Wird Sex mit der Zeit besser / schlechter?

Benutzer97517 

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Man liesst hier ja oft das der Sex mit zunehmender Beziehungsdauer
  • schlechter wird
  • nicht mehr so haeufig vorkommt
  • ein Partner oft total lustlos wird
  • die Beziehung zu einer fast Schwester / Bruder Beziehung verkommt
  • usw.
Ist jemanden schon mal genau das Gegenteil passiert? Ich moechte nicht die ersten Tage / Wochen / Monate einer Beziehung diskutieren... Mich wuerde gern eure Meinung dazu interessieren...
 

Benutzer58449  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Besser. So erlebe zumindest ich es.

- man weiß und lernt besser was der andere mag

- Vertrauen schafft Hingabe

- Der Sex ist inniger und intensiver

- Weniger Scheu und mehr Offenheit, keine fragen wie "ist er ihr zu klein?", "bin ich ihm zu dick?" Man kennt sich halt

Klappt natürlich nur wenn's auch sonst in der Beziehung stimmt
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Die Kurve zeigt nach oben :link:. Weniger was die Quantität angeht, als die Qualität.

  • Besser aufeinander eingestimmt.
  • Wir tauschen uns offen über Vorlieben und Bedürfnisse aus und bringen so immer wieder mal frischen Wind in unser Sexleben.
  • Dabei sind wir mittlerweile, wie ich finde, zu einem relativ entspannten Rhythmus des Neuentdeckes übergegangen - am Anfang war es mitunter ein etwas überhastetes "Schneller - weiter - höher". :ashamed:
  • Technisch gesehen wird es im Laufe der Zeit auch besser, bzw. manche Sachen funktionieren auf einmal doch (z.B. dass ich auf einmal auch nach dem Orgasmus noch (eine Weile) weitervögeln kann).
  • Faktoren, die teilweise Unsicherheit und Frustration bewirkt hatten sehen wir mittlerweile entspannter bzw. können besser damit umgehen.
Natürlich gibt es auch immer wieder mal Phasen, wo es etwas einrostet oder mehr Richtung Routine tendiert, das bleibt in mehreren Jahren leider nicht aus. Aber das geht vorüber, und unser Sexleben nimmt dann auch wieder Fahrt auf. Derzeit ist so eine Phase wo sich viel tut... :cool: Langfristig wird der Sex schlicht und einfach besser und besser...
 

Benutzer115829 

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Ich hab schon beides erlebt. Sex kann sowohl mit der Zeit besser, als auch schlechter werden. Letzteres kann dann vorkommen, wenn man sexuell nicht auf einer Wellenlänge ist. Kann natürlich auch andere Gründe haben.
 

Benutzer99946 

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Wir haben nicht mehr so viel Sex wie früher, was allerdings auch vor allem meinem Beruf geschuldet ist (24 h Schichtdienst auch am WE). Dafür ist der Sex jetzt viel intensiver, in der Regel länger und deutlich besser. Wir kennen uns sehr gut und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Wir sind knappe 13 Jahre zusammen.
 
D

Benutzer

Gast
Besser. Den Gründen der anderen stimme ich zu. Dazu kommt meist, dass man kein Kondom mehr benutzen muss, was den Sex für mich bereits tausendfach besser macht, da ich dann endlich auch mal nicht erst nach 30min zum Orgasmus komme.
 

Benutzer124226 

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Der Sex wird deutlich besser. Allerdings nimmt nur die Qualität zu, die Quantität wird ein bisschen weniger. Man ist einfach besser aufeinander eingespielt, kennt die Vorlieben des anderen und es ist einfach mehr Vertrauen da. Das ist für mich ganz wichtig.
 
V

Benutzer

Gast
Wenn ich eine Gesamtbilanz wage, dann stelle ich über die Jahre auch eine Qualitätssteigerung fest, die aber nicht konstant ist. Es gibt einfach diverse Phasen, "in denen sich was tut", dann wieder welche, in denen der Sex sich nicht wesentlich verändert. Es ist einfach so, dass wir uns in- und auswendig kennen, wissen, was dem Anderen gefällt, wissen, was uns selbst(!) gefällt und generell keine Scheu haben, dies auch zu kommunizieren oder mal was Neues auszuprobieren. Die Vertrautheit ist nach 10 Jahren einfach enorm, das sehe ich als großen Pluspunkt und als Hauptgrund, weshalb es immer noch schön ist. Neben der Liebe zum Partner natürlich, ohne die ich mir auch keinen (guten) Sex vorstellen kann.
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Ist jemanden schon mal genau das Gegenteil passiert? Ich moechte nicht die ersten Tage / Wochen / Monate einer Beziehung diskutieren... Mich wuerde gern eure Meinung dazu interessieren...
Interessanterweise schreiben fast alle das gleiche. Ich bin mit meiner Frau ueber 20 Jahre zusammen. Und wenn man erst ein Kind hat, kann man ja gar nicht immer und ueberall, wie man es vielleicht gerne machte. Die Quantitaet nimmt schon aufgrund des Alters beim Mann ab. Die Qualitaet aber nimmt zu, weil man auf dem Koerper des Partners wie auf einem Instrument spielen kann, an dem man sehr lange ueben durfte. Bedauernswert ist, dass die "spontanen Verrueckheiten" nachlassen. Erstens weil man sich nichts mehr beweisen muss, zweitens weil man die Zeit dafuer schlicht nicht hat und drittens weil das mit dem Alter auch peinlich wird. Es gab dazu einen anderen thread. Wenn sich ein huebsches junges Paerchen im Wald vergnuegt, ist das niedlich und nett anzusehen. Wenn das aeltliche Menschen machen, wirkt es anzueglich und grotesk. "Wer zu spaet kommt, den bestraft das Leben." :zwinker:
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nach meinen Erfahrungen wird der Sex an sich - so lange die Beziehung intakt ist, man wirklich sexuell kompatibel ist und nicht komplett in Routine erstarrt - besser, aber etwas weniger. Denn klar, die feurige, leidenschaftliche "Ich könnte jeden Tag 24 Stunden über Dich herfallen"-Gier eines Beziehungs- und Sexel-Anfangs im Verliebtheits-Rausch und die Spannung dabei, Neuland zu betreten, sich gegenseitig sexuell zu erforschen und kennen zu lernen hat zwar durchaus einiges für sich, ist aber kaum durchgehend über Jahre haltbar.

Dafür ist man in einer funktionierenden Langzeit-Beziehung viel entspannter und vertrauter, kann sich besser fallen lassen und Signale des Partners viel besser interpretieren, der Sex ist oftmals - zumindest punktuell - experimentierfreudiger und abwechslungsreicher.

Ich sehe das ein bisschen so, als würde man eine neue, gemeinsame Sprache lernen. Mit der Zeit erweitert sich eben das Vokabular. Und auch wenn man die Sprache dann kann, man findet - wenn man will - doch immer wieder neue, kreativere oder schlicht andere Arten Dinge zu sagen und sich gegenseitig, obwohl man sich eigentlich blind versteht, doch immer wieder mal zu überraschen und tief zu berühren. Es gibt vertraute Lieblingsvokabeln, ja, manch Satz nutzt sich mit der Zeit auch ein wenig ab, man lernt aber, was der Partner gerne hört, kann sich wesentlich gewählter und komplexer ausdrücken und erfindet ab und an gemeinsam ein neues Wort.

Die Grundlage dafür, dass das funktioniert - so erlebe ich das zumindest - ist es aber, eben nicht nur den Sex sondern gerade auch die Beziehung an sich nicht einschlafen zu lassen und nicht aufzuhören, wirklich miteinander zu kommunizieren und aufeinander einzugehen. Wie in der Beziehung, so im Bett: wenn man sich nichts mehr zu sagen hat - oder das Gesagte einen nicht mehr interessiert - dann wird's gerne mal schwierig. :zwinker:

Ergo: Nicht zu träge werden, ab und an mal gemeinsam aus Routine und Alltag ausbrechen, das Vertraute genießen, sich aber gegenseitig doch immer wieder mal ein wenig neu entdecken und "erobern". Mit kleinen Gesten, bei gemeinsamen Erlebnissen, mit dem Bewusstsein, was einem der Partner und die Beziehung wert sind, das vielleicht ab und an mal dem inneren Schweinehund der per Sitzstreik auf der Couch für "Trägheit, Faulheit und TV" demonstrieren und jeder Anstrengung und Aufregung aus dem Weg gehen will, in den Poppes tritt.

Natürlich ist dann nicht jeder Sex ein ultimatives Highlight und routinierter, vertrauter Alltagssex - der ohne Zweifel auch schön sein kann - hat sicherlich weniger Feuer als die Sexeleien zu Beziehungsbeginn. Wenn sich aber beide Partner ab und an "bemühen" die Flamme nicht ganz erlöschen zu lassen, auch mal neues oder anderes zu probieren, sich gegenseitig und den gemeinsamen Sex immer wieder mal etwas anders und neu zu entdecken - dann kann und wird eben daraus immer wieder mal ein Feuerwerk entstehen, mit dem es der Sex der Anfangstage unmöglich aufnehmen kann. Der ist - anders gesagt - wilder Punk-Rock mit drei Akkorden und manchmal schiefem Takt. Symphonien schreibt man später. Nicht jeden Tag, aber immer wieder - und zwischendurch hört man eben die gemeinsamen Greatest Hits. :zwinker:
 
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Benutzer142227 

Sehr bekannt hier
Eindeutig besser. Man geht offener miteinander um, vertraut sich völlig oder ist auf dem Weg dorthin. Man kann den anderen besser einschätzen, weiß wie weit man gehen kann.
 
B

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Gast
Aus eigener Erfahrung kann ich hier nur bedingt sprechen, aber aus Beobachtungen weiss ich, dass es durchaus Paare gibt, die sich noch nach Jahren inspirieren können!

Eine gute Freundin von mir ist nun 8 Jahre mit ihrem Freund zusammen und ihre Beziehung funktioniert wohl deswegen so gut, weil sie sich und ihre persönliche Entwicklung stark respektieren. Beide haben hin und wieder etwas, das ich mal der Einfachheit halber als "Selbstfindungstrips light" bezeichne und gönnen sich während dieser Zeit auch immer ewas Abstand. Das bringt immer wieder Frische in ihre Bindung rein - ich finde das wunderschön!

Sex wird häufig weniger, ja, muss aber kein schlechtes Zeichen sein. Zu Beginn einer Beziehung trieb ich es schon mal heftig und oft, auf Dauer würde das meinen Alltag aber einschränken und Zeit für Hobbies wegnehmen. ich persönlich finde es daher besser, wenn man sich des Hormonrausches bewusst ist und danach wieder zum üblichen Programm übergeht, anstatt aus Erwartungshaltungen heraus das Level beizubehalten. Gleichzeitig fiel mir auf, dass der Sex besser wird, weil man sich vor dem Partner freier zeigen darf und Fantasien auslebt.
 

Benutzer71335  (54)

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Bis zu 10-15 Jahren immer besser und kaum weniger, jenseits der 15 Jahre weniger und routinierter, man könnte auch eingespielten sagen, aber damit meine ich nicht besser, sondern zielorientierter.
 
J

Benutzer

Gast
IMHO besser, man (Frau) wird vertrauter, man tauscht sich aus, spricht über Vorlieben und Bedürnisse und sollte sich vor routiniertem Sex hüten. Ich sag was ich mag, was mich antörnt, was mich über die Klippe schubst und was mich in den Himmel katapultiert. Im Umkehrschluss sage ich aber auch, was ich nicht mag. Diese Dialoge sind für mich sehr wichtig, da ich mich beim GV sehr gern "fallenlasse"
 
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