Wochenplan eines Studierenden

Benutzer143676  (28)

Benutzer gesperrt
Hallo,
ich möchte in ungefähr 1 Jahr studieren. Um mir bessere Vorstellungen vom Studentenleben machen zu können, wäre es schön, wenn ein Student unter euch ist und mir mal einen typischen Ablauf der Woche an der Uni schreiben könnte, so wie einen Stundenplan an der Schule. Wäre cool, wenn ihr auch Uhrzeiten dabeischreiben könntet und auch wann ihr freie Zeit habt und wann und wie viel Zeit ihr zum lernen aufwendet. Danke schonmal im voraus.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Das ist relativ witzlos, weil es einfach extrem vom Studienfach und auch der eigenen Motivation und Zeitenteilung abhängt.
 

Benutzer152013 

Öfter im Forum
Das ist doch total unterschiedlich, je nachdem was man studiert. Manche tun total viel, andere fast gar nichts...
Was möchtest du denn studieren? Wenn dann müsste es ja jemand sein, der das gleiche studiert wie du es möchtest um eine realistische Vorstellung zu bekommen?
 

Benutzer95651  (35)

Beiträge füllen Bücher
Das wird dir hier niemand schreiben können.
Das ist total abhängig vom Studiengang, der Uni und auch den eigenen Wunschfächern.

Auch der Lernaufwand ist von Student zu Student unterschiedlich.

Was willst du denn studieren?
Dann können dir Leute dieses Fachs besser helfen.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich erinnere mich noch, dass ich jeden Tag Vorlesungen hatte, die meist um 8:00 c.t. anfingen und nie länger als bis 16 Uhr gingen - jedenfalls konnte ich mir das immer so legen. Außer in einem Semester, als eine Pflichtveranstaltung mal bis 18 Uhr ging.
Gelernt habe ich nur vor Klausuren, die immer am Ende des Semesters stattfanden. Also: easypeasy

Das ist aber soweit ich das mitbekommen habe kein Maßstab und eher die Ausnahme und kommt absolut aufs Studienfach und die persönliche Zielsetzung sowie Lernstrategie an.
 

Benutzer67771 

Sehr bekannt hier
Frag bei der Studienberatung der Universitäten nach, an denen du dir ein Studium vorstellen kannst. Oft gibt es Musterstundenpläne, an denen sich ungefähr(!) die Verteilung der Semesterwochenstunden ablesen lassen, wobei die konkreten Zeitpunkte der Lehrveranstaltungen von Semester zu Semester natürlich variieren können.

Im Bachelor-Master-System gibt es ja einen Umrechnungsschlüssel von Creditpoints und dem damit verbundenen Workload als groben Richtwert, aber allgemeingültige Aussagen wird man da nicht treffen können und es hängt eben sehr stark von der eigenen Arbeitseinstellung und dem -tempo ab und schwankt auch phasenweise.
 

Benutzer95651  (35)

Beiträge füllen Bücher
So weit ich weiß, müssen es mindestens zwei Fächer sein bei Lehramt.
Ein drittes würde die Chancen für eine Stelle später noch mehr verbessern.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Abgesehen von dem schon Gesagten (mindestens 2 Fächer, Deutsch-Lehrer sind auch nicht unbedingt händeringend gesucht...) ist es in vielen Unis bei Lehramtsstudiengängen so, dass du Pflichtveranstaltungen hast, bei denen du höchstens dreimal fehlen darfst.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Freunde mit Ingenieurswissenschaften oder Chemie haben mal locker 5 Tage die Woche von 8.00 - 20.00 Uhr an der Uni verbracht, inkl. Übungen und Laborstd.
Geisteswissenschaften haben zig tausend einzelne Seminare. Die sind zwar nicht alle unbedingt spannend und anstrengend, aber die Menge und tausende kleine Creditpoints macht es anstrengend.
Mein Mann als Mathematiker hat recht wenig Vorlesungen und Übungen, dafür zählen die jeweils mit 7-12 Credit Points. Dafür musste er extrem viel lernen und üben.

Generell läuft der Universitätsbetrieb von 8.00 - 20,00 Uhr. Ausnahmen sind gerade in Laboren möglich.
Meistens hat man Vorlesungen und dazu zu den Fächen noch Übungen. In denen muss man Hausaufgaben machen, die man wöchentlich abgeben muss. Bei diesen Aufgaben muss man Punkte sammeln, um zur Klausur zugelassen zu werden. Bei Geisteswissenschaften hat man extrem viele Vorträge und Präsentationen, damit sammelt man dort Klausurzulassungen. In MINT-Fächern gibt es überwiegend Klausuren und mündliche Vorträge. In Geisteswissenschaften schreibt man viele Hausarbeiten (10-20 Seiten) und hält benotete Vorträge, schreibt aber auch Klausuren. Ist also wirklich von Fach zu Fach SEHR unterschiedlich, wie so ein Studium aussieht.

Dazu muss man ja meist noch arbeiten. Mit Party war bei mir nicht viel: In den Semesterferien habe ich etwas mehr gearbeitet und habe Klausuren und Hausarbeiten geschrieben.
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Bei uns darf man im Lehramt keine 3 Fächer studieren, sondern immer nur 2. Hat irgendwie mit den Credit Points zu tun.

Ich habe einen Lehramtsbachelor und hatte nie mehr als 3 Tage die Woche Uni, immer maximal 4-6 Stunden pro Tag. Dazu meist 2-3 Wochenendseminare pro Semester. Gelernt wurde wenige Tage vor den Prüfungen oder bei schweren Prüfungen sogar schon 7-10 Tage vorher. :grin:

Jetzt im Master habe ich im nächsten Semester ganze 2 Tage pro Woche Uni. :link:

So viel frei wie in den 4 Jahren hatte ich noch nie. Und so oft verreist bin ich auch nie zuvor. Man hat ja 5 Monate pro Jahr frei.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Abgesehen von dem schon Gesagten (mindestens 2 Fächer, Deutsch-Lehrer sind auch nicht unbedingt händeringend gesucht...) ist es in vielen Unis bei Lehramtsstudiengängen so, dass du Pflichtveranstaltungen hast, bei denen du höchstens dreimal fehlen darfst.
Meistens sogar nur 2x, beim 3. mussten wir eine Leistung erbringen (Vortrag halten, Ausarbeitung über 5 Seiten, etc).
Lehramtsstudiengänge sind meistens 3-gleisig, z.B:
1/3 Deutsch (sehr flexible, dafür viele Seminare + wenige Vorlesungen)
1/3 Mathe/Reli/Physik, etc
1/3 Pädagogik
Vorher ein Eignungspraktikum + weitere Praktika während des Studiums. Ist manchmal schweierig, wenn man auch noch arbeiten muss.
[DOUBLEPOST=1439750895,1439750776][/DOUBLEPOST]
Bei uns darf man im Lehramt keine 3 Fächer studieren, sondern immer nur 2. Hat irgendwie mit den Credit Points zu tun.

Ich habe einen Lehramtsbachelor und hatte nie mehr als 3 Tage die Woche Uni, immer maximal 4-6 Stunden pro Tag. Dazu meist 2-3 Wochenendseminare pro Semester. Gelernt wurde wenige Tage vor den Prüfungen oder bei schweren Prüfungen sogar schon 7-10 Tage vorher. :grin:

Jetzt im Master habe ich im nächsten Semester ganze 2 Tage pro Woche Uni. :link:

So viel frei wie in den 4 Jahren hatte ich noch nie. Und so oft verreist bin ich auch nie zuvor. Man hat ja 5 Monate pro Jahr frei.
KOmmt wohl sher auf die Fächerwahl und die Uni an. Ich hatte selten mehr als einen Tag in der Uni frei. Und gerad ein Deutsch musste ich zuhause unglaublich viel lesen. Die Hausarbeiten (also die 15-20 Seiten Text) verfassen sich ja auch nicht von allein. Und die hatte ich in beiden Fächern. Dafür hatte ich wenig Klausuren, bzw. wenn dann in Mathe (dem Drittfach).
 

Benutzer67771 

Sehr bekannt hier
So viel frei wie in den 4 Jahren hatte ich noch nie. Und so oft verreist bin ich auch nie zuvor. Man hat ja 5 Monate pro Jahr frei.
"Frei" hat man in der "vorlesungsfreien Zeit" zwar durchaus, ist aber nicht ohne Arbeitsbelastung (Hausarbeiten, Praktika, Projekte etc.).
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Bei uns ist das auch so aufgeteilt, dass je ein Drittel des Studiums die beiden Fächer sind und dazu Pädagogik. Alles zählt gleich viele Punkte.

Hausarbeiten hatte ich im Bachelor so 10 Stück und dazu recht viele Klausuren und Präsentationen. Bei uns war das schon gut durchmischt. Das fand ich aber auch gut.

Im Master haben wir nun überhaupt keine Anwesenheitspflicht mehr, was dazu führt, dass ich viel öfter fehle. Ist also die Frage, ob das so sinnvoll ist. Da kommen nur sehr engagierte Leute jedes Mal.

Ich meinte frei schon als frei. Ok, von den 5 Monaten bin ich im Schnitt vielleicht eine Woche pro Jahr mit irgendwelchen Ausarbeitungen beschäftigt gewesen. Für eine Hausarbeit investiere ich aber auch nicht mehr als 3 Tage. Also kann ich in der einen Woche zwei Stück schreiben. Ich muss mich nur aufraffen, das ist immer am schlimmsten. Ansonsten bin ich mehrfach direkt am Tag nach der letzten Klausur in den Urlaub geflogen mit dem Wissen, dass ich nirgends durchgefallen sein darf, weil ich zur Wiederholungsklausur leider nicht da gewesen wäre.
 

Benutzer148761  (33)

Meistens hier zu finden
Ein Studium ist meist ganz anders als Schule. Von Woche zu Woche und Monat zu Monat sieht dein Tagesplan anders aus. Denn es gibt einerseits die Vorlesungszeiten und die vorlesungsfreien Zeiten. Während der Vorlesungszeit hast du zwar für ein Semester jede Woche die selben Lehrveranstaltungen, aber was für diese zu tun ist, und wie viel Zeit du dafür aufwenden musst, variiert stark. In Wochen in denen du Hausarbeiten abgeben musst, Vorträge halten musst, Seminargestaltungen hast oder Prüfungen schreibst, hast du meist sehr viel zu tun. In anderen Wochen ist es eher entspannt. Auch wie deine Seminar liegen wird sehr stark variieren. In meinem Studienfach (auch Lehramt) belegt man ca. 10 Lehrverantstaltungen pro Woche a 1,5h. Die Veranstaltungen werden meist zwischen 8 und 20 Uhr angeboten. Manchmal hat man Tage, da hat man von 10 bis 18 Uhr UNi und dann hat man wieder Tage, mit nur einer Lehveranstaltung. Dazu kommen die vorlesungsfreien Zeiten, in denen man nicht in die Uni muss, aber häufig Hausarbeiten o.Ä, anfertigen und einreichen muss. In diesen Zeiten hängt der Tagesplan noch stärker von deiner eigenen Organisation ab.
[DOUBLEPOST=1439751809,1439751494][/DOUBLEPOST]Es kommt auch sehr darauf an, wie engagiert du bist. Wenn man wirklich alle vorzubereitenden Texte liest etc. ist man manchmal echt überfordert. Da hätte ich meist mindestens 10h pro Woche lesen müssen. Die meisten Studenten finden für sowas aber eigene Lösungen, also die wenigsten machen wirklich alles was verlangt wird.
 

Benutzer143676  (28)

Benutzer gesperrt

Benutzer15352 

Beiträge füllen Bücher
M Maria88 : 3 Tage pro Hausarbeit - inklusive Literaturrecherche etc. :eek:? Wie viele Seiten schreibst du denn? Also ich hab pro HA immer drei Wochen kalkuliert (für 20 Seiten reinen Text), im Schnitt schrieb ich zwei pro Semester und zack waren sechs Wochen verbraten.

Zum Thema Stundenzahl: Ich hatte damals (Geisteswissenschaft, ein Hauptfach, zwei Nebenfächer) immer einen Tag pro Woche frei, Veranstaltungen gingen meist von 10.00 bis 18.00 Uhr (mit Pause dazwischen) und dem ein oder anderen Blockseminar am Wochenende. War also recht easy :smile:.
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
M Maria88 : 3 Tage pro Hausarbeit - inklusive Literaturrecherche etc. :eek:? Wie viele Seiten schreibst du denn? Also ich hab pro HA immer drei Wochen kalkuliert (für 20 Seiten reinen Text), im Schnitt schrieb ich zwei pro Semester und zack waren sechs Wochen verbraten.

Off-Topic:
Unsere Hausarbeiten hatten zwischen 10 und 15 Seiten. Literatur habe ich ggf. vorher schon bestellt, weil unsere Uni diesbezüglich schlecht ausgestattet ist, aber lange halte ich mich an solchen Dingen wirklich nicht auf.

Meine aktuelle HA soll z.B. nur 12 Seiten haben. Da habe ich Freitag 7 Seiten geschrieben, gestern 5 und für morgen stehen noch Einleitung und Zusammenfassung an, weil meine Augen heute vom vielen Fußballgucken zu erschöpft sind. :whistle: Aber dann sind's auch wieder 3 Tage und damit meine ich nicht, dass ich 8 Stunden dran sitze, sondern vielleicht 4 pro Tag.
 

Benutzer148761  (33)

Meistens hier zu finden
Wie ist Mathe denn an der Uni? Also Mathe ist überhaupt nicht meins, deshalb habe ich mich auch für Deutsch entschieden. Aber wie viel Mathe kommt denn vor und wie unterscheidet es sich zur Mathematik in der Schule?

Informier dich doch bitte erstmal genau, was du nun studieren wirst. Erstens, wenn deine beiden Studienfächer nun Deutsch und Englisch werden, wirst du voraussichtlich gar kein Mathe an der Uni haben außer vielleicht mal einen Statistikkurs in Pädagogik. Zweitens, wenn man an deiner Uni Mathe mit belegen muss, dann kommt es sehr auf die Uni und das konkrete Studienfach an, was das bedeutet. Bei uns ist es so (Grundschullehramt), dass jeder Mathe machen muss, als eines von vier Grundschulpädagogikfächern, dazu kommt ein weiteres Hauptfach. Allerdings geht es da weitestgehend darum, wie man Mathe an Grundschulkinder vermittelt, also um Didaktik und nur wenig um den Nachweis eigener Mathematikfertigkeiten. Andererseits kann man aber auch Mathematik als zweites Hauptfach belegen und da wird man dann zusammen mit den ganz normalen Mathematikern ausgebildet. Das ist dann natürlich schon hart und das schaffen nur die, die wirklich gut in Mathe sind und das gezielt studieren. Insgesamt unterscheidet sich das Lehramtsstudium aber wirklich sehr stark von Bundesland zu Bundesland und auch von Uni zu Uni. Informiere dich also über deine Unis und deine Fächerkombinationen.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren