das denn was an der Tatsache, dass es dann irgendwie schief läuft? :hmm:
 

Benutzer49550  (37)

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Off-Topic:
Dann läuft das aber bei einigen schief. Gerade wenn man in Hinterwäldlergegenden lebt sieht die Lage ziemlich rar aus. Davon abgesehen, dass man sich eben aufgrund den geringen Löhnen kaum oder nur selten mit zusätzlicher familiärer/staatlicher Unterstützung keine eigene Wohnung leisten kann, um sich in größeren Städten niederzulassen. Und die Anforderungen der Ausbildungsbetriebe werden auch immer höher. Von daher kann man nun wahrlich nicht sagen, dass es immer die Lehrlinge sind, die daran die Schuld tragen, das hängt nämlich immer vom Einzelfall ab.

Off-Topic:
Also ich wohne in einer Hinterwäldlergegend und kann nur sagen das wir keine Azubis finden.
Unser Betrieb übernimmt ALLE Azubis und ich würd sagen wir sind ein guter Ausbildungsbetrieb. Aber es sind halt einfach Azubis knapp.
Kann in andren Gegenden anders sein, hier ist es aber so :zwinker:
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Off-Topic:
Off-Topic:
um FinalChapter mal in Schutz zu nehmen, als er das geschrieben hat war der "bedanken"-Link tatsächlich nicht da. Die Aussage hatte mich nämlich auch gewundert, und noch mehr hab ich gestaunt das der Link nicht da war wo er normalerweise (und jetzt auch wieder) zu sehen ist.
Sorry Leute für die Verwirrung :grin: Ich habe den Thread in ein anderes Forum verschoben :zwinker: Jetzt kann sich wieder fleißig bedankt werden.
 
S

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Gast
Nun ja, arbeitslos und ohne Beschäftigung zu sein ist nun mal weder der Idealfall noch der Regelfall. Also ist es schief gelaufen, wenn man mehrere Jahre nach dem Abitur immer noch weder Ausbildung noch Studium gefunden hat und höchstens geringfügig arbeitet. Wenn man merkt, das es irgendwie nicht klappt, und sich dann beispielsweise um ein freiwilliges soziales/ökologisches Jahr oder ähnliches bemüht, um nicht zu Hause zu sitzen, finde ich das super. Egal wie man damit umgeht, wenn es nicht so gewollt ist, ist die Sache wohl schief gelaufen.

Hab ich was verpasst oder wo war hier die Rede von Abitur oder Studium? Soll Menschen geben die über beides nicht verfügen, für manche unvorstellbar aber naja. Glaube kaum, dass, wenn man eine Lehre zur Bäckereifachverkäuferin macht, man zwangsläufig über ein Abitur verfügt. Ebenso bedenklich finde ich es einfach nur irgendwas zu machen damit man ja nicht zuhause rumsitzt. Wenn man das zwangsläufig von der Mutter vorgelebt bekommt, glaubst du nicht das man da ein andere Sicht der Dinge hat? Wie vielleicht einer, der Karriere fixiert ist?

Ohne die Umstände zu kennen finde ich hier manches Verhalten ziemlich anmaßend. Ist ja nun nicht so, als würde man mit Haupt- und oder Realsschule die Ausbildungen nachgeworfen bekommen. Auch wenn die Medien propagieren, das soviele Unternehmen Leute suchen. Meißt sind es doch die Auszubildenen die am besten nach dem 3ten Tag selbstständig arbeiten können oder einfach nur die billigen Lakaien. Schief gegangen mag zwar zutreffen, ob man der TS aber mit Unterstellungen um die Ecke kommen muss halte ich für daneben.

Kein Wunder das sie hier nicht mehr antwortet bei der "qualität" an Antworten....
 

Benutzer39498 

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Hab ich was verpasst oder wo war hier die Rede von Abitur oder Studium? Soll Menschen geben die über beides nicht verfügen, für manche unvorstellbar aber naja. Glaube kaum, dass, wenn man eine Lehre zur Bäckereifachverkäuferin macht, man zwangsläufig über ein Abitur verfügt.
:rolleyes: Wenn man mit 16 den Realschulabschluss gemacht hat - was ja die Regel wäre - und dann mit 22 noch zu Hause sitzt und einen Minijob macht und sich darüber beschwert, nicht genug Kohle zu haben um sich neue Klamotten zu kaufen, dann ist das vollkommen normal und richtig so, ja? Manchmal glaube ich, Leute die selber nicht studiert haben sehen in Allem gleich einen "Klassenkampf". Muss anstrengend sein.
Im Übrigen bezog sich das mit dem Abitur auf einen Post von Blueberry direkt über mir, die von einer Freundin erzählte, die nach dem Abi keine Ausbildung gefunden hat. Aber erst mal stänkern, gell?
Ebenso bedenklich finde ich es einfach nur irgendwas zu machen damit man ja nicht zuhause rumsitzt. Wenn man das zwangsläufig von der Mutter vorgelebt bekommt, glaubst du nicht das man da ein andere Sicht der Dinge hat? Wie vielleicht einer, der Karriere fixiert ist?
Ich finde es überhaupt nicht bedenklich, "irgendwas" zu machen damit man nicht zu Hause rumsitzt. Ja, Arbeiterkinder (http://arbeiterkind.de, nur damit du mir jetzt nicht vorwirfst, einen 'degradierenden' Begriff zu verwenden) haben es schwerer, aber es ist extrem kontraproduktiv und gefährlich einfach nur daheim rumzuhocken. Wenn man in der unglücklichen Lage ist, keinen Ausbildungsplatz zu finden, dann sollte man sich einen Job oder ein Ehrenamt suchen, beispielsweise eben ein FSJ.
Nein, nicht jeder ist "karrierefixiert" (ich schon gar nicht), aber zwischen karrierefixiert und zu Hause sitzen gibt's ein breites Spektrum. In der Regel sollte man doch anstreben, irgendwann seinen Lebensunterhalt selber erarbeiten zu können und sich so was wie neu Klamotten kaufen zu können, wann immer man will, und nicht um Geld bitten zu müssen, oder nicht? Hast du dich nicht darüber gefreut, dir von deinem ersten eigenen Gehalt was kaufen zu können - und wenn's nur ein Abendessen war?

Wir kennen nicht alle Hintergründe. Aber oberflächlich scheint es nicht so als würde die Mutter der TS ihr kein Geld für Klamotten geben, weil sie selber bettelarm ist. Sieht mir eher nach einem Wink mit dem Zaunpfahl aus, nach dem Motto: wenn du dir was kaufen willst mit deinen zarten 22, musst du dafür den Po hochbekommen und mehr als 200 Euro im Monat verdienen. Klingt in meinen Ohren ziemlich plausibel, schliesslich muss sie sich nicht um ein Dach über ihrem Kopf, Essen und Trinken, Nebenkosten, Versicherungen, Arztbesuche, Jahresabrechnungen und ähnliches sorgen - es geht hier um ihr TASCHENGELD.
 

Benutzer109511  (27)

Planet-Liebe Berühmtheit
Zu dem Post mit meiner Freundin muss ich noch was hinzufügen: Sie ist chronisch krank (Diabetes und Rheuma) und hat in folge dessen nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten weil zB eigentlich nur eine rein sitzende Tätigkeit in Frage kommt. Vielleicht macht das ja deutlich was ich eigentlich sagen wollte: man darf nicht immer so pauschalisieren.
 
S

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Gast
:rolleyes: Wenn man mit 16 den Realschulabschluss gemacht hat - was ja die Regel wäre - und dann mit 22 noch zu Hause sitzt und einen Minijob macht und sich darüber beschwert, nicht genug Kohle zu haben um sich neue Klamotten zu kaufen, dann ist das vollkommen normal und richtig so, ja?

Keine ahnung ob das "normal" ist, gehts hier darum was normal ist? So wie sie geschrieben hat scheint es wohl so als hätte sie schon mal eine Ausbildung gemacht. Warum die abgebrochen wurde, wollte sie nicht erwähnen. Daraus schließe ich mal, dass es allgemein Probleme mit diesem Thema gibt. Das die Person dann noch so anmaßend ist und sich darüber informieren will warum sie das Kindergeld nicht bekommt, geht natürlich überhaupt nicht.

Was ist denn, wenn die TS nicht weiß was sie machen will? Vielleicht einfach keine Hilfe bekommt um es heraus zu finden oder allgemein ein Mensch ist der mit 22 noch nicht vollständig selbstständig ist und jemand braucht der ihr unter die Arme greift? Weißt du eigentlich wie depremierend es ist ständig Absagen zu kassieren? Glaube kaum, dass ein Mensch das mehrere Jahre durchhält ohne einen seelischen Knacks zu bekommen. Aber es ist natürlich vollkommen akzeptabel seine persönliche Entrüstung kunt zu tun, wobei die Sachlage an sich nicht mal geklärt ist. Daher ja auch zu beginn meine Fragen an die TS, die ja leider nicht beantwortet wurden.

Scheinbar ist sie ein Mensch der schlecht mit Kritik umgehen kann, da macht es durchaus Sinn die Kritik an der Person so hart zu formulieren, dass sie davon läuft. Hauptsache die Meinung kunt getan, aber genug des gemotzes. Was im übrigen nicht alles persönlich auf dich gemünzt ist.



Manchmal glaube ich, Leute die selber nicht studiert haben sehen in Allem gleich einen "Klassenkampf". Muss anstrengend sein.

Definitiv, ich halte mich für so wenig Wert, dass ich bei jeder Kleinigkeit am Klassenkampf orientieren muss. Keine Ahnung obs anstregend ist, frag mal wen, der das macht. :zwinker:

Im Übrigen bezog sich das mit dem Abitur auf einen Post von Blueberry direkt über mir, die von einer Freundin erzählte, die nach dem Abi keine Ausbildung gefunden hat. Aber erst mal stänkern, gell?

Tut mir leid, dass ich den Zusammenhang nicht gesehen habe. Mit stänkern hatte das aber nichts zu tun.


Ich finde es überhaupt nicht bedenklich, "irgendwas" zu machen damit man nicht zu Hause rumsitzt. Ja, Arbeiterkinder (http://arbeiterkind.de, nur damit du mir jetzt nicht vorwirfst, einen 'degradierenden' Begriff zu verwenden) haben es schwerer, aber es ist extrem kontraproduktiv und gefährlich einfach nur daheim rumzuhocken.


Danke, dass du mir den Begriff erklärt hast. Das daheim sitzen resultiert aus einer Flut an Absagen, die eine Psyche nun mal eben nicht einfach wegstecken kann. Ich habe ähnliches erlebt und kann nachvollziehen das man an einen Punkt gelangt an dem alles lähmend wird. Sicherlich mögen da Beschäftigungen entgegen wirken und gut sein, aber nicht jeder wird dahingehend erzogen. Soll man das jetzt als Vorwurf machen? Klar kann man sich mit 22 Jahren informieren, klar ist aber auch das jeder Mensch in reife und Entwicklung anders ist. Nem Blinden sagt man ja auch nicht er solle das Buch lesen ohne Blindenschrift.


Wenn man in der unglücklichen Lage ist, keinen Ausbildungsplatz zu finden, dann sollte man sich einen Job oder ein Ehrenamt suchen, beispielsweise eben ein FSJ.

Einen Job hat sie doch auf 400 Euro Basis. Nicht jeder will ein Ehrenamt ausüben, aber dann muss man das, weil andere das so machen? Ich hatte im übrigen auch keine Lust mich damals in einem FSJ zu prostituieren. Da war es nämlich normal, dass dem FSJ'ler nichts gezahlt wird. Zumindestens wurde das aus den Gesprächen deutlich die ich gemacht hatte. Aber Hauptsache man macht irgendwas. Warst du nicht auch der Meinung, mann müsse als fertig Studierter nicht für einen Hungerlohn los? Ist das nicht das selbe Prinzip? Wenn dem nicht so wahr, dann entschuldige ich mich.


Nein, nicht jeder ist "karrierefixiert" (ich schon gar nicht), aber zwischen karrierefixiert und zu Hause sitzen gibt's ein breites Spektrum. In der Regel sollte man doch anstreben, irgendwann seinen Lebensunterhalt selber erarbeiten zu können und sich so was wie neu Klamotten kaufen zu können, wann immer man will, und nicht um Geld bitten zu müssen, oder nicht?

Gebe ich dir Recht, sehe ich ähnlich. Aber wie du schon so schön sagtest, zwischen dir und mir gibt es noch ein breites Spektrum. Meinst du nicht, das man mit gezielten Fragen zum Thema und der Persönlichkeit des TS weiter kommt, als zu schreiben "bekomme den Arsch hoch, du bist 22 Jahre!"?


Hast du dich nicht darüber gefreut, dir von deinem ersten eigenen Gehalt was kaufen zu können - und wenn's nur ein Abendessen war?

Natürlich. Nun hat die TS einen 400 Euro Job, was ja nicht bedeutet das sie immer 400 oder 450 Euro zur Verfügung hat. Gerade im Gastro-Bereich. Wenn weniger Std. anfallen zum arbeiten, dann hast du auch weniger in der Tasche. Nun gehe ich einfach mal davon aus, dass sie keinen Ausbildungsplatz bekommt. Was nun? Wo sind denn hier die unerschöpflichen Geldquellen die man nur anzapfen brauch? Ich sehe keine.



Wir kennen nicht alle Hintergründe. Aber oberflächlich scheint es nicht so als würde die Mutter der TS ihr kein Geld für Klamotten geben, weil sie selber bettelarm ist. Sieht mir eher nach einem Wink mit dem Zaunpfahl aus, nach dem Motto: wenn du dir was kaufen willst mit deinen zarten 22, musst du dafür den Po hochbekommen und mehr als 200 Euro im Monat verdienen.

Wenn man davon ausgeht, dass die TS einfach nur faul ist dann hast du damit wohl recht. Liegt im Auge des Betrachters, wie man etwas interpretiert. Ich halte mich halt damit zurück voreillig Schlüsse zu ziehen. Klar müssen wir vermuten, geht aber auch ohne gleich los zu bashen, fragen stellen zur Klärung hätten vielleicht mehr Licht ins dunkle gebracht und die TS hätte sich nicht gleich angegriffen gefühlt. Aber auch hier meine ich dich nicht im Einzelfall sonder die ganze Entwicklung des Themas.



Klingt in meinen Ohren ziemlich plausibel, schliesslich muss sie sich nicht um ein Dach über ihrem Kopf, Essen und Trinken, Nebenkosten, Versicherungen, Arztbesuche, Jahresabrechnungen und ähnliches sorgen - es geht hier um ihr TASCHENGELD.

Nicht den Wunsch mehr zu verdienen? Der ihr aber verwehrt bleibt, weil sie keine Ausbildungsstelle oder Vollzeit-Job findet? Findest du es nicht eine normale Entwicklung, das haben zu wollen was andere auch haben? Womit nicht gesagt ist, dass man dagegen nichts tun könnte aber dies ist wieder eine Frage der Selbstständigkeit. Die hier leider keiner beurteilen kann, da die TS schon längst die Biege gemacht hat.
 

Benutzer39498 

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Darum ging's doch überhaupt nicht, Sit|it|ojo meinte was von wegen es sei für "einige Leute" wohl unvorstellbar, das manch Einer kein Abi hat, daher wollte ich klarstellen, das ich das nicht aus der Luft griff und unqualifiziert annahm, die TS hätte Abitur. Nein, eher ist es vollkommen wurscht was für einen Abschluss sie hat, es scheinen jedenfalls schon mehrere Jahre seitdem vergangen zu sein.

@Sit|it|ojo: Warte mal, du wirfst MIR vor ich ginge von Tatsachen aus von denen ich nichts wissen kann, schreibst aber jetzt wie wild von allen möglichen Dingen: Job im Gastrobereich, Depressionen, Mutter die das vorlebt? Ich lese da nur: vor zwei Jahren die Ausbildung abgebrochen, keine neue gefunden, und das sie im Schnitt 200 Euro im Monat verdient schrieb sie ja schon im Anfangspost.

Du, du magst denken ich sei ein verwöhntes Kind und hätte ja keine Ahnung wie das ist, Absagen zu kassieren oder nicht weiter zu kommen, aber da schneidest du dich gewaltig. Nein, ich arbeite nicht auf dem Bau (diese körperlich harte Arbeit hast du dir meines Wissens ja selber ausgesucht, oder?) und ich muss mich auch nicht prostituieren um an Geld zu kommen, aber ich bin nicht in den Geldtopf gefallen als Kind und mit 16 von zu Hause rausgeschmissen worden. Wenn's darum geht, was man von seinen Eltern an Leistungen bekommt und bekommen kann/darf/sollte, kenne ich mich ziemlich gut aus. So weiß ich eben auch, das die Eltern einem eine Ausbildung bezahlen müssen, dafür aber auch erwarten können, das man sich entsprechend anstrengt. Und ich weiss, das ALLES besser ist, als zu Hause zu hocken und Trübsal zu blasen. Ja, auch wenn man dann ein FREIWILLIGES soziales Jahr mit minimaler Bezahlung macht - oh Schreck, was Gutes tun, was dabei Lernen und Spass haben.

GRADE wenn man zu Hause nichts Anderes vorgelebt bekommt, ist es doch Gold wert, raus zu kommen. Wer weiss, was sich für Möglichkeiten eröffnen, was man für Leute kennenlernt? Ich habe mit 16 für einen Hungerlohn (!) auf einem Gestüt gearbeitet und dort damals eine Lehrstelle von einem Besucher angeboten bekommen, der mich da kennengelernt hat. Die Visitenkarte hab' ich heute noch!

Wenn es darum ginge, das die TS ihr Essen selber kaufen soll oder von zu Hause rausfliegt obwohl sie keine Perspektive hat - dann würde ich auch schauen, wie sie an ihr Kindergeld kommt. Sie will sich aber einfach nur neue Klamotten kaufen und sieht nicht ein, das ihre Mutter in den Urlaub fährt, ihr aber nicht 180 Euro im Monat Taschengeld gibt. Geringfügig unterschiedliche Situation...
 
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S

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Gast
Darum ging's doch überhaupt nicht, Sit|it|ojo meinte was von wegen es sei für "einige Leute" wohl unvorstellbar, das manch Einer kein Abi hat, daher wollte ich klarstellen, das ich das nicht aus der Luft griff und unqualifiziert annahm, die TS hätte Abitur. Nein, eher ist es vollkommen wurscht was für einen Abschluss sie hat, es scheinen jedenfalls schon mehrere Jahre seitdem vergangen zu sein.

Was möchtest du? Dass ich die Zeilen aus meinem Beitrag lösche? Ich habe mich doch schon dafür entschuldigt, dass ich dich missverstanden hab. Und ich wollte dir, auch wenn ich dich zitiert habe, nicht unterstellen, dass es nur Abitur gibt, mag mich missverständlich ausgedrückt haben, daher ja auch die Entschuldigung :zwinker:


@Sit|it|ojo: Warte mal, du wirfst MIR vor ich ginge von Tatsachen aus von denen ich nichts wissen kann, schreibst aber jetzt wie wild von allen möglichen Dingen: Job im Gastrobereich, Depressionen, Mutter die das vorlebt? Ich lese da nur: vor zwei Jahren die Ausbildung abgebrochen, keine neue gefunden, und das sie im Schnitt 200 Euro im Monat verdient schrieb sie ja schon im Anfangspost.

Ich habe lediglich die Dinge angeführt die unter Umständen "mildere" Umstände fordern. Wenn eine Person schreibt sie habe die Ausbildung abgebrochen und im gleichen Atemzug sagt, sie wolle darüber nicht reden. Liegt es für mich nahe anzunehmen das hier ein Problem vorliegt, andernfalls würde man sich ja zum Verständnis kurz erklären. Du hattest gesagt, sie solle sich einen Job suchen, aber den hat sie doch eben schon. Ich habe lediglich mit dem Gastro Beispiel erklären wollen, dass man bei einer geringfügigen Beschäftigung auf 450 Euro Basis eben nicht jeden Monat das Geld bekommt. Wie gesagt lediglich ein Beispiel um meine Sicht zu verdeutlichen, mehr nicht. Das mit den Depressionen und Mutter mag ne Vermutung sein, stimmt. Aber habe ich mich so ausgedrückt, oder hast du es so verstanden, dass meine Meinung zwangsläufig die bessere seien soll? Oder warum die Erbsenzählerei? Wenn ja, dann war das nicht meine Absicht, ehrlich nicht.

Ich kann dir durchaus deine Meinung lassen, fande es halt nur unangebracht wie diese formuliert ist und was da zwischen den Zeilen mitschwingt, mehr nicht.



Off-Topic:
Du, du magst denken ich sei ein verwöhntes Kind und hätte ja keine Ahnung wie das ist, Absagen zu kassieren oder nicht weiter zu kommen, aber da schneidest du dich gewaltig.

Ja, das denke ich wohl :rolleyes:. Ganz ehrlich? Ich denke rein garnichts von dir. Eins weiß ich nur aus der Erfahrung, wir haben sehr unterschiedliche Meinungen und verstehen uns wohl öfters mal gewaltig falsch. Ich habe nichts gegen dich und bin auch an einer vernünftigen Diskussion interessiert, als dir dummes Zeug zu unterstellen.


Nein, ich arbeite nicht auf dem Bau (diese körperlich harte Arbeit hast du dir meines Wissens ja selber ausgesucht, oder?) und ich muss mich auch nicht prostituieren um an Geld zu kommen, aber ich bin nicht in den Geldtopf gefallen als Kind und mit 16 von zu Hause rausgeschmissen worden.

Was hat meine Arbeit mit dem Thema zu tun? Du kannst ja gern dir persönlich dein Bild von mir Zeichnen aber was hat das in dem Thema zu suchen? Wenn du allgemein ein Problem mit mir hast, wo von ich schon fast ausgehen muss. Dann sollte wir das künftig per PN klären, bin der letzte der gegen einen Austausch etwas hätte.





Wenn's darum geht, was man von seinen Eltern an Leistungen bekommt und bekommen kann/darf/sollte, kenne ich mich ziemlich gut aus. So weiß ich eben auch, das die Eltern einem eine Ausbildung bezahlen müssen, dafür aber auch erwarten können, das man sich entsprechend anstrengt. Und ich weiss, das ALLES besser ist, als zu Hause zu hocken und Trübsal zu blasen. Ja, auch wenn man dann ein FREIWILLIGES soziales Jahr mit minimaler Bezahlung macht - oh Schreck, was Gutes tun, was dabei Lernen und Spass haben.

Ich bin deiner Meinung, wie ich es eine Antwort zuvor auch schon war. Dennoch kann ich meine Meinung nicht 1zu1 auf andere kopieren. Der Mensch auf den ich das tue könnte völlig andere Vorstellung haben als ich sie habe und dann? Fühlt sich der andere wohl vermeidlich angegriffen, reagiert entsprechend und die Diskussion auf einer normalen Grundlage ist dahin. Ich würde auch eher Reinigungskraft kurzzeitig ausüben, als zuhause zu sitzen. Aber das ist nun mal meine Art, die mir anerzogen wurde und die durch Erfahrungen geprägt sind. Ich kann keinesfalls erwarten, dass der Gegenüber exakt gleiches wiederfahren hat. Demzufolge muss ich erstmal meine Meinung und Sicht hintenanstellen und den Gegenüber erstmal verstehen um entsprechende Tipps zu geben.

Man kann natürlich auch seine Sichten schreiben, dann sage ich aber, das man bei so einem Thema schnell Gefahr läuft die Diskussion in die falsche Richtung zu lenken. Ahaoi_Brause hat dies getan, was völlig legitim ist, die Reaktion der TS zeigt aber was ich meine. Nun schreiben wir im Grunde den Thread nur noch mit Blödsinn voll, da die TS wohl nicht mehr anwesend ist.


GRADE wenn man zu Hause nichts Anderes vorgelebt bekommt, ist es doch Gold wert, raus zu kommen. Wer weiss, was sich für Möglichkeiten eröffnen, was man für Leute kennenlernt? Ich habe mit 16 für einen Hungerlohn (!) auf einem Gestüt gearbeitet und dort damals eine Lehrstelle von einem Besucher angeboten bekommen, der mich da kennengelernt hat. Die Visitenkarte hab' ich heute noch!

Klar, macht das Sinn und ist logisch. Kannst du erwarten das es jeder so sieht wie du? Ist es möglich einfach so aus dem vorgelebten auszubrechen, wenn man sogar vielleicht psychisch eher labil ist? Klar ist das eine Vermutung meinerseits, aber irgendwie sehe ich mich darin bestätigt das die TS ganze zwei Antworten verfasst hat, als es Kritik hagelte. Findest du nicht?


Wenn es darum ginge, das die TS ihr Essen selber kaufen soll oder von zu Hause rausfliegt obwohl sie keine Perspektive hat - dann würde ich auch schauen, wie sie an ihr Kindergeld kommt. Sie will sich aber einfach nur neue Klamotten kaufen und sieht nicht ein, das ihre Mutter in den Urlaub fährt, ihr aber nicht 180 Euro im Monat Taschengeld gibt. Geringfügig unterschiedliche Situation...

Wie gesagt, bevor ich sie als undankbares, faules Individium abstempel, will ich selber erstmal wissen warum sie das so will. Ich möchte wissen was dahinter steckt, bevor ich Kritik üben kann. Wir sind offenbar zu unterschiedlich und denken in völlig anderen Wegen. Einen Nenner werden wir wohl nicht finden, einigen wir uns einfach darauf das jedem seine Meinung belassen wird und gehen neutral aus der Geschichte. Den persönliche Disput sollten wir dann per PN klären, sofern dir daran etwas liegt. In diesem Sinne lasse ich das jetzt einfach so stehen, wir drehen uns ja eh nur im Kreis.
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Ach Gott, was sich hier für Diskussionen entwickeln.. Oo..
Um deine Frage zu beantworten. Mein "Lebensunterhalt", also nur das nötigste, Wohnug, warmes Wasser, Strom, Heizung, ausgewogene Nahrung kostet monatlich knapp 450€. Da kann das Kindergeld nicht so gut gegen anstinken. Unregelmäßige Ausgaben wie Kosten für die Uni, Klamotten usw kommen oben drauf.

Ich muss allerdings auch sagen, dass dein Weltbild etwas verquer klingt. Ich finde nicht, dass etwas dabei ist, mit 22 noch bei Mutti zu wohnen. Das würde ich wohl auch machen, wäre ich nicht mit meinem Freund zusammengezogen, also hätte ich ihn nicht. Aber auf mein Leben projiziert wirkst du schon sehr gutgläubig. Nutzt deine steuerfreien Möglichkeiten nichtmal voll aus und stellst Ansprüche.
Ich hab 2 Jobs und ein absolutes Vollzeitstudium.. Hmpf.. Nur mal zum Verständnis, dass hier einige so aufborsten, auch wenn ich es teilweise etwas ausufernd empfinde.
 
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