Wieso denken viele Männer, dass Frauen nur auf Machos stehen?

Benutzer96776 

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Tja leider ist mir diese Tatsache in letzter Zeit öfters zu Ohren gekommen und ich muss zugeben, dass ich dies sehr schade finde!
Denn ich persönlich bin der Meinung, dass dies nur ein Klischee ist, was denkt ihr?
Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich für richtige Machos keinerlei Liebesgefühle hege oder in Erwägung ziehen würde, dies jemals zu tun :zwinker:
Mich würde interessieren, wie es zu dieser falschen Einschätzung kommt?

Alphamännchen finden vielleicht schneller eine Frau, jedoch zumeist nur für kurze Zeit und die richtig netten Männer werden dabei zum Teil übergangen, das ist ein unfaires Ungleichgewicht, welches ich wirklich nicht fördern möchte... Hierbei muss man sich aber schon die Frage stellen, ob ein korrekter, lieber Mann überhaupt die richtige Frau in einer Person, die auf Machos steht, findet? Ich denke nicht :zwinker:
Von daher kann ich nur an die lieben Männer appellieren, so zu bleiben wie sie sind und sich nicht zu verstellen, denn das ist gut so!

Was denkt ihr denn generell, in einer Beziehung hat doch immer jemand die Hosen an? Oder funktioniert es wirklich auch komplett ausgewogen, sodass keiner "Überwasser" hat?
Wobei ich dies noch nicht automatisch als Macho-Allüre einordnen würde :grin:

Danke fürs lesen!
 

Benutzer152594  (41)

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Mir haben schon einige Frauen zu dem Thema gesagt, daß viele Frauen wohl auf Machos stehen, weil sie die Hoffnung bzw. den Wunsch haben, diesen dann "zähmen" und lange mit ihm zusammen bleiben zu können.
 

Benutzer8485 

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Entweder Macho, oder das Phänomen, dass man ne hammermäßige Frau sieht, die dann nicht nur optisch, sondern auch charakterlich nen absoluten Vollhorst neben sich her laufen hat. Da frage ich mich auch jedes Mal, wie solche Spaten derart tolle Frauen abkriegen bzw. umgekehrt was diese Frauen an derartigen Kerlen finden...
Ganz "normale" Pärchen sieht man irgendwie immer seltener - leider.

Von daher kann ich nur an die lieben Männer appellieren, so zu bleiben wie sie sind und sich nicht zu verstellen, denn das ist gut so!
Exakt! Seh ich genauso!
Entweder die Frau nimmt und liebt mich so wie ich bin, oder sie lässts und geht dann ihren Weg alleine weiter. Wenn sie mich nimmt, dann sollte sie auch mit meinen Ecken und Kanten klar kommen.
 

Benutzer144428  (27)

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Also ich finde es ideal wenn in einer Beziehung jeder das Gefühl hat ein bisschen dominanter zu sein als der andere.
Bei mir und meinem Partner ist das ziemlich leicht, da wir beide eher sanfte Menschen sind.
Er ist lieb und nett und nerdig und ich bin... naja ein bisschen temperamentvoller, habe dafür aber seltener einen Plan, den ich durchsetzen will.
Ich könnte niemals mit einem Menschen zusammen sein, der veralteten Rollenvorstellungen anhängt und der typische Macho tut das ja. Dazu kommt, dass "lieb" eine der Voraussetzungen ist, damit ich einen Mann für Beziehungsmaterial halte und Machos sind ja selten lieb.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich würde mal vermuten, dass der Trugschluss "Mann muss ein Macho sein" oder noch schlimmer "Mann muss ein Arschloch sein" teil eine Überreaktion darauf ist, dass es mit der Liebe eben gerne mal nix wird, wenn der verliebte und noch nicht ganz so gefestigte Männe auf Knien der Angebeteten hinterher robbt, sie auf einen Thron hebt und nur versucht ihr alles recht zu machen und dann mit ansehen muss, wie ein anderer, der etwas bestimmter zu Werke geht und dem Mädel auf Augenhöhe begegnet die Dame erobert.

Da geht das frustrierte Männlein dann halt irgendwann ins Internet, liest auf irgendwelchen PU-Seiten was von Alpha-Males und Evolutions-"das will Frau"-Quatsch und zimmert sich im feinsten "Schwarz-Weiß"-Denkmodus daraus die Erklärung seiner Misere zusammen.

Die Realität sieht glücklicherweise trotzdem anders aus. Sicher gibt's Damen die auf Machos stehen - und gerade jüngere Semester finden sicher auch coole Bad Boysrecht spannend - die große Mehrheit sucht aber denke ich schon eher nach einem Partner, der ihnen auf Augenhöhe begegnet. Einen der 'ne eigene Meinung hat, der bei Bedarf auch mal führen und ne Schulter zum anlehnen bieten kann, aber sicher keinen Klischee-Pascha, der Madame bevormundet wo's nur geht, sondern einen gleichberechtigten Partner.

Wirklich schwierig ist's denke ich eigentlich nur für Jungs die ein starkes Weibchen suchen, das führt, die sich zu klein machen, zu sehr als Anhängsel und Bittsteller agieren. Es gibt vermutlich auch vereinzelte Damen die auf so eine Rollenverteilung stehen, die dürften aber in der Tat sehr selten sein.

Zum Glück lernt Männe aber in der Regel im Laufe seines Lebens, dass Liebe nicht Selbstaufgabe bedeutet, und dass "ihr alles recht machen und sich selbst vergessen" nicht der Weg zur Glückseligkeit ist - und aus sich selbst einen Pseudo-Macho zu machen, der man gar nicht sein will oder kann, genauso blöd ist. Die Wahrheit, der beste Weg für einen selbst, liegt i.d.R. irgendwo dazwischen.
 
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Benutzer96776 

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Also ich finde es ideal wenn in einer Beziehung jeder das Gefühl hat ein bisschen dominanter zu sein als der andere.

Interessanter Aspekt, ich denke da hast du wirklich recht... Aber wie die Umsetzung in der Praxis erfolgt, steht auf einem anderen Blatt, das stelle ich mir nicht soo leicht vor.
Denn um dominant zu sein bzw. das Gefühl zu haben, dominant zu sein, muss man doch eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit an den Tag legen, nicht?
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Tja leider ist mir diese Tatsache in letzter Zeit öfters zu Ohren gekommen und ich muss zugeben, dass ich dies sehr schade finde!
Denn ich persönlich bin der Meinung, dass dies nur ein Klischee ist, was denkt ihr?
Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich für richtige Machos keinerlei Liebesgefühle hege oder in Erwägung ziehen würde, dies jemals zu tun :zwinker:
Mich würde interessieren, wie es zu dieser falschen Einschätzung kommt?

Alphamännchen finden vielleicht schneller eine Frau, jedoch zumeist nur für kurze Zeit und die richtig netten Männer werden dabei zum Teil übergangen, das ist ein unfaires Ungleichgewicht, welches ich wirklich nicht fördern möchte... Hierbei muss man sich aber schon die Frage stellen, ob ein korrekter, lieber Mann überhaupt die richtige Frau in einer Person, die auf Machos steht, findet? Ich denke nicht :zwinker:
Von daher kann ich nur an die lieben Männer appellieren, so zu bleiben wie sie sind und sich nicht zu verstellen, denn das ist gut so!

Was denkt ihr denn generell, in einer Beziehung hat doch immer jemand die Hosen an? Oder funktioniert es wirklich auch komplett ausgewogen, sodass keiner "Überwasser" hat?
Wobei ich dies noch nicht automatisch als Macho-Allüre einordnen würde :grin:

Danke fürs lesen!

Du beantwortest dir die Frage gerrade selbst. Es ist halt bei den Beziehungen die ins Auge stechen so! Dass eine gute Freundin oder Bekannte sich immer mal wieder bei uns netten Männer ausgeheult hat, gerrade weil man so gefrindzohnt ist und eben dafür herhällt, sich immer und immer wieder das Geheule über Machotypen anzuhören, wird das omnipräsent .Und man nimmt echt nicht mehr war, dass es eben doch noch weitere Frauen gibt außer die 4-12 die einem damit eine nasse Schulter bescheren.

PS: Machos bekommen meist schnelle Sex aber Beziehungen nicht.
 

Benutzer142299 

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Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich persönlich wäre schon gerne ein "Macho". Einer, der einfach Dinge bewegen kann, auf den die Leute hören, auf den die Leute aufblicken und dem auch entsprechend Aufmerksamkeit von anderen zuteil wird. Dass diese Denkweise nicht richtig ist, ist mir auch klar, aber sie rührt bei mir einfach aus einer gewissen Unzufriedenheit. Dieses Gefühl, dass man bis jetzt nicht wirklich was mit seinem Leben anfangen konnte, bzw. dass man nichts wirkliches erreicht hat. Man hat halt einfach das Gefühl, dass man so, wie man im Moment ist, einfach nicht weiter kommt im Leben und ich wünsche mir zumindest desöfteren, einfach mal jemand anders sein zu können, in eine andere Rolle schlüpfen zu können.
Wobei man am Ende des Tages einfach nur Bestätigung für sich selber haben will, dass man so, wie man ist, geliebt wird. Also sucht man einfach Liebe, bzw. einen sicheren Weg zur Liebe.
 

Benutzer121794 

Meistens hier zu finden
Überwiegend hört man das doch von Männern, die sich mit ihrem (Über)nettsein das Wohlwollen von Frauen erkaufen wollen, dabei selbst wenig bis keine Meinung und Profil mehr haben, dann noch meinen, irgendwie ein Anrecht auf eine positive Reaktion zu haben und Frust und Missgunst, wenn die Dame das auch anders sieht, dann eben dahin kanalisieren, wo es andere besser machen und mehr Erfolg sammeln. Und die alle nennt man dann Machos.
So gesehen verzieht das also schon die Definition 'Macho'. :zwinker:

/e: Na gut, wieder mal zu lahm. :depri:
 

Benutzer123446 

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Was denkt ihr denn generell, in einer Beziehung hat doch immer jemand die Hosen an? Oder funktioniert es wirklich auch komplett ausgewogen, sodass keiner "Überwasser" hat?
Eine Beziehung, die nicht auf Augenhöhe ist, wäre für mich nicht denkbar. Sowohl intellektuell als auch bei Alltagsentscheidungen usw. Ich will weder manipuliert werden noch manipulieren, weder permanent führen noch geführt werden. Jeder sollte tendenziell eine Schulter zum Anlehnen bieten können.
Ich denke, dafür muss man ggf. mehr suchen, aber es lohnt sich :zwinker:
 

Benutzer144428  (27)

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Naja, bei uns funktioniert das z.B. so: Es geht darum wo wir essen wollen. Ich habe keine Meinung, außer, dass ich heute keinen Döner möchte, erwähne das aber nicht, weil er sehr selten Döner vorschlägt. Er schlägt vor, dass wir zum Italiener gehen. Ich stimme zu.
Er hat das Gefühl sein Recht bekommen zu haben, weil ich seinem Vorschlag zugestimmt habe. Ich habe das Gefühl mein Recht bekommen zu haben, weil meine Vorstellungen auch erfüllt wurden.
Wir haben sozusagen beide das Gefühl den anderen jederzeit von unserer Meinung überzeugen zu können, es ist nur so, dass es manchmal einfach keine eindeutige Meinung gibt.

Dazu kommt noch, dass es sich für mich oftmals nicht wie "nachgeben" anfühlt, wenn seine Wünsche erfüllt werden und ich kann mir vorstellen, dass es bei ihm ähnlich ist. Wenn er mich also bei Saturn durch sämtliche DVD- und CD-Regale schleppt, dann habe ich nicht das Gefühl, dass ich hier bin, weil er sich durchgesetzt hat, wenn du verstehst was ich meine.
 

Benutzer123446 

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Dazu kommt noch, dass es sich für mich oftmals nicht wie "nachgeben" anfühlt, wenn seine Wünsche erfüllt werden und ich kann mir vorstellen, dass es bei ihm ähnlich ist.
Aber da geht es doch eher darum, dass man aufeinander eingeht und gerne etwas füreinander macht, weil man möchte, dass es dem anderen gut geht? Wenn ihr nur noch seine Wünsche erfüllen würdet, wäre es ja eher problematisch.
Das finde ich nicht unbedingt dominant.
 

Benutzer140332  (33)

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Mich würde interessieren, wie es zu dieser falschen Einschätzung kommt?
Weil viele Menschen Selbstbewusstsein, Willensstärke und einen gesunden Egoismus mit Macho-Allüren gleich setzen.:zwinker:
Und einige Frauen denken, dass diese Eigenschaften nur Arschlöcher vereinen, warum auch immer.

Ich denke ja, dass viele Macho's gar nicht so schlimm sind, wie sie dargestellt werden. Da wird wohl auch viel Neid von den Männern mitschwingen, die selber eher zurückhaltend, unsicher und weniger selbstbewusst sind.

Natürlich gibt es einige Arschlöcher auf dieser Welt, mit dem Begriff Macho kann ich allerdings weniger anfangen. Wenn sich jemand arschig verhält, isser halt 'nen Arsch. Wenn er dazu noch selbstbewusst ist, isser halt 'nen selbstbewusster Arsch. Da gibt's für mich keine neue Kategorie.:grin:

Ich für meinen Teil kann also das Phänomen Macho nicht nachempfinden und warum einige Damen darauf stehen.
Aber wie in vielen Fällen bedingt das Eine das Andere, warum gibt es so viele Machos? Weil viele Damen sie nicht in ihre Schranken weisen. Wer hat da jetzt Schuld? Beide.
Ich kann mich nicht über die bösen, Arschloch-Männer beschweren und sie immer wieder aufsuchen oder gewähren lassen. Da frage ich mich als Macho: Warum also was (ver)ändern, was funktioniert?:zwinker:

Was denkt ihr denn generell, in einer Beziehung hat doch immer jemand die Hosen an?
Nein, nicht in der Beziehung, die ich anstrebe oder auch jetzt führe. Ich brauche einen Partner, der mit mir auf einer Ebene steht, der mich auch mal daraufhin weist, wenn ich über die Strenge schlage. Der keiner Diskussion aus dem Weg geht, nur weil es bequemer ist.
Oder funktioniert es wirklich auch komplett ausgewogen, sodass keiner "Überwasser" hat?
Ja, tut es. Mal hat der eine das Überwasser, mal der Andere, ab und zu auch beide - es ist ausgewogen. :grin:
 
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G

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Gast
Die Männer, die keinen Erfolg haben, sagen, dass Frauen nur auf Machos/Arschlöcher stehen und geben dadurch selbst ein sehr unsympathisches Bild ab. Wer will schon einen Jammerlappen, der sich über die doofe Welt aufregt :zwinker:

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Von daher kann ich nur an die lieben Männer appellieren, so zu bleiben wie sie sind und sich nicht zu verstellen, denn das ist gut so!

Kein Problem, krieg ich hin :grin:
 

Benutzer144428  (27)

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Das finde ich nicht unbedingt dominant.
Naja, aber das ist ja die Essenz der Dominanz: sich durchsetzen.
Wenn also immer alles nach deiner Nase läuft fühlst du dich dominant. Wenn nichts nach deiner Nase läuft und immer andere ihre Nasen durchsetzen, dann fühlst du dich unterwürfig. Das ist ganz automatisch so.
Aber ich habe ja das Gefühl, dass es nach meiner Nase läuft, selbst wenn er das tut was er will, somit haben wir beide das Gefühl dominant zu sein.
Das ist natürlich eine recht primitive Ebene, aber Dominanz und Unterwürfigkeit sind ja auch äonenalte Prinzipien. Deswegen fällt es auch leicht durch die richtige Einstellung ein Gefühl der Dominanz zu bekommen, selbst wenn alles schief läuft, was sich dann positiv auf das Selbstbewusstsein auswirkt.
Beim typischen Macho stelle ich es mir so vor, dass er eben nicht das Gefühl hat, dass auch seine Wünsche erfüllt werden, wenn seine Freundin bekommt was sie will, sondern jeden Frauenfilm, jede Blumendeko in der Wohnung und jedes Klamottengeschäft als nachgeben empfände. Dadurch hätte seine Freundin natürlich das Gefühl, dass sie nie ihren Willen bekommt und würde sich in der Beziehung als unterwürfig empfinden.
 

Benutzer142299 

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Die Männer, die keinen Erfolg haben, sagen, dass Frauen nur auf Machos/Arschlöcher stehen und geben dadurch selbst ein sehr unsympathisches Bild ab. Wer will schon einen Jammerlappen, der sich über die doofe Welt aufregt :zwinker:

Man muss aber auch mal die andere Seite betrachten: Wenn man sein Leben lang nicht wirklich Erfolg hatte, kann die "weiter, immer weiter"-Einstellung nicht ewig beibehalten. Zwischendurch möchte mal halt auch mal verbal um sich schlagen, um sich wenigstens ein bisschen des Frusts zu entledigen :zwinker:.
 

Benutzer140332  (33)

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Zwischendurch möchte mal halt auch mal verbal um sich schlagen, um sich wenigstens ein bisschen des Frusts zu entledigen :zwinker:.
Oder man verändert schlicht das, was einem an sich nicht gefällt. Ist nicht leicht und zeitaufwendig, aber machbar, wenn man denn nur will.:zwinker:
 
G

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Gast
Man muss aber auch mal die andere Seite betrachten: Wenn man sein Leben lang nicht wirklich Erfolg hatte, kann die "weiter, immer weiter"-Einstellung nicht ewig beibehalten. Zwischendurch möchte mal halt auch mal verbal um sich schlagen, um sich wenigstens ein bisschen des Frusts zu entledigen :zwinker:.

Das kann ich verstehen. Trotzdem würde ich lieber versuchen an meinen eigenen Baustellen zu arbeiten und nicht in irgendwelchen Mustern denken. Wenn frau mir einen Korb gibt, weil sie einen Freund hat, denk ich....sie hat einen Freund und fertig. Dann betrachte ich das auch nicht als eine Ausrede, selbst wenn ich das 110x höre ( hoff ich :tongue: )
 
S

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Gast
Leute, dominant ist doch nicht an Dingen messbar wie "wer öfter Recht hat" oder aber an Dingen wie wer was jetzt gerade bestimmt. Dominant ist eine Herangehensweise im Leben, ich kann dominant und dennoch gewährend sein. Das muss sich nicht ausschließen. Ich kann auch dominant und nett sein, liebevoll, herzlich oder aber auch arschig. In meiner Definition wirkt sich dominant eher darauf aus, dass jemand anpackt und schafft, als lange um den Brei zu reden. Dabei Menschen aber nicht mit voller Absicht über den Mund fährt oder ihren Willen unterdrückt.

Dominant kann auch sein sich im Falle eines Streites nicht zurück zu ziehen, sondern dagegen zu halten. Von Größe Zeugt es dann, wenn sich beide, obwohl unterschiedlicher Ansichten, annähern und Frieden schließen. Dann sind beide in meinen Augen dominant und trotzdem wird keiner von beiden unterdrückt. Sonst können zwei dominante Charaktere nicht miteinander Leben und lieben. Man wäre ja nur versucht den anderen unterdrücken zu wollen.
 
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