Wo möchtet ihr beerdigt werden?

Benutzer64873 

Verbringt hier viel Zeit
...diese Frage ist mir heute spontan durch den Kopf gegangen.

Ich werde vermutlich bald, wenn ich nach meiner Ausbildung keinen Job in der Nähe bekommen, in ein anderes Bundesland ziehen. Wenn ich dort sterben würde, wo würde ich dann beerdigt werden? Kann man sich das aussuchen bzw. der Partner oder die Eltern, wenn ich vorher keinen WUnsch geäußert habe? Oder wird man da beerdigt wo man gemeldet ist?

Ich wüsste für mich gar nicht wo ich "liegen" möchte... so eine richtige "Heimat" habe ich gar nicht mehr, da wir vor Jahren aus meinem Heimatdorf weggezogen sind, die jetzige Stadt liegt mir nicht so unbedingt am Herzen..

Wie ist das bei euch?

Wollt ihr vielleicht gar nicht beerdigt , sondern lieber ins Meer gestreut oder auf den Mond katapultiert werden?
 

Benutzer79369 

Benutzer gesperrt
auf die fragen zu deiner situation kann ich dir nicht antworten.

im prinzip kann es mir nach meinem tod egal sein, was mit mir passiert.

ich fände es aber wohl ganz schön (und hätte das auch gerne als "andenken"), würde meine asche in einer urne landen und die bekommt dann die person, die am meisten an mir hängt (friedhöfe finde ich ganz schrecklich). leider (noch) unmöglich, weil der staat sich ja in alles mögliche einmischen muss, was ihn nichts angeht.
 

Benutzer81892 

Verbringt hier viel Zeit
Meine Tante hatte jahrelang die kremierten Überreste meines Grossvaters im Keller in einem Gestell. Das fand ich dann doch ein wenig unwürdig. :ratlos:

Ich habe meinen Nächsten nur klar gemacht, dass ich nicht unter der Erde verrotten will, sondern kremiert werden will, wenns soweit ist. Aber was meine Hinterbliebenen mit der Asche machen, sei ihnen überlassen. Das ist mir dann ja nicht mehr wichtig.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Das sollen meine Angehörigen entscheiden.
Gerne unter einer großen alten Eiche.

Mein Opa wurde nach seinem Tod auch hier bei uns beerdigt und nicht in seinem Wohnort. Die Angehörigen können das entscheiden.
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Keine Ahnung-ich bin 27...wäre traurig, wenn ich über so etwas nachdenken würde!!
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich hätte ja gerne ein anonymes Urnengrab, aber wir haben ein großes Familiengrab, da muss ich wohl rein.:ratlos:

Am besten ich überlass das meinem Mann und meinen Kindern.

Zu deiner ersten Frage, du kannst jederzeit überführt und da beerdigt werden, wo Du möchtest.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Das überlasse ich meinen Angehörigen - die sollen entscheiden, ob sie zum Trauern ein Grab benötigen. Die Idee des Friedwaldes, also Beerdigung im Wald am Fuße eines Baumes, finde ich ganz schön. Sollte ich vor meinen Eltern sterben, wünschten die sich sicherlich, dass ich in ihrem Dorf auf dem Friedhof bestattet würde, wie wichtig meinem Freund eine Grabstätte in der Nähe ist, weiß ich nicht. Aber ich denke, sie würden sich einig.
Ich fand vor einigen Jahren mal die Idee der Seebestattung sehr schön, aber genau wie die Trauerfeierlichkeiten ist auch die Grabstätte für die Hinterbliebenen und nicht für den Toten...

Auf jeden Fall muss man nicht dort begraben werden, wo man stirbt oder wo man angemeldet ist, das ist Sache der Hinterbliebenen; natürlich sind Kosten für eine Überführung zu zahlen.
 

Benutzer29290 

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Mir ist egal wo. Das koennen die Hinterbliebenen entscheiden.
 

Benutzer15054 

Benutzer gesperrt
Organe entnehmen und sie anderen Menschen einpflanzen. Alles andere ist mir egal.
Andererseits möchte ich auch nicht in einem unterbesetzten Krankenhaus dahinsiechen, bis ich erlöst werde. Dann lieber doch in der freien Natur das Zeitliche segnen.
 

Benutzer72934 

Verbringt hier viel Zeit
Ich möchte kein Grab haben, deswegen werde ich mich wohl verbrennen und irgendwo verstreuen lassen.
Ich werde deswegen auch noch ein Testament aufsetzen um sicher zu gehen, dass das auch so geschieht. Meine Mutter hat sich bei dem Tod meines Vaters nicht an seine Wünsche gehalten. Das will ich vermeiden.
 

Benutzer48909 

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Bis vor 3 Wochen stand ich auf dem Standpunkt, dass ich verbrannt und anonym beerdigt werden möchte. Nach einem Gespräch mit meinem Mann hat sich das geändert.

Ich würde das meinen Angehörigen überlassen, da die diejenigen sind, die trauern. Ich denke, dass die besser entscheiden können, was sie brauchen.

Ich selber bin jemand, dem ein Grab irgendwo rein gar nichts bedeutet, ich brauche es nicht um zu trauern, und ich habe auch keine Lust mich darum zu kümmern und es zu pflegen. Ich bin also grundsätzlich immer noch für verbrennen und anonym unter den Rasen. Meinem Mann musste ich allerdings versprechen, dass er ein Grab mit Grabstein auf dem Friedhof bekommt. Ich habe ihm aber auch klargemacht, dass ich mich nicht darum kümmern werde. Entweder er trifft Vorsorge und legt genug Geld zur Seite, dass wir einen Gärtner beauftragen können, oder das muss halt da so liegen, wie es ist und verwildert dann. Mir ist es gleich.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mir ist es völlig egal, ob und wenn ja, wie ich beerdigt werde.
Mich gibt es ja dann sowieso nicht mehr... nur noch einen toten Körper... (ich glaube, dass es nach dem Tod einfach vorbei ist und nichts bleibt außer Erinnerungen an meine Person und evtl. Dinge, die ich geschaffen, erfunden oder entwickelt habe)
Gerne darf man mir nach meinem Tod auch alle brauchbaren Organe, die das Leben von anderen Leuten retten könnten, entnehmen. Ich brauche sie ja nicht mehr.

Wenn meine Hinterbliebenen einen Ort zum Trauern, bzw. zur Erinnerung möchten, dann sollen sie sich den besten Ort dafür raussuchen und mich dort beerdigen.

Ich selbst kann mit Gräbern auch überhaupt nichts anfangen. Ich gehe erhlich gesagt nicht mal zum Grab meines Opas, weil ich einfach nicht weiß, warum ich das sollte.
Ich erinnere mich sehr gerne an ihn, aber diese Erinnerungen kommen einfach so ohne dass ich dafür einen besonderen Ort (so wie z.B. das Grab) bräuchte.
 

Benutzer37583 

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bei mir ist es momentan nicht ganz so einfach, sollte ich die nächsten 3-4 Jahre sterben wird es zum Problem. Ich werde aber definitiv auf einem Friedhof in der Stadt in der ich jetzt lebe, weit weg von meiner Familie beerdigt werden. Halt nur die nächsten Jahre nicht auf dem Friedhof, auf den ich später mal beerdigt werden würde.
 
G

Benutzer

Gast
Keine Ahnung-ich bin 27...wäre traurig, wenn ich über so etwas nachdenken würde!!

Naja, WENN dann mal was passiert und die Angehörigen holter die polter alles entscheiden müssen ist das auch nicht immer toll. Bei meiner Oma war nix geregelt, wir mussten uns in der Zeit mit ALLEM beschäftigen; mein Opa hingegen hatte alles genau geregelt und festgelegt, es musste quasi nur nach seinem Plan umgesetzt werden..


Ich hab eigentlich was DAS angeht alles geregelt. Am liebsten will ich aus Asche einen Diamanten pressen lassen. Falls das an behördlichem Quatsch scheitern sollte, soll die Asche in einem Friedwald beigesetzt werden.
 

Benutzer46933  (40)

live und direkt
nirgends. es soll ne seebestattung sein, und zwar an der schottischen westküste.
 
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