Wieviel kriegt man netto raus?

Benutzer2295  (36)

Sehr bekannt hier
Ich hab bei 1900 € damals 1250 € rausbekommen, StKl I, aber ich bin auch nicht beamtet.
 

Benutzer19015 

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Danke Dreamerin, so meinte ich das eigentlich auch. Es gibt da noch immer einen kleinen aber feinen Unterschied – und der ist oftmals in der Besoldung zu sehen.

Selbst bin ich in der freien Wirtschaft tätig und unterliege dem Spitzensteuersatz – dazu kommt noch LST Klasse 1 – auf die Abzüge „drauf geschissen“ – würde niemals mit einem Beamten tauschen wollen. Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, 40 Stunden Woche und und und – in der freien Wirtschaft kannste zwar auch schnell die A- Karte ziehen, aber in der regeln bekommt man mehr Kohl mit der gleichen Kompetenz. Und was mich angeht – die feuern mich sowieso nicht ;-) und wenn doch – ich freu mich drauf ;-)
 

Benutzer45372 

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Die gestezliche Krankenversicherung ist WICHTIG.

Mal ein Beispiel:

Ich verdiene 2000 Euro brutto. Wenn ich Beamter bin, OHNE Beihilfe und Heilfürsorge, müsste ich etwa 200 Euro für meine private Krankenversicherung zahlen.

Bin ich Arbeitnehmer in der ferien Wirtschaft, zahle ich ca. 17 Prozent meines Bruttogehaltes für die gesetzlihce KV. Das sind dann 340 Euro.

Die private kommt für viel mehr ärtzliche Leistungen auf und zahlt bis zum 2,3 fachen ! ! ! Obwohl ich wneiger zahle.

Grund ist einfach:

Jeder, der in die gesetzliche einzahlt, trägt die Kosten für Leute, die wneig oder gar nicht verdienen mit.
Arbietslose, Sozialhilfeempfänger, Kinder !!! etc. pp.

Deshalb ist sie so teuer und deshalb ist sie wichtig!

Ohne sie wären Arbietslose, Sozialhilfeempfänger etc. nicht krankenversichert, weil sie keine private Versicherung bezahlen könnten.

Ich bin stolz auf unseren Sozialstaat! Hier muss niemand leiden, nur wiel er sich keine anstänbdige Krankenversicherung leisten kann - wie das in vielen anderen Ländern der Fall ist.
 
D

Benutzer

Gast
Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, 40 Stunden Woche und und und


Weihnachtsgeld habe ich noch bekommen, aber ich glaube das war das letzte Jahr, wo´s das gab.

Übrigens hab ich ne 42-Stunden-Woche. Und insgesamt bin ich 13 Stunden am Tag ausm Haus.

Das alles für 1417 Euro netto.
 

Benutzer19015 

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Darum bin ich ja nun auch privat Versichert. Aber es ist ein Trugschluss, dass die Privaten alles bezahlen und die gesetzlichen nichts. Ich habe das „RundumSorglos Paket bei der Privaten“ – die zahlen in meinem Fall eben alles. Der Arbeitsgeber gibt die Hälfte von dem Beitrag dazu (wie halt in der gesetzlichen auch). Zur Zeit liegt man dann so bei 230 Euro für einen 31 jährigen Mann.

Deine Äußerung mit dem Sozialstaat ist aber gewaltig falsch mein Lieber – da musst Du Dich aber ganz schnell mal ganz schlau lesen – als Staatsdiener erwarte ich das mal von Dir! Es gibt genügend Leute die nicht krankenversichert sind – und das schuldlos! In diesem scheiß Land müssen mehr als genug Leute leiden, weil der Staat sich weigert, die Beiträge für die Krankenkasse zu bezahlen. Es kommt auf die Konstellation an! Also würde ich mal deinen letzten Absatz ganz schnell relativieren, bevor Dir hier noch jemand mit dem „nackten Po“ ins Gesicht springt.

@dreamerin:

ach, ich habe eine 35 h Woche, ziehe aber mindestens 40 h pro Woche durch - ohne Bezahlung - gibt nur Gleitzeit. Das ganz aber für deutlich über 4000 Euro pro Monat ;-). Dafür ärgere ich mich täglich mit Kunden rum, Stress mit Magengeschwüren und Herzinfaktrisiko gibt es gratis - wollen iwr tauschen ? ;-)
 

Benutzer2191 

Teammitglied im Ruhestand
Es gibt genügend Leute die nicht krankenversichert sind – und das schuldlos! In diesem scheiß Land müssen mehr als genug Leute leiden, weil der Staat sich weigert, die Beiträge für die Krankenkasse zu bezahlen.
Off-Topic:
Zustimm. Mein Vater war ueber Jahre nicht krankenversichert. Da selbststaendig, war er privat versichert. Geschaeft dicht gemacht, private Krankenkasse konnte er sich nicht mehr leisten, die gesetzliche hat ihn nicht wieder genommen.
Inzwischen hatte er einen kleinen Job und ist dadurch wieder versichert worden (nun ist er wieder selbststaendig, ein Stehaufmaennchen halt :smile: )
 

Benutzer45372 

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Ok. Hab selbst erst vor ein paar Wochen mit jemandem gesprochen, der nicht versichert ist.

Ich habe eine zeitlang in den USA gelebt. Dort zahlt jeder für sich. Das heißt, dass ein Spitzenverdiener mit einem Einkommen von 10.000 $ genausoviel für seine Krankenversicherung zahlt, wie ein Normalverdiener mit 2.000 $. Und viele können sich den Satz dann nicht leisten.

Das halte ich unser System für gerechter!

Ich bin auch für die Bürgerversicherung, da das evtl. zu einer Erleichterung der Mittelverdiener führen würde, die im jetzigen System die Hauptlast tragen.

Warum sollte ein Selbstständiger mit 10.000 Euro Monatseinkommen auch 17 Prozent für die gesetzliche KV abdrücken, wenn er privat für 400 Euro versichert sein kann?!

Deshalb PRO Bürgerversicherung ! ! !

Jeder verdient die gleichen ärtzlichen Leistungen. Und der Unterschied ist gewaltig! War selbst lange in der gesetzlichen KV und jetzt privat.
 

Benutzer19015 

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Bürgerversicherung ist scheiße – warum soll eine ein einfacher Arbeiter genauso viel in die Kasse einbezahlen wie meine Person. Das ist ein großes Problem – Du würdest mit der Bürgerversicherung die Geringverdiener in den Hintern treten und Personen wie mir den Hintern wischen – das wäre nicht gerecht.

In bin zwar privat Versichert, dass hat aber auch seinen grund – Bei der gesetzlichen habe ich eine Menge Kohle einbezahlt, und habe nichtmal meine Brille die ich haben muss bezahlt bekommen – den Zuschuss konnten die sich auch sonst wohin stecken. Eine Brille mit den Gläser die ich habe kostet mehr als 300 Euro – zumindest mein modell – nix habe ich von der Kasse bekommen. Ein Raucher, der wegen seiner Sucht aber ständig krank ist bekommt ständig vieles bezahlt – z.B. Kuren ect. Sorry – wer raucht ist selbst schuld, ich kann aber für meinen Sehfehler nix. Und da liegt der Hase im Pfeffer – meines Erachtens.

Ich muss später auch meine Kinder mit in die Private aufnehmen – das kostet sicherlich viel Geld, aber lieber drücke ich für etwas ab, wo es auch noch was für gibt, als dass ich das kaputte Gesundheitssystem bezahle – wir brauchen eine Reform, aber nicht von solchen Hohlköppen in der Politik – da müssen Fachleute ran, die diese Thematik auch durchschauen.
 

Benutzer45372 

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Ich redete nicht von der Kopf-Pauschale.

Ich meine nur, dass jeder, auch Selbstständige und Spitzenverdiener, in die gesetzliche KV MÜSSEN.

Die Höherverdienenden würden dann natürlich einen beträchtlichen Betrag einzahlen, dafür die Armen viel wneiger.

zZt sieht es so aus:

Wenig verdiener - zahlen wenig ein
Mittelverdiener - zahlen sehr viel ein
Spitzenverdiener - zahlen gar nichts ein, weil sie Privat sind

Dadurch zahlen die Mittelverdiener die Arztkosten für die Wenigverdiener, die eigtl. die Spitzenverdiener tragen müssten, es aber nicht tun, wiel die eine private haben. Alles zu Lasten der Mittelverdiener.

Durch ein Versicherungspflicht in der gesetzlichen KV würden die MIttelverdiener durch die Spitzenverdiener entlastet werden.
 

Benutzer18610 

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Warum sollte jemand, der nicht arbeitslos werden kann, Arbeitslosenabgabe entrichten?

Warum sollte jemand in die Rentenkasse einzahlen, wenn er als Persionär siene Pension nciht aus der Rentenkasse bezieht?

Ja, genau. Warum sollte er. :kopf-wand
 

Benutzer53852 

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also in NRW bekommst du zwischen 1200 und 1300 raus und net mehr
 

Benutzer46812  (36)

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Naja, als Beamter hat man schon einige Vorteile, die man man als Gesetzlichbersicherter nicht hat.

Ich war über meinen Vater (er ist Beamter) privat versichert, danach habe ich 2 Jahre eine Beamtenausbildung gemacht. Nach den 2 Jahren Ausbildung bin ich aber nur als Verwaltungsangestellte übernommen worden und war damit gesetzlich verpflichtet, also habe schon ´nen Unterschied gemerkt.. meine Frauenärztin meinte z.B. Ultraschall wird nicht mehr gemacht, das übernehmen die gesetzlichen Kassen nicht etc..
 

Benutzer18610 

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Das ist hier vergebliche Liebesmüh, AreU. In spätestens einer halben Stunde schreibt dir hier ein ultraliberaler Leistungsfetischist die passende Antwort hin. Soziales Gewissen ist auch hier im Forum außer Mode gekommen.
 

Benutzer38280 

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Weihnachtsgeld habe ich noch bekommen, aber ich glaube das war das letzte Jahr, wo´s das gab.

Übrigens hab ich ne 42-Stunden-Woche. Und insgesamt bin ich 13 Stunden am Tag ausm Haus.

Das alles für 1417 Euro netto.


du arme.:flennen:

meine frau, arbeitet 40 stunden pro woche, und verdient mit lohnsteuerklasse 5, 802 euro netto.
und das mit 38 jahren.
ist übrigends abteilungsleiterin bei minimal.
also, beschwer dich nicht.
 
B

Benutzer

Gast
So, nun muss ich hier auch mal meinen Kommentar abgeben.

Zur Situation: Ich bin Angesteller im öffentlichen Dienst und ich sehe was dort abgeht. Arbeite mit Beamten, ebenso wie mit Angestellten zusammen. Bin im IT-Bereich tätig.

Zu den Beamten:
Was ich anerkenne und auch klar ist.
Beamte haben
-42 Std. Woche
-kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld

ABER:
Arbeitstechnisch reißen sie sich kein Bein aus.
Die 2 Std. mehr Arbeit, die ihnen in Hessen MP Koch verschafft hat werden so oder so bei vielen einfach durch mehr Pause während die Stechuhr läuft aufgeholt.

Ab Freitags um halb 12 gleichen die Gänge einem Friedhof.
Das Telefon wird meist schon ab 11 Uhr umgestellt oder man geht einfach nicht mehr ran.

Durch den Support im IT-Bereich den ich mache, denkt man morgens um 9 -11 , wenn ich meine "Kunden" besuche, man ist auf einem Brunch. Dies geschieht aber überwiegend in Büros mit großem Frauenanteil.
Die Gesprächsthemen drehen sich meist auch mehr um die Erlebnisse des letzten Abends oder um die neueste Mode, als um irgendwelche Vorgänge oder Formulare.

Mein Chef ist Beamter. Freitags macht er grundsätzlich HomeOffice. Sobald er sich im IT-System einloggt, läuft seine Arbeitszeit, egal ob er daheim gerade duscht oder wirklich am SChreibtisch sitzt und Fernwartung macht.

Ein Angestellter, der nach altem Tarifvertrag BAT 4 hatte, bekommt ca. genau so viel raus wie ein Beamter mit A9 -A 10. Diese Besoldungsgruppe ist ja nur eher in der Mitte, da geht ja ncoh was nach oben. Beim normalen ANgestellten geht da fast nichts mehr.
Man darf dabei auch nicht vergessen. Der Beamte bekommt für seine 200 Euro Private KV auch Leistung. Der Angestellte für die 300-350 € im Vergleich gar nichts.

Dies ist nicht erst seit gestern so.

@ Dreamerin: 13 Stunden ausm Haus?! Wo ist das Problem???? Ist doch normal heute.

Zu den Arbeitsvorgängen in meiner Abteilung:

Grundsätzlich wird erstmal ein Meeting gemacht, für ALLES. Selbst für eine Sache die 5 Minuten Arbeit benötigt, kann da schonmal eine Woche vorbei gehen, bis Cheffe mal im Büro war, zugestimmt hat und mit allem einverstanden ist.

Was ich Positives sagen kann:
Weltklasse Arbeitsklima unter den Kollegen.

Hm ja, mein Kollege hat sich letztens ein Diensthandy geleistet welches 899 Euronen (!!!) veranschlagt.
So viel zu Thema die öffentlichen Kassen sind leer....:drool:

Naja, und für die Arbeitsleitsung, die die EINIGE Beamten bringen, ist ein lebenslang sicherer Job mehr als 10 mal ein 6er im Lotto (es gibt über 16 Mio. mögliche Kombinationen beim Lotto).

Alles in allem. Die Beamten hat es schon gut erwischt. Polizeibeamte grenze ich aus dem Kommentar aus. Die haben es schon verdient. Aber diejenigen bzw. ein großer Teil davon bei den Städten und Gemeinden nicht wirklich.

Und was lernen wir.
Beamten sollten nicht meckern, denn das man im öffentlichen Dienst nicht reich wird, aber dafür andere Privilegien genießt sollte man vorher schon wissen bevor man etwas in diese RIchtung macht.
Des war's.
Ach ja. Ich versuch auch noch einer der Euren zu werden :grin:
 
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